Schlagwort-Archive: Mozzarella

Terrassenfrühstück mit Tomaten und Basilikum aus dem Garten und abends Hamburger Pannfisch

Zum Glück war und ist das Wetter in den zwei Wochen GöGa-Urlaub bis jetzt ganz akzeptabel. Die Sonne schien oft und lange, trotzdem waren die Temperaturen angenehm und nicht so dampfsaunamäßig wie in den Wochen zuvor. So nutzten wir die Tage natürlich auch mit dem ein oder anderen Terrassenfrühstück.

Im Kühlschrank lag noch eine halbvergessene Mozzarella und wie holt man sich das Sommerfeeling besser auf den Tisch als mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum und die drei Komponenten passen auch hervorragen zum Frühstück aufs Brot. Letzteres war ausnahmsweise nicht selbst gebacken, da wir ja unterwegs waren und da einfach die Zeit fehlte.

Abends wurde dann ein weiterer Punkt von des GöGas Essenswunschliste abgearbeitet:

Es gab Hamburger Pannfisch mit Senfsauce, dazu Bratkartoffeln und Gurkensalat. Dieses, mir bis dato – zumindest unter dem Namen – unbekannte Gericht gibt es wohl des öfteren in der Kantine.

Nach kurzer Recherche im Netz wusste ich, dass es sich schlicht um durch Mehl gezogene und anschließend in reichlich Fett gebratene Fischstücke handelt. Nee, hatte ich ja noch nie gemacht. *lol*

Wie auch immer, jetzt ging es erst mal den allerersten eigenen Gartenkartoffeln an die Schale!

Weiterlesen

Champignonpizza mit Lievito Madre

Vor einiger Zeit hatte Susanne von Magentratzerl mir ja ein bisschen von ihrer Lievito Madre abgetreten, die ich dann auch fleißig weiter gefüttert, gehegt und gepflegt habe. Wirklich verarbeitet hatte ich sie danach aber auch nicht, weil mir die Rezepte, die ich gefunden hatte, doch auch umständlich erschienen. Ich bin halt nicht der Typ Bäckerin, die montags schon mit dem Brot fürs Wochenende anfängt. Schande über mich!

Dann wurde bei Zorras und vorletztem Synchronbacken ein Almhefekuchen vorgestellt, in dem u. a. ein Weizensauerteig verbacken wurde. Ich habe ihn zwar erst eine Woche später gebacken, war aber wirklich begeistert von der Konsistenz des Teiges und vom wunderbaren Geschmack des fertigen Kuchens.

Einen Samstag Ende Juli sollte es dann mal wieder Pizza geben, und ich schummelte Lievito Madre in meinen bis dahin bewährten Hefeteig für Brötchen, Pizza, Fladenbrot usw.

Bester selbst gemachter Pizzateig ever. Er ist zwar im Kühlschrank nicht so bombastisch hochgegangen wie der bisher benutzte Hefeteig, aber er fühlte sich trotzdem irgendwie viel geschmeidiger und formbarer an, obwohl er recht klebrig war. Auch der GöGa war sehr angetan.

Und so habe ich den üblichen Teig abgewandelt:

Weiterlesen

Pizza Frutti di Mare e Spinaci und Tomatensaft

Wir hatten und haben immer noch Frutti di Mare übrig und ein Glas haben wir Mitte Mai zusammen mit Spinat zu einer Pizza verarbeitet.

Das Rezept dürfte inzwischen klar sein, nur der Belag variiert immer etwas: Dieses Mal war es eben 1 Glas abgetropfter Meeresfrüchte sowie ca. 100 g aufgetauter TK-Spinat. Der Rest funktionierte wie gehabt.

Da ich mir mit stückigen Tomaten aus der Konserve behelfen musste und diese auf einem Sieb über einem Gefäß habe abtropfen lassen, konnte ich mir sogar am nächsten Tag noch einen leckeren Tomatensaft mit Salz, Pfeffer und fein gehacktem Basilikum gönnen. Hier kommt so gut nichts um und das ist auch gut und richtig so!

Pizza mit Champignons und Kochschinken

Am vergangenen Samstag gab es mal wieder eine leckere selbst gemachte Pizza.

Basis war einmal mehr der altbewährte Teig für Brötchen, Pizza und Fladenbrot, davon benötigte ich für das runde Pizzablech etwa ein Drittel.

Da es momentan keine wirklich aromatischen Tomaten gibt, habe ich den Sugo nicht selber gemacht, sondern auf stückige Tomaten aus dem Tetrapak zurück gegriffen. Den Inhalt habe ich mehre Stunden auf einem Sieb abtropfen lassen. Insgesamt hatte ich so von insgesamt 400 ml Inhalt 200 ml abgetropfte Tomaten. Mit Salz und getrockneten mediterranen Kräutern würzen und dünn auf den ausgezogenen Pizzaboden streichen. Darüber kommt dann eine Kugel Mozzarella in kleine Stücke gehackt. Der Belag besteht aus 4 Champignons in dünnen Scheiben, 4 Scheiben gekochtem Schinken in Streifen, dünne Streifen von einer halben roten Paprikaschote und einer halben roten Zwiebel sowie ein paar grüne Oliven auf meiner Pizzahälfte. Zum Schluss mit wenig geriebenem Gouda bestreuen und im auf 250 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 – 20 Minuten backen. Hier kommt es absolut auf Euren Backofen und die Dicke des Teiges an. Am besten mit der kürzesten Zeit anfangen und dann langsam hochtasten.

Mit Mozzarella gefüllte Kartoffelplätzchen

Zu diesem Solo-Mittagessen hat mich ein Mitglied aus der FB-Gruppe Kochen mit Katja inspiriert. Dort wurde ein frischer Kartoffelteig hergestellt, hier war noch Kartoffelpüree übrig geblieben.

Weiterlesen

Produkttest: Pimientos de Padrón

Diese Paprikas haben ihren Namen von ihrem Anbauort, dem Örtchen Padrón in Galicien/Spanien. Inzwischen sind sie in ganz Spanien bekannt und auch in Deutschland haben sie Einzug gehalten, sind sie doch eine beliebte Tapa in den entsprechenden Restaurants.

Während des Wochenendeinkaufes letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, diese unscheinbaren, kleinen grünen Dinger im zubereiteten Zustand zu probieren. Ja, sehr, sehr lecker. So lecker, dass spontan ein Tütchen à 200 g im Einkaufswagen landete.

Am Montag drauf mussten sie dann auch direkt dran glauben:

Sie werden einfach nur gewaschen und gut getrocknet, anschließend in gutem Olivenöl von allen Seiten ziemlich dunkel angebraten, denn erst so entfalten sie ihren Geschmack. Im Rohzustand schmecken sie einfach fürchterlich bitter und langweilig.

Serviert werden sie dann nur mit Meersalz bestreut.

Bei mir gab es ein Stück Fladenbrot, das vom sonntäglichen Keema Matar übrig geblieben war sowie eine kleine Insalata Caprese aus einer Strauchtomate und einer Mozzarella.

Den kleinen Rest von der samstäglichen Gemüsesuppe gab es einfach kalt dazu – sehr erfrischend.

pimientospadron

Pizza mit Champignons, Paprikaschote und gekochtem Schinken

Am vergangenen Freitag gab es bei uns mal wieder selbst gemachte Pizza. Für den Boden hatte ich morgens wieder meinen erprobten Teig angesetzt, von dem ich abends dann etwas weniger als die Hälfte für die Pizza nahm. Aus dem Rest gab es am Sonntagmorgen frisch gebackene Brötchen.

Den Teig habe ich wie im Rezept beschrieben ausgewalkt und auf ein gelochtes Pizzablech gegeben. Als Belag kamen dieses Mal, neben Tomatensugo (wie in diesem Rezept beschrieben zubereitet) und Mozzarella, Champignonscheiben, rote Zwiebel- und Paprikastreifen sowie gekochter Schinken und oben drüber noch 2 – 3 EL geriebener Gouda auf die Pizza.

Bei 250 °C Ober-/Unterhitze 10 – 15 Minuten backen.

Es war mal wieder sehr lecker und sättigend; eine Pizza reichte locker für uns zwei.

pizza_prosciutofunghi

Insalata Caprese mit Spitzen vom grünen Spargel

Meine Blog-Artikel sind zeitlich etwas aus der Reihe geraten, aber nichtsdestotrotz möchte ich Euch gerne verraten, was ich mit den grünen Spargelspitzen vom Risotto angestellt habe.

Die gab es abends zu einem leckeren Tomate-Mozzarella-Salat mit Himbeer- statt Balsamicodressing.

Zutaten für 2 sättigende Portion oder 2 Beilagen:

  • 1 Mozzarella
  • 2 Strauchtomaten
  • Spitzen von ca. 500 g grünem Spargel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Himbeeressig
  • 1 EL Wasser
  • 1 kleine Schalotte
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 TL getrockneter Basilikum
  • ein paar Oliven nach Wunsch
  • frische Basilikumblättchen als Deko

Zubereitung:

Zunächst für das Dressing die Schalotte sehr fein würfeln. Öl, Essig und Wasser gut verrühren, Schalottenwürfelchen und getrockneten Basilikum dazu geben und mit Salz, Pfeffer sowie Zucker abschmecken.

Mozzarella und Tomaten in Scheiben schneiden und abwechselnd auf einem Teller am Rand anrichten. Die Spargelspitzen von der Mitte aus sternförmig drapieren, nach Wunsch die Oliven in die Mitte geben.

Mit dem Dressing gleichmäßig beträufeln und die Basilikumblättchen zum Schluss auf den Salat geben.

 

caprese_spargelspitzen

Pizza Funghi e Mais

pizza_funghi-mais

Diese leckere Pizza mit Champignons und Zuckermais gab es am Freitagabend bei uns. Mir war der Teig etwas zu dick, aber der GöGa fand sie sehr lecker. Schon, der Belag war ja auch gelungen!

Zutaten für 1 große Pizza für 2 Personen:

  • 1/2 Rezept Brötchenteig, mit halb Dinkelvollkron-, halb Weizenmehl 550
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Mehl zum Ausrollen des Teiges
  • 1 Rezept Tomatensugo
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 4 große Champignons
  • 1/2 Dose à 200 g Zuckermais
  • 1 Frühlingszwiebel in Röllchen
  • 2 EL geriebener Emmentaler

Zubereitung:

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Tomatensugo, wie in diesem Rezept beschrieben, zubereiten und sehr gut einkochen lassen.

Die Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.
Die Champignons je nach Verschmutzung abreiben bzw. abbürsten oder kurz abbrausen und gut trocknen. In dünne Scheiben schneiden.
Den Mais gut über einem Sieb abtropfen lassen.
Die Frühlingszwiebel in dünne Röllchen schneiden.

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig mit dem Olivenöl gut durchkneten und zu einer Kugel formen. Den Teig von Mitte her zur Größe des gelochten Pizzableches ausrollen bzw. ausziehen. Auf das Pizzablech legen.

Den Tomatensugo auf dem Pizzaboden verstreichen. Die Mozzarellascheiben auf dem Sugo verteilen, darauf die Champignonscheiben geben und den Mais und die Frühlingslauchröllchen in den Zwischenräumen verteilen. Zum Schluss den Emmentaler darüber streuen.

Die Pizza in den Ofen schieben und 7 – 10 Minuten (abhängig vom Backofen und der Teigdicke) backen.

Pizza Spinaci

Da ich noch Teig von unseren Sonntagsbrötchen übrig hatte, habe ich mir gestern wieder mal eine leckere Pizza gemacht. Sooo lecker! Da kann der Doktor aus Bielefeld aber mal gepflegt einpacken.

Zutaten für 1 Pizza:

  • ca. die Hälfte vom Brötchenteig (diesmal mit 300 g Dinkelvollkorn- und 200 g Weizenmehl 550)
  • 1/2 Päckchen stückige Tomaten (es musste schnell gehen, sonst natürlich selbst gemachtes Tomatensugo)
  • Pizzagewürzmischung
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 150 – 200 g TK- oder frischen Spinat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 rote Zwiebel

Zubereitung:

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Sugo zubereiten:
Entweder die stückigen Tomaten mit Pizzagewürzmischung sowie Salz und Pfeffer vermischen oder wie in diesem Rezept beschrieben zubereiten.

Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl einstäuben, einen Esslöffel Olivenöl zum Teig geben und diesen zu einer geschmeidigen Teigkugel kneten. Diese von der Mitte aus rund formen, so dass sie Pizzagröße erreicht und der Teig dabei schön dünn wird.

Den „Pizzafladen“ auf rundes Pizzablech (Alternativen: Backblech oder Pizzastein) legen und das Tomatensugo auf dem Teig verteilen; dabei einen kleinen Rand lassen.

Die Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und über dem Tomatensugo verteilen.

Darüber den aufgetauten, gut ausgedrückten Spinat geben; alternativ kurz blanchierten frischen Spinat.

Die Knoblauchzehen in dünne Scheiben, die rote Zwiebel in dünne Streifen schneiden und beides auf dem Spinat verteilen (siehe Foto unten):

pizzaspinaci_vorher

Die Pizza für ca. 8 – 10 Minuten backen und genießen:

pizzaspinaci_nachher