Archiv der Kategorie: selbst machen

Aus der Töpferwerkstatt: Pflanztopf für draußen

Dieses Pflanzgefäß ist aus grobem Ton gefertigt, getrocknet und nur mit Redox-Tannengrün abgerieben. Dazu trägt man die Farbe zunächst auf, um sie dann wieder unter fließendem Wasser abzuwaschen. Zurück bleibt die Farbe in den Vertiefungen des aufgebrachten Reliefs und – hier gewollt – in den Poren des Tons. Danach wird das Gefäß gebrannt. Diesen Schritt übernimmt unsere Kursleiterin.

Ich habe vor, den Topf im Sommer mit Physalis zu bepflanzen, da diese starke unterirdische Triebe bildet und somit den ganzen Garten überwuchern könnte.

Hier und…

… hier sieht man, wie die tannengrüne Farbe in den aufgebrachten Reliefs und den natürlichen Tonporen zurückgeblieben ist.

Aus der Hobbywerkstatt: Badegugel

Dass man mit normalen Zutaten aus der Küche auch etwas nicht essbares und dennoch sehr schönes herstellen kann, zeige ich Euch hier. Anfang 2017 hatte ich ja schon überlegt, ob ich Euch nicht hin und wieder die Ergebnisse anderer Kreativitätsanfälle zeigen soll. Jetzt mache ich endlich mal den Anfang:

Kennt Ihr diese sprudelnden Badebomben der Firma Lush (gibt’s natürlich auch von anderen Anbietern)? Diese kann man relativ einfach selber herstellen, auch wenn meine ersten nicht so intensiv sprudeln. Doch dazu am Ende mehr.

Die Anleitung hatte ich eher zufällig bei Nachgekocht – Emmas Foodblog gefunden. Da ich noch ein Geburtstagsgeschenk für einen badewannenaffinen Freund suchte, habe ich mich dann mal daran versucht.

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Jetzt kann richtig genudelt werden

Ich hatte ja im Januar 2017 angefangen, selber Nudeln zu machen und war bis dato mit dem Ergebnis auch ganz zufrieden.

Sogar an gefüllte Nudeln – herzhaft und auch süß – hatte ich mich bereits mit Erfolg gewagt.

Doch zum Geburtstag bekam ich vom GöGa den Nudelaufsatz zur KitchenAid und das Ergebnis ist tatsächlich noch mal um Klassen besser als von Hand gerollte Nudeln, da die Walzen den Teig natürlich richtig dünn bekommen.

Zwei Tage später machten wir uns gemeinsam ans Werk, obwohl man die Maschine auch gut alleine bedienen kann.

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Erdnussdosen werden zu Geschenkdosen für Cookies

Dieses Thema hat zwar nur mittelbar etwas mit Kochen und Backen zu tun, aber ich habe zufällig festgestellt, dass die mit dem Cookies-Tray gebackene Kekse vom Durchmesser genau in die Ültje-Erdnussdosen passen, je nach Höhe der Plätzchen so vier bis fünf Stück.

Die Dosen werden in der Spülmaschine gereinigt, dann mit weißer Acrylfarbe grundiert – man muss schon zwei Mal dick darüber gehen, damit die Farbe nicht mehr durchschimmert. Anschließend werden Dose und Deckel mit hübschen Servietten verziert. (Serviettentechnik)

Diese Dose mit Weihnachtskätzchen wurde mit Lebkuchen, die ich im Tray gebacken hatte, um eine einheitliche Form für alle Lebkuchen zu bekommen, gefüllt und zu Weihnachten verschenkt.

Nachwachsende Rohstoffe – 2. Update

Vergangene Woche habe ich leider vergessen, ein Update zu posten. Am 27. Januar, eine Woche nach dem letzten Post, sah der Staudensellerie so aus:

27.01.2015 – Es wächst und gedeiht und rechts sprießt sogar ein weiteres Blättchen…

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… und sogar feine Wurzeln haben sich inzwischen gebildet

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01.02.2015 – Heute erschien mir das Wachstum ausreichend, um das Pflänzchen in einen Topf zu pflanzen

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Fortsetzung folgt…

Nachwachsende Rohstoffe

Auf verschiedenen deutsch- und englischsprachigen Webseiten, die immer mal wieder auf Facebook verlinkt werden, liest man von Gemüsesorten, die sich leicht auf der heimischen (Küchen-)Fensterbank nachziehen lassen. Dazu gehört auch der Staudensellerie.

Da ich ja jetzt viel Platz und ein – theoretisch – sonniges Südfenster in der Küche habe, habe ich am 6. Januar mit dem Experiment begonnen. Von diesem Gericht hatte ich das untere Ende des Staudenselleries übrig, das man laut Beschreibung auf eine Untertasse mit Wasser legen soll, damit es Wurzeln bildet, und das ganze soll an einem sonnigen Fenster plaziert werden.

06.01.2015  – Beginn des Experiments

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Heute nun, sieben Tage später, sprießt es tatsächlich grün und zart. Und das, obwohl Sonne  in der vergangenen Woche wahrlich Mangelware war.

13.01.2015 – Erstes zartes Grün lässt sich sehen

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Fortsetzung folgt…

Pralinen statt Plätzchen

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Drei Sorten Pralinen aus diesem Büchlein habe ich fertig bekommen. Hier sind sie auf einem selbst getöpferten Sternenteller angerichtet.

Auf dem unteren Foto seht Ihr die einzelnen Pralinen:
mit kandierten Orangen und Grand Marnier (oben links), mit Kirschwasser und Kirsche als Deko (oben rechts) und mit selbst gemachter Himbeermarmelade und Himbeergeist, essbare Blüten als Deko.

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Die Kirsch- und Himbeerpralinen habe ich im Grunde wie im verlinkten Rezept beschrieben gemacht. Für die Kirschpralinen habe ich Kirschwasser und für die Himbeerpralinen Himbeermarmelade und Himbeergeist unter die Ganachemasse gerührt und die „Deckel“ entsprechend mit einer Kirsche bzw. essbaren (getrockneten) Blüten dekoriert.