Schlagwort-Archive: Kartoffelpüree

Fischfilet mit Senfhaube und Kartoffelpüree

Wie hier schon geschrieben, „musste“ ich mich erst um drei Blog-Events, an denen ich gerne teilnehmen wollte und die alle im Juni stattfanden, kümmern, dass sie „in time“ online kamen.

Gekocht habe ich natürlich auch, aber mit dem Bilderbearbeiten und Aufschreiben der Rezepte hänge ich jetzt ein wenig.

Aber nun bin ich soweit. Den Anfang meiner Juni-Rückschau macht dieses leckere Fischfilet mit Senfhaube. Die Idee schlummerte schon länger in mir, mindestens seit ich die restliche Senfsauce auf Béchamelbasis von den Eiern in Senfsauce eingefroren habe. Und zwar ziemlich flach eingefroren. Einerseits damit sie bei Bedarf schneller auftaut, andererseits, damit man sie schön flach auf ebenfalls gefrorenes Fischfilet geben konnte. Davon hatte ich auch noch zwei schöne Exemplare vom Rotbarsch im TK-Schrank.

Ich gebe zu, ich wollte den Fisch eigentlich sogar rundherum panieren, aber das ist  nicht so wirklich gelungen. Eigentlich könnt Ihr also die unten gezeigte Zubereitung direkt in Eurer Auflaufform machen.

Jedenfalls wird die Auflaufform leicht ausgebuttert, die dünn eingefrorene Senfsauce auf die Fischstücke gelegt und großzügig mit Semmelbrösel/Paniermehl bestreut. Dieses war eine eigene Mischung aus einem leider misslungenen Brotbackversuch.

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Küchenexperiment: „Kasseler“ aus Seitan

Da ich unter der Woche für mich alleine meistens vegetarisch koche, experimentiere ich höchstens mal mit leichter zu lagernden, weil trockenen Soja- oder Seitanprodukten. Ich hatte ein kleines Glas Sauerkraut im Vorrat, das ich ganz traditionell mit Kartoffelpüree und Kasseler machen wollte. Aber woher das Fleisch nehmen, wenn nicht stehlen?

Ich hatte noch ein Paket Seitan-Fix natur *) von Davert im Küchenschrank – davon nahm ich 50 g und bereitete ihn wie hier beschrieben und Zugabe von Räuchersalz zu.

Das Stück habe ich dann von beiden Seiten in etwas Öl angebraten. So übel war es jetzt nicht.

*) Leider wurde das Seitan-Fix zugunsten weiterer Fertigmischungen für Risotto, Quinoa „Sonstwas-Art“ und weiterem aus dem Produkt genommen.

Selbst gemachte Fischstäbchen *) mit Kartoffelpüree und Salat

*) an ihrer Form sollt Ihr sie erkennen. Es hat mir in einer FB-Kochgruppe jemand als Kommentar „Kapitän Iglo“ hinterlassen. Lächerlich! Meine krummen und schiefen Fischstäbchen wären beim ollen Käpt’n niemals durch die Qualitätskontrolle gekommen.

Der GöGa wollte natürlich genau DIE Fischstäbchen holen, aber ich setzte mich durch!
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Blog-Event CXXVI – Aus der Pfanne: Mein erster Beitrag

Blog-Event CXXVI - Aus der Pfanne (Einsendeschluss 15. Januar 2017)
Ich komme mal wieder ziemlich knapp mit meinem Vorschlag um die Ecke, was auch daran liegt, dass ich irgendwie „Kurzgebratenes aus der Pfanne“ im Hinterkopf hatte. Ansonsten mache ich ziemlich viel in der Pfanne.

Bei Rebekka von Pfanntastisch! ist der Name wohl Programm, weshalb sie sich bei Zorra aka Kochtopf von den BloggerInnen zum 126ten Blog-Event Gerichte wünscht, die man in der Pfanne zubereiten kann – und eben nicht nur Kurzgebratenes, sondern auch komplette Pfannengerichte, Pfannkuchen, Fleisch, Fisch usw. Na, da hätte ich ja auch vor heute schon was zu bieten gehabt.

Langer Rede kurzer Sinn, was habe ich denn nun zubereitet?

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Chinakohlsalat mit Clementinen

Dazu gab es Kartoffelpüree mit Olivenöl statt Milch und Butter. Gewürzt ist es nur mit Salz und einer mediterranen Kräutermischung.

Der Chinakohlsalat ist, genau wie der Chicorée mit gekochtem Schinken, ein Gericht aus meinen Kinder- und Jugendtagen und stand irgendwie lange nicht mehr auf meiner Speisekarte.

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Was ist eigentlich aus dem Kartoffelflockenexperiment geworden?

Mitte Dezember hatte ich ja mal aus einem Rest Kartoffelpüree im Dörrtomat Kartoffelflocken hergestellt (siehe oben). Nachdem die Flocken ein paar Tage standen, habe ich dann versucht, daraus eine Kartoffelsuppe à la Heiße Tasse zu machen.

Das Experiment ist eher so halbwegs gelungen, weil die Flocken sich nicht wirklich aufgelöst haben, als ich sie mit kochendem Wasser übergossen hatte.

Hätte ich sie tatsächlich auf dem Herd länger ausquellen lassen, wäre das Ergebnis vermutlich besser geworden. Daraus schließe ich, dass das nächste mal, das getrocknete Püree dann doch eher zu pulverisierten ist.

Nachdem ich etwas übrig gebliebenen Schinkenspeck knusprig gebraten hatte und mit etwas Petersilie zur Suppe gegeben habe, war der Geschmack durchaus gelungen.

Fazit: mit pulverisiertem getrockneten Kartoffelpüree sollte einer schnellen Tasse Suppe nichts mehr im Wege stehen.

Altes Gemüse: Schwarzwurzeln

So langsam nehmen sie wieder Einzug in die Geschäfte, überwiegend auf dem Wochenmarkt oder dem Bio-Laden. Alte Gemüsesorten wie Steckrübe, Schwarzwurzeln, u. ä.

Beim vorletzten Einkauf im Bio-Laden konnte ich ein paar Stangen Schwarzwurzeln ergattern. Die Biester kleben zwar bei Schälen und Schneiden wie Affenextrement, aber diese Unannehmlichkeit hat sich gelohnt und es gab ein feines Solo-Essen für mich.

Wie Ihr seht, hatte ich 5 Wurzeln ergattert. Diese habe ich mit Küchenhandschuhen geschält, gründlich gewaschen und dann in Wasser mit etwas Zitronensaft zur Seite gestellt.

Danach habe ich erst mal gründlich den Sparschäler geschrubbt. Gleichzeitig habe ich ein paar mehlig kochende Kartoffeln geschält und zu Kartoffelpüree (1/2 Rezept) verarbeitet.
Eigentlich wollte ich die Schwarzwurzeln „klassisch“ in Heller Mehlschwitze machen, aber dann habe ich es mir doch noch anders überlegt.

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Schlemmerfilet „nach Art des Hauses“

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Ich hatte noch Weißen Heilbutt eingefroren, weshalb es mal wieder ein leckeres Fischgericht geben sollte. Die Frage war gedünstet, paniert und gebraten oder im Dampf gegart? Mmmh, naja. Aber warum nicht mal wieder als Schlemmerfilet machen?

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Rotes Sauerkraut mit Kasselerlummerkotelett, Mettendchen und Kartoffelpüree

Jetzt, wo das Wetter allmählich kälter und auch ingesamt ungemütlicher wird, haben wir wieder mehr Appetit auf herzhaftes Essen.

Mitte September hatte ich 500 g Rotkohl mit Salz angesetzt, um daraus Sauerkraut herzustellen. Dann musste ich mich 6 Wochen gedulden, während das Sauerkraut bei Zimmertemperatur gären musste. Am 31. Oktober traute ich mich dann, das Glas zu öffnen.

rotes_sauerkraut-fertig

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Steinbeißerfilet aus dem Dampfgarer mit Kartoffel-Wasabi-Ingwerpüree

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Ich bin ja etwas verwirrt! Wenn ich bei Wikipedia nach Steinbeißer suche, bekomme ich zunächst dieses Ergebnis. Eigentlich ist der Steinbeißer also eine Schmerlenart, ein Süßwasserfisch.

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