Archiv der Kategorie: nachgekocht und -gebacken

#wir retten, was zu retten ist und treffen uns zum Geburtstagsbrunch

Im März wird es wieder einmal so weit sein:  es wird gerettet, was das Zeug hält.

Da in diese Zeit auch schon der dritte Geburtstag der Rettungsaktion gegen das Fertiggericht und sonstige Küchenhelferlein aus dem Chemiebaukasten fällt, wollen wir groß feiern und zwar mit einem tollen reichhaltigen Brunch.

Ich glaube fast nicht, dass Sina, die Giftigeblonde und Susi, die Turbohausfrau vor drei Jahren damit gerechnet haben, dass es wirklich so viel zu retten gibt. Und doch führen sie uns (ich bin ja erst seit Anfang 2016 dabei und habe als ersten persönlichen Beitrag den Pfannekuchen gerettet) seit dieser Zeit durch die einzelnen Aktionen und machen sich damit immer sehr viel Mühe – vielen Dank dafür!

Das Thema Brunch gibt natürlich mehr Spielraum als die bisherigen Rettungsaktionen. Die Definition kommt aus dem Englischen und verbindet Frühstück (Breakfast) und Mittagessen (Lunch). Das heißt, das Spektrum kann vom Frühstücksbrötchen und Brot über selbstgemachte Brotbeläge – süß und herzhaft – über leichte Snacks, Fingerfood und kalte und warme Speisen bis zu Kuchen und Teilchen gehen.

Am schönsten ist es, wenn jeder etwas mitbringt und genau das soll im März der Rettungsgeburtstag so sein.

Nachdem ich erst Rote Bete-Tatar mitbringen wolle, war mir das aber ein wenig zu einfach, so dass ich auf ein sagenhaft leckeres portugiesisches Gebäck umgeschwenkt habe – zumal es wohl noch nicht so viele süße Gerichte gibt.

Weiterlesen

Hühnerfrikassee etwas anders

Ich kenne Hühnerfrikassee eigentlich nur mit Spargel, Champignons und Erbsen, aber wieder war es der Glatzkoch Jörg Heilemann, der mich zu einer Variante mit saisonalem Gemüse inspirierte. Und was war das lecker!

Die bei Jörg im Rezept stehende Schwarzwurzel habe ich nicht bekommen, aber ich kann ja improvisieren, und Hühnerbrühe mit Fleisch hatte ich noch im Vorrat im Keller.

Weiterlesen

Nachgekocht: Bandnudeln mit Salzzitrone und Rosmarin

Dieses Rezept hatte Jörg Heilemann, der Glatzkoch in der FB-Gruppe Kochen mit Katja vorgestellt und mich sofort so mit den Aromen angesprochen, dass ich es fast 1:1 nachgekocht habe.

Und ich muss sagen, es ist total lecker geworden.

Für mich alleine habe ich ein Viertel des Rezeptes für Nudeln aus Hartweizengrieß gemacht, d. h. eigentlich habe ich mit 75 g Hartweizengrieß, einem Schuss Olivenöl und etwas Salz begonnen und nach und nach ohne Abmessen so viel Wasser zugefügt, bis ich die gewünschte Teigkonsistenz hatte.

Wie im Rezept beschrieben: Teig kalt stellen, danach dünn ausrollen, aufrollen und zu Bandnudeln schneiden. Diese gut gemehlt aufbewahren.

 

Weiterlesen

Burger mit Schweinebraten, Mangochutney und Avocado, dazu Pommes

Burger Buns wollte ich ja immer schon selber machen, aber bisher habe ich mich nicht getraut und die fertigen Buns gekauft. Jetzt hatte ich aber im Internet ein Rezept für Brioche-Buns gefunden, was sich nicht so wahnsinnig kompliziert anhörte. Ich hatte noch gepökelten Schweinebraten in Scheiben von diesem Versuch im Tiefkühler und so kam mir die Idee zu unserem Sonntagsessen: ich hatte den Geschmack schon richtig auf der Zunge… das leicht salzig-rauchige vom Braten, dazu ein schönes leicht scharfes Chutney und Avocadoscheiben.

Um mir die Zeit ein bisschen einzuteilen, hatte ich am Samstag bereits mit der Zubereitung des Chutneys angefangen.

Weiterlesen

Nudeln mit Champignon-Sahnesauce

Unser schnelles Freitagabendessen. Die Nudeln sind wieder selbst gemacht, dieses Mal mit Hartweizengrieß:

  • 300 g Hartweizengrieß (semolina)
  • 150 ml Wasser
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 5 g Salz

Das Rezept ist von der Seite Nudeln selber machen und ist für 4 Portionen; ich hab’s für uns halbiert. Weiter verarbeitet und in Nudeln geschnitten habe ich den Teig dann später wie hier beschrieben.

Während der Teig im Kühlschrank ruhte, waren wir einkaufen und brachten die fehlenden Zutaten für die Sauce mit:

  • 5 große braune Champignons
  • Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Sojasahne oder Schlagsahne
  • Rauchsalz
  • Pfeffer
  • 1 EL TK-Petersilie oder frische
  • 1 Schuss Weißwein
  • etwas Wasser mit Kohlensäure

In einem großen Topf Salzwasser für die Nudeln aufsetzen und während der Zubereitung der Sauce zum Sprudeln bringen.

Die Champignons in Scheiben schneiden, in einer trockenen heißen Pfanne gut anbraten. Die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden und die Knoblauchzehe grob hacken. Zu den Champignons geben und wenig Mineralwasser zugeben. So kann man fettfrei braten, weil das Bratgut auf den Kohlesäureblasen schwebt wie auf einer Fettschicht.

Mit wenig Weißwein ablöschen. Die (Soja-)Sahne aufgießen und aufkochen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken. Falls die Sauce zu dick wird, kann man immer mal ein Schlückchen Nudelwasser auffüllen.

Sobald die Sauce fertig ist, die Nudelstreifen in das siedende Wasser geben. Sobald sie oben schwimmen, mit einer Schaumkelle heraus holen und direkt mit der Champignonsauce vermischen.

Grundrezept: Nudeln ohne Ei selber machen – mit Spinat grün gefärbt

Ich wollte immer mal Nudeln selber machen und hatte tatsächlich vor ein paar Wochen ein simple klingelndes Rezept im Internet gefunden und in der Tat, es ist tatsächlich simple.

Man braucht für 2 Portionen lediglich 280 g Mehl, das mit 180 ml Wasser und 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Muskat – und bei mir Spinatpulver – gut verkneten wird.

Der Teig wird dann zu einer Kugel geformt, in Klarsichtfolie gewickelt oder in einer abgedeckten Schüssel zum Ruhen in den Kühlschrank gestellt. Bei mir durfte er über Nacht bleiben.

Der Teig wird auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche so dünne wie möglich ausgerollt.

Die Oberfläche des Teiges wiederum gut bemehlen und locker aufgerollt. Dabei zwischendurch immer wieder mehlen.

Diese Rolle dann in etwa 5 mm breite Streifen schneiden. In einer Schüssel mit viel Mehl mischen und stehen lassen, bis sie gekocht werden müssen.

Die Nudeln brauchen nur wenige Sekunden in siedendem Salzwasser, deshalb sollte man die Sauce immer zuerst machen. In Italien sagt man, dass

die Sauce auf die Nudeln warten muss und nicht umgekehrt.

Voilà, fertig sind die Nudeln.

Sauerteigbrot mit selbst „gezüchtetem“ Sauerteig

Mit Sauerteig habe ich ja schon öfter gebacken, vor allem mein bis dato absolutes Lieblingsbrot, das ich immer mal wieder abgewandelt habe. Der Sauerteig kam aus dem Tütchen; ich habe ihn auch schon weitergefüttert, aber so komplett von Anfang an angesetzt und dann auch noch damit gebacken, hatte ich noch nie.

Zufällig habe ich im Blog der Giftigeblonde ein Brotrezept mit Anleitung für den Sauerteig gefunden und habe ich mich todesmutig ans Werk gemacht.

Weiterlesen

Landbrot aus dem Bräter

Das Rezept ist von Sebastian Reichelt, das er in der FB-Gruppe Kochen mit Katja gepostet hat. Es ist nur mit Trockenhefe gebacken und in relativ kurzer Zeit fertig. Außerdem hat es auch noch gut geschmeckt. Weiterlesen

Buttermilchbrot nach Holger Stromberg

Eine liebe Facebook-Freundin hat mir den Link zu diesem Brotrezept von Holger Stromberg geschickt. Da ich, bis auf die Buttermilch, die ich im Laufe der Woche besorgen konnte, alles da hatte, habe ich mich mal ans Werk gemacht.

Für den Fall, das der Originallink verloren gehen sollte, schreibe ich Euch das Rezept noch mal auf.

Weiterlesen

Gefüllte Rote Bete mit gebackenen Süßkartoffeln

Das obige Essen durfte ich an meinem Geburtstag im Pilgrimhaus genießen. Die Idee mit den gefüllten roten Beten hat mir ausnehmend gut gefallen.

Da ich noch vorgekochte vakuumierte Rote Bete im Kühlschrank hatte, die schon etwas überm MHD waren, hatte ich mir vom Einkauf Ziegenfrischkäse und eine Süßkartoffel mitgebracht.

Statt des Rosenkohls gab es bei mir einen knackigen Blattsalat mit Senfvinaigrette und Granatapfelkernen dazu.

Weiterlesen