Schlagwort-Archive: Lauch

Grundrezept: Dunkle Sauce auf Gemüsebasis (vegan)

Ja, Ihr habt recht: Die hätte man etwas feiner machen können, z. B. durchpassieren und eventuell mit etwas Stärke abbinden, aber so war die Sauce wirklich schon sehr köstlich.

Für ca. 500 ml braucht man:

  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Haushaltszwiebel
  • 2 Möhren
  • 1/2 Porreestange
  • 1/2 Knollensellerie
  • 1/2 Pastinake
  • 1 Tomate oder etwas Tomatenmark
  • Rotwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Wacholderbeeren
  • Lorbeerblatt
  • Piment
  • Nelken

Zubereitung:

Die Gemüse waschen, putzen und in relativ kleine Stücke schneiden.

Das Öl in einem Topf erhitzen und zunächst die Zwiebeln gut anbraten. Die restlichen Gemüse dazu und mit dem Wein ablöschen. Wacholderbeeren, Piment und Nelke leicht andrücken, zusammen mit dem zerteilten Lorbeerblatt in ein Gewürzei geben und in den Topf hängen. Immer wieder Wasser zugeben und einkochen lassen, bis das Gemüse weich ist.

Mit einem Pürierstab oder im Standmixer gut zerkleinern, eventuell noch durch ein Sieb, eine flotte Lotte geben, aber mit den kleinen Stückchen wie oben, schmeckt es auch sehr gut.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken zu Nudeln oder Knödeln servieren.

Die Sauce schmeckt auch zu Fleisch, wenn man keine Möglichkeit hat, daraus eine Sauce zu ziehen, wie hier zu sehen.

Selbst gemachtes Gemüsebrühepulver

Vor einiger Zeit hatte ich mir im Internet einen Dörrautomaten gekauft, um Zutaten für Suppen zu trocknen. Ich mag zum Abendessen gerne mal eine „Heiße Tasse“, aber die Inhaltsstoffe in den fertigen Tütchen… Puh!

Hier (zum Ende scrollen)hatte ich schon mal eine Alternative für eine schnelle Suppenmahlzeit vorgestellt.

Das Pulver ist natürlich vielfältiger einsatzbar…

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Blogevent – Meine Lieblingssuppe

kochfokus.de Blogevent "Meine Lieblingssuppe"
Über Sina, die Giftige Blonde, bin ich auf dieses Event bei Kochfokus aufmerksam geworden.

Wie Gabi ganz richtig feststellt, hat jeder mindestens eine Lieblingssuppe und wie sie ebenfalls feststellt, kommt das Rezept sicher schon irgendwo in den Blog-Archiven vor, weshalb sie es auch Quatsch findet, die Lieblingssuppe neu zu erfinden. Es kann also aus den Archiven gekocht werden, einzige Bedingung: die Suppe darf noch an keinem anderen Blogevent teilgenommen haben.

graupensuppe01

Das hat meine Graupensuppe in der vegetarischen Form allerdings schon, weshalb ich sie noch einmal neu interpretiert und gekocht habe: nämlich auf Grundlage einer Rinderbrühe aus Beinscheiben und in so großen Mengen, dass ich insgesamt 2 Liter einkochen konnte. Weiterlesen

#wirrettenwaszurettenist – Dieses Mal die warme, pikante Sauce

wirrettenwaszurettenistIch habe für diese Rettungsaktion eine einfache Bratensauce zu Fleisch, bei mir genau gesagt Hirschmedaillons, gemacht.

Genauso kann man im Prinzip eine Sauce zu jedem anderen Fleisch machen.

Zutaten für 2 – 3 Portionen Bratensauce:

  • 2 Hirschmedaillons
  • 1 Möhre
  • 1 Porreestange
  • 1 Zwiebel
  • getrocknete Steinpilze (passen nicht nur zu Wild)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 ml kräftiger Rotwein
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer,
  • Wildgewürzmischung (eher nur zu Wildfleisch, ansonsten kann man mit Gewürzen und Kräutern nach Wunsch arbeiten)
  • etwas Aceto Balsamico
  • 1 – 2 EL Butterschmalz oder neutrales Pflanzenöl
  • evtl. etwas in kaltem Wasser angerührte Stärke, eiskalte Butter oder Mehlbutter zum Binden der Sauce

Zubereitung:

bratensauce_01Die getrockneten Steinpilz mehrmals mit Wasser spülen, dann mit heißem Wasser übergießen und quellen lassen.

Möhre, Porree und Zwiebel grob würfeln. Die rote Zwiebel in feine Streifen schneiden.

 

Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen, das Rost hineingeben und darunter eine Schale oder das Backblech stellen.

Das Butterschmalz in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen. Möhre, Lauch und Zwiebel dazu geben.
Die Hirschmedaillons von beiden Seiten salzen und pfeffern und in der Pfanne scharf anbraten. Dabei das Fleisch erst wenden, wenn es sich leicht vom Pfannenboden löst. Anschließend auf dem Backofenrost zu Ende garen.

Das Gemüse aus der Pfanne nehmen, das Tomatenmark zugeben und den Bratensatz mit dem Rotwein vom Pfannenboden unter Rühren los kochen. Die Steinpilze mit dem Einweichwasser zugeben. Langsam einkochen lassen.

In einer separaten Pfanne die Streifen der roten Zwiebel mit dem Zucker ganz kurz karamellisieren und zur Sauce geben. Diese mit den Gewürzen und dem Balsamico abschmecken. So lange weiter köcheln, bis die Zwiebelstreifen weich sind.

Sollte die Sauce noch zu flüssig sein, kann man sie mit wenig in kaltem Wasser angerührter Stärke, eiskalter Butter oder einem Stück Mehlbutter binden.

Bei uns gab es Semmelknödel und Butterwirsing (Wirsing kurz in Salzwasser blanchieren, in zerlassener Butter schwenken und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken) dazu.

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In der Kategorie Saucen und Dips gibt es weitere Rezepte, unter anderem, passend zur Spargelsaison, das für die Blitzhollandaise.


Hier geht es zu geretteten Saucen der anderen Teilnehmer (die Links werde im Laufe des Tages händisch korrigieren)

Friederike vom Fliederbaum – Warme Gurkensauce zu gekochtem Rindfleisch

Andy Lieberlecker – Weissweinsauce im asiatischen Kleid

magentratzerl – Grüner Spargel mit Miso-Hollandaise

Anna Antonia Herzensangelegenheiten – Eier in Senfsauce

LanisLeckerEcke – Tilapia aus dem Backofen mit Zitronen-Petersilien-Sauce

Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Tomatensoße

Susi von Prostmahlzeit – Sauce hollandaise

Barbaras Spielwiese – Schnelle Orangen-Hollandaise

auchwas – Kräuter-Bechamel zu Mairübchen und Lamm

Sakriköstlich – Currywurstsauce

AUSSER KONKURRENZ!

Sabine von Bonjour Alsace – Blitzschnelle Mayonnaise

Knusprig gebratene Mock Duck *) mit Asiagemüse auf Glasnudeln

*) Mock Duck heißt so viel wie „nachgemachte Ente“ und besteht aus Seitan. Der GöGa hatte vor einiger Zeit eine Packung online bestellt. Die Hälfte war schon verbraucht, die zweite Hälfte, die im Tiefkühler schlummerte, wurde am gestrigen Sonntag verarbeitet.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300 g vegane Ente
  • 100 g Vermicelli (Reisglasnudeln)
  • 1/2 Stange Porree
  • 1 dicke Möhre
  • 1/2 Paprikaschote, Rest vom Nudelsalat am Vortag
  • 10 Kaiserschoten
  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 EL grüne Currypasste
  • je ein Spritzer Soja- und Worcestersauce
  • ein wenig Wasser zum Ablöschen des Bratsatzes
  • 1 EL Öl

Zubereitung:

Das Gemüse vorbereiten: Dafür den halben Porree längs halbieren, unter fließendem Wasser spülen, in längliches Schmale Streifen (Juliennes) schneiden.
Die Möhre schälen, dann mit dem Sparschäler lange, dünne Streifen herunter schneiden.
Die Paprikaschote schälen, ebenfalls in möglichst dünne Streifen schneiden.
Die Kaiserschoten auch in Juliennes schneiden.
Die Knoblauchzehe sowie den Ingwer schälen, fein hacken.

Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
Die Mock Duck-Stücke etwas auseinander ziehen und in einer großen Pfanne rundum knusprig braten. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist, auf einen Teller geben und im Backofen warm halten.

Die Vermicelli mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

In der selben Pfanne, in der die Mock Duck gebraten wurde, das Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und zunächst Porree, Möhren und Paprikaschote dünsten, an den Pfannenrand schieben.

Currypaste, Knoblauch- und Ingwerwürfel zugeben, glasig dünsten, an den Pfannenrand schieben.

Die Kaiserschotenstreifen ebenfalls kurz dünsten, den Babyspinat unterrühren und zusammenfallen lassen. Mit etwas Wasser den Bratsatz ablöschen.

Das Gemüse verrühren, mit Soja- und Worcestersauce abschmecken.

Zum Servieren die Hälfte der Vermicelli auf einem Teller anrichten, das Gemüse oben auf legen und die Mock Duck-Streifen rundum verteilen.

mockduck_asiagemuese

Gemüsesuppe asiatische Art

Ich hatte noch selbst gemachte Gemüsebrühe in der Tiefkühle, wieder mal ein paar Gemüsereste wie Möhren, Lauch und Wirsing übrig. Daraus habe ich eine leckere Suppe im asiatischen Stil gemacht.

Zutaten für 4 bis 5 Suppenschalen:

  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Möhre
  • 1 kleine Porreestange
  • 1 kleines Stück Wirsing
  • 1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
  • 2 EL TK-Blattspinat
  • 1 EL getrocknete chinesische bzw. Steinpilze
  • 100 g Vermicelli (Glasnudeln)
  • Sojasauce
  • Worcestersauce
  • Balsamico bianco
  • Chili
  • Lauchzwiebelringe

Zubereitung:

Zunächst die gefrorene Brühe langsam erhitzen, die Pilze ein paar Mal gut spülen, dann mit heißem Wasser überbrühen.

Möhre und Lauch in feine Juliennestreifen schneiden, den Wirsing ebenfalls in feine Streifen schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken. Zusammen mit den Vermicelli, dem Spinat und den Pilzen samt Einweichsud zur Brühe geben.

Pikant mit den Gewürzen abschmecken und mit den Lauchzwiebelringen garnieren.

gemuesesuppe_asiatisch

Da die Suppe durch die Sojasauce sehr dunkel geworden ist, zeige ich Euch hier noch mal den Inhalt ohne die Brühe:

gemuesesuppe_asiatisch-inhalt

Käselauchsuppe mit Veggie-Hack

Diese Suppe, die ich öfter bei Freunden gegessen habe, als ich noch nicht an der Dialyse war, wollte ich jetzt, wo ich nicht mehr auf meine Flüssigkeitszufuhr achten muss, gerne mal selber kochen.

Das Netz wimmelt ja vor Rezepten; ich hatte mich letzten Endes für dieses bei Chefkoch entschieden. Der Geschmack war aber so flach und unausgewogen, dass ich noch mächtig Hand und Gewürz angelegt habe. Dann war die Suppe aber sehr lecker!

Zutaten für 4 – 5 Portionen *):

  • 1 Paket (180 g) Veggie-Hack oder 250 g Hackfleisch halb und halb
  • 1 dicke Stange Lauch
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Schmelzkäse (fettreduziert)
  • 500 ml Wasser
  • Salz
  • 1 TL grüne Pfefferkörner in Lake
  • Paprikapulver edelsüß
  • Zitronensaft und -abrieb

Zubereitung:

Den Lauch putzen, längs halbieren und gründlich waschen. In nicht zu schmale Halbringe schneiden.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
Die Pfefferkörner gut durchhacken.

Öl in einem Suppentopf erhitzen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel anschwitzen. Das (Veggie-)Hack zugeben und kurz anbraten. Dann den Lauch dazu geben und ebenfalls leicht dünsten.

Wasser aufgießen und den Schmelzkäse einrühren. Köcheln lassen, bis der Lauch die gewünschte Konsistenz hat; ich persönlich mag ihn lieber etwas weicher.

Mit Pfefferkörnern und etwas von der Lake sowie Salz, Paprikapulver und Zitronenabrieb und -saft pikant abschmecken.

kaeselauchsuppe

Käselauchsuppe mit Veggie-Hack, dazu eine Scheibe selbst gebackenes Brot – sehr lecker!

*) Kleine Anmerkung am Rande: Ich weiß ja nicht, was für Portionen so mancher Mensch reinhaut, aber nachdem ich das oben verlinkte Chefkochrezept für 4 Portionen halbiert hatte, bekam ich letzten Endes ca. 5 Portionen Suppe raus.

Rindfleischsuppe „asiatische Art“

Heute hatte ich eine Rindfleischbrühe aus einer Beinscheibe gekocht. Für mein Mittagessen hatte ich fertige Brühe in einen kleinen Topf umgefüllt und mit den folgenden Zutaten in eine leckere asiatisch inspirierte Rindfleischsuppe verwandelt:

Zutaten für 2 Portionen als Hauptspeise oder 4 Portionen als Vorspeise:

  • 500 ml Rindfleischbrühe
  • 1 fingerlanges Stück Porree
  • 1 Möhre
  • 4 – 5 getrocknete Steinpilze
  • 15 g Vermicelli
  • 2 EL (TK-)Spinat
  • 50 g Rindfleisch (oder mehr nach Wunsch)
  • 1 EL Sojasauce
  • ein paar Spritzer Worcestersauce
  • etwas weißen Balsamicoessig

Zubereitung:

Die Steinpilze mit kochendem Wasser übergießen und stehen lassen.

Porree und Möhren putzen, waschen und in Juliennestreifen schneiden. Das Fleisch ebenfalls in Streifen schneiden. Die Steinpilze abgießen und Scheiben schneiden. Alles zusammen mit den Vermicelli und dem Spinat in die heiße Brühe geben. Köcheln lassen, bis die Vermicelli und Gemüse weich sind. Mit Sojasauce, Worcestersauce und Balsamico abschmecken.

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Steckrüben-Lauch-Gratin mit eingeschmuggelter Möhre und Kartoffel-Steinpilzpüree

Ich hasse es, wenn ich Lebensmittel wegwerfen muss. Um das zu vermeiden, versuche ich aus Resten noch mal etwas neues zu kochen, so lange die Lebensmittel nicht wirklich verdorben sind.

Von dem Gemüseeintopf am Samstag hatte ich noch Steckrübe, Porree und Möhren über behalten. Ich könnte ja noch mal Suppe machen, aber darauf hatte ich keine Lust. Irgendwas Überbackenes wäre fein… Da hatte ich doch beim Durchblättern der aktuellen Zeitschrift Slowly Veggie einen Auflauf mit Steckrübe und Lauch gesehen. Ja, mit etwas Improvisation bekomme ich das hin.

Das Originalrezept habe ich Euch aufgeschrieben, meine Änderungen stehen wie immer in Klammern.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zwiebeln (ich: eine kleine Schalotte)
  • 1 kg Steckrüben (ich: ein kleines Stück und eine Möhre, zusammen etwa 250 g)
  • 2 EL Pflanzenöl (ich: 0,5 EL)
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Cayennepfeffer (ich: gemahlener Chili)
  • 200 g Schlagsahne (ich: etwas mehr als die Hälfte)
  • 300 ml Gemüsebrühe (ich: einfach nur Wasser)
  • 2 Lauchstangen (ich: 0,5 Stange)
  • 30 g Butter oder Margarine (ich: 1 gestr. EL)
  • 25 g Mehl (ich: 05, EL)
  • 75 g Pekannusskerne (ich: 10 – 15 Macadamias)

Für das Kartoffelpüree:

  • 700 g mehligkochende Kartoffeln (ich: 2 mittelgroße)
  • Meersalz
  • 200 ml Milch (ich: Rest Schlagsahne vom Gratin)
  • Pfeffer
  • Trüffelöl oder 1 frischer Trüffel (ich: getrocknete Steinpilze, in warmem Wasser eingeweicht)

Zubereitung:

Für das Gratin Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Die Steckrübe (und die Karotte) schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Öl in einer genügend großen Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, dann die Steckrüben- (und Möhren-)scheiben zugeben, kurz anbraten und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer (Chili) würzen. Sahne und Brühe angießen und bedeckt 10 Minuten dünsten.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Lauch putzen, gründlich waschen und in Ringe schneiden. Steckrüben (+ Möhren) und Lauch in eine Auflaufform geben, dabei die Kochflüssigkeit der Rüben aufbewahren.

Fett und Mehl verkneten. Kochflüssigkeit noch mal kurz erhitzen, die Mehlbutter zugeben und mit dem Schneebesen einrühren. (Ich habe noch mal etwas Sahne und Wasser zugegeben und die Sauce noch mal pikant mit Salz, Pfeffer und Chili abgeschmeckt.) Die Sauce über das Gemüse geben.

Pekannüsse (Macadamias) hacken und über das Gratin geben. Zunächst etwa 20 Minuten zugedeckt (Alufolie), dann offen in weiteren 10 – 15 Minuten überbacken.

Zwischenzeitlich die Kartoffeln schälen, würfeln und knapp mit Salzwasser bedeckt in ca. 15 Minuten schön weich kochen.
(Ich habe noch kleine Stücke getrocknete Steinpilze in warmem Wasser eingeweicht.)

Im Rezept wird jetzt die Milch erwärmt, die Kartoffeln abgegossen, ausgedampft und entweder durch die Kartoffelpresse gegeben oder fein gestampft. Milch unterrühren, mit Salz, Pfeffer würzen. Trüffelöl unterrühren oder frischen Trüffel über das Püree hobeln.

Ich habe das Püree folgendermaßen zubereitet: Gegarte Kartoffeln abgießen, mit etwas Sahne fein stampfen, und zwar mit einer Gabel, da ich ja nur eine kleine Portion hatte. Das Püree habe ich dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, die eingeweichten Steinpilze abgegossen und unter das Püree gerührt.

Zusammen mit dem Gratin anrichten.

steckrueben_lauch_gratin

Das war sehr lecker, und ich freue mich, dass ich meine Reste lecker verarbeiten konnte.

Gemüseeintopf „quer durch den Wintergarten“

Gestern war das Wetter so richtig zum Abgewöhnen: schmuddelig und nasskalt. Darum musste abends eine richtig schöne Suppe mit allerlei winterlichen Gemüsen her. Dazu kamen noch Graupen und pro Person ein veganes Wiener Würstchen von Wheaty.

wintergemueseeintopf_zutaten

Zutaten für meinen winterlichen Eintopf: vorne von links Zwiebel, Grünkohl – hinten von links Kartoffel, Porree (Lauch), Möhren, Sellerie, Pastinake, Steckrübe – dahinter Gerstengraupen

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 1 große Haushaltszwiebel
  • ca. 100 g Grünkohl
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1/2 Stange Porree (Lauch)
  • 2 Möhren
  • 1/4 Knollensellerie
  • 1/4 Steckrübe
  • 1 Pastinake
  • 3 gute Handvoll Gerstengraupen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 – 4 Wacholderbeeren
  • 3 – 4 Nelken
  • 1/4 TL Senfkörner
  • Salz, Pfeffer,
  • etwas Zucker
  • 1 EL Pflanzenöl, z. B. Distelöl
  • nach Wunsch: Würstchen (Wiener, Mettwürstchen, vegan oder aus Fleisch – ganz nach Gusto)

Zubereitung:

Alle Gemüse putzen, wenn nötig schälen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Den Grünkohl grob zupfen.

In einem großen Topf das Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebel mit etwas Zucker glasig schmoren. Restliche Gemüse sowie die Graupen dazu geben, gut umrühren und so viel Wasser angießen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelken und Senfkörner in ein Tee-Ei oder ein Gewürzbeutelchen geben und gut in der Flüssigkeit „versenken“. Salzen und Pfeffern und ca. 20 Minuten ganz leicht köcheln lassen, bis die Gemüse weich sind. Ich orientiere mich immer an den Kartoffeln, weil ich alle anderen Gemüsesorten auch noch gerne „mit Biss“ mag.

Wenn man „fleischliche“ Würstchen nimmt, diese von vorne herein mit in die Suppe geben, dabei gerade bei Mettwürstchen mit dem Salzen aufpassen, weil diese oft schon sehr salzig sind.

Bei den veganen Würstchen reicht es, diese in Scheiben zu schneiden, in die Suppenteller zu legen und den heißen Eintopf darauf zu schöpfen.

Nach Wunsch mit etwas gehacktem (rohem) Grünkohl bestreuen.

wintergemueseeintopf_serviert

Update: Mit dieser Suppe habe ich gestern, am 5. März 2016 an Ingrids Blogparty #Samstagssuppe teilgenommen.