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#wirrettenwaszurettenist: Den Kohl vor der Konserve

Im Januar wird wieder gerettet und zwar jedwede Art von Kohl – vor der Konserve und vor den traditionell mächtigen Rezepturen mit Wurst, Eisbein, Speck und so weiter. Ich rette mit der eigenen Ernte von Grün– und Rotkohl, wobei letzterer leider keine Köpfe angesetzt hat. Dennoch schmecken die inneren zarten Blätter, die mal ein großer Kopf hätten werden sollen,  kurz gedünstet sehr gut. Nur nichts umkommen lassen, denn #wirrettenwaszurettenist.

Selbstverständlich gibt es auch bei mir in der kalten und grauen Jahreszeit den Grünkohl traditionell westfälisch (bitte scrollen) und den Rotkohl als Apfelrotkohl zu deftigen Fleischgerichten, aber dass beide auch leicht können, habe ich auch schon im Blog bewiesen (siehe weiter unten).

Davon ab gibt es unzählige Kohlsorten in der Konserve, egal ob Sauerkraut, Rot- oder Grünkohl, ferner gibt es ganze „Menüs“ in der Aluschale, die neben den Kohlsorten Kasseler und Kartoffelpüree, Roulade und Klöße oder Mettwurst und Kartoffeln enthalten.

Das lasse ich in Krankenhäusern, Seniorenheimen oder bei Essen-auf-Rädern durchgehen, aber nicht in meiner Küche. Das einzige Zugeständnis, das ich bisher gemacht hatte, war Grünkohl aus der Tiefkühltruhe, weil es ihn wirklich erst seit ein oder zwei Jahren wieder frisch zu kaufen gibt. Aber das hat ja nun mit dem Garten ein Ende.

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Asiatisches Wok-Gemüse

[Dieser Artikel enthält möglicherweise Werbung.]

Warum dieser „Vorsatz“ mit der Werbung? Seit neuestem muss man wohl im Blog jeden externen Link auf kommerzielle Seiten/Anbietern als Werbung kennzeichnen, egal, ob man das Produkt selber gekauft hat und einfach nur „begeistert“ davon ist oder ob man vom Anbieter in irgendeiner Form für die Erwähnung im Blog bezahlt wird, sei es in Form von Geld oder Ware.

Heute geht es um den Wok von d. die Pfanne, den ich von meinem eigenen Geld gekauft habe, weil ich von den vorher auch aus eigener Tasche erworbenen Produkten angetan und überzeugt bin und diese Produkte nicht nur in der Küche nutze, sondern auch gerne explizit erwähne und weiter empfehle.

Jetzt aber Schluss mit diesem Quark… und zum Rezept.

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Orientalischer Möhrensalat mit Orangen

Dieser Salat ist eine leckere Beilage zu orientalisch angehauchten Speisen.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 3 Möhren (ca. 300 g geputzt)
  • 1 Orange
  • 1 EL Sesamsamen
  • 2 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • 1 Espressolöffel Cumin
  • Pfeffer, wenn vorhanden: Oragenpfeffer
  • optional: 1 – 2 EL Sultaninen, in warmem Wasser eigeweicht
  • 6 Stiele Koriander

Zubereitung:

Sesam in einer Pfanne ohne Fett rösten.

Zunächst etwa 1 EL Schale abreiben, dann Orange mit einem scharfen Messer so dick schälen, dass die weiße Haut mit entfernt wird, das Fruchtfleisch in 5 mm dicke Scheiben schneiden, dabei 3 EL Saft auffangen.

Möhren schälen und mit einem Sparschäler in Streifen hobeln.

Orangensaft mit Sesam, Agavendicksaft/Ahornsirup, Cumin und Olivenöl verrühren, über Möhren, Orange und Sultaninen geben und vermischen.

Mit Salz und (Orangen-)Pfeffer würzen.

Da Korianderblätter abzupfen, grob schneiden und separat servieren.

Grundrezept: Sugo all’Arrabiata

Die scharfe italienische Nudelsauce ist mit wenigen Zutaten ratzfatz gemacht:

2 – 3 Chilis werden entkernt und fein gehackt. 1 – 2 Knoblauchzehen und 1 Schalotte ebenfalls fein hacken. Alles in 1 EL Olivenöl glasig dünsten. In der Saison kann man ca. 500 g frische Tomaten (geschält, entkernt, gewürfelt) nehmen oder man gibt 400 g Pizzatomaten aus der Dose dazu.

Die Flüssigkeit einkochen lassen und die Sauce mit Salz, Pfeffer sowie italienischen Kräutern abschmecken. Fertig.

Nachgebacken: Dinkelvollkornbrot

Ich wollte mein Brotrepertoire mal wieder um eine etwas einfache Variante erweitern und mir stand der Sinn nach einem Dinkelbrot.

Auf der Seite von Alnatura wurde ich fündig. Da ich alle Zutaten im Haus hatte, machte ich mich gleich ans Werk.

Zutaten:

  • 500g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Pck. Backhefe
  • 3 TL Meersalz
  • 4 EL Sonnenblumenkerne
  • 4 EL Kürbiskerne
  • 4 EL Leinsamen
  • 4 EL Sesam
  • 1 EL Waldhonig/Agavendicksaft
  • 500ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Salz und Saaten mischen.

Agavendicksaft im lauwarmen Wasser auflösen und über das Mehl gießen.

Alle Zutaten gut vermengen und in etwa 10 min zu einem glatten Teig kneten.

Als ich den relativ flüssigen Teig sah, war ich schon sehr skeptisch, ob das Brot wohl was wird.

In letzter Zeit hatte ich immer mal wieder ein paar Brotback-Fails.

Trotzdem bin ich mutig weiter gemäß Rezept vorgegangen:

Den Teig in eine gefettete Kastenform (ich: meine Silikonbackform – die gibt den Broten immer so lustige Formen) geben und in den 70°C warmen Backofen stellen.

Teig 45 min lang gehen lassen, dann die Temperatur auf 220°C erhöhen und das Brot in 60 min fertig backen.

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Schnelle Wraps

Vom leckeren Blumenkohl mit Currycrème hatte ich noch Seidentofu und Weizentortillas übrig, im Vorrat schlummerte noch die Hälfte der Bratfilets japanische Art, sowie getrocknete Tomaten, ein Stück gelbe Paprikaschote und eine Avocado.

Das schrie ja förmlich nach leckeren Wraps zum Solomittagessen.

Während ich 2 Weizentortillas im Backofen bei knapp 100 °C Umluft erwärmte und sie dabei leider schon etwas zu kross wurden, habe ich die Avocado halbiert, entkernt und ausgekratzt. In einer Schüssel mit einer Gabel etwas zerdrücken, etwas Limettensaft darüber träufeln. Dann 2 EL Seidentofu dazu geben, verrühren und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und Cumin pikant abschmecken.

Getrocknete Tomaten (Menge nach Wunsch) in lauwarmem Wasser einweichen. Das Stück Paprikaschote schälen und in Streifen schneiden. Das Bratfilet ebenfalls in Streifen schneiden.

Die Tomaten vor dem Anrichten gründlich ausdrücken und eventuell längs in Streifen schneiden.

Die beiden Tortillas auf ein Brett legen, mit der Avocado-Seidentofucrème bestreichen. Die Füllung jeweils auf das obere Drittel legen. Die Tortilla von unten hochklappen und die Seiten überschlagen.

So hatte ich schnell was im Magen, war satt und hatte Reste wegverbraucht.

 

Nachgekocht: Blumenkohl mit Currycrème

Vor drei Wochen kam der GöGa mit einem Heftchen, das im Betriebsrestaurant verteilt wurde nach Hause. Dabei handelte es sich um das Saisonheft Veganz von Peter + Silie by Sodexo, einem neuen vegan-vegetarischen Kantinenkonzept, bei dem Roland Trettl (Oh je! Mit der Website haut aber einer auf die sprichwörtliche K*cke…) federführend ist.

Unter anderem war in diesem Heft ein Rezept für dieses vegane Blumenkohlgericht, das mich sowohl optisch als auch vom Rezept her total ansprach und das ich darum für uns als Sonntagsessen kochte.

Ein bisschen abgewandelt habe ich es noch, aber es war wirklich köstlich, ein Blumenkohl mit den verschiedenen Zusatzkomponenten war absolut ausreichend und sättigend für uns zwei.

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Chicoréesalat mit Apfel

Ich mag die leicht bitteren Noten von Chicorée, Radicchio oder Friséesalat bzw. Endivie sehr gerne und kombiniere sie am liebsten mit etwas fruchtig-süßem.

So wie bei diesem leckeren Chicoréesalat mit Apfel als Solo-Mittagessen, dazu gab es einfach eine Scheibe Knäckebrot mit selbst gemachten Hummus.

Zutaten für 1 großen Salat:

  • 2 – 4 Chicorées, je nach größe
  • 1 Apfel (aus dem Garten)
  • 1 EL Erdnüsse
  • Schnittlauch in Röllchen
  • 1 Rezept Himbeervinaigrette

Zubereitung:

Die Vinaigrette zubereiten und zur Seite stellen.

Chicorée waschen putzen und in Scheiben schneiden. Den Apfel vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden.

Alles auf einem Teller mit der Vinaigrette mischen und mit Erdnüssen und Schnittlauchröllchen bestreuen.

Schnell, einfach, lecker!

 

Einkochen: Kürbispüree und Champignonaufstrich

 

Da ich unbedingt weitere Exemplare des unglaublich guten Kürbisbrotes backen möchte, hatte ich vergangene Woche aus zwei großen Hokkaidokürbissen vier Gläser à 300 g und 1 Glas à 285 g (die 15 g werde ich wohl durch etwas mehr Flüssigkeit beim Teigkneten ausgleichen können) einkochen können. Fünf weitere Broten steht jetzt also nichts mehr im Wege…

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Nachgebacken: Herzhaftes Kürbisbrot

Das Foto in Stephs Kleinem Kuriositätenladen vom herzhaften Kürbisbrot hat mir extremst den Mund wässrig gemacht, so dass ich ihn unbedingt nachbacken musste.

Und was soll ich sagen? Das Brot war gelungen – wo ich doch in den letzten Wochen beim Brotbacken nicht nur mit Erfolgserlebnissen gesegnet war – und absolut köstlich. Die Kruste war schön knusprig – und ich mag es ja, wenn sie so schön aufspringt.

Und die Farbe durch das Hokkaidopüree war sowieso klasse:

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