Es geht in die 25. Runde von Koch mein Rezept, dem großen Foodblogwichteln, das Volker von volkermampft im Jahr 2020 ins Leben gerufen hat.
Dieses Mal wurde mir Jens‘ Blog Der Reiskoch zugelost, und ich muss sagen, ich war erst einmal erschlagen von der Vielfalt der Rezepte.
Aus meinem Fundus darf sich dieses Mal Sylvia von Brotwein bedienen.
Doch nun erst einmal zu meinem „Gastgeber“: Jens ist irgendwann Ende der 70er Jahre in der Kurpfalz geboren und aufgewachsen, hat dann in Karlsruhe gelebt und ist seit August 2021 in Freiburg zu Hause.
Die Liebe zum Kochen hat er schon früh entdeckt, die Liebe zur asiatischen und hier insbesondere zur thailändischen Küche entstand auf einer dreimonatigen Reise durch Südostasien Ende 2002.
Jens Blog besteht seit 2011 und beinhaltet neben vielfältigen Rezepten aus aller Herren Ländern, wobei der Schwerpunkt trotz allem auf Asien liegt, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen und viel Wissenswertes rund ums Kochen.
Da der GöGa und ich der asiatischen Küche nicht abgeneigt sind, habe ich mich über dieses Los doch sehr gefreut. Gemeinsam haben wir uns für Gaeng Gari Fak Thong Sai Gai (แกงกะหรี่ฟักทองใส่ไก่) entschieden.
Wie immer musste ich mangels Möglichkeiten zum Zutateneinkauf improvisieren, so habe ich die „milde Thaichili“ durch Chilisauce, das Thai-Basilikum durch herkömmliches Basilikum und den Palmzucker durch Kokosblütenzucker ersetzt.
Außerdem habe ich statt Hähnchenfleisch Like Chicken von Like Meat genommen und leider gab es keinen Hokkaido, also haben ich Süßkartoffel genommen. Aber sonst habe ich mich haarklein ans Originalrezept gehalten 😉 und hoffe, dass Jens mir diese allzu freie Auslegung seines Rezeptes verzeiht!
Für das Sonderthema „Eintöpfe aus aller Welt“ im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft habe ich nach der Sopas mallorquinas noch einen leckeren, schnell gemachten (zufällig) veganen Eintopf aus Georgien. Dort waren wir im April 2020 schon einmal, und ich habe zwei Eintopfgerichte, allerdings jeweils mit Fleisch zubereitet: Tschanachi und Odschakhuri.
Nun also rote Bohnen und Walnüsse, die in Georgien in fast keinem Gericht fehlen dürfen.
Normalerweise bereitet man Lobio mit getrockneten Kidneybohnen zu, die über Nacht in Wasser eingeweicht und dann gekocht werden. Aus Bequemlichkeitsgründen habe ich auf vorgegarte Bohnen aus dem Glas zurückgegriffen, schreibe Euch aber das Originalrezept auf und füge meine Änderungen in Kursivschrift dazu.
Zutaten für 4 Portionen:
250 g getrocknete Kidneybohnen (ich: ca. 500 g vorgegarte Bohnen)
1 Knoblauchzehe
80 g Gramm getrocknete Tomaten (in Öl)
2 EL Olivenöl
0,5 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
0,5 TL Koriander (gemahlen)
0,5 TL Chilipulver
300 g stückige Tomaten (Dose)
4 Stiele Koriander
2 Stiele glatte Petersilie
80 g Walnüsse
Salz, Pfeffer
2 EL Limettensaft
außerdem: Kartoffelstampfer
Zubereitung:
Bohnen in einem Sieb kalt abspülen. In einer Schüssel mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen.
Bohnen in ein Sieb abgießen. In einem Topf mit reichlich Wasser bedecken, langsam bei mittlerer Hitze mit halb geöffnetem Deckel aufkochen und ca. 1 Stunde bei kleiner Hitze sanft gar kochen. Die Bohnen in einem Sieb abgießen und dabei 500 ml vom Bohnenwasser auffangen.
Ich habe vorgegarte Bohnen auf einem Sieb abgespült und die 500 ml Bohnenwasser durch Gemüsebrühe ersetzt. Mir ist klar, dass das u. U. den Geschmack etwas verändert.
Die Bohnen mit einem Kartoffelstampfer ganz leicht andrücken.
Knoblauch fein würfeln. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden.
In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Kreuzkümmel, Koriander und Chilipulver zugeben und kurz anrösten. Knoblauch, getrocknete Tomaten und Bohnen zugeben und 2 – 3 Minuten mit andünsten. Mit dem Bohnenwasser (ich: Gemüsebrühe) auffüllen und die stückigen Tomaten zugeben. Den Eintopf mit halb geöffnetem Deckel ca. 30 Minuten sanft kochen lassen.
Koriander und Petersilie abspülen und trocken schütteln. Koriander mit den zarten Stielen grob schneiden. Petersilie von den Stielen zupfen und grob hacken. Walnusskerne in einer heißen Pfanne ohne Öl rösten, abkühlen lassen und grob hacken. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. In Schalen oder tiefen Tellern anrichten, mit frischen Kräutern und Walnüssen bestreut servieren.
Zum Lobio schmeckt Reis oder – wie bei uns – Fladenbrot. Geschmacklich erinnert dieser Eintopf sehr an ein veganes Chili, nur dass ich dahinein noch Mais und Paprikaschote gebe. Auch die gerösteten gehackten Walnüsse machen einen Unterschied.
Wie immer sammele ich hier im Laufe des Monats die Eintopfgerichte meiner Mitreisenden:
Vor einer oder zwei Wochen haben wir die neueste Folge von Herr Raue reist auf Magenta TV geschaut. Tim war in Südkorea und unter anderem probierte er auch knusprig würzige Hühnchenstücke. Der GöGa und ich bekamen schon beim Zusehen Lust drauf. Da wir tatsächlich noch die Fried Chicken Sauce aus dem Starter-Set von Arang im Schrank stehen hatten, gab es letzte Woche diese Köstlichkeit aus dem Airfryer.
Es ist übrigens kein Zufall, dass die knusprig frittierten Hähnchenteile wie eine bekannte amerikanische Fast-Food-Kette abgekürzt werden, haben sie ihren Ursprung doch in der Zeit des Koreakrieges von 1950 bis 1953, als die USA Südkorea unterstützte.
Dennoch ist das Korean Fried Chicken eine Kombination aus den US-amerikanischen Hähnchenteilen und einer sehr alten koreanischen Tradition, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht.
Lauchzwiebel und Sesamkörner zum Garnieren (optional)
*) Ich brauchte deutlich mehr Öl, um einen Teig anzumischen, der sich geschmeidig um die Hähnchenteile legte. Außerdem brauchte ich insgesamt deutlich mehr Teig, um alle Teile gleichmäßig zu umhüllen.
**) Dasselbe gilt auch für die Sauce: Ich habe deutlich mehr verbraucht.
Zubereitung:
Airfryer auf 200 °C vorheizen.
Teig zubereiten, Hähnchenteile trocken tupfen, von beiden Seiten salzen und pfeffern und durch den Teig ziehen, so dass sie gleichmäßig umhüllt sind.
Teile so in den Korb des Airfryers legen, dass sie nicht übereinander liegen, damit die Heißluft gut zirkulieren kann. Falls nötig mehrere Durchgänge machen und die fertigen Hähnchenteile im Backofen warm halten.
Hähnchenteile 20 bis 25 Minuten braten, dabei nach der Hälfte der Zeit wenden.
Anschließend gleichmäßig mit der Sauce einpinseln und weitere zwei bis drei Minuten in den Airfryer geben, damit die Glasur karamellisiert.
Serviert habe ich das Korean Fried Chickin mit koreanischem Reis, mildem Kimchi und Chinakohlsalat (in Streifen geschnitten, mit Möhren- und Mangostreifen gemischt; Dressing aus O-Saft, Sesamöl, Sojasauce).
Wir gehen ins letzte Drittel des Jahres und reisen im Oktober mit der kulinarischen Weltreise und „Reiseleiter“ Volker von volkermampft nach Indonesien, dem weltweit größten Inselstaat, der zwischen dem südostasiatischen Kontinent im Norden und Australien im Süden liegt.
Fast dreihundert Jahre gehörte Indonesien zum niedereländischen Kolonialgebiet und so bin ich schon früh auf die indonesische Küche aufmerksam geworden, weil mein Vater mit seiner Partnerin, deren Sohn und mir öfter von Köln – wo Papa lange gewohnt hat – nach Heerlen in den Niederlanden gefahren ist. Dort war mein Lieblingsmittagsgericht die Indonesische Reistafel (Rijsttafel). Ich fand es faszinierend, dass viele kleine Gerichte zum Teilen auf den Tisch kamen. Das kannte ich Provinznudel in den späten 70ern, frühen 80ern so nicht.
Ich bringe Euch heute einen absoluten Klassiker mit, nämlich Soto Ayam (Erklärung auf Englisch), eine kräfitg gewürzte Hühnersuppe. Ich habe meine Version aus verschiedenen Rezepten zusammengestellt, nämlich dem vereinfachten Grundrezept von der Seite Indonesich kochen. Letzte Woche kochte ein Kandidat der Sendung Das perfekte Dinner ebenfalls eine Soto Ayam mit Kokosmilch. Da wir Kokos mögen, kommt in meine indonesische Hühnersuppe ebenfalls etwas Kokosmilch.
Zusätzlich habe ich noch etwas Gemüse (Staudensellerie und Champignons) zugegeben, um die Suppe etwas gehaltvoller zu machen.
Zutaten für 4 Portionen:
2 Hähnchenschenkel, zusammen ca. 600 g inklusive Knochen
1 TL Kurkuma gemahlen
1 daumenlanges Stück Ingwer, gerieben
2 Stängel Zitronengras, in der Küchenmaschine klein gehackt
75 ml warmes Wasser
3 Knoblauchzehen
3 EL Öl
650 ml Wasser
2 EL Röstzwiebeln
3 Kaffir Limettenblätter (Habe ich leider nicht bekommen und mein Bäumchen – etwas scrollen – ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen.)
1 TL Salz
zusätzlich: Limetten, Sellerieblätter, hartgekochte Eier, Sambal Oelek, Glasnudeln oder Reis
ich zusätzlich: Selleriestange in schmalen Stücken, Pak Choi, jeweils die Blattrippen und die Blätter in schmalen Streifen, Röstzwiebeln, Kokosmilch, Ketjap manis (süße indonesische Sojasauce)
Zubereitung:
Die Haut von den Hähnchenschenkeln abziehen, Schenkel im Gelenk teilen. In einem Topf mit kaltem Wasser bedecken, zum Kochen bringen und den Schaum von der Oberfläche abschöpfen. Auf kleiner Temperatur etwa 40 – 45 Minuten köcheln lassen. Hähnchenteile aus der Brühe nehmen und abkühlen lassen. Das Fleisch von den Knochen zupfen.
Ingwer, Zitronengras und Kurkuma mit dem warmen Wasser übergießen und stehen lassen, dann über einem Sieb abtropfen lassen, dabei mit einem Löffel den Sud ausdrücken.
Knoblauchzehen zerdrücken, mit 3 EL Öl in einem Topf goldbraun braten, Gewürzsud dazugeben und bei niedriger Hitze weiter garen, bis eine cremige Konsistenz entstanden ist.
650 ml Hühnerbrühe, -fleisch, Röstzwiebeln, Salz und Glasnudeln, außerdem noch Staudensellerie und die hellen Pak Choi-Streifen mit der Kokosmilch dazugeben und nicht zu lange köcheln; das Gemüse sollte noch knackig sein.
Während die Suppe kocht, nebenher 2 – 4 Eier hartkochen und die Hühnerhaut nach Wunsch knusprig braten.
Zum Anrichten die Suppe in Schalen oder tiefe Teller geben und nach Wunsch mit halbierten Eiern, Röstzwiebeln, Sellerieblättern und den grünen Pak Choi-Streifen, Limettenstücken, Sambal Oelek und/oder Ketjap manis verfeinern.
Diese Suppe war ein absolutes Geschmackserlebnis. Etwas scharf, etwas säuerlich, etwas würzig, etwas seidig durch die Kokosmilch – einfach herrlich!
Zwei der bekanntesten indonesischen Gerichte habe ich bereits im Blog:
Ich freue mich, dass mir der Blog Chili und Ciabatta von Petra aka Cascabel zugelost wurde.
Aus meinem Rezeptfundus dürfen sich Kerstin und Klaus vom Blog Kakao und Karotte etwas aussuchen. Ich bin schon sehr gespannt!
Die beiden haben Aachener Printen gebacken und ihre Version klingt megaint!eressant!
Petra ist eine gute Bloggerkollegin, die – wie ich – bei der Kulinarischen Weltreise eifrig dabei ist. Sie begann im Jahr 2004 den ersten deutschsprachigen Foodblog und benannte ihn nach ihren Vorlieben für scharfes Essen und gutes Brot Chili und Ciabatta.
Sie kommt gebürtig aus Schwaben, lebt nach Zwischenstationen in Würzburg und Kiel schon seit über 30 Jahren im Bayrischen Wald, wo sie gerne in der Natur unterwegs ist und dieses mit Geocaching und im Herbst Pilzesammeln verbindet. Sie bewirtschaftet einen großen Gemüsegarten, dessen Erträge sie in ihren Blogrezepte verwertet. Darüber berichtet sie ausführlich in einem Fototagebuch namens Rausgelinst. Guckt gerne mal rein.
Ihre Rezepte sind vielfältig, so dass es mir zunächst gar nicht so leicht fiel eines zum Nachkochen zu finden. Wie immer hatte ich meinem GöGa den Link zu Petras Blog geschickt, da er ja schließlich mitessen „muss“. Ganz zielsicher fand er das Chicken Tetrazzini, aber ich musste ihn enttäuschen, hatte ich genau dieses Rezept schon einmal in einer veganen Version nachgekocht.
Die gemeinsame Wahl fiel dann auf ein asiatisches Gericht, in dem Petra ihre diesjährige Gartengurkenschwemme unterbrachte: in der Chinesischen Hackpfanne mit gebratener Gurke.
Ein schnell gemachtes Gerichtes, das uns super geschmeckt hat. Bei den Zutaten für die Sauce musste ich wieder etwas improvisieren, aber ich denke, das ist jetzt nicht so das Drama. Ich schreibe Euch meine Alternativen in Kursivschrift dahinter.
Wir sind mal wieder „Opfer“ der Sendung „Die Höhle der Löwen“ geworden. Dort wurden koreanische Produkte der Firma Arang vorgestellt. Das klang alles so lecker und als Fans der asiatischen Küche haben der GöGa und ich natürlich sofort bestellt.
Mit der süß-scharfen Gochujangsauce ist das folgende leckere Gericht entstanden, das ich am ersten Sonntag im Monat September für das Event „Köstliches aus der Asia-Küche“ von Leckeres für jeden Tag präsentiere.
Zutaten für 2 – 3 Portionen:
300 g Tofu
3 EL Mais- oder Speisestärke
1/2 Stange Lauchzwiebeln
Sesamkörner zum Garnieren
Öl zum Braten
Gochujangsauce, Menge nach Geschmack
Zubereitung:
Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden und zunächst beiseite stellen.
Tofu mit Küchenpapier mit leichtem Druck trocken tupfen und in ca. 3 cm große Würfel schneiden.
Maisstärke in eine Schüssel geben und Tofuwürfel darin wenden
In eine heißen Pfanne oder einem Wok so viel Öl geben, dass der Boden bedeckt ist.
Tofuwürfel von allen Seiten braten, heraus nehmen und zur Seite legen.
Im selben Wok/derselben Pfanne die Beilage *) zurbereiten.
Tofu in einer Schüssel mit Gochujangssaue mischen, mit Lauchzwiebelringen und Sesamkörnern dekorieren
*) Als Beilage gab es eine Mischung aus Spinat und Champignons:
Zutaten:
100 g Babyspinat
100 g Champignons
1 – 2 Lauchzwiebeln
Pflanzenöl
Sojasauce
Sesamkörner
Zubereitung:
Champignons in Scheiben schneiden und scharf anbraten. Lauchzwiebeln in ca. 1 cm lange Stücke schneiden und zu den Champignons geben.
Spinat verlesen, waschen und tropfnass zu den Champigons und Lauchzwiebeln geben. Zusammenfallen lassen und mit Sojasauce abschmecken.
Wir haben koreanischen Klebreis dazu gemacht, den ich zuunterst in eine Schüssel gegeben habe, Tofu und Gemüse darauf anrichten.
Der Tofu war herrlich knusprig und nur ganz leicht scharf. Mein „Phantasiegemüse“ passte super dazu.
Heute bringe ich ein leckeres Gericht aus Thailand mit, das dort als Streetfood beliebt ist: Saté oder Satay gai, Hähnchenspieße in einer schmackhaften Marinade, die warm und kalt wunderbar schmecken. Man kann sie mit einem kalten Erdnussdip genießen.
150 ml Kokosmilch (von einer 200-ml-Dose 50 ml für den Erdnussdip nehmen)
2 EL Palm- oder Kokosblütenzucker
je 2 TL Kurkuma, Currypulver, Kreuzkümmel, gemahlener Koriander
Salz
Bambusspieße
Für den Erdnussdip:
4 EL Erdnussmus bzw. -butter mit Stückchen
50 ml Kokosmilch (der Rest der 200-ml-Dose für die Marinade)
Limettensaft nach Geschmack
Tamarindenpaste nach Geschmack
Salz, Chilipulver
Zubereitung:
Hähnchenbrust in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
Alle Zutaten für die Marinade gut verrühren, die Fleischwürfel hineingeben und gut durchmischen.
Fleisch auf Spieße stecken, in ein Behältnis mit Deckel legen, mit der übriggebliebenen Marinade bedecken und mehrere Stunden (oder über Nacht) marinieren.
Alle Zutaten für den Erdnussdip gut verrühren und nach Geschmack abschmecken.
Die Hähnchenspieße grillen, mit dem Dip und Beilagen servieren.
Hier geht es zu den Rezepten der anderen Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger:innen:
Dieser superleckere asiatische Gurkensalat firmiert im Netz auch unter Smashed Cucumber Salad. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Gurke kräftig einen übergebraten bekommt und somit die Salatsauce maximal gut aufnehmen.
Gefunden habe ich das Rezept auf der englischsprachigen Seite The Plant-Based Wok. Ein paar Zutaten musste ich austauschen, aber in seiner Gesamtheit war der Salat sehr schmackhaft und mal etwas anderes als unser deutscher Gurkensalat mit Dill.
Zutaten für 2 – 4 Portionen:
1 Salatgurke oder 3 kleine Gartengurken mit möglichst dünner Schale und wenig Kernen
Die Enden der Gurke abschneiden. Gurke auf ein Schneidbrett legen und ein paar Mal mit einer Messerklinge oder einer Teigrolle schlagen, bis sie in große Stücke bricht. (Das ist nicht einmal meinem Mann gelungen, der sich wirklich mit ganzer Kraft auf die Gurke gestürzt hat. Immerhin war die Gurke etwas platter und die innere Struktur aufgelockert.)
Die „verkloppte Gurke“ diagonal in ca. 1 cm große Stücke schneiden, in eine genügend große Schüssel geben und mit dem Salz bestreuen. Abgedeckt 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Ausgetretenes Wasser vorsichtig abgießen, ohne das Salz abzuwaschen. Gurkenstücke mit den übrigen Zutaten mischen und abschmecken, falls nötig. Ich hatte noch ein wenig mehr Essig zugegeben, kann aber sein, dass der Weißweinessig milder als der schwarze Reisessig ist.
Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen, nach Wunsch mit etwas Sesam bestreuen.
Der Salat hält sich theoretisch bis zu einer Woche im Kühlschrank. 😉
Während der Pandemie entdeckten wir die „Kochboxen“ von KONKRUA, die alle nötigen Gewürze und Kräuter für leckere thailändische Gerichte wie Pad Thai, Tom Ka Gai oder auch rotes Thai-Curry enthalten. Es ist alles genau aufeinander abgestimmt und perfekt für all diejenigen, die keine großen Asialäden in der Nähe haben, um die Zutaten zu kaufen.
Dieses Mal gab es also ein grünes Thai-Curry mit grünem Spargel, Champignons, Skrei und Garnelen aus dem Tiefkühlschlaf. Wusstet Ihr eigentlich, dass die grüne Thaipaste, obwohl sie so harmlos aussieht, die schärfste Variante ist und nicht die rote, wie man anhand der „Warnfarbe“ vermuten könnte? Die rote Currypaste ist etwas milder und am mildesten ist die gelbe Currypaste.
Falls nötig, das Fischfilet häuten und in nicht zu kleine Stücke schneiden.
Spargel in ca. 2 cm lange Stücke schneiden, Champignons vierteln, Frühlingszwiebel in kleine Röllchen schneiden.
In einem Wok oder einer breiten Pfanne das Kokosfett erhitzen, das Gemüse kurz darin anbraten. Kokosmilch zufügen, die Currypaste einrühen und die Kräuter (nach Wunsch in einem Gewürzei) zugeben. Mit Kokosblütenzucker und Fischsauce abschmecken.
Das Gericht ca. 30 Minuten köcheln lassen, kurz vor Ende Fisch und Garnelen in der Sauce gar ziehen lassen.
Das grüne Thaicurry mit Jasmin- oder Basmatireis servieren und nach Wunsch mit Koriander servieren.
Es ist wieder so weit: Koch mein Rezept, das große Foodblogwichteln, iniziiert von volkermampft geht bereits in die 23. Runde.
Dieses Mal wurde mir mit Barbaras Spielwiese eine „alte“ Bekannte zugelost. Wir begegnen uns bei zahlreichen Blog-Events immer wieder. Lustigerweise darf sich Barbara auch bei mir im Blog bedienen. Sie hat sich für den Rote-Linsenauflauf mit Cheddar entschieden, den ich durchaus auch mal wieder machen könnte.
Barbara blogt seit 2007 eher aus einem Zufall heraus. Sie wollte sich mit Websites im Allgemeinen und Blogs im Besonderen beschäftigen und da es im Blog ja auch was zu entdecken geben sollte, wählte sie das Thema „Kulinarik“ als Inhalt.
Inzwischen sind über 1.500 Beiträge und etwa 1.400 Rezepte zusammengekommen, was eine beachtliche Leistung ist. Parallel betreibt Barbara auch noch einen Reiseblog.
Die Rezeptauswahl ist umfangreich und international. Von A wie Aargauer Rüblitorte bis Z wie Zwiebelsirup mit Honig sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein. Einen guten Querschnitt bietet hier die Kategorie Lieblingsrezepte mit Barbaras völlig subjektiver Auswahl.
Langsam steigen die Temperaturen (nur um nächste Woche noch mal auf knapp über 10 °C zu fallen) und da wächst die Lust auf leichte, vielleicht auch vegetarische oder vegane Kost. Da kommen frühlingsgrüne Gemüse, die nur schnell in Pfanne oder Wok gegart werden, gerade recht.