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#wirrettenwaszurettenist: Kalte Zucchini-Joghurtsuppe zur Sommerparty

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Das wackere Trüppchen von #wirrettenwaszurettenist und schlagen der Lebensmittelindustrie mit ihren Fertiggerichten lädt ein zur Sommerparty.

Der Handel hält ja alles bereit von fertig mariniertem Fleisch für den Grill, verschiedenen Salaten, Antipasti und sonstigen Häppchen. Neben den teilweise zweifelhaften Inhaltsstoffen schmeckt irgendwann auch alles gleich im Gegensatz zum Sebstgemachten. Da hat man an einem Tag einen Hauch Pfeffer mehr, am anderen gibt man mal ganz spontan ein ungewohntes Gewürz oder ein paar andere Kräuter zum Gericht.

Ich bringe ein absolutes Blitzgericht mit zur Sommerparty, die leider an besagtem Tag in der Küche stattfinden musste, weil das Wetter alles andere als sommerlich war.

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#wirrettenwaszurettenist: Basilikum-Gnocchi auf Tomatensugo

 

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Im Juli ist es wieder so weit: Es wird gerettet, was das Zeug hält. Dieses Mal geht es um Gnocchi, Spätzle und Co, soll heißen, es geht um alles, was man aus Kartoffel- oder Mehlteig im weitesten Sinne formen kann: Gnocchi, Spatzn, Spätzle, Schupfnudeln, Mehlspatzen und was es da alles gibt.

Bei uns gibt es ein Gericht, zu dem ich während unseres Englandurlaubs Anfang Juli inspiriert wurde.

Basilikum-Gnocchi mit grünem Spargel, Schmortomaten,
Erbsensprossen, Parmesanspänen, Oliven und Ziegenkäsebällchen
(Rosehill House Hotel, Burnley, England)

Scheinbar ist in England die Saison für (grünen) Spargel nicht wie in Deutschland punktum am 24. Juni vorbei. Den Spargel galt es also zu ersetzen. Doch erstmal zu den Hauptakteuren, den Gnocchi di Patate.

Das Rezept habe ich im wesentlichen Jamie Olivers Buch Jamie kocht Italien (Seite 176; von Nonna Teresa aus Rom) entnommen. Was mich zunächst gewundert hat, ist, dass im Gegensatz zu deutschen Kartoffelknödeln kein einziges noch so winziges Ei kommt. Trotzdem war das Ergebnis bemerkenswert.

Zunächst habe ich das Rezept für 6 – 8 Portionen halbiert und bekam trotzdem noch 60 teelöffelgroße Gnocchi heraus. 30 habe ich für unser Abendessen genommen, den Rest auf einem Brett einzeln eingefroren und später in einen Gefrierbeutel umgefüllt. So kann man sie besser einzeln entnehmen.

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#wirrettenwaszurettenist: Pizza Pasta

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In der Mai-Rettung vor dem Wahnsinn der Lebensmittelindustrie dreht sich alles um die Pizza. Ich habe schon etliche Pizzarezepte im Blog (siehe Liste am Ende), so dass ich echt überlegte, welche Sorte ich noch machen könnte, zumal die Grundzutaten Hefeteig und Tomatensugo ja immer gleich sind. Ich hatte erst an eine Pizza Bianca gedacht, aber dann geschah es, dass ich Ende März mit einem fürchterlichen Husten eine Woche lang krank war und erstens überhaupt keinen Hunger hatte und zweitens überhaupt keine Kraft zum Kochen gehabt hätte.

Nachdem mein GöGa mich freitags zum Hausarzt kutschiert hatte und der eine beginnende Lungenentzündung feststellte und mir ein Antibiotikum verschrieb, ging es mir bald besser und auch der Appetit kam zurück, aber an Kochen war immer noch nicht zu denken. Es gab dann einmal einen Eintopf aus dem Vorrat und einmal dann zu meinem Bedauern eine TK-Pizza, nämlich die oben genannte und hier gezeigte.

Die Pizza nach dem Motto, der Hunger treibt’s rein, aber wir können es besser.

Alleine die Unterschiede in der Zutatenliste sagen schon alles:

TK-Pizza Selbst gemachte Pizza
  • Weizenmehl
  • Gabelspaghetti (Hartweizengrieß, Wasser, Hühnervollei),
  • passierte Tomaten
  • Käse (schnittfester Mozzarella, Edamer)
  • Wasser
  • pflanzliches Öl
  • Spinat
  • Tomatenmark
  • Zucker
  • jodiertes Speisesalz
  • Backhefe
  • Branntweinessig
  • pflanzliches Fett
  • Basilikum
  • modifizierte Stärke
  • Knoblauch
  • Gewürze (enthält Senf)
  • Oregano
  • aufgeschlossenes Sojaeiweiß
  • Zitronensaft
  • Glukosesirup
  • Karamell
  • Malzessig
  • Malzextrakt
  • Dessertwein
  • Laktose
  • Säuerungsmittel Milchsäure
  • Aroma
  • Weizenmehl 550,
  • selbst gemachte Maccheroni (Hartweizengrieß, Wasser, Salz)
  • frische Tomaten
  • Käse (Mozzarella, Gouda)
  • Wasser
  • Olivenöl
  • frischer Babyspinat
  • Bio-Tomatenmark
  • Meersalz
  • Lievito Madre + etwas frische Hefe
  • Basilikum (frisch aus dem Garten)
  • Knoblauch
  • Salz, Pfeffer
  • Oregano + Thymian (frisch aus dem Garten)
  • Laktose (logisch durch den Käse, aber nicht zusätzlich)

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#wirrettenwaszurettenist: Cupcakes oder Muffins – süß oder herzhaft – zum 5. Geburtstag

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Den fünften Geburtstag feiert die Rettungsaktion im Kampf gegen die Fertigmahlzeit, das Convenience-Produkt an diesem 17. März 2019 bereits. Das hätten sich die beiden Gründerinnen Sina Grill (Giftigeblonde) und Susi Liedl (Turbohausfrau) sicher nicht träumen lassen, dass die RetterInnen so ein Durchhaltevermögen haben. Einige Administratoren sind inzwischen in den wohlverdienten Ruhestand gegangen, zuletzt Susi Liedl und Christine Blickle (Anna Antonia).

Aber es gibt Nachwuchs: Barbara Furthmüller (Barbaras Spielwiese) , Tamara Maurer (Cakes, Cookies and more)und meine Wenigkeit haben die Administration und Organisation übernommen und springen gleich zu diesem besonderen Termin ins kalte Wasser. Zum Glück stehen uns Susi und Christine noch eine Weile mit Rat und Tat zur Seite.

Da die Zeit zur Geburtstagsrettung relativ knapp war, haben wir drei Neuen einfach mal das Thema bestimmt. Wir hätten gerne Cupcakes oder Muffins von Euch. Egal, ob süß oder herzhaft.

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#wirrettenwaszurettenist: Chicken Teriyaki Sub (Essen zum Mitnehmen)

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Im Februar wird wieder gerettet; und zwar das Essen zum Mitnehmen.

Ich war schon in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts schnell des langweiligen Kantinenessens überdrüssig. Oft aß ich etwas nach dem Motto „Der Hunger treibt’s rein“. Außerdem fühlte ich mich nach der Mittagspause völlig müde und kaputt. Irgendwann entschied ich mich, in der Pause lieber spazieren zu gehen und mittags nur schnell etwas im Büro zu essen. Das waren meist ein paar Butterbrote, Salat (im Sommer) oder – jaaa, ich geb’s zu – Tassensuppe im Winter.

Gekocht und gegessen habe ich dann abends zu Hause.

Inzwischen hat es sich fast überall eingebürgert, irgendwo ein „Take away“ auf die Hand zu essen. Sei es in den Arbeitspausen oder unterwegs. Es gibt durchaus gute „Fast Food“-Restaurants, wie z. B. Dean and David und auch Subway halte ich zumindest für etwas besser als die bekanntesten Burger-Ketten.

Den Chicken Teriyaki Sub habe ich auch tatsächlich schon öfter gegessen und fand ihn recht lecker. Aber das ist absolut GAR nichts gegen die selbst gemachte Variante. Man weiß nicht nur, was drin ist, es schmeckt einfach unvergleichlich viel besser!

Man sieht hier noch nicht viel, aber wartet es ab!

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#wirrettenwaszurettenist: Vanilleeis mit gebrannten Mandeln (Weihnachtliche Desserts)

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Es ist Dezember und es wird gerettet. Und was läge in diesem Monat näher, als sich einem weihnachtlichen Thema zu widmen. Die Mehrheit des Rettungstrupps hat sich für Desserts entschieden. Jau, genau mein Thema. *g*

Desserts bzw. Nachtische gibt es in meiner Küche fast nie, eigentlich genau zu zwei Gelegenheiten im Jahr: Ostern und Weihnachten – und da gibt es eigentlich immer das gleiche.

Das gilt übrigens auch für die Weihnachtsspezialitäten aus dem Supermarkt und gerade die einschlägigen Discounter bieten jedes Jahr Zimteissterne, Panna Cotta, Tiramisù oder Crème brûlée an. Bis auf das Eis habe ich alles schon selber gemacht; warum also nicht Eis?

Das hatte ich schon ganz lange nicht mehr gemacht, obwohl ich vor zig Jahren so ein Riesentrumm von Unold bekommen habe. Nach zwei Versuchen fristete er ein unbeachtetes Dasein auf dem Dachboden unsere alten Wohnung und auch nach dem Umzug wurde er sofort wieder auf den Dachbuden abgeschoben.

Nun kam er wieder zu Ehren, um dieses herrliche Vanilleeis mit selbst gemachten Gebrannten Mandeln herzustellen.

Vanille, Zimt, Mandeln sind für mich schon typische Winter-Weihnachtsaromen, vor allem, weil ich ja strikt zwischen Winter- und Sommereis unterscheide: gehaltvolle Eissorten wie Schokolade, Vanille, Nuss in der kalten und fruchtige Sorbets aus Erdbeeren, Zitrone, Mango in der heißen Zeit.

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#wirrettenwaszurettenist: Den Kürbis

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Der Kürbis… tja, so lange treibt der sich noch nicht in meiner Küche rum, aber ich glaube, so die letzten fünf Jahre feiert er eine Art Renaissance. Ich kannte Kürbis nur als süßsauer eingelgte Konserve, die ich absolut nicht mochte. Die Kürbisse, die ich bis dato in Erinnerung hatte, waren Riesenboller, mit denen ich nichts anzufangen wusste. Irgendwann kam dann der Hokkaidokürbis, der praktischerweise nicht geschält werden muss und auch in handlicher Zweipersonengrößen daher kommt. Mit dem Aufschwung des Kürbisses kamen dann natürlich auch die Fertiggerichte, seien es Kürbis(kern)brote, -suppen verschiedenster Qualität, auch den eingelegten Kürbis gibt es noch immer.

Nachdem ich schon Kürbisbrot, Suppe und Curry im Blog habe, habe ich am vergangenen Wochenende ein tolles Kürbisrisotto (ich wette, das gibt es auch schon irgendwo und irgendwie als Fertiggericht) gemacht.

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#wirrettenwaszurettenist: Oktoberfestspezialitäten

 

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Bild könnte enthalten: TextIngrid von Auch was hatte dieses Thema der Rettungstruppe des guten Geschmacks vorgeschlagen, was zu sehr unterschiedlichen Reaktionen führte.

Da war alles zwischen „nee, lass mal“ und „tolle Idee“ vertreten.

Ich gehörte eher zur ersten Fraktion und um es gleich mal in aller Deutlichkeit zu sagen: Ich als Westfälin habe mit dem Oktoberfest in München so gar nichts am Hut. Wir haben im November in Soest unsere traditionelle Allerheiligenkirmes, dieses Jahr findet übrigens schon die 681. Ausgabe im Gegensatz zu gerade mal 185 auf der Theresienwiese statt. Mehr Kirmes brauche ich dann auch nicht.

Da aber die sogenannten Oktoberfeste wie Krakenarme auch in die entferntesten deutschen Regionen greifen, habe ich mich dann doch entschlossen, meinen Beitrag zu leisten. Kulinarisch und in der heimischen Küche.

Wie es der Zufall – Zufall?? – wollte, gab’s beim Metzger gepökelte Schweineunterschenkel (anatomisch gesehen sind es eher Unterarme, also die Vorderläufe) mit ordentlich Schwarte dran. Da der Sommer tatsächlich auf den Schlag zum kalendarischen Herbstanfang klein beigab, war es irgendwie auch Zeit für das erste herzhafte Gericht des nahenden Herbstes und Winters.

Langer Rede kurzer Sinn: Es gab

Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen

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#wirrettenwaszurettenist: Blechkuchen (Sahne-Mandel-Becherkuchen)

 

 

 

 

Im August wird wieder gerettet und zwar der Blechkuchen. In guten, traditionell arbeitenden Bäckereien kann sicher immer noch einen guten Zwetschenkuchen oder Bienenstich und ähnliches kaufen, aber was es im Supermarkt zu kaufen gibt, hat – wie so oft – fast mehr Zusatzstoffe auf der Zutatenliste als Mehl, Zucker, Eier und Butter. Und mir sind die fertigen Kuchen auch fast immer zu süß.

Und so schließe ich mich gerne wieder den fleißigen Rettern und Retterinnen gegen die Lebensmittelindustrie an und zeige, dass man vieles einfach genau so gut selber herstellen kann und immer weiß, was drin ist.

Normalerweise backe ich für uns zwei ja kein ganzes Blech Kuchen, aber da ich am Freitag früh gebacken habe, sollten wir bis Sonntag durch sein, zumal der Teig relativ dünn ist.

Ich habe mich für einen Becherkuchen mit Mandelguss entschieden und muss sagen: Es hat sich gelohnt!

Ich habe allerdings nur mit den Grammangaben gearbeitet, nicht mit dem Becker als solches. Änderungen stehen wie immer in Kursivschrift.

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#wirrettenwaszurettenist – Die Fertignudelmahlzeit

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Pastagerichte rangieren bei den Lieblingsgerichten der Deutschen wohl ganz oben. Es gibt meterlange Regale nur mit verschiedenen Nudelsorten, -formen, -marken, mit Frischei und ohne, aus Vollkorngetreide, Dinkel, Hartweizengrieß und was auch immer. Dass nicht jeder seine Pasta selber machen möchte, ist verständlich, auch wenn es nicht wirklich schwierig und zeitaufwändig ist.

Ganz schlimm wird es dann aber bei den verschiedensten Fertiggerichten. Egal ob TK-Lasagne oder Nudelauflauf, Nudeln in Tomatensauce oder Ravioli aus der Dose, Miracoli oder die verschiedensten Saucenpulvermischungen von Kn*rr und M*ggi, es ist ein Graus. Dabei ist ein einfaches Pastagericht so schnell selber gemacht.

Ich will mal anhand einer kleinen Geschichte aufzeigen, dass man selbst nach einem langen Arbeitstag noch einen Nudelauflauf selber machen kann. Nennen wir die Protagonistin der Geschichte Carla, sie hat einen stressigen Job und ist zur Zeit Single. Nach dem Büro hat sie einen Bärenhunger, also läuft der Abend folgendermaßen:

Carla ist fertig – mit der Arbeit und der Welt und will nur noch nach Hause und sich irgendetwas hinter die Kiemen schieben. Aber zu Hause noch kochen? Nee… jetzt muss es einfach etwas aus dem Supermarkt sein.

Carla fährt vom Firmenparkplatz, um den 5 Kilometer entfernten Supermarkt zu entern. Puh, mistiger Feierabendstau. Sie könnte schon fast zu Hause sein.

Nachdem sie endlich den Supermarktparkplatz erreicht, einen Stellplatz ergattert und gefühlte 5 Kilometer zum Eingang gelaufen ist, geht sie zielstrebig Richtung Gefriertruhen. Zielstrebig? Wenn sie nur nicht so hungrig wäre. Ah, Chips und Nachos. Lecker. Beides fliegt in den Einkaufswagen. Gummibärchen gleich hinterher und die Lieblingsschoki.

Um ihr schlechtes Gewissen zu erleichtern, wandern auch noch ein paar Äpfel in den Wagen. Da, endlich die Tiefkühltruhen. Carla hat so eine Lust auf Nudelgemüseauflauf. Oh, der Auflauf von der Firma Bestetiefkühlkost sieht auf der Packung ja toll aus. Carla legt die Packung in den Einkaufswagen, zur Sicherheit kommt auch noch eine Pizza mit und zwei Flaschen Rotwein.

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