Schlagwort-Archive: Resteverwertung

Die „Nahrungskette“

Lebensmittelverschwendung ist ein ganz großes Thema. Es ist wirklich erschreckend, wie viel Lebensmittel aus Unwissenheit oder Dünkel weggeworfen werden; in Deutschland sind das ca. . 11 Millionen Tonnen jährlich.

Schuld sind sowohl Handel als auch Verbraucher. Nicht völlig kerzengerade Möhren oder Bananen und Gurken ohne perfekten Krümmungsgrad kommen gar nicht erst in den Handel. Verbraucher meinen, dass ab dem aufgedruckten MHD das Lebensmittel von einem Tag auf den anderen verdorben ist. Bäckereien werfen abends nicht verkauftes Brot weg. Die Liste ist schier endlos.

Bei mir wird nur weggeworfen, was Pelz hat und von alleine in die Tonne kriecht. Für alles andere gilt, sich auf die Sinne verlassen:

  • anschauen
  • riechen
  • schmecken

Gibt es da keine Beanstandungen, spricht nichts dagegen, die Lebensmittel weiter zu verwenden.

Aus nicht mehr ganz knackigem oder beschädigten Gemüsen kann man notfalls immer noch ein Schmorgericht oder eine Suppe machen.

Ich bin ja unter der Woche von Montagmorgen bis Donnerstagabend alleine zu Hause und brauche oft Reste vom Wochenende auf. So eine „Nahrungskette“ will ich Euch mal zeigen:

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Blogevent: Heimisches Superfood aus Friseesalat mit Kartoffelpüree und Ei

Heimisches Superfood bei giftigeblonde.com und theapricotlady.com

 

Superfood ist in den letzten Jahren buchstäblich in aller Munde: Chia aus Mexiko, Açaí aus Südamerika, Aronia aus Nordamerika, Manukahonig aus Neuseeland und Südost-Australien  und wie sie alle heißen.

Kann es aber sein, dass Mutter Erde uns armen Mitteleuropäern Pflanzen mit gesunden Inhaltstoffen so komplett vorenthalten hat, dass wir diese rund um die Welt fliegen oder verschiffen lassen müssen?

Das fragen sich auch Sina (Giftigeblonde) und Christina (The Apricotlady) und wünschen sich noch bis zum 31. Oktober Rezepte mit heimischem Superfood.

Als erstes Gericht möchte ich mal diese eigentlich typische Hausmannskost auf seine Superfoodqualitäten durchleuchten.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Handvoll Friseesalat – meiner war nicht mehr ganz knackfrisch
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Bio-Ei
  • 4 – 5 Walnüsse

Zubereitung:

Kartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden und in wenig gesalzenem Wasser sehr weich kochen.

Inzwischen die Walnüsse in einer trockenen Pfanne rösten und zur Seite stellen.

Kartoffelwasser nicht komplett abgießen, die Butter zugeben und stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Salat putzen, waschen und abtropfen lassen. Im Rapsöl die gehackte Knoblauchzehe und in dünne Scheiben geschnittene Schalotte andünsten. Den Frisee dazu und noch knackig schmoren.

Das Ei neben den Salat gleiten lassen und leicht verrühren. Beides mit Salz und Pfeffer würzen und zum Kartoffelpüree servieren. Mit den grob gehackten Walnüssen bestreuen.

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Kochen aus den Vorräten

Bis Ende 2016 gab es bei Susanne von Magentratzerl das tolle Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank. Eines unserer Urlaubsessen hätte hervorragend zu diesem Event gepasst.

Ich habe Lammfleisch (Reste von der Lammschulter) und Burgerbuns aus dem Tiefkühlschrank sowie Gurken aus unserem Garten und Tomaten von SchwiMus Balkon verarbeitet. Auch einer meiner selbstgemachter Joghurts durfte mitspielen.

Es gab Lammköfte mit aufgebackenen Burgerbuns, quasi als Fladenbrotersatz, dazu Tzatziki mit Minze (Rezept steht bei den Lammköfte) und einen gemischten Salat aus Romanaherz und Tomaten mit Balsamicodressing.

Es war sehr lecker.

 

Resteküche: Bratreis mit Gemüse und Ei

Da immer noch ein Rest vom sonntäglichen Reis übrig war, machte ich mir dienstags drauf einen schnellen Bratreis mit Gemüse und zwar in recht „kreativer“ Zusammensetzung.

Für eine Portion benötigte ich:

  • ca. 250 g gekochter Reis
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Möhre
  • ein paar vergessene Radieschen
  • 1 Limette
  • 1 EL Kokosnussöl
  • 1 Ei
  • 1 Schuss Sojasauce

Zubereitung:

Das Gemüse putzen; die Möhre in Scheiben, das Radieschen in Streifen und die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden. Von letzterer ein paar grüne Röllchen zur Seite stellen.

Die Limette vierteln. Das Ei mit Sojasauce verschlagen.

Das Kokosöl in einer Pfanne oder einem Topf erhitzen, das Gemüse zusammen mit dem Reis darin unter Rühren anbraten. Die Limettenstücke heraus holen und wegwerfen.

Das Ei über den Reis geben und unterrühren bis es gestockt ist. Nach Bedarf und Geschmack noch mit Salz, Pfeffer und/oder Chili nachwürzen und mit Frühlingszwiebeln bestreut servieren.

Reisgemüsesuppe aus Resten

Wie hier schon erzählt, hatte der GöGa es sonntags wirklich sehr gut mit einem „Rest Reis“ gemeint. Montags drauf verarbeitete ich 1 Fenchelknolle, 1 Möhre und einen Teil des übrig gebliebenen Reis‘ zu einer schnellen Suppe auf Basis des Restes Hühnerbrühe, die ebenfalls vom Vortag übrig geblieben war.

Dazu einfach den Fenchel putzen (das Grün zur Seite legen) und in Streifen schneiden. Die Möhre in Scheiben schneiden. Beides in wenig Butter kurz andünsten, dann die Hühnerbrühe und den Reis zugeben. Das Gemüse in der Brühe garen. Mit Salz, Pfeffer und etwas gemahlenen Fenchelsamen abschmecken.

In einer Suppentasse oder -schale anrichten und  mit dem gehackten Fenchelgrün bestreuen.

Kochen in Miniküchen – eine Herausforderung

Am 1. Mai waren wir bei einem ehemaligen Arbeitskollegen zum Grillen eingeladen. Ich hatte gesagt, dass ich einen Salat mitbringe, und zwar Nudelsalat Caprese.

Da ich es hasse, wenn alles im Dressing vor sich hin matscht, hatte ich morgens die Zutaten getrennt von einander vorbereitet und in verschiedene Gefäße zum Transport gegeben. So eignet sich das ganze auch hervorragend für ein Picknick o. ä.

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Brotauflauf mit panierten Austernpilzen

Vom Sauerteigbrot war noch ein Eckchen übrig, das seine besten Tage schon gesehen hatte. Aus solchen Brotresten mache ich immer gerne einen Auflauf, wie hier beschrieben (etwas scrollen).

Außerdem waren noch Austernpilze von unserem Lo Mein übrig. Diese habe ich mit einer Mischung aus Semmelbröseln und (TK-)Petersilie gewendet und in Pflanzenöl knusprig gebraten. So schnell und einfach hat man ein leckeres Mittagessen auf dem Tisch.

Salat mit Steakstreifen

Wie ich es ja bereits am Abend vorher geahnt hatte, war ein Steak von über 200 g deutlich zu viel für mich. Deshalb habe ich den Rest (etwas weniger als die Hälfte) am nächsten Tag in dünne Scheiben aufgeschnitten als bunten Salat mit Eichblattsalat, Rote-Bete-Blättern, Gurken-, Paprika- und Tomatenwürfelchen mit einer Himbeervinaigrette mit Preiselbeersenf zubereitet.

Schnell und lecker.

 

Blog-Event CXXVII – Restlos glücklich – Rezept 2

Blog-Event CXXVII - Restlos gluecklich -Rezepte-Duos (Einsendeschluss 15. Februar 2017)

Inzwischen ist der Spinatrest vom Pilz-Spinatragout, den ich normalerweise wohl weg geworfen, weil er irgendwann total schlapp im Kühlschrank rumgelegen hätte, gut getrocknet.

Er kommt jetzt in einem ganz neuen Rezept zur Geltung, so wie es sich Carla von  Herbs & Chocolate bei Zorras im 127. Blog-Event wünscht.

Die Blätter kommen in eine einfache elektrische Kaffeemühle…

… in der sie zu einem wunderbaren quietschgrünem Pulver werden.

Diese benutzte ich zunächst, um Nudeln grün zu färben und das ganze wird dann zu

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Leckere Reste: Kartoffelecken mit Feldsalat

Vom Vortag waren noch ein paar Kartoffelecken, ein Rest Feldsalat sowie Tomaten-Kapernsauce und Knoblauch-Chili-Mayonnaise übrig.

Die Kartoffelecken habe ich in der Pfanne ohne Fett knusprig gebraten, und die Tomatensauce, die auch kalt super schmeckt, und die Mayo dazu serviert. Zum Feldsalat habe ein leckeres Granatapfeldressing gemacht. Ein feines schnelles Solo-Mittagessen.