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Blumenkohl mit Käsesauce, Frikadellen und Bratkartoffeln

 

Vom vormittäglichen Frikadelleneinkochen, hatte ich sechs „deutsche“ Frikadellen zur Seite gelegt und nicht mit eingeweckt. Sie waren abends die Beilage zu einem leckeren Blumenkohl mit Käsesauce aus dem Backofen und Bratkartoffeln.

Zutaten für 2 Portionen:

Zubereitung:

Den Blumenkohl wird im Ganzen verwendet. Dazu wird er in leicht gesalzenes Wasser gelegt, was dafür sorgt, dass eventuell versteckte Insekten ausgespült werden.

Dann den Strunk abschneiden und dann möglichst tief einschneiden. Den Blumenkohl bei 100 °C 30 Minuten im Dampfgarer garen. Alternativ könnt Ihr ihn in siedendem Wasser 10 – 15 Minuten blanchieren.

Den angegarten Blumenkohl in eine passende runde Auflaufform setzen. Die Käsesauce zubereiten und über den Blumenkohl gießen. Im auf 180 °C Umluft vorgeheizten Backofen 30 Minuten fertig garen.

In der Zwischenzeit die Bratkartoffeln zubereiten. Die Frikadellen in der Kartoffelpfanne erwärmen.

Frikadellen mit Bratkartoffeln anrichten und mit einem großen Löffel Blumenkohlröschen abstechen und mit Sauce übergießen.

Die kulinarische Weltreise: Masala-Gemüse (Indien)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im Oktober macht unsere Reisegesellschaft rund um Volker von Volker mampft Halt in Indien.

Ein leckeres Tandoori-Paratha hatte ich Euch ja schon vorgestellt, das die Begleitung zu einem vegetarischen Gericht mit buntem Gemüse und typisch indischen Aromen wurde.

Am aufwendigsten war hier die Vorbereitung, das Mise en place der Zutaten. Danach ging dann wirklich alles ganz fix.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 150 g Blumenkohl
  • 1 mittelgroße fest kochende Kartoffel
  • 1 große Möhre
  • 50 g TK-grüne Bohnen (ich noch aus eigener Ernte 2017)
  • 50 g TK-Erbsen
  • 1 Tomate
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück frischen Ingwer, etwa 2 cm
  • 1 grüne Chilischote
  • 2 EL Erdnussöl
  • 1/4 TL Chilipulver (kann man je nach Schärfe der Schote auch weglassen)
  • 1/4 TL Kurkumapulver
  • 100 g Joghurt
  • 1 EL getrocknete Bockshornkleeblätter (ich hatte versehentlich die Samen erwischt und habe diese genommen)

Zubereitung:

Blumenkohlröschen vom Strunk brechen bzw. schneiden, gut waschen, große Röschen noch einmal teilen oder vierteln.

Kartoffel und Möhre schälen, die Kartoffeln in ca. 3 cm große Stücke, die Möhre in dickere Scheiben schneiden.

Die TK-Gemüse aus der Tiefkühle holen und auftauen lassen.

Tomate waschen, klein würfeln, dabei den Stielansatz wegschneiden.

Zwiebel schälen, längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und möglichst fein hacken. Chili waschen entstielen und fein hacken.

Öl in einem Topf heiß werden lassen, zunächst die Zwiebelstreifen goldgelb anbraten, dann Knoblauch und Ingwer zugeben und 1 Minute unter kräftigem Rühren weiterbraten.

Die Gemüsesorten zugeben, Kurkuma- und eventuell das Chilipulver darüber streuen, 1 Minute weiterrühren. Tomate, gehackte Chili, Jpghurt, Bockshornkleeblätter bzw. -samen und etwa 150 ml Wasser unterrühren und salzen.

Abgedeckt ca. 25 – 30 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Zwischendurch immer wieder umrühren und – wenn nötig – noch Wasser nachgießen. Die Sauce sollte allerdings nicht zu dünn werden.

Zum Schluss eventuell noch einmal nachsalzen und schnell servieren.


Auch dieses Gericht ist dem Buch Indien Basics entnommen.

Gemüse unter der Püreehaube

Möhren, Porree, Brokkoli und Blumenkohl (TK-Fund) unter einer goldgelben cremigen Kartoffel-Pastinakenpüreehaube gab es Sonntag vor zwei Wochen bei uns. Der GöGa hatte sich mal wieder Gemüseauflauf gewünscht, rümpfte aber die Nase, als ich sagte, ich hätte gerne Kartoffeln statt Nudeln mit im Auflauf. Ob denn Kartoffelpüree als Haube okay sei… wurde abgenickt. In der Annahme ich hätte noch genügend Kartoffeln, hatte ich vom Einkaufen keine mitgebracht. So musste ich sie mit Pastinake mischen, was besonders köstlich wurde.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 1 Brokkoli
  • 2 Möhren
  • ca. 1/2 Blumenkohl (ich hatte noch ein paar Röschen im TK)
  • 2 dünne Stangen Lauch
  • 2 faustgroße Kartoffeln
  • 1 dicke Pastinake
  • 100 g geriebener Gouda
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 50 g Butter + etwas zum Fetten der Auflaufform

Zubereitung:

Zunächst für das Püree Kartoffeln und Pastinake waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Knapp mit gesalzenem Wasser bedecken, aufkochen und sehr weich kochen.

Das restliche Gemüse waschen, putzen, schälen und wie folgt vorbereiten:

Die Möhren quer halbieren und längs vierteln. Den Brokkoli vom Strunk befreien, in Röschen schneiden. Falls Ihr frischen Blumenkohl nehmt, ebenso verfahren. Vom Lauch die dunkelgrünen Enden abschneiden und die hellen Stücke längs halbieren, unter fließendem Wasser waschen und in 1 cm breite Halbringe schneiden.

Etwa 10 g Butter in einer Pfanne zerlassen, Lauch und Möhren kurz darin anbraten. Das restliche Gemüse kann roh in den Auflauf.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Eine Auflaufform mit wenig Butter ausfetten und das Gemüse hineinfüllen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Sobald Kartoffeln und Pastinaken weich sind, Wasser abgießen, 40 g Butter zugeben und stampfen. Den geriebenen Käse zugeben und jetzt mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Das Püree über dem Gemüse verteilen und im Backofen ca. 30 – 40 Minuten goldgelb überbacken.

Das war ein sehr feines vegetarisches Abendessen. Ihr könnt das Gemüse natürlich ganz nach persönlichen Vorlieben austauschen.

Nachgekocht: Blumenkohl mit Currycrème

Vor drei Wochen kam der GöGa mit einem Heftchen, das im Betriebsrestaurant verteilt wurde nach Hause. Dabei handelte es sich um das Saisonheft Veganz von Peter + Silie by Sodexo, einem neuen vegan-vegetarischen Kantinenkonzept, bei dem Roland Trettl (Oh je! Mit der Website haut aber einer auf die sprichwörtliche K*cke…) federführend ist.

Unter anderem war in diesem Heft ein Rezept für dieses vegane Blumenkohlgericht, das mich sowohl optisch als auch vom Rezept her total ansprach und das ich darum für uns als Sonntagsessen kochte.

Ein bisschen abgewandelt habe ich es noch, aber es war wirklich köstlich, ein Blumenkohl mit den verschiedenen Zusatzkomponenten war absolut ausreichend und sättigend für uns zwei.

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Nachgepflanzt

Nachdem ich vor kurzem die Kartoffeln aus dem Hochbeet geerntet hatte, kam es mir so furchtbar leer vor. Nach kurzer Recherche, was man Mitte bis Ende August noch pflanzen kann, holten wir in unserer Lieblingsgärtnerei – von links – Rotkohl-, Blumenkohl- und Grünkohlpflänzchen und außerdem Feldsalatsamen.

Für jeweils knapp 2 Euro pro Einheit bekamen wir um die 8 vorgezogene Pflänzchen. Meine Rechnung: selbst, falls es nicht klappen sollte, habe ich 6 € in den Sand gesetzt und falls doch, habe ich noch ganz viel leckeres Gemüse für den Winter. Wird schon!

Den Feldsalat habe ich einfach in einen Blumenkasten gesät.

Übrigens schmecken die zarten Blättchen vom Grünkohl und Rotkohl auch so schon sehr lecker.

Im Hintergrund seht Ihr das Bohnendickicht an der Garagenwand und das Säulenapfelbäumchen trägt trotz des Aprilfrostes auch fleißig.

Hier noch mal das Hochbeet aus einem anderen Blickwinkel. Auch im Garten ist noch verdammt viel zu tun.

Blumenkohl-Kartoffelcurry mit Jasmin-Wildreismischung

Kreative Resteverwertung ist gerade das Thema des 127. Blogevents bei Zorra aka Kochtopf. Auch bei mir wird restlos verwendet, was noch zu verwenden geht. Mein Motto lautet:

Solange es noch keinen Pelz trägt oder alleine in die Tonne kriechen kann, wird es irgendwie verwertet.

Hier hatte ich noch ein Stück Restblumenkohl von der sonntäglichen Kartoffellasagne übrig, das unter Zuhilfenahme von einer dicken Kartoffeln, TK-Erbsen und indischen Gewürzen zu einem schnellen veganen Mittagessen wurde.

Hier findet Ihr das Rezept (etwas runter scrollen) – auf den dort angegebenen Joghurt habe ich verzichtet.

Kartoffellasagne mit grünem Salat

Am Sonntag sollte es etwas ohne Fleisch oder Fisch geben, aber etwas Feines musste natürlich auf den Tisch. Der GöGa und ich einigten uns auf Gemüseauflauf und brachten vom Einkauf mit, was zusammenpasste: Kartoffeln, orange und lila Möhren, einen Blumenkohl sowie braune Champignons.

Als es dann an die Zubereitung ging, habe ich mir überlegt, wie ich das Gemüse nun schön anrichte, ohne ein Durcheinander in der Auflaufform und auf dem Teller zu veranstalten.

Lasagne, aber eben nicht mit den Nudelblättern geschichtet, sondern mit hauchdünnen Kartoffelscheiben.

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Schweinekrustenbraten mit Fussili und Blumenkohl

schweinekrustenbraten02

Und hier ist mal wieder ein Betrag aus der eher unbeliebten Kategorie Irrungen und Wirrungen.
Ich wollte am langen Wochenende (Montag war Tag der Deutschen Einheit) mal einen Kustenbraten wie in meiner Kindheit machen. Im Grunde genommen, weiß bzw. wusste ich ja, wie der geht, aber vorsichtshalber habe ich ein original bayrisches Rezept im Internet ausgegraben. Ich habe mich im Prinzip dran gehalten, das Fleisch war auch sehr lecker, aber die Kruste hatte etwas von Holzkohle mit Honiggeschmack. Doch lest selbst:

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Blumenkohlscheiben in Pfannkuchenteig ausgebacken

Ich hatte schon länger mal wieder Appetit auf Blumenkohl, aber in den Läden lagen meistens nur riesige Köpfe, von denen wir selbst zu zweit eine Woche lang essen könnten. Am vergangenen Samstag gab es im Bioladen kleine Köpfe der 2. Wahl, die aber noch tiptop waren für 1,50 €. Da schlug ich dann erst mal zu. Wie ich den Blumenkohl dann aber zubereiten wollte, darüber hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht.

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Pfannenbrot zu Kürbiscurry

Am vergangenen Wochenende gab es mal wieder ein leckeres Kürbiscurry bei uns, das ich im Blog ja schon in verschiedenen Variationen vorgestellt habe, z. B. hier.

Bei mir wechseln die Gemüsesorten immer nach Lust, Laune und Angebot, aber obligatorisch sind Kürbis und Kartoffeln. Dieses Mal gab es Möhren, Blumenkohl und rote Paprika dazu.

pfannenbrot_zu_kuerbiscurry

 

Statt mit Reis habe ich das Curry allerdings dieses Mal mit Pfannenbrot serviert, das schnell und einfach gemacht ist.

Für 12 Stück:

300 g Mehl, 2 Teelöffel Salz, Kreuzkümmelsamen und 150 ml lauwarmes Wasser mischen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig in 12 gleich große Scheiben schneiden und dünn auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Eine beschichtete Pfanne stark erhitzen und ohne Fettzugabe die Brote auf jeder Seite 2 – 3 Minuten backen.

Die Pfanne nach jedem Backvorgang von verbrannten Stellen reinigen.