Archiv der Kategorie: Obst und Gemüse

Secreto vom Ibéricoschwein mit Minzbuttererbsen und gebackenen Quetschkartoffeln

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Wie hier geschrieben, hat sich ein lang gehegter Wunsch erfüllt: Wir haben endlich das „versteckte Filet“ vom iberischen schwarzen Schwein erworben.

Zubereitet habe ich es mit mit Minze aromatisierten Buttererbsen und gebackenen Quetschkartoffeln, auch unter dem Namen Smashed Potatoes bekannt. Über das Rezept für die Kartoffeln bin ich einmal mehr durch eine Facebook-Werbeanzeige gestolpert, habe die Zutaten aber etwas abgewandelt.

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Kartoffeln:

  • 800 g kleine bis mittlere Bio-Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL zerlassene Butter
  • 1 EL fein gehackte mediterrane Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian)
  • grobes Meersalz zum Bestreuen
  • außerdem: 1 Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie oder eine große Auflaufform

Für die Erbsen:

  • 150 – 200 g TK-Erbsen
  • 1 feingehackte Schalotte
  • 1 TL Butter
  • 1 Handvoll fein gehackte Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • etwas Wasser nach Bedarf

Für das Fleisch:

  • ca. 300 g Secreto
  • 1 Grillpfanne

Zubereitung:

Mit den Kartoffeln beginnen: Hierfür diese gründlich waschen und in der Schale 20 – 30 Minuten in Salzwasser kochen. Abgießen und etwas audampfen lassen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Das Backblech bzw. die Auflaufform mit etwas Olivenöl beträufeln. Kartoffeln gleichmäßig darauf/darin verteilen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel andrücken. Dabei darauf achten, dass die Kartoffeln nur leicht auseinander gedrückt werden, ohne dabei zu zerfallen.

Jede Kartoffeln mit etwas Olivenöl bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die gehackte(n) Knoblauchzehe und Kräuter zur zerlassenen Butter geben. Nach der ersten Backzeit die Kartoffeln mit der Buttermischung bepinseln und weitere 10 – 15 Minuten backen bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig aussehen.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, die Erbsen zubreiten: Schalotte fein würfeln, Minze – bis auf ein paar schöne Blätter als Deko – fein hacken. Butter in einem Topf zerlassen, Schalottenwürfel glasig andünsten, Erbsen und Minze zugeben und erwärmen. Eventuell einen Schuss Wasser angießen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Das Fleisch mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. In der zweiten Backzeit der Kartoffeln die Grillpfanne erhitzen und das Fleisch je Seite ca. 3 – 4 Minuten braten. Dabei schmilzt das Fett und gibt ihm den unvergleichlichen Geschmack und die Zartheit. Gewürzt wird erst bei Tisch mit etwas Meersalz und Pfeffer nach Wunsch.

Blog-Event CLXXIX – Leckeres für die Herbstzeit

Fruchtig-herzhafte Kürbissuppe mit Garnelen

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Blog-Event CLXXIX - Leckeres für die Herbstzeit (Einsendeschluss 15. Oktober 2021)

Noch bis zum 15. Oktober richtet Caroline von Linal’s Backhimmel das herbstliche Blog-Event bei Zorra im Kochtopf aus.

Heute ist nicht nur Tag der Deutschen Einheit (Hilfe! Man hat uns einen freien Tag gestohlen!), sondern auch Erntedankfest.

Früher, als ich noch zur Kirche ging, war das immer ein wunderschönes Ereignis. Der Altar war mit Getreidegarben, Feldfrüchten und Obst reich geschmückt und dem lieben Gott wurde für die reiche Ernte gedankt.

Heute denkt man oft nicht mal mehr an die irdischen Produzenten, denn es liegt alles sauber und ordentlich – im schlimmsten Fall in Plastik verpackt – im Supermarkt.

Um so schöner, dass Caroline sich dieses Event ausgedacht hat.

Ich mag ja die Fülle an erntefrischen heimischen Gemüsen und Obstsorten, die in der Zwischenzeit von Sommer zu Winter besonders reichhaltig ist, denn die letzten sommerlichen Erträge kommen genauso in die Geschäfte und auf die Märkte wie die ersten Wintergemüse wie Kohl und ähnliches.

Besonders der Kürbis ist für mich ein absolutes Herbstgemüse, deshalb wird mindestens einmal in der Saison ein Hokkaido „geschlachtet“.

Heute möchte ich Euch eine leckere, cremige Kürbissuppe als Resteverwertung vorstellen.

Kürbissuppe mit Möhren- und Apfelstückchen, gerösteten Kürbiskernen, Garnele und Toastcroûton
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#wirrettenwaszurettenist: Prinzessbohnen-Kaiserschotensalat mit Haselnüssen und Orange

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Im September wird wieder gerettet und zwar der Salat. Fertige Salate, egal ob mit Kartoffeln oder Nudeln, als Krautsalat oder auch als „Bowl“ mit frischen Zutaten gibt es inzwischen in den Supermärkten wie Sand am Meer zu kaufen.

Gerade die drei erstgenannten Sorten können mich gar nicht überzeugen, weil sie oft eine extrem brennende Essigsäure enthalten. Die frischen Salate mit „hippen“ Zutaten kann man schon eher mal fertig kaufen.

Zurück bleibt nur leider viel (Plastik-)Müll.

Am besten ist deshalb doch so ein toller selbst gemachter Salat, der nicht mal wahnsinnig viele Zutaten braucht. Am Ende des Artikes stelle ich Euch noch ein paar Lieblingssalate zusammen.

Ich habe ein schmackhaft klingendes Salatrezept auf der Seite von Yotam Ottolenghi gefunden:

French Beans with Hazelnuts and Orange

Da ich mal wieder eine Woche ohne meinen GöGa alleine zu Hause war, habe ich das Rezept halbiert und statt sechs drei Portionen gemacht. Bohnen und Kaiserschoten hatte ich noch, genau wie den Schnittlauch im Tiefkühler; Orangen und Haselnüsse habe ich beim Wocheneinkauf noch besorgt.

Zutaten für 3 Portionen:

  • 200 g Prinzessbohnen (Harricot verts)
  • 200 g Kaiserschoten
  • 40 g geschälte Haselnüsse
  • 1 Bio-Orange
  • 1 TL gehackter Schnittlauch (TK)
  • 1 Prise Knoblauchsalz
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Orangensaft
  • grobes Salz und schwarzen Pfeffer
  • zur Deko: 1 Orangenscheiben in Vierteln

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Haselnüsse auf einem Backblech verteilen, 10 Minuten rösten, abkühlen lassen und mit einem sauberen Trockentuch die dunkle Haut abrubbeln.

Falls Ihr frisches Gemüse nehmt, an beiden Seiten die Enden der Bohnen und Kaiserschoten knapp abschneiden. In viel gesalzenem Wasser blanchieren – die Bohnen für 4 Minuten, die Kaiserschoten nur für 1 Minute. Abgießen und unter reichlich kaltem Wasser abbrausen.

Meine TK-Ware habe ich auftauen lassen, mit kochendem Wasser übergossen und dann ebenfalls kalt abgebraust.

Die gerösteten Haselnüsse mit einem langen scharfen Messer grob hacken.

Von der heiß abgewaschenen Orange Zesten herunter schneiden.

Zum Servieren alle Zutaten in einer Schüssel vorsichtig vermischen.

Zwei Portionen dieses tollen Salats habe ich sofort gegessen, den Rest am nächsten Tag mit Linguine, Räuchertofu (Rest von diesem Rezept) und Tomaten zubereitet, was ebenfalls sehr gut war:

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Die kulinarische Weltreise: Champignon-Tofu-Spieße mit Edamame-Pesto (Japan)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Japan - die besten Rezepte und Gerichte der japanischen Küche

Leider geht es mir momentan gesundheitlich gar nicht gut, weshalb es zum September-Reiseziel Japan im Rahmen der kulinarischen Weltreise unter Federführung von Volker mampft nur für ein Rezept sowie eine kleine Gedankenreise gereicht hat.

Das Rezept ist aus dem Buch Meine grüne japanische Küche von Stevan Paul, bei dessen Zubereitung ich auch noch etwas improvisieren musste, weil ich nicht alle Zutaten bekommen habe. Da ich keinen Vergleich zu einem Original hatte, hat uns das Essen sehr gut geschmeckt… naja, zumindest mir. Den Göga kann man mit japanischer Küche nicht wirklich begeistern.

Zunächst musste ich ein paar „Geschmacksverstärker“ wie Dashi, Tare und Gomas(h)io herstellen.

v. l. n. r.: Tare, Gomasio, Dashi vegetarisch

Ich musste bei Tare und Dashi wieder etwas improvisieren, weil mir – wie oben erwähnt – Zutaten fehlten. Wie immer schreibe ich Euch das Originalrezept auf; meine Änderungen stehen kursiv in Klammern.

Tare Paul-san (Britta-san):

  • 80 g dunkle Miso-Pasta (entfiel bei mir leider komplett)
  • 2 EL Sesampaste – Neri Goma oder Tahin
  • 5 EL Sojasauce
  • 1 EL Pflaumenmus (Mirabellenmarmelade aus dem Vorrat)
  • 1 – 2 TL Reisessig
  • 1 TL Chili-Öl (habe ich wohl überlesen)

Zubereitung:

Alle Zutaten gut verrühren.


Gomasio, klassisch

70 g helle, geschälte Sesamsamen trocken und mit 10 g Meersalz mischen und mörsern.


Veggie-Dashi Paul-san (Britta-san)

  • 15 g getrocknete Pilze, Shiitake oder Steinpilze (Mu-err UND Steinpilze)
  • 2 EL Sojasauce
  • 15 g frischer Ingwer
  • 2 Scheiben (altes) Grau- oder Schwarzbrot (Pumpernickel)

Zubereitung:

Bei diesem Dashi braucht man weder Fisch noch Algen, denn Brot und Pilze bringen Umami ohne Ende. Pilze grob zerteilen, mit 1 Liter Wasser und der Sojasauce sowie dem in Scheiben geschnittenen Ingwer in einen Topf geben und aufkochen.

Das Brot in Stücken zugeben und nochmals aufkochen. Vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen; anschließend die Brühe durch ein feines, mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb passieren.

Weil ich mich ungern von dem tollen Aroma trennen konnte, habe ich die abgefilterten Zutaten in den Dörrautomaten geben, getrocknet und fein gemahlen.

Nachdem diese Vorbereitungen getroffen sind, geht es nun ans eigentliche Rezept:

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Koch mein Rezept (Spaghettimuffins von Obers trifft Sahne)

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Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht im August/September 2021 in die achte Runde der von Volker mampft ins Leben gerufene Blog-Wichtel-Aktion.

Mir wurde der Blog Obers trifft Sahne von Petra zugelost. Sie ist mir keine Unbekannte, kreuzen sich doch unsere Wege bei verschiedenen Blog-Events immer mal wieder. In diesem Jahr feiert Petra ihr zehnjähriges Blogjubiläum und ist auch sonst sehr umtriebig, wie Ihr hier nachlesen könnt. Dort findet Ihr unzählige Rezepte in verschiedenen Kategorien, dazu allerlei, was in keine Rezeptschublade passt: Reiseberichte, kulinarische Gedanken, Kochbücher von Petra, Kochkurse und TV-Sendungen, in denen sie zu Gast war. Also eine ebenso umfassende wie interessante Mischung.

Bei so einer Fülle von Rezepten musste ich erst einmal schauen, aber dann fielen mir Petras Spaghettimuffins ins Auge, die ich dann auch – etwas abgewandelt – nachgekocht und -gebacken habe.

Aus meinem Blog darf (oder muss *lach*) sich Ina von Applethree ein Rezept aussuchen. Ich bin gespannt!

Update: Nun ist es raus! Ina hat sich meinen Schnellen Erdbeerkuchen im Glas ausgesucht und in veganer Form nachgemacht. Sehr lecker sieht das Ergebnis aus!

Spaghettimuffin auf einer kalten Tomatensalsa mit Kapern, dazu ein Blattsalat und ein Glas gekühlter Pinot grigio
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Zucchinilasagne

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Das Jahr 2021 ist ein noch mieseres Gartenjahr als das Jahr 2020. Es ist dauerhaft kalt und nass, meine Tomaten sind komplett der Braunfäule zum Opfer gefallen, fast das gesamte restliche Gemüse wie Salate, Kohlrabi, Möhren und Rote Bete den gefrässigen Schnecken bzw. die Samen sind gar nicht erst aufgegangen.

Gurken und Zucchini wollen im Prinzip auch nicht und da es so kalt und nass ist, gehe ich auch nicht jeden Tag nachschauen, ob etwas erntereif ist. So konnte ich vor ein paar Tagen eine Monsterzucchini von knapp einem Kilo ernten.

Tja, was tun mit dem Trumm? Warum nicht mal die Zucchini in lange, dünne Scheiben schneiden und wie eine Lasagne schichten? Ich hatte noch Champignons von einer vergangenen Pizza und so wurden diese zu einer Füllung verhackstückt.

Entstanden ist eine sehr lecker vegetarische und unbeabsichtigte Low car-Lasagne.

Zutaten für zwei Portionen:

  • 1 große Zucchini, ungefähr so
  • 150 – 200 g braune Champignons
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Möhre
  • 1 TL getrocknete mediterrane Kräuter
  • 1 Dose = 400 ml Dosentomaten
  • etwas Olivenöl
  • Rauchsalz
  • Paprika de la vera
  • 100 – 150 g (veganen) Reibekäse

Zubereitung:

Die Zucchini längs in möglichst dünne Scheiben schneiden. Eine (Grill-)Pfanne mit Olivenöl auspinseln und die Zucchinischeiben kurz von beiden Seiten anbraten.

Herausnehmen und zur Seite legen.

Die Champignons mit einem großen Messer durchhacken. Schalotte, Knoblauchzehe und Möhre würfeln.

Champignonhack zunächt in einer trockenen heißen Pfanne anrösten. Etwas Olivenöl zugeben, Schalotten-, Knoblauch- sowie Möhrenwürfel und die Kräuter zufügen, glasig dünsten. Mit den Dosentomaten auffüllen und bei hoher Mittelhitze dicklich einkochen. Mit Salz und Paprika pikant abschmecken.

Den Boden einer passenden Auflaufform mit Zucchinischeiben auslegen. Champignonsauce mit etwas Käse darüber verteilen. Mit einer weiteren Lage Zucchini belegen, dann noch einmal Sauce und Käse darüber geben, mit Zucchinistreifen abschließen, Käse darüber streuen.

Auflauf in den auf 180 °C Umluft aufgeheizten Backofen schieben und 30 – 40 Minuten backen, je nachdem wie stark gebräunt Ihr den Käse mögt.

Die Kulinarische Weltreise: Rød Grød met Fløde – Rote Grütze mit Sahne (Dänemark)

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Die rote Grütze kennt man ja vor allem in Deutschlands Norden auch, allerdings wird sie in Dänemark, wohin es im August mit Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise geht, mit flüssiger Vanillesahne serviert. Obwohl mein GöGa eigentlich keine Rote Grütze mag, bekam ich das Go für diesen feinen Sommernachtisch und nach dem Verzehr musste er zugeben, dass es ihm ganz gut geschmeckt habe. Puh!

Die Zubereitung habe ich mir aus verschiedenen Online-Rezepten zusammengestellt. Leider musste ich auf TK-Beeren (Bio) zurückgreifen, weil ich nicht alle Beeren in Bio-Qualität bekam. Zur Deko hatte ich allerdings Himbeeren und rote Johannisbeeren mitgebracht.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 300 g TK-Beeren (Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, schwarze und rote Johannisbeeren)
  • Bio-Beeren zur Deko nach Angebot
  • etwas Puderzucker nach Wunsch
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • 60 ml Wasser
  • 2 EL Kartoffelstärke + kaltes Wasser zum Anrühren
  • 100 – 150 ml Schlagsahne
  • Vanillezucker nach Geschmack
  • (Weck-)Gläser oder eine größere Schüssel zum Anrichten

Zubereitung:

Die Beeren mit dem Zucker und Wasser aufkochen. Köcheln lassen, bis die Beeren weich sind. Stärke mit kaltem Wasser anrühren, einrühren und noch einmal kurz aufkochen. Abkühlen lassen und in Gläser oder die Schüssel füllen.

Zum Servieren die Schlagsahne mit Vanillezucker verrühren und über die Rote Grütze gießen. Johannisbeeren in etwas Puderzucker für einen „Schnee-Effekt“ wälzen, zusammen mit Himbeeren die Rote Grütze dekorieren.

Die dritte Portion hat mir am nächsten Tag noch mit Joghurt sehr gut geschmeckt.

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Die kulinarische Weltreise: Hotdogs (Dänemark)

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Nachdem ich – meinem derzeitigen Gesundheitszustand entsprechend – als erstes Hotdog-Brötchen gebacken und eingefroren hatte, später dann den typischen eingelegten Gurkensalat und am Vortag die dänische Remoulade gemacht habe, gab es am Wochenende endlich die geplanten Hotdogs.

Als ich las, dass es im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft nach Dänemark gehen würde, war der (dänische) Hotdog tatsächlich sofort präsent, obwohl ich noch nie in unserem nördlichen Nachbarland war. Die Rød Pølse ist in Dänemark die Wurst der Wahl. Es handelt sich dabei um eine Brühwurst, die mit Karmin leuchtend rot gefärbt wird.

Ich habe mich für ganz gewöhnliche Wiener Würstchen entschieden und den Hotdog wie folgt zusammengestellt:

  • Brötchen aufbacken, längs nicht ganz aufschneiden
  • Brötchenhälften mit Senf bestreichen
  • reichlich Remoulade hineingeben
  • die Würste hineinsetzen
  • Röstzwiebeln darüber streuen
  • mit dem Gurkensalat abschließen

Leider waren die Brötchen nach dem Aufbacken etwas hart, so dass das Ganze eine etwas „sauige“ Angelegenheit wurde, aber auch saulecker geschmeckt hat.

Die zweite Portion gab es dann als dekonstruiertes Hotdog:

Ich habe die Würste einfach in Scheiben geschnitten, in der Pommesschale mit den anderen Zutaten vermischt und die Brötchenhälften mit Senf separat dazu gelegt.

Dabei stellte ich fest, dass die Brötchen inzwischen etwas weicher geworden waren.

Fazit: Beim nächsten Mal die Brötchen nach dem Aufbacken einfach etwas länger liegen lassen!

Dekonstruierter Hotdog – einfacher zu essen, aber immer noch superlecker!
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Die kulinarische Weltreise: Syltede Agurker Salat – Eingelegter Gurkensalat (Dänemark)

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Im August geht es mit Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise nach Dänemark.

Ich war noch nie dort und verbinde eigentlich nicht viel mit unserem direkten nördlichen Nachbarn.

Bei Dänemark kulinarische denke ich als erstes an Hot Dogs – warum auch immer. Die heißen Hunde im Brot stehen also ganz oben auf meiner Nachkochliste und so buk ich vor ein paar Tagen schon mal die typischen länglichen Brötchen, die ich vorübergehend in den Kälteschlaf schickte.

Heute widmete ich mich einer weiteren Zutat, die man zwingend für dänische Hot Dogs braucht: den typisch dänischen Gurkensalat, dessen Rezept ich bei Michaela vom Blog Herzelieb fand.

Ich habe das Rezept für eine Salatgurke umgerechnet, weil ich ja erst einmal schauen muss, ob er dem GöGa und mir überhaupt schmeckt.

Zutaten:

  • 1 Bio-Salatgurke
  • 1 gehäufter TL Salz
  • 130 ml (Weißwein-)Essig
  • 70 g Zucker
  • 50 ml Wasser
  • ein paar angedrückte Pfefferkörner
  • 1 heiß ausgespültes Schraubglas

Zubereitung:

Gurke gründlich waschen, beide Enden abschneiden und entweder mit einer Mandoline oder – wie ich – mit Hilfe der „Scheibentrommel“ der KitchenAid.

In einer Schüssel mit Salz mische, 45 Minuten durchziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zutaten für die Lake mischen, aufkochen und abkühlen lassen.

Nun die Gurkenscheiben auf ein Sieb geben, mit kaltem Wasser spülen, abtropfen lassen und in das Schraubglas füllen. Den Sud darüber gießen, Glas verschließen und einmal gründlich durchschütteln.

Der Salat muss jetzt mindestens 24 Stunden durchziehen.

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In Memoriam: alfredissimo!

Feines Linsengemüse mit Skrei, Bratkartöffelchen und Sahne-Weinschaum

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Am 23. Juni 2021 verstarb Alfred Biolek in Köln. Menschen meiner Generation werden sich gerne an seine Fernsehsendungen wie Bio’s Bahnhof, Mensch Meyer und nicht zuletzt alfredissimo! erinnern.

Es handelte sich dabei um eine kombinierte Talk- und Kochshow, in der Bio mit einem oder zwei Gästen kochte, redete und über gutes Essen und Trinken philosophierte. Die erste Sendung lief an meinem 29. Geburtstag, am 27. Dezember 1994 mit der bayrischen Schauspielerin Marianne Sägebrecht, die letzte Folge lief dann am 28. April 2007 mit Alice Schwarzer als Gast.

Für viele Jahre gehörte alfredissimo! zum sonntäglichen Fernsehpflichtprogramm und natürlich fand irgendwann auch das Buch zur Sendung „Meine Rezepte – Über 100 Lieblingsrezepte zum Nachkochen und Genießen“ den Weg in meine inzwischen erkleckliche Kochbuchsammlung.

Tatsächlich habe ich früher schon zwei Rezepte nachgekocht, wie mir beim Durchblättern auffiel:

  • Bio’s Bohnensuppe (in meiner Ausgabe auf Seite 42)
  • (Wild-)Entenbrust auf Weinsauerkraut mit Trauben (Seite 113)

Dieses Mal habe ich mich für das Feine Linsengemüse (Seite 68) entschieden. Das Gericht steht in der Kategorie Gemüse und Beiagen, in Bios Anmerkungen steht aber, er serviere es auch gerne als kleine Vorspeise mit einem Stück Süßwasserfisch.

Bei uns gab es das Gemüse, das wirklich FEIN war, mit einem Stück Skrei, begleitet von knusprigen Kartoffelwürfelchen und einem Sahne-Weinschaum, der sehr gut passte, aber leider beim Servieren die schaumige Konsistenz aufgab.

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