Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Blog-Event Entstaubte Klassiker: Feuriges Kartoffelgulasch

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Julia von German Abendbrot hat sich ein wunderbares neues Blog-Event einfallen lassen:

Entstaubte Klassiker

Die Idee ist, jeden Monat zum 13. bis zum 12. des Folgemonats einen entstaubten Klassiker, sei es wirklich ein Gericht aus der Kindheit oder aus einem früheren Jahrzehnt/Jahrhundert oder aus dem Blog-Archiv, das dann mindestens 12 Monate alt sein muss, neu zu interpretieren und dann mit einem Link bei Julia zu kommentieren.

Ich muss sagen, dass ich für den 13. Dezember schon mindestens 3 Rezepte hätte, aber eines werde ich in diesem Beitrag beisteuern, nämlich das in der Überschrift erwähnte Feurige Kartoffelgulasch, das ich am 14. Februar 2014 das erste Mal im Blog präsentierte.

Schön sieht anders aus, würde ich mal sagen. *hüstel*

Und warum habe ich das Gericht jetzt wieder aus der Versenkung geholt? Ich überlege ja immer, was ich unter der Woche, wenn der GöGa in Bonn arbeitet, für mich alleine kochen könnte. Oft gibt es dann Zutaten, die ihm nicht so behagen, wie Feta, Oliven, Süßkartoffeln, Rote Bete o. ä., aber manchmal bin ich ich auch ideenlos und überfordert. Und in genau so einem Zustand stand ich eines Tages vor der Gemüseauslage des Bio-Marktes meines Vertrauens.

„Soll ich Dir mal sagen, was es letzte Woche in der Kantine gab?“, ertönte des GöGas Stimme. Nicken meinerseits. „Kartoffelgulasch!“

Oh, das ist doch mal was! und Ja, darauf hätte ich mal wieder Lust! Schnell bemühte ich per Smartphone meinen Blog und kaufte die benötigten Zutaten. Viel war es nicht: Außer Schmand und Paprikaschote hatte ich alles zu Hause.

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Die kulinarische Weltreise: Soupe châtaigne à la crème (Weihnachten rund um die Welt: Frankreich)

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Die kulinarische Weltreise 2018 geht in den Jahresendspurt. Gestartet sind wir im März in Italien, waren auf den Philippinen, in Kroatien, den USA, Thailand, Portugal, Mexiko, Indien und zuletzt im November in Belgien.

Es sind eine Vielzahl wunderbarer Rezepte zusammengekommen, und ich fühlte mich jeden Monat herausgefordert, über meinen Tellerrand hinaus zu kochen.

Im Dezember sind wir auf der Suche nach typischen Weihnachtsrezepten aus aller Herren Länder.

Bei der Recherche stieß ich unter anderem auf diese Seite und habe mich dann für eine französische Maronencrèmesuppe, die als beliebte Vorspeise für die Weihnachtstage in unserem westlichen Nachbarland vorgestellt wird, entschieden.

Ich habe das Rezept – wie fast immer – an meine Begebenheiten angepasst und hatte in kürzester Zeit eine schmackhafte Suppe auf dem Tisch. Hatte? Ja! Ich habe mir die Suppe als Solomittagessen gemacht, weil der GöGa für Maronen absolut nicht zu haben ist.

Trotz des dicken Klacks Crème fraîche ist diese Suppe leicht und eignet sich hervorragen als Vorspeise.

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Die kulinarische Weltreise: Mince Pies (Weihnachten rund um die Welt: Großbritannien)

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Seit März 2018 sind wir zusammen mit dem Initiator Volker von Volker mampft kulinarisch um die ganze Welt gereist. Da wurden neue Horizonte eröffnet und über den heimischen Tellerrand  gekocht.

Jetzt im Dezember dreht sich natürlich alles um Weihnachten und wie dieses Fest kulinarisch rund um die Welt begangen wird.

Ich habe mit einer französich-deutschen Fusion von Gänsekeule „Normandie“ auf Grünkohl-Kartoffeln.

Zur Weihnachtszeit hat unsere Englischlehrerin aus der Betriebsinternen Fortbildung immer Mince Pies mitgebracht und diese kleinen mit Trockenfruchtmasse gefüllten Mürbteigpastetchen hatten es mir angetan. Bei uns im Kaff bekommt man natürlich weder die Mince Pies, noch das Mincemeat, das man für die Füllung braucht. Also wurde diese Mixtur auch noch selber gemacht.

Die Anleitung für die Mince Pies habe ich mir bei Jamie Oliver abgeschaut, es aber ein bisschen abgewandelt – wie das Mincemeat auch. Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen!

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Die kulinarische Weltreise: Mincemeat – Füllung für Mince Pies (Weihnachten rund um die Welt: Großbritannien)

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Nach neun Monaten, in denen wir uns länderweise rund um die Welt unter Führung unseres Reiseleiters Volker mampft gekocht haben, gibt es im Dezember noch mal ein besonderes Motto. Es geht um Weihnachtsrezepte aus der ganzen Welt. Mit der Gänsebrust „Normandie“ habe ich einen französisch-deutschen Anfang gemacht.

Nun geht es für mich weiter nach Großbritannien, wo Mince Pies überaus beliebt sind. Diese sind kleine Mürbteigküchlein, die mit dem sogenannten Mincemeat gefüllt sind. Ich vermute, der Name „Hackfleisch“ rührt daher, dass in diese Füllung aus getrockneten Früchten auch Schweineschmalz kommt.

Rezepte für Mince Pies gibt es im Netz zuhauf, aber in jedem steht in der Zutatenliste „a glass of mincemeat“. Da dieses hier nicht zu bekommen ist, habe ich beschlossen, es selber zu machen:

Das Rezept habe ich bei der BBC gefunden, aber stark abgewandelt und mal diverse Trockenfrüchte aus dem Vorrat wegverbraucht.

Gemischte Trockenfrüchte mit Rum, Orangeat und Zitronat, Apfelwürfeln, Zucker, Butterschmalz

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Herbstlicher Kürbiskuchen mit Walnüssen (vegan)

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Wie bei den gebrannten Mandeln ist auch dieser leckere Kürbiskuchen sozusagen eine verpasste Gelegenheit. Denn eigentlich wollte ich ihn für die Kürbis-Rettungsaktion machen.

Es hat tatsächlich am „Nussknacker“ gehapert. Wir haben kiloweise Walnüsse, teilweise noch aus dem letzten Jahr und noch einmal neue von des GöGas Patentante.

Nur das Knacken stellt mich vor eine unlösbare Aufgabe. Ich habe einfach keine Kraft in den Händen, brauche aber 50 g Walnusskerne. Der Mann im Haus wurde ein paarmal gebeten, aber irgendwann rückte der Abgabetermin für die Kürbisrettung immer näher und es gab dann Kürbisrisotto.

Im Vorrat lag immer noch der für den Kuchen gekaufte Kürbis, namens Sweet Dumpling, der laut Vorschlag aus dem Lebensgarten besonders für Desserts oder Kuchen geeignet sei.

Sein Vorteil ist, dass er – genau wie der Hokkaido – nicht geschält werden muss.

 

Endlich bekam ich den GöGa ans Walnüsse knacken und buk das schon lange heraus gesuchte Rezept vom Blog Blattgruen nach. Änderungen stehen wie immer in Kursivschrift.

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Gebrannte Mandeln

Ich wollte eigentlich gebrannte Mandeln schon zur Rettung der Oktoberfestschmankerl machen, aber dann hatte ich mich doch noch umentschieden.

Wenn ich geahnt hätte, wie schnell sie gemacht sind, hätte ich doch noch einen Beitrag für das Blog-Event CXLVVII Geschenke aus der Küche bei Zorra gehabt.

Beide Chancen vertan, dabei geht die Herstellung wirklich fix!

Man braucht neben einem genügend großen Topf und einem mit Öl eingepinselten Stück Backpapier auf einem Backblech nur:

 100 g ungeschälte Mandeln 100 g feiner Raffinadezucker + 1 TL Zimt
80 ml Wasser  50 g feiner Raffinadezucker zusätzlich

Wasser mit Zucker und Zimt in einem großen Topf zum Kochen bringen.
Die Mandeln zufügen und unter Rühren das Wasser verkochen lassen, so dass der Zucker kristallisiert.

Die restlichen 50 Gramm Zucker unterrühren,
2 – 3 Minuten weiterrühren,
dann die Mandeln auf das vorbereitete Backblech geben und auskühlen lassen.

Die abgekühlten Mandeln mitsamt dem Backpapier einfach in einer Blechdose aufbewahren.

Die kulinarische Weltreise: Brusselse Wafels – Brüsseler Waffeln (Belgien)

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Der Monat November neigt sich dem Ende zu und damit auch unser Aufenthalt in Belgien im Rahmen der Kulinarischen Weltreise unter Leitung von Volker von Volker mampft.

Heute gibt es noch einmal eine süße Verführung aus dem Land der Pralinen und Trüffel, des Bieres und des Abteikäses, der Muscheln und der besten Pommes, die man sich denken kann.

DIE belgische Waffel gibt es nicht: Während die Lütticher Waffel eher klein und rund und aus einem Rührteig mit Backpulver ist, ist die Brüsseler  Waffel eckig und etwa so groß wie eine Toastscheibe und aus einem Hefeteig gemacht.

Letztere haben wir während unseres Flandernurlaubs in Ostende mit selbst gemachtem Eierlikör; niederländisch-flämisch  Advocaat genossen.

Eigentlich war ich der festen Überzeugung gewesen, dass unser Waffeleisen genau diese eckigen Vertiefungen macht, wurde dann aber eines anderen belehrt. Geschmeckt haben die Waffeln natürlich trotzdem.

So kamen die Waffeln bei uns aus dem Eisen:

Den Eierlikör wollte ich auch noch selber machen, bin dann aber doch nicht dazu gekommen und habe eine der bekanntesten Marken Deutschlands verwendet.

Wisst Ihr eigentlich, warum der Eierlikör auf niederländisch/flämisch Advocaat heißt? Das hat nichts mit Anwälten zu tun, sondern tatsächlich mit der Avocado:

Im 17. Jahrhundert entdeckten europäische Eroberer im heutigen Brasilien bei Ureinwohnern des Amazonas ein Erfrischungsgetränk mit Namen Abacate. Aus dem mit Avocados hergestellten Getränk wurde unter Beimischung von Rohrzucker und Rum Advocaat, die Vorform des heutigen Eierlikörs. Nach Darstellung der Firma Verpoorten erfand der aus Antwerpen stammende Unternehmensgründer Eugen Verpoorten den Eierlikör in seiner heutigen Form in dem Bestreben, dieses Getränk zu imitieren. Da Avocados in Europa schlecht verfügbar waren, verwendete er stattdessen Eigelb. 1876 gründete er seine Firma in Heinsberg bei Aachen. [Quelle: Wikipedia]

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Oktober 2018: Zurück in den Sommer

 

Im Oktober war es ja noch mal ungewöhnlich warm. Da schmeckte eine große Portion Spaghetti mit ein paar Tomaten aus dem Garten noch mal besonders sommerlich.

Für ein leckeres Solomittagessen braucht man Spaghetti – so viele, wie in einen mit Zeigefinger und Daumen gebildeten Kreis passen – die wie gewohnt in reichlich Salzwasser al dente gekocht werden.

In der Zwischenzeit 2 – 3 Tomaten (je nach Größe) sowie 1 Scheibe Feta (ca. 50 g) würfeln. In einer großen Schüssel mischen. Je 1 EL Kapern und Oliven (kleingeschnitten) zugeben. Die garen Spaghetti zugeben und mit 1 – 2 EL Pesto verrühren.

In einem tiefen Teller servieren und mit Basilikum bestreut genießen.

#wirrettenwaszurettenist: Den Kürbis

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Der Kürbis… tja, so lange treibt der sich noch nicht in meiner Küche rum, aber ich glaube, so die letzten fünf Jahre feiert er eine Art Renaissance. Ich kannte Kürbis nur als süßsauer eingelgte Konserve, die ich absolut nicht mochte. Die Kürbisse, die ich bis dato in Erinnerung hatte, waren Riesenboller, mit denen ich nichts anzufangen wusste. Irgendwann kam dann der Hokkaidokürbis, der praktischerweise nicht geschält werden muss und auch in handlicher Zweipersonengrößen daher kommt. Mit dem Aufschwung des Kürbisses kamen dann natürlich auch die Fertiggerichte, seien es Kürbis(kern)brote, -suppen verschiedenster Qualität, auch den eingelegten Kürbis gibt es noch immer.

Nachdem ich schon Kürbisbrot, Suppe und Curry im Blog habe, habe ich am vergangenen Wochenende ein tolles Kürbisrisotto (ich wette, das gibt es auch schon irgendwo und irgendwie als Fertiggericht) gemacht.

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Roundup: World Bread Day 2018

Der diesjährige World Bread Day hat wieder zahlreiche Rezepte aus aller Bäcker Länder zusammengebracht. Genauer gesagt 130 Brote aus 14 Ländern!

Bei Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf findet Ihr die Zusammenfassung in drei Beiträgen aufgeteilt:

  • Round Up – Part 1 (von A bis G)
  • Round Up – Part 2 (von I bis P)
  • Round Up – Part 3 (von S bis V)

Ich war mit einem Rosinenstuten dabei.