Schlagwort-Archive: Die kulinarische Weltreise

Die kulinarische Weltreise: Sfiha – صفيحة – Gefülltes Fladenbrot (Libanon)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im Juli geht es mit Volker von und mit volkermampft und der von ihm initiierten kulinarischen Weltreise in den Libanon. Die Speisen dort zählen zur levantinischen Küche und kommen auch in Syrien, Jordanien, Israel und Teilen der Türkei vor.

Mein heutiger und damit letzter Beitrag (nach Fattoush, einem Mezze-Teller und Mudardara) ist ein beliebtes Streetfood:

Sfiha, Esfiha, Esfirra, Sfija, Sfihah, Sfeeha oder Fatay besteht aus Fladenbrot, gefüllt mit Baharat und Zwiebeln, oft auch Tomaten und Pinienkernen gewürztem Hackfleisch. Es ist besonders typisch für die Stadt Baalbek in der Bekaa-Ebene.

Aufmerksam auf Sfiha wurde ich durch die Sendung 5-Zutaten-Mittelmeerküche von und mit Jamie Oliver, die auf RTL Living ausgestrahlt wird oder bei RTL + gestreamt werden kann.

In jeder Sendung gibt es eine/n Gastkoch/-köchin wie z. B. Sarit Packer und Itamar Srulovich, die eine vegetarische Variante der Sfiha mit Pilzen vorstellten. Die beiden wurden in Israel geboren, leben inzwischen aber in London, wo sie 2012 ihr Restaurant Honey & Co. eröffneten.

Ich musste beim Nachmachen etwas improvisieren, weil kein arabisches Fladenbrot zu bekommen war. Wenn meine Gesundheit noch mitspielen würde, hätte ich es natürlich selbst gebacken, aber ich habe dann einfach einen Bio-Pizzateig aus der Kühltheke genommen.

Zutaten für eine Springform von ca. 24 cm ø:

  • 3 Zwiebeln
  • 500 g Champignons
  • 2 EL Baharat
  • 1 großes Fladenbrot (ich: 1 Rolle Bio-Pizzateig)
  • 250 g Ricotta – 4 TL abheben
  • Olivenöl zum Braten
  • schwarzer Pfeffer
  • Meersalz
  • Olivenöl extra vergine

Zubereitung:

Zwiebeln schälen und würfeln, in einer großen Pfanne mit 2 EL Olivenöl zum braten und einer Prise Meersalz ca. 8 – 10 Minuten dünsten, bis die Würfel weich werden.

In der Zwischenzeit die Champignons in dicke Scheiben schneiden und zu den Zwiebeln geben, sobald diese anfangen am Pfannenboden anzuhaften. Etwa 10 – 12 Minuten braten, bis mögliche Flüssigkeit aus der Pfanne verschwunden ist und die Pilze weich sind. Mit Baharat, Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Im Originalrezept wird das Fladenbrot unter warmen Wasser angefeuchtet, ich habe den Pizzateig abgerollt und bei 180 °C Ober-/Unterhitze 10 Minuten im Backofen vorgebacken, ohne dass er hart und knusprig wird.

Die Springform mit Backpapier auslegen und leicht mit Olivenöl ausstreichen.

Pizzateig in die Springform drücken, mit der Ricotta belegen, die Champignons hineingeben und die überstehenden Ränder des Fladenbrotes bzw. des vorgebackenen Pizzateiges darüber falten.

Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 10 – 15 backen. Sfiha aus der Form heben, ca. 5 Minute ruhen lassen und vierteln. Mit einem Kleks Ricotta *) servieren.

*) Ich hatte die 4 TL Ricotta mit getrockneter Minze und Salz abgeschmeckt und mit etwas Olivenöl extra vergine und etwas Wasser glatt gerührt.

Wir fanden die Füllung leider beide ein bisschen nichtssagen, weshalb wir die Reste am nächsten Tag mit dem Basilikum-Romana-Aufstrich von Sanchon aufgepeppt und alles mit etwas Feta, der als Import im Libanon gebräuchlich ist, überbacken haben. So hat uns das Sfiha wesentlich besser geschmeckt.

Hier sammele ich im Laufe des Monats hoffentlich vielfältige libanesische Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Mudardara – مجدرة – Libanesisches Linsen-Reisgericht

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im Juli geht es mit Die kulinarische Weltreise von und mit Volker von volkermampft in den Libanon. Das Land am Mittelmeer zählt zur Levante und teilt sich damit ganz viele köstliche Gerichte mit Syrien, Jordanien, Palästina und Israel.

Bisher habe ich einen leckeren Salat namens Fattoush und einen tollen Mezzeteller eines kleinen Imbisses im Kaff vorgestellt. Im letzten Beitrag habe ich auch Gerichte aus der Levante verlinkt, die ich schon im Blog habe.

Heute habe ich eine vegane Fastenspeise dabei, die vor allem bei libanesischen Christen, denen freitags der Verzehr von Fleisch verboten ist, beliebt ist. Gefunden habe ich das Rezept auf der Seite Lebanesecookingdays von Silvana Sayegh, einer libanesischen freien Journalistin und Friedensforscherin, die seit 10 Jahren in Stuttgart lebt.

Es gibt verschiedene Schreibweisen für dieses Gericht: Megadarra, Majadra, Mejadra, Moujadara, Megadarra. Laut Silvana Sayegh wird im Libanon hauptsächlich zwischen Mujadara, bei der die Linsen zu einer dicken Suppe püriert werden und Mudardara, so wie ich es heute vorstelle, unterschieden.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 350 g Berglinsen (ich: rote Pilgerlinsen aus der Linsenmanufaktur in Paderborn)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Langkorneis (ich: Basmatireis)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Piment mit Kreuzkümmel und Zimt oder 7-Gewürz (ich: Baharat *)

*) Nach meiner Recherche im Netz ist Baharat tatsächlich das 7-Gewürz im Libanon. Ersatzweise kann man Ras el-Hanout oder auch Garam Masala nehmen.

Für das Topping:
  • 2 Zwiebeln **)
  • 2 EL Mehl **)
  • Bratöl **)
  • 1 Handvoll Pinienkerne oder Cashewnüsse **)

**) Ich hatte noch Röstzwiebeln vom Soto Ayam und einem Kartoffelstampf im Vorrat und habe Pistazien aus dem Vorrat genommen.

Zubereitung:

Linsen waschen und abtropfen lassen. Mit der doppelten Menge Wasser in einen Topf geben, einmal aufkochen und bei geringer Hitze 15 Minuten köcheln.

Zwiebel schälen, in dünne Scheiben schneiden. (Ich gewürfelt, weil ich nicht richtig gelesen habe.) Mit Olivenöl 5 Minuten anbraten und mit den Linsen mischen.

Reis waschen und in den Topf geben und mit den Linsen mischen. Salz dazu geben und mit 250 ml heißem Wasser aufkochen und bei geringer Hitze 10 -15 Minuten köcheln lassen.

Das Gemisch mit Baharat abschmecken, kurz unterrühren.

Für das Topping: Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Fünf Minuten in ein Tuch wickeln und ausdrücken. Mit 2 EL Mehl bestäuben. 2 cm Bratöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin frittieren, bis sie goldbraun werden. Auf einem Teller mit Küchenpapier entfetten.

Pistazien (Pinienkerne) kurz in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie goldbraun werden und schnell aus der Pfanne nehmen.

Das Linsen-Reis-Gemisch auf Tellern anrichten und mit den Zwiebeln und Pistazien garnieren.

Bei uns gab es einen orientalischen Möhrensalat „frei Schnauze“ dazu, was sehr gut passte.

Hier sammele ich im Laufe des Monats hoffentlich vielfältige libanesische Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Mezzeteller aus dem Libanon

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Es gibt sie doch, die kleinen kulinarischen Perlen im Restauranteinheitsbrei im Kaff. Erst kürzlich entdeckten wir den Batam-Imbiss (Werbung ohne Gegenleistung), der zwar von Irakern betrieben wird, aber eine Vielfalt von auch im Libanon und der Levante üblichen Gerichten anbietet.

Am verganenen Samstag hatte der GöGa in der Innenstadt ein Schachturnier und brachte uns auf dem Heimweg eine Auswahl orientalischer Köstlichkeiten mit:

Hier haben wir, beginnend auf 12 Uhr:

Shawarma, rechts daneben frittierte Aubergine und Möhrenstreifen, darunter Halloumi, links daneben Taboulé, auf 9 Uhr Hummus und darüber ein (von insgesamt fünf) Falafel.

Alles ist superlecker, superfrisch! Einziges Manko ist, dass es sich wirklich um eine Imbissbude mit ein oder zwei Tischen handelt, so dass man die Gerichte eigentlich nur mitnehmen kann.

Aber ich liebe ja diese Häppchen, wo man von allem eine Kleinigkeit hat und probieren kann.

Hier sammele ich im Laufe des Monats hoffentlich vielfältige libanesische Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Fattoush – فتوش – Libanesischer Brotsalat

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Die kulinarische Weltreise von und mit Volker von volkermampft reist weiter und zwar in den Libanon. Das ist wieder eines von den Ländern, in die man zur Zeit in der Realität vermutlich eher nicht reisen möchte, steckt es doch mitten in dem Konflikt USA – Iran – Israel.

Die Libanesische Republik (arabisch الجمهورية اللبنانية) grenzt im Westen ans Mittelmeer, im Norden und Osten an Syrien und im Süden an Israel. Mehr zu Geschichte, Politik und Geografie erfahrt Ihr auf Wikipedia, denn das alles würde den Rahmen eines Koch-Blogs sprengen.

Wie die Nachbarländer Syrien, Israel, Jordanien sowie Palästina und der türkischen Provinz Hatay wird Libanon der Levante zugerechnet, weshalb die Küchen dieser Länder sehr ähnlich sind und weshalb ich schon einiges an Gerichten im Blog habe.

Grundbestandteile der libanesischen (und levantinischen) Küche sind Gemüse, Obst, getrocknete Hülsenfrüchte, Bulgur, Reis, Fisch, Fleisch, Huhn, Nüsse, Oliven, Joghurt und Tahini. Viele Speisen sind vegetarisch. Fett wird traditionell nur sparsam verwendet.

Zu den bekanntesten Gerichten gehört Kibbeh, das in der gesamten Region gegessen wird. Typisch sind auch Hummus und Taboulé.

Verbreitet sind außerdem gefülltes Gemüse und Eintopfgerichte mit Fleisch und Gemüse. Die libanesischen Mezze (Vorspeisen) gelten als sehr schmackhaft. Burghul bi d’feeneh ist ein Eintopf aus Bulgur, Kichererbsen, Fleisch und Zwiebeln. Hindbeh bilzeyt ist gekochter Löwenzahn mit Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft.

Auch Shawarma, das ich für den Weltreiseabstecher nach Syrien zubereitet hatte, ist im Libanon ebenfalls sehr beliebt.

Heute bringe ich einen leichten erfrischenden Salat, der bei der derzeitigen Hitze genau richtig ist.

Fattoush ist ein Salat aus Tomaten, Gurken, Radieschen, Frühlingszwiebeln und wird mit frittiertem oder geröstetem (Fladen-)Brot serviert.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Bund großblättrige Petersilie
  • frische Pfefferminze
  • 4 – 6 Tomaten, gerne verschiedene Farben und Formen
  • 1/2 Gurke
  • 4 Radieschen
  • 1 – 2 Lauchzwiebeln
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Sumach
  • 1 Stück arabisches Fladenbrot

Zubereitung:

Saft einer halben Zitrone mit Olivenöl und Salz und Pfeffer mischen.

Lauchzwiebel in dünne Röllchen schneiden und in das Salatdressing geben, damit sie etwas weicher und verträglicher werden.

Tomaten, Gurken und Radieschen nach Wunsch klein schneiden; Petersilie und Minze nicht zu fein durchhacken und alles zusammen zum Dressing geben. Sumach über den Salat streuen.

Brot in Stücke reißen oder schneiden und kurz frittieren (geht auch im Airfryer) oder im Backofen knusprig braten.

Da wir auf der Terrassse auf unserem elektrischen Teppanyakigrill gekocht haben, haben wir die Brotstücke auf der Plancha geröstet.

Kurz vor dem Servieren über den Salat geben oder separat dazu reichen. Das Brot sollte keinesfalls im Salat durchweichen, sondern knusprig bleiben.

Wir haben Fattoush mit sehr leckerem ebenfalls auf dem Teppan gegrillten veganen plant-based Pfeffermedaillons von The Green Mountain, Fladenbrot und Kräuterbutter serviert.

Hier sammele ich im Laufe des Monats hoffentlich vielfältige libanesische Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Blåbærsnurrer med vaniljekrem – Blaubeer-Vanille-Schnecken (Norwegen)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im Juni geht es mit Volker von volkermampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise in den hohen europäischen Norden, nämlich nach Norwegen.

Das Kongeriket Norge/Noreg ist ein ist ein Staat in Nordeuropa. Das in Skandinavien liegende Königreich Norwegen umfasst neben dem Hauptland die Inselgruppe Spitzbergen sowie die Insel Jan Mayen. Hauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt ist Oslo. Das Land liegt im Westen der Skandinavischen Halbinsel und grenzt im Osten an Schweden sowie im Nordosten an Finnland und Russland. Norwegen ist eines der flächengrößeren Länder Europas (8.), aber mit nur 5.627.400 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2026) dünn besiedelt. Der Großteil der Bevölkerung lebt im Süden des Landes.

Das Hauptland Norwegens erstreckt sich zwischen dem 57. und 71. Breitengrad und liegt somit teils nördlich des Polarkreises. [weiterlesen auf Wikipedia]

Die norwegische Küche ist einfach und geprägt durch die Hausmannskost der Fischer und Bauern. Fisch und Milchprodukte waren und sind Basis der Küche, die durch Brot und Getreidebrei sowie Fleischsorten wie Lamm, Ziege und Wid ergänzt werden.

Geprägt durch das skandinavische Klima mit kurzen Sommern und langen Wintern war die Konservierung der Lebensmittel sehr wichtig, um während der Wintermonate die Versorgung zu gewährleisten. Deshalb wird immer noch viel geräuchert, gesalzen, eingelegt oder getrocknet.

Getreideanbau von Hafer und Gerste ist nur im Süden des Landes möglich. Da diese beiden Sorten sich nicht für die Herstellung von Hefebrot eignet, gibt es überwiegend Flatbrød, ein dem Knäckebrot ähnelndes trockenes Fladenbrot. Durch Handel haben natürlich inzwischen auch andere Getreidesorten Einzug gehalten.

Durch die lange Küstenlinie ist Fisch natürlich sehr wichtig wie z. B. Lachs, Hering, Kabeljau, Sardinen und Makrelen.

Auch Kartoffeln stehen seit ihrer Einführung im 19. Jahrhundert auf dem Speiseplan.

Die Suche nach passenden Rezepten fand ich schwierig, denn im Sommer habe ich gelinde gesagt keine Lust auf Wildgerichte oder schwere Eintöpfe, die natürlich im Winter ihre Berechtigung haben.

Auf der Seite Mahtava *) fand ich dann ein Rezept für die Blaubeer-Vanille-Schnecken, habe dieses allerdings nur als Anregung genommen, weil der GöGa und ich den Teig und den Pudding im Cookit zubereitet haben und dazu die Rezepte für den süßen Hefeteig und den Vanillepudding genommen haben.

*) Hier habe ich schon die Rezepte für Rentiergeschnetzelte und den Wintersalat für unseren Abstecher nach Finnland im Rahmen der kulinarischen Weltreise (Mai 2023) gefunden.

Natürlich kann man Teig und Pudding auch ohne dieses Küchen-Gadget machen.

Zutaten für 8 – 12 Schnecken *):

Für den süßen Hefeteig (Cookit-Rezept):
  • 500 g Weizenmehl 550 + etwas mehr zum Bearbeiten
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter, weich in Stücken
  • 150 ml Vollmilch
  • 1 EL Trockenhefe = 1 handelsübliches Tütchen
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Rührschüssel/Küchenmaschine geben und gründlich mischen und dann so lange verkneten, bis der Schüsselrand sauber bleibt.

Schüssel abdecken (mit passendem Deckel oder einem Küchenhandtuch) und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit den Vanillepudding und die Füllung zubereiten:

Zutaten für den Vanillepudding:
  • 500 ml Vollmilch
  • 2 Eigelbe + 1 Ei zum Bepinseln der Schnecken
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker, darin enthalten 20 g Vanillezucker
  • 30 g Speisestärke
Zubereitung:

Im Cookit werden tatsächlich alle Zutaten in den Topf gegeben und alles unter Rühren auf 95 °C erhitzt, was hervorragend geklappt hat.

Für die Zubereitung ohne Küchenmaschine einfach alle Zutaten gründlich verquirlen, in einem Kochtopf einmal unter Rühen aufkochen, eindicken lassen und vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.

Zutaten für die Füllung:
  • 75 g Butter, zimmerwarm
  • 4 EL Zucker
  • 150 – 200 g (wilde) Blaubeeren
Zubereitung:

Butter und Zucker in einer kleinen Schüssel gründlich mischen.

Fertigstellung:

Teig direkt auf ein mit einer bemehlten Silikon-Backmatte belegtes Blech geben, kurz gründlich durchkneten und zu einem Rechteck von ca. 50 x 40 cm ausrollen.

Die Butter-Zucker-Füllung darauf gleichmäßig ausstreichen und die Blaubeeren darauf geben (Bild unten links). Teig von der Längsseite eng aufrollen, mit einem scharfen Messer in 8 bis 12 gleich große Scheiben schneiden.

Nebeneinander auf das Blech legen, mit einem Küchentuch abdecken und weitere 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen (Bild unten Mitte).

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze aufheizen. Das restliche Ei verquirlen, die Schnecken damit bepinseln. Dann mit dem Rücken eines Teelöffels Löcher in die Mitte der aufgegangenen Schnecken drücken, dorthinein den Vanillepudding geben (Bild unten rechts).

Blaubeerschnecken 15 – 20 Minuten backen, bis sie schön goldbraun aussehen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und dann – am besten draußen in der Sonne – genießen.

Die Hefeschnecken mit Blaubeeren und Pudding haben ganz wunderbar geschmeckt und die Arbeit hielt sich, auch Dank der tatkräftigen Unterstützung meines GöGas, in Grenzen, zumal man ja durch das Gehenlassen und Backen immer wieder Pausen einlegen konnte.

Wie immer ergänze ich hier im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Ndizi na nyama – Eintopf mit Rindfleisch und grünen Bananen (Tansania)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Und weiter geht es mit Volker von volkermampft auf der kulinarischen Weltreise. Von Laos, unserem virtuellen Ziel im April geht es rund 7.800 Kilometer von Vientiane, der Hauptstadt von Laos nach Westen in die Hauptstadt von Tansania, Dodoma.

Das Land, das offiziell auf Swahili Jamhuri ya Muungano wa Tanzania, deutsch Vereinigte Republik Tansania heißt, liegt in Ostafrika am Indischen Ozean und grenzt an Kenia und Uganda im Norden, Ruanda, Burundi und die DR Kongo im Westen und Sambia, Malawi und Mosambik im Süden.

Bei Tansania denke ich als allererstes tatsächlich an die Serengeti und an das Kilimandscharo-Massiv mit Afrikas höchstem Berg, dem 5.895 Meter hohen Kibo.

Ich bin halt in einem Alter, in dem mir Filme wie Serengeti darf nicht sterben und Schnee am Kilimandscharo noch etwas sagen. 😉

Mehr zu Land und Leuten gibt es wie immer auf Wikipedia zu lesen.

Essen in Tansania ist neben der Swahili-Küche stark beeinflusst von der indischen, arabischen und auch der britischen Küche.

Mein heutiges Rezept habe ich auf der Seite Tansania.de gefunden. Dort findet Ihr viele interessante Informationen zu Urlaub in Tansania. (Werbung ohne Gegenleistung)

Der Titel Ndizi na nyama ist Swahili und heißt wörtlich übersetzt „Bananen mit Fleisch“, wobei ndizi für (Koch-)Bananen und nyama für Fleisch steht.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 – 350 g grüne (unreife) Bananen, geschält, in grobe Stücke geschnitten
  • 500 g Rindergulasch
  • 100 – 300 ml Hühnerbrühe (ich: Gemüsebrühe) – je nachdem, wie sehr die Flüssigkeit verkocht
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 2 gehackte Knoblauchzehe
  • 2 gehackte Tomaten (ich: Ochsenherz)
  • 2 EL Öl (ich: Erdnussöl)
  • TL Kumin
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Tomatenmark
  • 200 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer
  • optional: 2 TL gehackter frischer Koriander oder Erdnüsse

Zubereitung:

Öl in eine hohe Pfanne bzw. eine Cocotte geben, Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten.

Fleisch zugeben und ca. 3 Minuten anbraten.

Tomaten zugeben, Flüssigkeit etwas einkochen lassen. Zwei Drittel der Brühe, Kokosmilch, Tomatenmark und Gewürze zugeben.

Bananenstücke zugeben und sicher stellen, dass sie möglichst mit Flüssigkeit bedeckt sind.

Alles zum Kochen bringen und mit Deckel bei mitterer Hitze 30 Minuten köcheln lassen, bis Bananen und Fleisch durch sind. Eine Gabel sollte sich leicht in die Banane stechen lassen, ohne diese zum Auseinanderfallen zu bringen.

Während des Kochvorgang überprüfen, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist, sonst die restliche Brühe auffüllen.

Zum Servieren den Eintopf mit Koriander bestreuen. Dazu wird traditionell Ugali, ein fester Maisbrei gereicht. Es passen aber auch Chapati oder Reis als Beilage.

Da wir genug Eintopf für zwei Tage hatten, gab es ihn am ersten Tag mit Reis, am zweiten mit – leider nicht selbst gebackenen – Chapati.

Der Rindfleischeintopf mit grünen Bananen hat uns sehr gut gechmeckt, war er doch gewürztechnisch sehr fein abgestimmt. Die grünen Bananen waren auch überhaupt nicht süße, sondern dienten eher als Sättigungseinlage.

Grüne Bananen enthalten mehr resistente Stärke und Ballaststoffe als reife gelbe, was den Blutzuckerspiegel stabilisiert und die Darmgesundheit fördert.

Sie haben einen höheren Gehalt an Ballaststoffen und Kalium sowie weniger Zucker, was sie ideal für Diabetiker oder Abnehmwillige macht. Sie reifen zu Hause nach und schmecken fester sowie weniger süß und passen so hervorragend in ein herzhaftes Gericht.

Hier sammle ich Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Tom Kha Gai – Hühnersuppe mit Galgant und Kokosmilch (Laos)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Ich habe länger überlegt, ob ich dieses Rezept für den Abstecher nach Laos, wohin es im April im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft geht, posten soll.

Denn eigentlich haben wir eine Kochbox von Konkrua (aus Thailand) verwendet. Bei der Suche nach Rezepten aus Laos habe ich herausgefunden, dass auch dort, speziell im Süden des Landes an der Grenze zu Thailand Tom Kha gegessen wird.

Da uns die Suppe richtig gut geschmeckt hat, nehme ich sie noch mit nach Laos.

Bei Konkrua sind alles Gewürze und Kräuter abgestimmt, es sind aber keine Fertiggerichte im herkömmlichen Sinne, denn gekocht wird ja immer noch mit frischen Zutaten. Enthalten sind Kokosmilch, Tom Kha-Currypaste, Fischsauce, getrocknete Kräutermischung und Palmzucker. So hat man alles, was man braucht, ohne sich zig Gewürze „auf Halde“ legen zu müssen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400 g Hühnerfleisch 
  • 200 g Champignons oder andere Pilze
  • 150 g Cherrytomaten
  • 400 ml Kokosmilch *)
  • 50 g Tom Kha-Currypaste *)
  • 30 ml Fischsauce *)
  • 40 g Palmzucker *)
  • 15 g getrocknete Kräutermischung *)
  • frischer Koriander, Chilischote, Limette, Frühlingszwiebelringe zur Deko
  • außerdem: 300 g Jasminreis, 240 ml Wasser

*) aus der Kochbox

Zubereitung:

Jasminreis nach Lieblingsmethode garen.

In der Zwischenzeit für die Suppe Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, Cherrytomaten halbieren, Champignons je nach Größe ebenfalls halbieren oder vierteln.

Hälfte der Kokosmilch zum Kochen bringen, Currypaste und Kräutermischung zugeben. Hühnerfleisch und das Wasser zugeben, auf kleiner Flamme garen.

Restliche Kokosmilch mit Cherrytomaten und Pilzen mit Palmzucker und Fischsauce zugeben und ein paar Minuten köcheln lassen.

Reis in Schalen geben, mit der Suppe auffüllen und mit Koriander, Chili und Limette dekorieren.

Hier geht es zu den Rezepten meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Kua Mee – Gebratene Nudeln aus Laos

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im April geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal nach Südostasien und zwar in den einzigen Binnenstaat dort: Laos, offiziell – transkribiert – Sathalanalat Paxathipatai Paxaxon Lao, Demokratische Volksrepublik Laos auf Deutsch. Das Land grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar, hat etwa 7,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km²; Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane.

Wie so oft bei Ländern, die den Zusatz „demokratisch“ im Namen tragen, geht es auch in Laos leider alles andere als demokratisch zu. Immer wieder kommt es zu Menschenrechtsverletzungen. Mehr über Laos kann man auf Wikipedia nachlesen.

Kommen wir nun aber zur laotischen Küche, die von frischen Kräutern, scharfen Aromen und einfachen, regionalen Zutaten geprägt, dabei stark beeinflusst von thailändischer, vietnamesischer und französischer Küche (Laos gehörte neben Kambodscha und Vietnam zum ehemaligen französischen Protektorat Indochina.) ist.

Klebreis (Khao Niao) ist das immer präsente Nationalgericht, das gedämpft in Bambuskörben serviert wird.

Hauptzutaten der laotischen Küche sind Reis, Fisch aus dem Mekong, Gemüse, Chili, Limette, Koriander, Minze und Fischsauce. Mahlzeiten umfassen Reis, Suppe, Fleisch/Fisch und Dipsaucen, die von regionalen Varianten beeinflusst sind. Hauptsächlich in der Hauptstadt Vientiane gibt es noch Erinnerungen an die französiche Esskultur, wie z. B. Baguettes.

Auf Märkten findet man bunte Streetfood-Stände mit Grillfleisch und Salaten, die das Herz der laotischen Esskultur bilden.

Beliebte Gerichte sind u. a.

  • Laap (Larb): Hackfleischsalat (Huhn, Rind, Fisch) mit Kräutern, geröstetem Reis und Limette – pikant und erfrischend.
  • Tam Mak Hung: Grüner Papayasalat mit Chili und Fischsauce, ähnlich thailändischem Som Tam.
  • Sai Oua: Würzige Kräuterwurst aus Schweinefleisch, gegrillt.
  • Mok Pa: Gedämpfter Fisch in Bananenblatt.
  • Khao Piak Sen: Klebrige Reisnudelsuppe mit Schweinebrühe.
  • Khao Jee Pâté: Französisch inspiriertes Baguette-Sandwich mit Paté und Gemüse.

Süßspeisen mit Kokosmilch (z. B. Khao Tom Mat), Dips wie Jeow Bong und Bier wie Beerlao ergänzen das Angebot. Vegetarische Optionen sind machbar, Streetfood ist günstig und vielfältig.

Weiterlesen

Die kulinarische Weltreise: Pescado al Mojo de Ajo – Fisch in Knoblauchmarinade (Costa Rica)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im März geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal auf den amerikanischen Kontinent, genau gesagt nach Costa Rica (deutsch: Reiche Küste) in Mittelamerika.

Costa Rica liegt auf der Landenge, die Süd- und Nordamerika verbindet, und besteht aus einem schmalen, durchschnittlich 200 km breiten Landstreifen, der das Karibische Meer im Ost-Nordosten vom Pazifischen Ozean im Südwesten trennt. Das Land grenzt im Norden auf einer Länge von 309 km an Nicaragua und im Südosten auf einer Länge von 330 km an Panama. Die Hauptstadt, San José, liegt im Zentrum des Landes.

Was ich bemerkenswert finde, ist, dass die Armee 1948 zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft wurde und das Land fast seinen gesamten Strombedarf aus regenerativen Quellen gewinnt. Ökotourismus wird stark gefördert, rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz.

Die costaricanische Küche ist – wie viele andere Küchen Mittel- und Südamerikas – von verschiedenen Einflüssen geprägt. Die Küche der Ureinwohner mischt sich mit Zutaten und Gerichten, die die Spanier bei der Eroberung des Kontinents mitbrachten genauso wie durch die der schwarzen Sklaven, die aus Afrika nach ganz Amerika verschleppt wurden.

Bei meiner Suche nach auch bei uns in Deutschland halbwegs nachkochbaren Rezepten stieß ich z. B. auf das Arroz con Pollo (Reis mit Huhn), das ich eigentlich nachkochen wollte, bis ich feststellte, dass ich ein zwar veganes, aber im Prinzip identisches Gericht schon für unseren Abstecher nach Ecuador (Juli 2021) gekocht hatte.

Mehr zur costaricanischen Küche kann man auf der entsprechenden Wikipedia-Seite nachlesen.

Heute bringe ich Euch als erstes ein leckeres schnell gemachtes Fischgericht namens Pescado al Mojo de Ajo, also Fisch in Knoblauchsauce oder -marinade, dessen Rezept ich einmal mehr auf der Seite Nationalgerichte gefunden habe.

Die Marinade enthält Limettensaft, so dass der Fisch quasi – ähnlich wie bei Ceviche – vorgart. Er muss nur noch schnell durch die heiße Pfanne gezogen werden.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 frische Fischfilets (ich: Skrei, also Winterkabeljau) *)
  • 4 – 6 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Saft von 1 Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Frischer Koriander zum Garnieren

*) Im Originalrezept werden Schnapper oder Tilapia vorgeschlagen.

Zubereitung:

Knoblauchzehen in einer Schüssel **) mit Olivenöl, Limettensaft, Paprikapulver und Kreuzkümmel mischen.

Fischfilets in die Marinade legen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Falls Ihr Filets mit Haut habt, diese nach oben legen.

**) Ich nehme immer gerne eine verschließbare Vorratsdose, da man den Fisch darin gut mit der Marinade durchschütteln kann. Ich habe ihn nachmittags eingelegt und bis abends im Kühlschrank gelassen. So ist die Marinade schön eingezogen.

Pfanne erhitzen, die marinierten Fischfilets bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten je Seite braten oder die Filets auf der Hautseite scharf anbraten, die Hitze runtergegeln, Deckel auflegen und gar ziehen lassen.

Fisch mit Salz und Pfeffer würzen und mit gehacktem Koriander servieren (Habe ich leider vergessen.).

Hier sieht man schön, dass der Fisch perfekt gegart ist.

Als Beilage passen Reis und ein Salat, z. B. eine Ensalada de Palmitos.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Eintöpfe aus aller Welt -Lobio (ლობიო) – Rote-Bohnen-Eintopf mit Walnüssen (Georgien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Für das Sonderthema „Eintöpfe aus aller Welt“ im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft habe ich nach der Sopas mallorquinas noch einen leckeren, schnell gemachten (zufällig) veganen Eintopf aus Georgien. Dort waren wir im April 2020 schon einmal, und ich habe zwei Eintopfgerichte, allerdings jeweils mit Fleisch zubereitet: Tschanachi und Odschakhuri.

Nun also rote Bohnen und Walnüsse, die in Georgien in fast keinem Gericht fehlen dürfen.

Normalerweise bereitet man Lobio mit getrockneten Kidneybohnen zu, die über Nacht in Wasser eingeweicht und dann gekocht werden. Aus Bequemlichkeitsgründen habe ich auf vorgegarte Bohnen aus dem Glas zurückgegriffen, schreibe Euch aber das Originalrezept auf und füge meine Änderungen in Kursivschrift dazu.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 250 g getrocknete Kidneybohnen (ich: ca. 500 g vorgegarte Bohnen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80 g Gramm getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 2 EL Olivenöl
  • 0,5 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 0,5 TL Koriander (gemahlen)
  • 0,5 TL Chilipulver
  • 300 g stückige Tomaten (Dose)
  • 4 Stiele Koriander
  • 2 Stiele glatte Petersilie
  • 80 g Walnüsse
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Limettensaft
  • außerdem: Kartoffelstampfer

Zubereitung:

Bohnen in einem Sieb kalt abspülen. In einer Schüssel mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen.

Bohnen in ein Sieb abgießen. In einem Topf mit reichlich Wasser bedecken, langsam bei mittlerer Hitze mit halb geöffnetem Deckel aufkochen und ca. 1 Stunde bei kleiner Hitze sanft gar kochen. Die Bohnen in einem Sieb abgießen und dabei 500 ml vom Bohnenwasser auffangen.

Ich habe vorgegarte Bohnen auf einem Sieb abgespült und die 500 ml Bohnenwasser durch Gemüsebrühe ersetzt. Mir ist klar, dass das u. U. den Geschmack etwas verändert.

Die Bohnen mit einem Kartoffelstampfer ganz leicht andrücken.

Knoblauch fein würfeln. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden.

In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Kreuzkümmel, Koriander und Chilipulver zugeben und kurz anrösten. Knoblauch, getrocknete Tomaten und Bohnen zugeben und 2 – 3 Minuten mit andünsten. Mit dem Bohnenwasser (ich: Gemüsebrühe) auffüllen und die stückigen Tomaten zugeben. Den Eintopf mit halb geöffnetem Deckel ca. 30 Minuten sanft kochen lassen.

Koriander und Petersilie abspülen und trocken schütteln. Koriander mit den zarten Stielen grob schneiden. Petersilie von den Stielen zupfen und grob hacken. Walnusskerne in einer heißen Pfanne ohne Öl rösten, abkühlen lassen und grob hacken. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. In Schalen oder tiefen Tellern anrichten, mit frischen Kräutern und Walnüssen bestreut servieren.

Zum Lobio schmeckt Reis oder – wie bei uns – Fladenbrot. Geschmacklich erinnert dieser Eintopf sehr an ein veganes Chili, nur dass ich dahinein noch Mais und Paprikaschote gebe. Auch die gerösteten gehackten Walnüsse machen einen Unterschied.

Wie immer sammele ich hier im Laufe des Monats die Eintopfgerichte meiner Mitreisenden: