Archiv der Kategorie: Fleisch und Geflügel

Die kulinarische Weltreise – Gulasch mit Gretschnewaja Kascha (Gastbeitrag v. Sebastian Reichelt; Polen)

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Und hier kommt noch ein weiteres Gulaschgericht im Rahmen der kulinarischen Weltreise nach Polen von meinem Gastblogger Sebastian Reichelt. Wie immer weise ich darauf hin, dass das Copyright für Bild und Rezept bei ihm liegen.

Bei Greschtnewaja Kascha handelt es sich um Buchweizengrütze, die im gesamten osteuropäischen Raum bekannt ist.

Zutaten für 4 Portionen:

Für das Gulasch:
  • 1 kg Rindfleisch (Bug, Keule oder Schulter)
  • 500 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml Rotwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß)
  • Butterschmalz
  • Mehl
Für die Buchweizengrütze:
  • 1 Tasse Buchweizen
  • 2 Tassen Wasser
  • Salz
  • Butter

Zubereitung:

Für das Gulasch:

Das Rindfleisch in gleichmäßige Würfel schneiden, Zwiebeln vierteln und die Viertel halbieren, Knoblauchzehe in Scheiben schneiden.

Das Fleisch portionsweise in Butterschmalz, scharf anbraten und herausnehmen.

Die Zwiebeln und den Knoblauch hineingeben und goldbraun braten, Lorbeerblätter und Tomatenmark dazu geben und ein paar Minuten mitschmoren, Fleisch wieder hineingeben und mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver würzen, gut durchrühren und mit dem Rotwein ablöschen, aufkochen und beim Rühren den Bratensatz gut ablösen.

Wasser angießen bis das Gulasch fast bedeckt ist. Zugedeckt ca. 1,5 bis 2 Stunden sanft köcheln lassen. Nochmals abschmecken und ggf. mit etwas Stärke oder Mehlbutter andicken, ist normalerweise aber nicht notwendig.

Für die Buchweizengrütze:

Den Buchweizen mit dem Wasser (ungesalzen!) zum kochen bringen. Vorsicht kocht gerne über!

Temperatur runter schalten und gelegentlich umrühren. Sobald das Wasser unterhalb des Buchweizens ist, die Hitze ausschalten und den Deckel auf den Topf geben, quellen lassen, bis das Wasser verschwunden ist, dann wird der Buchweizen nicht matschig und bleibt schön körnig.

Jetzt erst salzen und einen Klacks Butter dazu geben, gut unterrühren, servieren.

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Die kulinarische Weltreise – Gemischtes Gulasch mit braunen Champignons, geschmorter Rote Bete und Kopytka (Gastbeitrag v. Sebastian Reichelt; Polen)

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Mein Gastblogger Sebastian Reichelt steuert neben dem Kapuśniak noch dieses Gulaschrezept mit polnischen Gnochi sowie ein weiteres Rezept mit Buchweizen zur kulinarischen Weltreise nach Polen bei.

Copyright am Bild und Rezepttext liegt bei Sebastian.

Zutaten für 4 Portionen:

Für das Gulasch:
  • 1,2 kg gemischtes Gulasch
  • 600 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehe
  • 200 g braune Champignons
  • getr. Steinpilze Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kümmel
  • 2 Lorbeerblätter
  • Paprika, edelsüß
  • Rosenpaprika
  • Tomatenmark
  • Rinderbrühe (oder Wasser)
  • Butterschmalz
Zubereitung:

Die Steinpilze mit kochendem Wasser überbrühen und einweichen lassen. Zwiebeln vierteln, Knoblauchzehe und Champignons in Scheiben schneiden.

Gulasch nach und nach in Butterschmalz scharf anbraten, Champignons mit anbräunen, Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und etwas glasig werden lassen.

Etwas Tomatenmark unterrühren und mit Salz, Pfeffer und den Paprikasorten würzen. Mit der Rinderbrühe (oder Wasser) ablöschen und das Fleisch soweit angießen, dass es bedeckt ist, die Pilze und das Einweichwasser (durch ein Sieb gegossen) dazu geben und alles ca. 2 Stunden schmoren lassen, ab und an Wasser nachgießen.

Die Zwiebeln sollten verkocht und das Fleisch zart sein. Nochmals abschmecken, angedickt muss normalerweise nicht werden, da die zerkochten Zwiebeln schon für eine gute Konsistenz sorgen.

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Die kulinarische Weltreise – Kapuśniak (Gastbeitrag v. Sebastian Reichelt; Polen)

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Ich freue mich, dass ich einmal mehr Sebastian Reichelt als Reisebegleiter auf der kulinarischen Weltreise begrüßen darf. Er bringt uns einen herzhaften Krauteintopf aus Polen mit.

Wie immer liegen das Copyright für Bild und Rezept des Spitzkohleintopfes mit Tomaten, Dill und Bacon bei Sebastian.

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • ca. 800 g Rindfleisch (z.B. Hohe Rippe)
  • 1 Spitzkohl
  • 6-8 Kartoffeln
  • Suppengrün (Porree, 1 – 2 Möhren, Sellerie, Petersilie)
  • 2 Dosen Eiertomaten
  • Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehe
  • Pimentkörner
  • Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • ggf. Zucker
  • etwas Kümmel
  • frischen Dill
  • 1 Packung Bacon

Zubereitung:

Aus dem Rindfleisch und der Petersilie, Piment-, Pfefferkörner, Salz und Lorbeerblättern eine Brühe kochen.

Das Rindfleisch aus der Brühe nehmen, in Würfel schneiden und beiseite legen, Petersilie und die Gewürze entsorgen.

Das Suppengrün, Knoblauch und Kartoffeln in Würfel oder in Scheiben schneiden.

Den Kohl klein schneiden, Strunk und dicke Blattadern entfernen.

In der Brühe zuerst das Suppengrün, die Kartoffeln und den Knoblauch kochen, sobald die Kartoffeln fast gar sind, den Kohl dazu geben. Der Kohl braucht nicht lange zum garen.

Wenn der Kohl gar ist, die Tomaten hinzufügen, vorher in der Dose grob zerkleinern. Alles noch etwas kochen lassen, evt. etwas Tomatenmark hinzufügen, mit Salz, frischem Pfeffer und ggf. Zucker abschmecken.

Die Suppe sollte angenehm säuerlich (tomatig) schmecken.

Den Dill hacken und einen großen Teil unter die Suppe rühren, der Rest kommt auf die Suppe beim Anrichten. Der Bacon wird in der Pfanne gebraten, auf Küchenpapier entfettet und dann auf die Suppe gelegt oder drüber gebröselt.


Hier geht es zu den bisherigen Rezepten:

Westfälisches Krüstchen, Version 2

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Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Es geht kulinarisch weiter durch mein Heimatland Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen von Sylvias Reise durch die deutschen Küchen machen wir nach Bayern und Berlin (Zusammenfassung folgt) Halt im bevölkerungsreichsten Bundesland. Geboren mitten in Westfalen, östlich des Ruhrgebiets, habe ich 25 Jahre meines Lebens auch im Rheinland verbracht, genauer gesagt in der Umgebung von Bonn.

Nachdem ich Euch im heißen August schon eine vegetarisch-leichte Version des Westfälischen Krüstchens vorgestellt habe, wird’s jetzt deftig. Dabei kann ich Euch versichern, dass meine Portionen immer noch klein waren im Gegensatz zu dem, was in „gutbürgerlichen“ Restaurants serviert wird.

Dieses Mal gab es die fleischliche Variante mit Schweineschnitzel auf einer Scheibe meines selbstgebackenen Doppelbacks statt einer Toastscheibe, auch das Spiegelei kam etwas rustikaler aus der Pfanne. Als Beilagen hatten wir Champignons mit Zwiebeln sowie selbst gemachte Pommes frites.

Als Getränk hatte ich mir dieses Mal eine Flasche Soester Hell aus der einzigen noch am Ort verbliebenen Brauerei, dem Brauhaus Zwiebel, mitgebracht.

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Pannekoken met Pillewörmer

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Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Dieses einfache Gericht aus dem Münsterland habe ich im Rahmen von Sylvias Foodblogger-Aktion Deutsche Küche gemacht, denn die dritte Station geht nach Bayern und Berlin in mein Heimatbundesland Nordrhein-Westfalen. Ehrensache, dass ich mich da besonders ins Zeug lege!

Die „Pfannkuchen mit Regenwürmern“, wie das heutige Gericht übersetzt heißt, kannte ich selber noch nicht.

Der Legende nach wurde es im Münsteraner Lokal Pinkus Müller erfunden, als ein Spaßvogel namens Baron von Renesse bei der Wirtin „Pannekoken mit Pillewörmer“ bestellte. Darauf hin soll diese in Streifen geschnittenen gekochten Schinken in den Pfannkuchenteig eingebacken haben. Das Gericht steht immer noch auf der Speisekarte des Pinkus Müller.

Mit etwas Fantasie könnte man tatsächlich Regenwürmer im Pfannkuchenteig erkennen.

Bei uns gab es noch einen kleinen Salat mit einem, so meine ich, ebenfalls für Westfalen typischen Dressing dazu.

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Koch mein Rezept (Kürbis-Hackbällchen-Spätzle-Auflauf von kohlenpottgourmet)

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Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Ich muss zu meinem Bedauern sagen, dass mir Stephanies Blog kohlenpottgourmet bisher komplett durchgegangen ist.

Weder ist er mir bisher bei anderen Blogevents begegnet, noch ist er mir sonst im WWW über die Füße gelaufen, was sehr bedauerlich ist.

Denn Stephanie hat sich aus gesundheitlichen Gründen dem Clean-Eating verschrieben, dass heißt sie isst möglichst industriell unverarbeitete Gerichte ohne Zucker und hat somit jede Menge Rezepte im Blog, die mir super gut gefallen. Ebenfalls aus medizinischen oder gesundheitlichen Gründen, wenn auch unterschiedlichen, versuche ich auch, so viel und oft wie es nur geht auf Fertigfutter zu verzichten und möglichst alles selber zu machen. Komplett verzichte ich hierbei nicht auf (Industrie-)Zucker, benutze aber meist weniger als z. B. im Kuchenrezepten angegeben ist, weil ich es sowieso nicht so süß mag.

Wie und wieso es bei Stephanie zur neuen Ernährungsweise und damit zum Blog kam, lest ihr hier.

Ich freue mich also sehr, dass mir im Rahmen von Volkers neuer Foodblogger-Aktion Koch mein Rezept, „die kohlenpottgourmette“ (Sorry!!) zugelost wurde.

Der GöGa, der ja vermutlich bis Ende des Jahres mindestens noch im coronabedingten Homeoffice sein wird, wurde beauftragt, ein Rezept rauszusuchen, denn schließlich muss es ihm ja auch schmecken. Er hat sich für den schon recht herbstlich anmutenden Kürbis-Hackbällchen-Spätzle-Auflauf entschieden.

Als Fleischvariante habe ich statt des Rinderhackfleischs aus dem Originalrezept Hirschfilet genommen, das seit der Weihnachtszeit im Tiefkühler schlummerte. Ich dachte, es unterstreicht die spätsommerliche Anmutung, denn auch der Kürbis ist für mich eher ein Gewächs aus dieser Jahreszeit.

Da wir abends die Hauptmahlzeit essen und nachmittags der Garten rief, habe ich direkt nach dem sonntäglichen Frühstück mit den Vorbereitungen begonnen. Der so fertig gestellte Auflauf musste abends nur noch mit dem Guss (Eier, Milch und Schmand) übergossen werden und vierzig Minuten im Backofen garen und überbacken. Hätte ich sofort von Anfang an den Backofen auch auf die vorgesehene Temperatur von 200 °C gestellt, hätten wir nicht harten Kürbis und flüssige Eierpampe auf dem Teller gehabt. Flugs wurde alles noch mal in die Auflaufform geschaufelt und noch mal 30 Minuten nachgebacken. Dann war der Auflauf aber wirklich köstlich, vor allem die Hirschfrikadellen waren klassen.

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Die Kulinarische Weltreise – Köfte-Pfanne mit Gemüse und türkischen Reisnudeln (Gastbeitrag v. Sebastian Reichelt; Türkei)

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Ich habe mal wieder Sebastian mit Gastbeiträgen zur türkischen Küche im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft im Blog zu Gast. Neben der Köfte-Pfanne hat er uns noch Blätterteigrolle mit Spinat und Schafskäse, dazu Zaziki und Rote Bete-Traubensalat mitgebracht.

Es versteht sich, das das Copyright für Rezept und Foto bei Sebastian liegt und verbleibt!

Zutate für 4 Portionen:

Für die Köfte:
  • 500 g Rindfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer
  • gemahlener Kreuzkümmel
  • Koriander
  • Ingwer
  • Pul Biber (türkische Chilimischung)
  • ein paar Stengel Petersilie
  • Olivenöl
Zubereitung:

Die Zwiebel und Knoblauchzehen für die Köfte fein würfeln und dann sehr fein hacken. Petersilie sehr fein schneiden. Zum Hack mit dem Ei, etwas Semmelbröseln und den Gewürzen geben, gut durchmischen und abschmecken. Kleine Köfte mit angefeuchteten Händen formen. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl, bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Aus der Pfanne nehmen und überschüssiges Fett abgießen, Pfanne auswischen.

Für die Gemüsepfanne:
  • 4 gelbe Spitzpaprika
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 4 Tomaten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Petersilie
  • Chiliflocken
  • Pfeffer
  • Salz
  • Thymian
  • Oregano
  • Olivenöl
  • 300 g türkische Reisnudeln (Arpa Sehriye)
  • Joghurt 10%
  • Pul Biber
  • Zitrone
Zubereitung:

Das Gemüse für die Pfanne nach Gusto kleinschneiden, Knoblauchzehen hacken, Kichererbsen abgießen.

In der Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten, dann nach und nach das Gemüse dazu geben.

Mit den Paprika anfangen, ggf. etwas Öl nachgeben. Unter Rühren etwas anbraten, mit den gehackten Tomaten ablöschen, Gewürze dazu geben und etwas Wasser angießen. Etwas schmoren lassen, die Kichererbsen und Köfte hinzufügen und warm werden lassen, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Grob gehackte Petersilie untermischen.

In der Zwischenzeit die Reisnudeln nach Packungsanleitung kochen (ca.10 Minuten).

Auf dem Teller anrichten, etwas Olivenöl darüber geben und einen Klecks Joghurt mit einer Prise Pul biber dekorieren. Ein Zitronenviertel kommt auch noch mit dazu.


Bisher war Sebastian in Mexico, Österreich, Cuba und Spanien mit dabei.

Die kulinarische Weltreise: Mit Hähnchen gefülltes Fladenbrot (Türkei)

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Im August reisen wir mit Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise in die Türkei. Ich selber war noch nie dort, bin aber natürlich schon mit der „türkisch-deutschen“ Imbiss-/Fastfood-Küche und auch hin und wieder mit authentischerer türkischer Küche (z. B. hier oder hier) in kulinarischen Kontakt gekommen.

Ob das heutige Gericht nun typisch türkisch ist, sei nun mal dahingestellt, aber bei einer fast zwei Kilo schweiren Maispoularde aus der Heißluftfritteuse bleiben nun mal Reste und die boten sich einfach an, in ein Fladenbrot gepackt zu werden.

Letzten Endes konnten wir von dem Mistkratzer sogar dreimal essen, aber das nur am Rande.

Das Hähnchen wurde am Sonntag in der Heißluftfritteuse zubereitet und dazu gab es orientalisches Gemüse (Möhren, Paprikaschote, rote Linsen) und selbst gekauftes Fladenbrot. Man kann es aber auch selber backen wie hier oder hier beschrieben.

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Berliner Erbsensuppe mit Bockwurst und Speck

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Es ist Juli und normalerweise gäbe es im Hochsommer garantiert keinen Eintopf, egal ob Erbse, Linse (veganer Linseneintopf) oder Graupe (Graupeneintopf), aber dieser Sommer ist ja eher eine kühle Regenzeit mit ein paar zaghaften Sonnentagen. Der GöGa und ich waren uns also wegen der kühlen Temperaturen schnell einig und so gab es zwei Tage hintereinander diesen superleckern Eintopf.

Zubereitet wurde er im Rahmen des Events Deutsche Küche von Sylvia von Brotwein. Nachdem wir in Bayern gestartet waren, geht es diesen Monat (bis Mitte August) nach Berlin. Von dort hatte ich Euch auch schon Königsberger Klopse und Eier in Senfsauce mitgebracht.

Als Anregung diente dieses Rezept, das ich ein bisschen abgewandelt habe. Die Zutaten waren schnell gekauft. Naja, bis auf den Schinkenknochen. Ich kenne es von früher, dass meine Oma sehr oft Eintopf „auf“ Schinkenknochen gekocht hat und konnte mir nicht vorstellen, dass man sie heutzutage nicht einfach an der Metzgertheke oder der sogenannten „Landmetzgerei“ käuflich erwerben kann. Ich hatte mich durch verschiedene Metzgereien telefoniert – ohne Erfolg. „Wir bekommen die Schinken schon ausgelöst“ oder „Das ist gegen die Hygienebedingungen“ bekam ich als Antowrt auf meine Frage, wieso es denn keine Schinkenknochen mehr zu kaufen gäbe.

Letzten Endes bot mir eine Metzgerei, bei der ich nicht mal Kundin bin, an, dass ich mir Schinkenschwarten abholen könne. Für „umme“. Vielen Dank dafür an die Metzgerei Jedowski!

Aus den angegebenen Zutaten bekommt man übrigens mindestens 6 Portionen, so dass wir zwei Tage sehr reichlich essen und noch einen Rest einfrieren konnten.

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Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin! – Mit Königsberger Klopsen

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Dieses ehemalige (?) Fussballmotto könnte man auch im Zusammenhang mit Sylvias neuem Reiseziel im Rahmen ihres Events Deutsche Küche grölen.

Nach Bayern geht es nämlich in die deutsche Hauptstadt. Auch hier musste ich mich erst mal einlesen, was alles zur typisch Berliner Küche gehört und war erstaunt, welche Gerichte, die ich schon seit Kindertagen kenne, tatsächlich der Berliner Küche zugeordnet werden.

Dazu gehören unter anderem (gepökeltes) Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffeln, alternativ mit Kasseler statt des Eisbeins.

Bismarkhering, Rollmops, etc. pp.

Heute komme ich Euch mit einem Klassiker, nämlich Königsberger Klopsen.

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