Archiv der Kategorie: Fleisch und Geflügel

#wirrettenwaszurettenist: Tapas, Pinchos und Co.

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Es wird wieder gerettet… Eine kleine wackere Truppe von Food-Bloggern zeigt seit März 2014, dass man viele Artikel, die die Lebensmittelindustrie in Form von Convencience- und Fertigprodukten bereit hält, genauso gut, wenn nicht besser, zu Hause selber machen kann.

Im Mai sind das die kleinen Speisen, die man sich am liebsten in größerer Runde teilt: Tapas, Mezze, Antipasti und dergleichen mehr.

Bei uns gab es ein kleines Tapas-Buffet für zwei, an dem wir uns eines Abends satt gegessen haben:

Tapas-Buffet für zwei

Tapas habe ich schon ein paar im Blog, so dass ich nach neuen Rezepten suchen musste.

Hilfreich war dabei dieses Buch, dass ich irgendwo mal auf einem „Buchgrabbeltisch“ erstanden hatte.

Als ich das Thema für die Mai-Rettung erfahren hatte, hielt ich dem GöGa das Buch unter die Nase und trug ihm auf, Tapas rauszusuchen. Wie Ihr an den gelben „Fähnchen“ seht, waren das sehr viele.

Für das Blog-Event einigten wir uns letztendlich auf fünf Tapas.

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Koch mein Rezept (Sucuk-Pfanne mit Ei von Reiseschmaus)

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Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht bereits in die elfte Runde des von Volker mampft initiierten Blog-Wichtelns Koch mein Rezept.

Mir wurde dieses Mal der Blog Reiseschmaus von Felix zugelost.

Aus meinem Blog hat sich Simone von Zimtkringel die Süßsauer eingelegten Radieschen ausgesucht, die bei ihr natürlich ganz schwäbisch Süßsaure Radiesle heißen. Vielen Dank für die sehr lieben Worte.

Felix ist mir – soweit ich mich erinnere – bisher noch nicht begegnet. Um so schöner finde ich, dass ich mit meinem Tauschpartner einen jungen Mann Mitte 20 erwischt habe, der sich nicht nur fürs Kochen, sondern auch fürs Reisen begeistert und diese beiden Leidenschaften in seinem Blog vereint. Felix kommt aus Marburg in Hessen und blogt seit 2020. Sein Hauptaugenmerk liegt beim Kochen auf Gerichten, die schnell auf dem Tisch kommen, aber trotzdem mit frischen Zutaten sind.

Dabei ist von vegan und vegetarisch bis hin zu Rezepten mit Fleisch und Fisch alles dabei. Das finde ich wirklich toll und sagt mir und meinem GöGa sehr zu. Er war es auch, der sich das heutige Gericht, die Sucuk-Pfanne mit Ei ausgesucht hat.

Nachdem das Problem, im Kaff Sucuk zu bekommen, gelöst war, stand das köstliche Essen tatsächlich binnen kürzester Zeit auf dem Tisch.

Für uns war es die erste Begegnung mit Sucuk, bei der es sich um eine aus der Türkei stammenden Rohwurst handelt, die aber auch in anderen Ländern, vornehmlich des Balkans und der arabischen Welt Verwendung findet. Ich finde, dass sie geschmacklich eine gewisse Ähnlichkeit mit der spanischen Chorizo aufweist, aber vielleicht ist das auch nur Einbildung. In der Regel wird Sucuk, wie in diesem Gericht auch, warm gegessen, aber uns hat sie auch kalt aufgeschnitten auf dem Frühstücksbrot geschmeckt.

Sucuk-Pfanne mit Ei, ein paar frischen Tomaten und Fladenbrot
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Nachgekocht: Blitzschnelle Bratwurst-Carbonara

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Weiter geht es mit einem Rezept aus einem meiner vielen Kochbücher. Dieses Mal geht es um Jamie Olivers 5-Zutaten-Küche.

Es war im Dezember 2017 bei uns eingezogen und bisher habe ich erst zwei Gerichte nachgekocht, nämlich Wildreis mit Mangold und Kirschen (die ich durch Cranberries ersetzt habe) und Knuspriges Erndusshähnchen.

Das folgende Gericht ist im Handumdrehen aus dem Tisch und ist eine schmeckhafte Abwandlung der klassichen Carbonara.

Stellen wir uns also mal vor, der Köhler (alla carbonara bedeutet „nach Köhlerart“) hat ordentlich Holzkohle verkauft. Dann kann er sich mal eine leckere Bratwurst gönnen, um seine Pasta aufzupeppen.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 grobe frische Bratwürste
  • 150 g Pasta nach Wunsch, bei uns Spaghetti
  • 30 g Parmesan, fein gerieben
  • 1 Ei
  • 1/2 Bund Petersilie, gehackt
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

Das Bratwurstbrät aus der Pelle drücken und zu 10 – 12 Bällchen abdrehen. In etwas Olivenöl rundum knusprig braten.

Pasta wie gewohnt al dente kochen.

Ei mit ca. 20 g Parmesan, Petersilie und etwas Nudelwasser verrühren.

Fertige Pasta zu den Bratwurstbällchen geben, mit der Ei-Parmesanmischung mit weiterem Nudelwasser gut unterrühren.

Auf Tellern mit dem restlichen Parmesan und etwas Petersilie anrichten.

Nach Wunsch mit Salz und Pfeffer würzen – je nach dem Geschmack der Wurst.

Die kulinarische Weltreise: Ban Mian – Nudelschale mit Schweinehack und Pak Choi (Singapur)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Singapur - die besten Rezepte und Gerichte

Ein weiteres Mal ging es bei uns kulinarisch nach Singapur. Volker von Volker mampft hat uns im Rahmen der Kulinarischen Weltreise im April in den Stadtstaat an der Südspitze der malaiischen Halbinsel entführt.

Wie schon das Korean Popcorn Chicken, das Schnelle Fischcurry mit Tomaten und Kurkuma, die Teh Tarik Crème brûlée sowie der Duck Fried Rice ist auch dieses Gericht dem großartigen Buch Shiok Singapur von Nicole Stich entnommen.

Es handelt sich hier eher um ein schnelles Streetfoodgericht, das in einem der zahlreichen Hawker Centres Singapurs angeboten wird. Hawker Centres sind halboffene überdachte Gebäude, die als hygienische Alternative zu den Straßenküchen im Freien eingerichtet wurde. Anstelle von mobilen Speisewagen sind für die Händler dort feste Stände in Freiluftgebäuden vorgesehen. Für die Kunden stehen gemeinsame Tische und Stühle zur Verfügung. Viele Hawker Centres sind auf eine einzige Speise spezialisiert, in anderen gibt es eine Vielfalt verschiedener Küchenrichtungen, so dass auch in einer größeren Runde jeder sein Lieblingsgericht findet.

Das Konzept beschreiben Cornelia von Silver Travellers und Gabi von Langsam kocht besser in ihren Beiträgen.

Für das Ban Mian braucht man getrocknete, Ikan Bilis genannte Anchovis, die mir der GöGa im Internet bestellt hat. Ich hatte erst überlegt, sie wegzulassen, bin aber froh, es nicht getan zu haben. Sie werden gründlich gewässert, weil sie sehr salzig sind, anschließend gut abgetrocknet und in heißem Fett frittiert. Ich bin froh, dass ich sie doch besorgt habe, denn mir haben diese kleinen knusprigen Fischlein, die quasi mit „Haut und Haaren“ gegessen werden, super geschmeckt. Dem GöGa nicht, weshalb er etwas mehr gebratenes Hackfleisch in sein Schüsselchen bekam.

Ban Mian: Reisbandnudeln mit kräftig gewürztem Hackfleisch, Mangold als Pak Choi-Ersatz, pochiertem Ei und den frittierten Anchovis
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Die kulinarische Weltreise: Duck Fried Rice – Gebratener Reis mit Entenbrust (Singapur)

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Ein weiteres wunderbares Gericht aus dem tollen Kochbuch Shiok Singapur von Nicole Stich war dieser aromatische gebratene Reis. Auch dieses Gericht habe ich für die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft zubereitet, die uns im April nach Singapur führt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Entenbrust (ca. 250 g) *)
  • 1 TL 5-Gewürze-Pulver
  • 1 TL Sesamöl
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Möhre
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1/2 große grüne Chilischote nach Belieben (ich beliebte nicht!)
  • 2 Eier
  • 2 EL helle Sojasauce
  • 1 TL dunkle Sojasauce
  • 300 – 350 g gegarter Basmatireis (ich hatte extra die doppelte Menge zum Fischcurry gekocht)
  • 1 EL Reiswein
  • feines Meersalz
  • (weißer) Pfeffer aus der Mühle
  • außerdem: Limettenvierte, Chilisauce (z. B. Sriracha), Hoisinsauce zum Servieren

*) Ich habe hier die Challans Label rouge Entenbrust vom Genusshandwerker aus dem Tiefkühlschlaf gerettet. Für den Bratreis habe ich anderthalb Entenbrüste sowie die gesamte Haut verwendet. Die halbe Entenbrust habe ich zu Hackfleischsauce zu Pasta verarbeitet.

Zubereitung:

Alle Zutaten vorbereiten und bereitstellen, da das Braten von Reis schnell von der Hand geht:

Die Haut von der Entenbrust lösen. Dafür mit Küchenpapier ein einer Seite greifen und abziehen. Da die Haut zerkleinert wird, macht es nichts, wenn das nicht sofort in einem Stück klappt. Haut in maximal 1 cm große Stücke schneiden.
Brustfilet längs halbieren, quer zur Faser in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und mit 5-Gewürze-Pulver und Sesamöl mischen.

Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in 4 cm lange Stücke schneiden. Möhre putzen, schälen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
Ingwer und Knoblauch schälen, nach Belieben die Chili entkeren und waschen und alles fein hacken.
Eier mit 1 TL heller Sojasauce in einer Schüssel mit einer Gabel verrühren.

Wok erhitzen. Darin die Entenhaut im eigenen Fett goldbraun und knusprig braten, herausnehmen und auf Küchenpapier entfetten. Fett aus dem Wok bis auf 2 EL abgießen und beiseite stellen (wird noch gebraucht).
Hitze ordentlich erhöhen, Entenbrust zugeben und 2 bis 3 Minuten unter Rühren braten dabei mit der dunklen Sojasauce würzen. Fleisch in eine Schüssel geben und den Wok mit Küchenpapier auswischen.

Restliches Entenfett, Frühlingszwiebel, Möhren, Ingwer und Knoblauch (evtl. Chili) in den Wok geben und bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten anbraten. Reis zugeben, mit dem Pfannenwender auflockern und mit dem Gemüse vermischen. Weitere 4 bis 5 Minuten braten, mit Reiswein und restlicher hellen Sojasauce würzen. Entenfleisch zugeben und alles gut durchmischen.

Reis etwas zur Seite schieben. Eier auf die freie Wokfläche gießen, kurz stocken lassen, umrühren und ganz stocken lassen. Alles gut durchrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Bratreis auf Schalen verteilen, die Entenhautstücke salzen und über den Reis streuen. Sofort servieren.

Bei Tisch nach Vorliebe mit Limettensaft, Chili- und Hoisinsauce und Korianderblättchen würzen.

Dieser eigentlich einfache Bratreis war die reinste Geschmacksexplosion!

Im Laufe des Monats ergänze ich nachfolgend die Gerichte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Korean Popcorn Chicken (Singapur)

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Im April führt uns die Kulinarische Weltreise mit unserem Reiseleiter Volker mampft mal wieder nach Asien – genau gesagt nach Singapur.

Wie hier schon beschrieben, ist der Stadtstaat Singapur ein wahrer „melting pot“ der verschiedenen Kochstile und so hat auch dieses köstliche Hähnchengericht aus Korea hier seine Berechtigung. Es ist aus dem Buch Shiok Singapur von Nicole Stich und hat uns wahnsinnig gut geschmeckt.

Wie immer, wenn es um „exotische“ Zutaten geht, hatte ich auch hier wieder Mut zur Lücke und habe verwendet, was ich bekommen konnte bzw. im Vorrat hatte.

Statt der im Rezept erwähnten koreanischen Gewürzpaste Gochujang habe ich meine rote Thai-Curry-Paste genommen, was zu einem überaus köstlichen Ergebnis geführt hat. Wie schon bei anderen Weltreisezielen erwähnt, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten zum Original und deshalb war und bin ich mit dem Geschmack zufrieden.

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Die Kulinarische Weltreise: Sarmale (Rumänien)

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Wir sind mit der kulinarischen Weltreise unter Federführung von Volker mampft zurück in Europa. Es geht nach Rumänien. Der moderne rumänsiche Staat entstand 1859 durch die Zusammenlegung der Fürstentümer Moldau und Walachei; die Hauptstadt ist Bukarest. Nach 1945 gehörte Rumänien zum Warschauer Pakt und gehörte unter den Mitgliedsstaaten nach meinem Eindruck zu den echten Hardlinern. Nach dem Zusammenbruch trat das Land 2004 zunächst der NATO, 2007 der Europäischen Union bei.

Ich selber war ich leider noch nicht dort, habe aber schon verschiedene Dokumentationen im TV gesehen und war von der Vielfältigkeit und Schönheit der verschiedenen Landschaften sehr angetan.

Wer Rumänien hört, denkt vielleicht auch mit einem gewissen Grusel an die Figur des Grafen Dracula, der in Fürst Vlad III. eine historische Vorlage hat. Sowohl Vlad III. als auch die Romanfigur Graf Dracula (ersonnen von Bram Stoker) trieben in der Walachei ihr Unwesen.

Und die rumänische Küche? Wikipedia weiß:

Die rumänische Küche ist die Landesküche Rumäniens. Dabei unterscheidet man historisch wie kulturell die Küchen des Ardeals, der Walachei und die der moldauischen Gebiete an der Grenze zur Republik Moldau mit dessen Landesküche.

Ein wichtiges Grundnahrungsmittel ist Mais. Er wird in Form von Maisgrieß und Maismehl beim Kochen und Backen verarbeitet. Als ein Nationalgericht gilt Mămăligă, ein fester Maisbrei. Das Fleisch und die Milch von Schafen spielen ebenfalls eine sehr große Rolle. Die Kartoffel hingegen hat eine eher untergeordnete Bedeutung und wird allenfalls als Beilage verwendet, wie bei uns zum heutigen Gericht.

Der GöGa hat ein paar rumänsiche Kollegen, die gleich mal nach typischen Rezepten befragt wurden. Unter anderem wurden die Sarmale (Singular: Sarma) genannt. Das sind Kohlrouladen aus typisch sauer eingelegten Weißkohlblättern bzw. ganzen Kohlköpfen. Leider habe ich diese sauren Kohlblätter im Kaff nicht bekommen, obwohl ich in „osteuropäisch“ bestückten Supermarktregalen gesucht habe und sogar einen russischen Supermarkt besucht habe.

In einem Rezept im Internet fand ich den kleinen Kniff, die Kohlblätter einfach in Essigwasser zu kochen, falls man wie ich keinen Erfolg beim Einkauf habe und so habe ich es auch gemacht.

Am Vortag habe ich also von einem großen Weißkohlkopf sechs schöne große Blätter vorsichtig abgelöst, in einem großen Topf mit Siebeinsatz Wasser und einen guten Schuss Essigessenz zum Kochen gebracht und die Kohlblätter so lange gekocht, bis sie so weich sind, dass man sie leicht biegen kann.

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Ginger Chicken mit Fladenbrot

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Weiter geht es mit Kochen und Essen aus der Bämbox von Tim Mälzer.

Es gab ein überaus leckeres, leicht scharfes Ingwerhähnchen. Die fertige Bio-Mischung im Glas befand sich ebenfall in der Box. Das Rezept steht im Kitchen Impossible Kochbuch, und ich werde es auf jeden Fall mal nachkochen.

Dieses Mal musste ich nur den Inhalt des Glases in eine Pfanne geben, das Glas it ca. 50 ml Wasser durchspülen und dazu geben und heiß werden lassen.

Ich habe den restlichen Mizunasalat und ein paar TK-Erbsen zugegeben. Das war eine tolle Idee!

Um die Schärfe für mich etwas abzumildern, habe ich einen Kleks Joghurt auf das Gericht gegeben und ein paar Korianderblätter darüber gestreut.

Dazu gab es Fladenbrot.

Wagyu Flat Iron-Steak mit Pinsa und Mizuna-Salat

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Wie hier schon geschrieben, habe ich mir die sogenannte Bäm-Box von Tim Mälzer bestellt, die vergangenen Freitag bei uns eintraf.

Aus dem vielfältigen Inhalt habe ich gleich mal fünf Zutaten für unser Dinner for Two ausgesucht. Als Nachtisch gab es noch eine selbstgerührte Orangenquarkcrème mit Mandelkaramell.

Doch zunächst zum Hauptgericht:

Statt die Pinsa – wie im beiliegenden Rezeptheftchen vorgeschlagen – mit Tomatensugo, Mizuna, Parmesan und Steakstreifen zu belegen, habe ich das Ganze etwas auseinanderdividiert. Dem GöGa war der/die/das Mizuna *) durch die enthaltenen Senföle zu scharf, so dass ich mich entschloss daraus einen Salat mit einer Honigvinaigrette zu machen, was gut angkam. Darauf kam eine halbe gewürfelte Birne sowie frisch gehobelter Parmesan.

*) Mizuna ‚Shoto‘ ist in Japan ein beliebter Senfkohl oder Senfsalat, der nur eine dezente Schärfe besitzt. Die jungen Blätter sind als Basis für frische Salate gut geeignet.

Er ist vielfältig zu verwenden. Junge Blätter als Salat, ältere Blätter als Spinat und die Blattstiele als Beilage. Die Pflanzen bieten einen hohen Ertrag, sind sehr kältetolerant und als Frühjahrs- und Herbsternte gut anzubauen. Ich habe sogar ein (vergessenes) Samentütchen in der Küche liegen, so dass ich dieses Jahr auf jeden Fall mal Mizuna in eines meiner Hochbeete aussäen werde.

Zutaten für den Salat:

  • 2 Handvoll Mizunablättchen (Sie waren in einem Topzustand, hatten weder welke noch matschige Blättchen und brauchten nur kurz gewaschen und trocken geschleudert zu werden.)
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 EL Weißweinessig (oder Reisessig, aber daran denke ich gerade beim Tippen erst)
  • Salz, Pfeffer
  • Honig, Menge nach Geschmack
  • etwas Wasser zum Glattrühren
  • 1 kleine geschälte und entkernte Birne (Conference) in Stücken
  • frisch gehobelter Parmesan

Zubereitung:

Die Zutaten für das Dressing zusammenrühren. Kurz vor dem Servieren die Mizunablättchen untermischen, auf Teller oder in Salatschälchen geben und mit Birne und Parmesan dekorieren.

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Die Kitchen Impossible Box

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Ja, ich gebe es zu: Ich schaue Kitchen Impossible und das regelmäßig und sehr gerne. Ich finde es immer wieder spannend, wie Tim Mälzer und seine „Rivalen“ den Zugang zu den verschiedenen Speisen finden und wie sie diese dann mehr oder weniger erfolgreich nachkochen.

Nun lief mir bei Facebook Werbung für die sogenannte Bäm-Box über den Weg. Nach einigem Zögern bestellte ich mir bzw. uns diese, inzwischen ausverkaufte Box.

Pünktlich am 18.02.2021 traf sie gegen Mittag ein:

Fast wie im Fernsehen. Gespannt packten der GöGa und ich die Box aus und fanden folgenden Inhalt:

Neben dem Kochbuch und dem kleinen Schimpfwörterbuch (nettes Gimick, hätte aber nicht sein müssen) beinhaltete sie:

  • Kitchen Impossible Shakshuka Base – im Glas für 2 Personen
  • Kitchen Impossible Ginger Chicken– im Glas für 2 Personen
  • Tims BBQ-Sauce
  • Tims Kartoffelsalatdressing für den perfekten Kartoffelsalat
  • Knusprige Pinsa – für 2 Personen
  • Franz Kellers Tomatensugo – 440ml
  • Rayu-Öl mit Knoblauch und Chili – im Glas
  • Mizuna Salat (leichte Schärfe, mehr Bumms als Rucola)
  • Gereifter Parmesan – am Stück
  • Ein Glas echte, einzigartige, originale FRANZBrötchencrème™ mit Zimt & Karamell
  • Zwei kleine Helbing Sondereditionsflasche – je 2cl

    Das ultimative Steak-Tasting Paket, powered by OTTO Gourmet. Drei Flat Iron Cuts (Schulterscherzel), inklusive ausführlicher Tasting-Anleitung:

  • Irish Hereford Prime Beef – 200g
  • US Beef vom Black Angus – 200g
  • Australisches Wagyu Beef – 200g
  • Pink Salt Flakes – 50g perfektes Salz zum Fleisch

Aus Pinsa, Tomatensugo, Wagyu und Mizuna bereitete ich uns später ein sehr leckeres Abendessen zu.

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