Archiv der Kategorie: Obst und Gemüse

Blätterteigtarte für die Apfelzeit

Der Sommer geht zu Ende, dem hoffentlich noch der sprichwörtliche goldene Herbst folgt. Am ersten Sonntag im September dreht sich bei Leckeres für jeden Tag alles um den Apfel. Unser Baum im Garten hängt zwar wieder zuverlässig voll, aber so richtig gut schmecken sie noch nicht, weshalb wir bei unserer Tarte auf gekaufte Äpfel zurückgegriffen haben.

Inspiriert wurde ich durch ein Rezept aus Jamie Olivers Buch 5 Zutaten mediterran, allerdings geht es zutatentechnisch (m)einen eigenen Weg.

Zutaten für 4 Stücke:

  • 1 Rolle Bio-Blätterteig aus der Kühltheke
  • 4 EL Orangenmarmelade
  • 2 – 3 Äpfel, je nach Größe (ich hatte noch eine liegengebliebene Nektarine dazu geschnippelt)
  • 2 EL gehackte gesalzene Pistazienkerne
  • 1 TL Zimtzucker
  • 1 längliche Tarteform

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Blätterteig vorsichtig abrollen und in die Tarteform legen. Überstehenden Teig abschneiden und zunächst zu Seite legen.

Marmelade mit etwas Wasser erwärmen und glattrühren.

Äpfel schälen, entkerne und in Stücke schneiden. (Nektarine vom Stein schneiden und mit den Apfelstücken mischen.)

Marmelade auf den Blätterteig streichen, Apfelstücke darauf geben und zunächst auf der untersten Schiene des Backofens 25 Minuten backen. Pistazien und Zimtzucker über die Äpfel streuen und 5 Minuten weiterbacken.

Fertige Tarte auf einem Kuchenrost auskühlen lassen, auf einer Platte servieren und mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis anrichten.

Aus den Teigabschnitten hat der GöGa mit Zimtzucker bestreute Schneckchen gebacken (25 Minuten neben der Tarte).

Jetzt bin ich ganz gespannt auf weitere kreative Rezepte mit Äpfeln:

Blog-Event CCXXXIII – So isst Italien zum 22. Blog-Geburtstag!

Pasta con crema di zucchini e burrata – Pasta mit Zucchini-Burrata-Creme

Blog-Event CCXXXIII - So isst Italien (Einsendeschluss 15. September 2026)

Mein zweiter Beitrag nach der Pasta mit Dosenfisch in Tomatensauce zu Zorras Geburtstagsfete im Kochtopf ist ein lecker-leichtes Gericht aus Apulien mit wenigen aromatischen Zutaten:

Pasta umschmeicheln sich mit einer cremigen Sauce aus gebratenen, mit Burrata gemixten Zucchini. Dazu kommen Basilikum und Minze, Salz, Pfeffer und serviert wird das ganze mit frisch gehobeltem Parmesan.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Pasta nach Wahl
  • ca. 250 g Zucchini
  • ca. 125 g Burrata (Zimmertemperatur)
  • Olivenöl zum Braten
  • 2 – 4 Blätter frisches Basilikum (+ optional mehr zum Servieren)
  • 2 – 4 Blätter friche Minze
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Abrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone (ich: Limette)
  • ca. 20 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben oder gehobelt

Zubereitung:

Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne im Olivenöl leicht anbraten. Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 10 – 12 Minuten garen, abei gelegentlich umrühren.

Die Hälfte der Zucchini mit der Hälfte der Burrata und den Kräutern in einen Mixbecher geben und zu einer glatten Creme verrühren, zurück in die Pfanne geben, mit Salz frisch gemahlenem Pfeffer und Limettenschale und -saft abschmecken und mischen.

In der Zwischenzeit die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen, etwas vom Kochwasser aufheben.

Die gekochte Pasta mit 1 – 2 Esslöffeln Kochwasser in die Pfanne geben und gut vermengen. Nach Wunsch Zitronen-/Limettenschale hineinreiben.

Auf Teller geben, mit der restlichen Burrata und etwas Parmesan anrichten und servieren.

Die kulinarische Weltreise: Guiso de Gallina – Hähncheneintopf (Paraguay)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im August geht es mit der von Volker von volkermampft ins Leben gerufenen kulinarischen Weltreise wieder mal nach Südamerika, genauer gesagt nach Paraguay.

Die Republik Paraguay, spanisch República del Paraguay; auf Guaraní Paraguái Tavakuairetã ist neben dem benachbarten Bolivien einer von zwei Binnenstaaten des amerikanischen Kontinents. Im Nordwesten und Norden grenzt es mit 750 km an Bolivien, im Osten mit 1290 km an Brasilien und im Süden und im Westen an Argentinien mit 1699 km. Die gesamte Grenzlänge beträgt 3739 Kilometer. Mit einem Staatsgebiet von knapp 407.000 km² ist das Land ungefähr so groß wie Deutschland und die Schweiz zusammen. [weiterlesen auf Wikipedia]

Zur Küche Paraguays habe ich in der engischsprachigen Wikipedia einiges gefunden; die deutsche Version war nicht sehr ergiebig: Fleisch, Gemüse, Maniok, Mais und verschiedene Früchte sind im Land beliebt.

Asados (Grillen, Barbecue) sind nicht nur eine Kochtechnik, sondern auch ein geselliges Zusammentreffen. Viele Gerichte basieren auf Mais, Milch, Käse, Fleisch und Flussfischen.

Es gibt alleine rund 70 Arten von Chipá, einem Gebäck, das überwiegend aus Maniokmehl hergestellt wird.

Weil der GöGa nicht so der Fan von Maisbrot, -fladen oder polentaartigen Gerichten ist, war ich bei der Suche nach einer passenden Mahlzeit zunächst etwas ratlos.

Das folgende Rezept für einen leicht-leckeren Hähncheneintopf habe ich dann auf der Seite NationalgerichtRezepte gefunden.

Es besteht aus nur einigen wenigen Zutaten und Gewürzen und hat uns doch geschmacklich voll überzeugt: ein Eintopf, den man durchaus auch bei hochsommerelichen Temperaturen genießen kann.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 300 g Hühnerbrust oder -keulen
  • 1 große Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Möhre, gewürfelt
  • 1 Kartoffel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 l Hühnerbrühe (ich: Gemüsebrühe)
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Hühnerbrust, Kartoffel und Möhre in etwa gleich große Stücke/Würfel schneiden.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch bei hoher Mittelhitze (ich: Stufe 7 von 9) braten, bis sie goldbraun sind. Hühnerstücke zugeben und von allen Seiten leicht bräunen.

Möhren und Kartoffeln zusammen mit Paprikapulver und Kreuzkümmel zugeben, umrühren und dabei die Gewürze leicht anschwitzen. Mit der Brühe aufgießen (Ich fand 1 Liter im Nachhinein etwas viel und empfehle, nicht alles auf einmal zuzugeben. *)), die Mischung zum Kochen bringen und anschließend bei niedriger Temperatur 30 Minuten köcheln.

*) Ich habe versucht, die Flüssigkeit bei offenem Deckel zu reduzieren und habe die Sauce noch mit etwas Speisestärke abgebunden.

Serviert haben wir den Guiso de Gallina mit Reis – in einer anderen Quelle hatte ich später gelesen, dass der Reis mitgekocht werden kann. Dann wäre vermutlich mehr Flüssigkeit „diffundiert“.

Nichtsdestotrotz hat dieser sommerliche Hähncheneintopf toll geschmeckt!

Wie immer sammele ich hier die Rezepte meiner Mitreisenden:

#wirrettenwaszurettenist: One-pot Pasta al Limone

Dieses erfrischende Gericht ist schnell gemacht, sehr frisch durch die Zitrone und braucht nur eine breite Pfanne, wodurch sie hervorragend zum neuen Thema von #wirrettenwaszurettenist passt. Es geht um Ferienküche bzw. einfache Sommerküche: zu Hause, in der Ferienwohnung, beim Camping usw.

Zur Zeit (Ende Juni) ist es wieder sehr heiß in Deutschland und da geht die Lust zu kochen gegen Null. Da greift man vielleicht gerne mal zu Fertiggerichten aus dem Supermarkt oder bestellt sich etwas beim Lieferdienst.

Diese Spaghetti al Limone von Jamie Oliver sind blitzschnell gemacht und schmecken leicht abgekühlt besonders leicht und lecker.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Spaghetti oder Linguine
  • 1 große Bio-Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und leicht angedrückt
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 TL Meersalzflocken
  • 25 g Butter
  • 20 g Parmesan, gerieben
  • optional: Basilikum oder – wie ich – Rucola

Zubereitung:

Spaghetti in eine große Pfanne mit Deckel geben. Zitronenschale darüber reiben, angedrückte Knoblauchzehe, Olivenöl und Meersalzflocken zugeben (oben links).

500 ml kochendes Wasser dazu geben, Deckel auflegen und zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, den Deckel entfernen und die Pasta 8 Minuten köcheln lassen. Dabei mit einer Zange die Pasta immer wieder umrühren, während das Wasser langsam verkocht. (oben Mitte)

Nach den 8 Minuten den Saft der Zitrone zugeben und weitere 2 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.

Sobald das Wasser fast verkocht ist, die Pfanne von der Hitze nehmen, Butter und Parmesan unterrühren und eine bis zwei Minuten stehen lassen, so dass das restliche Wasser absorbiert wird und eine zitronige Sauce entsteht. Falls nötig mit Salz, Zitronensaft, Butter oder Olivenöl vollenden. (oben rechts)

Auf zwei Pastateller verteilen und nach Wunsch mit frischem Rucola (oder Basilikum wie im Originalrezept) bestreuen.

Hier geht es zu den sommerlichen Ferienrezepten der anderen Retter:innen:

Die kulinarische Weltreise: Sfiha – صفيحة – Gefülltes Fladenbrot (Libanon)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im Juli geht es mit Volker von und mit volkermampft und der von ihm initiierten kulinarischen Weltreise in den Libanon. Die Speisen dort zählen zur levantinischen Küche und kommen auch in Syrien, Jordanien, Israel und Teilen der Türkei vor.

Mein heutiger und damit letzter Beitrag (nach Fattoush, einem Mezze-Teller und Mudardara) ist ein beliebtes Streetfood:

Sfiha, Esfiha, Esfirra, Sfija, Sfihah, Sfeeha oder Fatay besteht aus Fladenbrot, gefüllt mit Baharat und Zwiebeln, oft auch Tomaten und Pinienkernen gewürztem Hackfleisch. Es ist besonders typisch für die Stadt Baalbek in der Bekaa-Ebene.

Aufmerksam auf Sfiha wurde ich durch die Sendung 5-Zutaten-Mittelmeerküche von und mit Jamie Oliver, die auf RTL Living ausgestrahlt wird oder bei RTL + gestreamt werden kann.

In jeder Sendung gibt es eine/n Gastkoch/-köchin wie z. B. Sarit Packer und Itamar Srulovich, die eine vegetarische Variante der Sfiha mit Pilzen vorstellten. Die beiden wurden in Israel geboren, leben inzwischen aber in London, wo sie 2012 ihr Restaurant Honey & Co. eröffneten.

Ich musste beim Nachmachen etwas improvisieren, weil kein arabisches Fladenbrot zu bekommen war. Wenn meine Gesundheit noch mitspielen würde, hätte ich es natürlich selbst gebacken, aber ich habe dann einfach einen Bio-Pizzateig aus der Kühltheke genommen.

Zutaten für eine Springform von ca. 24 cm ø:

  • 3 Zwiebeln
  • 500 g Champignons
  • 2 EL Baharat
  • 1 großes Fladenbrot (ich: 1 Rolle Bio-Pizzateig)
  • 250 g Ricotta – 4 TL abheben
  • Olivenöl zum Braten
  • schwarzer Pfeffer
  • Meersalz
  • Olivenöl extra vergine

Zubereitung:

Zwiebeln schälen und würfeln, in einer großen Pfanne mit 2 EL Olivenöl zum braten und einer Prise Meersalz ca. 8 – 10 Minuten dünsten, bis die Würfel weich werden.

In der Zwischenzeit die Champignons in dicke Scheiben schneiden und zu den Zwiebeln geben, sobald diese anfangen am Pfannenboden anzuhaften. Etwa 10 – 12 Minuten braten, bis mögliche Flüssigkeit aus der Pfanne verschwunden ist und die Pilze weich sind. Mit Baharat, Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Im Originalrezept wird das Fladenbrot unter warmen Wasser angefeuchtet, ich habe den Pizzateig abgerollt und bei 180 °C Ober-/Unterhitze 10 Minuten im Backofen vorgebacken, ohne dass er hart und knusprig wird.

Die Springform mit Backpapier auslegen und leicht mit Olivenöl ausstreichen.

Pizzateig in die Springform drücken, mit der Ricotta belegen, die Champignons hineingeben und die überstehenden Ränder des Fladenbrotes bzw. des vorgebackenen Pizzateiges darüber falten.

Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 10 – 15 backen. Sfiha aus der Form heben, ca. 5 Minute ruhen lassen und vierteln. Mit einem Kleks Ricotta *) servieren.

*) Ich hatte die 4 TL Ricotta mit getrockneter Minze und Salz abgeschmeckt und mit etwas Olivenöl extra vergine und etwas Wasser glatt gerührt.

Wir fanden die Füllung leider beide ein bisschen nichtssagen, weshalb wir die Reste am nächsten Tag mit dem Basilikum-Romana-Aufstrich von Sanchon aufgepeppt und alles mit etwas Feta, der als Import im Libanon gebräuchlich ist, überbacken haben. So hat uns das Sfiha wesentlich besser geschmeckt.

Hier sammele ich im Laufe des Monats hoffentlich vielfältige libanesische Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Fattoush – فتوش – Libanesischer Brotsalat

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Die kulinarische Weltreise von und mit Volker von volkermampft reist weiter und zwar in den Libanon. Das ist wieder eines von den Ländern, in die man zur Zeit in der Realität vermutlich eher nicht reisen möchte, steckt es doch mitten in dem Konflikt USA – Iran – Israel.

Die Libanesische Republik (arabisch الجمهورية اللبنانية) grenzt im Westen ans Mittelmeer, im Norden und Osten an Syrien und im Süden an Israel. Mehr zu Geschichte, Politik und Geografie erfahrt Ihr auf Wikipedia, denn das alles würde den Rahmen eines Koch-Blogs sprengen.

Wie die Nachbarländer Syrien, Israel, Jordanien sowie Palästina und der türkischen Provinz Hatay wird Libanon der Levante zugerechnet, weshalb die Küchen dieser Länder sehr ähnlich sind und weshalb ich schon einiges an Gerichten im Blog habe.

Grundbestandteile der libanesischen (und levantinischen) Küche sind Gemüse, Obst, getrocknete Hülsenfrüchte, Bulgur, Reis, Fisch, Fleisch, Huhn, Nüsse, Oliven, Joghurt und Tahini. Viele Speisen sind vegetarisch. Fett wird traditionell nur sparsam verwendet.

Zu den bekanntesten Gerichten gehört Kibbeh, das in der gesamten Region gegessen wird. Typisch sind auch Hummus und Taboulé.

Verbreitet sind außerdem gefülltes Gemüse und Eintopfgerichte mit Fleisch und Gemüse. Die libanesischen Mezze (Vorspeisen) gelten als sehr schmackhaft. Burghul bi d’feeneh ist ein Eintopf aus Bulgur, Kichererbsen, Fleisch und Zwiebeln. Hindbeh bilzeyt ist gekochter Löwenzahn mit Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft.

Auch Shawarma, das ich für den Weltreiseabstecher nach Syrien zubereitet hatte, ist im Libanon ebenfalls sehr beliebt.

Heute bringe ich einen leichten erfrischenden Salat, der bei der derzeitigen Hitze genau richtig ist.

Fattoush ist ein Salat aus Tomaten, Gurken, Radieschen, Frühlingszwiebeln und wird mit frittiertem oder geröstetem (Fladen-)Brot serviert.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Bund großblättrige Petersilie
  • frische Pfefferminze
  • 4 – 6 Tomaten, gerne verschiedene Farben und Formen
  • 1/2 Gurke
  • 4 Radieschen
  • 1 – 2 Lauchzwiebeln
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Sumach
  • 1 Stück arabisches Fladenbrot

Zubereitung:

Saft einer halben Zitrone mit Olivenöl und Salz und Pfeffer mischen.

Lauchzwiebel in dünne Röllchen schneiden und in das Salatdressing geben, damit sie etwas weicher und verträglicher werden.

Tomaten, Gurken und Radieschen nach Wunsch klein schneiden; Petersilie und Minze nicht zu fein durchhacken und alles zusammen zum Dressing geben. Sumach über den Salat streuen.

Brot in Stücke reißen oder schneiden und kurz frittieren (geht auch im Airfryer) oder im Backofen knusprig braten.

Da wir auf der Terrassse auf unserem elektrischen Teppanyakigrill gekocht haben, haben wir die Brotstücke auf der Plancha geröstet.

Kurz vor dem Servieren über den Salat geben oder separat dazu reichen. Das Brot sollte keinesfalls im Salat durchweichen, sondern knusprig bleiben.

Wir haben Fattoush mit sehr leckerem ebenfalls auf dem Teppan gegrillten veganen plant-based Pfeffermedaillons von The Green Mountain, Fladenbrot und Kräuterbutter serviert.

Hier sammele ich im Laufe des Monats hoffentlich vielfältige libanesische Rezepte meiner Mitreisenden:

#wirrettenwaszurettenist: Sommersalate – „Chili sin carne“-Salat

Endlich ist der Sommer da! Und mit ihm kommen die Griller, die Freibadbesucher und Picknicker mit ihren Leckereien ans Licht.

Besonders beliebt sind bei heißen Temperaturen auch Salate, entweder als Beiwerk zum Grillen oder zur Gartenparty oder auch als leichte Hauptmahlzeit.

Der Lebensmittelhandel hält Regalmeter um Regalmeter an fertigen Salaten bereit, meistens schmecken sie mir persönlich nicht so und deshalb rette ich, was zu rette ist und schnippele lieber selber ein paar Zutaten zusammen.

Der heute vorgestellte Salat heißt wie er heißt, weil ich alle Zutaten für mein Chili sin Carne einfach kalt in die Salatschüssel geworfen habe. Die Würze kommt durch ein Dressing aus Joghurt und verschiedene Gewürze, die auch im warmen Chili ihre Verwendung finden.

Zutaten für eine große Schüssel Salat (ca. 4 Portionen):

  • 1 Glas rote Bohnen (Kidneybohnen), ca. 350 g *)
  • 150 g Mais, frisch, TK oder Konserve
  • 1 Paprikaschote (grün wäre wegen des Farbspiels schön)
  • 1 – 2 Tomaten, je nach Größe
  • 1/4 Eisbergsalat
  • optional: Chili in dünnen Ringen

*) Falls Ihr getrocknete Bohnen nehmen wollt: ca. 120 g über Nacht einweichen, abgießen und mit reichlich Wasser weich kochen. Abkühlen lassen und wie unten verwenden.

  • 4 EL Joghurt
  • abgeriebene Zitronenschale + 1 EL Saft
  • 1 Espressolöffel gemahlener Koriander
  • 1 Espressolöffel gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 – 5 Stängel glatte Petersilie, fein gehackt

Zubereitung:

Bohnen und Mais auf ein Sieb geben, gründlich mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.

Eisberg in feine Streifen (Chiffonade) schneiden, gründlich waschen und in einer Salatschleuder trocken schleudern (Alternativ ein Küchenhandtuch/Trockentuch benutzen) und in eine große Schüssel geben.

Paprikaschote schälen, in feine Würfel schneiden, Tomaten ebenfalls fein würfeln, zum Eisberg geben.

Zum Schluss Bohnen und Mais ebenfalls zugeben und gut durchmischen.

Für das Dressing den Joghurt mit allen übrigen Zutaten mischen, eventuell mit etwas Wasser glattrühren und entweder kurz vor dem Servieren mit den übrigen Salatzutaten mischen oder separat reichen, so dass sich jede/r die gewünschte Menge Dressing nehmen kann.

Wir haben den Salat zu einer mit Berbere gewürzten Maispoularde und etwas Fladenbrot genossen.

Hier seht Ihr die Salatrezepte der übrigen Retter*innen:

Schnelle Bratnudeln mit Spinat

Seit einigen Jahren habe ich schon den täglichen Newsletter von Essen & Trinken abonniert. Oft wird die Mail einfach weggeklickt, aber manchmal sind richtig lecker klingende Rezepte dabei, die wir dann auch durchaus mal nachkochen.

So wie diese schnell gemachten veganen Bratnudeln mit Tahin, Tofu und Spinat. Eine ganz ungewöhnliche Geschmackskomposition.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 3 EL Tahin (Sesampaste)
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Limettensaft
  • 300 g Blattspinat
  • 1 Stück Ingwer, ca. 2 cm
  • 1 rote Pfefferschote (ich: Chiliflocken – Pul Biber zum individuellen Würzen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Tofu (natur)
  • 125 g breite Reisnudeln (ich: Spaghetti)
  • 3 EL Erdnussöl
  • 40 g Cashewkerne (ich: Erdnüsse)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 Stiele Thai-Basilikum (ich: „normales“)
  • 3 Stiele Minze
  • Salz

Zubereitung:

Tahin, Ahornsirup, Sojasauce und Limettensaft verrühren. Spinat verlesen, waschen und trocken schütteln. Ingwer schälen, Pfefferschote putzen, beides mit dem Knoblauch fein würfeln und mischen. Tofu 1 cm groß würfeln. Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten, kalt abspülen und mit 1 TL Öl mischen (ich: Spaghetti wie gewohnt kochen).

Cashewkerne hacken, in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten (ich: Erdnüsse rösten). Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden. Blätter vom Thai-Basilikum und von der Minze abzupfen.

Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Tofu salzen, im Öl braun braten. Ingwermischung unterrühren, Spinat tropfnass zufügen, weitere 2 Minuten braten. Tahin-Sauce und Nudeln nach und nach unterrühren. Bratnudeln mit Cashewkernen (Erdnüssen), Frühlingszwiebeln und Kräutern bestreut servieren. Nach Wunsch individuell mit Chiliflocken schärfen.

Die kulinarische Weltreise: Ensalada de Palmitos – Salat mit Palmherzen (Costa Rica)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Wir sind mit Volker von volkermampft auf der Kulinarischen Weltreise in Mittelamerika, genau gesagt in Costa Rica angekommen. Am vergangenen Sonntag gab es bei uns ein sehr feinen Fisch in Knoblauchmarinade (Hier erfahrt Ihr auch noch ein bisschen mehr zu unserem Reiseziel im März.), den ich mit Reis und einem gemischten Salat mit Palmherzen serviert habe.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Dose Palmitos (Palmherzen) *)
  • 2 – 3 Hände Blattsalat oder gemischter Salat, gewaschen und gut getrocknet
  • 1 kleine Salatgurke, in Scheiben oder Halbmonde geschnitten
  • 1 Tasse Kirschtomaten oder 2 Tomaten, gewürfelt
  • 1/4 rote oder gelbe Paprikaschote, gewürfelt
  • 1 Avocado in Spalten
  • 1 Limette, davon der Saft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL frischer Koriander, gehackt (ersatzweise Petersilie)
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Palmherzen abgießen, kalt abspülen und in Scheiben oder Stücke schneiden.

Salatblätter waschen, trockenschleudern und auf einer Platte oder in einer Schüssel auslegen.

Gurke und Tomaten vorbereiten, Paprika/Tomate würfeln, alles auf den Salat geben und die Palmherzen darauf verteilen.

Für das Dressing Limettensaft, Olivenöl, gehackten Koriander, Salz und Pfeffer verrühren; nach Wunsch etwas Zucker zugeben.

Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben und alles locker mischen.

In Costa Rica serviert man statt des Limettendressings auch gerne einfach Mayonnaise (oder vegan mit Mandelmus oder mit Milch) zum Ensalada de Palmitos. Für die Variante hat mein GöGa sich entschieden; ich mochte den Salat mit dem Limettendressing sehr.

*) Palmitos/Palmherzen: Dabei handelt es sich um das Bildungsgewebe von Stamm und Blättern am oberen Ende einer Palme. [weiterlesen auf Wikipedia]

Ich habe die Palmitos als Konserve der Firma Feinkost Dittmann kaufen können und war ganz gespannt auf den Geschmack.

Ich sage mal so: Falls Ihr keine Palmherzen findet, nehmt einfach Schwarzwurzeln oder Spargel aus der Konserve, die Geschmäcker sind wirklich sehr ähnlich.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Koch mein Rezept (Gelbes Thai Curry mit Like Chicken und Süßkartoffel von Der Reiskoch)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht in die 25. Runde von Koch mein Rezept, dem großen Foodblogwichteln, das Volker von volkermampft im Jahr 2020 ins Leben gerufen hat.

Dieses Mal wurde mir Jens‘ Blog Der Reiskoch zugelost, und ich muss sagen, ich war erst einmal erschlagen von der Vielfalt der Rezepte.

Aus meinem Fundus darf sich dieses Mal Sylvia von Brotwein bedienen.

Update: Offenbar war es wohl zu schwierig, innerhalb von drei Monaten eines von ca. 1.500 Rezepten in meinem Blog auszuwählen, nachzukochen und zu bloggen. Es kam auch keinerlei Nachricht, warum und wieso. Wenn ich an so einem Event teilnehme, dann nehme ich teil und wenn etwas dazwischenkommt – was immer passieren kann – dann gibt man dem Tauschpartner wenigstens Bescheid. 🙁

Doch nun erst einmal zu meinem „Gastgeber“: Jens ist irgendwann Ende der 70er Jahre in der Kurpfalz geboren und aufgewachsen, hat dann in Karlsruhe gelebt und ist seit August 2021 in Freiburg zu Hause.

Die Liebe zum Kochen hat er schon früh entdeckt, die Liebe zur asiatischen und hier insbesondere zur thailändischen Küche entstand auf einer dreimonatigen Reise durch Südostasien Ende 2002.

Jens Blog besteht seit 2011 und beinhaltet neben vielfältigen Rezepten aus aller Herren Ländern, wobei der Schwerpunkt trotz allem auf Asien liegt, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen und viel Wissenswertes rund ums Kochen.

Da der GöGa und ich der asiatischen Küche nicht abgeneigt sind, habe ich mich über dieses Los doch sehr gefreut. Gemeinsam haben wir uns für Gaeng Gari Fak Thong Sai Gai (แกงกะหรี่ฟักทองใส่ไก่) entschieden.

Wie immer musste ich mangels Möglichkeiten zum Zutateneinkauf improvisieren, so habe ich die „milde Thaichili“ durch Chilisauce, das Thai-Basilikum durch herkömmliches Basilikum und den Palmzucker durch Kokosblütenzucker ersetzt.

Außerdem habe ich statt Hähnchenfleisch Like Chicken von Like Meat genommen und leider gab es keinen Hokkaido, also haben ich Süßkartoffel genommen. Aber sonst habe ich mich haarklein ans Originalrezept gehalten 😉 und hoffe, dass Jens mir diese allzu freie Auslegung seines Rezeptes verzeiht!

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