Blätterteigtarte für die Apfelzeit

Der Sommer geht zu Ende, dem hoffentlich noch der sprichwörtliche goldene Herbst folgt. Am ersten Sonntag im September dreht sich bei Leckeres für jeden Tag alles um den Apfel. Unser Baum im Garten hängt zwar wieder zuverlässig voll, aber so richtig gut schmecken sie noch nicht, weshalb wir bei unserer Tarte auf gekaufte Äpfel zurückgegriffen haben.

Inspiriert wurde ich durch ein Rezept aus Jamie Olivers Buch 5 Zutaten mediterran, allerdings geht es zutatentechnisch (m)einen eigenen Weg.

Zutaten für 4 Stücke:

  • 1 Rolle Bio-Blätterteig aus der Kühltheke
  • 4 EL Orangenmarmelade
  • 2 – 3 Äpfel, je nach Größe (ich hatte noch eine liegengebliebene Nektarine dazu geschnippelt)
  • 2 EL gehackte gesalzene Pistazienkerne
  • 1 TL Zimtzucker
  • 1 längliche Tarteform

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Blätterteig vorsichtig abrollen und in die Tarteform legen. Überstehenden Teig abschneiden und zunächst zu Seite legen.

Marmelade mit etwas Wasser erwärmen und glattrühren.

Äpfel schälen, entkerne und in Stücke schneiden. (Nektarine vom Stein schneiden und mit den Apfelstücken mischen.)

Marmelade auf den Blätterteig streichen, Apfelstücke darauf geben und zunächst auf der untersten Schiene des Backofens 25 Minuten backen. Pistazien und Zimtzucker über die Äpfel streuen und 5 Minuten weiterbacken.

Fertige Tarte auf einem Kuchenrost auskühlen lassen, auf einer Platte servieren und mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis anrichten.

Aus den Teigabschnitten hat der GöGa mit Zimtzucker bestreute Schneckchen gebacken (25 Minuten neben der Tarte).

Jetzt bin ich ganz gespannt auf weitere kreative Rezepte mit Äpfeln:

20 Gedanken zu „Blätterteigtarte für die Apfelzeit“

  1. Britta von Backmaedchen 1967

    Hm wie lecker, ich liebe ja Rezepte mit Blätterteig, das ist auf jeden Fall genau nach meinem Geschmack. Du wirst lachen, ich konnte nicht einen Apfel von unserem Baum nehmen, die sind alle vor der Reife runtergefallen oder waren mit Wurm, deshalb habe ich genau wie du, zu gekauften Äpfeln gegriffen.
    Liebe Grüße über die Hecke
    Britta

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    1. brittak Beitragsautor

      Euer Baum sieht so schön voll aus (ich kann den vom Schlafzimmerfenster über die Hecke gucken sehen). Schade, dass die Ernte nicht so optimal ist bzw. war. Martin meinte, bei uns ist auch schon wieder einiges an Äpfeln runtergekommen. Ich muss ihn nächstes Wochenende mal in den Garten schicken, ob ein paar zum Ernten sind.

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  2. Tina von Küchenmomente

    Oh super! Ich habe noch Blätterteig im Kühlschrank, der schnellstens weg muss und die Tarteform liegt auch noch griffbereit. Ich glaube, es gibt morgen Blätterteig-Apfeltarte 😉 . Danke für das schöne Rezept, liebe Britta.
    Herzliche Grüße
    Tina

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  3. Daniela

    Hallo liebe Britta,

    was für eine wunderschöne Tarte! Die Idee, den Blätterteig mit Orangenmarmelade zu bestreichen und mit gesalzenen Pistazien zu kombinieren, klingt unheimlich lecker. Das ist die perfekte, schnelle Feierabend-Süßigkeit für den Herbst. Vielen Dank für das feine Rezept!

    Liebe Grüße,
    Daniela

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    1. brittak Beitragsautor

      Das klingt nicht nur lecker. 😉
      Die Kombi aus leicht bitter (Marmelade), salzig (Pistazien) und süß (Apfel und Zimtzucker) passte toll zusammen.

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  4. Gabi

    Das ist eine absolute geniale Runde von #leckeresfürjedentag! Denn das hier ist schon das zweite Apfelrezept für eine eckige Tarteform, die sonst bei mir ein Schattendasein fristet. Dein Rezept klingt sehr lecker und superschnell umsetzbar!

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    1. brittak Beitragsautor

      Im Originalrezept formt Jamie einen Blätterteigrand auf dem Backblech, aber ich dachte mir, die eckige Form könnte mal wieder zu Ehren kommen. Die fristet hier nämlich auch ein einsames Dasein.

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  5. Bock

    Mich beschäftigt vor allem die Nektarine.

    Eigentlich geht es um Apfeltarte. Dann liegt da aber noch eine herum und wird kurzerhand mitverarbeitet. Das ist vermutlich die vernünftigste Form von Rezeptentwicklung: Man beginnt mit einer Idee und beendet sie mit dem, was wegmuss.

    Dass aus den Teigresten auch noch kleine Zimtschnecken entstehen, macht die Sache endgültig sympathisch.

    In einer guten Küche wird offenbar nichts verschwendet.

    Nicht einmal die Nebenhandlung. 🦌

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    1. brittak Beitragsautor

      Nichts hasse ich mehr, als gute Lebensmittel wegwerfen zu müssen. Die Nektarine war zwar schon etwas schrumpelig, vertrug sich aber wunderbar mit den Äpfeln,

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