Schlagwort-Archive: #wirrettenwaszurettenist

Masurischer Kartoffel-Majorankuchen

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Mit diesem herzhaften Kuchen aus dem Kochbuch Polska von Zuza Zak, aus dem ich auch schon das polnische Roggensauerteigbrot mit Kürbiskernen nachgebacken habe, schlage ich mal wieder zwei Blog-Events mit einem Rezept.

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Polen

Zum einen habe ich es für Volkers kulinarischen Weltreise nach Polen herausgesucht und wie passend, dass es auch zur aktuellen Rettung der Kartoffel im Rahmen von #wirrettenwaszurettenist passt.

Das Originalrezept ist für 8 – 10 Portionen berechnet, ich habe es halbiert , so dass wir zweimal davon essen konnten. Außerdem habe ich nach einigen „Fleischorgien“ der verganenen Tage den Speck durch Räuchertofu ersetzt.

Leider sind mir die geriebenen Kartoffeln ziemlich schnell ziemlich braun angelaufen, so dass das Ergebnis nicht ganz so schön aussieht. Eindeutig ein Fall für die Kategorie „Irrungen und Wirrungen“.

Der Kartoffelkuchen ist aber so lecker geworden, dass ich ihn auf jeden Fall noch einmal machen werde und dann hoffentlich einen wirklich goldbraunen Kuchen herausbekomme. Dann würde ich die Fotos austauschen. Bis dahin hat vielleich jemand einen Tipp, wie ich das Anlaufen (Oxidieren) verhindern kann.

(Brauner) Masurischer Kartoffel-Majorankuchen mit kleinem Salat
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#wirrettenwaszurettenist: Pesto, Kräuterbutter & Co.

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Im Juli wird mal wieder gerettet und dieses Mal geht es um Pesto, Kräuterbutter & Co. Hinter dem Co. verbergen sich Dips und kalte Saucen. Auch hier gibt es in den Geschäften alles Mögliche und Unmögliche zu kaufen. Dass man das meiste ohne viel Aufwand – und damit mit dem eigenen Geschmack und ohne Zusatzstoffe – zu Hause ganz einfach selber machen kann, soll wieder einmal bewiesen werden.

Da der Aufwand tatsächlich sehr gering ist, dürfen dieses Mal mehr als ein Rezept eingereicht werden.

Den Anfang macht bei mir das klassische Pesto rosso aus getrockneten Tomaten, Nüssen, Parmesan:

Die Herstellung ist wirklich denkbar einfach, die Mengen könnt Ihr leicht anpassen.

75 g getrocknete Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und weich werden lassen, abgießen, dabei das Wasser auffangen und in einen hohen Mixbecher geben.

15 g Cashewnüsse in einer trockenen Pfanne anrösten, abkühlen lassen und mit einem großen Messer grob durchhacken. Zu den Tomaten geben.

1 kleine Knoblauchzehe mit 2 EL Olivenöl und ggfs. etwas vom Einweichwasser ebenfalls in den Mixbecher geben. Mit dem Zauberstab (Mixstab, Pürierstab oder wie Ihr das Gerät nennt) gründlich durchmixen.

25 g Parmesan fein reiben, zusammen mit einigen Tropfen Tabasco und Salz zu der Mischung geben und noch einmal kurz durchmixen.

Fertig ist das Pesto rosso. In ein sauberes Schraubglas füllen und z. B. zu Pasta oder auch gegrilltem Fleisch reichen. Ich mag es auch als Brotaufstrich.

Pesto war übrigens im Mai 2016 schon einmal Thema einer Rettung. Damals gab es von mir ein Zucchini-Minze-Pesto, am Ende des Artikels findet Ihr Links zu den Rezepten der damaligen RetterInnen.

Weitere Rezepte für Pesto, „gewürzte“ Butter und Co. gibt es auch noch im Blog:


Hier geht es zu den Beiträgen der anderen RetterInnen:

#wirrettenwaszurettenist: Belegte Brote und Wraps (Roastbeef-Brot mit Remoulade)

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Butterbrot, Schnitte, Schnittchen, Pemme, Bemme, Bütterken, Kniffte – Es gibt sicher unzählige regionale Begriffe für das belegte Brot, das diesen Monat das Thema der Rettungstruppe im Kampf gegen die Lebensmittelindustrie ist. Als Alternative dürfen auch Wraps gewickelt werden.

Der GöGa und ich haben uns auf den fast letzten Drücker für ein mit Roastbeef und Remoulade belegtes Brot entschieden.

Butterbrot mit Roastbeef und Remoulade

Als Grund- und Unterlage diente dieses Brot, das ich morgens nach einer fünfzehnstündigen Kühlschrankgare gebacken hatte. Man könnte aber auch ein Baguettebrötchen oder eine Scheibe Roggenbrot nehmen.

Für den Belag braucht Ihr eigentlich nur Roastbeef, ein paar Salatblätter und Remoulade.

Das Roastbeef habe ich einen Tag vorher mariniert und dann im Kühlschrank schön einziehen lassen.

Die Anregung dazu habe ich mir hier geholt.

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Gebratenes Kartoffelpüree mit kalter Tomatensalsa

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Hier gab es mal wieder eine wunderbare Resteverwertung:

Den Anfang machte ein Chili sin carne – dieses Rezept halbiert und ohne Fleisch! – mit Kartoffelpüree. Mein GöGa hatte ordentlich Kartoffeln geschält und natürlich war dann Püree übrig.

Kartoffelsuppe war nicht so… Der GöGa ist eher nicht so der Suppentyp. Ich habe dann kurzerhand das Kartoffelpüree mit Gemüse aus dem Kühlschrankvorrat vermischt und in der Pfanne gebraten.

Da auch noch ca. eine halbe Portion Dosentomaten vom Chili übrig, aus der ich nebenbei noch eine einfache kalte Tomatensalsa machte. Dazu gab es noch einen Blattsalat mit Vinaigrette.

Es war wirklich superlecker!

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Hühnerfrikassee aus dem Vorrat

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Wohl dem, der einen Vorrat an eingekochten Speisen, Brühen und Suppen hat. Bei uns im Vorrat befand sich noch gekochtes Hühnerfleisch in Brühe und so reifte der Gedanke, mal wieder ein leckeres Hühnerfrikassee zu kochen.

Normalerweise bereite ich dieses Gericht traditionell mit Champignons und Spargel zu und dem GöGa und mir schmeckt es tatsächlich am besten mit Dosenware. Schande!

Nun habe ich aber vor ein paar Jahren durchaus ein sehr leckeres Hühnerfrikassee mit anderen Gemüsesorten gekocht und so musste auch dieses Mal der Vorrat herhalten.

Es kamen neben – frischen – Champignons auch noch Staudensellerie, Möhre und Kohlrabi dazu. Das ganze wurde auf Reis serviert.

Ein bisschen Spielerei à la "The Taste"
Ein bisschen Spielerei à la The Taste
Zutaten für 2 Portionen:
  • 2 Gläser à 250 ml Hühnerfleisch in Brühe
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 Kohlrabi
  • 1 Möhre
  • 2 Stücke vom Stangensellerie
  • 4 große Champignons
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 50 ml Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 2 Portionen Langkornreis (aus dem Dampfgarer)
Zubereitung:

Das eingekochte Hühnerfleisch auf einem Sieb abtropfen lassen und dabei die Brühe auffangen.

Möhre und Staudensellerie in feine Würfel (Brunoises) schneiden. Die Kohlrabi schälen und in ca. 1 cm große Würfel, die Champignons in Scheiben schneiden.

Das Butterschmalz in einer weiten Pfanne zerlassen, das Gemüse anschwitzen, mit etwas Hühnerbrühe angießen und gar dünsten.

In einem Saucentopf die Butter schmelzen, das Mehl zugeben. Mit Weißwein und Hühnerbrühe eine helle Mehlschwitze kochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Zusammen mit dem Hühnerfleisch zum Gemüse geben.

Den Reis auf einem Teller anrichten, ein Loch in der Mitte formen und das Frikassee hinein löffeln.

„Teigfladen“ mit Paprikaschoten und Champignons

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Es war noch Teig vom Fladenbrot übrig, es waren gelbe und rote Paprikaschoten sowie Champignons im Kühlschrank. Was nicht da war, waren Tomaten für den Sugo und Mozzarella, also musste ich improvisieren.

Heraus kam ein Zwischending aus Pizza und Flammkuchen, der uns sehr gut geschmeckt hat.

Zutaten für 2 Personen:
  • 1/2 Pizzateig mit Lievito Madre (Rest vom Fladenbrot zum Gyros)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL getrocknete italienische Kräuter
  • Salz
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote
  • 4 – 6 Champignons, je nach Größe
  • 100 – 150 g geriebener Käse, z. B. Gouda mit Tomate und Basilikum
  • Basilikumblätter zum Garnieren
Zubereitung:

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den gegangenen Teig zu einem ovalen Fladen ausziehen, mit dem Tomatenmark bestreichen, salzen und mit den Kräutern bestreuen.

Paprikaschoten schälen und in Streifen schneiden. Champignons in Streifen schneiden.

Auf den Fladen legen und mit dem geriebenen Käse bestreuen.

10 – 15 Minute backen. Auf einem rustikalen Holzbrett servieren. Nach Wunsch mit Basilikumblättern garnieren.

Champignonrisotto mit Schinkenchips

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Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass Risotto unser „Reserveessen“ ist, wenn wir mal so gar nicht wissen, was wir kochen sollen. Das gilt natürlich erst recht in Zeiten von Corona und Ausgehbeschränkung. Merkwürdigerweise sind, seit der GöGa im HomeOffice ist, immer Mengen an Champignons im Haus.

Also gab es mal wieder Risotto mit gebratenen Champignons. Was nicht im Vorrat war, war Parmesan, AAAABER ich hatte einen Wiesenkräuterkäse, der toll zu den Champignons gepasst hat. Noch ein paar gebratene Schinkenchips oben drauf und lecker!

Zutaten für 2 Portionen:
  • 4 Scheiben luftgetrockneten Bio-Schinken, z. B. von Ökoland
  • 150 g Arborioreis
  • 100 ml Weißwein
  • 1 l köchelnde Gemüsebrühe
  • 200 g Bio-Wiesenkräuterkäse
  • 6 – 8 Champignons, je nach Größe
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 EL fein gehackte Petersilie (bei mir TK)
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Limettensaft
Zubereitung:

Zuerst in einer trockenen mittelheißen Pfanne die Fettstreifen des Schinkens ausbraten, dann den gezupften Schinken darin knusprig braten. Auf Küchenpapier entfetten.

In derselben Pfanne die in Scheiben geschnittenen Champignons braten und zur Seite stellen.

Im Wok von d.die Pfanne den Risotto zubereiten. Den fein geriebenen Wiesenkräuterkäse unterrühren, abschmecken und auf tiefe Teller schöpfen. Mit den krossen Schinkenchips dekorieren.

#wirrettenwaszurettenist: Ravioli, Teigtaschen und Co. (Nudeltaschen mit Flusskrebsfüllung auf Spinatsauce)

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Copyright: Zorra Arroz (2015)

Tatsächlich jährt sich in diesem März die große Lebensmittelrettungsaktion schon zum sechsten Mal. Bis jetzt ist auch kein Ende in Sicht, dass uns die Themen zu Fertiggerichten und Conveniencegerichten in den Supermärkten, von denen wir zeigen, dass man sie auch leicht zu Hause zubereiten kann, ausgingen. Daher kann man mal ein ganz großes Lob aussprechen an Sina, die Giftigeblonde und Susi, die Turbohausfrau, die diese Aktion 2014 aus der Taufe gehoben haben.

Im März sollen Ravioli und sonstige Teigtaschen aller Art gerettet werden. Da nicht nur die Rettungsaktion sondern auch mein lieber GöGa im März Geburtstag hat, bot es sich wieder an, etwas besonderes für ihn zu kochen.

Letztes Jahr wurden ja die Muffins bzw. Cupcakes gerettet, und es für seinen Geburtstagskaffee mit der Verwandtschaft Schwarzwälder Kirsch-Cupcakes. Was habe ich nicht geflucht! *lach*

Aber letzten Endes waren sie richtig lecker geworden, wie auch die Gäste befanden.

Dieses Jahr gibt es also Teigtaschen mit Flusskrebsschwanzfüllung. Inspiration für dieses Gericht gab die Kandidatin Renate Trummer der ZDF-Sendung „Die Küchenschlacht„, die die Teigtaschen am 27. Februar vorgestellt hatte. Ich wäre aber natürlich nicht ich, hätte ich nicht ein paar Änderungen vorgenommen.

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#wirrettenwaszurettenist: Die Asia-Fertigmahlzeit (Gebackenes Schweinefleisch süß-sauer)

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Auch 2020 geht es weiter mit der Rettung der Fertigmahlzeit. Im Januar verschlägt es uns nach Südostasien, um die in europäischen Supermärkten in allen möglichen Zuständen feilgebotenen Asiamahlzeiten zu retten.

Da gibt es wirklich alles vom qualitativ noch halbwegs annehmbaren TK-Fertiggericht angefangen über Saucen im Glas bis hin zu Fix- und Fertig-Pülverchen oder dem Tütenprodukt, das nur noch mit Wasser aufgegossen werden muss.

Dass übrigens Ende Januar das chinesische Neujahrsfest stattfindet, das uns ins Jahr der Ratte bringt, ist ein netter Zufall. Wilma von Pane e Bistecca hat hierzu das schöne Banner, das Ihr oben seht entworfen. Vielen Dank dafür!

Ich habe mich des knusprigen Schweinefleischs süß-sauer angenommen, dessen Rezept ich aus verschiedenen Netzfunden für unseren Geschmack zusammengestellt habe. Da der GöGa keine Ananas mag, habe ich für uns Mango genommen. Dazu kamen 300 g Ibérico-Nacken, ein TK-Fund.

Gibt man bei der Google-Shoppingsuche „Schweinefleisch süß sauer Fertiggericht“ ein, bekommt man einiges an Treffern, sei es für das komplette Gericht (hier allerdings mit Hähnchen) von verschiedenen Herstellern oder für die fertige Sauce im Glas.

Zu meiner Überraschung wurde mir sogar ein Babygläschen mit Hühnchen süß-sauer angezeigt.

Was die Nahrungsmittelindustrie kann, können wir schon lange und das auch noch besser und ohne überflüssige Zusatzstoffe!

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#wirrettenwaszurettenist: Rote-Linsen-Auflauf

 

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Im November wird einmal mehr gerettet. Dieses Mal geht es um den Auflauf bzw. das Gratin.

Zunächst einmal fragt man sich, ist Gratin nur der „feinere“ Ausdruck für Auflauf oder gibt es Unterschiede? Im Großen und Ganzen gibt es sie nicht wirklich. Beide können süß oder herzhaft sein, beide werden im Backofen überbacken bzw. gratiniert, dabei läuft die sogenannte Maillard-Reaktion ab.

Im Grunde fallen auch Lasagne, Moussaka, Kartoffelgratin und ähnliches in diese Kategorie. Was ich an Aufläufen/Gratin im weitesten Sinne schon im Blog habe, seht Ihr am Ende dieses Beitrags.

Alle diese Gerichte findet man natürlich auch im Fertig- und Halbfertigsegment in den Supermärkten, aber unser wackeres Rettungstrüppchen will einmal mehr beweisen, dass sich nichts einfacher und schneller selber machen lässt als ein Auflauf; zum Beispiel einen leckeren Lentil Bake, ein Rezept meiner englischen Freundin Anne.

Ein Stück Linsenauflauf mit einem Eichblatt-Möhrensalat,
dazu ein Klecks des Salatdressings

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