Archiv der Kategorie: Im und aus dem Garten

WurzelgemĂŒse aus dem Backofen

Im Gegensatz zu meiner normalen Kartoffelernte ist die der SĂŒĂŸkartoffel eher mau ausgefallen. Es war gerade genug, um ein leckeres WurzelgemĂŒse aus dem Ofen zu machen.

Neben den 5 kleinen SĂŒĂŸkartoffeln – normalerweise 1 mittelgroße – braucht man 1 mittelgroße Kartoffel, sowie 1 große Möhre. Alle drei GemĂŒse grĂŒndlich waschen. Die Kartoffeln in Ecken und die Möhre in etwa gleich lange und dicke StĂŒcke schneiden. Falls Eure SĂŒĂŸkartoffel grĂ¶ĂŸer ist, diese dann auch auf die entsprechende GrĂ¶ĂŸe schneiden.

Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl auspinseln. Die geschnittenen GemĂŒse darin verteilen.

1 geschĂ€lte Knoblauchzehe in grobe StĂŒcke schneiden, 1 kleine Schalotte lĂ€ngs in Streife schneiden. Zusammen mit ein paar Zweigen Oregano und Rosmarin ebenfalls zum GemĂŒse geben, salzen, pfeffern und zum Schluss 1/2 Feta (ca. 70 g) ĂŒber das GemĂŒse bröseln.

30 – 40 Minuten im Backofen garen und zum Schluss noch mal mit frischen KrĂ€utern garnieren.

Gartenbohnenverarbeitung

Am ersten Samstag im Monat hatten wir die vermeintlich letzten Bohnen (scrollen) geerntet. Ich habe aber am vergangenen Freitag festgestellt, dass immer noch welche hÀngen.

Jedenfalls habe ich mir abends durch einen Sturz das rechte Knie und den rechten Ellbogen blutig aufgeschlagen und das linke Fußgelenk gezerrt. So musste der GöGa am Sonntag fleißig mithelfen, ca. 3 Kilo Bohnen zu verarbeiten.

Diese dicken Bohnen habe ich aussortiert, um sie spÀter nach diesem Rezept einzukochen.

Wir hatten einige sehr große, teilweise leicht angetrocknete gelbliche Schoten dabei, aus denen der GöGa die Kerne gelöst hatte. Ich habe sie fĂŒr den Vorrat getrocknet, um sie spĂ€ter in Suppen oder Eintöpfen zu verwenden.

Die dĂŒnnen Bohnen wurden kurz blanchiert und kamen abends in einen Salat zu Steak und Brot – da ich kaum stehen konnte, mussten wir etwas improvisieren und so habe ich kein Foto.

Die blanchierten Bohnen habe ich aufrecht in WeckglĂ€ser gegeben, mit der abgekĂŒhlten Salzlake ĂŒbergossen und nun dĂŒrfen sie im Dampfgarer einkochen.

Nach dem vollstĂ€ndigen AbkĂŒhlen, kann man die Klammern abnehmen. Wenn die Deckel auf den GlĂ€sern sitzen bleiben, können die GlĂ€ser etikettiert und ins Vorratsregal gerĂ€umt werden.

Der September ist da – und wir schauen wieder in den Garten

Das Kalenderbild ist natĂŒrlich auch wieder aus dem schönen Soest-Kalender des SchĂŒlerprojekts Aldesign. Die BĂ€ume rund um den Großen Teich fangen schon an, sich herbstlich zu fĂ€rben. Im Hintergrund sieht man die TĂŒrme des Doms (links) und der Petrikirche.

Kurios ist das Boot auf dem großen Teich, in dem Der Dicke Mann sitzt. Dieser sitzt nĂ€mlich eigentlich im Theodor-Heuss-Park von dem aus wir auf die Szenerie blicken.

Es ist ja inzwischen schon gute Tradition geworden, also bitte ich Euch, mir in den Garten zu folgen:

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TerrassenfrĂŒhstĂŒck mit Tomaten und Basilikum aus dem Garten und abends Hamburger Pannfisch

Zum GlĂŒck war und ist das Wetter in den zwei Wochen GöGa-Urlaub bis jetzt ganz akzeptabel. Die Sonne schien oft und lange, trotzdem waren die Temperaturen angenehm und nicht so dampfsaunamĂ€ĂŸig wie in den Wochen zuvor. So nutzten wir die Tage natĂŒrlich auch mit dem ein oder anderen TerrassenfrĂŒhstĂŒck.

Im KĂŒhlschrank lag noch eine halbvergessene Mozzarella und wie holt man sich das Sommerfeeling besser auf den Tisch als mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum und die drei Komponenten passen auch hervorragen zum FrĂŒhstĂŒck aufs Brot. Letzteres war ausnahmsweise nicht selbst gebacken, da wir ja unterwegs waren und da einfach die Zeit fehlte.

Abends wurde dann ein weiterer Punkt von des GöGas Essenswunschliste abgearbeitet:

Es gab Hamburger Pannfisch mit Senfsauce, dazu Bratkartoffeln und Gurkensalat. Dieses, mir bis dato – zumindest unter dem Namen – unbekannte Gericht gibt es wohl des öfteren in der Kantine.

Nach kurzer Recherche im Netz wusste ich, dass es sich schlicht um durch Mehl gezogene und anschließend in reichlich Fett gebratene FischstĂŒcke handelt. Nee, hatte ich ja noch nie gemacht. *lol*

Wie auch immer, jetzt ging es erst mal den allerersten eigenen Gartenkartoffeln an die Schale!

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Nachgepflanzt

Nachdem ich vor kurzem die Kartoffeln aus dem Hochbeet geerntet hatte, kam es mir so furchtbar leer vor. Nach kurzer Recherche, was man Mitte bis Ende August noch pflanzen kann, holten wir in unserer LieblingsgĂ€rtnerei – von links – Rotkohl-, Blumenkohl- und GrĂŒnkohlpflĂ€nzchen und außerdem Feldsalatsamen.

FĂŒr jeweils knapp 2 Euro pro Einheit bekamen wir um die 8 vorgezogene PflĂ€nzchen. Meine Rechnung: selbst, falls es nicht klappen sollte, habe ich 6 € in den Sand gesetzt und falls doch, habe ich noch ganz viel leckeres GemĂŒse fĂŒr den Winter. Wird schon!

Den Feldsalat habe ich einfach in einen Blumenkasten gesÀt.

Übrigens schmecken die zarten BlĂ€ttchen vom GrĂŒnkohl und Rotkohl auch so schon sehr lecker.

Im Hintergrund seht Ihr das Bohnendickicht an der Garagenwand und das SĂ€ulenapfelbĂ€umchen trĂ€gt trotz des Aprilfrostes auch fleißig.

Hier noch mal das Hochbeet aus einem anderen Blickwinkel. Auch im Garten ist noch verdammt viel zu tun.

Bohnenpfanne mit Bratwurst

GrĂŒne Bohnen und kein Ende! Hier habe ich mal wieder einen 2,5-Liter-Topf ĂŒbervoll mit Bohnen aus dem Garten fĂŒllen können. Eigentlich wollte ich noch mal einwecken, aber irgendwie war ich nach verschiedenen anderen Dingen, die ich  noch erledigt hatte, zu kaputt, so dass ich den grĂ¶ĂŸten Teil der blanchierten Bohnen in 125- bis 250-Gramm-Portionen eingefroren habe.

Einen kleineren Teil hatte ich fĂŒrs Abendessen zur Seite gelegt und zusammen mit Bratkartoffeln und Tomaten mit frischen KrĂ€utern aus dem Garten zu einer frischen Bratwurst serviert.

Ein Ende der Bohnenernte ist noch nicht abzusehen; den nÀchsten Schwung muss ich unbedingt einkochen, weil mein Gefrierschrank ja nicht nur Bohnen beherbergen soll.

Nun zum Rezept:

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Aus dem Garten: einfach nur WOW!

Nachdem das Kraut meiner Kartoffeln schon ziemlich angewelkt war, beschloss ich am vergangenen Sonntag ganz mutig, mal im Hochbeet nach Kartoffeln zu graben. Ja, was soll ich sagen? Ich bin einigermaßen geflasht, was da aus neun gekeimten Kartoffeln (etwas scrollen) entstanden ist.

Der Eimer hat zehn Liter, so dass ich schĂ€tze, 7 – 8 Kilo geerntet zu haben. Warum hatte ich noch am Tag vorher so viele Kartoffeln im Bioladen erstanden?

Die Kartoffeln habe ich auf einem Rest Teichfolie, die wir fĂŒr den Bau des allerersten Hochbeets letztes Jahr benötigt hatten, in der Sonne ausgelegt, damit sie schön trocknen können. Im Keller hatte ich einen alten Drahtkartoffelkorb aus Lebzeiten meiner Großeltern ausgegraben, der krĂ€ftig mit dem Gartenschlauch abgespritzt wurde und jetzt die Kartoffeln hoffentlich luftig im Keller beherbergt.

Nach der SĂŒĂŸkartoffel hatte ich auch gegraben, aber da war die Ernte dann vergleichsweise mau wie man an den lilafarbenen Minihörnchen sieht.

Bohnenverarbeitung

Letztes Jahr im Herbst schickte mir Sina ein paar getrocknete Bohnen- oder wie sie als Österreicherin sagt: Fisolenkerne. Drei davon steckte ich im April in die Erde und freute mich, als irgendwann Mitte Mai das erste GrĂŒn aus der Erde kroch. Der GöGa war skeptisch: Na, mal gucken, was daraus wird.

Es wurde und wird eine unfassbar erfolgreiche Bohnenernte. Fast jede Woche ernten wir so viel, dass es fĂŒr 2 – 3 Portionen als Mahlzeit reicht. Und ich mache drei Kreuzzeichen, dass ich nicht alle Fisolenkerne in die Erde gesteckt habe.

Da ich jetzt aber sozusagen Blut geleckt habe, habe ich aus dem Bioladen diese schönen lilafarbenen Bohnen mitgebracht und sowohl aus ihnen, als auch aus eigenen Schoten die Kerne „gepiddelt“ und zum Trocknen und zur nĂ€chstjĂ€hrigen Aussaat zur Seite gestellt. (siehe unten)

Oben seht Ihr die Töpfchen mit den lila Bohnenkernen – die dummerweise genau so grĂŒn sind, wie die aus den grĂŒnen Schoten – rechts oben.

Die eigene Ernte habe ich nach dem Putzen drei Minuten blanchiert, eiskalt abgeschreckt, auf einem sauberen KĂŒchentuch getrocknet und anschließend auf einer Schneidmatte ausgelegt (siehe unten).

Dergestalt kommen die Bohnen in den Gefrierschrank und können spÀter einzeln und gut entnehmbar eingefroren werden.

Den nÀchsten Schwung Bohnen beabsichtige ich einzukochen und habe in Steffs Kleinem KuriosiÀtenladen ein passendes erprobtes Rezept gefunden.

KrĂ€uterrĂŒhrei und Tomatensalat

Wohl dem, der sich mit KrÀutern aus dem eigenen Garten bedienen kann (von oben):

  • Blattpetersilie, die aber ĂŒber das obige KleinblĂ€tterstadium nicht hinaus kommt. Schmeckt aber trotzdem.
  • Strauchbasilikum, der schon krĂ€ftig geblĂŒht hat und dadurch bitter wurde. Nach dem krĂ€ftigen RĂŒckschnitt sind die BlĂ€tter jetzt geschmacklich wieder, wie sie sein sollen.
  • Salbei… was mir als Hustentee oder -bonbon zuwider ist, mag ich in mediterranem Essen. Wenn der Salbei angebraten wird, schmeckt er mir am besten.
  • Wilder Majoran – ich mag seinen Geschmack besonders auch zu Fleisch.

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Wie die Zeit vergeht: Willkommen im August 2017

 

Das Kalenderblatt aus dem Soestkalender des SchĂŒlerprojekts Aldesign gefĂ€llt mir nicht so gut – ehrlich gesagt. Klar zeigt es ganz viel „typisch Soest“, aber mir ist das zu durcheinander.

Deshalb habe ich mal numeriert und schreibe Euch was dazu:

  1. Der Turm der Petrikirche, der Àltesten Kirche Soests, erbaut um 800
  2. Unser Stadtpatron, der Heilige Patroklus von Troyes am Rathaus zu Soest
  3. Ein Riesenrad reprĂ€sentiert DAS Großereignis des ganzen Jahres: an jedem ersten Mittwoch nach Allerheiligen geht es in Soest 5 Tage lang rund. Es ist Allerheiligenkirmes und das wird dieses Jahr schon zum 680. Mal der Fall sein!
  4. Das Osthofentor ist das letzte erhaltene Stadttor von einst acht Haupt- und zwei Nebentoren.
  5. Der Patroklidom, benannt nach unserem Stadtpatron (siehe Punkt 2), beherbergte einst die Reliquien des Patroklus. Inzwischen ist der Patroklischrein in Berlin gelandet. Warum eigentlich?
  6. Die Wiesenkirche, offiziell Sankt Maria zur Wiese, ist als gotische Hallenkirche gebaut. Sie hat ihre eigene BauhĂŒtte, an der auch Steinmetze ausgebildet werden. Ein besonderes Highlight ist die das Fenster mit dem WestfĂ€lischen Abendmahl.
  7. Typische FachwerkhĂ€user am Markt, wobei das Haus ganz rechts nach einem Dachstuhlbrand in den Achtzigern komplett neu erbaut wurde und das Fachwerk „nur“ außen herum aufgesetzt wurde.
  8. Das Soester Stadtwappen. Als ehemalige Hansestadt tragen auch wir den HanseschlĂŒssel und die Farben der Hanse: rot und weiß.
  9. Die Soester Stadtrechte sind die ersten aufgezeichneten Stadtrechte im deutschen Raum ĂŒberhaupt. Sie wurden von vielen StĂ€dten ĂŒbernommen.

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