Archiv der Kategorie: nachgekocht und -gebacken

Die kulinarische Weltreise: Tom Kha Gai – Hühnersuppe mit Galgant und Kokosmilch (Laos)

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Ich habe länger überlegt, ob ich dieses Rezept für den Abstecher nach Laos, wohin es im April im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft geht, posten soll.

Denn eigentlich haben wir eine Kochbox von Konkrua (aus Thailand) verwendet. Bei der Suche nach Rezepten aus Laos habe ich herausgefunden, dass auch dort, speziell im Süden des Landes an der Grenze zu Thailand Tom Kha gegessen wird.

Da uns die Suppe richtig gut geschmeckt hat, nehme ich sie noch mit nach Laos.

Bei Konkrua sind alles Gewürze und Kräuter abgestimmt, es sind aber keine Fertiggerichte im herkömmlichen Sinne, denn gekocht wird ja immer noch mit frischen Zutaten. Enthalten sind Kokosmilch, Tom Kha-Currypaste, Fischsauce, getrocknete Kräutermischung und Palmzucker. So hat man alles, was man braucht, ohne sich zig Gewürze „auf Halde“ legen zu müssen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400 g Hühnerfleisch 
  • 200 g Champignons oder andere Pilze
  • 150 g Cherrytomaten
  • 400 ml Kokosmilch *)
  • 50 g Tom Kha-Currypaste *)
  • 30 ml Fischsauce *)
  • 40 g Palmzucker *)
  • 15 g getrocknete Kräutermischung *)
  • frischer Koriander, Chilischote, Limette, Frühlingszwiebelringe zur Deko
  • außerdem: 300 g Jasminreis, 240 ml Wasser

*) aus der Kochbox

Zubereitung:

Jasminreis nach Lieblingsmethode garen.

In der Zwischenzeit für die Suppe Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, Cherrytomaten halbieren, Champignons je nach Größe ebenfalls halbieren oder vierteln.

Hälfte der Kokosmilch zum Kochen bringen, Currypaste und Kräutermischung zugeben. Hühnerfleisch und das Wasser zugeben, auf kleiner Flamme garen.

Restliche Kokosmilch mit Cherrytomaten und Pilzen mit Palmzucker und Fischsauce zugeben und ein paar Minuten köcheln lassen.

Reis in Schalen geben, mit der Suppe auffüllen und mit Koriander, Chili und Limette dekorieren.

Hier geht es zu den Rezepten meiner Mitreisenden:

Piri Piri Chicken Wings

Das vorerst dritte und letzte Rezept, das wir aus Steffen Hensslers Kochbuch „Hensslers Schnelle Nummer – Morgens|Mittags|Abends“ nachgekocht haben, sind diese knusprigen Hähnchenflügel in einer pikanten Marinade.

Weil wir aus den Erfahrungen mit dem Kartoffelstampf und der One-Pot-Pasta gelernt haben, haben wir die Anzahl der Hähnchenflügel von 12 auf 5 Stück reduziert, weil wir nicht nur Fleisch essen wollten.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/4 Bund glatte Petersilie
  • 1 EL Chiliflocken
  • 12 Hähnchenflügel (ich: 5)
  • 1/2 unbehandelte Zitrone
  • 3 EL Olivenöl zum Braten
  • 1/2 EL brauner Zucker
  • Salz

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.

Knoblauch schälen und grob hacken. Petersilie von den Stielen zupfen fein hacken und zunächst zur Seite stellen. Petersilienstiele in grobe Stücke schneiden.

Hähnchenflügel in eine Auflaufform geben, Zitrone darüber auspressen und die ausgepressten Stücke dazu geben. Alle übrigen Zutaten bis auf die gehackte Petersilie zugeben und alles gut durchmischen. Dabei die Hähnchenflügel so wenden, dass beide Seiten Marinade abbekommen und zum Schluss die Hautseite oben liegt.

Die Hähnchenflügel ca. 40 Minuten im Backofen garen.

Mit gehackter Petersilie bestreut servieren.

Laut Buch schnecken Zitronenreins und Joghurt gut zu den Flügeln, bei uns gab es jedoch Pommes aus der Heißluftfritteuse und einen Salat mit leichter Vinnaigrette.

Die Piri Piri Chicken Wings waren köstlich. Nicht zu scharf, schön frisch durch die Zitrone und die Petersilie.

One-Pot-Pasta mit Tomate & Speck

Es folgt das zweite Rezept, das wir aus Steffen Hensslers Kochbuch „Hensslers Schnelle Nummer – Morgens|Mittags|Abends“ nachgekocht haben.

Wie schon beim Kartoffelstampf hat auch hier die angegebene Portionsmenge 2 Portionen locker für zwei Mahlzeiten à 2 Portionen gereicht.

Leider waren die Nudeln nach dem Aufwärmen am zweiten Tag etwas sehr matschig, so dass ich auch hier das Rezept halbieren würde. Ansonsten war auch dieses Pastagericht in seiner Einfachheit sehr aromatisch und – wie der Buchtitel verspricht – schnell gemacht.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 Scheiben Bacon
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 Muschelnudeln
  • 1 Dose Tomaten à 400 g
  • 4 Stiele Basilikum
  • 40 g Parmesan am Stück
  • 4 EL Olivenöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und hacken.
Olivenöl in einem (Schmor-)Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten.

Bacon in feine Streifen schneiden, mit Tomatenmark in den Topf geben und ca. 2 Minuten rösten.
Nudeln zugeben, salzen, dann Tomaten und 300 ml Wasser angießen. Tomaten, wenn nötig, etwas mit einem Löffel zerkleinern, gut umrühren, aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 12 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch einmal umrühren.

In der Zwischenzeit Basilikumblätter von den Stielen zupfen und grob schneiden.

Deckel vom Topf nehmen, Pasta mit der Sauce gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf Teller geben, Basilikum darüber streuen und Parmesan darüber reiben.

Kartoffelstampf mit Käse und Röstzwiebeln

Dieses Gericht aus Steffen Henssler Kochbuch Morgens|Mittags|Abends aus der Reihe „Hensslers Schnelle Nummer“ ist der beste Kartoffelstampf, den ich je gegessen habe und der – in reduzierter Zutatenmenge – bestimmt öfter auf den Tisch kommt.

Im Buch ist die Zutatenmenge für 2 Personen berechnet und wird zudem noch als Beilage zu Steak empfohlen. Wir sind zweimal richtig satt geworden und zwar ohne weitere Beilagen.

Zutaten für (2 –) 4 Portionen:

  • 750 g mehligkochende Kartoffeln
  • 2 Süßkartoffeln, ca. 700 g
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 rote Peperoni (ich: Chiliflocken)
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 100 g Cheddar am Stück
  • 150 g Doppelrahmfrischkäse
  • 4 EL Röstzwiebeln
  • 4 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • ich zusätzlich: 2 Tomaten in Achteln

Zubereitung:

Kartoffeln, Süßkartoffeln und Zwiebel schälen. Beide Kartoffelsorten würfeln, Zwiebel in Spalten schneiden. Zusammen in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten garen.

In der Zwischenzeit Schnittlauch nach Wunsch in Ringe oder längere Streifen schneiden, Cheddar grob raspeln.

Kartoffeln abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Mit Butter und Frischkäse grob stampfen und bei Bedarf mit Kochwasser cremig rühren. Gleichzeitig sollte der Stampf aber noch stückig sein. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Cheddar vorsichtig unter den Stampf heben und diesen mit Schnittlauch und Röstzwiebeln bestreut servieren. Nach Wunsch Tomatenachtel aufsetzen.

Ich war erst skeptisch wegen der mitgekochten Zwiebel, aber sie war ganz weich und zart und hat ein schönes Aroma abgegeben.

Den Rest vom Stampf haben wir am nächsten mit Baconscheiben belegt als Auflauf serviert.

Das war ebenfalls sehr lecker, aber – wie gesagt – das halbe Rezept hätte absolut gereicht, damit man auch noch eine Beilage wie einen frischen Salat dazu hätte essen können.

Die kulinarische Weltreise: Kua Mee – Gebratene Nudeln aus Laos

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Im April geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal nach Südostasien und zwar in den einzigen Binnenstaat dort: Laos, offiziell – transkribiert – Sathalanalat Paxathipatai Paxaxon Lao, Demokratische Volksrepublik Laos auf Deutsch. Das Land grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar, hat etwa 7,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km²; Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane.

Wie so oft bei Ländern, die den Zusatz „demokratisch“ im Namen tragen, geht es auch in Laos leider alles andere als demokratisch zu. Immer wieder kommt es zu Menschenrechtsverletzungen. Mehr über Laos kann man auf Wikipedia nachlesen.

Kommen wir nun aber zur laotischen Küche, die von frischen Kräutern, scharfen Aromen und einfachen, regionalen Zutaten geprägt, dabei stark beeinflusst von thailändischer, vietnamesischer und französischer Küche (Laos gehörte neben Kambodscha und Vietnam zum ehemaligen französischen Protektorat Indochina.) ist.

Klebreis (Khao Niao) ist das immer präsente Nationalgericht, das gedämpft in Bambuskörben serviert wird.

Hauptzutaten der laotischen Küche sind Reis, Fisch aus dem Mekong, Gemüse, Chili, Limette, Koriander, Minze und Fischsauce. Mahlzeiten umfassen Reis, Suppe, Fleisch/Fisch und Dipsaucen, die von regionalen Varianten beeinflusst sind. Hauptsächlich in der Hauptstadt Vientiane gibt es noch Erinnerungen an die französiche Esskultur, wie z. B. Baguettes.

Auf Märkten findet man bunte Streetfood-Stände mit Grillfleisch und Salaten, die das Herz der laotischen Esskultur bilden.

Beliebte Gerichte sind u. a.

  • Laap (Larb): Hackfleischsalat (Huhn, Rind, Fisch) mit Kräutern, geröstetem Reis und Limette – pikant und erfrischend.
  • Tam Mak Hung: Grüner Papayasalat mit Chili und Fischsauce, ähnlich thailändischem Som Tam.
  • Sai Oua: Würzige Kräuterwurst aus Schweinefleisch, gegrillt.
  • Mok Pa: Gedämpfter Fisch in Bananenblatt.
  • Khao Piak Sen: Klebrige Reisnudelsuppe mit Schweinebrühe.
  • Khao Jee Pâté: Französisch inspiriertes Baguette-Sandwich mit Paté und Gemüse.

Süßspeisen mit Kokosmilch (z. B. Khao Tom Mat), Dips wie Jeow Bong und Bier wie Beerlao ergänzen das Angebot. Vegetarische Optionen sind machbar, Streetfood ist günstig und vielfältig.

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Schnelle Bratnudeln mit Spinat

Seit einigen Jahren habe ich schon den täglichen Newsletter von Essen & Trinken abonniert. Oft wird die Mail einfach weggeklickt, aber manchmal sind richtig lecker klingende Rezepte dabei, die wir dann auch durchaus mal nachkochen.

So wie diese schnell gemachten veganen Bratnudeln mit Tahin, Tofu und Spinat. Eine ganz ungewöhnliche Geschmackskomposition.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 3 EL Tahin (Sesampaste)
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Limettensaft
  • 300 g Blattspinat
  • 1 Stück Ingwer, ca. 2 cm
  • 1 rote Pfefferschote (ich: Chiliflocken – Pul Biber zum individuellen Würzen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Tofu (natur)
  • 125 g breite Reisnudeln (ich: Spaghetti)
  • 3 EL Erdnussöl
  • 40 g Cashewkerne (ich: Erdnüsse)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 Stiele Thai-Basilikum (ich: „normales“)
  • 3 Stiele Minze
  • Salz

Zubereitung:

Tahin, Ahornsirup, Sojasauce und Limettensaft verrühren. Spinat verlesen, waschen und trocken schütteln. Ingwer schälen, Pfefferschote putzen, beides mit dem Knoblauch fein würfeln und mischen. Tofu 1 cm groß würfeln. Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten, kalt abspülen und mit 1 TL Öl mischen (ich: Spaghetti wie gewohnt kochen).

Cashewkerne hacken, in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten (ich: Erdnüsse rösten). Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden. Blätter vom Thai-Basilikum und von der Minze abzupfen.

Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Tofu salzen, im Öl braun braten. Ingwermischung unterrühren, Spinat tropfnass zufügen, weitere 2 Minuten braten. Tahin-Sauce und Nudeln nach und nach unterrühren. Bratnudeln mit Cashewkernen (Erdnüssen), Frühlingszwiebeln und Kräutern bestreut servieren. Nach Wunsch individuell mit Chiliflocken schärfen.

Nachgekocht: Kokowääh…

…oder auch Coq au Vin

Dieses fantastische Eintopfgericht aus Frankreich hatte Volker von volkermampft im Februar für das Sonderthema Eintöpfe aus aller Welt im Rahmen der kulinarischen Weltreise vorgestellt.

Coq au Vin ist ein klassisches französisches Schmorgericht aus der Region Burgund, wie auch das Bœuf Bourguignon. Es entstand als bäuerliche Kost, um zähe, ältere Hähne („Coq“) durch langes Schmoren in Rotwein zart zu machen. Eine Variante, die ich schon im Blog habe, ist der Coq au Riesling aus dem Elsass.

Da wir vier Hähnchenschenkel eingefroren hatten, sollte es den Hahn in Wein an den beiden Ostertagen geben, und ich muss sagen, wir haben es nicht bereut.

Zunächst wurden die Hühnerteile mit Schalotten, Rosmarin und Thymian von Karsamstag bis Ostersonntag in Wein gebadet, bevor die Zubereitung nach dem Osterfrühstück weiter ging.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 große Hähnchenkeulen
  • 50 g Speck (ich: 80 g Baconwürfel)
  • 1 Flasche Rotwein
  • 8 Schalotten
  • 12 Champignons
  • 300 g Möhren
  • 300 g Kartoffeln
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 TL Tomatenmark
  • ca. 0,75 l Hühnerbrühe (ich: 800 ml)
  • 1 TL Paprikapulver
  • 5 Nelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren, etwas angedrückt
  • 3 Pimentkörner, etwas angedrückt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Hähnchenkeulen jeweils in drei Teile trennen. Das geht am besten mit einer guten Geflügelschere.

Schalotten schälen und halbieren; zusammen mit Wein, den Kräutern und den Hähnchenteilen in eine große Schüssel geben und mit dem Rotwein übergießen.

Über Nacht, mindestens acht Stunden marinieren.

Am nächsten Tag die Hähnchenteile abtropfen lassen und von allen Seiten in einem großen Bräter scharf anbraten.

Einen halben Liter Rotwein abmessen.

Hähnchenteile aus dem Bräter nehmen und darin Schalotten, Speck und Kräuter ebenfalls scharf anbraten. Tomatenmark zugeben und leicht anrösten, dann mit dem Wein ablöschen. Aufkochen und leicht einkochen lassen. Hähnchenteile mit den Gewürzen zurück in den Bräter geben, mit der Brühe aufgießen und 45 Minuten bei Mittelhitze köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Möhren, Champignons und Kartoffeln vorbereiten und in gleich große Stücke schneiden.

Nach 45 Minuten die Hähnchenteile aus dem Bräter nehmen, das Gemüse zugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Hähnchenteile kurz unter den Backofengrill nehmen.

Ich hatte die Sauce, bevor ich das Gemüse zugegeben habe, mit etwas angerührter Stärke abgebunden.

Wir sind tatsächlich mit der reichhaltigen Gemüseeinlage zwei Mal gut satt geworden und am Dienstag nach Ostern hatte ich sogar noch ein kleines Solomittagessen.

Die köstliche Sauce, in die wir uns hätten reinlegen können, haben wir durch ein Sieb abgeseiht und anschließend eingefroren.

Zum „Nachtisch“ gab es noch ein Praliné-Osterei von Café Konditorei Fürst aus Salzburg.

Die kulinarische Weltreise: Pescado al Mojo de Ajo – Fisch in Knoblauchmarinade (Costa Rica)

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Im März geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal auf den amerikanischen Kontinent, genau gesagt nach Costa Rica (deutsch: Reiche Küste) in Mittelamerika.

Costa Rica liegt auf der Landenge, die Süd- und Nordamerika verbindet, und besteht aus einem schmalen, durchschnittlich 200 km breiten Landstreifen, der das Karibische Meer im Ost-Nordosten vom Pazifischen Ozean im Südwesten trennt. Das Land grenzt im Norden auf einer Länge von 309 km an Nicaragua und im Südosten auf einer Länge von 330 km an Panama. Die Hauptstadt, San José, liegt im Zentrum des Landes.

Was ich bemerkenswert finde, ist, dass die Armee 1948 zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft wurde und das Land fast seinen gesamten Strombedarf aus regenerativen Quellen gewinnt. Ökotourismus wird stark gefördert, rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz.

Die costaricanische Küche ist – wie viele andere Küchen Mittel- und Südamerikas – von verschiedenen Einflüssen geprägt. Die Küche der Ureinwohner mischt sich mit Zutaten und Gerichten, die die Spanier bei der Eroberung des Kontinents mitbrachten genauso wie durch die der schwarzen Sklaven, die aus Afrika nach ganz Amerika verschleppt wurden.

Bei meiner Suche nach auch bei uns in Deutschland halbwegs nachkochbaren Rezepten stieß ich z. B. auf das Arroz con Pollo (Reis mit Huhn), das ich eigentlich nachkochen wollte, bis ich feststellte, dass ich ein zwar veganes, aber im Prinzip identisches Gericht schon für unseren Abstecher nach Ecuador (Juli 2021) gekocht hatte.

Mehr zur costaricanischen Küche kann man auf der entsprechenden Wikipedia-Seite nachlesen.

Heute bringe ich Euch als erstes ein leckeres schnell gemachtes Fischgericht namens Pescado al Mojo de Ajo, also Fisch in Knoblauchsauce oder -marinade, dessen Rezept ich einmal mehr auf der Seite Nationalgerichte gefunden habe.

Die Marinade enthält Limettensaft, so dass der Fisch quasi – ähnlich wie bei Ceviche – vorgart. Er muss nur noch schnell durch die heiße Pfanne gezogen werden.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 frische Fischfilets (ich: Skrei, also Winterkabeljau) *)
  • 4 – 6 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Saft von 1 Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Frischer Koriander zum Garnieren

*) Im Originalrezept werden Schnapper oder Tilapia vorgeschlagen.

Zubereitung:

Knoblauchzehen in einer Schüssel **) mit Olivenöl, Limettensaft, Paprikapulver und Kreuzkümmel mischen.

Fischfilets in die Marinade legen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Falls Ihr Filets mit Haut habt, diese nach oben legen.

**) Ich nehme immer gerne eine verschließbare Vorratsdose, da man den Fisch darin gut mit der Marinade durchschütteln kann. Ich habe ihn nachmittags eingelegt und bis abends im Kühlschrank gelassen. So ist die Marinade schön eingezogen.

Pfanne erhitzen, die marinierten Fischfilets bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten je Seite braten oder die Filets auf der Hautseite scharf anbraten, die Hitze runtergegeln, Deckel auflegen und gar ziehen lassen.

Fisch mit Salz und Pfeffer würzen und mit gehacktem Koriander servieren (Habe ich leider vergessen.).

Hier sieht man schön, dass der Fisch perfekt gegart ist.

Als Beilage passen Reis und ein Salat, z. B. eine Ensalada de Palmitos.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Koch mein Rezept (Gelbes Thai Curry mit Like Chicken und Süßkartoffel von Der Reiskoch)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht in die 25. Runde von Koch mein Rezept, dem großen Foodblogwichteln, das Volker von volkermampft im Jahr 2020 ins Leben gerufen hat.

Dieses Mal wurde mir Jens‘ Blog Der Reiskoch zugelost, und ich muss sagen, ich war erst einmal erschlagen von der Vielfalt der Rezepte.

Aus meinem Fundus darf sich dieses Mal Sylvia von Brotwein bedienen.

Doch nun erst einmal zu meinem „Gastgeber“: Jens ist irgendwann Ende der 70er Jahre in der Kurpfalz geboren und aufgewachsen, hat dann in Karlsruhe gelebt und ist seit August 2021 in Freiburg zu Hause.

Die Liebe zum Kochen hat er schon früh entdeckt, die Liebe zur asiatischen und hier insbesondere zur thailändischen Küche entstand auf einer dreimonatigen Reise durch Südostasien Ende 2002.

Jens Blog besteht seit 2011 und beinhaltet neben vielfältigen Rezepten aus aller Herren Ländern, wobei der Schwerpunkt trotz allem auf Asien liegt, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen und viel Wissenswertes rund ums Kochen.

Da der GöGa und ich der asiatischen Küche nicht abgeneigt sind, habe ich mich über dieses Los doch sehr gefreut. Gemeinsam haben wir uns für Gaeng Gari Fak Thong Sai Gai (แกงกะหรี่ฟักทองใส่ไก่) entschieden.

Wie immer musste ich mangels Möglichkeiten zum Zutateneinkauf improvisieren, so habe ich die „milde Thaichili“ durch Chilisauce, das Thai-Basilikum durch herkömmliches Basilikum und den Palmzucker durch Kokosblütenzucker ersetzt.

Außerdem habe ich statt Hähnchenfleisch Like Chicken von Like Meat genommen und leider gab es keinen Hokkaido, also haben ich Süßkartoffel genommen. Aber sonst habe ich mich haarklein ans Originalrezept gehalten 😉 und hoffe, dass Jens mir diese allzu freie Auslegung seines Rezeptes verzeiht!

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Die kulinarische Weltreise: Eintöpfe aus aller Welt – Sopas mallorquinas (Spanien)

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Das Thema des Monats Februar im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft passt hervorragend in den Winter, denn gesucht werden Eintöpfe aus aller Welt. Okay, manche Eintöpfe oder modern ausgedrückt One-Pot-Gerichte kann man auch ganz gut in der wärmeren Jahreszeit essen, aber ich denke bei Eintopf klassisch an herzhafte wärmende Wintergerichte.

Was ist eigentlich ein Eintopf?

Das habe ich die KI von Perplexitiy gefragt und folgende Antwort erhalten:

Ein Eintopf ist ein einfaches Gericht, bei dem alle Zutaten zusammen in einem einzigen Topf gekocht und so auch serviert werden.

Grundidee

• Ein Eintopf ist meist eine kräftige, eher dickflüssige Suppe oder ein Suppengericht, das als Hauptmahlzeit gegessen wird.
• Typisch ist, dass nicht wie beim „klassischem Tellergericht“ Beilage, Gemüse und Fleisch getrennt zubereitet werden, sondern alles gemeinsam im Topf gart.

Typische Zutaten

• Häufig enthalten sind Gemüse (z.B. Kohl, Möhren, Porree), Kartoffeln und Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Linsen.
• Je nach Rezept kommen Fleisch, Wurst oder Speck dazu, aber es gibt genauso rein pflanzliche Eintöpfe.

Herkunft und Nutzung

• Eintöpfe gelten traditionell als bäuerliche, sättigende Gerichte, die aus einfachen Zutaten eine vollwertige Mahlzeit machen.
• Heute laufen ähnliche Gerichte oft auch unter dem modernen Begriff „One-Pot“, das Prinzip „alles in einem Topf“ bleibt aber dasselbe.

Perplexitiy

So weit, so gut. Nun beginnt erst mal die Suche nach internationelen Eintopfgerichten, wovon ich natürlich im Rahmen der kulinarischen Weltreise schon einige gekocht habe.

Besondere Highlights waren dabei u. a.:

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