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Brathähnchen mit bunter Kartoffel-Gemüsepfanne

Wir hatten beide mal wieder Lust auf ein richtig schönes Brathähnchen, wollten aber auch nicht beide einen „ganzen halben Gockel“ vertilgen. Das Pfingswochenende bot sich da doch geradezu an, für zwei Tage zu kochen.

Wir besorgten einen schönen Kikok-Gockel sowie Kartoffeln und verschiedenen Gemüsesorten nach Angebot.

Dazu schmeckte uns ein feiner Johan du Barrou Corbières, ein trockener Rotwein aus Südfrankreich.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Hähnchen, ca. 1,2 kg
  • Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver
  • 1 Hähnchenbräter für Grill oder Backofen; dies ist unser Modell
  • 2 große neue Kartoffeln
  • 3 große Strauchtomaten
  • 1 dicke Möhre
  • 1 Zucchini
  • je 1/2 roten und gelbe Paprikaschote
  • 100 g braune Champignons oder andere Pilze nach Wahl
  • 3 große Haushaltszwiebeln
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • mediterrane Kräuter*)
  • 2 – 3 EL Olivenöl

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 – 200 °C Umluft vorheizen.

Das Kikok-Hähnchen nehmen wir deshalb so gerne, weil es dieses hineingesteckte rote Minithermometer hat (siehe Foto auf der Webseite), das heraus kommt, wenn das Geflügel bis ins Innerste gar ist.

Salz, Pfeffer und Paprikapulver mit etwas Pflanzenöl verrühren und mit einem Pinsel innen und außen auf das Hähnchen auftragen. Aus den Hähnchenbräter setzen (ich finde ja, das sieht immer leicht obszön aus) und auf einem tiefen Backblech in den Ofen geben. Erfahrungsgemäß dauert die Garzeit etwa eine bis eineinhalb Stunden. Damit man nicht die ganze Zeit fasziniert vor dem Backofenfenster hockt und auf das Hochkommen des kleinen Thermometers wartet, kann man schon mal eine Stunde am Ofen vorstellen und hat dann Zeit sich um das Gemüse zu kümmern.

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Blog-Event CXXXI – Superbowls

Blog-Event CXXXI - Superbowls (Einsendeschluss 15. Juni 2017)
Gestern habe ich noch eine – vermutlich authentischere – Buddha-Bowl als die Salatschüssel im ersten Durchgang für das aktuelle Blogevent bei 1x umrühren aka Kochtopf gemacht.

Angelehnt an ein Rezept aus dem Kochbuch Vietnam – 120 Originalrezepte, bei dem alles durcheinander gemischt wird, habe ich die Zutaten schön ordentlich getrennt.

Heraus kam eine hübsche Schüssel voll

PHỚ SAU – Gebratene Nudeln mit Gemüse

Die Zutaten sollten auch in Deutschland und angrenzenden Ländern in jedem Supermarkt mit Asia- bzw. Feinkostabteilung zu bekommen sein. Die Zutaten kann man sicher noch nach Herzenslust, persönlichem Geschmack und Saison ergänzen oder austauschen. Da ist ja – wie immer in der kreativen Küche – der Fantasie keine Grenze gesetzt.

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Schnelles Abendessen: Pilzomelett auf Brot

Wenn einem nach etwas gehaltvollerem als „nur“ einer Scheibe Brot ist, ist ein leckeres Omelett auf Brot eine gute und schneller Alternative, wie ich finde.

Hier hatte ich noch ein paar Pilze, genauer gesagt Champignons, im Kühlschrank liegen, die ich einfach mit verarbeitet habe.

Pilze putzen, in Scheiben schneiden und in der heißen Pfanne ohne Fett dunkel anbraten.

In der Zwischenzeit 4 Eierfür 2 Personen – in einer Schüssel verschlagen. Mit Salz, Pfeffer und etwas selbst getrocknetem Pilzpulver – alternativ gemörserten Trockenpilzen, z. B. Steinpilzen – abschmecken.

Etwa 1 EL Fett (Pflanzenöl, Butterschmalz oder Butter) zu den in der Pfanne gut verteilten Pilzen geben und die Eier darüber gießen. Bei kleiner Mittelhitze stocken lassen, bis die Oberfläche nicht mehr flüssig ist, mit Hilfe eines Deckels oder eines Tellers das Omelett wenden. Bei abgeschalteter bzw. kleinster Hitze wenige Minuten zu Ende „trocknen“, dann das Omelett halbieren und auf den Brotscheiben (je nach Größe des Brotes) verteilen.

Nach Wunsch noch ein paar Kirschtomaten, Pickles oder Saure Gurken dazu reichen.

Pizza mit Champignons und Kochschinken

Am vergangenen Samstag gab es mal wieder eine leckere selbst gemachte Pizza.

Basis war einmal mehr der altbewährte Teig für Brötchen, Pizza und Fladenbrot, davon benötigte ich für das runde Pizzablech etwa ein Drittel.

Da es momentan keine wirklich aromatischen Tomaten gibt, habe ich den Sugo nicht selber gemacht, sondern auf stückige Tomaten aus dem Tetrapak zurück gegriffen. Den Inhalt habe ich mehre Stunden auf einem Sieb abtropfen lassen. Insgesamt hatte ich so von insgesamt 400 ml Inhalt 200 ml abgetropfte Tomaten. Mit Salz und getrockneten mediterranen Kräutern würzen und dünn auf den ausgezogenen Pizzaboden streichen. Darüber kommt dann eine Kugel Mozzarella in kleine Stücke gehackt. Der Belag besteht aus 4 Champignons in dünnen Scheiben, 4 Scheiben gekochtem Schinken in Streifen, dünne Streifen von einer halben roten Paprikaschote und einer halben roten Zwiebel sowie ein paar grüne Oliven auf meiner Pizzahälfte. Zum Schluss mit wenig geriebenem Gouda bestreuen und im auf 250 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 – 20 Minuten backen. Hier kommt es absolut auf Euren Backofen und die Dicke des Teiges an. Am besten mit der kürzesten Zeit anfangen und dann langsam hochtasten.

Nudeln mit Champignon-Sahnesauce

Unser schnelles Freitagabendessen. Die Nudeln sind wieder selbst gemacht, dieses Mal mit Hartweizengrieß:

  • 300 g Hartweizengrieß (semolina)
  • 150 ml Wasser
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 5 g Salz

Das Rezept ist von der Seite Nudeln selber machen und ist für 4 Portionen; ich hab’s für uns halbiert. Weiter verarbeitet und in Nudeln geschnitten habe ich den Teig dann später wie hier beschrieben.

Während der Teig im Kühlschrank ruhte, waren wir einkaufen und brachten die fehlenden Zutaten für die Sauce mit:

  • 5 große braune Champignons
  • Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Sojasahne oder Schlagsahne
  • Rauchsalz
  • Pfeffer
  • 1 EL TK-Petersilie oder frische
  • 1 Schuss Weißwein
  • etwas Wasser mit Kohlensäure

In einem großen Topf Salzwasser für die Nudeln aufsetzen und während der Zubereitung der Sauce zum Sprudeln bringen.

Die Champignons in Scheiben schneiden, in einer trockenen heißen Pfanne gut anbraten. Die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden und die Knoblauchzehe grob hacken. Zu den Champignons geben und wenig Mineralwasser zugeben. So kann man fettfrei braten, weil das Bratgut auf den Kohlesäureblasen schwebt wie auf einer Fettschicht.

Mit wenig Weißwein ablöschen. Die (Soja-)Sahne aufgießen und aufkochen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken. Falls die Sauce zu dick wird, kann man immer mal ein Schlückchen Nudelwasser auffüllen.

Sobald die Sauce fertig ist, die Nudelstreifen in das siedende Wasser geben. Sobald sie oben schwimmen, mit einer Schaumkelle heraus holen und direkt mit der Champignonsauce vermischen.

Kartoffellasagne mit grünem Salat

Am Sonntag sollte es etwas ohne Fleisch oder Fisch geben, aber etwas Feines musste natürlich auf den Tisch. Der GöGa und ich einigten uns auf Gemüseauflauf und brachten vom Einkauf mit, was zusammenpasste: Kartoffeln, orange und lila Möhren, einen Blumenkohl sowie braune Champignons.

Als es dann an die Zubereitung ging, habe ich mir überlegt, wie ich das Gemüse nun schön anrichte, ohne ein Durcheinander in der Auflaufform und auf dem Teller zu veranstalten.

Lasagne, aber eben nicht mit den Nudelblättern geschichtet, sondern mit hauchdünnen Kartoffelscheiben.

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Gebratene Süßkartoffeln mit Kräuterquark

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Das war mein zweiter Süßkartoffelversuch: das erste Mal habe ich Püree daraus gemacht und fand es eher – äh – gewöhnungsbedürftig.

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Bohnen-Tomatensalat mit gebratenen Champignons

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Eine Tomate aus dem Garten, die letzten grünen Bohnen von der Gemüsetajine und zwei Champignons, die ich eigentlich auch für die Gemüsetajine gekauft, aber natürlich am Sonntag prompt vergessen hatte.

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Asia-Hühnersuppe

Wie ich erzählt hatte, hatte sich ein Weckglas Hühnerbrühe nicht geschlossen, so dass ich den Rest bist zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahrt hatte.

Letzte Woche habe ich den Rest für eine Suppe im asiatischen Stil genommen. Hinein kamen außerdem Möhren-, Paprika- und Frühlingszwiebelstreifen, dazu Champignons, das restliche Hähnchenfleisch vom Einkochen, Chili aus dem Garten und Vermicelli. Es hat sehr gut geschmeckt.

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Kreative Resteküche: Nudel-Hähnchenauflauf

Von der samstäglichen Schmorgurken-Hackpfanne und der Hühnerbrüheneinkochorgie am Sonntag hatte ich noch Nudeln und Hähnchenfleisch übrig. Außerdem war da noch die gekühlte Brühe aus dem Weckglas, das sich beim Einkochen im Dampfgarer nicht verschlossen hatte.

Daraus wurde Montagmittag wieder ein leckeres Soloessen für mich. Leider gibt’s hier wirklich nur Pi mal Daumen-Angaben:

Als erstes den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.

Zuunterst in eine kleine Auflaufform kam der Nudelrest, darauf habe ich etwa 2 – 3 in Scheiben geschnittene Tomaten (je nach Größe) gelegt. Darauf kam eine Handvoll klein gezupfter Basilikumblätter. Da kann man bedenkenlos welche nehmen, die nicht mehr groß und frisch sind.

Darüber kam 1 in feine Scheiben geschnittener großer brauner Champignon, der auch sein Dasein im Vorrat fristete.

Als nächste Schicht habe ich ein paar Stücke des von der Carcasse gezupften Hähnchenfleisches sowie eine Saucenkelle Hühnerbrühe gegeben. Zum Schluss das ganze mit 1 in dünne Scheiben geschnittenen Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer würzen und mit einem Rest geriebenem, etwas hart gewordenem Gouda bestreuen.

Etwa 30 Minuten überbacken.

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