Schlagwort-Archive: vegan

Gemüsecurry mit scharfer Erdnuss-Kokosmilchsauce

Da ich schon einige Varianten vom Gemüsecurry im Blog habe, spielt hier die Sauce tatsächlich die Hauptrolle.

Sie besteht aus 2 EL Erdnussbutter, ob mit oder ohne Stückchen bleibt Euch überlassen, 2 geh. TL rote Currypaste und 1 Dose (200 ml) Kokosmilch.

1 fein gehackte Knoblauchzehe wird mit etwas Salz mit der Messerklinge zu Püree verrieben. In etwas Kokosöl andüsten und Gemüse nach Wunsch zugeben. Ich hatte Frühlingszwiebeln, Möhre, Champignons, Lauch und Staudensellerie. Zusammen mit der Currypaste unter Rühren garen. Zum Schluss die Erdnussbutter sowie die Kokosmilch unterrühren. Mit Curryreis (Reis aus dem Dampfgarer mit Currybutter) servieren.

Blog_Event CXLII – Marktspaziergang

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Blog-Event CXLII - Marktspaziergang (Einsendeschluss 15. Juni 2018)

Simone von Zimtkringel lädt uns zusammen mit Zorra zu einem Marktspaziergang ein. Unsere prallgefüllten Einkaufstaschen und -körbe sollten wir präsentieren und was wir daraus gemacht haben.

Einen Wochenmarkt, der dienstags, donnerstags und samstags geöffnet hat, haben wir im Kaff zwar auch, eigentlich ist er zwischen Kirchenmauern aus Grünsandstein und Fachwerk auch sehr schön gelegen, aber irgendwie komme ich oder wir viel zu selten dort hin.

Deshalb ist mein „Markt“ der Bioladen am Ort und da ich hier am liebsten mein Obst und Gemüse kaufe, hat man mir freundlicherweise sogar erlaubt, die reichhaltige Obst- und Gemüsetheke zu fotografieren.

Auch andere Produkte wie Käse oder Oliven in Bioqualität kaufe ich hier gerne.


 Es wird noch sehr viel Wert auf saisonale und regionale Ware gelegt, allerdings können sich die Betreiber auch nicht ganz den Kundenwünschen nach Tomaten, Paprika o. ä. im Winter entziehen.

Sie finden es selber schade, aber ansonsten können sie einfach nicht überleben.

 

Mein erster Einkaufskorb nach unserem zweiwöchigen Urlaub ist u. a. prall gefüllt mit Mixsalat, nicht aus einer schwitzigen Plastiktüte sondern frisch von Hand ausgesucht und zum besseren Fotografieren in eine Vorratsdose gepackt. Dasselbe gilt für die Champignons in braun und weiß.

Man kann die Ware lose in den Einkaufswagen legen, Papiertüten, die man immer wieder mitbringen und benutzen kann, bis sie auseinanderfallen sowie selbst mitgebrachte Behältnisse nutzen.

Des weiteren hatte ich mich für einen Staudensellerie, Frühlingszwiebeln, Schlangengurke, Spitzpaprika und eine Ananas entschieden.

Unter anderem ist folgendes entstanden:

Ein sättigender Salat aus Blattsalaten, bunten Tomaten, Champignons und Paprikaschote mit einer klassischen Senf-Vinaigrette.

So mag ich es eigentlich im Sommer am liebsten. Eventuell ein Brötchen oder eine Scheibe Brot dazu und fertig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Couscous-Rote-Linsensalat mit Tomaten, Feta (ebenfalls aus dem Lebensgarten), Gurken und fein gehackter Salzzitrone. Diese hatte ich im November 2016 eingelegt, sieht nicht mehr besonders schön aus, schmeckt aber wirklich hervorragend. Man muss nur vor dem Verschließen die Zitronen wieder mit Olivenöl bedecken.

Den Salat habe ich nur mit dem Öl der eingelegten Zitronen und Harissa gewürzt.

Nun geht es aber zum eigentlichen Rezept von heute und dafür habe ich die Ananas „geschlachtet“.

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Produkttest: Jackfruit als veganer Fleischersatz

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Wie die meisten wissen, bin ich weder Vegetarierin, noch Veganerin sondern „Qualitätsfleischesserin“. Das soll heißen, dass ich Fleisch/Fisch als Beilage zu einer reichhaltigen Gemüse- oder Salatbeilage betrachte, es nicht jeden Tag, sondern meistens nur am Wochenende zu mir nehme (Ausnahmen in beide Richtungen bestätigen die Regel!) und ich zudem auf Qualität und einen angemessen Preis achte. In der Hauptsache kaufe ich Bio-Fleisch und -Fisch und falls das nicht zu bekommen ist, achte ich zumindest auf regionale Produkte aus einer vernünftigen Haltung. Fleisch aus einer intensiven Landwirtschaft lehne ich in meiner Küche ab.

Ich finde es auch interessant, mal vegane Fleischalternativen zu probieren, sei es Tofu oder Seitan. Was ich mir inzwischen abgewöhnt habe, ist, mit hoch verarbeiteten Produkten wie Soja-Würstchen, -schnitzel etc. zu kochen.

Das Neueste, was es auf dem deutschen (Super-)Markt gibt, ist das Fruchtfleisch der unreifen Jackfruit, das zu einer Fleischalternative verarbeitet wird. Das oben gezeigte Produkt gibt es inzwischen in den Geschmacksrichtungen Curry, Natur und – wie ich es ausprobiert habe – Teriyaki.

Gleich vorneweg: Der Teriyakigeschmack war jetzt nicht unbedingt mein Favorit, aber von der Konsistenz hat dieses FruchtFLEISCH mich sehr überzeugt. Bei einem nächsten Mal würde ich wohl zur ungewürzten Variante greifen.

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Blog-Event CXLI – Mexikanische Küche

Blog-Event CXLI - Mexikanische Küche (Einsendeschluss 15. Mai 2018)

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Zum mexikanischen Nationalfeiertag Cinco de Mayo (5. Mai) gibt es eine heiße Fiesta mexicana bei Zorra im Kochtopf. Gastgeberin ist dieses Mal Simone von Aus der Lameng.

Ein schönes Thema, denn ich mag die mexikanische Küche sehr. Die Mutter meiner Kindergartenfreundin ist Mexikanerin, und ich kam schon als Kind in den Genuss dieses leckeren Essens.

Zum Glück habe ich mein kleines GU-Kochbüchlein Mexikanisch kochen wieder gefunden und habe mir als erstes Gericht eine Crema (de) elote rausgesucht.

Dabei handelt es sich um eine fix gemachte und sehr leckere Maiscremesuppe. Ich habe ja mal spanisch gelernt und kenne Mais tatsächlich als el maíz. Ich habe in der spanischen Wikipedia nach elote gesucht und es so verstanden, dass damit das Maiskorn als solches bezeichnet wird.

Wie auch immer, hier kommt das Rezept, bei dem ich wie so oft ein paar Änderungen vorgenommen habe. Diese Änderungen/Ergänzungen stehen wie immer in Kursivschrift.

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#wirrettenwaszurettenist: Frikadellen, Bouletten und Co.

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Anikó von Paprika meets Kardammom fragte nach der letzten Rettung, ob wir uns eigentlich schon um die Frikadelle gekümmert hätten.  Nein, hatten wir noch nicht und prompt war eine neue Rettungsidee geboren.

Man kann heutzutage wirklich alles an Frikadellen im weitesten Sinne kaufen. Das beginnt bei zweifelhaften Klopsen aus der Dose oder Plastikverpackung und endet bei veganen Frikadellen mit jeder Menge Zusatzstoffe, die kein Mensch braucht.

Weil ich schon jede Menge Frikadellen aus Fleisch oder Fisch im Blog habe (siehe Liste am Ende), habe ich heute eine vegane Variante mit Pilzen am Start. Ich finde, der Geschmack und vor allem die Konsistenz ist nicht allzu weit von Hackfleisch, vor allem vom Rind, entfernt. Die Bindung gibt hier nicht das Ei, sondern eine Mischung aus Senf und Tomatenmark. Statt Semmelbrösel habe ich gemahlene Mandeln genommen, aber nur, weil ich einen kleinen Rest im Vorrat gefunden habe. Ihr könnt also gerne Paniermehl nehmen – oder eine andere Sorte gemahlener Nüsse.

Vegane Pilzfrikadellen

Zutaten und Zubereitung für 6 – 8 Pilzfrikadellen:

 

Etwa 250 g gemischte Pilze nach Wunsch (ich hatte Steinchampignons und Kräuterseitlinge) so klein wie möglich hacken.

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Schalotte mit Thymian-, Salbeiblättchen und Rosmarinnadeln möglichst fein durchhacken.

 

 

 Die gehackten Pilze in 1 TL Olivenöl scharf anbraten. Dabei verkocht das in den Pilzen enthaltene Wasser (siehe Foto).

Zwiebel-Kräuter-Mischung zugeben und glasig dünsten.

 

 

 In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

Dann 1 TL Senf, 2 EL Tomatenmark und 50 g gemahlene Mandeln (alternativ: Haselnüsse oder Paniermehl) untermischen.

Mit Salz, Pfeffer und Pimentón de la vera pikant abschmecken.

 Aus der Hackmasse gleichgroße Bällchen formen.

In 1 EL Olivenöl von beiden Seiten braten und mit den gewünschten Beilagen servieren.

Ich hatte mir in einer zweiten Pfanne halbierte Salatherzen gebraten und auf dem Teller mit groben Meersalz, Regenbogenpfeffer und Feigen-Vincotto angerichtet.

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Die Lieblingsrezepte der Blogger

Ich habe noch ein monatliches Blog-Event entdeckt:

Bei Kathys Küchenkampf gibt es ein Event, in dem sie nach den Lieblingsgerichten der Blogger fragt. Im März wollte sie gerne, dass man ihr das liebste vegetarische Gericht – aus dem Archiv – per Mail zuschickt. Die Zusammenfassung findet sich hier.

Ich habe eine Weile überlegt. weil ich so viele leckere Rezepte im Blog habe. Letzten Endes habe ich mich für mein Chili con Coconut entschieden, weil es mit mein ältestes veganes Gericht im Repertoire ist, welches ich schon gekocht habe, als der Food-Blog noch nicht geboren war, weil es einfach und schnell zu kochen ist und sich auch noch abwechslungsreich servieren lässt.

Nachgekocht: Selleriesalat „Bircher Art“

Gut, bei Susanne von Magentratzerl, deren Rezept ich mal wieder als Inspirationsquelle genommen habe, heißt dieser Salat Bircher-Wurzelgemüse. Da mir der Sellerieanteil dort zu gering war, und ich die Menge verdoppelt habe, habe ich den Namen entsprechend angepasst. Wie immer habe ich auch ein bisschen mit den Zutaten gespielt.

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Synchronbacken im März – La Miche

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#synchronbacken März 2018Am vergangenen Wochenende (10./11.März) war es wieder soweit: Zorra und Sandra luden zum Synchronbacken ein, und ich beschloss, mal wieder mitzumachen.

Gebacken wurde die Miche, ein ursprüngliches französisches Bauernbrot.

Es gab zwei Rezeptvarianten – einmal mit Sauerteig und einmal mit Hefe. Da mein Sauerteig in letzter Zeit etwas gezickt hatte, entschloss ich mich für die Hefeversion.

 

Ich habe mich buchstabengetreu an dieses Rezept (unten mit Hefe) gehalten. Einzige Änderung: ich hatte kein frisch gemahlenes Mehl verwendet. Trotzdem stand mein Synchronbacken unter dem Motto:

Hier kämpfte ich mit der Miche, sie siegte!

Es folgt ein Beitrag aus der Kategorie „Irrungen und Wirrungen“…

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Nachgebacken: Bauernstubentopfbrot von Madame Rote Rübe

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Frisches Bauernstubentopfbrot mit Butter und Salz, im Hintergrund Dinkelbrot mit Frischkäse und Snackpaprika

In letzter Zeit hat mein Roggensauerteig immer ein wenig vor sich hin gezickt. Ein paar Mal ist es passiert, dass der Vorteig für mein Roggenbrot nicht richtig aufgegangen ist und eine Weiterverarbeitung dann nichts mehr brachte, weil das Brot danach auch sehr platt und pappig blieb. Dieses Mal wollte ich aber nicht aufgeben und habe noch mal ordentlich nachgefüttert. Und siehe da: Es wurde ordentlich blubbernder Sauerteig.

Über Facebook war ich auf dieses toll aussehende Knuspriges Bauernstubentopfbrot von Sigrid, der Madame Rote Rübe aufmerksam geworden und machte ich mit dem aufgefrischten Sauerteig fröhlich ans Werk.

Man muss ca. 2 Tage einplanen, bis das Brot fertig ist, aber das war durch die langen Wartezeiten für mich besonders angenehm.

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