Das Rezept hatte der GöGa auf Facebook entdeckt und da es lecker aussah und einfach in der Umsetzung war, haben wir es ausprobiert.
Zutaten für 4 Portionen:
2 Pakete Bio-Lachsfilets (TK)
400 ml passierte Tomaten
200 ml (Koch-)Sahne
3 TL gemischte italienische Kräuter
Salz, Peffer
200 g Kirschtomaten, halbiert
1- 2 Pakete Mini-Mozzarellakugeln
Zubereitung:
Lachsfilets auftauen lassen, den grauen tranigen Streifen herausschneiden.
Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Passierte Tomaten mit Sahne und den Kräutern und Gewürzen in eine Auflaufform geben und gründlich verrühren. Halbierte Kirschtomaten und Mozzarellakugeln zugeben und zunächst 20 Minuten im Ofen vorgaren.
Lachsfilets rundum salzen und pfeffern und auf die Sauce legen, anschließend weitere 10 Minuten im Ofen garen.
Mit Pasta, am besten breiten Bandnudeln servieren. Am zweiten Tag gab es Reis dazu.
Ein sehr leckeres Gericht, allerdings ist der arme Lachs trotz der verkürzten Garzeit (im Ursprungsgericht sollte alles 30 – 35 Minuten in den Ofen) zweimal gestorben, sprich: Er war doch schon sehr trocken. Vielleicht sollte man einfach auch die Backofentemperatur auf maximal 200 °C runterregeln.
Am ersten Sonntag im Juni wird bei Leckeres für jeden Tag „Gutes im Glas“ serviert. Das ist ja ein breit gefächertes Thema: in (Weck-)Gläsern wird eingemacht oder gepickelt, man kann Suppen oder auch Salate in Gläsern servieren, natürlich Getränke oder auch schöne Desserts.
Ein ganz ähnliches Thema hatten wir schon am ersten Maisonntag im Jahr 2023, als ich auch schon ein Dessert im Glas, eine Exotische Eton Mess präsentiert habe.
Jetzt also Panna cotta. Die Idee dazu bekam ich, als mein Mann von einer Dienstreise einen Rooibos-Tee mit Blaubeer-Vanille-Aroma mitbrachte. Dieser Duft! Passt doch super in ein Dessert.
optional: Kekskrümel (ich: Schweinsöhrchen) und Minzeblatt zur Deko
außerdem: 2 Weckgläser à 250 ml zum Anrichten
Zubereitung:
Sahne mit dem Tee in einem Topf zum Kochen bringen und auf kleiner Stufe 5 – 6 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb in ein Litermaß abgießen, mit Zucker und Agartine in den Topf zurückgeben, gut verrühren, erneut zum Kochen bringen und 5 Minuten auf kleiner Stufe simmern lassen.
Gleichmäßig verteilt in kalt ausgespülte (Weck-)Gläser gießen und mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Panna cotta fest wird.
Zum Anrichten frische Blaubeeren auf die Panna cotta geben, jeweils einen zerbröselten Keks (ich: Schweinsöhrchen) darüber streuen und mit einem Minzblatt dekorieren.
Hier geht es zu den Speisen im Glas der anderen Teilnehmenden:
Am ersten Sonntag im März widmen wir von Leckeres für jeden Tag uns den neu interpretierten Klassikern.
Bei uns gab es schon vor ein paar Tagen dieses leckere Pastarezept, das der GöGa im Internet entdeckt hatte.
Die klassische Carbonara mit Guanciale, Pecorino romano und Ei wurde mit Kürbis und Sahne aufgewertet, weshalb ich den Zusatz „Carbonara Art“ verwende.
Die Sauce hat der Cookit für uns gemixt, man kann aber auch einen handelsüblichen Mixstab verwenden. Ich habe auch sonst ein paar Änderungen im Rezept vorgenommen, z. B. habe ich den Kürbis im Ofen gebacken, statt ihn in der Pfanne bzw. dem Topf gebraten.
Zutaten für 4 sehr reichliche Portionen:
400 g Spaghetti
Salz
1 Hokkaidokürbis (600 g)
1 Zwiebel, fein gewürfelt
80 g Bacon-Würfel
100 ml Gemüsebrühe
3 Eier
250 ml Sahne
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Servieren
Zubereitung:
Kürbis in Spalten schneiden und bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten im Backofen vorgaren. Kerne herauskratzen und Kürbis in Würfel schneiden. 300 g für die Sauce abwiegen, die restlichen Würfel zur Seite stellen.
In einer beschichteten Pfanne den Speck auslassen und zusammen mit den Zwiebelwürfeln braten.
Kürbis für die Sauce mit Gemüsebrühe pürieren, unter Rühren Eier und Sahne zugeben und in einem Topf ebenfalls unter Rühren auf mindestens 60 °C erhitzen. Ein weiteres Mal zu einer sämigen Sauce pürieren.
Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser al dente garen. Abgießen, dabei etwas Kochwasser zurückbehalten.
Speck-Zwiebel-Mischung zur Kürbissauce geben, mit der Pasta mischen, gegebenfalls noch etwas Kochwasser unterrühren. Je nachdem, wie stark der Bacon gesalzen ist, die Sauce mit Salz abschmecken.
Anrichten und mit den zurückbehaltenen Kürbiswürfeln und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer servieren.
Diese Pastavariante hat uns sehr gut geschmeckt, der Kürbis brachte eine schöne nussige Note mit und die Sauce war schön cremig. Nur war das Ganze durch Eier (ich habe schon eines weniger als im Originalrezept genommen) und Sahne (auch hier habe ich nicht die vollen 300 ml genommen) sehr mächtig geworden.
Beim nächsten Mal würde ich von allem, auch von der Pasta, deutlich weniger nehmen.
Jetzt bin ich gespannt auf die neu interpretierten Klassiker der Bloggerkolleg:innen:
Wir sind nach wie vor im Rahmen der kulinarischen Weltreise in Kolumbien unterwegs. Die kolumbianische Küche ist durch die Lage des Landes an zwei Meeren, dem Pazifik im Westen und dem karibischen Meer im Norden sowie den Amazonas und den Orinoko als Süßwasserreservoire auch reich an Gerichten mit Fisch und Meeresfrüchten.
Ich bringe Euch nach der Sopa de Habas y Cebada und den Almojábanas heute noch einen leckeren Cazuela genannten Meeresfrüchteeintopf mit. Das Rezept habe ich beim Stöbern auf der Seite Reisehappen gefunden.
Cazuela (Webseite eines Shops mit verschiedenen Cazuelas) bezeichnet in der ursprünglichen Bedeutung kein Gericht, sondern das Kochgeschirr, ganz ähnlich wie beim bulgarischen Gjuwetsch. Auch die Cazuela ist ein irdenes Gefäß, in dem verschiedene Zutaten als Eintopf zubereitet wurden. Im Grunde genommen ist ja auch das deutsche Wort Eintopf vom Kochgeschirr, dem einen Topf, in dem er zubereitet wird, abgeleitet.
Der kolumbianische Meeresfrüchteeintopf hat uns jedenfalls sehr geschmeckt, auch wenn wir es uns etwas einfach gemacht haben und TK-Meeresfrüchte statt frischer Ware genommen haben.
Zutaten für 4 reichliche Portionen:
2 EL Butter (ich: Sonnenblumeöl)
je 1 grüne und rote Paprikaschote
1 Stange Sellerie
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 große Möhre/Karotte
½ TL Paprikapulver
1 EL Tomatenmark
100 ml Weißwein
200 ml Fischfond *)
500 ml Kokosmilch *)
200 ml Sahne *)
300 g Garnelen **)
16 Muscheln **)
400 g Tintenfisch **)
500 g festes, weißes Fischfilet (z.B. Kabeljau) **)
1 Zweig Thymian
frischer Koriander
frische Petersilie
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
*) Da die Sahne 250 ml, die Kokosmilch aber nur 400 ml hatte, habe ich etwas mehr Fischfond genommen, um auf insgesamt 1 Liter Flüssigkeit (inklusive Wein) zu kommen.
**) Ich habe eine TK-Meeresfrüchtemischung und -Kabeljau genommen. Insgesamt hatte ich weit weniger Einlage als im Originalrezept, was aber absolut ausreichend war.
Zubereitung:
TK-Ware langsam auftauen lassen. Frische Ware wie folgt vorbereiten:
Muscheln gründlich waschen und mit einer Bürste säubern. Bereits geöffnete Muscheln entsorgen.
Anschließend das Fischfilet grob in Würfel schneiden (3 x 3 cm). Den Tintenfisch putzen und in mundgerechte Happen teilen.
Paprikaschoten waschen, nach Wunsch schälen, entkernen und in feine Würfel schneiden. Möhre schälen und ebenfalls fein würfeln. Staudensellerie waschen, die fadenartige Haut abziehen und würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.
Koriander und Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken; zur Deko zur Seite stellen.
Butter (ich: Öl) in einem großen Topf erhitzen, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Paprikaschoten, Staudensellerie und Karottenwürfel zugeben. Hitze reduzieren und das Gemüse etwa 10 Minuten glasig dünsten. Dabei hin und wieder umrühren.
Tomatenmark und Paprikapulver zugeben, kurz anrösten und anschließend mit dem Weißwein ablöschen, kurz einköcheln lassen.
Restliche Flüssigkeiten mit Thymian, Fisch und Meeresfrüchten zugeben und ca. 15 Minuten vor sich hin simmern lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie und Koriander bestreut servieren.
Wir haben die Cazuela de mariscos mit Reis genossen, man kann aber auch Brot oder frittierte Kochbananen dazu reichen.
Wie habe ich mich (nicht) gefreut, als ich feststellte, dass mir in der 18. Runde von Koch mein Rezept!, dem großen von volkermampft initiierten Foodblog-Wichteln ein Blog zugelost wurde, der sich fast ausschließlich mit Backen beschäftigt. Wer mich kennt, weiß, dass ich einfach lieber koche als backe.
Hinter meinem Tauschblog Little Kitchen and more steckt Nadja aus der Schweiz. Sie verrät, dass sie schon immer ein großes Interesse und eine große Liebe für das Backen von Brot und Kuchen hatte. So hat sie schon als Schülerin in den Ferien beim Dorfbäcker hinter die Kulissen geschaut und absolvierte nach der Schule eine Ausbildung als Bäckerin und Konditorin. Nadjas Hauptaugenmerk liegt aber eher auf Bäckerei, was man in ihrem Blog durchaus beim Durchscrollen merkt.
Neben den Broten, die sie seit Jahren selber backt, ist Nadja laut Schweizer BROT-Magazin die Königin der Hefezöpfe.
Eigentlich wollte ich Nadjas Kartoffel-Walnussbrot – wie der Rezepttitel auf Hochdeutsch heißt – nachbacken, schob es aber immer weiter vor mir her. Leider geht es mir mal wieder gesundheitlich gar nicht gut, so dass ich mich – frei nach dem Motto „Gegessen werden muss immer“ – für die Kürbissuppe entschieden habe. Nadja hatte sie im Rahmen von Zorras Blogevent „So schmeckt Spanien“ vorgestellt.
Zutaten für ca. 4 Portionen:
20 g Olivenöl
70 g Zwiebeln (geschält, in Würfel geschnitten)
650 g Muskatkürbis, geschält, in Stücke geschnitten (ich: Hokkaido)
170 g festkochende Kartoffeln, geschält, in Stücke geschnitten
250 g Halbrahm (ich: Schlagsahne, leicht angeschlagen)
Croûtons
getrocknete Kräuter
ich zusätzlich: geräuchertes Paprikapulver
Zubereitung:
Das Olivenöl in einen Topf geben, heiss werden lassen und die Zwiebelwürfel andünsten. Kürbis- und Kartoffelstücke dazugeben und ebenfalls kurz mitdünsten. Gemüsebrühepulver und Tomatenpürree zum Gemüse geben, gut vermischen und dann mit dem Wasser ablöschen. Würzen mit Salz und Pfeffer und auf kleiner Stufe etwa 40 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Danach alles fein pürieren und gegebenenfalls durch ein Sieb streichen.
Kürbissuppe in Schalen oder tiefe Teller geben, mit Croûtons, schaumiger Sahne und geräuchertem Paprikapulver servieren.
Die Suppe hat uns wunderbar geschmeckt. Vielen Dank, liebe Nadja für das tolle Rezept. Dein Brot backe ich bestimmt irgendwann auch noch mal!
Aus meinem Blog hat sich Martina von ninamanie ein Rezept von Sebastian Reichelt (Gastbeitrag) ausgesucht.
Hier stelle ich Euch die Tauschblogs der letzten 17 Runden vor:
Von mir aus wäre ich nie darauf gekommen, Möhren, Mais, Tomaten, Spinat, Senf und Sahne mit Hähnchen und Parmesan zu mischen, aber Birgit von Backen mit Leidenschaft hat mit ihrer Kritharaki-Hähnchen-Pfanne wirklich etwas wunderbares zusammengestellt.
Zutaten für 4 Portionen:
2 El Olivenöl
500 g Pollo fino = ausgelöste Hähnchenschenkel ohne Haut *)
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Paprikapulver, edelsüss
Pfeffer, Salz
20 g Butter
100 g rote Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
100 g Möhre, in kleine Würfel geschnitten
200 g Kritharaki (oder Orzo-Pasta)
150 g Wasser
150 g Weisswein
200 g Sahne
2 TL Senf
40 g getrocknete Tomaten
Salz, Pfeffer
140 g TK-Mais
30 g geriebener Parmesan
80 g Babyspinat, gewaschen (ich musste auf TK-Spinat zurückgreifen)
ein paar Spritzer Zitrone
außerdem: ofenfeste Pfanne
*) Wenn Euch die leckere Hähnchenhaut auch zu schade zum Wegwerfen ist: Haut in eine kalte beschichtete Pfanne legen, mit einem Stück Backpapier abdecken und einen schweren Topf darauf stellen. Auf hoche Mittelhitze schalten. So brät das Fett aus, ohne dass sich die Haut rollt. Das knusprige Hautstück habe ich dann noch zum Essen serviert.
Zubereitung:
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Hähncheenschenkel auslösen oder auslösen lassen. Die Haut abziehen, dann in grobe Stücke schneiden.
1 Esslöffel Olivenöl mit Oregano, Paprika, Salz und Pfeffer mischen, die Hähnchenstücke darin gut mischen, dass alles mit dem Gewürzöl bedeckt ist.
1 EL in der Pfanne erhitzen und das Fleisch von allen Seiten goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen; zur Seite stellen.
Die Butter in die Pfanne geben, Zwiebel, Knoblauch und Möhren darin unter Rühren anschwitzen.
Kritharaki zugeben, weitere 5 Minuten unter Rühren anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, aufkochen lassen, dann Wasser, getrocknete Tomaten, Sahne und Senf zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut verrühren.
Spinat, Mais und Parmesan ebenfalls unterrühren. Hähnchenfleisch obenauf legen.
Nun die Pfanne in den Backofen stellen und ca. 25 Minuten garen.
Servieren und nach Wunsch etwas Zitronensaft über das Gericht träufeln. Wenn Ihr noch einen Salat zur Kritharaki-Hähnchenpfanne reicht, werden auch gut 5 – 6 Personen davon satt.
Vielen Dank, liebe Birgit, für dieses megaleckere Essen, dass bestimmt jetzt öfter auf den Tisch kommt!
Felix von Reiseschmaus.de richtet bei Zorra im Kochtopf das aktuelle Blog-Event aus. Jetzt, wo die Tage kürzer und vor allem ungemütlich und kälter werden, ist eine leckere Suppe immer willkommen.
Nach meiner Tonkotsu-Ramen, kommt jetzt noch ein feines Champignoncrèmesüppchen, das sich besonders als als kleine, feine Vorspeise, z. B. zu einem Wildmenü eignet.
Schalotte fein hacken, Champignons bis auf ein paar Exemplare grob durchhacken.
Butter in einem Topf zerlassen, Schalotten und gehackte Champignons darin andünsten. Mit Mehl bestäuben und mit der Brühe aufgießen. Gut verrühren und 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.
In der Zwischenzeit Toast für die Croûtons entrinden und in Würfel schneiden. In einer trockenen Pfanne die zurückgelegten Champignons mit den Toastwürfeln braten.
Suppe in ein Litermaß füllen und gründlich pürieren. Pikant abschmecken, Sahne zugeben und noch einmal aufmixen.
In Suppenschälchen füllen, mit gebratenen Pilzen, Croûtons uns etwas Petersilie garniert servieren.
Am ersten Sonntag im August wird wieder Leckeres für jeden Tag zubereitet. Es geht um Gerichte für heiße Tage. Leider macht der Sommer schon seit ein paar Tagen Pause und es ist alles andere als heiß, aber warten wir es mal ab.
An heißen Sommertage mag ich am liebsten reichhaltige Salate, leichte Suppen, die auch kalt oder lauwarm schmecken oder Pasta- oder Reisgerichte mit leichten Saucen.
Es gibt Bandnudeln mit Schmorgurken und Lachs:
Zutaten für 2 Portionen:
150 g Bandnudeln
1 Landgurke, alternativ 1/2 Salatgurke
1 kleine Schalotte
1 TL Butter
1 EL Senfkörner
100 ml Weißwein
1 Becher Sahne
Salz, Pfeffer
1/2 Bund Dill
2 Bio-TK-Lachsfilets
1 EL Sesam
abgeriebene Schale und Saft von 1 Zitrone
Zubereitung:
Schalotte fein hacken, Gurke längs halbieren, die Kerne herauskratzen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
Dill fein hacken.
Etwas Butter in einer weiten Pfanne oder einem Wok bei mittlerer Temperatur erwärmen, Schalotten und Gurken darin anschmoren. Dill und Senfkörner zugeben und mit Wein aufgießen. Einkochen lassen, danach die Sahne angießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Einen großen Topf Wasser für die Nudeln aufsetzen, den aufgetauten TK-Lachs im Beutel knapp erhitzen. Herausnehmen, zur Seite legen und die Nudeln nach Packungsanleitung garen.
In der Zwischenzeit den Lachs aus dem Beutel nehmen, in große Würfel schneiden und rundum in Sesam und etwas Salz wälzen.
Fertige Nudeln zur Schmorgurkensauce geben, mit Zitronenzeste und etwas Saft verrühren. Auf tiefe Teller geben und mit den Lachswürfeln anrichten.
Wem die Sahne zu „schwer“ erscheint, kann sie durch etwas Saure Sahne oder Schmand ersetzen. Durch den Zitronensaft wird das Gericht angenehm frisch und sommerlich.
Und was gibt es sonst noch Leckeres an diesem Sonntag?
Auch im Jahr 2023 wird wieder Leckeres für jeden Tag zubereitet. Ich war im Februar 2022 mit einer Pizza bianca eingestiegen, hatte aber die letzten Male pausiert, teilweise wegen akuter Ideenlosigkeit, teilweise wegen Krankheit.
Jetzt geht es mir wieder besser und für das Thema „Schnelle Feierabendküche“ bringe ich Euch Pasta mit Vorräten aus der Tiefkühle: Garnelen und Erbsen.
Ich habe eigentlich den ganzen Tag Zeit, unser gemeinsames Abendessen vorzubereiten. Vor allem, wenn es mal aufwändiger werden soll, fange ich gerne rechtzeitig an, Sachen vorzubereiten.
Aber auch ich habe mal Tage, da ist man unterwegs oder – im Sommer – zum Beispiel im Garten beschäftigt. Da macht es nichts, wenn es schnell geht.
Für dieses leckere Gericht habe ich insgesamt 30 Minuten gebraucht, bis das Essen auf dem Teller war.
Zutaten für 2 Portionen:
200 g Pasta
8 große TK-Garnelen
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
etwas frisch gehackte Chili
grobes Meersalz mit mediterranen Kräutern
200 g TK-Erbsen
100 – 150 ml Schlagsahne
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Zucker
etwas Limettenabrieb
optional: glattblättrige Petersilie
Zubereitung:
Als erstes morgens Garnelen und Erbsen aus der Tiefkühle holen.
Abends zuerst einen großen Topf Salzwasser für die Pasta aufsetzen. Zum Kochen bringen und abwarten.
In der Zwischenzeit Zwiebel und eine Knoblauchzehe hacken. In einer weiten Pfanne oder einem Wok (Ich mag meinen Wok für Pastasaucen, weil man nach dem Abkochen der Nudeln diese im Wok super gut mit der Sauce vermischen kann.) 1 EL Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch andünsten, mit etwas Zucker bestreuen. Die Erbsen zugeben und kurz erwärmen. 4 EL Erbsen zur Seite geben, die restlichen Erbsen mit der Sahne und nach Wunsch Petersilie pürieren, mit Salz, Pfeffer und Limettenabrieb abschmecken. Zurück in den Wok geben und warm halten.
Das Pastawasser wieder aufkochen, Pasta zugeben und al dente kochen.
Eine kleine Pfanne mit dem zweiten EL Olivenöl, der zweiten angedrückten Knoblauchzehe, der gehackten Chili, etwas Limettenabrieb und dem Kräutersalz bei Mittelhitze aufsetzen. Die Garnelen von beiden Seiten kurz darin schwenken, bis sie anfangen rosa zu werden.
Pasta abgießen, mit der Erbsen-Sahnesauce mischen, auf Pastateller geben und mit den ganze Erbsen und den Garnelen dekorieren.
Generell finde ich Pasta mit einer einfachen Sauce wie Tomatensauce, Pesto oder Alio e Olio ideal für die schnelle Feierabendküche.
Was ich sonst noch so dazu zähle, findet Ihr in meiner Kategorie Schnelle Küche.
Und was haben die anderen Leckerkocher:innen im Angebot?
Im Juni 2022 feiert Queen Elizabeth II. ihr – sage und schreibe – siebzigstes Thronjubiläum. Damit ist sie nicht nur das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt, nein, sie hat ihre legendäre Vorfahrin Queen Victoria schon um sieben Jahre Regentschaft übertroffen.
Dabei war ihr die Königinnenwürde und -bürde gar nicht vorbestimmt. Thronfolger bzw. König war ihr Onkel Eduard VIII. Allerdings dankte dieser noch im Jahr der Thronbesteigung 1936 wegen seiner Affäre zur geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson ab.
Danach wurde Elizabeths Vater Albert unter dem Namen George VI. König.
Als dieser im Februar 1952 im Alter von nur 56 Jahren starb, befand sich Elizabeth mit ihrem Ehemann Philip auf einer Rundreise durch Afrika. Als Königin Elizabeht II. kehrte sie umgehend nach London zurück und wurde im Juni des Jahres in der Westminster Abbey gekrönt.
Warum ich Euch das alles erzähle? Zum Platin-Kronjubiläum der Königin hatte das Londoner Kaufhaus Fortnum & Mason einen großen Wettbewerb veranstaltet, Puddingrezepte einzureichen, da die Monarchin den süßen Genüssen nicht abgeneigt ist.
Da mache ich gerne mit und steuere einen Schnellen Orangenpudding nach einem Rezept von Jamie Oliver aus seinem Buch 5-Zutaten-Küche bei.
Zutaten für 2 -3 Portionen (je nach Größe der benutzten Formen):
180 g Orangenmarmelade mit Fruchtstücken
75 g (Koch-)Sahne + mehr zum Servieren *)
1 großes Ei
50 ml Olivenöl (ich: Rapsöl) + etwas mehr zum Ausfetten der Förmchen
50 g selbststreibendes Mehl **)
75 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
1 TL Zucker
*) Zum Servieren habe ich die dicke Rahmschicht, die sich bei Bio-Schlagsahne oben absetzt, genommen und mit wenig flüssiger Sahne glatt gerührt.
**) Selbsttreibendes Mehl gibt es bei uns in Deutschland in der Regel nicht zu kaufen. Ihr könnt es selber herstellen, indem Ihr auf 150 g Weizenmehl 2 TL Backpulver zugebt. Für den Pudding habe ich also 75 g Mehl mit 1 TL Backpulver gemischt.
Zubereitung:
Zwei bis drei backofenfeste Förmchen oder Tassen (ich: 290er Sturzglas von Weck) mit etwas Olivenöl (Rapsöl) ausfetten.
In einer großen Schüssel 50 ml Olivenöl (Rapsöl) mit 2 EL Marmelade, der Sahne und dem Ei mit einem Schneebesen verrühren. Mehl, Mandeln, Zucker und eine Prise Salz zugeben und sorgfältig untermischen.
Die restliche Marmelade mit 1 Schuss Wasser in einem kleinen Topf geben und bei mittlerer bis starker Hitze köcheln lassen, bis sie sirupartig eingekocht ist. Vom Herd nehmen.
Puddingmasse auf Förmchen verteilen, zwei Förmchen gleichzeitig in die Mikrowelle stellen und den Pudding bei hoher Stufe 2,5 bis 3 Minuten garen, bis er aufgegangen ist.
Pudding nach der wilden Fahrt in der Mikrowelle
Pudding aus den Förmchen stürzen, mit dem Marmeladensirup beträufeln und servieren. Wer mag kann auch noch etwas flüssige Sahne bzw. einen Klecks dicken Rahm (mit etwas gemahlenen Mandeln bestreut) und in Scheiben geschnittene Kumquats zugeben.
Update:Hier findet Ihr die Zusammenfassung mit den anderen Puddingrezepten.