Archiv der Kategorie: Pasta, Spätzle

Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten, Bohnen und Chorizo

Eigentlich wollte ich dieses Gericht machen, das ich Anfang des Jahres spontan gekocht hatte und überaus köstlich fand.

Als ich im Garten ein paar Grünkohlblätter abschneiden wollte, fiel mein Blick auf die Garagenwand, an der die Gartenbohnen hochgerankt waren und was sehe ich: Bohnenschoten. Eigentlich hatte ich im September die wirklich allerletzten Bohnen für geerntet erklärt, aber nun konnte ich noch mal eine Handvoll pflücken.

Also habe ich das Rezept um gedrittelte und blanchierte Bohnen sowie in Scheiben geschnittene Chorizo erweitert.

Da Chorizo relativ fettig ist, habe ich die Scheiben in der heißen Pfanne ausgebraten und damit das Olivenöl im Ursprungsrezept gespart.

Zum Schluss noch ordentlich Parmesan drüber und genießen:

Bunter Nudelauflauf

Der GöGa wollte Nudelauflauf, aber nicht „italienisch angehaucht“ mit Tomatensauce, sondern eher mit klassischem deutschen – ja ich möchte fast sagen – Suppengemüse. Soll er kriegen!

Zutaten für 2 – 4 Portionen:

  • 1 Grundrezept Béchamelsauce
  • 200 g Gabelspaghetti
  • 1 dicke Möhre
  • 1 Kohlrabi
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 100 – 150 g TK-Erbsen
  • 200 g geriebener Käse
  • 1 Auflaufform

Zubereitung:

Zunächst die Béchamelsauce zubereiten und in die Auflaufform füllen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die TK-Erbsen auftauen lassen.

Das Gemüse falls nötig waschen und putzen. Kohlrabi und Möhren in möglichst gleich große bzw. kleine Würfel schneiden. Den Brokkoli in feine Röschen teilen, den Strunk zur Seite geben und eventuell für Gemüsebrühe oder Brühepulver verwenden.

Das Gemüse zusammen mit den Nudeln in die Béchamelsauce einrühren. Mit dem Käse bestreuen und ca. 40 Minuten im Backofen garen.

Gemüsenudeltopf mit Fleischbällchen aus dem Backofen

Gemüsenudeltopf stand auf des GöGas Wunschliste „Das würde ich gerne mal wieder essen“, aber so richtig vorstellen, was er wollte konnte ich mir auch nicht. So gab es erstmal Gesprächsbedarf. Ein bisschen ins italienische sollte es gehen – auf jeden Fall mit Tomaten und so einigten wir uns auf die folgende „Grundzutaten“: Nudeln namens Volanti (italienisch für Fliegende Untertasse), Brokkoli, Zucchini und rote Paprika.

Die Fleischbällchen hatte ich vorgeschlagen und passten sehr gut zum Nudeltopf.

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Und es war Freitag…

… nein, nicht der 13., aber fast genauso gruselig, ging es doch einmal mehr um die leidige Frage, was wir Freitag, Samstag und Sonntag essen sollten.

Nach einigem Hin und Her gestand mir der GöGa, er habe in letzter Zeit richtig Lust auf einfache, teilweise Kindheitsgerichte, ohne viel „Gedöns“ wie abgefahrene Gewürze oder Zutaten. Kurz, ihm war im Grunde nach Hausmannskost.

Das war, als wir uns vor 20 Jahren kennenlernten noch anders. Klar, gab es da auch mal Klassiker wie Gulasch, Kotelett oder – immer noch gern gesehen und gegessen – Frikadellen. Jetzt fiel sogar das Wort „Braten“. Ich war baff erstaunt.

Am Ende der Diskussion hatten wir uns auf Essen für die folgenden drei Tage geeinigt, und wir konnten entspannt die Zutaten für den Abend einkaufen und am Samstag genauso entspannt auch den Wochenendeinkauf erledigen. HEUREKA!

Ebenso ermutigte ich den GöGa unter der Woche seine spontanen Essensgelüste in eine gemeinsame Liste*) auf dem iPhone einzutragen.

Am Freitag gab es dann ganz schnell, ganz einfach Tortellini (selbst gekauft**) in Schinken-Sahne-Sauce. Ein paar TK-Erbsen durften mit rein und sogar eine Salatbeilage wurde akzeptiert. Aber bitte nicht mit Currypulver, mit dem ich dieses Gericht sonst gerne aufpeppte, weil ich dachte, dass es dann nicht so langweilig sei.

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Taglierini mit Schmorgurken, gegrilltem Lachs und Garnele

Freitags gibt’s – manchmal – Fisch, aber dieses Abendessen hätte auch einem Sonntag zur Ehre gereicht.

Da der GöGa freitags immer Home Office macht, dachte ich mir, ich könnte mich auch nützlich machen und bereitete ein paar Dinge in der Küche zu: Zunächst hatte ich uns wieder das leckere 3-Minuten-Vielfaltbrot gebacken, dass inzwischen fester Bestandteil im Brotrepertoire ist.

Dann galt es mal wieder die zahlreich herumlungernden Gartengurken zu verarbeiten, so dass es abends zumindest schon mal Schmorgurken mit Lachs, der noch gekauft werden musste, geben sollte. Ach, wenn die Küchenmaschine eh schon im Gebrauch ist, kann ich auch gleich ein paar Nudeln machen.

Nach diesem halben Rezept stellte ich den Teig her und ließ ihn bis abends im Kühlschrank ausruhen.

Einen Pizzateig für den kommenden Samstag habe ich dann auch noch schnell vorbereitet, doch das ist eine anderen Geschichte.

Später kauften wir im Fischhaus noch zwei wunderbare Lachsfilets, zwei dicke Frischwassergarnelen sowie etwas norwegischen Wildlachs fürs Samstagsfrühstück.

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Nachgekocht: Spinatpolpette mit Zitrone

Wieder einmal hatte Susanne auf ihrem Blog Magentratzerl so ein herrlich appetitanregendes Essen präsentiert und da ich außer Spaghetti (da ich eh noch unterwegs war, konnte ich noch welche besorgen) alles zu Hause hatte, habe ich die Spinatbällchen vergangenen Donnerstag für den heimkehrenden GöGa und mich zubereitet. So guuuut!

Wie gut übrigens, dass ich das Rezept nicht, wie ich erst vorhatte, halbiert habe. So war es von der Menge her genau richtig!

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Blog-Event CXXXII – Pastaglück

Blog-Event CXXXII - Pastaglueck (Einsendeschluss 15. Juli 2017)

Sommer, Sonne, Pastaglück heißt das neueste Blog-Event auf Zorras Blog 1 x umrühren bitte aka Kochtopf.

Für die Gastgeberin Maya von Moey’s Kitchen bedeutet dies aber nicht, dass wir ihr irgendein schnödes Rezept mit Nudeln prästentieren sollen, sondern bitte einen Nudelsalat und auch da soll es nicht einfach der übliche Salat aus der Schüssel sein: Maya möchte Salate zum Mitnehmen. Zum Picknick, ins Büro, ins Freibad oder an den Badesee, oder wohin man sonst einen leckeren Nudelsalat mitnehmen möchte.

Die Idee an sich finde ich super, obwohl ich eher selten Essen irgendwo mit hin nehme. Gut, hier habe ich einen Nudelsalat zum Grillen mitgebracht, aber eben alles schön säuberlich getrennt verpackt.

Ich habe lange überlegt, Geistesblitze zischten schon ein paar durch mein Hirn. Nun hatte es sich ergeben, dass ich von der Firma FollowFish zwei Dosen Thunfisch in Öl als Wiedergutmachung für zwei Pakete völlig verschnittenes Lachfilet bekommen hatte, obwohl ich gesagt hatte, dass ich nichts wolle.

Thunfisch esse ich ja eigentlich aus Prinzip (Schleppnetzfischerei und so; früher nannten wir Thunfisch auch gerne „toter Delphin“, um unsere Gesinnung kund zu tun) nur sehr selten und dann wirklich zertifizierte Ware. Thunfisch aus der Dose hingegen ist so gar nicht meins. Der knatscht beim Essen so komisch an den Zähnen, ähnlich wie totgegarter Lachs.

Da die beiden Dosen aber nun mal da waren, begab ich mich auf Netzsuche nach einem Rezept für Thunfisch-Nudelsalat. Die meisten sind mit Mayonnaise (meiner bescheidenen Meinung nach viel zu „schwer“ für Sommer, Sonne, Pastaglück) und viiiiieeeeelen rohen Zwiebeln, die ich überhaupt nicht vertrage.

Schließlich habe ich mir selber etwas zusammen gebastelt und bin zum Fotografieren vor die Tür gegangen, so dass es wenigstens etwas nach Picknick oder gemütlichem Päuschen im Park aussieht:

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All You Need Is Pasta – Süße Ravioli

Auf Facebook veranstaltet der Kleine Kuriositätenladen monatliche Blog-Events. Im Mai hatte ich mich mit dem Teilnahmeschluss vertan, aber diesen Monat bin ich bereit, beim Event

All You Need Is Pasta

mitzumachen.

Und so habe ich vergangenes Wochenende ein Pastadessert gebastelt.

Dieses besteht aus Schokoladenravioli mit einer Mango-Ricottafüllung, einem Erdbeerpüree sowie Vanillesauce und dazu einem Kokosmakronenkeks und einem Minzsträußchen.

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Kochen in Miniküchen – eine Herausforderung

Am 1. Mai waren wir bei einem ehemaligen Arbeitskollegen zum Grillen eingeladen. Ich hatte gesagt, dass ich einen Salat mitbringe, und zwar Nudelsalat Caprese.

Da ich es hasse, wenn alles im Dressing vor sich hin matscht, hatte ich morgens die Zutaten getrennt von einander vorbereitet und in verschiedene Gefäße zum Transport gegeben. So eignet sich das ganze auch hervorragend für ein Picknick o. ä.

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