Archiv der Kategorie: Pasta, Spätzle

Nachgekocht: Blitzschnelle Bratwurst-Carbonara

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Weiter geht es mit einem Rezept aus einem meiner vielen Kochbücher. Dieses Mal geht es um Jamie Olivers 5-Zutaten-Küche.

Es war im Dezember 2017 bei uns eingezogen und bisher habe ich erst zwei Gerichte nachgekocht, nämlich Wildreis mit Mangold und Kirschen (die ich durch Cranberries ersetzt habe) und Knuspriges Erndusshähnchen.

Das folgende Gericht ist im Handumdrehen aus dem Tisch und ist eine schmeckhafte Abwandlung der klassichen Carbonara.

Stellen wir uns also mal vor, der Köhler (alla carbonara bedeutet „nach Köhlerart“) hat ordentlich Holzkohle verkauft. Dann kann er sich mal eine leckere Bratwurst gönnen, um seine Pasta aufzupeppen.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 grobe frische Bratwürste
  • 150 g Pasta nach Wunsch, bei uns Spaghetti
  • 30 g Parmesan, fein gerieben
  • 1 Ei
  • 1/2 Bund Petersilie, gehackt
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

Das Bratwurstbrät aus der Pelle drücken und zu 10 – 12 Bällchen abdrehen. In etwas Olivenöl rundum knusprig braten.

Pasta wie gewohnt al dente kochen.

Ei mit ca. 20 g Parmesan, Petersilie und etwas Nudelwasser verrühren.

Fertige Pasta zu den Bratwurstbällchen geben, mit der Ei-Parmesanmischung mit weiterem Nudelwasser gut unterrühren.

Auf Tellern mit dem restlichen Parmesan und etwas Petersilie anrichten.

Nach Wunsch mit Salz und Pfeffer würzen – je nach dem Geschmack der Wurst.

Nachgekocht: Grüner Spargel mit Sesam und Zitrone auf Tagliatelle

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Julia von German Abendbrot hatte uns einmal mehr zu einen sehr feinen Abendessen verholfen. Als sie vor ein paar Tagen den Link zu diesem Rezept auf Facebook teilte, fand nicht nur ich das Foto mundwässernd, nein, auch mein GöGa setzte ein Like darunter, so dass ich beschloss, das Gericht nachzukochen.

Es war wirklich ein sehr feines Essen, das bestimmt mal wieder auf den Tisch kommt. Ich erstand an einem neu im Kaff aufgetauchten Spargelstand einen Bund feinen grünen Spargel und ein paar weiße Stangen vierter Wahl – also krumm und schief gewachsen – für den Sud.

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich schon direkt vorweg: 500 g frische Nudeln waren viel zu viel für uns zwei; dafür hätte die Menge der Sauce doppelt so viel sein können.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 500 g frische Tagliatelle (250 g hätten absolut gereicht!)
  • 10 – 12 Stangen dünner grüner Spargel (bei uns 1 Bund)
  • 1 EL Rapsöl (ich: Sesamöl)
Für den Sud:
  • 2 Frühlingszwiebeln, grob gehackt
  • Schale von 2 – 3 Stangen weißem Spargel oder 2 komplette Stangen
  • Abschnitte vom grünen Spargel
  • 150 ml Weißwein
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Körner weißer Pfeffer
  • Abrieb einer 1/2 Zitrone
  • Salz
  • Prise Zucker
Für die Sauce:
  • 1 EL Olivenöl
  • ca. 100 ml süße Sahne
  • Saft einer 1/2 Zitrone (fand der GöGa etwas zu viel)
  • 1 TL Tahini (Sesampaste, aus dem türkischen oder asiatischen Supermarkt)
  • Salz
  • weißer Pfeffer, frisch gemahlen
  • optional: eine Messerspitze Chilipulver
  • Zum Servieren: gerösteter weißer Sesam, Sesam-Öl und Piment d’Espelette (ich: Paprika de la Vera)

Zubereitung:

Zunächst den Sud vorbereiten: Dafür zunächst vom grünen Spargel die Enden abschneiden. In einer kleinen Pfanne oder einem Topf das Rapsöl erhitzen, Frühlingszwiebel darin anschwitzen. Die restlichen Zutaten für den Sud zugeben und etwas einköcheln lassen, dann durch ein Sieb abgießen.

Wasser für die Nudeln salzen und einmal aufkochen lassen, damit es später schnell gehen kann.

Spargel in Sesamöl wälzen und in einer Grillpfanne braten, bis sie leichte Röstaromen haben. Im auf 50 °C aufgeheizten Backofen warm stellen.

Für die Sauce Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Sud hinzugeben und leicht simmern lassen. Sahne, Tahini und Zitronensaft zugeben, gut verrühren und alles leicht einreduzieren lassen, damit es etwas eindickt.

Die Sauce mit Salz, Pfeffer und eventuell einer Prise Zucker abschmecken.

Das Nudelwasser noch einmal aufkochen und die frischen Nudeln nach Packungsanweisung garen.

Nudeln mit Sauce mischen, auf Tellern verteilen den Spargel darauf geben.

Zum Schluss mit Sesam (den ich etwas geröstet habe), einen „Stritz“ Sesamöl und etwas Paprika de la Vera garnieren und servieren.

Vielen Dank, liebe Julia, für die tolle Inspiration.

Russischer Hackfleischtopf

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Eine Anmerkung vorweg, bevor jetzt irgendwelche „komischen“ Kommentare kommen. Ich bin mir der derzeitigen politischen Lage durchaus bewusst, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist mit nichts zu rechfertigen, aber dieses ist ein Food- und Rezeptblog und keiner, der sich in irgendeiner Weise mit Politik beschäftigt oder beschäftigen will.

Ich halte es mit Sting, der schon 1985 sang:

We share the same biology, regardless of ideology
Believe me when I say to you
I hope the Russians love their children too
.

So und nun zu dem leckeren Gericht, das ich schon so lange in meinem Kochrepertoire habe und tatsächlich nun erst den Weg auf den Blog findet.

Russischer Hackfleischtopf vegetarisch

Das Rezept ist übrigens aus einer Sammlung von Kochkarten, die ich vor Urzeiten mal gesammelt habe und die Jörg von Glatzkoch exakt hier beschreibt. Das Ganze nannte sich übrigens Heidis Kochclub. Als Startset bekam man eine Plastiksammelbox mit Reitern und den ersten paar Karten und dann monatlich einen Satz weiterer Kochkarten. Irgendwann wurde mir der Spaß zu teuer, und ich habe „de-abonniert“.

Dieses Rezept ist tatsächlich das einzige, das überlebt hat.

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Pasta mit Franz Kellers Tomatensugo

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Weiter geht es mit dem Inhalt der Bäm-Box. Für die Pinsa unseres Dinner for Two hatten wir ja schon das Tomatensugo von Franz Keller angebrochen. Mit dem Rest machten wir ein einfaches Pastagericht.

Franz Keller war auch schon ein Mitstreiter bei Kitchen Impossible. Keller wurde 1950 in Freiburg geboren. Seine Mutter bekam als Köchin im Restaurant „Schwarzer Adler“ im Jahr 1969 einen Michelin-Stern. In dieser Tradition machte Franz Keller eine Kochausbildung, die ihn unter andererm auch zu Paul Bocuse führt. Er wird auch mit mehreren Michelin-Sternen ausgezeichnet, hat sich inzwischen auf seinen Öko-Bauernhof zurückgezogen, nachdem der Sohn Franz Keller das Restaurant Adler Wirtschaft übernommen hatte.

Die Tomatensauce besteht „nur“ aus Tomaten, Zwiebeln, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chili und hat eine sehr feine Konsistenz. Sie ist sehr aromatisch, auch wenn sie mir einen Ticken zu scharf war. So ein tolles Produkt braucht nicht viel Schnick und Schnack, weshalb ich sie auch nur mit Pasta, ein paar schwarzen Oliven und Kapern (für mich) und Parmesan (ebenfalls aus der Bäm-Box) serviert habe.

Auch dieses Mal gab es ausnahmsweise einen kleinen Nachtisch, nämlich Knusprige Waffeltürmchen mit Apfelquar und Ahornsirup.

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Nachgekocht: Pan-Baked Meatballs

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Seit Gabi Frankemölle von USA kulinarisch dieses Rezept im Rahmen der Kulinarischen Weltreise – Comfortfood international im Februar 2021 vorstellte, ist es auf meiner Nachkochliste.

Nun gab es letztens bei „unserem“ Rewe Salsiccia zu kaufen und das brachte mir wieder Gabis Rezept in den Sinn.

Unter Salsiccia (Mehrzahl: Salsicce) versteht man im deutschsprachigen Raum eine italienische Rohwurst, ähnlich der hier bekannten groben Bratwurst, die mit verschiedenen Krätuern und Gewürzen, vor allem mit Fenchelsaat hergestellt wird.

In Italien selber bezeichnet Salsiccia mehr oder weniger jede Art von Wurst.

Jedenfalls wurden die Salsicce aus dem Darm gepellt, zu zehn Bällchen gerollt und mangels Eisenpfanne wie in Gabis Rezept in eine Emailleform für den Backofen verfrachtet.

Die Tomatensauce habe ich auch ein bisschen anders zubereitet, aber insgesamt war es ein sehr leckeres stimmiges Gericht, welches ich mit Linguine serviert habe.

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Blog-Event CLXXXII – Sheet Pan Dinner – Knusprige Nudeln mit glasiertem Tofu vom Blech

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Blog-Event CLXXXII - Sheet Pan Dinner (Einsendeschluss 15. Februar 2022)

Susanne von Magentratzerl hostet bei Zorra im Kochtopf ein Event zum Thema Sheet-Pan-Dinner.

Ich habe bereits ein Rezept für Pizzaschnecken eingereicht.

Zu dem folgenden Rezept kam ich quasi wie die Jungfrau zum Kinde:

Susi stellt in ihrem Blog Turbohausfrau das Kochbuch From Asia with Love von Hetty McKinnon vor. Neugierig geworden ging ich auf die Webseite von Hetty McKinnon Athurstreetkitchen und wurde auf das hier vorgestellte Gericht aufmerksam. Um mir das Rezept anschauen zu können, hätte ich mich bei der New York Times registrieren müssen. Dazu hatte ich aber keine Lust, weshalb ich im Netz nach Alternativen suchte.

Die fand ich bei Steve Hacks, der genau Hetty McKinnons Rezept vorstellte.

Jetzt musste ich also nur noch übersetzen, die amerikanischen Maßeinheiten umrechnen, die Zutaten besorgen und kochen. Et voilà!

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Koch mein Rezept (Mafianudeln von Brot und Rosen)

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Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht in eine neue Runde des von Volker mampft im Juni 2020 ins Leben gerufene Blogwichtelns. Unter dem Motto Koch mein Rezept werden dem eigenen Blog ein Blog zugelost, aus dem ein Rezept nachgekocht werden darf. Umgekehrt bekommt ein weiterer den eigenen Blog zugelost, aus dem wiederum gekocht oder gebacken werden darf.

In der zehnten Runde lerne ich den Blog Brot und Rosen von Petra kennen. Bei der Vielzahl an Rezepten fiel es nicht leicht, etwas zu finden, das geschmacklich und saisonal passte. Schließlich habe ich den GöGa zu Rate gezogen, denn ihm muss es ja auch schmecken und der hat sich relativ zügig für die Mafianudeln mit Steakstreifen entschieden.

Aus meinem Blog darf sich Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum etwas aussuchen. Ich bin schon gespannt!

Inzwischen weiß ich, dass Kathrina sich für meine Hot Dog Brötchen entschieden hat (mein Originalrezept). Und sie hat so liebe Worte für mich und meinen Blog gefunden. Auch an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Brokkoli (ich hatte ihn beim Einkaufen vergessen und konnte zum Glück auf einen Rest TK-Ware zurückgreifen)
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose gestückelte Tomaten (im Original Strauchtomaten, die ja leider um diese Jahreszeit nicht schmecken)
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 1 EL Wodka
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 200 g Spaghetti
  • 1 Rumpsteak à ca. 200 g
  • 50 g Crème fraîche (Rest eines anderen Gerichts)
  • Parmesan am Stück
  • Kirschtomaten zur Deko

Zubereitung:

Brokkoli in kleine Röschen teilen und in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten garen. (Ich musste den TK-Brokkoli lediglich auftauen lassen.)

Zwiebel schälen und in schmale Spalten schneiden. Tomaten waschen und grob würfeln. (Ich: Dose aufmachen 😉 )

Olivenöl in einer weiten Pfanne (oder dem Wok von d.die Pfanne) erhitzen, Zwiebel kräftig anbraten. Mit Wodka ablöschen, einkochen lassen. Tomaten zugeben, mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen und ohne Deckel offen köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Nudeln kochen.

Das Steak von beiden Seiten salzen und pfeffern und in einem weiteren Esslöffel Olivenöl von beiden Seiten kräftig anbraten. Die Tomaten zugeben.

Im Backofen oder in der Gär- und Warmhaltebox von Brød & Taylor bei 50 °C warm halten.

Nudeln abgießen, mit wenig Wasser – damit sie nicht kleben – zurück in den Topf geben.

Crème fraîche zu den Tomaten geben, aufkochen, Brokkoli zugeben. Final abschmecken und die Nudeln untermischen.

Steak in dünne Streifen schneiden, Nudeln auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit Steakstreifen, Kirschtomaten und gehobeltem Parmesan servieren.

Hier stelle ich Euch die Tauschblogs der letzten neun Runden vor:

RundeIch koche aus dem Blog…Rezept (meine Version)Aus meinem Blog kocht…Rezept (ihre/seine Version)
1Evchen kochtHerzhafter KaiserschmarrenMagentratzerlTschanachi
2KohlenpottgourmetKürbis-Hackbällchen-Spätzle-AuflaufMein wunderbares ChaosVegetarische Kibbeh mit Karotten und Kichererbsen
3Caros KücheKirsch-Streusel-TalerMünchner KüchenexperimenteSelleriesalat mit Granatapfel und Feta
4Backmädchen 1967Versunkener BirnenkuchenHeute gibt es…Rote Bete-Risotto
5Zypresse unterwegsPeanutbutter CookiesDer ReiskochKichererbsen mit Mangold
6(no) plain Vanilla KitchenPasta alla LigureEvchen kochtBienenstich im Glas mit einem Hauch Erdbeeren
7LabsalliebeAb Hendevaneh – Persische WassermelonenlimonadeZunehmend wildHühnchencurry mit Mango
8Obers trifft SahneSpaghettimuffinsApplethreeErdbeerkuchen im Glas
9Münchner KüchenexperimenteWintersalat mit Rosenkohl1x umrühren bitte aka KochtopfFächerkartoffeln aus dem Airfryer

To be continued…

Die kulinarische Weltreise: Nudeln mit Gehacktem (Deutschland)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Deutschland - die besten Rezepte und Gerichte der deutschen Küche.

Dieses unspektakuläre Gericht ist Kindheit pur und passt hervorragend zu unserer Endstation des Jahres im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft. Im Dezember bleiben wir in Deutschland und dieses Gericht gab es oft an einem Samstagmittag. An diesem Tag wurde viel im und ums Haus gewerkelt und so war mittags eine warme, unkomplizierte Mahlzeit sehr willkommen.

Damals wurde sie mit vor dem Kochen zerbrochenen Maccheroni serviert. Ich hatte noch jede Menge Penne, die ich verwendet habe.

Die Zubereitung ist denkbar einfach und benötigt im Grunde noch mal ein richtiges Rezept, es ginge auch einfach stichpunktartig.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 – 250 g Nudeln (Maccheroni, Penne oder jede andere Sorte)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 250 – 300 g gemischtes Hackfleisch (Ich habe das vegane Mühlenhack genommen.)
  • 1 EL Öl oder Butterschmalz
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • eventuell etwas Wasser
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Nudeln wie gewohnt in Salzwasser kochen.

Zwiebel nicht zu fein würfeln. In Fett glasig dünsten, Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten. Tomatenmark zugeben und alles gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell mit etwas Wasser verdünnen.

Mit den Nudeln mischen.

Ich weiß nicht mehr, ob es früher auch noch Salat als kleinen Frischekick dazu gemacht wurde. Ich habe jedenfalls ein paar Blätter mit Joghurtsauce nach Omma Tonis Art dazu serviert.

Der Rest Reibekäse vom Vortag musste weg und passte gut dazu, aber früher gab’s keinen Käse über das Gericht.

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Die kulinarische Weltreise: Linsen mit Spätzle und Saitenwürschtle (Deutschland)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Deutschland - die besten Rezepte und Gerichte der deutschen Küche.

Die letzte Etappe des Jahres mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft bleibt in heimatlichen Gefilden, nämlich Deutschland. Gut, ein paar „ausländische“ Mitreisende haben wir natürlich in der Reisegruppe dabei.

Die lernen bei der Suche nach deutschen Rezepten vielleicht, dass wir hier nicht nur Schweinebraten, Knödeln und Kraut essen – so ist ja ein gängiges Vorurteil, zumindest nach meinem Eindruck. Darüber, dass die deutsche Küche serh vielfältig ist, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und gleich ein paar Rezeptlinks aus meinem Blog eingefügt.

Heute geht es ins (Schwaben-)Ländle, denn es gibt Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen. Dieses Gericht habe ich tatsächlch erst ein einziges Mal vorher gegessen und das ist schon über 30 Jahre her.

Gestern wurde ich zur Wiederholungstäterin und habe das leckere Gericht vegan zubereitet. Mit diesem veganen Speck habe ich schon öfter gekocht, aber diese Tofuwiener waren nicht wirklich lecker. Da habe ich schon schmackhaftere Sorten gehabt. Davon ab war es aber ein sehr feines Essen.

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Die kulinarische Weltreise: DDR-Jägerschnitzel mit Nudeln und Tomatensauce (Deutschland)

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Im Dezember überwintert die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft in Deutschland, was für die meisten Mitreisenden ein Heimspiel bedeutet.

Ist das jetzt gut oder schlecht? Deutsche Küche habe ich natürlich zu Hauf im Blog – hier habe ich Euch mal eine kleine Übersicht zusammengestellt – da wird die Suche nach neuen Inspirationen und Rezepten nicht ganz leicht.

Den Anfang macht das – für Westdeutsche – etwas andere Jägerschnitzel.

Wenn in Rezeptgruppen auf Facebook Fotos wie das obige mit dem Kommentar „Es gab Jägerschnitzel“ auftauchen, gibt es regelmäßig Kommentare wie „Wo sind die Pilze? Wie bekommst Du das Schnitzel so rund? DAS ist doch kein Jägerschnitzel.“

Doch, ich habe mir sagen lassen, dass dieses Jägerschnitzel eines der beliebtesten Gerichte in der ehemaligen DDR war und auch heute immer noch gerne gegessen wird.

Und ich muss sagen: Uns als „Wessis“ hat die panierte Jagdwurstscheibe mit Nudeln und Ketchup ebenfalls sehr gut geschmeckt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 – 6 Scheiben Jagdwurst, je nach Durchmesser, fingerdick geschnitten
  • 1 Ei
  • Paniermehl/Semmelbrösel
  • Pflanzenöl oder Butterschmalz
  • 200 – 250 g Spirellinudeln
  • 1 EL Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Tomatenmark
  • etwas Mehl
  • Wasser
  • 100 ml Tomatenketchup
  • Salz
  • Paprikapulver
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Zwiebel würfeln, in etwas Butter glasig schwitzen, Tomatenmark zubeben und etwas andünsten. MIt Mehl bestäuben, kurz unter anschwitzen. Mit Wasser aufgießen, aufkochen und dabei kräftig mit dem Schneebesen rühren. Ketchup, Salz, Paprika und Zucker dazugeben und auf kleiner Temperatur warm halten.

Die Nudeln wie gewohnt kochen.

Jagdwurstscheiben in verschlagenem Ei und Paniermehl wenden und im heißen Fett von allen Seiten knusprig braten.

Wir mögen es gerne, übri gebliebenes Ei mit Paniermehl zu mischen und ebenfalls in der Pfanne bröselig zu braten.

Nudeln mit Tomatensauce und den Jagdwurstscheiben daneben anrichten.

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