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Blog-Event CXXXII – Pastaglück

Blog-Event CXXXII - Pastaglueck (Einsendeschluss 15. Juli 2017)

Sommer, Sonne, Pastaglück heißt das neueste Blog-Event auf Zorras Blog 1 x umrühren bitte aka Kochtopf.

Für die Gastgeberin Maya von Moey’s Kitchen bedeutet dies aber nicht, dass wir ihr irgendein schnödes Rezept mit Nudeln prästentieren sollen, sondern bitte einen Nudelsalat und auch da soll es nicht einfach der übliche Salat aus der Schüssel sein: Maya möchte Salate zum Mitnehmen. Zum Picknick, ins Büro, ins Freibad oder an den Badesee, oder wohin man sonst einen leckeren Nudelsalat mitnehmen möchte.

Die Idee an sich finde ich super, obwohl ich eher selten Essen irgendwo mit hin nehme. Gut, hier habe ich einen Nudelsalat zum Grillen mitgebracht, aber eben alles schön säuberlich getrennt verpackt.

Ich habe lange überlegt, Geistesblitze zischten schon ein paar durch mein Hirn. Nun hatte es sich ergeben, dass ich von der Firma FollowFish zwei Dosen Thunfisch in Öl als Wiedergutmachung für zwei Pakete völlig verschnittenes Lachfilet bekommen hatte, obwohl ich gesagt hatte, dass ich nichts wolle.

Thunfisch esse ich ja eigentlich aus Prinzip (Schleppnetzfischerei und so; früher nannten wir Thunfisch auch gerne „toter Delphin“, um unsere Gesinnung kund zu tun) nur sehr selten und dann wirklich zertifizierte Ware. Thunfisch aus der Dose hingegen ist so gar nicht meins. Der knatscht beim Essen so komisch an den Zähnen, ähnlich wie totgegarter Lachs.

Da die beiden Dosen aber nun mal da waren, begab ich mich auf Netzsuche nach einem Rezept für Thunfisch-Nudelsalat. Die meisten sind mit Mayonnaise (meiner bescheidenen Meinung nach viel zu „schwer“ für Sommer, Sonne, Pastaglück) und viiiiieeeeelen rohen Zwiebeln, die ich überhaupt nicht vertrage.

Schließlich habe ich mir selber etwas zusammen gebastelt und bin zum Fotografieren vor die Tür gegangen, so dass es wenigstens etwas nach Picknick oder gemütlichem Päuschen im Park aussieht:

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Brotauflauf mit panierten Austernpilzen

Vom Sauerteigbrot war noch ein Eckchen übrig, das seine besten Tage schon gesehen hatte. Aus solchen Brotresten mache ich immer gerne einen Auflauf, wie hier beschrieben (etwas scrollen).

Außerdem waren noch Austernpilze von unserem Lo Mein übrig. Diese habe ich mit einer Mischung aus Semmelbröseln und (TK-)Petersilie gewendet und in Pflanzenöl knusprig gebraten. So schnell und einfach hat man ein leckeres Mittagessen auf dem Tisch.

Pizza „Gyros-Art“

pizza-gyros

Am vergangenen Montag machte ich mir aus dem letzten Teig von unseren Sonntagsbrötchen eine Pizza „Gyros Art“. Das war eine ganz spontane Idee, denn ich hatte noch ca. 100 g Feta vom Überbackenen Gemüse mit Couscous-Feta-Kruste und ein Stückchen Gouda von der Spinat-Lachs-Lasagne übrig, außerdem befand sich im Vorrat noch ein kleiner Rest grobe Sojaschnetzel von Davert, die auch mal langsam verarbeitet werden mussten sowie Gemüsereste vom Wochenende im Kühlschrank.

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Rigatoni mit Gemüsesauce

Da die Samstage bei uns immer voll gepackt sind mit Einkäufen, Besorgungen, Gartenarbeit usw., gibt es abends oft was „einfaches auf die Schnelle“ und was geht da besser als Pasta mit Sauce?

Letzte Woche Samstag gab es also Rigatoni mit einer Sauce aus Tomaten, einer halben Paprikaschote sowie Zucchini und Kräutern aus dem Garten.

Die, übrigens auf dem Markt erworbenen Tomaten, taugten auch nur noch für eine kräftig gewürzte Sauce, da sie dermaßen geschmacklos waren, dass selbst die vielzitierten Tomaten aus Holland ein Ausbund an Aroma dagegen sind.

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Zitronen-Sahne-Dressing

lauchspaghettiLetzte Woche war es so schwülheiß, dass eigentlich nur kalte oder leichte Küche in Frage kam.

So gab es unter anderem an einem Mittag Zitronenpasta mit Lauchspaghetti. Wie ich bei dieser Gelegenheit feststellen konnte, eignet sich die eventuell übrig gebliebene Sauce erkaltet ganz herrlich als Salatdressing, weshalb ich es Euch heute auch gesondert vorstellen möchte.

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Tag 2: Mit dem Auto durch die Tramuntana

tramuntana

Am Mirador Torre del Verger an der Ma-10 zwischen Estellencs und Banyalfubar

Die Serra de Tramuntana liegt im Nordwesten Mallorcas und gehört seit Juni 2011 zum UNESCO Weltkulturerbes. Sie wird ausgezeichnet durch teilweise sehr enge Serpentinen, die besonders auch bei (Möchtegern-)Radrennfahrer sehr beliebt sind.

An dem Tag wollten wir eigentlich nach Sòller, aber eben eigentlich nicht über die Serpentinen, sondern über die relativ gerade Landstraße unterhalb der Tramuntana. Tja, irgendwo waren wir wohl falsch abgebogen.

Okay, dann fahren wir heute nicht nach Sòller sondern nur bis Valldemosa… leider haben wir in diesem schönen Ort keinen Parkplatz gefunden und fuhren frustriert zurück in die grobe Richtung Palma… und landeten beim Gutshof La Granja bei Esporles. Okay, dann gucken wir uns La Granja noch mal an.

Aber zuerst eine Kleinigkeit essen. Für mich gab es P’amb Oli mit Jamón Iberico und Käse.

pamboli_lagranja

P’amb oli heißt erst mal nichts anderes als Brot mit Öl: frisches Bauernbrot wird mit guten Olivenöl beträufelt und schmeckt auch so schon sehr gut. Im Restaurant von La Granja gab es, wie gesagt noch Schinken und Käse dazu, außerdem grüne Oliven, Kapern und Meerfenchel – ein mir bis dato unbekanntes, aber überaus köstliches Kraut.

Frisch gestärkt ging es dann durch den Gutshof, der das traditionelle Leben auf Mallorca im 17. Jahrhundert.

lagranja

Mitten in der Serra de Tramuntana in der Nähe des Örtchens liegt der alte Gutshof La Granja

 

Der erste Spargel des Jahres – mit neuer Kartoffeln und Lachstatar

spargel_aus_fuechtorf Am vergangenen Samstag konnte ich endlich zuschlagen: am Hofbüdchen meines Vertrauens gab es den ersten regionalen Spargel aus Füchtorf und da musste ich natürlich zuschlagen. Ein Kilo habe ich mir geholt. Da der GöGa nicht so gerne Spargel isst, durften die leckeren Stangen erst mal in ein feuchtes Küchentuch und eine Plastiktüte eingeschlagen ausruhen.

Am Montag gab es dann die Hälfte des Spargels. Geplant war eine blitzartige Sauce Hollandaise, die absolut gelingsicher ist, aber vom sonntäglichen Abendessen war noch ein kleiner Rest Orangen-Sauerrahmsauce da und die sollte auch sehr gut zum Spargel passen.

spargel_kochenDa mein Spargeltopf auf meinem aktuellen Herd (Induktion) nicht mehr funktionierte und ich ihn an eine Freundin weiter gegeben habe, nahm ich zum Garen meine große Pfanne.

Den geschälten Spargel hineingeben, gerade eben mit Wasser bedecken, einen Teelöffel Butter, etwas Agavendicksaft und etwas Zitronensaft und -scheiben hinein legen.

Zum Kochen bringen und dann leicht köchelnd bis zur gewünschten Bissfestigkeit garen.

Das dauert je nach Dicke des Spargels und persönlichem Geschmack ca. 20 – 30 Minuten.

Zutaten für eine Portion:

  • etwa 500 g Spargel, wie oben beschrieben zubereitet
  • 1 große neue Kartoffel
  • ca. 150 g Lachs, ich hatte noch die vorgegarten Seitenstücke vom Lachsfilet des Vortages
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 2  TL Kapern
  • 1 kleines Stück Frühlingszwiebel
  • 1 Zitronenscheibe
  • dünne Spitzen der Frühlingszwiebel oder Schnittlauch
  • 1 kleine Portion Orangen-Sauerrahmsauce, bei mir ein Rest vom Vortag

Zubereitung:

Zunächst die Kartoffel in der Schale mit Salzwasser aufsetzen und leicht sprudelnd 30 Minuten garen.

Den Spargel etwa 10 Minuten nach den Kartoffeln aufsetzen.

Den Lachs und Kapern fein hacken, mit Zitronensaft und der fein geschnittenen Frühlingszwiebel mischen.

Die Orangen-Sauerrahmsauce vorsichtig erwärmen, am besten im Wasserbad.

Alles zusammen auf einem Teller anrichten und eventuell das Lachstatar mit Zitronenscheibe und Frühlingszwiebelspitzen garnieren.

Dazu passt ein gekühlter leichter Weißwein.

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Drei Zutaten aus dem Vorrat – zwei Gerichte

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-DauereventDie drei Zutaten, um die es geht, waren ca. 300 g Nudeln, 2 Ochsenherztomaten und 2 Kugeln Mozzarella.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen und die Hälfte davon mit

  • 1 EL schwarze Oliven
  • 1 TL Kapern
  • 1 TL grüne Pfefferkörner
  • 1 gewürfelten Mozzarella (3 große Scheiben zurück behalten)
  • 1 gewürfelten Ochsenherztomate und
  • 1 Stange Lauchzwiebel in dünnen Scheiben

in einer leicht mit Olivenöl ausgestrichenen Auflaufform mischen. Die 3 Mozzarellascheiben oben auf legen und bei 180 °C Umluft ca. 20 Minuten überbacken. Fertig ist ein leckerer Nudelauflauf.

3-2_auflauf


Die restlichen – inzwischen abgekühlten – Nudeln mit der gewürfelten zweiten Ochsenherztomate, der zweiten gewürfelten Mozzarella und 1 TL Kapern mischen.

Zutaten für das Salatdressing:

  • 2 EL Olivenöl, mit Salbei aromatisiert
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • 1 TL Pizzagewürzmischung (italienische Kräuter)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

mit den Salatzutaten mischen und genießen.

3-2_salat

So war einmal mehr eine Schatzsuche im Vorratsschrank für Susanne von Magentratzerl erfolgreich.

Pizza und mehr

Pizza und mehr - das EventSo heißt ein Blog-Event bei Sandra von From Snuggs Kitchen. Da ich schon seit einer Weile mal selbst gemachte Pizza – inklusive Teig – ausprobieren wollte, bot sich jetzt die Gelegenheit, gleich mal mit meiner allerersten selbst gemachten Pizza teilzunehmen.

Mit einem fertigem Pizzaboden aus dem Bio-Laden hatte ich vor einiger Zeit ja schon mal eine vegane Pizza gebacken, die sehr gut geschmeckt hat, auch wenn der Teig etwas verkokelt ist.

Ich hatte von den letzten Sonntagsbrötchen noch gut die Hälfte Hefeteig übrig. Da er ja nur aus Mehl, Hefe, Wasser und Salz besteht, sollte er sich doch als Pizzaboden eignen. Außerdem lagen auch noch ein paar Scheiben Champignons vom Sonntagsessen im Kühlschrank.

So bot sich also an, eine Pizza Funghi zu machen.

Wie lange und bei welcher Temperatur muss aber so eine Pizza eigentlich in den Ofen? Da konnte Tante Google helfen: Den Backofen auf 250 °C aufheizen und die fertig belegte Pizza dann 7 – 8 Minuten backen. Und so machte ich mich frisch ans Werk!

Zutaten für eine Pizza von ca. 20 cm Durchmesser:

  • 1/2 Rezept Hefeteig für Weizenbrötchen
  • 2 Fleischtomaten (alternativ: 1/2 Dose stückige Tomaten)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Kugel Mozzarella, in Scheiben geschnitten
  • 3 EL geriebener Gouda
  • 50 g Champignons in dünnen Scheiben
  • ca. 10 schwarze Oliven ohne Kern
  • 1 TL Kapern
  • 1 TL Lauchzwiebelringe
  • Pizzakräutermischung
  • Mehl zum Teigkneten
  • gelochtes Pizzablech wie auf dem Foto; Pizzastein oder normales Backblech

Zubereitung:

Zunächst den Backofen auf 250 °C Umluft aufheizen.

Für die Tomatensauce die Tomaten grob würfeln, zusammen mit den Knoblauchzehen in 1 EL Olivenöl langsam zu einer dicklichen Sauce einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Währenddessen den Hefeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten Händen zu einer geschmeidigen Kugel kneten. Dabei 1 EL Olivenöl einarbeiten. Die Teigkugel von innen nach außen dünn ausziehen bis der Boden sehr dünn ist und ein schmaler Rand entsteht.

Das gelochte Pizzablech leicht mehlen und den Teig darauf legen.

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Darauf kommt die inzwischen fertige Tomatensauce.

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Die Mozzarellascheiben sowie die übrigen Zutaten für den Belag auf der Tomatensauce verteilen. Pizzakräutermischung darüber streuen.

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Zum Schluss noch etwas geriebenen Gouda über die Zutaten streuen.

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Die Pizza bei 250 °C ca. 8 Minuten backen und das Ergebnis bewundern und genießen:

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Gefüllte Paprikaschote mit Reis

In dieser Paprikaschote ist im Prinzip die gleiche Füllung, die ich auch so gerne in den Ochsenherztomaten esse:

  • gewürfelte Mozzarella (2 passend große Scheiben – aus der Mitte – zum Überbacken zurück behalten)
  • Zucchiniwürfel
  • Lauchzwiebelröllchen
  • Tomatenwürfel
  • Kapern
  • eingelegter grüner Pfeffer

zusätzlich:

  • schwarze Oliven, Knoblauchzehen
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Paprikaschoten halbieren, in eine leicht geölte Auflaufform setzen, füllen und jeweils eine Mozzarellascheibe oben auf legen. Reste der Füllung sowie die Oliven und Knoblauchzehen um die Paprikaschoten verteilen.

Bei 150 °C Umluft ca. 20 – 25 Minuten im Ofen garen.

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Dazu gab es den 10-Minuten-Reis aus meinem Oryza-Paket.

paprikaschote_reis