Schlagwort-Archive: Rote Bete

Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin! – Mit Königsberger Klopsen

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Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Dieses ehemalige (?) Fussballmotto könnte man auch im Zusammenhang mit Sylvias neuem Reiseziel im Rahmen ihres Events Deutsche Küche grölen.

Nach Bayern geht es nämlich in die deutsche Hauptstadt. Auch hier musste ich mich erst mal einlesen, was alles zur typisch Berliner Küche gehört und war erstaunt, welche Gerichte, die ich schon seit Kindertagen kenne, tatsächlich der Berliner Küche zugeordnet werden.

Dazu gehören unter anderem (gepökeltes) Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffeln, alternativ mit Kasseler statt des Eisbeins.

Bismarkhering, Rollmops, etc. pp.

Heute komme ich Euch mit einem Klassiker, nämlich Königsberger Klopsen.

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Möhren mit Kichererbsen und Kibbeh

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Nach den Feiertagen kneift die Hose? Ja, bei mir auch. Und ich habe auch das Gefühl, ich hätte Fleisch für das nächste halbe Jahr auf Vorrat gegessen. Warum also nicht mal vegetarisch und leicht?

Wir hatten noch Kibbeh eingefroren, die ich einfach bei 180 °C im Backofen für ca. 30 Minuten aufgebacken habe. Dazu gab es ein Möhren-Kichererbsengemüse, einen Joghurt-Dip und gepickelte Rote Bete.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 1 Dose Kichererbsen, ca. 280 g Nettoeinwage
  • 2 Möhren
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • Kardamom
  • Kreuzkümmel
  • Harissa
  • Macis
  • 1 Bio-Orange, davon Saft und Abrieb
  • Salz
  • Honig
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 4 EL Naturjohghurt
  • 1/2 Gurke
  • getrocknete Minze aus dem Garten; in der Saison frische Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 gekochte rote Bete
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • 1 EL Wasser
  • Zucker
  • Kreuzkümmel
Zubereitung:

Während die Kibbeh im Ofen aufbacken, die Kichererbsen auf ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen, abtropfen lassen.

Die Zwiebel fein hacken, Möhren in dünne schräge Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel in ca. 1 cm lange Stücke schneiden. Zum Schluss mit den Kichererbsen zu den Möhren geben.

Das Olivenöl in einer weiten Pfanne erhitzen, gehackte Zwiebel mit Kardamom und Kreuzkrümmel andünsten. Möhren zugeben und mit dem O-Saft knackig dünsten. Mit den restlichen Gewürzen pikant abschmecken.

Für den Joghurt-Dip die Gurke in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Mit Joghurt und zerbröselter getrockneter bzw. fein gehackter frischer Minze mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rote Bete würfeln, mit den übrigen Zutaten vermischen und durchziehen lassen.

Wintersalat mit warmem Ziegenkäse

Dieses Solo-Mittagessen ist mal wieder einer Kühlschranksuche entsprungen. Es war noch Eichblattsalat da, ebenso Möhren und eine halbe Mango. Eine Rote Bete sah ihrer Verwendung entgegen und wollte mit Ziegenfrischkäse vereint werden. Walnüsse sind sowieso meistens im Vorrat.

Zutaten für 1 Portion zum Sattwerden:
  • eine Handvoll Salatblätter, z. B. Eichblatt
  • 1/2 Mango
  • 1 kleine Rote Bete
  • 1 mittlere Möhre
  • ca. 50 g Walnusskerne
  • einige Tropfen Ahornsirup
  • 3 Scheiben Ziegenfrischkäserolle
  • Salatdressing nach Wunsch, am besten schmeckt eine fruchtige Vinaigrette
Zubereitung:

Zuerst die Rote Bete in der Schale kochen, bis sie noch leicht bissfest ist. Kurz mit kaltem Wasser abschrecken, die Schale entfernen und die Bete in Würfel schneiden.

Salat waschen, trocken schleudern, etwas klein zupfen und einen Teller oder eine Schüssel damit auslegen.

Mango schälen und würfeln. Möhre mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Walnüsse in der trockenen Pfanne rösten, in einer Schüssel mit Ahornsirup mischen.

Ziegenkäse vorsichtig von beiden Seiten bei mittlerer Temperatur in der Pfanne erwärmen.

Zum Anrichten Möhrenstreifen, Bete- und Mangowürfel auf den Salatblättern verteilen. Das Dressing vorsichtig darüber geben, Walnüsse und Ziegenkäse zuoberst verteilen.

Ein Essen aus dem Garten

 

Eine meiner vielen wunderbaren Ernten im vergangenen Sommer. Letzten August hatte ich Rote Bete, Mangold, Möhren und Tomaten.

Daraus ergab sich ein herrliches Solomittagessen aus dem Backofen.

Ihr könnt die Zutaten natürlich nach Angebot im eigenen Garten oder auf dem Markt austauschen.

 

Zutaten für ein reichliches Solomittagessen:

  • 1 Rote Bete
  • Rote-Bete-Blätter
  • 1 Süßkartoffel (nicht aus dem Garten)
  • 1 Frühlingszwiebel (nicht aus dem Garten)
  • einige Blätter Mangold
  • 3 Möhren, wenn möglich verschiedenfarbig (ich hatte rote, gelbe und orangene gesät)
  • Mini-Romatomaten aus dem Garten
  • 2 EL Joghurt
  • 2 EL Ziegen- oder einen anderen Frischkäse
  • 1 Portion Himbeervinnaigrette
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Die Rote Bete ca. 40 Minuten kochen, etwas abkühlen lassen und schälen. Mit einem Melonenkugelausstecher oder einem Espressolöffel aushöhlen. Die Kugeln für den Salat beiseite legen.

Die Bete in eine Auflaufform setzen, mit dem Frischkäse füllen.

Möhren, Süßkartoffel und Frühlingszwiebel putzen, gegebenenfalls in gleichgroße Stücke schneiden. Diese Mischung salzen und pfeffern und mit Olivenöl beträufeln.
Bei 180 °C Umluft im vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen.

Das Gemüse vor und nach dem Backofen.

 

 

Den Mangold fein schneiden. In etwas Olivenöl andünsten, mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Zum Schluss den Joghurt unterrühren und nicht mehr kochen lassen.

Für den Salat die Rote-Bete-Blätter, die ausgehöhlten Betestücke, sowie die Romatomätchen – falls nötig halbiert – in eine Schüssel geben und mit der Himbeervinaigrette beträufeln.

Alles zusammen anrichten.

Rote-Bete-Salat mit Apfel und Sellerie

 

Neben den Zucchini konnten wir auch schon Kartoffeln, Pastinaken, Möhren und Rote Bete ernten.

Aus letzteren bereitete ich mir für mein Solomittagessen (der GöGa mag leider keine Rote Bete) einen sommerlich lecker leichten Salat zu, obwohl mir die drei in der Überschrift genannten Zutaten fast schon herbstlich anmuten.

Zunächst wird die Rote Bete ca. 30 – 40 Minuten in der Schale in köchelndem Wasser gegart, danach abschrecken und auskühlen lassen. Danach kann man sie leicht schälen und weiterverwenden. Es ist ratsam, bei der Verarbeitung der Roten Bete Einmalhandschuhe und am besten alte Klamotten bzw. eine Schürze zu tragen, da der Saft sehr farbintensiv ist und sich schlecht auswaschen lässt.

Unsere Rote Bete schmeckt übrigens gar nicht so extrem erdig, wie man es gewohnt ist. Sie schmeckt eher süßlich-nussig, was ich sehr angenehm fand, auch wenn ich den erdigen Geschmack auch sehr mag.

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Nachgekocht: Rote-Bete-Risotto mit Grünkohltopping

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Dieses wunderbar farbenfrohe Rezept hatte Unser Meating zur Rettung des Kohls vor der Konserve beigetragen. #wirrettenwaszurettenist

Es sah nicht nur klasse aus, es las sich auch sehr lecker. Darum besorgte ich eine Rote Bete, um das Gericht für mich als Solomittagessen zu machen. Aber wie das immer geht, irgendwas ist ja immer und die Rote Bete trocknete einem schnöden Tod auf dem Kompost entgegen. Um das zu vermeiden, fragte ich vorsichtig beim GöGa an, ob ich das Gericht eines Samstagabends für uns kochen könne. Rote Bete ist ja eines dieser furchtbar exotischen Lebensmittel, die nicht so seine Sache sind. „Jaaaaa… mach mal. Ich muss auch mal andere Sachen probieren.“ sprach er und es wurde abends gemeinsam gekocht.

Sagen wir mal so: Ich denke, das wird jetzt nicht zu seinem Lieblingsessen, aber er war nicht vollkommen abgeneigt. 😉

Mir hat das Risotto mit dem gebratenen Grünkohl ganz hervorragend geschmeckt, da ich ja ein großer Fan von bitteren und erdigen Aromen bin. Für den GöGa habe ich extra noch etwas Agavendicksaft und Zitrone zum Risotto gegeben, damit die erdige Note der Bete noch etwas verdrängt wird. Und so habe ich das Rezept nachgekocht:

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Kochen gegen das Wintergrau

Laut der Wetteraufzeichnungen sollen der Dezember 2017 sowie der Januar 2018 die sonnenärmsten Monate seit 1952 gewesen sein. Mir geht diese Sonnenarmut ja mächtig auf den Zeiger. Tage, an denen man die Innenbeleuchtung quasi nicht ausschalten kann, machen mich müde, müde und nochmal müde. Die Energie zu allem fehlt einfach. Wie schön, wenn man dann wenigstens Knallfarben auf den Teller bekommt.

Vorletzte Woche gab es dieses farbenfrohe Solomittagessen aus Süßkartoffel, Rote Bete-Joghurt und Spinatsalat mit Tomatenvinaigrette, in dem ich sogar noch Reste vom Wochenende unterbringen konnte.

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Blog-Event CXXXVII: Zurück zu den Wurzeln – Rezept Nr. 1

Blog-Event CXXXVII - Zurück zu den Wurzeln (Einsendeschluss 15. Januar 2018)

So heißt das erste Blog-Event des Jahres bei Zorra von 1 x umrühren bitte aka Kochtopf, das dieses Mal Eva von Evchen kocht ausrichtet.

Wurzelgemüse ist für mich eigentlich typisch für den Winter. Es kann in Mieten gut gelagert werden und so konnten sich unsere „Altvorderen“ auch im kargen Winter mit frischem Gemüse versorgen.

In Zeiten der überregionalen Überversorgung, in der auch im eiskältesten deutschen Winter Spargel, Tomaten, Paprikaschoten, Zucchini und andere Gemüse, die bei uns nur im Sommer wachsen, durch Import erhältlich sind, sind Wurzelgemüse, bis auf Möhren, in unseren Breiten erst mal wieder in Vergessenheit geraten. Doch allmählich machen sie sich wieder breit: Petersilienwurzeln, Pastinaken, Schwarzwurzeln, frische Rote Bete etc.

Ich habe vom Einkauf die folgenden  Zutaten mitgebracht

Petersilienwurzeln, Möhre, rote Bete

um sie zu einem leckeren Süppchen mit Dekogedöns zu verarbeiten.

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Rote Bete-Tatar auf Pumpernickel

Da habe ich doch tatsächlich noch dieses schöne Foto gefunden und habe noch keinen Blogbeitrag geschrieben? Na, jetzt aber!

Dieser kleine Brotaufstrich ist aus einer übrig gebliebenen Rote Bete von diesem Rezept entstanden: die Bete mitsamt ihrer Ziegenfrischkäsefüllung durchhacken. Mit Salz, Pfeffer und etwas fein gehackter Zwiebel und auf Brot, z. B. Pumpernickel anrichten.

Natürlich kann man den Aufstrich nicht nur aus Resten machen, sondern mit voller Absicht für ein Buffet o. ö. herstellen.

Gefüllte Rote Bete mit gebackenen Süßkartoffeln

Das obige Essen durfte ich an meinem Geburtstag im Pilgrimhaus genießen. Die Idee mit den gefüllten roten Beten hat mir ausnehmend gut gefallen.

Da ich noch vorgekochte vakuumierte Rote Bete im Kühlschrank hatte, die schon etwas überm MHD waren, hatte ich mir vom Einkauf Ziegenfrischkäse und eine Süßkartoffel mitgebracht.

Statt des Rosenkohls gab es bei mir einen knackigen Blattsalat mit Senfvinaigrette und Granatapfelkernen dazu.

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