Archiv der Kategorie: Fleisch und Geflügel

Update: Die kulinarische Weltreise in Korea

Durch meinen Salzburg-Urlaub bin ich ein bisschen hinten an.

Der Oktoberabstecher nach Korea im Rahmen der kulinarischen Weltreise ist beendet.

Hier seht Ihr alle Rezepte, die zusammengekommen sind, einschließlich meinem Kimchi und dem Rindfleisch Bulgogi..

Im November geht es dann nach Großbritanien.

Die kulinarische Weltreise: Rindfleisch-Bulgogi (Korea)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Korea

Volker nimmt uns auf der kulinarischen Weltreise im Oktober mit nach Korea.

Wie hier schon erzählt, muss ich mich da komplett auf Beiträge und Rezepte aus dem Netz verlassen, da ich noch nie dort war und auch erst einmal koreanisch essen war.

Neben dem Kimchi, das uns überhaupt nicht überzeugt hat, gibt es ein Rindfleisch Bulgogi und das war mal sowas von hammerlecker, dass ich zwischendurch immer mal vom roh marinierten  Rindfleisch genascht habe.

Die Bulgogi-Marinade schmeckt bestimmt auch super zu Knusperente oder auch knusprigem Schweinefleisch. Das werde ich in Zukunft bestimmt mal ausprobieren.

Das Rezept aus dem Internet habe ich ein bisschen abgewandelt, und wir haben echt richtig „reingehauen“.

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Blog Event CLVII – Äpfel Herzhaft & Süß (Himmel und Erde mit gebratener Blutwurst)

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Blog-Event CLVII - Äpfel (Einsendeschluss 15. Oktober 2019)

Bei Zorra im Kochtopf gibt es ein neues Event zum Thema Äpfel, das Volker von Volker mampft ausrichtet. Zur Zeit läuft überall in Deutschland die Apfelernte, so auch in meinem Garten. Und auch ein paar mehligkochende Kartoffeln konnte ich einem meiner Hochbeete abtrotzen.

Dazu wurde ein Stück Blutwurst gekauft, aus dem Vorrat kam noch eine Zwiebel und schon waren die Zutaten für ein leckeres, traditionelles Abendessen auf dem Tisch. Sowohl für den GöGa als auch für mich ist Himmel und Erde ein absolutes Soulfood, das wir beide schon aus Kindertagen kennen.

Die Äpfel repräsentieren hierbei natürlich den Himmel und die Kartoffeln die Erde – ein Gericht, das gleichzeitig himmlisch und bodenständig ist.

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Schweinefiletmedaillons mit Pfefferrahmsauce, Fettuccini und Romanesco

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Mein GöGa hatte sich Schweinemedaillons mit Pfefferrahmsauce gewünscht. Und sein Wunsch ist mir ja meistens Befehl. Das Bio-Schweinefilet habe ich sou-vide im Dampf gegart und anschließend rundum gebraten. Der Romanesco wurde im Ganzen ebenfalls im Dampfgarer gegart und die Fettuccini natürlich selbst gemacht.

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Die kulinarische Weltreise: Knusprige Schweinerippchen mit Ahornsirup (Kanada)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im Juli begibt sich die muntere Reisetruppe der kulinarischen Weltreise mit Reiseleiter Volker nach Kanada. Auch dieses Land ist wieder eine Herausforderung für mich. Ich war noch nie dort und habe mir auch noch nie konkrete Gedanken gemacht, was man dort eigentlich isst. Vermutlich ähnliches wie der südliche Nachbar und eventuell von den Franko-Kanadiern beeinflusste eher französische „Cuisine“.

Natürlich ist es aber auch in Kanada wie in so vielen Ländern: Die Küche ist auch stark durch die Küche anderer Einwanderer, zum Beispiel aus Asien oder Lateinamerika sowie europäischen Staaten geprägt. Die Grenzen sind also fließend.

Ich habe mich auf der Seite So schmeckt Kanada schlau gemacht und dort auch mein heutiges Rezept gefunden.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 800 g magere Schweinerippchen
  • 80 ml Ahornsirup
  • 7 ml Chilisauce *)
  • 1,5 TL Worcestershiresauce
  • 1,5 TL Rotweinessig (ich: Aceto Balsamico)
  • 0,5 fein gehackte Zwiebel
  • 1 TL kanadischer Senf, trocken – (ich: Dijonsenf, mittelscharf)
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack

*) Leider ist die Angabe „Chilisauce“ nicht wirklich aussagekräftig, da es ja verschiedene Chilisaucen gibt. Ich habe dann eine süßscharfe thailändische Sauce genommen.

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C vorheizen, die Rippchen darin auf einem Rost eine halbe Stunde grillen.

Die übrigen Zutaten in einem Topf erhitzen und 5 Minuten kochen lassen. Die Rippchen vom Rost nehmen und die Temperatur auf 180 °C herunterschalten. Das Fleisch in einen Bratentopf legen und die Saucenmischung darüber verteilen. Weitere 45 Minuten ohne Deckel garen, dabei immer wieder mit Bratensaft bestreichen.

Die fertigen Rippchen waren sehr lecker. Wir haben sie mit dem Synchronfladenbrot vom vergangenen Wochenende und mit einem gemischten grünem Salat aus Blattsalat aus dem Garten, kurz blanchierten Zuckerschoten und Gurken. Dazu gab es ein Joghurtdressing mit Schnittlauch aus dem Garten.

Rigatoni alla Panna

Ein mir näher stehender Herr, hier auch gerne als der GöGa tituliert, hatte sich „irgendwie Pasta mit Gemüse in Sahnesauce“ gewünscht. Okay… Sahne stand noch im Kühlschrank, zwar schon ein paar Tage überm MHD, aber trotzdem noch gut. Irgendwas an Gemüse kauften wir dann ein und dazu noch eine dicke Scheibe gekochten Schinken zum Würfeln und anbraten sowie ein paar Hände voll TK-Erbsen und -Mais.

Die Pasta, dieses Mal Rigatoni, wurden natürlich wieder selbst genudelt. Inzwischen mache ich den Pastateig eher nach Gefühl, als nach Rezept. Für den Röhrennudelaufsatz der KitchenAid muss die Teigkonsistenz auch eine andere sein, als für den Aufsatz für Lasagne und Bandnudeln. Da es am nächsten Tag Nudelsalat geben sollte, habe ich gleich ein bisschen mehr Teig vorbereitet:

250 g Hartweizengrieß salzen und mit soviel Wasser mischen, dass ein ziemlich fester Teig entsteht. Jemand sagte mal, er müsse sich wie Kaugummi oder Fensterleder anfühlen. Nach dem Ruhen den Teig in Rigationi verwandeln.

Für die Sauce ca. 200 g gekochten Schinken, 1 kleine Zwiebel, 2 kleine Möhren und 3 große Champignons würfeln.

Jeweils ca. 50 g TK-Erbsen und -Mais bereitstellen.

Da der Schinken eine Fettschicht hatte, habe ich diese zunächst ausgebraten, dann den restlichen Schinkenwürfel im eigenen Fett angebraten. Aus der Pfanne nehmen, zur Seite stellen. Inzwischen die Möhrenwürfel kurz im schon leicht köchelnden Nudelwasser blanchieren. Die Champignons im Schinkenfett braten und kurz bei den Schinkenwürfeln parken.

Wenn nötig, etwas Bratfett zugeben, die Zwiebelwürfel glasig dünsten, mit etwas Mehl bestäuben, anschwitzen und mit 250 ml Sahne ablöschen und einmal aufkochen lassen. Das gesamte restliche Gemüse zugeben, mit Salz, Pfeffer und etwas Currypulver pikant abschmecken.

Die Rigatoni in gesalzenem kochenden Wasser nur ganz kurz garen, bis sie aufsteigen. Mit einem Schaumlöffel die Hälfte zur Sahnesauce geben, die andere Hälfte abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Nach dem Abkühlen in einem geeigneten Gefäß im Kühlschrank lagern.

Buon Appetito!

Entstaubte Klassiker: Toast Hawaii

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Es ist wieder so weit. Julia von German Abendbrot ruft einmal mehr dazu auf, auch im Juni Klassiker zu entstauben.

Ich entstaube heute ein Gericht, das der erste deutsche Fernsehkoch Clemens Wilmenrod kreiert hat. Eigentlich hieß er Carl Clemens Hahn und war gelernter Schauspieler. Ab Februar 1953 „spielte“ er also eigentlich nur den Fernsehkoch in einer Sendung namens Clemens Wilmenrod bittet zu Tisch (kleines Bild- und Tondokument auf YouTube) und präsentierte im Nachkriegswirtschaftswunderdeutschland so exotische Gerichte wie arabisches Reiterfleisch, venezianischen Weihnachtsschmaus, die gefüllte Erdbeere und unter anderem auch das von mir entstaubte Toast Hawaii. Es besteht eigentlich nur aus Toastbrot, ich nehme an eine wie auch immer getoastete Weißbrotscheibe, Ananas aus der Dose, gekochtem Schinken, einem gut schmelzenden Käse sowie Beleg- bzw. Cocktaiskirsche.

Ich habe jetzt natürlich auch meinen Käse nicht selber gemacht und gekauftes Bio-Dinkelvollkorntoastbrot (hier oder hier selber machen) und -kochschinken (selber machen) genommen, aber die Ananas ist frisch, die Kirsche ebenfalls – vom Baum meiner lieben Nachbarin und Freundin Doris.

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Blog-Event CLII – Südamerika (Falsches Meerschweinchen [Kaninchen] mit Kartoffeln und pikanter Sauce aus Peru)

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Blog-Event CLII - Südamerika (Einsendeschluss 15. Mai 2019)

Für das aktuelle Blog-Event bei Zorra zum Thema Südamerika (Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Französisch-Guayana, Kolumbien, Paraguay, Peru, Surinam, Uruguay, Venezuela), das Urs von Coconut & Cucumber ausrichtet, bringe ich ein ungewöhnliches Gericht:

Cuy, also Meerschweinchen, ist das Nationalgericht Perus und auch in anderen südamerikanischen Ländern beliebt. Da es hier nicht erhältlich ist, jedenfalls nicht in meiner Kleinstadt, bin ich auf Kaninchenkeulen ausgewichen. Dazu gibt es aber eine ganz traditionelle Beilage aus Kartoffeln und einer pikanten Sauce. Aus praktischen Gründen habe ich die Zubereitung des Gerichts etwas abgewandelt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Kaninchenkeulen, zusammen ca. 500 g mit Knochen; alternativ 2 Meerschweinchen
  • Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, etwas Öl als Marinade
  • 2 dicke Frühkartoffeln, ca. 30 Minuten vorgekocht
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote, in feinen Ringen
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote, geschält und in grobe Stücke geschnitten
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Maismehl
  • etwas Kochwasser von den Kartoffeln oder Brühe

Zubereitung:

Die Kaninchenkeulen (Meerschweichnen) mit der Mischung aus Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Öl einreiben. Eine Grillpfanne aufheizen und die Keulen von beiden Seiten anbraten, die Kartoffeln in Scheiben daneben legen und im Backofen bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten zu Ende garen.

Den Esslöffel Öl in einem Topf erhitzen, die Knoblauchzehen, Paprikastücke und Chiliringe darin anbraten. Den Esslöffel Maismehl darüber stäuben, gut umrühren, mit etwas Kartoffelkochwasser oder Brühe aufgießen und zu einer sämigen Sauce einkochen. Mit Salz abschmecken.

Die Kaninchenkeulen auf Teller legen, die Sauce darüber schöpfen und die Kartoffeln dazu servieren.

Mein erster Beitrag war ein gegrillter Rindfleischspieß mit Chimichurri aus Argentien.

Blog-Event CLII – Südamerika (Gegrillter Rindfleischspieß mit Chimichurri aus Argentinien)

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Blog-Event CLII - Südamerika (Einsendeschluss 15. Mai 2019)

Auf geht es zu einem neuen Blog-Event bei Zorra aka Kochtopf. Gastgeberin ist dieses Mal Urs von Coconut & Cucumber, die uns kulinarisch nach Südamerika lockt.

Als Zielländer gibt sie Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Französisch-Guayana, Kolumbien, Paraguay, Peru, Surinam, Uruguay, Venezuela an.

Bei mir geht es mit dem heutigen Essen nach Argentinien. Vermutlich denkt jeder gleich an die Pampa, Gauchos, Churrasco und Rindfleisch über Rindfleisch. Gut, letzterem konnte ich mich auch nicht verwehren, hatte ich doch immer noch Flanksteak von der kubanischen Ropa vieja eingefroren.

Wer schon mal in einem typischen Steakhouse gegessen hat, kennt sicher auch die typische argentinische Chimichurri… ja, was ist das? Eine Sauce, eine Marinade, ein Dip, ein Dressing? Vielleicht von allem etwas?

Ich habe jedenfalls das Fleisch darin mariniert und den Salat damit „gedresst“, der Rest kam als Sauce zum fertigen Gericht.

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Ostermontag: Lammlachs mit geschmortem Gemüse à la Ratatouille, dazu gebratene Kartoffelwürfelchen

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Die beiden Lammlachse hatte ich einen Tag vorher bereits mit etwas Olivenöl (zum Braten), Rosmarin, Salbei und Thymian (hat alles hat im Garten überlebt – Hurra!) und 2 – 3 ganzen Knoblauchzehen mariniert.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Lammlachse (mariniert, siehe oben)
  • 2 – 3 Kartoffeln
  • 1 Rosmarinzweig
  • 1/2 Zucchini
  • 1/2 Aubergine
  • 1/2 gelbe Paprikaschote
  • 1 Möhre
  • 3 – 4 Tomaten, je nach Größe
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 EL fein gehackte mediterrane Kräuter nach Angebot
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln entweder von Hand in feine Würfel schneiden oder mit einem entsprechenden Aufsatz der Küchenmaschine.

Das übrige Gemüse außer der Tomaten in etwa gleich große Würfel schneiden. Ich schäle dabei immer die Paprikaschote, die ich so besser vertrage.

Die Tomaten schälen, dann einfach mit den Fingern die Kerne herauspulen und fein durchhacken. In einer Schüssel mit den mediterranen Kräutern mischen.

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