Archiv der Kategorie: Kartoffelgerichte

Nachgekocht: Versunkene Eier im Spinatbett

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Ihr mögt gerne Spinat mit Kartoffeln und Eiern? Ja, wir auch und deshalb haben wir mal alles in einen Auflauf gepackt. Eine schöne Idee und total lecker.

Vielleicht ist das auch ein schönes Rezept für den kommenden Gründonnerstag, an dem ja traditionell grüne Gerichte auf den Teller kommen.

Das Rezept habe ich auf der Seite Das Kochrezept entdeckt.

Leider hatte ich etwas zu wenig Spinat im Tiefkühler, aber das tat dem Geschmack keinen Abbruch und satt geworden sind wir auf jeden Fall!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300 g Kartoffeln (gekocht, gepellt)
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 280 g TK-Spinat
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 Eier
  • 50 g Gouda mit Kräutern, gerieben
  • außerdem: 1 große oder 2 kleine Auflaufformen

Zubereitung:

Schalotten und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Im Olivenöl glasig dünsten, Spinat zugeben und mit Deckel so lange dünsten, bis der Spinat aufgetaut ist. 2/3 der Sahne, also ca. 80 ml zugeben, mit den Gewürzen abschmecken.

Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine bzw. zwei gefettete Auflaufform(en) geben. Spinat gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen. Mit einem Löffel Vertiefungen in den Spinat drücken und in jede Mulde den Inhalt eines rohen Eis geben.

Restliche Sahne über den Spinat gießen und den Käse so verteilen, dass die Eier noch zu sehen sind.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft: 155 °C) ca. 20 – 30 Minuten (je nach gewünschter Konsistenz der Eier) überbacken.

Entweder den Auflauf mit je einem Ei auf Tellern verteilen oder die kleinen Förmchen auf Holzbrettern direkt servieren.

Kartoffelsalat mit Steak auf brandneuen Tellern

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Ich bin ja nicht nur ständig auf der Suche nach neuen Rezepten für die verschiedenen Blog-Events, an denen ich regelmäßig teilnehme, nein, ich freue mich auch immer über neues Geschirr, wobei es natürlich keine ganzen Service sein müssen (Wohin auch mit dem ganzen Kram?!), sondern schöne Einzelstücke wie Teller, Schüsseln oder Platten.

Ende Februar bekam Fischers Lagerhaus in Erwitte Waren aus Mexiko geliefert und da musste ich natürlich nach schönen Tellern und ähnlichem schauen. Gesagt, hingefahren und mitgebracht: Die längliche Platte sowie die beiden ovalen Teller kamen mit nach Hause.

Am nächsten Abend kamen sie gleich zum Einsatz, um darauf Steaks und Kartoffelsalat mit dem Dressing aus Tim Mälzers Bäm-Box zu präsentieren.

Für den Kartoffelsalat (4 reichliche Portionen) habe ich 800 g festkochende Kartoffeln etwa 20 – 30 Minuten (je nach Größe) gekocht, kurz ausdampfen lassen, dann gepellt und in Scheiben geschnitten.

Das Kartoffelsalatdressing, das übrigens absolut göttlich geschmeckt hat und dessen Rezept ich leider weder in Tim Mälzers Kochbüchern, noch irgendwo im Web gefunden habe – falls also jemand das Rezept hat, bitte melden!, habe ich mit etwas Joghurt gestreckt, außerdem kamen ein paar vergessene Gewürzgurken aus dem Vorrat in Scheibchen dazu. Es wurde dann mit den noch warmen Kartoffelscheiben vermischt und durfte 20 Minuten durchziehen.

In der Zwischenzeit habe ich dann die Steaks zubereitet: Wir hatten ja als erstes schon das australische Waguy Steak verarbeitet, nun kamen das Irish Hereford Prime Beef und US Beef vom Black Angus zu jeweils 200 g zum Einsatz.

Beide Steaks habe ich in der Grillpfanne bei voller Power (9 von 9) von beiden Seiten jeweils 2 Minuten scharf angebraten, dann die Hitze auf Stufe 6 reduziert und wiederum je Seite 2 Minuten gebraten. Anschließend durften beide Fleischstücke auf einem Teller in der Gärbox von Brød und Taylor, die ja auch eine Warmhaltebox ist, bei 50 °C ausruhen.

Die Steaks halbieren, so dass jeder beide Sorten probieren konnte und mit dem Kartoffelsalat auf Tellern anrichten. Den Salat mit Schnittlauch- bzw. Lauchzwiebelröllchen bestreuen.

Auf dem Teller links das US Beef und rechts das Hereford

Als Getränk gab es mal keinen Rotwein, den ich eigentlich zum Fleisch gewählt hätte, sondern einen nicht zu kalten Vinho Verde aus Portugal, der sehr gut dazu gepasst hat.

Beide Fleischsorten waren sehr gut, aber das US Beef hat mir einen Ticken besser geschmeckt.


Da noch reichlich Kartoffelsalat übrig war, gab es den am nächsten Tag mit (veganen) Fischstäbchen, die noch im Kälteschlaf auf ihre Erweckung warteten. Dem Salat gönnte ich zur Abwechslung eine Bestreuung mit glatter Petersilie.

Hasselbackkartoffeln

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Hasselbackkartoffeln sind auch als Fächerkartoffeln bekannt und wurden 1953 unter dem Namen Hasselbackspotatis vom schwedischen Koch Leif Elisson im Stockholmer Restaurant Hasselbacken [englischsprachige Wikipediaseite] eingeführt.

Die Kartoffeln werden fächerförmig eingeschnitten und eigentlich mehrfach mit geschmolzener Butter bepinselt. Da ich sie in einem komplett veganen Gericht serviert habe, habe ich Olivenöl genommen.

Zutaten für 2 Portionen als Beilage:

  • 4 mittelgroße festkochende Kartoffeln
  • Olivenöl
  • Salz
  • mediterrane Kräuter
  • Auflaufform
  • 2 Essstäbchen

Zubereitung:

Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen.

Kartoffeln gründlich waschen. Rechts und links an der Längsseite die Essstäbchen platzieren. Am besten holt man sich Hilfe zum Festhalten der Stäbchen.

Kartoffeln mit einem scharfen Messer quer einschneiden. Dabei verhindern die Stäbchen, dass die Kartoffeln komplett durchgeschnitten werden.

In die leicht geölte Auflaufform mit den Einschnitten nach oben setzen. Mit dem gesalzenen Olivenöl einpinseln. Zunächst 20 Minuten im Ofen backen. Erneut mit dem Öl einpinseln. Nach weiteren 15 Minuten mediterrane Kräuter über die Kartoffeln streuen und noch einmal mit dem Öl einpinseln. In 15 Minuten zu Ende backen.

Bei uns gab es die leckeren Kartoffeln als Beilage zu veganen Frikadellen und einem warmen Wintersalat.

Secreto vom Ibéricoschwein mit Minzbuttererbsen und gebackenen Quetschkartoffeln

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Wie hier geschrieben, hat sich ein lang gehegter Wunsch erfüllt: Wir haben endlich das „versteckte Filet“ vom iberischen schwarzen Schwein erworben.

Zubereitet habe ich es mit mit Minze aromatisierten Buttererbsen und gebackenen Quetschkartoffeln, auch unter dem Namen Smashed Potatoes bekannt. Über das Rezept für die Kartoffeln bin ich einmal mehr durch eine Facebook-Werbeanzeige gestolpert, habe die Zutaten aber etwas abgewandelt.

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Kartoffeln:

  • 800 g kleine bis mittlere Bio-Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL zerlassene Butter
  • 1 EL fein gehackte mediterrane Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian)
  • grobes Meersalz zum Bestreuen
  • außerdem: 1 Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie oder eine große Auflaufform

Für die Erbsen:

  • 150 – 200 g TK-Erbsen
  • 1 feingehackte Schalotte
  • 1 TL Butter
  • 1 Handvoll fein gehackte Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • etwas Wasser nach Bedarf

Für das Fleisch:

  • ca. 300 g Secreto
  • 1 Grillpfanne

Zubereitung:

Mit den Kartoffeln beginnen: Hierfür diese gründlich waschen und in der Schale 20 – 30 Minuten in Salzwasser kochen. Abgießen und etwas audampfen lassen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Das Backblech bzw. die Auflaufform mit etwas Olivenöl beträufeln. Kartoffeln gleichmäßig darauf/darin verteilen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel andrücken. Dabei darauf achten, dass die Kartoffeln nur leicht auseinander gedrückt werden, ohne dabei zu zerfallen.

Jede Kartoffeln mit etwas Olivenöl bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die gehackte(n) Knoblauchzehe und Kräuter zur zerlassenen Butter geben. Nach der ersten Backzeit die Kartoffeln mit der Buttermischung bepinseln und weitere 10 – 15 Minuten backen bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig aussehen.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, die Erbsen zubreiten: Schalotte fein würfeln, Minze – bis auf ein paar schöne Blätter als Deko – fein hacken. Butter in einem Topf zerlassen, Schalottenwürfel glasig andünsten, Erbsen und Minze zugeben und erwärmen. Eventuell einen Schuss Wasser angießen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Das Fleisch mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. In der zweiten Backzeit der Kartoffeln die Grillpfanne erhitzen und das Fleisch je Seite ca. 3 – 4 Minuten braten. Dabei schmilzt das Fett und gibt ihm den unvergleichlichen Geschmack und die Zartheit. Gewürzt wird erst bei Tisch mit etwas Meersalz und Pfeffer nach Wunsch.

Die kulinarische Weltreise – Witlofstamppot met ham en kaas (Niederlande)

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Im Oktober trifft sich die Reisegruppe der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft als Reiseleiter bei unseren nordwestlichen Nachbarn. Es geht in die Niederlande.

Als wir noch in Bonn gewohnt haben, haben wir des öfteren mal einen Sonntagsausflug nach Maastricht gemacht. Es war ja „nur“ eine Fahrt von ca. eineinhalb Stunden. Vom Kaff fährt man fast eine Stunde länger, so dass wir von so einer weiten Fahrt nun eher Abstand nehmen.

Wir haben einmal auch ein ganzes Wochenende rund um unseren Hochzeitstag dort verbracht. Mir gefällt Maastricht sehr gut und vielleicht kommen wir mal wieder hin.

Auch in Enschede, Heerlen, Venlo und Sluis waren wir schon. Das Essen hat uns allerdings meistens nicht so begeistert.

Das heutige Gericht gibt es ganz ähnlich auch bei uns in Westfalen und im Rheinland: eine Mischung aus Kartoffeln und Gemüse, z. B. mit Möhre, Steckrübe oder Endiviensalat. Diese Zubereitung heißt bei uns in Westfalen „durcheinander“, im Rheinland „untereinander“ und in den Niederlanden also Stamppot, was so viel wie Stampftopf heißt.

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Die kulinarische Weltreise: Zürcher Geschnetzeltes (Schweiz)

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Heute bringe ich noch ein tolles Gericht mit, das sicher auch im Ausland fast jeder mit der Schweiz, wohin die Kulinarische Weltreise mit Volker uns im April führt, verbindet:

Das Zürcher Geschnetzelte ist ein feines Ragout aus Kalbsfleisch und Champignons, das fast ein bisschen an das Bœuf Stroganoff aus Russland erinnert.

Im traditionellen Rezept kommen noch Kalbsnieren dazu, aber darauf haben wir dankend verzichtet.

Auch dieses Rezept stammt von der Betty-Boss-Webseite.

Da es als Beilage Rösti geben sollte und ich eine Fleischbrühe brauchte, habe ich schon am Vortag mit den Vorbereitungen angefangen. Entsprechend dem Rösti-Rezept habe ich außerdem Pellkartoffeln vorgekocht.

Für die Brühe hatte ich ein Stück Hohe Rippe vom Einkauf mitgebracht. Ich habe 1 Zwiebel mit Schale halbiert und auf den Schnittflächen angeröstet, dann 750 ml Wasser aufgegossen, das Fleisch mit verschiedenen Gemüsen (Möhrenwürfeln, Staudenselleriestücken mit Grün, Champignonscheiben – Rest eines Pizzabelags – und das Dunkle vom Lauch für die Minestrone ticinese) und Gewürzen (Lorbeerblatt, Piment-, Pfefferkörner, Wacholderbeeren) zugegeben und dann ca. 3 Stunden lang geköchelt, bis die für das Geschnetzelte benötigten 500 ml Fleischbrühe übrig ist.

Die Einlagen durch ein Sieb in einen zweiten Topf abgießen. Das Gemüse ist ausgelaugt und kann weggeworfen werden. Das Fleisch habe ich in dünnen Scheiben vom Knochen geschnitten und am nächsten Morgen zum Frühstück serviert.

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Die kulinarische Weltreise – Älplermagronen (Schweiz)

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Im April geht es mit Volker auf kulinarischer Weltreise in die Schweiz. Nach Rösti und Aargauer Rüeblitorte kommt hier mein drittes Gericht aus unserem südlichen Alpennachbarn.

Mit den Älplermagronen habe ich mir ein einfaches, herzhaftes Rezept mit Speck, Nudeln, Kartoffeln und Käse ausgesucht, das Wilma von Pane-Bistecca im Rahmen des Comfortfood International vorgestellt hat. Das Gericht hat genau so toll geschmeckt, wie es bei Wilma aussah!

Heutzutage gelten die Älplermagronen (Älpler = Senn(er) und Magronen = Eierteigwaren/Maccheroni) als typisches Sennen- und Hüttengericht. Tatsächlich wurde die Pasta in der Schweiz erst im 19ten Jahrhunderts bekannt, als italienische Arbeiter während des Baus des Gotthardtunnels (1872 – 1880) sie mitbrachten.

Ich habe die Älplermagronen ein bisschen auch als Restessen interpretiert und als Pasta angebrochene Packungen Volanti und Fussili aufgebraucht.

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Die kulinarische Weltreise – Rösti mit Kräuterquark (Schweiz)

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Die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft geht weiter und führt uns im April in die Schweiz. Die Schweiz grenzt im Norden an Deutschland, im Nordosten an Liechtenstein, im Osten an Österreich, im Süden an Italien und im Weste an Frankreich. Entsprechend vielfältig sind nicht nur die offiziellen Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch), sondern auch die kulinarischen Einflüsse, die natürlich ebenfalls von den landschaftlichen Gegebenheiten abhängen.

Ich selber war erst einmal kurz in der Schweiz. 1998 besuchten der GöGa und ich eine Freundin, die in Basel arbeitete für ein Wochenende. Freitagabend waren wir in Basel unterwegs, samstags waren wir in Luzern und sonntags in Augusta Raurica, einer römischen Ausgrabungsstätte in der Nähe von Basel. Leider habe ich keine Fotos mehr. Ich erinnere mich nur noch, dass ich von Luzern sehr begeistert war und Augusta Raurica super interessant fand.

Als erstes bringe ich Euch ein Gericht mit, dass ich tatsächlich an dem Abend in Basel gegessen habe: eine original Schweizer Rösti (sprich: Rööööschdi) mit. Das Rezept hatte Poupou von poupous geheimes laboratorium im Rahmen des Themas Comfortfood international gepostet, und ich hab’s mir gleich mal unter den Nagel gerissen.

Bis zum Drehen der Rösti ist mir auch alles sehr gut gelungen, leider hat sie sich beim Zurückgleiten vom Teller in die Pfanne etwas gewehrt, weshalb sie leicht oval, aber natürlich nicht minder schmackhaft geworden ist.

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Picknick am Valentinstag

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Gut, so dramatisch wie im gleichnamigen Film (Original: Picnic at Hanging Rock) ging es natürlich an unserem leckeren Abendessen am Valentinstag nicht zu und natürlich fand das sogenannte Picknick auch ganz gemütlich am heimischen Esstisch statt, aber das Wortspiel bot sich einfach an.

Es gab sous-vide gegarte Rumpsteak (2,5 Stunden bei 55 °C im Dampfgarer, dann von beiden Seiten scharf in der Grillpfanne gebraten), gemischten Salat (Eisberg, orange und rote Möhre, Gurkenwürfel) mit dem veganen Sylter Dressing von Bedda und Rosmarinkartoffelecken (geschält, in Ecken geschnitten, 10 Minuten knapp vorgekocht, mit Olivenöl in eine Auflaufform, frischen Rosmarin und Salz dazu) aus dem Backofen (20 Minuten bei 180 °C Umluft).

Zum Steak habe ich meine selbst gemachte Kräuterbutter serviert.

Es war ein rundum gelungenes Abendessen, dem sich ein Bienenstichdessert im Glas mit einem Espresso anschloss.

Kartoffel-Parmesanstampf mit Pilzragout

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Dieses leckere Rezept, das mit dem täglichen Newsletter von Essen & Trinken ins Haus flatterte, haben wir gestern nachgekocht. Ja, was soll ich sagen? Richtig gut. Der Stampf war nicht zu parmesanig und die Sauce zum Ragout war unvergleichlich. Die werden wir vermutlich als Grundlage für die Weihnachtsvorspeise nehmen. Lasst Euch überraschen.

Zutaten für 3 Portionen:

Für den Stampf:
  • 600 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 150 ml heiße Milch
  • 50 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Für das Pilzragout:
  • 50 g Schalotten
  • 200 g (braune) Champignons
  • 200 g Kräuterseitlinge
  • 1 EL Butter
  • 100 ml Weißwein
  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 EL Crème fraîche
  • 5 Stiele Kerbel, fein gehackt
Zur Deko:
  • Parmesanspäne
  • Kerbelblättchen

Zubereitung:

Für den Stampf:

Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und 15 – 20 Minuten in köchelndem Salzwasser garen. Abgießen und ausdampfen lassen.

Milch in einem Topf erhitzen, den in Stücke gebrochenen Parmesan, sowie die Butter zugeben und erwärmen. Kartoffelstücke darin stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Für das Pilzragout:

Pilze putzen, längs halbieren und in einer heißen Pfanne ohne Fett braun werden lassen. Aus der Pfanne nehmen und die Sauce zubereiten:

Schalotte in fein würfeln. In der Butter glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen und auf hoher Temperatur einkochen. Sahne zugeben, ebenfalls einkochen lassen. Crème Fraîche, Gewürze, gehackten Kerbel zugeben. Gut umrühren. Pilze zugeben, vorsichtig unterrühren und warm halten.

Zum Anrichten den Kartoffelstampf in die Mitte von tiefen Tellern schöpfen, das Pilzragout rundum verteilen und zum Schluss mit den Kerbelblättchen und den Parmesanspänen dekorieren.