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Gemüseeintopf „quer durch den Wintergarten“

Gestern war das Wetter so richtig zum Abgewöhnen: schmuddelig und nasskalt. Darum musste abends eine richtig schöne Suppe mit allerlei winterlichen Gemüsen her. Dazu kamen noch Graupen und pro Person ein veganes Wiener Würstchen von Wheaty.

wintergemueseeintopf_zutaten

Zutaten für meinen winterlichen Eintopf: vorne von links Zwiebel, Grünkohl – hinten von links Kartoffel, Porree (Lauch), Möhren, Sellerie, Pastinake, Steckrübe – dahinter Gerstengraupen

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 1 große Haushaltszwiebel
  • ca. 100 g Grünkohl
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1/2 Stange Porree (Lauch)
  • 2 Möhren
  • 1/4 Knollensellerie
  • 1/4 Steckrübe
  • 1 Pastinake
  • 3 gute Handvoll Gerstengraupen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 – 4 Wacholderbeeren
  • 3 – 4 Nelken
  • 1/4 TL Senfkörner
  • Salz, Pfeffer,
  • etwas Zucker
  • 1 EL Pflanzenöl, z. B. Distelöl
  • nach Wunsch: Würstchen (Wiener, Mettwürstchen, vegan oder aus Fleisch – ganz nach Gusto)

Zubereitung:

Alle Gemüse putzen, wenn nötig schälen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Den Grünkohl grob zupfen.

In einem großen Topf das Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebel mit etwas Zucker glasig schmoren. Restliche Gemüse sowie die Graupen dazu geben, gut umrühren und so viel Wasser angießen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelken und Senfkörner in ein Tee-Ei oder ein Gewürzbeutelchen geben und gut in der Flüssigkeit „versenken“. Salzen und Pfeffern und ca. 20 Minuten ganz leicht köcheln lassen, bis die Gemüse weich sind. Ich orientiere mich immer an den Kartoffeln, weil ich alle anderen Gemüsesorten auch noch gerne „mit Biss“ mag.

Wenn man „fleischliche“ Würstchen nimmt, diese von vorne herein mit in die Suppe geben, dabei gerade bei Mettwürstchen mit dem Salzen aufpassen, weil diese oft schon sehr salzig sind.

Bei den veganen Würstchen reicht es, diese in Scheiben zu schneiden, in die Suppenteller zu legen und den heißen Eintopf darauf zu schöpfen.

Nach Wunsch mit etwas gehacktem (rohem) Grünkohl bestreuen.

wintergemueseeintopf_serviert

Update: Mit dieser Suppe habe ich gestern, am 5. März 2016 an Ingrids Blogparty #Samstagssuppe teilgenommen.

DUBB – Der-Unentdecke-Blog-Buster

Über den Blog von Sandra bin ich auf dieses Dauerevent bei Micha von Grain de Sel gestoßen.

Die Idee ist, schamlos für seinen Blog und die besten darin befindlichen Rezepte ungeniert die Werbetrommel zu rühren. Da ich mir für fast nix zu schade bin, habe ich hier gleich mal eines meiner unangefochtenen Lieblingsrezepte:

Graupeneintopf

Leider kann ich mit genauen Mengenangaben nicht dienen. Man braucht ungefähr

  • 1 Liter Gemüsebrühe (ich habe eingefrorene selbstgemachte Brühe mit etwas Wasser gestreckt)
  • Gerstengraupen, Menge nach Wunsch
  • 2 – 3 Kartoffeln
  • 1/2 Knollensellerie
  • 2 Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Petersilienwurzeln
  • Salz, schwarze Pfeffer

Zubereitung:

Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, die Graupen einstreuen und quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Gemüse vorbereiten und in Würfel oder Scheiben schneiden. Zur kochenden Brühe geben, alles ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Natürlich kann man mit den Gemüsen variieren. Es schmecken auch Rosenkohlköpfchen, Pastinaken, grüne Bohnen, Blumenkohlröschen oder Erbsen.

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Bohnen- und Gemüseeintopf

Vor einiger Zeit hatte ich mir das Buch Classic Vegetarian Recipes von Rose Elliot auf’s iPad geladen.

Letzte Woche habe ich dann das erste Rezept von vielen, die sich total lecker anhören, nachgekocht. Da ich nicht alles bekommen habe, habe ich ein paar kleine Änderungen vorgenommen, die in Klammern hinter den Zutaten stehen.

Für 4 Portionen:

  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 250 g Möhren, in ca. 1 cm große Stücke geschnitten
  • 250 g Pastinaken, in ca. 1 cm große Stücke geschnitten (statt dessen habe ich Staudensellerie, den ich noch von diesem Gericht übrig hatte, genommen)
  • 250 g Porree, geputzt, gewaschen und in Scheiben geschnitten
  • 250 g Wirsing, in Streifen geschnitten
  • einige Thymianzweige
  • 2 Lorbeerblätter
  • 410 g Cannellini-Bohnen aus der Dose, abgetropft (ich habe nur dicke weiße Bohnen gefunden, die – wie ich erst zu Hause feststellte – auch noch in Tomatensauce waren; diese habe ich, soweit es ging, abgespült und der Rest Tomatengeschmack passte gut zum Eintopf)
  • 1200 ml Gemüsebrühe (ich habe etwas weniger genommen, weil ich ja eigentlich keine Suppen esse)
  • Salz u. Pfeffer
  • gehackte Petersilie zum Garnieren
  • (geriebener Bergkäse zum Garnieren, stand nicht im Rezept, passte aber super dazu)
  1. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebeln zufügen, Deckel aufsetzen und 5 Minuten garen. Dann Möhren, Pastinaken (Staudensellerie), Porree, Kohl, Thymianzweige und Lorbeerblätter zugeben und alles verrühren, so dass alle Zutaten leicht mit Öl benetzt sind. Deckel aufsetzen und für weitere 10 Minuten auf kleiner Hitze garen lassen.
  2. Bohnen und Gemüsebrühe zugeben, zum Kochen bringen, Deckel aufsetzen und bei sanfter Hitze 30 Minuten köcheln lassen.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in warmen Schüsseln bzw. tiefen Tellern servieren und jede Portion mit gehackter Petersilie bestreut servieren. (Geriebenen Bergkäse über den heißen Eintopf streuen.)

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