Archiv der Kategorie: Kartoffelgerichte

Selbstgemachtes Schlemmerfilet mit Kartoffel-Gurkensalat

Seit Mitte Juli hat uns die Hitzewelle voll im Griff. Am liebsten ist mir da kalte Küche oder aber ich lasse den Backofen alleine vor sich hin wurschteln und halte mich derweil aus der Küche raus.

So gab es unter anderem meinen Lieblingskartoffelsalat (halbes Rezept) mit einem leckeren Schlemmerfilet.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 400 g Seelachsfilet
  • 100 g Butter
  • 100 g Paniermehl
  • Meersalz
  • weißer Pfeffer aus der Mühle
  • Zitronenschale und etwas -saft
  • Kräuter nach Wunsch; ich konnte mich im Garten mit Dill, Petersilie, Estragon und Schnittlauch bedienen

Zubereitung:

Den Seelachs in zwei gleich große Teile schneiden und in eine leicht gebutterte Auflaufform legen.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Gartenkräuter möglichst fein hacken, mit weicher Butter und Paniermehl gründlich vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken und auf dem Fisch verteilen.

Circa 30 Minuten im Ofen garen, zum Schluss – wenn vorhanden – kurz unter den Backofengrill schieben.

Mit dem Kartoffelsalat anrichten, diesen mit Dill- und Schnittlauchblüte verziehen.

Sieht das nicht lecker aus. Glaubt mir, das schmeckt besser als jedes Schlemmerfilet vom Käpt’n oder anderen Anbietern und Ihr bestimmt, was drin ist und Ihr Eurem Körper zumutet zuführt.

Thunfischsteak in Sesamkruste, mit Wasabi-Kartoffelpüree und asiatischem Salat

Ich war mal wieder erkältet und bin es noch. Zum Glück geht es langsam dem Ende zur, aber vor zwei Wochen noch konnte ich nachts wegen übelster Hustenattacken kaum ein Auge zu machen. Dementsprechend kaputt war ich tagsüber, so dass der GöGa samstag alleine einkaufen fuhr. Abends gab es die letzte Bolognese aus dem Vorrat zu Nudeln.

Für den Sonntag waren Fisch mit Kartoffelpüree und Salat angedacht. Als er mit Thunfischsteaks ankam, wurde mir ganz ostasiatisch zumute.

Und so machte ich das oben genannte Essen für uns.

Zunächst habe ich diese Asia-Marinade angerührt. Vor der Zugabe der Frühlingszwiebel habe ich die Thunfischsteaks in eine Frischhaltedose gelegt und mit 4 EL der Marinade gemischt und in den Kühlschrank gestellt. Dann die Frühlingszwiebel zugeben und Marinade beiseite stellen.

Für das Kartoffelpüree die gewünschte Menge Kartoffeln schälen, klein würfeln und in wenig Salzwasser weich kochen. Abschütten und ausdampfen lassen.

Die Zutaten für den Salat vorbereiten: etwas Chinakohl in schmale Streifen schneiden, 1 Möhre sowie 1 möhrenlanges Stück Gurke mit dem Sparschäler runterschneiden.

Die ausgekühlten Kartoffeln zweimal durch die Kartoffelpresse drücken, denn dieses Mal wollte ich es nicht stückig haben, sondern sehr fein. 200 ml Schlagsahne zugeben und cremig rühren. Mit Salz und Wasabipaste nach Geschmack würzen. Einmal aufkochen und dann auf kleinster Temperatur warm halten.

Die Teller vorbereiten: Die Marinade auf kleine Schälchen verteilen und an den Rand stellen. Die Salatzutaten locker daneben anrichten.

Jetzt eine Schale mit Sesamsamen bereitstellen. In einer Pfanne 2 EL Erdnussöl erhitzen. Den marinierten Thunfisch in den Sesamsamen wälzen und kurz von allen Seiten braten. Innen darf noch ein leicht roher Kern bleiben.

Das Wasabi-Kartoffelpüree mit Hilfe eines Servierrings auf die Teller bringen, die Thunfischsteaks daneben anrichten und servieren. Bei Tisch die Salatsauce aus den Schälchen nach und nach über die Salatzutaten träufeln.

Ostern 2018: Lammkeule mit Backofenkartoffeln und Tomaten-Bohnenragout als Hauptgericht

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Zur Lammkeule hatte mich Signora Brunetti inspiriert. Im Kochbüchlein Bei den Brunettis zu Gast bereitet die Ehefrau des Commissario die Keule mit Kräutern im Schmortopf zu. Dass das Fleisch sich selbst gart, kam mir natürlich sehr zupass.

Auch bei Paola gibt es Backofenkartoffeln dazu, die ich aber nach meinem Rezept zubereitet habe.

Als Gemüsebeilage habe ich noch ein Glas eingekochte Bohnen aus dem Keller und eine Dose Tomaten zu einem Tomaten-Bohnenragout zusammengeworfen.

Die Lammkeule habe ich von einem Metzger und Caterer aus der Nachbarschaft am Mittwoch vor Ostern geliefert bekommen. Das Tier hatte vorher ein gutes Leben in der Soester Börde.

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Sauerkraut aus eigener Herstellung…

… mit Kartoffelpüree und Bratwurst. Ein Klassiker der deutschen und auch meiner Küche.

Das Sauerkraut ist dieses Mal wieder selber gemacht. Wer hätte gedacht, dass es so einfach ist.

Zubereitet habe ich es folgendermaßen: 1 kleine Zwiebel fein hacken, in 1 EL Butterschmalz mit 1 TL Zucker glasig dünsten und leicht karamellisieren lassen. Das Sauerkraut zugeben, ein bisschen Wasser angießen und ein Tee-/Gewürzei mit 1 Lorbeerblatt, 2 – 3 Wacholderbeeren, 2 Pimentkörnern (letztere beiden mit der Messerklinge kurz andrücken) im Sauerkraut versenken.

Während das Kraut gar zieht, Kartoffelpüree zubereiten und Wurst braten – fertig.

Zum Schluss das Sauerkraut mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nachgekocht: Zucchini-Kartoffel-Tortilla

Das Rezept habe ich über die FB-Gruppe Heart & Soul Food gefunden. Petra von Gramue hatte es unter dem Namen Zucchini-Kartoffel-Pizza dort vorgestellt, ich persönlich finde aber Tortilla passender.

Ich habe das Originalrezept wie immer an meine Gegebenheiten angepasst.

Zutaten für 2 – 4 Portionen, je nachdem, ob Vor- oder Hauptspeise:

  • 1 großer Zucchino
  • 300 g Kartoffeln
  • 3 Eier
  • 200 g Mozzarella
  • 100 g Schinken (ich: 3 Scheiben Prosciuto di Parma)
  • 1/2 chinesischer Knoblauch (ich: 1 kleine „normale“ Zehe)
  • 125 ml Crèmefine (ich: ersatzlos gestrichen)
  • 2 kleine Zwiebeln und
  • 1/2 Bund Schnittlauch (ich: ersetzt durch zwei Frühlingszwiebeln)

Zubereitung:

Die Zucchini und die rohen Kartoffeln reiben.

Die Mozzarella fein hacken, den Schinken in Streifen schneiden (geht super mit der Küchenschere) und den Knoblauch fein hacken; die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden, dabei etwas Grün zur Deko zurückbehalten.

Die Eier verschlagen, alle Zutaten gut unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Die Tortillamasse in eine Auflaufform füllen, glatt streichen und ca. 40 – 45 Minuten backen.

Die Tortilla ist fertig, wenn die Eiermasse gestockt ist und die Oberfläche schön goldbraun ist.

Die Tortilla in Portionsstücke schneiden, auf Teller geben und mit den zurückbehaltenen Frühlingszwiebelröllchen bestreuen.

Kartoffel auf Joghurtsauce

Ein weiteres schnelles Soloessen der letzten Wochen. Ich bin ja ein großer Kartoffelfan und kann eine leckere Salz- oder Pellkartoffel ohne alles, notfalls auch kalt essen. Da der GöGa eher für Pasta oder Reis ist bzw. Kartoffeln am liebsten von Pommes oder Bratkartoffeln mag, konnte ich mal wieder in seiner Abwesenheit eine schöne Pellkartoffel , die auf einer Joghurtsauce ausruhen durfte, genießen.

Für eine Person braucht man:

  • 1 mittelgroße Kartoffel, in der Schale ca. 20 Minuten gegart und nach Wunsch gepellt
  • 1 Becher Joghurt
  • 1 Stück Gurke, in Würfel geschnitten
  • 1 Stück gelbe Paprikaschote, dito *)
  • Salz und Pfeffer
  • Zitronensaft
  • Dill, hier TK
  • ein paar Chicoree- oder ander Salatblätter, falls vorhanden
  • 1/2 Paket Bratfilets „japanische Art“ (es gehen natürlich auch Reste von Fleisch)
  • Chilifäden als optionale Deko

Zubereitung:

Während die Kartoffel kocht, den Joghurt mit den Gemüsewürfeln verrühren, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Dill abschmecken.

Das Bratfilet in Streifen schneiden und kurz von allen Seiten in der heißen Pfanne ohne weiteres Fett knusprig braten.

Nach Wunsch gewaschene Chiroree- oder andere Salatblätter am Rand einer Schüssel drapieren. Den Joghurt hineingeben und eine halbe Kartoffel in die Mitte setzen. Die Bratfilets obenauf legen und mit Chilifäden dekorieren.

*) Das Gemüse im Joghurt ist natürlich austauschbar.

Sousvide gegartes Rumpsteak mit Kartoffelgratin

Dieses Sonntagsessen war echt der Hammer. Ich hatte mir überlegt, ein dickeres Stück Rumpsteak im Ganzen zu braten, aufzuschneiden und mit einer leckeren Sauce zu servieren. Leider ist mir die nach dem Einkochen total salzig geworden, so dass ich sie am Ende leider entsorgen musste.

Da es als Beilage Kartoffelgratin – nach diesem Rezept, nur mit getrockneten Pfifferlingen statt Steinpilzen – geben sollte, konnte das Steak nach dem Braten nicht im Backofen nachgaren. Also musste ich es „umgekehrt“ zubereiten. Um die richtige Temperatur zu ermitteln, suchte im im Internet und wurde auf der Seite Sous-vide-Steak.de mit dieser Anleitung fündig.

Geplant war eigentlich ein medium gebratenes Fleischstück, aber so mögen wir es auch, deshalb also kein Problem.

Ein Rumpsteak von ca. 350 g und etwa 4 cm Dicke wurde vom GöGa eingeschweißt und von mir im Dampfgarer bei 60 °C zwei Stunden gegart. Kurz vor dem Servieren habe ich das Fleisch dann von allen Seiten ganz heiß in der Grillpfanne gebraten.

Aufgeschnitten gab es für jeden von uns zwei Scheiben Fleisch, dazu das megalecker Kartoffelgratin und etwas Salat.

Fish ’n Chips – nicht ganz authentisch

Der GöGa hatte die erste Oktoberwoche Urlaub und so wurde mal wieder die Lieblingsgerichteliste bemüht. Am vergangenen Wochenende gab es lecker panierte Stückchen Seelachsfilet (leider war die Qualität dieses Mal etwas enttäuschend, aber dafür war er günstig).

Dazu hatten wir selbst geschnitzte Pommes aus der Klarstein-Heißluftfritteuse. Sie hätten noch 5 – 10 Minuten länger gekonnt, waren geschmacklich aber superlecker.

Dazu hatten wir Buttererbsen mit frischer Minze.

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Blogevent: Heimisches Superfood aus Friseesalat mit Kartoffelpüree und Ei

Heimisches Superfood bei giftigeblonde.com und theapricotlady.com

 

Superfood ist in den letzten Jahren buchstäblich in aller Munde: Chia aus Mexiko, Açaí aus Südamerika, Aronia aus Nordamerika, Manukahonig aus Neuseeland und Südost-Australien  und wie sie alle heißen.

Kann es aber sein, dass Mutter Erde uns armen Mitteleuropäern Pflanzen mit gesunden Inhaltstoffen so komplett vorenthalten hat, dass wir diese rund um die Welt fliegen oder verschiffen lassen müssen?

Das fragen sich auch Sina (Giftigeblonde) und Christina (The Apricotlady) und wünschen sich noch bis zum 31. Oktober Rezepte mit heimischem Superfood.

Als erstes Gericht möchte ich mal diese eigentlich typische Hausmannskost auf seine Superfoodqualitäten durchleuchten.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Handvoll Friseesalat – meiner war nicht mehr ganz knackfrisch
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Bio-Ei
  • 4 – 5 Walnüsse

Zubereitung:

Kartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden und in wenig gesalzenem Wasser sehr weich kochen.

Inzwischen die Walnüsse in einer trockenen Pfanne rösten und zur Seite stellen.

Kartoffelwasser nicht komplett abgießen, die Butter zugeben und stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Salat putzen, waschen und abtropfen lassen. Im Rapsöl die gehackte Knoblauchzehe und in dünne Scheiben geschnittene Schalotte andünsten. Den Frisee dazu und noch knackig schmoren.

Das Ei neben den Salat gleiten lassen und leicht verrühren. Beides mit Salz und Pfeffer würzen und zum Kartoffelpüree servieren. Mit den grob gehackten Walnüssen bestreuen.

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Kartoffelsalat mit Bratwurst

Und es sprach der GöGa: „Lass uns doch einfach Bratwurst mit Kartoffelsalat machen. Aber den Kartoffelsalat magst Du ja wieder nicht.“

Nein, abgesehen davon, dass ich den Kartoffelsalat von den verschiedensten Herstellern tatsächlich nicht mag, ist er ja auch mit etwas Planung schnell gemacht.

Nur die Mayonnaise hatte dieses Mal nicht so gut geklappt und geschmeckt. Vor meiner Nierentransplantation hatte ich immer schnell Blitzmayonnaise zusammen gerührt, danach die vegane Alternative mit Mandelmus. Da sah ich aber schon wieder ein leichtes Naserümpfen beim GöGa, aber kaufen wollte ich die olle Industriepampe auch nicht.

Also fix mal einem flüchtigen Gedanken im Netz nachgespürt: Ja, man kann Mayo auch mit gekochtem Eigelb machen. Gesagt, getan und nach diesem Rezept aus der Koch-Wiki vorgegangen. Was soll ich sagen, außer einem inbrünstigen Najaaaaaa…

Ich weiß nicht ob und was ich falsch gemacht habe, aber die Mayo war viel zu flüssig geraten und glich eher einer Senfsauce als einer ordentlichen Mayonnaise. Sie war anfangs auch total grisselig, also Eigelb und Öl wollten keine richtige Emulsion bilden. Da half dann zwar der Trick mit dem eiskalten Wasser, aber zufrieden war ich mit dem Ergebnis trotzdem nicht.

Und einen Rest für den nächsten Tag, gab es wider Erwarten auch nicht.

Immerhin passte sie geschmacklich zum Kartoffelsalat, der aus 2 dicken vorgekochten, ausgekühlten und gepellten Kartoffeln, also Pellkartoffeln, bestand. Weiter kamen in feine Scheibchen geschnittene Cornichons, eine Handvoll TK-Erbsen, sowie die Körner eines Maiskolbens und die gehackten Eiweiße dazu.

Als Beilage haben wir hausgemachte Paprikawürstchen von Metzger Stolper (im Rewe) in der Grillpfanne gebraten.