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Update: #KrautRockt – Die Rezepte

Was man Kreatives mit Kraut und Kohl machen kann, wollten Sylvia und Elke von einfach leicht im Februar wissen. Und was sind da für tolle Rezepte zusammen gekommen.

Ich hatte mich mit meinem Steckrüben-Kartoffelstampf mit Kabeljau in Eihülle beteiligt.

Blogevent #Krautrockt: Feiner Steckrüben-Kartoffelstampf mit Kabeljau in Eihülle

Über Sina von Giftigeblonde bin auf ein Blogevent namens Kraut rockt im Blog Einfach leicht von Sylvia und Elke aufmerksam geworden. Es geht um winterliche Kohlgemüse im modernen leichten Kleid. Da habe ich was!

 

Ich hatte noch eine Steckrübe (Brassica napus subsp. rapifera) Vorrat und wollte mal was anderes probieren als Gemüsebeilage oder Eintopf. Im Tiefkühlschrank befand sich auch noch leckerer Kabeljau und schon war die Idee für ein leckeres Abendessen geboren:

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Steckrüben-Lauch-Gratin mit eingeschmuggelter Möhre und Kartoffel-Steinpilzpüree

Ich hasse es, wenn ich Lebensmittel wegwerfen muss. Um das zu vermeiden, versuche ich aus Resten noch mal etwas neues zu kochen, so lange die Lebensmittel nicht wirklich verdorben sind.

Von dem Gemüseeintopf am Samstag hatte ich noch Steckrübe, Porree und Möhren über behalten. Ich könnte ja noch mal Suppe machen, aber darauf hatte ich keine Lust. Irgendwas Überbackenes wäre fein… Da hatte ich doch beim Durchblättern der aktuellen Zeitschrift Slowly Veggie einen Auflauf mit Steckrübe und Lauch gesehen. Ja, mit etwas Improvisation bekomme ich das hin.

Das Originalrezept habe ich Euch aufgeschrieben, meine Änderungen stehen wie immer in Klammern.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zwiebeln (ich: eine kleine Schalotte)
  • 1 kg Steckrüben (ich: ein kleines Stück und eine Möhre, zusammen etwa 250 g)
  • 2 EL Pflanzenöl (ich: 0,5 EL)
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Cayennepfeffer (ich: gemahlener Chili)
  • 200 g Schlagsahne (ich: etwas mehr als die Hälfte)
  • 300 ml Gemüsebrühe (ich: einfach nur Wasser)
  • 2 Lauchstangen (ich: 0,5 Stange)
  • 30 g Butter oder Margarine (ich: 1 gestr. EL)
  • 25 g Mehl (ich: 05, EL)
  • 75 g Pekannusskerne (ich: 10 – 15 Macadamias)

Für das Kartoffelpüree:

  • 700 g mehligkochende Kartoffeln (ich: 2 mittelgroße)
  • Meersalz
  • 200 ml Milch (ich: Rest Schlagsahne vom Gratin)
  • Pfeffer
  • Trüffelöl oder 1 frischer Trüffel (ich: getrocknete Steinpilze, in warmem Wasser eingeweicht)

Zubereitung:

Für das Gratin Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Die Steckrübe (und die Karotte) schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Öl in einer genügend großen Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten, dann die Steckrüben- (und Möhren-)scheiben zugeben, kurz anbraten und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer (Chili) würzen. Sahne und Brühe angießen und bedeckt 10 Minuten dünsten.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Lauch putzen, gründlich waschen und in Ringe schneiden. Steckrüben (+ Möhren) und Lauch in eine Auflaufform geben, dabei die Kochflüssigkeit der Rüben aufbewahren.

Fett und Mehl verkneten. Kochflüssigkeit noch mal kurz erhitzen, die Mehlbutter zugeben und mit dem Schneebesen einrühren. (Ich habe noch mal etwas Sahne und Wasser zugegeben und die Sauce noch mal pikant mit Salz, Pfeffer und Chili abgeschmeckt.) Die Sauce über das Gemüse geben.

Pekannüsse (Macadamias) hacken und über das Gratin geben. Zunächst etwa 20 Minuten zugedeckt (Alufolie), dann offen in weiteren 10 – 15 Minuten überbacken.

Zwischenzeitlich die Kartoffeln schälen, würfeln und knapp mit Salzwasser bedeckt in ca. 15 Minuten schön weich kochen.
(Ich habe noch kleine Stücke getrocknete Steinpilze in warmem Wasser eingeweicht.)

Im Rezept wird jetzt die Milch erwärmt, die Kartoffeln abgegossen, ausgedampft und entweder durch die Kartoffelpresse gegeben oder fein gestampft. Milch unterrühren, mit Salz, Pfeffer würzen. Trüffelöl unterrühren oder frischen Trüffel über das Püree hobeln.

Ich habe das Püree folgendermaßen zubereitet: Gegarte Kartoffeln abgießen, mit etwas Sahne fein stampfen, und zwar mit einer Gabel, da ich ja nur eine kleine Portion hatte. Das Püree habe ich dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, die eingeweichten Steinpilze abgegossen und unter das Püree gerührt.

Zusammen mit dem Gratin anrichten.

steckrueben_lauch_gratin

Das war sehr lecker, und ich freue mich, dass ich meine Reste lecker verarbeiten konnte.

Gemüseeintopf „quer durch den Wintergarten“

Gestern war das Wetter so richtig zum Abgewöhnen: schmuddelig und nasskalt. Darum musste abends eine richtig schöne Suppe mit allerlei winterlichen Gemüsen her. Dazu kamen noch Graupen und pro Person ein veganes Wiener Würstchen von Wheaty.

wintergemueseeintopf_zutaten

Zutaten für meinen winterlichen Eintopf: vorne von links Zwiebel, Grünkohl – hinten von links Kartoffel, Porree (Lauch), Möhren, Sellerie, Pastinake, Steckrübe – dahinter Gerstengraupen

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 1 große Haushaltszwiebel
  • ca. 100 g Grünkohl
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1/2 Stange Porree (Lauch)
  • 2 Möhren
  • 1/4 Knollensellerie
  • 1/4 Steckrübe
  • 1 Pastinake
  • 3 gute Handvoll Gerstengraupen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 – 4 Wacholderbeeren
  • 3 – 4 Nelken
  • 1/4 TL Senfkörner
  • Salz, Pfeffer,
  • etwas Zucker
  • 1 EL Pflanzenöl, z. B. Distelöl
  • nach Wunsch: Würstchen (Wiener, Mettwürstchen, vegan oder aus Fleisch – ganz nach Gusto)

Zubereitung:

Alle Gemüse putzen, wenn nötig schälen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Den Grünkohl grob zupfen.

In einem großen Topf das Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebel mit etwas Zucker glasig schmoren. Restliche Gemüse sowie die Graupen dazu geben, gut umrühren und so viel Wasser angießen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelken und Senfkörner in ein Tee-Ei oder ein Gewürzbeutelchen geben und gut in der Flüssigkeit „versenken“. Salzen und Pfeffern und ca. 20 Minuten ganz leicht köcheln lassen, bis die Gemüse weich sind. Ich orientiere mich immer an den Kartoffeln, weil ich alle anderen Gemüsesorten auch noch gerne „mit Biss“ mag.

Wenn man „fleischliche“ Würstchen nimmt, diese von vorne herein mit in die Suppe geben, dabei gerade bei Mettwürstchen mit dem Salzen aufpassen, weil diese oft schon sehr salzig sind.

Bei den veganen Würstchen reicht es, diese in Scheiben zu schneiden, in die Suppenteller zu legen und den heißen Eintopf darauf zu schöpfen.

Nach Wunsch mit etwas gehacktem (rohem) Grünkohl bestreuen.

wintergemueseeintopf_serviert

Update: Mit dieser Suppe habe ich gestern, am 5. März 2016 an Ingrids Blogparty #Samstagssuppe teilgenommen.

Noch mehr altes Gemüse – die Steckrübe

steckrübe

Die Steckrübe (Brassica napus subsp. rapifera), auch WrukeKohlrübeButterrübeErdkohlrabiUnterkohlrabiUntererdkohlrabiRamankenBodenkohlrabiSchwedische Rübe, in Österreich Dotsche ist eine Unterart des Rapses (Brassica napus). Sie wird als Gemüse genutzt. Sie ist zu unterscheiden von der Speiserübe (Brassica rapa subsp. rapa). [weiter lesen]

Ich serviere sie gerne mit Schweinefilet im Speckmäntelchen und Kartoffelpüree. Lecker ist aber auch Steckrüben und Kartoffeln durcheinander mit einem gekochten Ei.

steckruebe

Die Steckrübe wird geschält und in größere Würfel geschnitten.

In einem weiten Topf 2 EL Butterschmalz schmelzen und 1 EL Zucker darin leicht karamellisieren lassen. Die Steckrübenwürfel zugeben, kurz anschwitzen und eine halbe Tasse Wasser zugießen. Bei niedriger Temperatur simmern lassen, bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Für das Kartoffelpüree mehlig kochende Kartoffeln, in kleine Würfel geschnitten, in Salzwasser weich kochen. Abgießen und mit etwas Sahne oder Milch und einem Stückchen Butter stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Ein Schweinefilet in Medaillons schneiden. Salzen und pfeffern und mit durchwachsenem Speck umwickeln. In einer unbeschichteten Pfanne 1 EL Pflanzenöl erhitzen und die Medaillons auf der „Naht“ der Speckscheibe anbraten. Wenn sich das Fleisch leicht vom Pfannenboden löst, das Fleisch rund herum weiter braten. Eine fein gewürfelte Schalotte zugeben, anschwitzen und mit Rotwein ablöschen. Wenn der Bratensaft zu weit eingekocht ist, etwas Wasser oder Fleischbrühe zugeben.