Archiv der Kategorie: Reis, Getreide und Hülsenfrüchte

Schnelle Linsensuppe

Die Linsen kommen in Bio-Qualität aus der Dose, weshalb dieses Solomittagessen schnell auf den Tisch kommt.

Zutaten für 1 – 2 Portionen:

  • 1 kleine Dose Bio-Linsen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 – 2 Möhren (je nach Größe)
  • 1 kleines Mettendchen
  • 1 kleine Kartoffel
  • 1 TL Gemüsebrühepulver
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Essig nach Wunsch

Zubereitung:

Das geputzte Gemüse und das Mettendchen in mundgerechte Stücke schneiden. Die Wurstscheiben mit etwa 200 ml kaltem Wasser aufsetzen und und zum Kochen bringen. Das Gemüse zugeben und auf kleiner Hitze garen. Das Brühepulver einrühren, die Linsen dazugeben und erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und Essig nach Wunsch abschmecken.

 

#wirrettenwaszurettenist: Den Kürbis

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Der Kürbis… tja, so lange treibt der sich noch nicht in meiner Küche rum, aber ich glaube, so die letzten fünf Jahre feiert er eine Art Renaissance. Ich kannte Kürbis nur als süßsauer eingelgte Konserve, die ich absolut nicht mochte. Die Kürbisse, die ich bis dato in Erinnerung hatte, waren Riesenboller, mit denen ich nichts anzufangen wusste. Irgendwann kam dann der Hokkaidokürbis, der praktischerweise nicht geschält werden muss und auch in handlicher Zweipersonengrößen daher kommt. Mit dem Aufschwung des Kürbisses kamen dann natürlich auch die Fertiggerichte, seien es Kürbis(kern)brote, -suppen verschiedenster Qualität, auch den eingelegten Kürbis gibt es noch immer.

Nachdem ich schon Kürbisbrot, Suppe und Curry im Blog habe, habe ich am vergangenen Wochenende ein tolles Kürbisrisotto (ich wette, das gibt es auch schon irgendwo und irgendwie als Fertiggericht) gemacht.

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Die kulinarische Weltreise: Chuletas de cerdo con frijoles (Mexico)

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Ich finde ja, wir sind in der kurzen Zeit seit März diesen Jahres schon ganz schön viel rumgekommen in der Welt. Worum es bei der kulinarischen Weltreise geht und wo wir bisher überall waren, könnt Ihr hier lesen. Mitreisende sind übrigens immer gerne gesehen und können jederzeit zusteigen. Unser Reiseleiter Volker von Volker mampft hat glaubhaft versichert, dass er noch mindestens für zwei Jahre Reiseziele in petto hat.

Im September geht es also nach Mexico, ein sehr interessantes Land wie ich finde, wo ich aber leider selber noch nie war. Ein bisschen etwas habe ich über meine Kindergartenfreundin mitbekommen, deren Mutter Mexikanerin ist. Dort habe ich auch die erste – wenn auch europäisierte, weil entschärfte – Begegnung mit der mexikanischen Küche gemacht.

Die Grenzen zwischen der echten mexikanischen und der sogenannten Tex-Mex-Küche ist oft fließend, weshalb ich hier im Blog auch nur die eine Kategorie Mexikanisch und Tex-Mex pflege.

Das folgende Gericht ist allerdings aus einem kleinen Mexikanischen Kochbüchlein von GU, dass ich vor etlichen Jahren gekauft hatte.

Daraus hatte ich für ein anderes Blog-Event früher im Jahr schon Maiscrèmesuppe und Enchiladas nachgekocht.

Leider ist mein wunderbares Kochbuch mit Rezepten von Frida Kahlo seit dem Umzug im Dezember 2014 noch nicht wieder aufgetaucht. Falls es sich in den nächsten Tagen doch noch findet, werde ich mal schauen, ob ich dort etwas leicht Nachzukochendes finde.

Nun aber zum heutigen Rezept: Chuletas de cerdo con frijoles – Schweinekoteletts mit (roten) Bohnen. Ich gebe zu, es hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Succotash, das ich für unseren Juni-Stopover in den USA gemacht hatte, aber Texas und andere Südstaaten der heutigen USA gehörten ja lange zu Mexiko bzw. den vorherigen Ländern oder Königreichen. Und auch Pflanzen wie Paprika, Mais und Bohnen gehören ja zu den einheimischen Pflanzen des amerikanischen Kontinents.

Ich habe mal versucht ein bisschen farbenfrohe Fiesta auf den Tisch zu bringen, u. a. mit meiner stilisierten Maispflanze (etwas scrollen).

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Bratreissalat mit Mango, Gurke und Joghurtdressing

Von der gefüllten Zucchini war noch jede Menge gegarter Reis übrig geblieben, außerdem lagen noch eine Mango sowie eine Gurke im Kühlschrank.

Daraus bereitete ich mir ein leckeres Solomittagessen zu, dass besonders in der Hitze der vergangenen Wochen sehr erfrischend und leicht war.

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Gefüllte Riesenzucchini mit Tomatenragout und kleinem Tomatensalat

 

 

 

 

 

 

 

Zwei weitere Riesenzucchini sprangen mich vorletztes Wochenende aus den Hochbeeten an. Die beiden Gurken sind Beiwerk, die mal zwischendurch in einem Salat oder auf einem Frischkäsebrot verschwinden. Außerdem bekommen die Romakirschtomaten langsam Farbe und schmecken auch orange schon herrlich sonnengereift und süß.

Die große rechte Zucchini (1,2 kg) legte ich zur weiteren Verwertung in den Kühlschrank, während die kleinere zu einem leckeren Abendessen für zwei verarbeitet wurde:

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Grundrezept: Reis aus dem Dampfgarer

Früher habe ich auf meinem normalen Ceranfeld bzw. der Elektrokochplatte den Reis super hinbekommen:

1 Teil Reis, 2 Teile Wasser/Flüssigkeit zum Kochen bringen, Platte ausschalten, Deckel drauf und quellen lassen fertig.

Jetzt habe ich ein Induktionsfeld und diese Methode funktioniert nicht, da die Hitze nach dem Ausschalten des Herdes quasi sofort weg ist.

Als ich in der Anleitung zu meinem Dampfgarer nach etwas ganz anderem suchte, fand ich den Hinweis auf „Reis kochen“. Das habe ich sofort ausprobiert und es hat funktioniert.

Das Verhältnis im Dampfgarer ist 1 Teil Reis zu 1,5 Teile Wasser, 20 Minuten bei 20 bis 30 Minuten auf 100 °C dämpfen.

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Die kulinarische Weltreise: Ćevapčići mit Djuvecreis und Balkansalat (Kroatien)

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Die große kulinarische Weltreise, das Blog-Event bei Volker mampft geht weiter:

Nachdem wir mit dem ersten Ziel in Europa, nämlich Italien geblieben sind (Hier gibt es nochmal die Zusammenfassung aller TeilnehmerInnen.), verschlug es zunächst weitab auf die Philippinen (zur Zusammenfassung), um jetzt in Europa die Reise fortzusetzen. Es geht nach Kroatien.

Auch hier glänze ich weitestgehend mit Abwesenheit, allerdings waren wir auf unserer Aida-Kreuzfahrt, bevor wir nach Venedig kamen auch einen Tag in Dubrovnik, der Perle der Adria.

Stradun oder Placa – die Hauptstraße in Dubrovniks Altstadt

Markttag

Waschtag – Kleine Gasse von der historischen Stadtmauer gesehen. Von dort oben sah man 2005 noch sehr viele Kriegsschäden, wie Einschusslöcher oder teilweise eingestürzte Häuser.

Blick von der Stadtmauer auf den alten Stadthafen.
Die großen Kreuzfahrtschiffer ankern weiter draußen.

Blick von der Stadtmauer auf die Festung Lovrjenac

Da es auf dem Schiff immer reichlich Essen gab, haben wir dort leider nicht großartig die kulinarische Spezialitäten getestet, sondern eher eine Kleinigkeit auf die Hand genossen.

Meine kulinarische Erfahrung habe ich also vom „Jugoslawen“. Gastarbeiter aus dem ehemaligen Vielvölkerstaat eröffneten ab etwa Mitte der 70er Restaurants deutschen Städten. Auch im Kaff eröffnete bald ein „jugoslawisches“ Restaurant, wobei ich keinen Schimmer habe, ob dort nun kroatisch gekocht wurde oder serbisch oder montenegrinisch. Es besteht noch heute:

Der Mönchshof

Typisch von Anfang an war jedenfalls für mich das heutige Gericht, das ich vorher noch nie gekocht habe, obwohl ich gerade den Djuvecreis sehr gerne mag.

Die Rezepte für die Ćevapčići und den Djuvecreis habe ich jeweils von der Essen & Trinken-Seite, den Balkansalat habe ich mir selber ausgedacht.

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Die kulinarische Weltreise: Penne rigate mit Borlottibohnen und Pancetta (Italien)

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Volker von Volker mampft hat sich ein tolles Dauer-Blogevent ausgedacht:

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Wie der Name schon sagt, begeben sich die teilnehmenden Blogger rund um die Welt und meiden dabei auch exotischere Länder nicht. So sind schon im April die Philippinen das kulinarische Reiseziel.

Zum Anfang ist das Thema relativ einfach. Es geht ins Land, wo die Zitronen blühen, nach Italien.

Ich war leider erst einmal in Italien und das auch nur einen Tag während einer Kreuzfahrt auf der AidaAura. Irgendwann möchte ich vielleicht noch mal in die Toscana oder nach Sizilien. Schauen wir mal.

Einfahrt mit der AidaAura auf dem Weg zum Hafen.

 

 

 

 

Der berühmte Campanile (Glockenturm) an der Piazza San Marco.

 

 

 

 

 

 

Der Dogenpalast im Vordergrund, dahinter die Kuppeln der Markusbasilika.

 

 

 

 

 

Campanile, die Kuppel der Basilika und der Dogenpalast auf dem Weg zum Hafen.

 

 

 

Was wäre Venedig ohne Gondeln?

 

 

 

 

Der Canal Grande – irgendwo dort wohnt die Protagonistin meines heutigen Gerichts, das vermutlich auf der Dachterrasse mit Blick auf den Kanal genossen wurde.

 

 

 

 

 

Märkte wie diesen liebe ich einfach.
Sie ziehen mich magisch mit ihrer Reichhaltigkeit an Gemüsen an, egal ob in Spanien, Griechenland oder Tunesien. Vielleicht hat die ursprüngliche Köchin des heutigen Gerichts genau hier die Zutaten für das Essen gekauft.

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Nachgekocht: Rote-Linsen-Dal mit Fladenbrot und Raita

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Wieder einmal wurde ich bei Madam Rote Rübe fündig: Sigrid hatte dieses köstliche Linsengericht auf Facebook vorgestellt und das Rezept wanderte sofort auf meine To-Do-Liste.

Ich habe ihr Rezept etwas abgeändert bzw. angepasst (Anmerkungen dazu in Kursivschrift). Es lässt sich durch etwas Vorab-Schnippelarbeit und Mise-en-Place total schnell zubereiten.

Als Beilage hatte ich am Tag vorher das Pizzateigrezept mit Lievito Madre angesetzt. Daraus buk ich kleine mit Sesam bestreute Fladenbrote (30 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze) als Beilage.

Außerdem gab es noch eine schnell zusammen gerührte Raita (etwas scrollen) mit getrockneter Minze aus dem Garten.

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Nachgekocht: Wildreis mit Mangold und Kirschen aus Jamies 5-Zutatenküche

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Das Buch hatten wir schon vor Weihnachten gekauft, aber erst jetzt bin ich dazu gekommen, auch mal etwas nachzukochen. Ich hatte mir Mangold mitgebracht, ohne konkrete Idee, was daraus machen. Beim ersten Durchblättern hatte ich ein Rezept mit Mangold entdeckt und habe es für mich als Solomittagessen nachgekocht – mit zwei kleinen Änderungen.

Zunächst aber noch mal zum Buch selber. Jedes Gericht besteht tatsächlich aus fünf Zutaten, wobei natürlich davon ausgegangen wird, dass sich gewisse Grundzutaten im Vorrat befinden.

Ganz süß finde ich die Doppelseite mit Jamies Lieblingszutaten: seinen Kindern.

Jedes Rezept wird auf einer Doppelseite präsentiert. Rechts sieht man ein Bild vom fertigen Gericht, links steht das Rezept mit Nährwertangaben am unteren Seitenrand. Die jeweiligen fünf Zutaten sind am linken Seitenrand dargestellt.

Und jetzt geht’s ans Kochen, mit zwei kleinen Änderungen in Klammern. Das Rezept im Buch ist für 2 Personen, ich hab’s für mich halbiert:

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