Archiv der Kategorie: nachgekocht und -gebacken

Eier in Currysauce

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten

Hier kommt ein weiteres leckeres und schnell gemachtes Rezept aus dem Essen & Trinken-Newsletter, das der GöGa sich ausgesucht hat.

Eier in Senfsauce habe ich ja schon im Blog (hier und hier), diese Variante mit (Madras)Curry und Erbsen und Kaiserschoten in der Sauce sowie Reis als Beilage war eine neue Erfahrung – und eine leckere noch dazu.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 1/2 Tasse Jasminreis + 1,5 Tassen Wasser + 1 Prise Salz aus dem Dampfgarer
  • 2 EL Butter
  • 1,5 EL Mehl
  • 300 ml Milch
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 4 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Currypulver + ca. 0,5 TL zum Bestreuen
  • 100 g TK-Zuckerschoten, aufgetaut
  • 100 g TK-Erbsen
  • 3 TL Limettensaft

Zubereitung:

Während der Reis im Dampfgarer gart, die Eier in 8 Minuten kochen und abschrecken. Zum Warmhalten in ein Küchenhandtuch einwickeln.

Für die Sauce Butter zerlassen, Mehl und 1 TL Currypulver zugeben und unter Rühren anschwitzen. Milch und Brühe nach und nach mit dem Schneebesen einrühren, kurz aufkochen lassen, dann bei milder Hitze köcheln lassen.

Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken, Erbsen und Zuckerschoten zugeben und in der Sauce erwärmen.

Den Reis mit der Sauce anrichten, die Eier längs halbieren und auf der Sauce anrichten. Mit dem restlichen Currypulver und Kräutern nach Wunsch bestreut servieren.

World Bread Day 2020: Spelt Buttermilk Bread

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten

[zum Rezept auf deutsch]

World Bread Day, October 16, 2020

It’s time again for another World Bread Day on October, 16th.

For the 15th time already Zorra of 1 x umrühren aka kochtopf sent out her invitation to participate.

I did not take part very often in the past, but this year I had a bread recipe hanging in my to-do-list for quite a while.

I baked a spelt buttermilk bread that was indroduced on the facebook page of my local oranic grocery. It was published during the early day of the corona crisis when all shops and supermarkets run short of yeast and all kinds of flour.

Ingredients for a rectangular bakin tin (length 30, width 10, height 10 cm):

  • 500 g spelt flour (me: freshly ground spelt)
  • 1/2 tsp salt
  • 1/2 tsp bread spice (me: caraway, cummin, ground fennel seed)
  • 1/2 tbs oil
  • 1/2 tsp baking soda
  • 500 ml buttermilk *)
  • 100 g sunflower seeds
  • 30 g flaxseeds
Mixture of flour, spices and oil, rapeseed oil, spelt, mixture of sunflower seeds and flaxseeds

Directions:

Mix flour, salt, bread spice, oil and baking soda in a bowl.

Warm up buttermilk until it reaches room temperature, add to the other ingredients in the bowl.

Knead thouroughly with dogh hook of your hand mixer or food processorfor at least 10 minutes. Then add sunflower seeds and flaxseed.

Grease a baking tin and dust with some flour. Fill in the dough, cover and let rise for at least 30 minutes at room temperature.

Pre-heat oven at 180 °C circulating air. Put a bowl with water on the ground of your oven. Bake bread for about 50 minutes – depends on your oven. The bread should sound hollow when knocking on the bottom.

Now let cool the bread under a moist tea towel.

*) Tip for vegans: You can make vegan buttermild by adding two tablespoons apple vinegar to 500 ml plant milk. Let sit for 15 minutes, after that you can use the result like the buttermilk in the recipe.

Zum World Bread Day 2020: Dinkelbuttermilchbrot

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten

[switch to English version]

World Bread Day, October 16, 2020

Es ist wieder so weit. Am 16. Oktober ist World Bread Day und Zorra von 1 x umrühren aka Kochtopf lädt bereits zum 15. Mal ein, mitzubacken.

Oft habe ich noch nicht teilgenommen, aber dieses Jahr hatte ich noch ein Brotrezept, das ich nachbacken wollte, auf der To-Do-Liste.

Und zwar habe ich ein Dinkelbuttermilchbrot nach einem Rezept vom Lebensgarten, meinem Bioladen, nachgebacken. Es wurde in einer Zeit vorgestellt, als es coronabedingt keine Hefe mehr zu kaufen gab. Glücklicherweise backe ich normalerweise mit Sauerteig, und ich hatte auch ein Hefewasser selber gezüchtet, weshalb mich diese Verknappung weniger tangierte als der gleichzeitige Fastausverkauf von Mehl.

Zutaten für ein Brot (L 30, B 10, H 10 cm):

  • 500 g Dinkelmehl (ich: Dinkel, frisch gemahlen)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Brotgewürz (ich: Kümmel, Kreuzkümmel, gem. Fenchel)
  • 1/2 EL Öl
  • 1/2 TL Natron
  • 500 ml Buttermilch *)
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 30 g Leinsamen

Zubereitung:

Mehl, Salz, Brotgewürz, Öl und Natron in eine Schüssel geben.

Buttermilch aufwärmen, bis sie Zimmertemperatur erreicht. Ebenfalls in die Schüssel geben.

Alles mindestens 10 Minuten mit dem Knethaken des Handrührers oder der Küchenmaschine verkneten.

Zum Schluss die Sonneblumenkerne und Leinsamen nach und nach zugeben.

Kastenform fetten und mit etwas Mehl ausstreuen. Teig hineinfüllen und zugedeckt mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Eine Schüssel mit Wasser unten in den Ofen stellen. Das Brot etwa 50 Minuten backen – das hängt auch von Eurem Backofen ab. Das Brot sollte hohl klingen, wenn man mit der Faus auf den Boden klopft.

Das Brot nun unter einem feuchten Geschirrhandtuch auskühlen lassen.

*) Tipp für die Veganer: Vegane Buttermilch stellt ihr her, indem ihr 500 Milliliter pflanzliche Milch mit zwei großen Esslöffeln Apfelessig vermengt. Dann lasst ihr sie 15 Minuten stehen und schon könnt ihr die vegane Variante wie normale Buttermilch verwenden.

Schnelle Reis-Fischpfanne „Paella Art“

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten

Seit Ende Februar ist der GöGa wegen Corona schon zu Hause im Heimbüro. Seit der Zeit koche/n ich/wir fast jeden Tag und nach und nach gehen uns die Ideen aus.

Inzwischen schauen wir vermehrt nach einfachen, schnellen Alltagsrezepten, die abends schnell auf den Tisch kommen.

Inspiration bieten da die täglichen Newsletter von Essen & Trinken, aus denen sich der GöGa die Schnelle Paella gewünscht hatte.

Da eine Paella Zeit braucht, wie hier und hier nachzulesen ist, habe ich das Rezept umbenannt.

Statt Paellareis (ein Rundkornreis ähnlich dem Risottoreis) habe ich einen 10-Minuten-Reis (ideal für „One-Pot“-Reisgerichte) verwendet. Dadurch wurde das Gericht weniger „schlotzig“, aber trotzdem sehr lecker und schnell gemacht.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl zum Braten
  • 1 Beutel (250 g) Express-Basmatireis (ich: 150 g losen 10-Minuten-Reis)
  • 150 g TK-Erbsen (ich: 90 g plus:
  • 1/2 rote Paprikaschote zusätzlich)
  • 50 ml Gemüsebrühe (ich: Fischfond, Rest vom Fischcurry)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Cayennepfeffer (ich: Pimentón de la Vera)
  • 1 Prise gemahlener Safran (ich: Safranfäden in warmem Wasser eingeweicht)
  • 1 Paket TK-Meeresfrüchte à 275 g (ich: 1 Sepiatube, 1 Stück Kabeljau, 4 Miesmuscheln, 2 Black Tiger-Garnelen – allse aus dem TK-Vorrat)
  • 1/2 Limette zusätzlich

Zubereitung:

Zwiebel und Paprikaschote putzen und in Streifen schneiden.

Mit dem Öl in einer heißen Pfanne (Servierpfanne von d.die Pfanne) 2 Minuten anbraten. Reis, Erbsen, Fischfond und Safran mit dem Einweichwasser zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Pimentón würzen und durchrühren.

Die leicht angetaute Sepiatube in Streifen, den Kabeljau in große Würfel schneiden. Zusammen mit den Garnelen und den Muscheln obenauf legen und den Reis 8 Minuten zugedeckt garen.

In der Servierpfanne an den Tisch bringen. Limettenviertel dazu reichen.

Blog-Event CLXVIII – Alles aus der Fritteuse

Fish’n Chips nach Jamie Oliver
mit Mushy Peas

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blog-Event CLXVIII - Alles aus der Fritteuse (Einsendeschluss 15. Oktober 2020)

Volker von Volker mampft hostet das aktuelle Blog-Event in Zorras Kochtopf: Er wünscht sich Alles aus der Fritteuse. Frittieren ist bei uns kein großes Thema. Wir haben zwar eine Heißluftfritteuse, aber gerade Pommes schmecken dem GöGa daraus nicht.

Deshalb benutzen wir in letzter Zeit gerne den Wok von d.die Pfanne, wenn es mal ans Frittieren geht. Das verbrauchte Öl wird hinterher durch einen Kaffeefilter gegeben und kann so zum Braten (und Frittieren) weiterbenutzt werden, wie hier am Ende des Artikels beschrieben.

Bei uns gibt es ein typisch britisches Rezept, nämlich Fisch im Backteig mit dicken Pommes Frites, in Großbritannien Chips genannt. Was bei uns unter Chips, nämlich dünne frittierte Kartoffel- oder Gemüsescheiben in Umlauf ist, heißt auf der Insel Crisps.

Fish, Chips, Mushy Peas, Maldon Sea Salt Flakes, Malt Vinegar, Tomaten-Ketchup
Weiterlesen

Hähnchenschenkel mit Kräuterkruste

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten

Wenn der GöGa zufällig mal Mein Lokal, Dein Lokal mitschaut, es sich dabei um eine Sendung zum Spezialthema Hähnchen handelt und einem mit einem halben Hähnchen mit Kräuterkruste der Mund wässrig gemacht wird, bleibt fast nichts übrig, als das Rezept im Web zu suchen und dieses dann nachzukochen.

Für uns zwei besorgten wir zwei schöne Bio-Hähnchenschenkel, versorgten diese mit Gewürzen und Kräutern und bekamen ein köstliches Abendessen heraus.

Als Beilagen gab es einfach aufgebackenes Baguette aus der Tiefkühle und Salat mit Salatdressing nach Omma Toni.

Als Getränk gab’s bei mir das Beer of the Year (kleiner Scherz).

Weiterlesen

American Cheesecake mit Erdbeergelee

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten

Im Urlaub hatte der GöGa mal wieder den kleinen Konditor in sich entdeckt und uns American Cheesecake nach diesem Rezept von einfachbacken gemacht.

Leider stimmte – wie auch beim Knäckebrot, das ich ebenfalls von dem Blog hatte – die Mengenangabe im Bezug auf die Größe der Backform (Springform Ø 24 – 26 cm) nicht, so dass sowohl Boden als auch Füllung viel dünner waren als auf dem Foto im Originalrezept. Geschmeckt hat der Kuchen aber trotzdem hervorragend.

Zutaten für den Boden:

  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 100 g Butterkekse (GöGa: Schokobutterkekse)
  • 35 g Butter

Für die Cheesecake-Creme

  • 300 g Frischkäse
  • 500 g Sahnequark
  • 10 g selbst gemachten Vanillezucker
  • 100 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 3 EL Erdbeergelee
Weiterlesen

Die kulinarische Weltreise: Fisch-Curry mit Kokos-Sambal aus Sri Lanka

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Sri Lanka

Im Rahmen von Volkers kulinarischer Weltreise geht es im Oktober nach Sri Lanka, dem ehemaligen Ceylon.

Zwischen 1983 und 2009 herrschte ein offener Bürgerkrieg zwischen tamilischen Separatisten und Singhalesen. Es gab zahlreiche Todesopfer und viele tamilische Asylbewerber kamen auch nach Deutschland.

Mehr Informationen könnt Ihr auf Wikipedia nachlesen.

Auch hier habe ich wieder einen weißen Fleck, sowohl auf meiner persönlichen als auch der kulinarischen Landkarte. Leider habe ich noch kein Sri Lankesisches Restaurant in meiner Nähe entdeckt.

Also musste ich ein weiteres Mal das Internet konsultieren, wo ich zwar fündig wurde, aber bei vielen Rezepten kamen Zutaten vor, die ich vor Ort nicht würde kaufen können.

Schließlich entdeckte ich dieses leckere Fisch-Curry mit einem Kokos-Sambal, das uns sehr gut geschmeckt hat, selbst dem GöGa, obwohl es Süßkartoffel und Aubergine enthielt.

Fischcurry (links) mit Kokos-Sambal (oben rechts), Gurken/Staudensellerie zum „Löschen“ der Schärfe (darunter) und Reis (unten rechts)
Weiterlesen

Synchronbacken #51: American Pan Pizza (Doener Style)

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten

#synchronbacken September 2020

Am letzten Wochenende im Septbember rufen Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf und Sandra von From Snugs Kitchen wieder zum Synchronbacken (Lest hier, worum es sich handelt und was die Idee dahinter ist) auf.

Es soll Pan Pizza, also eine in der Pfanne gebackene Pizza nach diesem Rezept von King Arthur geben.

#synchronpfannenpizza
#synchronbacken
#synchronbackendasoriginal

Da der GöGa und ich inzwischen große Freunde der selbst gebackenen (bisher italienischen) Pizza sind, machen wir gerne mit, auch wenn es in der vergangenen Woche schon eine Champignonpizza (<-) gab.

Wie immer ging es samstags ans Vorbereiten des Teiges, was ich beinahe verpennt hätte. Dann kam noch erschwerend dazu, dass der Teig nicht einfach nur „zusammengeworfen“ werden musste, sondern auch viermal mit jeweils 5 Minuten Abstand gezogen und gefaltet werden und dann noch mal 40 Minuten gehen musste, bevor er zur Gare in den Kühlschrank musste.

Weiterlesen

Masurischer Kartoffel-Majorankuchen

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten

Mit diesem herzhaften Kuchen aus dem Kochbuch Polska von Zuza Zak, aus dem ich auch schon das polnische Roggensauerteigbrot mit Kürbiskernen nachgebacken habe, schlage ich mal wieder zwei Blog-Events mit einem Rezept.

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Polen

Zum einen habe ich es für Volkers kulinarischen Weltreise nach Polen herausgesucht und wie passend, dass es auch zur aktuellen Rettung der Kartoffel im Rahmen von #wirrettenwaszurettenist passt.

Das Originalrezept ist für 8 – 10 Portionen berechnet, ich habe es halbiert , so dass wir zweimal davon essen konnten. Außerdem habe ich nach einigen „Fleischorgien“ der verganenen Tage den Speck durch Räuchertofu ersetzt.

Leider sind mir die geriebenen Kartoffeln ziemlich schnell ziemlich braun angelaufen, so dass das Ergebnis nicht ganz so schön aussieht. Eindeutig ein Fall für die Kategorie „Irrungen und Wirrungen“.

Der Kartoffelkuchen ist aber so lecker geworden, dass ich ihn auf jeden Fall noch einmal machen werde und dann hoffentlich einen wirklich goldbraunen Kuchen herausbekomme. Dann würde ich die Fotos austauschen. Bis dahin hat vielleich jemand einen Tipp, wie ich das Anlaufen (Oxidieren) verhindern kann.

(Brauner) Masurischer Kartoffel-Majorankuchen mit kleinem Salat
Weiterlesen