Archiv der Kategorie: Salate

Salat von weißem Spargel

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Wenn ich mich recht entsinne, habe ich noch nie wirklich Spargelsalat gemacht.

Früher, als ich es mit dem Selbermachen noch nicht so genau nahm, habe ich mir schon mal Spargel aus dem Glas in eine Schüssel gegeben, mitsamt der Flüssigkeit versteht sich (!) und dahinein dann eine Tüte Salatfix gerührt. Ja, ich weiß! Nicht schön, aber damals mochte ich das.

In der aktuellen Spargelsaison habe ich mich aber dann doch mal an einen Salat gemacht und der ist wirklich sehr lecker geworden.

Zutaten für 2 – 4 Portionen, je nachdem ob Hauptgang oder Beilage:

  • ca. 500 g weißer Spargel (dicke Stangen)
  • Salz
  • Agavendicksaft (Honig, Zucker)
  • Lavendelessig (Zitronenscheiben, jeder andere Essig)
  • 2 hartgekochte Eier
  • 2 Scheiben gekochter Schinken
  • 2 EL grob gezupfte glatte Petersilie
  • Eisbergsalat, Menge nach Wunsch
  • 1 Portion Vinaigrette mit Eigelb

Zubereitung:

Den Spargel gründlich schälen, die unteren Enden großzügig abschneiden und beides für Spargelsuppe zur Seite legen (am besten im Kühlschrank in einer Frischhaltedose).

Die Spargelstangen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und in einer Mischung aus Salzwasser, Lavendelessig, und Agavendicksaft knackig garen. Herausfischen und zum Abkühlen zur Seite stellen. Den Sud eventuell in ein kleines (Glas-)Gefäß umfüllen und bis zur weiteren Verwendung ebenfalls kühl stellen.

Gewaschenen und in grobe Stücke gezupften Eisbergsalat in eine Schüssel geben, darauf die abgekühlten Spargelstücke, den gewürfelten Kochschinken und die Petersilie geben.

Von den beiden Eiern 1 Eigelb für die Vinaigrette verwenden, das Eiweiß würfeln und über den Salat streuen. Das zweite Ei vierteln und obenauf setzen.

Zum Servieren mit der Vinaigrette beträufeln.

Die kulinarische Weltreise: Ćevapčići mit Djuvecreis und Balkansalat (Kroatien)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Die große kulinarische Weltreise, das Blog-Event bei Volker mampft geht weiter:

Nachdem wir mit dem ersten Ziel in Europa, nämlich Italien geblieben sind (Hier gibt es nochmal die Zusammenfassung aller TeilnehmerInnen.), verschlug es zunächst weitab auf die Philippinen (zur Zusammenfassung), um jetzt in Europa die Reise fortzusetzen. Es geht nach Kroatien.

Auch hier glänze ich weitestgehend mit Abwesenheit, allerdings waren wir auf unserer Aida-Kreuzfahrt, bevor wir nach Venedig kamen auch einen Tag in Dubrovnik, der Perle der Adria.

Stradun oder Placa – die Hauptstraße in Dubrovniks Altstadt

Markttag

Waschtag – Kleine Gasse von der historischen Stadtmauer gesehen. Von dort oben sah man 2005 noch sehr viele Kriegsschäden, wie Einschusslöcher oder teilweise eingestürzte Häuser.

Blick von der Stadtmauer auf den alten Stadthafen.
Die großen Kreuzfahrtschiffer ankern weiter draußen.

Blick von der Stadtmauer auf die Festung Lovrjenac

Da es auf dem Schiff immer reichlich Essen gab, haben wir dort leider nicht großartig die kulinarische Spezialitäten getestet, sondern eher eine Kleinigkeit auf die Hand genossen.

Meine kulinarische Erfahrung habe ich also vom „Jugoslawen“. Gastarbeiter aus dem ehemaligen Vielvölkerstaat eröffneten ab etwa Mitte der 70er Restaurants deutschen Städten. Auch im Kaff eröffnete bald ein „jugoslawisches“ Restaurant, wobei ich keinen Schimmer habe, ob dort nun kroatisch gekocht wurde oder serbisch oder montenegrinisch. Es besteht noch heute:

Der Mönchshof

Typisch von Anfang an war jedenfalls für mich das heutige Gericht, das ich vorher noch nie gekocht habe, obwohl ich gerade den Djuvecreis sehr gerne mag.

Die Rezepte für die Ćevapčići und den Djuvecreis habe ich jeweils von der Essen & Trinken-Seite, den Balkansalat habe ich mir selber ausgedacht.

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Thunfischsteak in Sesamkruste, mit Wasabi-Kartoffelpüree und asiatischem Salat

Ich war mal wieder erkältet und bin es noch. Zum Glück geht es langsam dem Ende zur, aber vor zwei Wochen noch konnte ich nachts wegen übelster Hustenattacken kaum ein Auge zu machen. Dementsprechend kaputt war ich tagsüber, so dass der GöGa samstag alleine einkaufen fuhr. Abends gab es die letzte Bolognese aus dem Vorrat zu Nudeln.

Für den Sonntag waren Fisch mit Kartoffelpüree und Salat angedacht. Als er mit Thunfischsteaks ankam, wurde mir ganz ostasiatisch zumute.

Und so machte ich das oben genannte Essen für uns.

Zunächst habe ich diese Asia-Marinade angerührt. Vor der Zugabe der Frühlingszwiebel habe ich die Thunfischsteaks in eine Frischhaltedose gelegt und mit 4 EL der Marinade gemischt und in den Kühlschrank gestellt. Dann die Frühlingszwiebel zugeben und Marinade beiseite stellen.

Für das Kartoffelpüree die gewünschte Menge Kartoffeln schälen, klein würfeln und in wenig Salzwasser weich kochen. Abschütten und ausdampfen lassen.

Die Zutaten für den Salat vorbereiten: etwas Chinakohl in schmale Streifen schneiden, 1 Möhre sowie 1 möhrenlanges Stück Gurke mit dem Sparschäler runterschneiden.

Die ausgekühlten Kartoffeln zweimal durch die Kartoffelpresse drücken, denn dieses Mal wollte ich es nicht stückig haben, sondern sehr fein. 200 ml Schlagsahne zugeben und cremig rühren. Mit Salz und Wasabipaste nach Geschmack würzen. Einmal aufkochen und dann auf kleinster Temperatur warm halten.

Die Teller vorbereiten: Die Marinade auf kleine Schälchen verteilen und an den Rand stellen. Die Salatzutaten locker daneben anrichten.

Jetzt eine Schale mit Sesamsamen bereitstellen. In einer Pfanne 2 EL Erdnussöl erhitzen. Den marinierten Thunfisch in den Sesamsamen wälzen und kurz von allen Seiten braten. Innen darf noch ein leicht roher Kern bleiben.

Das Wasabi-Kartoffelpüree mit Hilfe eines Servierrings auf die Teller bringen, die Thunfischsteaks daneben anrichten und servieren. Bei Tisch die Salatsauce aus den Schälchen nach und nach über die Salatzutaten träufeln.

Nachgekocht: Selleriesalat „Bircher Art“

Gut, bei Susanne von Magentratzerl, deren Rezept ich mal wieder als Inspirationsquelle genommen habe, heißt dieser Salat Bircher-Wurzelgemüse. Da mir der Sellerieanteil dort zu gering war, und ich die Menge verdoppelt habe, habe ich den Namen entsprechend angepasst. Wie immer habe ich auch ein bisschen mit den Zutaten gespielt.

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Blog-Event CXXXVIII – SlicedKitchen

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Blog-Event CXXXVII - SlicedKitchen (Einsendeschluss 15. Februar 2018)

Das aktuelle Blog-Event bei Zorra (1x umrühren aka Kochtopf) läuft im Zusammenarbeit mit der Firmal GRAEF. Gewinnen kann man auch etwas, nämlich eine von drei Allesschneidern.

Gewünscht sind sozusagen Scheiben aus der Küche in allen Variationen.

Bei mir gibt es als erstes einen fruchtigen Salat, der sich hervorragend als Vorspeise eignet:

Mango-Caprese mit Maracujadressing, dazu Lachsceviche

Zutaten für 1 Portion:

  • ca. 50 g TK-Lachsfilet, leicht angetaut
  • 1/2 – 1 Limette
  • 1/2 Mango
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 2 Maracuja
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Salz
  • 1 halbe milde Chilischote
  • 1/2 Bund Koriander
  • optional: ein paar Salatblätter zum Anrichten

Zubereitung:

Zunächst das Lachsfilet in feine Scheiben schneiden, auf einen Teller legen und den Limettensaft darüber träufeln. Durch die Säure in der Limette denaturiert das Eiweiß im Fisch, der somit quasi kalt gegart wird.

Den restlichen Lachs, den ich nicht mehr ordentlich in Scheiben schneiden konnte, habe ich durchgehackt und mit Frühlingszwiebelringen, Salz und Pfeffer später auf Brot gegessen.

In der Zwischenzeit die Mango zur Hälfte schälen, dann Scheiben bis zum Kern herunter schneiden. Den Rest im Kühlschrank aufbewahren.

Die Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden und abwechselnd mit den Mangoscheiben anrichten.

Aus den beiden Maracujas mit Olivenöl, Agavendicksaft und Salz ein Salatdressing anrühren.

Das Maracujadressing über die Mango-Mozzarella-Caprese geben, mit in dünne Ringe geschnittener Chili und abgezupften Korianderblättchen bestreuen. Den marinierten Lachs auf Salatblättern daneben anrichten.

 

Kochen gegen das Wintergrau

Laut der Wetteraufzeichnungen sollen der Dezember 2017 sowie der Januar 2018 die sonnenärmsten Monate seit 1952 gewesen sein. Mir geht diese Sonnenarmut ja mächtig auf den Zeiger. Tage, an denen man die Innenbeleuchtung quasi nicht ausschalten kann, machen mich müde, müde und nochmal müde. Die Energie zu allem fehlt einfach. Wie schön, wenn man dann wenigstens Knallfarben auf den Teller bekommt.

Vorletzte Woche gab es dieses farbenfrohe Solomittagessen aus Süßkartoffel, Rote Bete-Joghurt und Spinatsalat mit Tomatenvinaigrette, in dem ich sogar noch Reste vom Wochenende unterbringen konnte.

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Falafel mit grünen Erbsen und Erbsensprossen

Falafel habe ich ja schon öfter gemacht, meistens aus Kichererbsenmehl. In diesem Rezept wurden dem Teig noch grüne TK-Erbsen zugegeben, allerdings wurden die Falafel mit Kichererbsen aus der Dose bzw. getrockneten Kichererbsen gemacht, was ich in der Zubereitung suboptimal fand. Allerdings hatten mir die grünen Erbsen sehr gut darin geschmeckt, so dass ich diese in meine üblichen Falafel aus Kichererbsenmehl einbaute.

Zudem hatte ich selber Erbsensprossen gezogen, die ebenfalls einen Frischekick lieferten.

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Rezept Falafel, plus 100 g aufgetaute TK-Erbsen statt der Petersilie (Erbsen etwas mit einer Gabel zerkleinern)
  • 1 Rezept Orientalischer Möhrensalat mit Orangen
  • 1 Rezept Tzatziki
  • 2 Portionen Butterreis (1 Tasse Reis, 2 Tassen Wasser, 1 TL Butter, Salz zum Kochen bringen und dann auf kleiner Hitze ca. 20 Minuten ausquellen lassen)
  • 2 EL Erbsensprossen zum Bestreuen der Falafel

Orientalischer Möhrensalat mit Orangen

Dieser Salat ist eine leckere Beilage zu orientalisch angehauchten Speisen.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 3 Möhren (ca. 300 g geputzt)
  • 1 Orange
  • 1 EL Sesamsamen
  • 2 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • 1 Espressolöffel Cumin
  • Pfeffer, wenn vorhanden: Oragenpfeffer
  • optional: 1 – 2 EL Sultaninen, in warmem Wasser eigeweicht
  • 6 Stiele Koriander

Zubereitung:

Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Zunächst etwa 1 EL Schale abreiben, dann Orange mit einem scharfen Messer so dick schälen, dass die weiße Haut mit entfernt wird, das Fruchtfleisch in 5 mm dicke Scheiben schneiden, dabei 3 EL Saft auffangen.

Möhren schälen und mit einem Sparschäler in Streifen hobeln.

Orangensaft mit Sesam, Agavendicksaft/Ahornsirup, Cumin und Olivenöl verrühren, über Möhren, Orange und Sultaninen geben und vermischen.

Mit Salz und (Orangen-)Pfeffer würzen.

Da Korianderblätter abzupfen, grob schneiden und separat servieren.

Fenchel-Orangensalat mit Pastinakenkartoffelpüree

Unter der Woche, wenn der GöGa nicht zu Hause is(s)t, mache ich mir ja sehr gerne Mahlzeiten aus Zutaten, die er nicht so wirklich mag. Fenchel gehört zum Beispiel dazu, ich mag ihn sowohl roh als auch gedünstet oder überbacken.

Deshalb gab es im Oktober mal einen schönen Fenchel-Orangen-Salat:

Von 1 faustgroßen Fenchelknolle das Wurzelende abschneiden, die äußeren Blätter wegnehmen, falls sie beschädigt sind. Dann die Knolle vom Wurzelende in feine Scheiben schneiden. Etwas frisches Fenchelgrün zurück legen.

1 Bio-Orange heiß abwaschen, die Schale abreiben und die Orange über einer Schüssel dick abschälen. Dabei den Saft auffangen. Die Orange filetieren. Den aufgefangenen Saft mit 1 EL Olivenöl vermischen und mit Salz und Orangenpfeffer abschmecken.

Den Fenchel mit den Orangenfilets anrichten, mit dem Salatdressing napieren und mit etwas Fenchelgrün dekorieren.

Als Beilage gab es ein Püree aus Pastinake und Kartoffel, von der Menge her etwas mehr Pastinake als Kartoffel mach diesem Grundrezept hergestellt. Als kleinen Clou hatte ich nochmal ein paar eingeweichte getrocknete Pfifferlinge zugeben.

Chicoréesalat mit Apfel

Ich mag die leicht bitteren Noten von Chicorée, Radicchio oder Friséesalat bzw. Endivie sehr gerne und kombiniere sie am liebsten mit etwas fruchtig-süßem.

So wie bei diesem leckeren Chicoréesalat mit Apfel als Solo-Mittagessen, dazu gab es einfach eine Scheibe Knäckebrot mit selbst gemachten Hummus.

Zutaten für 1 großen Salat:

  • 2 – 4 Chicorées, je nach größe
  • 1 Apfel (aus dem Garten)
  • 1 EL Erdnüsse
  • Schnittlauch in Röllchen
  • 1 Rezept Himbeervinaigrette

Zubereitung:

Die Vinaigrette zubereiten und zur Seite stellen.

Chicorée waschen putzen und in Scheiben schneiden. Den Apfel vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden.

Alles auf einem Teller mit der Vinaigrette mischen und mit Erdnüssen und Schnittlauchröllchen bestreuen.

Schnell, einfach, lecker!