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Die kulinarische Weltreise: Fattoush – فتوش – Libanesischer Brotsalat

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Die kulinarische Weltreise von und mit Volker von volkermampft reist weiter und zwar in den Libanon. Das ist wieder eines von den Ländern, in die man zur Zeit in der Realität vermutlich eher nicht reisen möchte, steckt es doch mitten in dem Konflikt USA – Iran – Israel.

Die Libanesische Republik (arabisch الجمهورية اللبنانية) grenzt im Westen ans Mittelmeer, im Norden und Osten an Syrien und im Süden an Israel. Mehr zu Geschichte, Politik und Geografie erfahrt Ihr auf Wikipedia, denn das alles würde den Rahmen eines Koch-Blogs sprengen.

Wie die Nachbarländer Syrien, Israel, Jordanien sowie Palästina und der türkischen Provinz Hatay wird Libanon der Levante zugerechnet, weshalb die Küchen dieser Länder sehr ähnlich sind und weshalb ich schon einiges an Gerichten im Blog habe.

Grundbestandteile der libanesischen (und levantinischen) Küche sind Gemüse, Obst, getrocknete Hülsenfrüchte, Bulgur, Reis, Fisch, Fleisch, Huhn, Nüsse, Oliven, Joghurt und Tahini. Viele Speisen sind vegetarisch. Fett wird traditionell nur sparsam verwendet.

Zu den bekanntesten Gerichten gehört Kibbeh, das in der gesamten Region gegessen wird. Typisch sind auch Hummus und Taboulé.

Verbreitet sind außerdem gefülltes Gemüse und Eintopfgerichte mit Fleisch und Gemüse. Die libanesischen Mezze (Vorspeisen) gelten als sehr schmackhaft. Burghul bi d’feeneh ist ein Eintopf aus Bulgur, Kichererbsen, Fleisch und Zwiebeln. Hindbeh bilzeyt ist gekochter Löwenzahn mit Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft.

Auch Shawarma, das ich für den Weltreiseabstecher nach Syrien zubereitet hatte, ist im Libanon ebenfalls sehr beliebt.

Heute bringe ich einen leichten erfrischenden Salat, der bei der derzeitigen Hitze genau richtig ist.

Fattoush ist ein Salat aus Tomaten, Gurken, Radieschen, Frühlingszwiebeln und wird mit frittiertem oder geröstetem (Fladen-)Brot serviert.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Bund großblättrige Petersilie
  • frische Pfefferminze
  • 4 – 6 Tomaten, gerne verschiedene Farben und Formen
  • 1/2 Gurke
  • 4 Radieschen
  • 1 – 2 Lauchzwiebeln
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Sumach
  • 1 Stück arabisches Fladenbrot

Zubereitung:

Saft einer halben Zitrone mit Olivenöl und Salz und Pfeffer mischen.

Lauchzwiebel in dünne Röllchen schneiden und in das Salatdressing geben, damit sie etwas weicher und verträglicher werden.

Tomaten, Gurken und Radieschen nach Wunsch klein schneiden; Petersilie und Minze nicht zu fein durchhacken und alles zusammen zum Dressing geben. Sumach über den Salat streuen.

Brot in Stücke reißen oder schneiden und kurz frittieren (geht auch im Airfryer) oder im Backofen knusprig braten.

Da wir auf der Terrassse auf unserem elektrischen Teppanyakigrill gekocht haben, haben wir die Brotstücke auf der Plancha geröstet.

Kurz vor dem Servieren über den Salat geben oder separat dazu reichen. Das Brot sollte keinesfalls im Salat durchweichen, sondern knusprig bleiben.

Wir haben Fattoush mit sehr leckerem ebenfalls auf dem Teppan gegrillten veganen plant-based Pfeffermedaillons von The Green Mountain, Fladenbrot und Kräuterbutter serviert.

Hier sammele ich im Laufe des Monats hoffentlich vielfältige libanesische Rezepte meiner Mitreisenden:

    #wirrettenwaszurettenist: Sommersalate – „Chili sin carne“-Salat

    Endlich ist der Sommer da! Und mit ihm kommen die Griller, die Freibadbesucher und Picknicker mit ihren Leckereien ans Licht.

    Besonders beliebt sind bei heißen Temperaturen auch Salate, entweder als Beiwerk zum Grillen oder zur Gartenparty oder auch als leichte Hauptmahlzeit.

    Der Lebensmittelhandel hält Regalmeter um Regalmeter an fertigen Salaten bereit, meistens schmecken sie mir persönlich nicht so und deshalb rette ich, was zu rette ist und schnippele lieber selber ein paar Zutaten zusammen.

    Der heute vorgestellte Salat heißt wie er heißt, weil ich alle Zutaten für mein Chili sin Carne einfach kalt in die Salatschüssel geworfen habe. Die Würze kommt durch ein Dressing aus Joghurt und verschiedene Gewürze, die auch im warmen Chili ihre Verwendung finden.

    Zutaten für eine große Schüssel Salat (ca. 4 Portionen):

    • 1 Glas rote Bohnen (Kidneybohnen), ca. 350 g *)
    • 150 g Mais, frisch, TK oder Konserve
    • 1 Paprikaschote (grün wäre wegen des Farbspiels schön)
    • 1 – 2 Tomaten, je nach Größe
    • 1/4 Eisbergsalat
    • optional: Chili in dünnen Ringen

    *) Falls Ihr getrocknete Bohnen nehmen wollt: ca. 120 g über Nacht einweichen, abgießen und mit reichlich Wasser weich kochen. Abkühlen lassen und wie unten verwenden.

    • 4 EL Joghurt
    • abgeriebene Zitronenschale + 1 EL Saft
    • 1 Espressolöffel gemahlener Koriander
    • 1 Espressolöffel gemahlener Kreuzkümmel
    • Salz
    • Pfeffer
    • 4 – 5 Stängel glatte Petersilie, fein gehackt

    Zubereitung:

    Bohnen und Mais auf ein Sieb geben, gründlich mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.

    Eisberg in feine Streifen (Chiffonade) schneiden, gründlich waschen und in einer Salatschleuder trocken schleudern (Alternativ ein Küchenhandtuch/Trockentuch benutzen) und in eine große Schüssel geben.

    Paprikaschote schälen, in feine Würfel schneiden, Tomaten ebenfalls fein würfeln, zum Eisberg geben.

    Zum Schluss Bohnen und Mais ebenfalls zugeben und gut durchmischen.

    Für das Dressing den Joghurt mit allen übrigen Zutaten mischen, eventuell mit etwas Wasser glattrühren und entweder kurz vor dem Servieren mit den übrigen Salatzutaten mischen oder separat reichen, so dass sich jede/r die gewünschte Menge Dressing nehmen kann.

    Wir haben den Salat zu einer mit Berbere gewürzten Maispoularde und etwas Fladenbrot genossen.

    Hier seht Ihr die Salatrezepte der übrigen Retter*innen:

    Piri Piri Chicken Wings

    Das vorerst dritte und letzte Rezept, das wir aus Steffen Hensslers Kochbuch „Hensslers Schnelle Nummer – Morgens|Mittags|Abends“ nachgekocht haben, sind diese knusprigen Hähnchenflügel in einer pikanten Marinade.

    Weil wir aus den Erfahrungen mit dem Kartoffelstampf und der One-Pot-Pasta gelernt haben, haben wir die Anzahl der Hähnchenflügel von 12 auf 5 Stück reduziert, weil wir nicht nur Fleisch essen wollten.

    Zutaten für 2 Portionen:

    • 2 Knoblauchzehen
    • 1/4 Bund glatte Petersilie
    • 1 EL Chiliflocken
    • 12 Hähnchenflügel (ich: 5)
    • 1/2 unbehandelte Zitrone
    • 3 EL Olivenöl zum Braten
    • 1/2 EL brauner Zucker
    • Salz

    Zubereitung:

    Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.

    Knoblauch schälen und grob hacken. Petersilie von den Stielen zupfen fein hacken und zunächst zur Seite stellen. Petersilienstiele in grobe Stücke schneiden.

    Hähnchenflügel in eine Auflaufform geben, Zitrone darüber auspressen und die ausgepressten Stücke dazu geben. Alle übrigen Zutaten bis auf die gehackte Petersilie zugeben und alles gut durchmischen. Dabei die Hähnchenflügel so wenden, dass beide Seiten Marinade abbekommen und zum Schluss die Hautseite oben liegt.

    Die Hähnchenflügel ca. 40 Minuten im Backofen garen.

    Mit gehackter Petersilie bestreut servieren.

    Laut Buch schnecken Zitronenreins und Joghurt gut zu den Flügeln, bei uns gab es jedoch Pommes aus der Heißluftfritteuse und einen Salat mit leichter Vinnaigrette.

    Die Piri Piri Chicken Wings waren köstlich. Nicht zu scharf, schön frisch durch die Zitrone und die Petersilie.

    Nachgekocht: Marokkanischer Blumenkohl vom Blech mit Linsenpfannküchlein

    Heute bringe ich Euch mal ein sehr leckeres Gericht aus der marokkanischen Küche mit, das in der ZDF-Sendung Volle Kanne von Halima Pflipsen von Taste Morocco vorgestellt wurde.

    Begleitet wird der Blumenkohl von Linsenpfannküchlein von der Linsenmanufaktur bei Paderborn und einem frischen Joghurtdip mit Minze, Zitrone und Sesam.

    Zutaten für 4 Portionen:

    Für die Linsenpfannküchlein:
    • 1 Paket Linsenkicherlinge + Wasser nach Anweisung mischen, quellen lassen und in Öl kleine Pfannküchlein ausbacken (Diese Mischung ist geschmacklich sehr fein abgestimmt, man kann aber natürlich noch Kräuter und/oder Gewürze nach Gusto zufügen.)
    Für das Gemüse:
    • 1 Blumenkohl, ca. 1 kg in Röschen zerteilt
    • 1 Glas Kichererbsen, ca. 400 g, abgetropft und abgespült
    • 2 – 3 rote Zwiebeln, je nach Größe, in dünne Streifen geschnitten
    • 1/2 Bio-Zitrone, heiß abgewaschen, davon Saft und Abrieb
    • 1 TL Harissa, nach Geschmack mehr oder weniger
    • 1 TL Kreuzkümmel
    • 1 TL Kurkuma
    • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
    • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
    • 5 – 6 EL Olivenöl zum Braten
    Zubereitung:

    Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Aus den Gewürzen mit Öl, Zitronensaft und -abrieb eine Marinade zusammenrühren.

    Blumenkohlröschen, Zwiebeln und Kichererbens auf ein Blech bzw. in eine Auflaufform (lässt sich einfach leichter reinigen) geben und gut mit der Marinade vermischen.

    Auf mittlerer Schiene ca. 20 – 30 Minuten im Backofen backen, bis der Blumenkohl gar und zart geröstet ist.

    Für den Joghurtdip:
    • 200 g Naturjoghurt (oder eine vegane Variante)
    • Zitronenabrieb und etwas -saft
    • Knoblauchpulver
    • Salz
    • fein gehackte frische Minze
    • 1 TL Sesamsaat
    Zubereitung:

    Alle Zutaten miteinander verrühren und kühl stellen.

    Gemüse mit Linsenpfannküchlein und Dip auf Tellern anrichten und servieren.

    Das war ein sehr leckeres vegetarisches Essen voller Aromen.

    Kartoffelwaffeln mit Joghurtdip, Erbsensprossen und Lachs-Gurken-Päckchen

    Vielleicht gefallen Euch die Kartoffelwaffeln ja als Bestandteil eines Osterbrunches. Falls Ihr Karfreitag traditionell Fisch plant, eventuell Kartoffelpüree dazu servieren wollt, dann verdoppelt doch einfach die Menge und macht aus dem Rest am Ostersonntag leckere Kartoffelwaffeln.

    Zutaten für 4 Portionen:

    Für die Waffeln:
    • Kartoffelpüree aus ca. 300 g Kartoffeln *)
    • 1 – 2 Eier
    Für den Joghurtdip:
    • 4 geh. EL Joghurt
    • etwas abgeriebene Zitronenschale
    • 1 Spritzer Zitronensaft
    • 1 TL Dill, frisch gehackt oder TK
    • 1 Prise Salz
    • falls vorhanden: Erbsesprossen
    Für die Lachspäckchen:
    • 16 Scheiben Räucherlachs
    • 16 Gurkenstreifen, mit dem Sparschäler längs runtergeschnitten
    Außerdem:
    • Waffeleisen, am besten für dicke belgische Waffeln + etwas Öl

    *) Ich hatte das Kartoffelpüree mit Butter und Sahne zubereitet und mit Salz und Wasabipaste abgeschmeckt. Natürlich könnt Ihr es nach Gusto würzen oder alternativ dieses Rezept frisch zubereiten, wenn Ihr keine Reste habt.

    Zubereitung:

    Backofen auf 100 °C Umluft vorheizen.

    1 – 2 Eier unter das Kartoffelpüree rühren, so dass eine leicht flüssige Masse entsteht. Am besten backt Ihr nach der Zugabe des ersten Eis eine kleine Probewaffel und gebt, falls nötig ein zweites Ei dazu.

    Waffeleisen leicht fetten und vier Waffeln backen. Im Backofen warm stellen.

    Joghurt mit Zitronensaft und -schale sowie Dill und Salz verrühren.

    Lachsscheiben aufrollen und die Gurkenstreifen wie eine kleine Schleife darum binden.

    Waffeln auf Teller geben, die Lachspäckchen daneben legen und jeweils einen Klecks Joghurt auf die Waffel geben. Nach Wunsch mit Erbsensprossen garnieren.

    Die kulinarische Weltreise: Vegane Rezepte aus aller Welt (Erfrischender Sommersalat – östliches Mittelmeer/Nordafrika)

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    Wenn die Temperaturen steigen, kommt ein erfrischender Salat mit Zitrusnoten und Minze gerade recht. Diesen Salat, den ich zum Thema Vegane Rezepte aus aller Welt im Rahmen der kulinarischen Weltreise von Volkermampft zubereitet ist, würde ich am ehesten in den oben genannten Gegenden des Mittelmeerraums verorten.

    Er schmeckt so als Beilage zum (veganen) Grillfest, kann aber mit Reis, Nudeln, Getreide oder Hülsenfrüchten schnell zur vollwertigen Hauptmahlzeit an heißen Tagen werden. Das leckere Dressing schreit förmlich danach, mit Fladenbrot oder Baguette aufgetunkt zu werden!

    Zutaten für 2 – 4 Portionen:

    • 1 Salatgurke
    • 1 große Paprikaschote – wegen des Farbspiels am besten gelb oder orange
    • 8 Strauchtomaten oder verschiedenfarbige Tomaten
    • 2 EL natives Olivenöl (ich mag am liebsten das kretische, da es recht mild im Geschmack ist)
    • Saft und etwas abgeriebene Schale einer Zitrone (man kann auch gut Orange oder aber Grapefruit nehmen)
    • fein gehackte Minze – Menge nach Wunsch – oder andere mediterrane Kräuter
    • Salz, Pfeffer
    • Agavendicksaft

    Zubereitung:

    Salatzutaten waschen und putzen. Alles in etwa gleich große Würfel schneiden und n eine Schüssel geben. Olivenöl, Saft und Agavendicksaft darüber geben. Mit den Gewürzen abschmecken, gut umrühren und Minze darüber streuen.

    Hier geht es zu den anderen veganen Rezepten aus aller Welt:

    Nachgekocht: Tunesische Spaghetti mit Garnelen

    Wie hier berichtet, habe ich mir im August den neuesten Jamie zugelegt: 5 Zutaten mediterran und gleich dem GöGa aufgetragen, Rezepte, die ihm zusagen, zu markieren.

    Das erste haben wir bereits gestern gekocht. Ganz einfach und megaschnell gemacht und obendrein auch noch total lecker!

    Da ich weder frische Garnelen noch Rosenharissa bekommen habe, musste ich ein wenig improvisieren.

    Zutaten für 2 Portionen:

    • 150 g Spaghetti *)
    • 8 – 10 TK-Garnelen, aufgetaut
    • 2 TL Rosenharissa **)
    • 1/2 Bund glatte Petersilie
    • 1 Zitrone
    • Olivenöl zum Braten

    *) Ehrlich gesagt fanden wir, dass wir etwas wenig Pasta hatten und würden demnächst tatsächlich eher so 200 – 250 g nehmen.

    **) Ich habe Harissapulver mit etwas Rosenblütenwasser, gehackter frischer Minze und etwas Orangenblütenöl gemischt, da ich die fertige Mischung nicht bekommen habe.

    Zubereitung:

    Spaghetti nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser garen.

    Inzwischen 2 TL Harissapulver mit Rosenblütenwasser, Orangenblütenöl und frischer Minze mit etwas Olivenöl glattrühren. Aufgetaute TK-Garnelen mit Küchenpapier trocken tupfen und in der Harissamischung marinieren.

    Blätter von den Petersilienstängeln abzupfen, grob durchhacken, Stängel klein hacken.

    Marinierte Garnelen in einer genügend großen Pfanne oder einem Wok (die fertige Pasta wird untergemischt) zusammen mit den gehackten Petersilienstängeln von jeder Seite ca. 1 Minute braten. Salzen und pfeffern, falls die Harissamischung nicht schon scharf genug ist.

    (Den Inhalt der „Marinierschüssel“ habe ich mit einem Esslöffel Nudelwasser durchgeschwenkt, um ja nichts von dem tollen Aroma zu verlieren und zu den Garnelen gegeben.)

    Spaghetti mit einer Zange direkt aus dem Pastatopf zu den Garnelen geben, gut verrühren. Saft einer halben Zitrone sowie die grob gehackten Petersilienblätter zugeben.

    Pasta in tiefen Tellern anrichten und mit jeweils einer Zitronenspalte servieren.

    #wirrettenwaszurettenist: Brokkoli-Kichererbsen-Bowl

    Zum sage und schreibe siebten Mal jährt sich in diesem Jahr die große Aktion #wirrettenwaszurettenist.

    Im März 2014 riefen Susi von Turbohausfrau und Sina von Giftigeblonde (leider ist die Seite auf „privat“ geschaltet) die Aktion mit einer Liptauerrettung ins Leben. Damals war ich noch nicht dabei. Meine erste mitgemachte Rettung im Februar 2016 drehte sich um den Pfannkuchen.

    Bei dieser Aktion geht es darum, industriell gefertigte Gerichte in der heimischen Küche mit viel Fantasie und guten Zutaten ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe zu kochen und die Rezepte mit der interessierten Foodbloggergemeinschaft zu teilen.

    Anfangs wurde jeden Monat gerettet, seit einiger Zeit retten wir im 2-Monats-Rhythmus. Wer gerne in unsere „Geheimgesellschaft“ aufgenommen werden möchte, kann sich gerne per Mail bei mir melden.

    Im Geburtstagmonat März retten wir alles, was man aus einer Schüssel essen kann. Auch hier ist das Angebot an Conveniencegerichten groß und vielfältig. Es gibt fertige Salate in Plastikschüsseln mit separatem Dressing im Plastiktütchen mit Plastikbesteck für den schnellen „Genuss“ unterwegs oder im Büro. Mit etwas Planung kann man so einen Salat aber selber zusammenstellen und mitnehmen.

    Auch Schüsseln mit warmen Gerichten, die man im Zweifel in die Mikrowelle schiebt, gibt es zu kaufen. Diese kann man ebenfalls vorbereiten und z. B. im Büro aufwärmen.

    Ich bringe Euch heute eine leckere Schüssel mit, die mein GöGa hier ausgesucht hat und die uns fantastisch geschmeckt hat. Sie wäre perfekt für ein Picknick oder ein Grillfest geeignet, da sie eigentich kalt gegessen wird. Eigentlich, denn ich habe die Crème, auf der die restlichen Zutaten serviert werden, etwas erwärmt.

    Der Inhalt der Bowl von oben im Uhrzeigersinn: Kräutermischung, Hummus, Selleriewürfel, Brokkolisalat, geröstete Kichererbsen, in der Mitte veganer Kräuterhirte bzw. Feta
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    Nachgebacken: Zucchinikuchen mit Zitrone und Joghurt

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    Harald von Cahama hat dieses Jahr das gleiche Zucchiniproblem wie ich: Sie wachsen ihm über den Kopf. Als ich das Rezept für den Kastenkuchen mit Zucchini und zitroniger Note sah, habe ich mich fast sofort ans Werk gemacht.

    Da der GöGa und ich ja alleine sind, habe ich allerdings die Menge aus dem Originalrezept halbiert und den Kuchen in einer ca. 20 cm langen und entsprechend schmaleren und weniger tiefen Form gebacken:

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    Grundrezept: Mayonnaise mit Milch

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    Man muss nicht transplantiert sein und ein medikamentös unterdrücktes Immunsystem haben, um bei heißem Sommerwetter einer selbst gemachten Mayonnaise mit Ei eher skeptisch gegenüber zu stehen.

    Deshalb habe ich diese Mayonnaise mit Milch (ich hatte sowieso noch einen Rest vom missglückten Synchronbrot im Kühlschrank) nach einem Rezept vom Blog Cahama ausprobiert. Dessen Autor Harald hatte es vor ein paar Wochen in der FB-Gruppe Heart & Soul Food vorgestellt.

    Ich muss sagen, ich war beeindruckt! Anfangs dachte ich, das wird nichts, aber je mehr Öl ich zugoß, desto fester wurde die Konsistenz.

    Ich habe mich grundsätzlich ans Rezept gehalten:

    • 100 ml kalte Vollmilch
    • 1 1/2 EL Limettensaft
    • 1 TL Dijon-Senf
    • 150 – 200 ml Sonnenblumenöl (das habe ich nicht abgemessen, sondern so lange zugegeben, bis mir die Konsistenz recht war)
    • Salz
    • Pfeffer, frisch gemahlen

    Die Milch mit dem Limettensaft und dem Senf in einen hohen Mixbecher geben. Mit dem Zauberstab ein paar Sekunden mixen und dann im dünnen Strahl so viel Öl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und weiteren Gewürzen nach Wunsch abschmecken.

    Hier sieht man, dass die Konsistenz keine Wünsche offen lässt.