Archiv der Kategorie: Obst und Gemüse

Schnelle Resteverwertung: Veganer Schokopudding

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Ihr kennt das bestimmt auch? Ihr kauft Bananen und dann bleiben sie liegen und liegen und werden braun und brauner. Ich mag sie dann nicht mehr, aber sie eignen sich noch ganz gut mit Joghurt vermischt oder im Keks oder Kuchen quasi als Zuckerersatz. Oder eben als Teil eines veganen Schokoladenpuddigs.

Für eine Portion braucht Ihr:

  • 1 überreife Banane
  • 1 weiche Avocado
  • 2 EL Backkakao
  • optional: etwas Agavendicksaft oder braunen Rohrzucker, falls die Banane nicht süß genug ist
  • außerdem: säuerliche Früchte als Deko, z. B. Granatapfelkerne und/oder Orangenzesten

Zubereitung:

Banane schälen und in ein hohes Mixgefäß geben. Avocado halbieren, Stein entfernen, Fruchtfleisch aus der Schale nehmen und ebenfalls mit dem Backkakao und eventuell etwas zusätzlichem Süßungsmittel zur Banane geben.

Gut durchmixen, bis alles eine geschmeidige puddingartige Konsistenz hat.

In einem Desserschälen anrichten und nach Wunsch mit Früchten o. ä. dekorieren.

Produkttest: Tomahawk-Steak vom Geschwisterkalb

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Hier hatte ich Euch schon ausführlich über die Idee der Geschwisterkälber in der Bio-Milchwirtschaft berichtet.

Wir hatten noch Kalbstomahawksteaks eingefroren, die wir endlich für ein feines Sonntagsessen verwendeten.

Sie wurden zwei Stunden lang sousvide im Dampfgarer bei 45 °C gegart. Eigentlich sollten es 55 Grad sein, aber irgendwie hatte sich der Temperaturknopf verstellt.

Es war zum Glück nicht zum Schaden des Fleisches!

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Die kulinarische Weltreise: Caipirinha-Sorbet (Brasilien)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Brasilien - die besten Rezepte und Gerichte

Im Oktober geht es mit Volker und der Reisetruppe der kulinarischen Weltreise nach Brasilien.

Bei uns gab es eine leckere Moqueca de Camarão, einen Eintopf aus Paprikaschoten, Tomaten, Garnelen und Fisch, der in Kokosmilch geschmort wird.

Zum Nachtisch habe ich ein Caipirinha-Sorbet gemacht. Seit ich 2013 während meines Urlaubs in Portugal so ein feines Sorbet (etwas scrollen) probiert habe, wollte ich es mal nachmachen.

Caiprinha ist ein aus Brasilien stammender Cocktail, der mit Cachaça, einem Zuckerrohrschnaps, Limette, Zucker und Eis gemixt wird.

Das Sorbet ist ganz einfach und fix gemacht:

Für 2 Portionen werden 2 EL brauner Rohrzucker mit 1 EL Wasser aufgekocht und so lange auf niedriger Temperatur zu einem Sirup eingekocht, bis die Zuckerkristalle aufgelöst sind. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit von 1,5 Bio-Limeten die Schale abreiben und den Saft auspressen. Diesen zusammen mit 2 EL Cachaça zum Zuckersirup geben, gut umrühren und ca. 5 Stunden ins Gefrierfach stellen. In diesen 5 Stunden die Sorbetmassr mehrmals mit einem Schneebesen durchrühren.

Ich habe das Sorbet in weiten Cocktailschalen (keine Ahnung, ob die normalerweise für Martini oder Schaumwein sind) mit Zuckerrand (Rand des Glases mit Limettensaft einreiben und in braunen Rohrzucker tauchen) angerichtet. Leider hatte ich keine Limette mehr zum Garnieren übrig. Ihr könnt sonst aber noch geviertelte Limettenscheiben in das Sorbet stecken.

Hier geht es zu den brasilianischen Rezepten der Mitreisenden:

Nachgemacht: Persischer Gurken-Apfelsalat

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Im August war es sehr heiß, weshalb wir im Rahmen der Kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft Rezepte gegen die Hitze gesucht haben.

Dabei ist mir der persische Gurken-Apfelsalat von Simone von Zimtkringel sehr positiv aufgefallen. So positiv, dass ich ihn vor kurzem nachgemacht habe.

Ich habe mich ziemlich exakt an Simones Rezept gehalten, habe nur veganen Feta (war noch im Vorrat und wollte mal weg) verwendet, die Frühlingszwiebel habe ich weggelassen und statt dessen noch etwas Sumach für die säuerlich-orientalische Note über den Salat gepulvert.

Zutaten für 1 – 2 Portionen:

  • 100 g Feta, bei mir vegan
  • 150 g Joghurt, alternativ: veganer Frischkäse mit etwa aufgesprudeltem Wasser verdünnt
  • 1 säuerlicher Apfel
  • 1 kleine Salatgurke
  • einige Stengel Dill
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 TL Schwarzkümmelsamen
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Olivenöl
  • ich zusätzlich: etwas Sumach

Zubereitung:

Feta in einer Schüssel mit einer Gabel etwas zerdrücken. Mit dem Joghurt gut vermischen.

Dill fein hacken, bis auf ein paar Dekospitzen zur Joghurtmischung geben.

Gurke längs halbieren, Kerne herauskratzen und in dünne Scheiben schneiden. Apfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und mit Schale ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Unter den Joghurt geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Schwarzkümmel und Sumach bestreuen. Etwa Olivenöl darüber träufeln und zum Schluss noch mit etwas Dillspitzen garnieren.

Da es nicht mehr ganz so heiß war, habe ich die Hälfte des Salates mit einer Pellkartoffel genossen. Die zweite Hälfte habe ich abends mit einem Stück Brot gegessen.

Ein sehr leckerer Salat, der unbedingt nach Wiederholung schreit.

Die kulinarische Weltreise: Saltimbocca di Merluzzo (Italien)

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Surf & Turf auf italienisch: Kabeljau belegt sich mit einem Salbeiblatt und wickelt sich in eine Scheibe Parmaschinken.

Ein weiterer Beitrag für die aktuelle Etappe im Rahmen von Volkers kulinarischer Weltreise. Es geht zum zweiten Mal nach März 2018 nach Italien.

Das ursprüngliche Gericht Saltimbocca alla romana (Spring in den Mund auf römische Art) besteht aus dünnen Kalbsschnitzeln, die mit einer Scheibe Schinken und einem Salbeiblatt belegt und dann leicht mehliert in Butter gebraten werden.

Manchmal werden die Schnitzel auch zusammengeklappt, so dass Schinken und Salbei innen liegen, so wie ich es Weihnachten 2017 gemacht habe:

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Die kulinarische Weltreise: Pasta alla Puttanesca (Italien)

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Bereits zum zweiten Mal nach dem Start der Kulinarischen Weltreise im März 2018 geht es im September nach Italien. Wie hier beschrieben, war ich einmal kurz im Rahmen einer Kreuzfahrt in Venedig. Meine Beiträge waren damals Penne rigate mit Borlottibohnen und Pancetta sowie Spaghetti Carbonara.

Natürlich gibt es viele weitere italienische Rezepte wie Risotti, Pizza und Pastagerichte im Blog. Diese Gerichte bestechen meistens einfach durch ihre Einfachheit mit wenigen guten Zutaten eine schmackhafte Mahlzeit zuzubereiten.

Da machen auch die „Nudeln nach Hurenart“ aus Süditalien keine Ausnahme.

Der Ursprung des Namens ist ungeklärt. Nach einer unter verschiedenen anekdotischen Erklärungen soll er darauf zurückgehen, dass Prostituierte das Gericht schnell und einfach zubereiten konnten. Einer anderen Erklärung nach hängt er damit zusammen, dass italienische Bordelle in den 1950er Jahren – die damals case chiuse (wörtlich: geschlossene Häuser), Häuser mit geschlossenen Fensterläden, waren – vom Staat betrieben wurden und die Prostituierten nur einmal wöchentlich zum Einkaufen hätten gehen dürfen und ihre Zeit kostbar gewesen sei. Das Gericht sei demnach aus den besser haltbaren Resten in der Speisekammer entstanden, wenn die Vorräte zur Neige gingen. [Quelle: Wikipedia]

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Apfelkuchen mit Vanillepudding und Streuseln

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Am 1. September beginnt der metereologische Herbst und bei Leckeres für jeden Tag werden Rezepte mit Herbstfrüchten und -gemüsen vorgestellt.

Bei uns reifen langsam die Äpfel am Baum und deshalb werden sie für das Blog-Event verarbeitet.

Apfelkuchen und sonstiges Gebäck mit Äpfeln habe ich schon einige im Blog:
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Koch mein Rezept (Dicke Bohnen-Salat mit Pesto, gerösteten Pinienkernen und Parmesan von Coconut & Cucumber)

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In der zwölften Runde von Koch mein Rezept, dem großen Food-Blog-Wichteln, das Volker von Volker mampft ins Leben gerufen hat, wurde mir der Blog Coconut & Cucumber zugelost. Aus meinem Blog wiederum muss oder darf sich Sus vom Corum-Blog etwas aussuchen.

Inzwischen ist raus, dass sich Sus meinen Eichblattsalat mit Edamame und Kabeljau ausgesucht hat, ihren Eichblattsalat mit Edamame und Lachs aber etwas abgewandelt hat. Vielen Dank für Deine netten Worte.

Urs vom Blog Coconut & Cucumber ist mir schon bei einigen Blog-Events begegnet, aber wirklich viel wusste ich bis dato nicht von ihr.

Eigentlich „tickt“ sie wie so viele andere Foodblogger:innen auch:

  • Sie liebt es in Kochbüchern und -zeitschriften zu stöbern – so wie ich.
  • Sie kocht gerne, ist gerne Gastgeberin und futtert sich durch die Küchen der Welt – so wie ich.
  • Ebenso gerne lässt sie sich bekochen und schaut liebend gerne in fremde Kochtöpfe.
  • Sie achtet möglichst auf regionale und saisonale Küche und besorgt ihre Zutaten am liebsten auf Bauernmärkten oder im Bioladen.
  • Abseits des Kochens und Schlemmens begeistert Urs sich fürs Rollerfahren.

Aus ihrem Fundus an großartigen Rezepten habe ich mich für ein Salatrezept mit Dicke Bohnen und Pesto entschieden. Die Kombination las sich sehr spannend, kennt man Dicke Bohnen doch zumeist als deftigen Eintopf mit Speck. Dass sie auch „leicht“ können, beweisen sie jetzt hier. Ich habe den „Salat“ übrigens als lauwarme Sauce zu Spaghetti serviert, was super gut gepasst hat.

Schade nur, dass ich keine frischen Dicken Bohnen bekommen habe und deshalb auf TK-Ware in Bioqualität zurückgreifen musste.

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Die kulinarische Weltreise: Gerichte gegen die Hitze aus aller Welt (Spaghetti mit Zucchinispiralen – Italien/Deutschland)

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Im August sucht Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise Rezepte gegen die derzeitige Hitze. Ich muss ehrlich sagen, dass ich im Moment eigentlich am liebsten Salate zum Sattessen oder lauwarme Pastagerichte esse.

Wie jedes Jahr eskalieren mal wieder die Zucchini, weshalb ich sie dieses Mal mit dem Spiralschneider der KitchenAid zu einer langen „Zoodle“ verarbeitet habe, die ich dann mit Spaghetti gemischt habe.

Da ich mir das Rezept selber ausgedacht habe, habe ich auch hier wieder als Land Italien und Deutschland angegeben. Eine Deutsche kocht mit italienischen Zutaten.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • Thymian
  • Salz
  • Chiliflocken
  • 2 TL Kapern mit etwas von der Lake
  • frisch gehobelter Parmesan
  • 150 – 200 g Spaghetti

Zubereitung:

Die Zucchini mit dem Spiralschneider schneiden. Mit einer Küchenschere einfach mehrmals kürzer schneiden.

Knoblauchzehe fein hacken. Die Zitrone gründlich waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Blättchen vom Thymian abziehen.

Alles im Olivenöl leicht anschwitzen, die Zucchinispirale zugeben und unter Rühren nicht zu weich dünsten.

Parallel die Spaghetti al dente kochen, abgießen und mit den „Zoodles“ mischen. Mit Salz, Chiliflocken und Kapern abschmecken. Auf Teller geben und mit Parmesanspänen servieren. Dazu gab es – trotz der Hitze – einen leichten gekühlten Weißwein.

Und was kochen die Mitreisenden gegen die Hitze?

Die kulinarische Weltreise: Gerichte gegen die Hitze aus aller Welt (Radieschenblätterpesto – Italien/Deutschland)

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Eigentlich sollte es im August mit der von Volker mampft initiierten Kulinarischen Weltreise nach Grönland gehen. Nach zahlreichen Protesten, man fände keine passenden Rezepte ohne Robben- oder Walfleisch und ähnlichem, änderte Volker dankenswerterweise das Thema in das oben genannte.

Gut so… es ist zur Zeit echt unerträglich und eigentlich habe ich bei dem Wetter weder Lust zu kochen, noch zu essen. Kochen bzw. liefern lassen geht, aber sonst.

Kennt Ihr auch diese Leute, die bei 40 Grad im Schatte ohne mit der Wimper zu zucken Eintöpfe mit Mettwurst, Braten mit Sauerkraut und ähnliches essen können?

ICH kann das nicht. Ich bin die, die auch beim Eis zwischen Winter- und Sommersorten unterscheidet: Nuss, Schoko, Vanille gegen Zitrone, Mango oder säuerliche Beeren.

So ähnlich ist es auch beim Brotbelag: Im Sommer muss es leicht sein.

Besonders gerne mag ich dann auch Pesto, das man vielfältig verwenden kann.

Das „Ur-Pesto“ ist das Pesto alla Genovese, das ich natürlich auch schon im Blog habe, sogar auch in einer veganen Version (etwas scrollen).

Heute zeige ich Euch, dass man vermeintlichen Abfall auch noch verarbeiten kann und bringe Euch ein Radieschenblätterpesto mit:

Das Rezept ist aus Italien, die Zutat eher bei uns in Mitteleuropa bekannt, weshalb ich oben als Herkunft Italien und Deutschland angegeben habe.

Schneidet das frische Grün von einem Bund Radieschen ab, sortiert gelbe Blätter aus und wascht die Blätter gründlich.

Gebt sie mit einem kleinen Stück Knoblauchzehe, geriebenen Mandeln (ein Rest von einem anderen Rezept) und Parmesan sowie Olivenöl extra vergine in ein hohes Mixgefäß und mixt alles mit dem Zauberstab gründlich durch. Nach Wunsch salzen und pfeffern.

Außer zu Pasta schmeckt das Radieschenblätterpesto auch super auf kräftigem Brot, belegt mit Radieschen.

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