Schlagwort-Archive: Chili

Grundrezept: Sugo all’Arrabiata

Die scharfe italienische Nudelsauce ist mit wenigen Zutaten ratzfatz gemacht:

2 – 3 Chilis werden entkernt und fein gehackt. 1 – 2 Knoblauchzehen und 1 Schalotte ebenfalls fein hacken. Alles in 1 EL Olivenöl glasig dünsten. In der Saison kann man ca. 500 g frische Tomaten (geschält, entkernt, gewürfelt) nehmen oder man gibt 400 g Pizzatomaten aus der Dose dazu.

Die Flüssigkeit einkochen lassen und die Sauce mit Salz, Pfeffer sowie italienischen Kräutern abschmecken. Fertig.

Mit einem Blick in die Vergangenheit geht es vorwärts in den Juli

Das Bild aus dem Soest-Kalender des Schülerprojekts Aldesign des Aldegrevergymnasiums finde ich sehr bemerkenswert. Die Villa Jakobi beherbergt heute eine Steuerberatungskanzlei und war früher Teil des Kleinbahnhofs von dem der sogenannte Pengel-Anton (eine dampflokbetriebene Kleinbahn) in Richtung Sauerland fuhr. Heute ist die ehemalige Kleinbahnstrecke weitestgehend ein Radweg, der von Soest bis Brilon führt.

Im Garten tut sich noch nicht viel mehr als im Juni, da es Ende Juni/Anfang Juli ziemlich kühl und regnerisch war.

Ich gehe gleich aber mal mit der Kamera raus und gucke, ob ich Euch ein bisschen was zeigen kann.

Weiterlesen

Blog-Event CXXVIV – Was aufs Brot! Brotaufstriche aller Art

Blog-Event CXXVIV – Was aufs Brot! Brotaufstriche (Einsendeschluss 15. April 2017)

Noch bis zum 15. April läuft das aktuelle Blog-Event bei Zorra. Diana von Kochen mit Diana sucht – wie die Überschrift sagt – Brotaufstriche aller Arlt.

Ich habe mich an den „Nachbau“ eines vegetarischen Bio-Brotaufstrichs, den man kaufen kann, gewagt, was ich vor einiger Zeit schon mal gemacht hatte: Heidelbeer-Kartoffelaufstrich

Bei mir gibt es also einen Scharfen Mais-Paprika-Aufstrich, der nicht nur auf Brot, sondern auch als Dip z. B. zu Nachos eine gute Figur macht.

Wie schon beim Kartoffel-Heidelbeeraufstrich derselben Firma beschrieben, habe ich mich ohne Rezept, nur mit den Zutatenangaben auf dem Etikett an den Brotaufstrich heran getastet.

Weiterlesen

Cocktailsauce nach meiner Art

cocktailsauce1 Becher Joghurt mit 1 TL Tomatenpüree gut verrühren.
1 Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Chili sowie Zitronensaft und -abrieb pikant abschmecken.
Schmeckt zum Beispiel sehr gut zu einem gemischten Salat. Klassischerweise wird Cocktailsauce zu Krabben gereicht (Krabbencocktail).

Spaghetti Alio Olio e Peperoncini

spaghetti_alio-olio

Ein schneller Klassiker aus der italienischen Küche – ideal für ein Soloessen.

Zutaten für 1 Portion:

  • Spaghetti – Menge: was locker zwischen Daumen und Zeigefinger ?? passt
  • 1 TL Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Chili
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Handvoll Rucola
  • 2 Kirschtomaten
  • 2 TL Parmesan, vom Stück gehobelt

Zubereitung:

Spaghetti wie gewohnt in siedendem Salzwasser kochen.

Pinienkerne in einer trockenen Pfanne rösten, herausnehmen und zur Seite stellen.

Knoblauchzehe und Chili fein hacken. In 2 EL Olivenöl kurz andünsten, der Knoblauch sollte nicht dunkel werden. Eventuell mit etwas Nudelwasser ablöschen.

Rucola waschen, trockenschleudern, Kirschtomaten in Scheibchen schneiden.

Zum Anrichten die Spaghetti auf einem Teller anrichten. Würzöl und Pinienkerne darüber geben und gut durchmischen. Rucola, Tomatenscheiben und Parmesan darüber geben und servieren.

Wurstchili mit französischem Landbrot

thermometer_39GAm letzten Augustwochenende hatte der Sommer noch mal so richtig gezeigt, was er drauf hatte. 39 °C am Freitag und Samstag und Sonntag war es auch nicht besser, nur kam da wieder eine Prise Schwüle dazu.

Eigentlich wollten wir am Samstagabend endlich (!) das erste Mal im Jahre 2016 grillen, aber wie so oft machte uns das Wetter wieder einmal einen Strich durch die Rechnung. Pünktlich zu dem Zeitpunkt als der GöGa den Grill aus dem Keller holen wollte, hatte es sich komplett zugezogen und die ersten Tropfen fielen.

So wurden die Steaks eingefroren und die Hausmacher Rostbratwürste einfach in der Pfanne gegrillt. Ohne viel Schnickschnack, nur mit einem – ausnahmsweise – gekauften französischem Landbrot.

Da unser beider Augen doch größer als unsere Mägen waren, hatten wir sonntags noch fast eineinhalb Würste übrig. Hmmm… was tun?

Weiterlesen

Salat mit Steakstreifen

Unser Sonntagsabendbrot bestand aus Pflücksalat, Gurken und Kräuter/Chili aus dem Garten, sowie Tomate, restliche Spinatblätter vom Samstagabend und Radieschen. Obenauf kamen in dünne Streifen geschnittene Steaks und als Begleitung ein Brötchen für jeden vom morgendlichen Brötchenteig.

Weiterlesen

Update: Hochbeet/Garten am 14. August 2016

hochbeet_tomaten

Ich habe die reinste Gurkenschwemme, bald weiß ich nicht mehr, wohin damit. Vergangenen Sonntag habe ich erst mal die Tomaten ausgedünnt und die Zweige mit den meisten Früchten hochgebunden, in der Hoffnung, dass sie noch mal Sonnte tanken und rot sehen – äh, werden.

hochbeet_chili

Und dann habe ich mich mal an die Chilis gewagt und eine für den abendlichen Salat geerntet. Die hatte so eine ganz hinterhältige Schärfe…

Mein Hochbeet ist fertig

Im weiteren Sinne hat ja auch der eigene Gemüse- und Kräuteranbau etwas mit Essen und Kochen zu tun. Schließlich will man die Ernte ja in der eigenen Küche verwerten.

Außer einigen Äpfeln und ein paar mickrigen Kräutern war im Garten bisher nicht viel zu holen. Ein Gemüsebeet war schon lange mein Wunsch, aber möglichst eines, das ich nicht unbedingt im Bücken oder Knien bewirtschaften muss – meine armen alten Knochen!

Deshalb wünschte ich mir ein Hochbeet. Endlich ist es fertig geworden und vorläufig bepflanzt. Der GöGa konnte von einem Arbeitskollegen vier Europaletten ergattern, die er in den Ecken mit Winkeln zusammengeschraubt hat. Das Ganze haben wir dann mit Kaninchendraht und die Seitenteile zusätzlich mit Teichfolie ausgekleidet, die an den Rändern mit ein paar alten Wegplatten beschwert wurden. Unten hinein kamen ein paar Äste und darauf etliche Säcke Blumenerde. Die oberste Schicht besteht eine extra für Gemüse und Kräuter geeignete Bio-Erde mit Langzeitdünger.

Letztes Wochenende ging es dann ans Bepflanzen: zwei Tomaten, eine grüne und gelbe Paprika, Chili, zwei gelbe Zucchini, zwei Gartengurken, Pflücksalate und Koriander. Außerdem habe ich eine schon leicht keimende Ingwerwurzel in die Erde gesteckt. Man kann ja nie wissen, was noch daraus wird. 😉

hochbeet01

Ich habe sogar schon etwas vom Pflücksalat (zweite Pflanze von links in der vorderen Reihe) und vom Koriander (rechts daneben) „geerntet“.

An die Seitenteile sollen noch ein paar Blumenkästen für Kräuter gehängt werden.

Feuriges Kartoffelgulasch

Das Rezept hatte ich irgendwann mal in irgendeiner Zeitschrift entdeckt. In der Zutatenliste standen jede Menge Fertiggewürzmischungen, die ich alle ersetzt bzw. weg gelassen habe. Deshalb kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es sich hierbei um „mein Rezept“ handelt. 😉

Für 2 Portionen:

  • 500 – 600 g Kartoffeln
  • 1 rote Paprikaschote (oder bunt gemischt)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 50 ml Weißwein
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Schmand (Crème fraîche, Saure Sahne)
  • ein paar Spritzer Worcestershiresauce
  • 2 TL Honig
  • Salz
  • Chiliflocken (gemahlen)
  • 1 EL Öl

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Paprikaschote waschen, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden; Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, Chilischote fein würfeln.

Öl in einem weiten Topf erhitzen, Zwiebelringe, Chilischote und Paprika darin anschwitzen. Tomatenpüree zugeben, gut verrühren und kurz mit dünsten. Mit Weißwein und Brühe ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen.

Schmand unterrühren, mit den Gewürzen pikant abschmecken und weitere 10 – 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

kartoffelgulasch