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Nudelauflauf mit Rosenkohl, Champignons und Räuchertofu

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Auflauf geht ja irgendwie immer. Und da der GöGa letztens noch meinte, er könne ihn jeden Tag in verschiedenen Varianten essen, habe ich mir mal wieder etwas neues ausgedacht:

Zutaten für 4 Portionen:
  • 300 g Gabelmaccheroni oder Nudelreste vom Vortag
  • 200 g Räuchertofu klassik von Taifun (mein Favorit)
  • 1 kleine Schalotte
  • 150 g Champignons
  • 150 g Rosenkohl, nach dem Putzen
  • 2 EL Sonnenblumenöl zum Braten
  • 4 Eier
  • 300 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss, frisch gemahlen
  • 300 g geriebener Käse nach Wunsch, bei uns junger Gouda
Zubereitung:

Rosenkohl in Blättchen zerteilen, Champignons in dünne Scheiben schneiden. Schalotte fein hacken. Räuchertofu in feine Würfel schneiden.

Nudeln in kochendem Salzwasser kurz angaren (ziemlich al dente kochen) und mit etwas Kochwasser in eine Schüssel geben. Die Rosenkohlblättchen im Nudelwasser knapp blanchieren und zu den Nudeln geben.

In einer heißen Pfanne die Champignons ohne Fett braten. Zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben.

Ein Esslöffel Öl in der Pfanne erhitzen, den Räuchertofu von allen Seiten kross anbraten. Schalotte zugeben und weich dünsten. Beides ebenfalls in die Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Eine genügend große Auflaufform mit dem zweiten Esslöffel Öl ausfetten, Auflaufmischung darin verteilen.

Eier aufschlagen, mit der Sahne verschlagen, kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken. Ca. 100 g Käse einrühren.

Die Eiersahne mit der Nudelmischung in der Auflaufform gründlich verrühren, restlichen Käse darüber streuen und den Auflauf bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Kruste gebildet hat.

Nudel-Schinken-Auflauf

Wenn’s mal schnell gehen muss, ist so ein Auflauf mit Nudeln (auch mit Resten vom Vortag) und Schinken eine tolle Sache. Auch Gemüsereste lassen sich prima unterbringen und vor dem Kompost retten.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 150 g Gabelmaccheroni *)
  • 200 g Parmaschinken am Stück
  • 1 – 2 Möhren
  • 1 – 2 Frühlingszwiebeln
  • 6 Eier
  • 100 g fein geriebener Grana Padano oder anderen Hartkäse nach Wunsch
  • 100 g Paniermehl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • etwas Butter oder Öl für die
  • Auflaufform

*) bei gekaufter Ware ganz kurz ankochen, ansonsten Reste vom Vortag oder selbstgemacht (etwas scrollen)

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Schinken würfeln. Falls er einen Fettrand hat, diesen abschneiden und separat würfeln.

Möhren putzen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden.

Eier in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss verschlagen, einen Teil des geriebenen Käses unterrühren. Restlichen Käse mit dem Paniermehl mischen.

Auflaufform leicht fetten.

Das Schinkenfett in einer Pfanne auslassen, Schinkenwürfel und Gemüse kurz andünsten. Zusammen mit den Nudeln in die Auflaufform geben, gut vermischen. Eiermasse zugießen und mit dem Käse-Paniermehlgemisch bestreuen.

In den Backofen schieben und 30 – 40 Minuten goldbraun überbacken.

Gemüsetortilla mit Blattsalat aus dem Garten

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Eine kleine Abwandlung dieser Tortilla, um weiterhin Gartenzucchini zu verwerten:

Zutaten für eine kleine Auflaufform:

  • 200 g Kartoffeln
  • 200 g Zucchini
  • 100 g Paprikaschote (rot oder gelb)
  • 1 große Haushaltszwiebel
  • Olivenöl zum Braten
  • 6 – 8 Eier
  • Basilikum, fein gehackt
  • Salz, Pimentón de la Vera
  • optional: geriebener Käse (ich hatte noch einen Rest im Kühlschrank)

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. In köchelndem Salzwasser ca. 10 Minuten angaren. Sie sollten noch einen gewissen Biss haben. Abgießen und ausdampfen lassen.

Die Zucchiniwürfel im heißen Olivenöl kurz braun anbraten und in eine Auflaufform geben. Die Paprikaschote in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel in Streifen. Beides im Olivenöl ebenfalls kurz dünsten. Zusammen mit den Kartoffelwürfeln zu den Zucchini geben und gleichmäßig verteilen.

Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, mit Salz, Pimentón de la Vera und Basilikum würzen und kurz verquirlen. Den Käse zugeben. Über das Gemüse geben.

Im auf 180 °C Umluft vorgeheizten Backofen 30 – 40 Minuten backen, bis das Ei gestockt ist.

Mit Hilfe eines Schneidbretts aus der Auflaufform holen, in mundgerechte Happen schneiden und auf einer schönen Platte servieren.

Bei uns gab es zum Abendessen noch einen Blattsalat (Rollo rosso, Sauerampfer, Rucola aus dem Garten) mit ein paar bunten Tomaten und Omma Tonis Salatdressing.

Blog-Event CL: Huhn oder Ei – Scotch Eggs

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Blog-Event CL - Huhn oder Ei (Einsendeschluss 15. März 2019)

Wenn das (k)ein Zufall ist – oder sogar von langer Hand geplant? Man weiß es nicht. Der 15. Bloggeburtstag von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf wird mit dem insgesamt 150sten Blog-Event gefeiert.

Zorra stellt sich die Frage, die so alt ist, wie die Menschheit und die Hühnerschaft: Was war zuerst da? Huhn oder Ei – oder beides? Keins von beidem?

Die Aufgabe, die sie uns stellt, besteht also darin ein Gericht mit Huhn, Hähnchen, Poulet oder wie immer man das Federvieh nennt oder mit Ei oder eben mit beidem zu kochen.

Bei uns gibt es Scotch Eggs nach diesem Rezept von Jamie Oliver, das schon länger auf der Nachkochliste stand. Statt des Schweinefleischs haben wir allerdings Hähnchenbrust genommen. Es war super lecker und trotz des Frittierens überhaupt nicht fettig.

Als Beilagen gab es Rahmspinat aus frischen Spinatblätter mit extra viel Blubb und Salzkartoffelecken.

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Einkochen: Drei Sorten Frikadellen

Vor ein paar Wochen haben der GöGa un ich mal wieder Frikadellen gemacht, also, er hat mir die je 1 kg Bio-Rind- und -schweinefleisch durch den Fleischwolf gedreht und ist dann zum Blutspenden verschwunden, um mir die ganze Frikadellenarbeit zu überlassen.

Ich hatte drei verschiedene Geschmacksorten geplant, wobei ich die Hälfte auf herkömmliche „deutsche“ Weise zubereitet hatte.

Ein Viertel habe ich dann „Asia-Style“ und das anderen Viertel „Mexiko-Style“ zubereitet.

Gegart habe ich alle Frikadellen im Backofen und anschließend fast alle Frikadellen in sterilisierten Weckgläsern eingekocht.

Sechs „deutsche“ Frikadellen habe ich für unser späteres Abendessen zurückbehalten.

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#wirrettenwaszurettenist: Blechkuchen (Sahne-Mandel-Becherkuchen)

 

 

 

 

Im August wird wieder gerettet und zwar der Blechkuchen. In guten, traditionell arbeitenden Bäckereien kann sicher immer noch einen guten Zwetschenkuchen oder Bienenstich und ähnliches kaufen, aber was es im Supermarkt zu kaufen gibt, hat – wie so oft – fast mehr Zusatzstoffe auf der Zutatenliste als Mehl, Zucker, Eier und Butter. Und mir sind die fertigen Kuchen auch fast immer zu süß.

Und so schließe ich mich gerne wieder den fleißigen Rettern und Retterinnen gegen die Lebensmittelindustrie an und zeige, dass man vieles einfach genau so gut selber herstellen kann und immer weiß, was drin ist.

Normalerweise backe ich für uns zwei ja kein ganzes Blech Kuchen, aber da ich am Freitag früh gebacken habe, sollten wir bis Sonntag durch sein, zumal der Teig relativ dünn ist.

Ich habe mich für einen Becherkuchen mit Mandelguss entschieden und muss sagen: Es hat sich gelohnt!

Ich habe allerdings nur mit den Grammangaben gearbeitet, nicht mit dem Becker als solches. Änderungen stehen wie immer in Kursivschrift.

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Clafoutis aux cérises (Gebackener Kirschpfannekuchen)

Es waren noch Kirschen übrig… wie ich uns kannte und kenne, würden die irgendwann nicht aufgegessen werden. Also fragte ich den GöGa, ob ich zum Kaffee Pfannekuchen machen solle. Ja, sehr gerne. In der Küche kam mir dann aber eine andere Idee. Ein Klassiker aus dem französischen Limousin ist das Kirsch-Clafoutis, eine Art im Ofen gebackener Pfannkuchen. So müsste ich nicht bei der Hitze am Herd stehen und jeden Pfannkuchen einzeln backen.

Gesagt, getan:

Für das Rezept kombinierte ich meinen gewohnten Pfannekuchenteig und das Rezept für herzhaftes Clafoutis.

Herausgekommen ist ein überaus köstliches Gebäck zum sonntäglichen Nachmittagskaffee:

Zutaten für eine Auflauf-/Backform von ca. 14 x 22 cm:

  • 2 Eier
  • 8 EL Buchweizenmehl
  • 2 EL gem. Mandeln
  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Vanillezucker
  • ca. 30 Kirschen
  • 1 TL Butter
  • 2 EL Puderzucker

Zubereitung:

Die Auflaufform mit der Butter gut ausfetten, dabei die Ränder nicht vergessen.

Dann die Kirschen entkernen. Das habe ich auf der Terrasse erledigt, denn das war schon eine derbe Sauerei.

 

 

Die Kirschen auf dem Boden der Backform verteilen.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

 

 

 

Aus obigen Zutaten (außer dem Puderzucker) einen Teig herstellen und über die Kirschen gießen.

Ca. 30 Minuten (Stäbchenprobe) backen.

 

 

Aus dem Ofen holen und…

 

 

 

 

… dick mit Puderzucker bestreuen.

Ich freue mich sehr, dass diese spontane Backaktion so gut gelungen ist, und das Clafoutis auch richtig gut geschmeckt hat.

Bon Appetit!

Hähnchenschenkel mit Pimentón de la Vera auf Gemüsebett

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Am zweiten Maiwochenende ging es in den Urlaub und Vorräte wollten wegverarbeitet werden.

Ich checkte die Tiefkühle und fand zwei ordentliche Kikok-Hähnchenschenkel. Außerdem mussten Kartoffeln, Tomaten, Möhren, Gemüsezwiebel und Paprikaschote verarbeitet werden. Ebenfalls fanden sich noch eingefrorene Gartenbohnen aus dem letzten Jahr. Das Essen für den Feiertag (Christi Himmelfahrt) war gerettet.

Inspiriert von diesem Rezept von Sina, der Giftigenblonde, habe ich dieses Ofengericht kreiert.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Hähnchenschenkel
  • Pimentón de la Vera
  • Salz
  • Olivenöl
  • Gemüsereste nach Wunsch (siehe oben)
  • Meersalzmischung mit mediterranen Kräutern

Zubereitung:

Die Hähnchenkeulen mit Pimentón und Salz marinieren.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. in einer leicht geölten Auflaufform verteilen. Mit dem Meersalz bestreuen.

Die Hähnchenschenkel obenauf legen und ca. 40 Minuten garen.

Die Haut ist wunderbar knusprig geworden. Das Gemüse war durch den ausgetretenen Fleischsaft auch sehr aromatisch geworden.

Vom Gemüse war noch so viel übrig, dass wir am nächsten Tag mit drei Eiern – die natürlich auch am besten noch verbraucht werden sollten – noch eine leckere Tortilla (in etwa nach diesem Rezept) machen konnten.

Nachdem wir unsere Katze Gina in die Katzenpension gebrach hatten, machten wir uns Freitag noch auf den Weg, zunächst nach Bonn.

Da wir auch dort nich ohne Essen blieben, werde ich nach und nach vom Urlaub berichten.

Semmelknödelchen

Das Rezept für Semmelknödel in „Normalgröße“ habe ich Euch ja schon vorgestellt.

Nun habe ich noch einmal eine „Fuhr“ kleinerer Knödel, insgesamt 24, gemacht und eingefroren. So habe ich für das Hirschgulasch (scrollen) am zweiten Feiertag die Beilage schon erledigt. Wahlweise gibt es Nudeln.

Gewürfelte altbackene Brötchen, vermischt mit Milch, gedünsteten Zwiebeln, feingehackter Petersilie, Eiern, Salz und Pfeffer.

Da der Teig ganz schön „matschepampig“ war, kam noch Paniermehl dazu, bis die richtige Konsistenz erreicht war.

 

 

 

 

Der Probeknödel wurde schon mal sehr vielversprechend, so dass ich…

 

 

 

 

… 24 Knödel abdrehen und auf einer Schneidmatte einfrieren konnte.

Inzwischen sind sie in einen Gefrierbeutel umgezogen.

Nachgekocht: Zucchini-Kartoffel-Tortilla

Das Rezept habe ich über die FB-Gruppe Heart & Soul Food gefunden. Petra von Gramue hatte es unter dem Namen Zucchini-Kartoffel-Pizza dort vorgestellt, ich persönlich finde aber Tortilla passender.

Ich habe das Originalrezept wie immer an meine Gegebenheiten angepasst.

Zutaten für 2 – 4 Portionen, je nachdem, ob Vor- oder Hauptspeise:

  • 1 großer Zucchino
  • 300 g Kartoffeln
  • 3 Eier
  • 200 g Mozzarella
  • 100 g Schinken (ich: 3 Scheiben Prosciuto di Parma)
  • 1/2 chinesischer Knoblauch (ich: 1 kleine „normale“ Zehe)
  • 125 ml Crèmefine (ich: ersatzlos gestrichen)
  • 2 kleine Zwiebeln und
  • 1/2 Bund Schnittlauch (ich: ersetzt durch zwei Frühlingszwiebeln)

Zubereitung:

Die Zucchini und die rohen Kartoffeln reiben.

Die Mozzarella fein hacken, den Schinken in Streifen schneiden (geht super mit der Küchenschere) und den Knoblauch fein hacken; die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden, dabei etwas Grün zur Deko zurückbehalten.

Die Eier verschlagen, alle Zutaten gut unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Die Tortillamasse in eine Auflaufform füllen, glatt streichen und ca. 40 – 45 Minuten backen.

Die Tortilla ist fertig, wenn die Eiermasse gestockt ist und die Oberfläche schön goldbraun ist.

Die Tortilla in Portionsstücke schneiden, auf Teller geben und mit den zurückbehaltenen Frühlingszwiebelröllchen bestreuen.