Archiv der Kategorie: aus dem Dampfgarer

Einkochen: Frikadellen

Der GöGa hatte sich mal wieder Frikadellen (Buletten, Fleischpflanzerl, Hackbällchen etc.) gewünscht. Da wir jeweils 500 g Schweine- und Rindfleisch geholt hatten, das wir normalerweise in kleineren Portionen, so dass wir 200 g gemischtes Fleisch für Frikadellen haben, einfrieren, haben wir dieses Mal in die Vollen gelangt und das ganze Kilo Fleisch verarbeitet.

 

Die Frikadellen habe ich nach diesem Rezept, allerdings ohne Champignons und mit den an die Fleischmenge angepassten restlichen Zutaten, zubereitet, 18 kleine Bällchen geformt und im Backofen bei 180 °C für 20 Minuten gegart.

 

Von den fertigen Frikadellen habe ich 5 Stück für unser Abendessen (siehe nächstes Foto) abgezweigt.

 

 

 

Zu den Frikadellen gab es Bratkartoffeln und Gurkensalat, natürlich ohne das Spiegelei.

 

 

 

 

Die restlichen 16 Frikadellen habe ich in sterilisierte Weck-Gläser gefüllt…

 

 

 

 

… und 120 Minuten bei 100 °C im Dampfgarer eingekocht.

Die Gläser danach sofort herausnehmen, 24 Stunden auskühlen lassen und die Klammern entfernen. Am Deckel ziehen. Wenn dieser sich nicht löst, hat sich ein Vakuum gebildet und das Einkochgut kann in den Vorrat geräumt werden.

 

 

Grundrezept: Reis aus dem Dampfgarer

Früher habe ich auf meinem normalen Ceranfeld bzw. der Elektrokochplatte den Reis super hinbekommen:

1 Teil Reis, 2 Teile Wasser/Flüssigkeit zum Kochen bringen, Platte ausschalten, Deckel drauf und quellen lassen fertig.

Jetzt habe ich ein Induktionsfeld und diese Methode funktioniert nicht, da die Hitze nach dem Ausschalten des Herdes quasi sofort weg ist.

Als ich in der Anleitung zu meinem Dampfgarer nach etwas ganz anderem suchte, fand ich den Hinweis auf „Reis kochen“. Das habe ich sofort ausprobiert und es hat funktioniert.

Das Verhältnis im Dampfgarer ist 1 Teil Reis zu 1,5 Teile Wasser, 20 Minuten bei 20 bis 30 Minuten auf 100 °C dämpfen.

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Kürbispüree aus dem Dampfgarer

Eigentlich wollte ich „nur“ das herzhafte Kürbisbrot aus Stephs Kleinem Kuriositätenladen nachbacken.

Das Rezept sieht aber nun mal Küribspüree vor und so musste ich das zuerst herstellen. Es reichte gerade knapp für die 300 g, für das Brot, aber Steph kocht eine größere Menge Püree in kleinen Portionen ein, um es z. B. als Grundlage für eine Suppe oder eine Raviolifüllung zu nehmen.

Steph macht ihr Püree im Thermomix, man könne es aber auch problemlos im Topf machen. Aus dem Augenwinkel erhaschte ich das Wort „Dampfgarer“ und so ging ich dann vor:

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Maischollenröllchen mit Paprikareis *) und grünem Salat

Das war mal wieder ein feines Sonntagsessen, obwohl ich die *) gelbe Paprika im Reis zu dem zarten Fisch nicht so prickelnd fand. Ich hätte z. B. den Rest Spargel (immerhin ein Bund von 500 g) hinein gegeben – aber, was macht man nicht alles für den GöGa.

Wie man Reis kocht und einen grünen Salat zubereitet, sollte sattsam bekannt sein, weshalb ich mich hier ausschließlich um die Schollenröllchen kümmere.

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Kochen im März: Geburtstagskuchen im Glas

Der März wird mit dem Ritt des Jägerkens von Soest eingeläutet. Die junge Malerin des Schülerprojekts des Aldegrever-Gymnasiums Alde-Sign.de hat Phantasie walten lassen, aber viele Gebäude stehen auch heute noch genau so.

Der GöGa hatte Anfang des Monats – genau genommen am Zweiten – Geburtstag. Da er ein Süßschnabel ist, hatte ich mir überlegt, ihm kleine eingeweckte Kuchen zum Mitnehmen zu backen.

Eine Anleitung wie das funktioniert, habe ich in meinem WECK-Einkochbuch gefunden, nur keine passende Sorte.

Letztendlich habe ich mir für meinen erprobten Muffinteig entschieden und noch einen feingewürfelten Apfel und gehackte Walnüsse zugefügt. Inzwischen sind zwei Kuchen schon verputzt und wurden für sehr lecker und praktisch befunden.

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Gulasch mit bunten Fussili und Rotkohl

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Da ich ein bisschen Gulasch einwecken wollte, hatte ich vom Einkaufen gleich mal 2 kg Gulaschfleisch vom Rind mitgebracht. Und das, wo wir normalerweise zusammen höchsten 500 g essen.

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Einkochen: Graupeneintopf

Am Samstag vor zwei Wochen habe ich etwa 3 Liter Graupensuppe auf Basis von selbst gemachter Rindfleischsuppe gekocht. Als unsere abendlichen Portionen und ein Rest für mich für den folgenden Montag abgezogen waren, blieben ca. 2 Liter zum Einkochen übrig.

Durch die Gelatine aus den Markknochen (Beinscheibe) hatte ich am Folgetag fast so etwas wie Sülze im Topf. Ich habe die Suppe dann noch mal auf 100 °C erhitzt, heiß in acht 250 ml-Weckgläsern eingefüllt und im Dampfgarer bei 100 °C 120 Minuten eingekocht.

Die Gläser und Deckel hatte ich vorher ebenfalls im Dampfgarer bei 100 °C sterilisiert – ohne Timer, einfach bis dass ich sie brauchte. Die Gummiringe legt man bis zum Gebrauch in warmes Essigwasser. Beim Einfüllen ist auf peinlichste Sauberkeit zu achten, vor allem der Rand muss absolut sauber sein. Dieses Mal sind alle Gläser geschlossen geblieben, und ich konnte sie beschriftet ins Vorratsregal im Keller bringen.

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Tomatenpüree

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Die vermeintlich letzte Tomatenernte vom ersten Oktoberwochenende habe ich noch zu konzentriertem Tomatenpüree verarbeitet. Ganz ohne Gewürze, so dass man hinterher individuell abschmecken kann.

Unfassbar, dass ich aus fast 2,5 Kilo Tomaten insgesamt mal 250 g konzentriertes Püree bekam.

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Steinbeißer und Brokkoli aus dem Dampfgarer…

… dazu Béchamelkartoffeln.

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Wenn der GöGa von Béchamelkartoffeln schwärmt, will man ihn ja auch glücklich sehen. Also gab es diese Köstlichkeit, die ich in der Tat vorher noch nie probiert hatte, gestern, zusammen mit Brokkoli und Steinbeißerfilet aus dem Dampfgarer.

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Tomatensugo für den Vorrat *)

*) Naja, im Prinzip geht es so. Dass ich nur ein 150 g-Gläschen für den GöGa zum Mitnehmen einkochen konnte, lag schlicht daran, dass ich „nur“ 650 g Tomaten aus dem Garten-Hochbeet hatte und auch noch etwas Sauce für die abendliche Spaghettimahlzeit brauchte.

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