Schlagwort-Archive: vegan

Die kulinarische Weltreise: Spinat mit Erdnusscreme und frittierter Maniok (Kongo)

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Kongo - die besten Rezepte und Gerichte Zentralafrikas

Im Juli geht es mit unserem Reiseleiter Volker mampft mit der kulinarischen Weltreise in den Kongo. „Den“ Kongo gibt es so gar nicht (mehr), denn das ehemalige Königreich Kongo (auf Kikongo: Kongo dya Ntotila oder Wene wa Kongo) war ein Bantureich in Zentralafrika vom 14. bis ins 18. Jahrhundert.

Es erstreckte sich zur Zeit der Kontaktaufnahme mit den Portugiesen mit rund 300.000 km² über Teile der heutigen Staaten Angola (drei Viertel des Gebiets), Demokratische Republik Kongo (ein Viertel) sowie Republik Kongo (etwa 1 %). Das Königreich Kongo war, neben dem Königreich Lunda, das bedeutendste zentralafrikanische Staatswesen seiner Zeit. [mehr lesen auf Wikipedia]

Heute gibt es die Republik Kongo (ehemalige französische Kolonie) und die Demokratische Republik Kongo (bis 1997 als Zaire bekannt, ehemalige belgische Kolonie).

Passende Rezepte auf Deutsch zu finden, war für mich schwierig. Davon abgesehen, gibt es viele Zutaten aus der kongolesischen Küche wie z. B. Maniok (auch als Yams, Cassava oder Yuca bekannt) oder Pondu (Maniokblätter) hier kaum zu kaufen. Die kongolesische Küche ist so gut wie gar nicht von ausländischen (kolonialen) Küchen beeinflusst.

Mein heutiges Rezept habe ich auf Chefkoch gefunden und die Posterin schreibt, sie habe es von ihrem Trommellehrer aus dem Kongo.

Zutaten für 4 Portionen:

  • Rapsöl zum Braten
  • 1 große oder 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Paprikschote (ich: je 1/2 rot und gelb)
  • 1 gehäufter TL Currypulver
  • 3 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer, daumenlang
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühepulver
  • 3 EL Erdnussbutter *)
  • 3 Lorbeerblätter
  • 4 Tomaten
  • 250 g frischer Spinat
  • Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebeln, Paprika und Tomaten klein schneiden, Knoblauch und Ingwer fein hacken.

Zwiebel und Paprika in heißem Rapsöl anschwitzen, Knoblauch, Currypulver und Ingwer zugeben und 1 Minute anschwitzen.

Tomaten zugeben. Sobald genug Saft ausgetreten ist, Erdnussbutter zugeben und alles gut vermischen.

Wasser mit Gemüsebruhepulver aufgießen und Lorbeerblätter zugeben.

Bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend Spinat zugeben, verrühren und ca. weitere 5 Minuten köcheln lassen. Sauce nach Belieben mit Tomatenmark binden und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Vor dem Servieren die Lorbeerblätter herausholen.

*) Für die Erdnussbutter 3 EL Erdnüsse anrösten, mit Salz und etwas Erdnussöl mit einem Pürierstab mixen.

Bei uns gab es in der Heißluftfritteuse frittierte Maniokstücke dazu.

Weiterlesen

Sommerküche: Asia-Nudelsalat mit Like Chicken „Teriyaki“

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten

Heute möchte ich Euch einen tollen – selbst kreierten – Asianudelsalat für heiße Sommertage vorstellen. Ich war erst mal relativ planlos, was alles in diesen Salat rein sollte, mal von Reisbandnudeln und Like Chicken von Like Meat abgesehen.

Aber dann habe ich mal meine Vorräte durchgeschaut und herausgekommen ist ein überaus lecker-leichter Salat, der perfekt in meine Kategorie Asiatische Küche (manchmal mit deutschem Einschlag) passt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Rezept Teriyaki-Sauce
  • 1 Paket = 180 g Like Chicken, ersatzweise Tofu oder Hähnchenbrust
  • ca. 300 g Reisbandnudeln
  • etwas Sesamöl
  • 100 g TK Brokkoli – möglichst kleine Röschen
  • 100 g TK Kaiserschoten
  • 4 Champignons
  • je 1/4 rote und gelbe Paprikaschote
  • 1 – 2 Radieschen, je nach Größe
  • 200 ml ungesüßte Kokosmilch
  • 2 – 3 TL Tamarindenpaste
  • Sriracha-Sauce
  • Limettensaft und -abrieb
  • Salz
  • 5-Gewürze-Pulver
  • 1/2 Schlangengurke, mit einem Sparschäler in Streifen schneiden
  • 2 EL Erdnüsse, in der trockenen Pfanne geröstet

Zubereitung:

Zuerst die Erdnüsse trocken in einer Pfanne rösten, herausnehmen und darin die Teriyakisauce herstellen. Das Like Chicken hineingeben, gut verrühren und zunächst kaltstellen.

Für die Nudeln einen großen Topf Wasser mit Nudeleinsatz zum Kochen bringen, die Reisbandnudeln gerade bissfest kochen, herausheben und in eine Schüssel umfüllen. Mit einer Küchenschere die Nudeln beherzt klein schneiden, dann mit etwas Sesamöl und Nudelwasser mischen, damit sie nicht zusammenkleben. Brokkoli und Kaiserschoten im selben Wasse kurz blanchieren, dann zu den Nudeln geben.

Kokosmilch mit Tamarindenpaste, Sriracha-Sauce, Limettensaft und -abrieb. Salz und 5-Gewürzepulver pikant abschmecken.

Paprikaschoten schälen und in feine Streifen schneiden, Champignons in dünne Scheiben und Radieschen ebenfalls zunächst in Scheiben und dann in Stifte schneiden. Zu den erkalteten Nudeln geben.

Like Chicken mit der Teriyaki-Mischung ohne Fett in der Pfanne knusprig braten.

Zum Servieren das Kokosmilchdressing über die Nudel-Gemüsemischung geben und gut durchmischen. Auf Schalen verteilen, das Teriyaki-Like Chicken darüber geben und mit Gurkenstreifen und Erdnüssen garnieren.

Blog-Event CLXXXVII – Urlaubsküche (Couscous-Bowl)

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blog-Event CLXXXVII - Urlaubsküche (Einsendeschluss 15. Juli 2022)

Ich mag (Instant-)Couscous. Man hat schnell eine sättigende Grundlage für eine leckere Mahlzeit, man kann ihn warm oder kalt servieren, und er wäre für mich ideal für die Küche in der Ferienwohnung.

Für das entsprechende Blog-Event „Urlaubsküche“, das Friederike von Fliederbaum bei Zorra im Kochtopf ausrichtet, bringe ich Euch eine schnelle, leckere Couscous-Bowl:

Statt Couscous könntet Ihr auch Hirse, Quinoa oder Reis oder sogar kleine Nudeln nehmen.

Zutaten für eine Portion:

  • 50 g Instant-Couscous
  • 100 ml kochendes Wasser
  • 1/4 Eisbergsalat
  • 1/2 Avocado
  • 1 – 2 Tomaten
  • einige Scheiben Gurke
  • Oliven
  • Olivenöl
  • Limettensaft und -abrieb, alternativ ein fruchtiger Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Blattpetersilie

Zubereitung:

Couscous in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen, quellen lassen. Mit einer Gabel dann etwas auflockern.

In der Zwischenzeit Eisberg in feine Streifen, Tomate in Scheiben oder Würfel – je nach Größe – schneiden. Avocado mit einem Esslöffel aus der Schale heben und in Scheiben schneiden.

Den abgekühlten Couscous in ein Viertel der Schüssel legen. Die Salatstreifen über die Hälfte der Schüssel daneben anrichten. Mit den Gurkenscheiben in der Mitte der eine kleine Mauer bauen, den verbleibenen Platz mit Tomaten und Avocado füllen.

Oliven auf den Eisbergsalat legen.

Salz, Pfeffer, Limettensaft/-abrieb und Olivenöl über die Bowl geben und zum Schluss mit Blattpetersilie garnieren.

Guten Appetit!

Update: 23 leckere Urlaubsrezepte sind zusammengekommen.

Blog-Event CLXXXVI – grün! (Grüne Spargelpizza)

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blog-Event CLXXXVI - grün! (Einsendeschluss 15. Juni 2022)

Mittlerweile gesellt sich zum Grün im Garten auch ein bisschen Farbe. Diese Zeit des Jahres genieße ich besonders.

Grün ist auch das Stichwort des diesmonatigen Blog-Events, das Manuela von Vive la Réduction bei Zorra im Kochtopf ausrichtet.

Ich hatte für meine Ciabatta, die ich im Rahmen der kulinarischen Weltreise „Brot und Brötchen“ gebacken hatte, von meiner lieben Nachbarin Britta von Backmädchen1967 eine Portion Lievito Madre spendiert bekommen.

Nun musste der Lievito Madre mal wieder gefüttert und aufgefrischt werden und bei dem warmen Wetter ist er abgegangen wie Schmitz‘ Katze.

Also war für Samstag eine Pizza geplant und am liebsten ohne Hefe, nur mit Lievito Madre. Nach kurzer Suche fand ich dieses Rezept bei Organisation mit Sabine und was soll ich sagen: Der Pizzaboden ist großartig geworden.

Zwei Drittel des Teiges habe ich für unserer gemeinsame Samstagspizza verwendet, belegt mit Champignons, Paprikaschote, Salami und auf meiner Hälfte fanden noch ein paar Oliven Platz.

Das dritte Drittel habe ich mir für eine Pizza mit grünem Spargel reserviert und ist somit ein perfekter Teilnehmer fürs Event.

Vegane Spargelpizza
Weiterlesen

Die kulinarische Weltreise: Ensalada de Aguacate, Tomate y Elote – Avocado-Tomaten-Mais-Salat (Mexiko)

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Mexiko - die besten Rezepte und Gerichte

Wie hier schon erwähnt, geht es im Juni 2020 bereits zum zweiten Mal im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft nach Mexiko.

Vegane Hähnchnspieße, Tomatenreis, Salat

Pfingsten gab es bei uns ein kleines mexikanisches Menü aus Maissuppe mit würzigem Popcorn, mexikanische Hähnchenspieße in einer veganen Variante und dazu diesen überaus leckeren, erfrischenden Salat.

Das Rezept dafür habe ich ebenfalls auf der Seite Mexíco en mi cocina von Mely Martínez gefunden.

Ich hätte – alleine zu Dekozwecken – gerne frischen Mais verwendet, den es aber leider noch nicht gab. Deshalb musste hier TK-Mais seinen Zweck erfüllen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • ca. 200 g Cherrytomaten
  • 100 g TK-Mais, aufgetaut
  • 1/2 reife Avocado
  • 3 Radieschen
  • 1/4 Salatgurke
  • 2 Minzzweige, davon die Blätter
  • 4 Korianderzweige, davon die Blätter – bei mir separat serviert, weil der GöGa kein Koriandergrün mag
  • 2 EL Salatöl
  • 2 EL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten vorbereiten: waschen und putzen.

TK-Mais in eine Salatschüssel geben. Cherrytomaten halbiern, Avocadohälfte schälen und das Fruchtfleisch würfeln, Radieschen und Gurke in feine Scheiben schneiden oder hobeln, alles zum Mais geben. Minzeblätter ebenfalls in Streifen schneiden und zugeben. Wenn alle „Mitesser“ Koriandergrün mögen, die Blättchen ebenfalls zugeben, ansonsten separat servieren.

In einer kleinen Schüssel für das Dressing Öl, Limettensaft, Salz und Pfeffer mischen und kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

An dieser Stelle werden nach und nach die Beiträge der Mitreisenden ergänzt:

Die kulinarische Weltreise: Brochetas de Pollo vegano – vegane Hähnchenspieße (Mexiko)

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Mexiko - die besten Rezepte und Gerichte

Wie hier schon näher beschrieben geht es im Juni 2022 bereits zum zweiten Mal mit Volker mampft und der kulinarischen Weltreise nach Mexiko.

Nach einiger Internetrecherche auf der Suche nach „frischen“ Rezepten stieß ich auf die Seite Mexico en mi cocina (also Mexiko in meiner Küche) von Mely Martínez. Obwohl ich mal Spanisch gelernt habe und noch einiges hängen geblieben ist, bin ich doch froh, dass es die gesamte Seite auch auf Englisch gibt. Da fühle ich mich doch sicherer. Deshalb verlinke ich im folgenden auf die englischsprachigen Links.

Vegane Hähnchenspieße, Tomatenreis und bunter Salat

Das Rezept für die mexikanischen Hähnchenspieße habe ich in der veganen Version mit dem Like Chicken Filet von Like Meat und Räuchertofu von Taifun nachgekocht. Es hat uns in dieser Variante sehr gut geschmeckt.

Zutaten für 4 Spieße:

  • 1/2 TL Oregano
  • 1/4 TL gemahlenen Kreuzkümmel
  • 1/4 TL Zwiebelpulver
  • 1/4 TL Knoblauchpulver
  • 1 EL Limettensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Paket à 180 g Like Chicken Filet von Like Meat
  • 100 g Räuchertofu von Taifun
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote (Das Originalrezept sieht grüne statt der gelben Schote vor, aber die gibt es bei uns nicht in Bio-Qualität zu kaufen.)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 4 Holzspieße

Zubereitung:

Die beiden Like Chicken Filets längs halbieren und dann noch einmal quer so in Würfel schneiden, dass 12 – 16 Stücke (passend für insgesamt 4 Spieße) entstehen.

In einer nicht zu großen Frischhaltedose mit Deckel, alle Zutaten bis einschließlich Pflanzenöl gut mischen, die Like Chicken-Stücke hineingeben und mit verschlossenem Deckel gut durchschütteln, bis alles gut bedeckt ist.

Den Räuchertofu ebenfalls in durch 4 teilbare Würfel schneiden, ich hatte acht Stück.

Beide Paprikahälften schälen, putzen und ebenfalls in eine passende Anzahl (teilbar durch 4) von Stücken schneiden.

Mit der geschälten Zwiebel ebenso verfahren.

Nun alle Zutaten abwechseln auf die vier Spieße stecken.

Nun die Marinade in eine Grillpfanne geben, auf Mittelhitze stellen und die Spieße von allen Seiten rundum anbraten. Ich habe sie unter dem Grill im Backofen (180 °C Umluft + Grill) noch weitere 10 Minuten gegart.

Serviert habe ich die die Spieße mit Tomatenreis und einem frischen Salat aus Mais, Cherrytomaten, Gurke, Radieschen und Avocado.

An dieser Stelle werden nach und nach die Beiträge der Mitreisenden ergänzt:

Die kulinarische Weltreise: Crema de Elote 2.0 – Maiscrèmesuppe 2.0 (Mexiko)

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Mexiko - die besten Rezepte und Gerichte

Im Juni geht es im Rahmen von Volker mampfts kulinarischer Weltreise zum zweiten Mal nach Mexiko. Hier erfahrt Ihr ein bisschen mehr zum Thema.

Wir hatten Pfingsten ein kleines mexikanisches Menü mit einer Maissuppe als Vorspeise, die ich für das Blog-Event CXLI – Mexikanische Küche gekocht hatte. Dieses Mal gab es noch einen kleinen kulinarischen Extrakniff, nämlich ein würziges Popcorn als Topping.

Der Hauptgang

Als Hauptgang hatten wir vegan abgewandelte mexikanische Hähnchenspieße und einen erfrischenden sommerlichen Maissalat.

Der GöGa wollte gerne mal wieder Popcorn haben und dieses Mal sollte es nicht die Mikrowellenversion sein. Es wurde also Popcornmais in Bio-Qualität mitgebracht und in der Heißluftfritteuse von Klarstein hergestellt. Im Drehkorb ploppten bei 200 °C in ca. 7 – 10 Minuten fast alle Körner wunderbar auf und wurden anschließend in der rauchig-scharfen BBQ-Sauce aus Tim Mälzers Bäm-Box gewendet.

Popcorn in BBQ-Sauce gewendet

Diese „Popkörner“ landeten dann kurz vorm Servieren auf der Suppe.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 280 g TK-Mais, aufgetaut
  • 3/4 l Gemüsebrühe aus selbst gemachtem Pulver
  • selbst gemachtes Chilisalz, alternativ Salz und Pfeffer und/oder Chilipulver
  • Saft einer halben Limette
  • etwas Koriandergrün, extra serviert, da mein GöGa keinen mag
  • 1 Stück rote Paprikaschote von den veganen Hähnchenspießen, fein gewürfelt
  • 1 Handvoll Popcornmais
  • 1 EL BBQ-Sauce
  • außerdem: Pürierstab, Sieb

Zubereitung:

Die Zwiebel fein würfeln, im Topf im Olivenöl anschwitzen, ca. 2/3 des Mais zugeben, ebenfalls anschwitzen, dann mit der Brühe aufgießen und 20 Minuten köcheln lassen.

Suppe in ein Litermaß umfüllen, mit dem Pürierstab gründlich durchpürieren und durch ein Sieb zurück in den Kochtopf geben.

Mit Chilisalz bzw. Salz, Pfeffer und/oder Chilipulver und Limettensaft abschmecken.

Die übrigen Maiskörner und die Paprikawürfel zugeben und nur kurz erwärmen.

In der Zwischenzeit das Popcorn in der Heißluftfritteuse herstellen und in die BBQ-Sauce geben. Erst unmittelbar vor dem Servieren zusammen mit Koriandergrün auf die Suppe streuen.

An dieser Stelle werden nach und nach die Beiträge der Mitreisenden ergänzt:

Blog-Event CLXXXVI – grün! (Sehr hellgrüner Kiwikuchen)

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blog-Event CLXXXVI - grün! (Einsendeschluss 15. Juni 2022)

In der Natur wird alles „mit Gewalt“ grün und viel Grün wünscht sich auch Manuela von Vive La Réduction bei im aktuellen Blog-Event bei Zorra im Kochtopf.

Was herzhafte Gerichte angeht, habe ich mein grünes Pulver fast schon verschossen. Da gibt es z. B. grasgrüne Lasagneplatten, einen grünen Spinatpfannkuchen und sowieso grünen Spargel, Brokkoli oder Erbsen zu Hauf.

Was könnte ich denn in süß machen? Meine Idee war es, einen Rührteig mit Kiwisaft grün zu färben, was zwar nur mäßig Erfolg hatte, aber – Come on! – das zarteste aller zarten Lindgrüns kann man schon erkennen?! Ist ja auch noch grüne Deko drauf.

Die Kiwis habe ich mit dem Slow Juicer von Severin ausgepresst; außerdem habe ich dieses Mal einen komplett veganen Kuchen mit der veganen Alsan-Biomargarine, die die Eigenschaften und den Geschmack von Butter hat und dem Volley-Ersatz von MyEy gemacht. Das Ergebnis ist richtig super geworden!

Zutaten für einen kleinen Blechkuchen à ca. 17 x 25 cm:

  • 4 reife, weiche Kiwis für ca. 150 ml Saft
  • 1 schnittfeste Kiwi für die Deko
  • 80 g Alsan-Biomargarine, zimmerwarm
  • 80 g Zucker
  • 1 Volley laut Packungsanweisung
  • 170 g Weizenmehl (Type 550)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • Puderzuckerguss
  • Minzblättchen
  • Zuckerblüten nach Wunsch

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Ein Backblech mit Packpapier/Dauerbackfolie auslegen und einen leicht eingeölten Backrahmen in den o. g. Maßen darauf stellen, alternativ eine entsprechende eckige Backform nehmen.

Vier sehr reife Kiwis – mit dem Slow Juicer – entsaften, altrnativ könnt Ihr die Kiwis auch pürieren und durch ein Sieb streichen.

Margarine mit Zucke und Ey schaumig rühren. Mehl mit Backpulver in die Schaummasse sieben, gut mischen und so viel vom Kiwisaft zugeben, dass ein schwerer Teig entsteht. Falls Ihr nicht genug Flüssigkeit habt, gerne einfach mit etwas Wasser nacharbeiten. Dann den Teig auf das Backblech mit Backrahmen geben, glatt streichen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Kuchen auskühlen lassen, vorsichtig zunächst auf ein genügend großes Schneidbrett legen.

Die übrig gebliebene Kiwi mit einem Sparschäler schälen, in dünne Scheiben schneiden und längs halbieren.

Den Puderzuckerguss auf dem Kuchen verteilen und diesen mit Minzblättchen, Kiwischeiben und Zuckerblumen dekorieren. In Stücke schneiden und auf einer Platte servieren.

Im Anschnitt sieht man von der Seite übrigens, dass der Teig tatsächlich grünlich gefärbt ist. Ich hätte die ganze Teigplatte vielleicht einmal drehen sollen, denn auch von unten ist der Kuchen heller geblieben.

Update: Hier geht es zur Rezeptsammlung.

Nachgebacken: Jamie Oliver’s favourite speedy sausage pizza (Lieblingswurstpizza vegan abgewandelt)

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten

Das klingt erst mal komisch, aber das Ergebnis ist wirklich super lecker geworden, zumal wir das Ganze auch noch „veganisiert“ haben. Auf Wunsch des GöGas übrigens!

Dieses Rezept ist ebenfalls aus dem Buch 7 Ways, das ich hier schon vorgestellt habe. Das Originalrezept könnt Ihr auch auf Jamie Olivers Seite finden.

Im Gegensatz zu ihm haben wir einen fertigen Bio-Pizzateig genommen, die Wurstbällchen wurden aus der veganen Frikadellenmischung von GreenForce hergestellt. Rote Trauben waren um diese Jahrezeit nicht erhältlich und wurden durch Blaubeeren ersetzt und als Ersatz für Mozzarella aus Kuh- oder Büffelmilch haben wir eine tolle vegane Variante mit Basilikum gefunden.

Zutaten für 2 Portionen:

Zubereitung:

Bei Bedarf den Backofen mit einem Pizzasteig auf 280 °C aufheizen.

Mit den Veggie-Bällchen anfangen: Mischung anrühren, nach Packungsanweisung ziehen lassen, teelöffelgroße Bällchen abdrehen und in etwas Olivenöl rundum goldbraun braten.

Rote Zwiebel in sehr feine Ringe bzw. Halbringe schneiden, mit abgezupften Rosmarinnadeln, einer Prise Salz und Pfeffer sowie 1 EL Olivenöl gut vermischen.

Den Pizzateig mit dem Backpapier auf einer Teigschaufel ausrollen (oder auf einem Backblech, falls Ihr keinen Pizzastein habt), das Tomatenmark darauf streichen und die marinierten Zwiebelringe darauf geben.

Die Bällchen auf der Pizza verteilen.
Blaubeeren kurz in der Pfanne schwenken und ebenfalls auf der Pizza verteilen.

Die Veganella in feine Scheiben schneiden und locker auf die Pizza geben. Mit den Pinienkernen bestreuen.

Pizza auf den Pizzastein befördern und ca. 8 – 10 Minuten backen.

Auf einem Holzbrett oder einer Platte anrichten und in passende Teile schneiden.

Die Mischung aus würziger Veggie-Wurst, Basilikum-Veganella und den fruchtigen Blaubeeren ist einfach der Hammer!

Die kulinarische Weltreise: Brot und Brötchen aus aller Welt – Ciabatta mit Lievito Madre (Italien)

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft präsentiert die besten Brot & Brötchen Rezepte aus der ganzen Welt

Im Mai geht es mit der Kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft nicht in ein bestimmtes Land, sondern um ein bestimmtes Thema, nämlich Brot und Brötchen aus aller Herren Länder.

Obwohl ich nicht so gerne backe und gerade bei Broten eigentlich meine zwei, drei gelingsicheren Exemplare habe, gibt es trotz allem schon ein paar internationale – auch im Rahmen der kulinarischen Weltreise gebackene – Brotsorten im Blog.

Das sind:

Dieses Mal habe ich mich für ein Brot aus Italien, nämlich eine Ciabatta entschieden.

Moment mal! Ciabatta? Da war doch mal was. Ja, es wurde mal eine Synchronciabatta gebacken, die ich grandios versemmelt habe. Ich habe damals eine „Ciacaccia“, also eine Mischung aus Ciabatta und Focaccia fabriziert.

Dieses Mal habe ich es mit einem Rezept von der Seite Lieveto Mamma probiert und ja! es wurden drei wunderbare Exemplare.

Das etwas kleinere Brot oben haben wir sofort angeschnitten und probiert. Es hat ganz toll zum aufgewärmten Blumenkohl-Kichererbsencurry gepasst.

Die zwei größeren Ciabatte habe ich jeweils halbiert und für die jetzt langsam näher rückende Grillsaison eingefroren.

Weiterlesen