{"id":549,"date":"2014-01-01T13:26:47","date_gmt":"2014-01-01T13:26:47","guid":{"rendered":"http:\/\/brittas-kochbuch.info\/?p=549"},"modified":"2014-01-02T08:50:47","modified_gmt":"2014-01-02T08:50:47","slug":"feiertagsnachlese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/brittas-kochbuch.info\/?p=549","title":{"rendered":"Feiertagsnachlese"},"content":{"rendered":"<p>Gro\u00dfe Men\u00fcs gibt es bei uns zu Weihnachten nicht&#8230; maximal einen kleinen Nachtisch nach dem Hauptgang.<\/p>\n<p>Am ersten Weihnachtstag gab es die traditionelle Entenbrust \u00e0 l&#8217;orange, dazu selbst gemachte Sp\u00e4tzle und Rosenkohl.<\/p>\n<p>Das Rezept f\u00fcr die Entenbrust habe ich vor Jahrzehnten mal in der Zeitschrift &#8222;freundin&#8220; gefunden, inzwischen aber ein kleines bisschen angepasst.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-551\" alt=\"entenbrust\" src=\"https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/entenbrust-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/entenbrust-300x200.jpg 300w, https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/entenbrust-624x416.jpg 624w, https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/entenbrust.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">F\u00fcr 2 Personen:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>1 &#8211; 2 Entenbr\u00fcste (uns reicht eine von ca. 400 g)<\/li>\n<li>Saft von 2 Orangen<\/li>\n<li>etwas abgeriebene Orangenschale<\/li>\n<li>8 EL Sojasauce<\/li>\n<li>2 EL Honig<\/li>\n<li>Pfeffer<\/li>\n<li>au\u00dferdem: eine filetierte Orange und 1 TL getrockneter Oregano f\u00fcr die Sauce<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus Orangensaft, -schale, Sojasauce, Honig und Pfeffer eine Marinade anr\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Entenbrust parieren und eventuell verbliebene Federkiele ziehen. Das geht gut mit einer Fischgr\u00e4tenzange. Die Haut kreuzweise mit einem scharfen Messer einschneiden und die Brust mit der Fleischseite nach unten in die Marinade legen. Am besten \u00fcber Nacht abgedeckt im K\u00fchlschrank ziehen lassen.<\/p>\n<p>Die Entenbrust aus der Marinade nehmen, etwas mit K\u00fcchenpapier trocken tupfen, von beiden Seiten salzen und pfeffern und mit der Hautseite in eine kalte beschichtete Pfanne legen. Herd auf h\u00f6chste Temperatur schalten und das Fett ausbraten lassen. Dabei wird die Haut sch\u00f6n knusprig. Wenden, auf der Fleischseite braten und die Brust dann im Backofen bei 150 \u00b0C garen, bis das Fleisch innen noch leicht rosa ist. Das h\u00e4ngt von der Dicke der Entenbrust ab, deshalb kann ich hier keine genaue Zeitangabe machen. Mit einer halben Stunde sollte man aber hinkommen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Sauce die Marinade ein Mal aufkochen (weil ja rohes Fleisch drin gelegen hat). Mit etwas in kaltem Wasser anger\u00fchrter St\u00e4rke unter nochmaligem Aufkochen leicht binden. Eventuell mit Sojasauce und Pfeffer noch einmal abschmecken. Die Orangenfilets in der Sauce warm werden lassen, den Oregano zum Schluss einstreuen. Zur Entenbrust servieren.<\/p>\n<p>Den Rosenkohl hatte ich bereits vor dem eigentlichen Essen kochen geputzt und in Salzwasser blanchiert. Er wurde nur noch in etwas Schlagsahne erw\u00e4rmt und mit Salz, Pfeffer und Muskat gew\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Vor einiger Zeit hatte ich einen <a href=\"http:\/\/www.spaetzle-shaker-shop.de\" target=\"_blank\">Sp\u00e4tzle-Shaker<\/a> gekauft, den ich am ersten Weihnachtstag gleich ganz mutig ausprobierte. Und was soll ich sagen: an der Form der Sp\u00e4tzle kann noch ein wenig gearbeitet werden und das f\u00fcr zwei Personen bemessene Gericht ergab gef\u00fchlte sechs Portionen, aber generell konnte sich das Ergebnis wirklich sehen und vor allem auch essen lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-559\" alt=\"spaetzle\" src=\"https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/spaetzle-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/spaetzle-300x200.jpg 300w, https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/spaetzle-624x416.jpg 624w, https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/spaetzle.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>****************<\/p>\n<p>Am zweiten Weihnachtstag gab es Rehmedaillons, dazu selbst gemachter Rotkohl und &#8222;ausgefallene <a href=\"https:\/\/brittas-kochbuch.info\/?p=476\">Semmelkn\u00f6del<\/a>&#8222;. Die hatte ich eigentlich eingeplant, da aber noch so viele Sp\u00e4tzle vom ersten Weihnachtstag \u00fcbrig waren, einigten wir uns darauf, diese einfach noch mal in etwas Butter aufzuw\u00e4rmen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-561\" alt=\"reh\" src=\"https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/reh-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/reh-300x200.jpg 300w, https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/reh-624x416.jpg 624w, https:\/\/brittas-kochbuch.info\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/reh.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Wie ich meinen Rotkohl mache, habe ich Euch <a href=\"https:\/\/brittas-kochbuch.info\/?p=177\">hier ja schon Schritt f\u00fcr Schritt<\/a> erkl\u00e4rt. Nat\u00fcrlich war ein Kopf wieder viel zu viel f\u00fcr uns. Die Reste habe ich eingefroren, und zwar in Silikonf\u00f6rmchen, die eigentlich f\u00fcr selbst gemachtes Eis am Stiel gedacht sind. So erhielt ich zw\u00f6lf Rotkohlkl\u00f6tzchen, die ich in einen Gefrierbeutel umf\u00fcllte und die ich bei Bedarf einzeln entnehmen kann.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">F\u00fcr die Rehmedaillons f\u00fcr zwei Personen ben\u00f6tigte ich:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>3 &#8211; 4 Rehmedaillons pro Person<\/li>\n<li>1 EL Butterschmalz zum Anbraten<\/li>\n<li>2 Haushaltszwiebeln oder 1 Gem\u00fcsezwiebel<\/li>\n<li>1 EL Tomatenmark<\/li>\n<li>150 ml Rotwein<\/li>\n<li>300 ml Wildfond<\/li>\n<li>Salz, Pfeffer<\/li>\n<li>getrocknete Steinpilze, in warmem Wasser eingeweicht<\/li>\n<li>eventuell etwas in kaltem Wasser anger\u00fchrte St\u00e4rke zum Binden der Sauce<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Rehmedaillons absp\u00fclen, trockentupfen und nach Bedarf parieren.<\/p>\n<p>In einer unbeschichteten Pfanne das Butterschmalz zerlassen. Fleisch salzen und pfeffern und mit den Abschnitten vom Parieren kr\u00e4ftig anbraten. Erst, wenn sich das Fleisch von Pfannenboden l\u00f6st, wenden und von der anderen Seite braten. Herausnehmen (selbstverst\u00e4ndlich auch die St\u00fcckchen vom Parieren, diese weg werfen) und zur Seite stellen.<\/p>\n<p>Die Zwiebel in grobe W\u00fcrfel schneiden und zusammen mit dem Tomatenmark in der Pfanne anbraten. Den Rotwein zugie\u00dfen und den Bratensatz vom Pfannenboden l\u00f6sen. Mit Wildfond und dem Steinpilzwasser (selbstverst\u00e4ndlich inklusive der Pilze) auff\u00fcllen, zum Kochen bringen und die Zwiebeln in der Fl\u00fcssigkeit weich kochen. Je nach Zwiebelsorte sorgt das schon f\u00fcr gen\u00fcgend Bindung der Sauce. Wenn nicht, etwas in kaltem Wasser anger\u00fchrte St\u00e4rke unter Kochen einr\u00fchren. Mit Salz und Pfeffer kr\u00e4ftig abschmecken und die Fleischst\u00fccke nochmals kurz in der Sauce erw\u00e4rmen.<\/p>\n<p>Mit dem Rotkohl und den in etwas Butter aufgew\u00e4rmten Sp\u00e4tzle (oder wie eigentlich geplant mit Semmelkn\u00f6deln) servieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gro\u00dfe Men\u00fcs gibt es bei uns zu Weihnachten nicht&#8230; maximal einen kleinen Nachtisch nach dem Hauptgang. Am ersten Weihnachtstag gab es die traditionelle Entenbrust \u00e0 l&#8217;orange, dazu selbst gemachte Sp\u00e4tzle und Rosenkohl. Das Rezept f\u00fcr die Entenbrust habe ich vor Jahrzehnten mal in der Zeitschrift &#8222;freundin&#8220; gefunden, inzwischen aber ein kleines bisschen angepasst. 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