Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Die kulinarische Weltreise: Ensalada de Palmitos – Salat mit Palmherzen (Costa Rica)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Wir sind mit Volker von volkermampft auf der Kulinarischen Weltreise in Mittelamerika, genau gesagt in Costa Rica angekommen. Am vergangenen Sonntag gab es bei uns ein sehr feinen Fisch in Knoblauchmarinade (Hier erfahrt Ihr auch noch ein bisschen mehr zu unserem Reiseziel im März.), den ich mit Reis und einem gemischten Salat mit Palmherzen serviert habe.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Dose Palmitos (Palmherzen) *)
  • 2 – 3 Hände Blattsalat oder gemischter Salat, gewaschen und gut getrocknet
  • 1 kleine Salatgurke, in Scheiben oder Halbmonde geschnitten
  • 1 Tasse Kirschtomaten oder 2 Tomaten, gewürfelt
  • 1/4 rote oder gelbe Paprikaschote, gewürfelt
  • 1 Avocado in Spalten
  • 1 Limette, davon der Saft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL frischer Koriander, gehackt (ersatzweise Petersilie)
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Palmherzen abgießen, kalt abspülen und in Scheiben oder Stücke schneiden.

Salatblätter waschen, trockenschleudern und auf einer Platte oder in einer Schüssel auslegen.

Gurke und Tomaten vorbereiten, Paprika/Tomate würfeln, alles auf den Salat geben und die Palmherzen darauf verteilen.

Für das Dressing Limettensaft, Olivenöl, gehackten Koriander, Salz und Pfeffer verrühren; nach Wunsch etwas Zucker zugeben.

Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben und alles locker mischen.

In Costa Rica serviert man statt des Limettendressings auch gerne einfach Mayonnaise (oder vegan mit Mandelmus oder mit Milch) zum Ensalada de Palmitos. Für die Variante hat mein GöGa sich entschieden; ich mochte den Salat mit dem Limettendressing sehr.

*) Palmitos/Palmherzen: Dabei handelt es sich um das Bildungsgewebe von Stamm und Blättern am oberen Ende einer Palme. [weiterlesen auf Wikipedia]

Ich habe die Palmitos als Konserve der Firma Feinkost Dittmann kaufen können und war ganz gespannt auf den Geschmack.

Ich sage mal so: Falls Ihr keine Palmherzen findet, nehmt einfach Schwarzwurzeln oder Spargel aus der Konserve, die Geschmäcker sind wirklich sehr ähnlich.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Spaghetti mit Kürbis „Carbonara Art“

Am ersten Sonntag im März widmen wir von Leckeres für jeden Tag uns den neu interpretierten Klassikern.

Bei uns gab es schon vor ein paar Tagen dieses leckere Pastarezept, das der GöGa im Internet entdeckt hatte.

Die klassische Carbonara mit Guanciale, Pecorino romano und Ei wurde mit Kürbis und Sahne aufgewertet, weshalb ich den Zusatz „Carbonara Art“ verwende.

Die Sauce hat der Cookit für uns gemixt, man kann aber auch einen handelsüblichen Mixstab verwenden. Ich habe auch sonst ein paar Änderungen im Rezept vorgenommen, z. B. habe ich den Kürbis im Ofen gebacken, statt ihn in der Pfanne bzw. dem Topf gebraten.

Zutaten für 4 sehr reichliche Portionen:

  • 400 g Spaghetti
  • Salz
  • 1 Hokkaidokürbis (600 g)
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 80 g Bacon-Würfel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 3 Eier
  • 250 ml Sahne
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Servieren

Zubereitung:

Kürbis in Spalten schneiden und bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten im Backofen vorgaren. Kerne herauskratzen und Kürbis in Würfel schneiden. 300 g für die Sauce abwiegen, die restlichen Würfel zur Seite stellen.

In einer beschichteten Pfanne den Speck auslassen und zusammen mit den Zwiebelwürfeln braten.

Kürbis für die Sauce mit Gemüsebrühe pürieren, unter Rühren Eier und Sahne zugeben und in einem Topf ebenfalls unter Rühren auf mindestens 60 °C erhitzen. Ein weiteres Mal zu einer sämigen Sauce pürieren.

Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser al dente garen. Abgießen, dabei etwas Kochwasser zurückbehalten.

Speck-Zwiebel-Mischung zur Kürbissauce geben, mit der Pasta mischen, gegebenfalls noch etwas Kochwasser unterrühren. Je nachdem, wie stark der Bacon gesalzen ist, die Sauce mit Salz abschmecken.

Anrichten und mit den zurückbehaltenen Kürbiswürfeln und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Diese Pastavariante hat uns sehr gut geschmeckt, der Kürbis brachte eine schöne nussige Note mit und die Sauce war schön cremig. Nur war das Ganze durch Eier (ich habe schon eines weniger als im Originalrezept genommen) und Sahne (auch hier habe ich nicht die vollen 300 ml genommen) sehr mächtig geworden.

Beim nächsten Mal würde ich von allem, auch von der Pasta, deutlich weniger nehmen.

Jetzt bin ich gespannt auf die neu interpretierten Klassiker der Bloggerkolleg:innen:

Koch mein Rezept (Gelbes Thai Curry mit Like Chicken und Süßkartoffel von Der Reiskoch)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht in die 25. Runde von Koch mein Rezept, dem großen Foodblogwichteln, das Volker von volkermampft im Jahr 2020 ins Leben gerufen hat.

Dieses Mal wurde mir Jens‘ Blog Der Reiskoch zugelost, und ich muss sagen, ich war erst einmal erschlagen von der Vielfalt der Rezepte.

Aus meinem Fundus darf sich dieses Mal Sylvia von Brotwein bedienen.

Doch nun erst einmal zu meinem „Gastgeber“: Jens ist irgendwann Ende der 70er Jahre in der Kurpfalz geboren und aufgewachsen, hat dann in Karlsruhe gelebt und ist seit August 2021 in Freiburg zu Hause.

Die Liebe zum Kochen hat er schon früh entdeckt, die Liebe zur asiatischen und hier insbesondere zur thailändischen Küche entstand auf einer dreimonatigen Reise durch Südostasien Ende 2002.

Jens Blog besteht seit 2011 und beinhaltet neben vielfältigen Rezepten aus aller Herren Ländern, wobei der Schwerpunkt trotz allem auf Asien liegt, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen und viel Wissenswertes rund ums Kochen.

Da der GöGa und ich der asiatischen Küche nicht abgeneigt sind, habe ich mich über dieses Los doch sehr gefreut. Gemeinsam haben wir uns für Gaeng Gari Fak Thong Sai Gai (แกงกะหรี่ฟักทองใส่ไก่) entschieden.

Wie immer musste ich mangels Möglichkeiten zum Zutateneinkauf improvisieren, so habe ich die „milde Thaichili“ durch Chilisauce, das Thai-Basilikum durch herkömmliches Basilikum und den Palmzucker durch Kokosblütenzucker ersetzt.

Außerdem habe ich statt Hähnchenfleisch Like Chicken von Like Meat genommen und leider gab es keinen Hokkaido, also haben ich Süßkartoffel genommen. Aber sonst habe ich mich haarklein ans Originalrezept gehalten 😉 und hoffe, dass Jens mir diese allzu freie Auslegung seines Rezeptes verzeiht!

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Die kulinarische Weltreise: Eintöpfe aus aller Welt -Lobio (ლობიო) – Rote-Bohnen-Eintopf mit Walnüssen (Georgien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Für das Sonderthema „Eintöpfe aus aller Welt“ im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft habe ich nach der Sopas mallorquinas noch einen leckeren, schnell gemachten (zufällig) veganen Eintopf aus Georgien. Dort waren wir im April 2020 schon einmal, und ich habe zwei Eintopfgerichte, allerdings jeweils mit Fleisch zubereitet: Tschanachi und Odschakhuri.

Nun also rote Bohnen und Walnüsse, die in Georgien in fast keinem Gericht fehlen dürfen.

Normalerweise bereitet man Lobio mit getrockneten Kidneybohnen zu, die über Nacht in Wasser eingeweicht und dann gekocht werden. Aus Bequemlichkeitsgründen habe ich auf vorgegarte Bohnen aus dem Glas zurückgegriffen, schreibe Euch aber das Originalrezept auf und füge meine Änderungen in Kursivschrift dazu.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 250 g getrocknete Kidneybohnen (ich: ca. 500 g vorgegarte Bohnen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80 g Gramm getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 2 EL Olivenöl
  • 0,5 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 0,5 TL Koriander (gemahlen)
  • 0,5 TL Chilipulver
  • 300 g stückige Tomaten (Dose)
  • 4 Stiele Koriander
  • 2 Stiele glatte Petersilie
  • 80 g Walnüsse
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Limettensaft
  • außerdem: Kartoffelstampfer

Zubereitung:

Bohnen in einem Sieb kalt abspülen. In einer Schüssel mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen.

Bohnen in ein Sieb abgießen. In einem Topf mit reichlich Wasser bedecken, langsam bei mittlerer Hitze mit halb geöffnetem Deckel aufkochen und ca. 1 Stunde bei kleiner Hitze sanft gar kochen. Die Bohnen in einem Sieb abgießen und dabei 500 ml vom Bohnenwasser auffangen.

Ich habe vorgegarte Bohnen auf einem Sieb abgespült und die 500 ml Bohnenwasser durch Gemüsebrühe ersetzt. Mir ist klar, dass das u. U. den Geschmack etwas verändert.

Die Bohnen mit einem Kartoffelstampfer ganz leicht andrücken.

Knoblauch fein würfeln. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden.

In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Kreuzkümmel, Koriander und Chilipulver zugeben und kurz anrösten. Knoblauch, getrocknete Tomaten und Bohnen zugeben und 2 – 3 Minuten mit andünsten. Mit dem Bohnenwasser (ich: Gemüsebrühe) auffüllen und die stückigen Tomaten zugeben. Den Eintopf mit halb geöffnetem Deckel ca. 30 Minuten sanft kochen lassen.

Koriander und Petersilie abspülen und trocken schütteln. Koriander mit den zarten Stielen grob schneiden. Petersilie von den Stielen zupfen und grob hacken. Walnusskerne in einer heißen Pfanne ohne Öl rösten, abkühlen lassen und grob hacken. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. In Schalen oder tiefen Tellern anrichten, mit frischen Kräutern und Walnüssen bestreut servieren.

Zum Lobio schmeckt Reis oder – wie bei uns – Fladenbrot. Geschmacklich erinnert dieser Eintopf sehr an ein veganes Chili, nur dass ich dahinein noch Mais und Paprikaschote gebe. Auch die gerösteten gehackten Walnüsse machen einen Unterschied.

Wie immer sammele ich hier im Laufe des Monats die Eintopfgerichte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Eintöpfe aus aller Welt – Sopas mallorquinas (Spanien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Das Thema des Monats Februar im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft passt hervorragend in den Winter, denn gesucht werden Eintöpfe aus aller Welt. Okay, manche Eintöpfe oder modern ausgedrückt One-Pot-Gerichte kann man auch ganz gut in der wärmeren Jahreszeit essen, aber ich denke bei Eintopf klassisch an herzhafte wärmende Wintergerichte.

Was ist eigentlich ein Eintopf?

Das habe ich die KI von Perplexitiy gefragt und folgende Antwort erhalten:

Ein Eintopf ist ein einfaches Gericht, bei dem alle Zutaten zusammen in einem einzigen Topf gekocht und so auch serviert werden.

Grundidee

• Ein Eintopf ist meist eine kräftige, eher dickflüssige Suppe oder ein Suppengericht, das als Hauptmahlzeit gegessen wird.
• Typisch ist, dass nicht wie beim „klassischem Tellergericht“ Beilage, Gemüse und Fleisch getrennt zubereitet werden, sondern alles gemeinsam im Topf gart.

Typische Zutaten

• Häufig enthalten sind Gemüse (z.B. Kohl, Möhren, Porree), Kartoffeln und Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Linsen.
• Je nach Rezept kommen Fleisch, Wurst oder Speck dazu, aber es gibt genauso rein pflanzliche Eintöpfe.

Herkunft und Nutzung

• Eintöpfe gelten traditionell als bäuerliche, sättigende Gerichte, die aus einfachen Zutaten eine vollwertige Mahlzeit machen.
• Heute laufen ähnliche Gerichte oft auch unter dem modernen Begriff „One-Pot“, das Prinzip „alles in einem Topf“ bleibt aber dasselbe.

Perplexitiy

So weit, so gut. Nun beginnt erst mal die Suche nach internationelen Eintopfgerichten, wovon ich natürlich im Rahmen der kulinarischen Weltreise schon einige gekocht habe.

Besondere Highlights waren dabei u. a.:

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Lasagne mit Rote-Linsen-Sugo

Im Februar geht es bei Leckeres für jeden Tag um „Seelenwärmer/Comfort Food“, was man bei kaltem Winterwetter immer gut gebrauchen kann. Suppen, Eintöpfe oder Gerichte aus dem Ofen sind da hochwillkommen.

Frei nach dem Motto „Pasta geht immer“ präsentiere ich Euch eine leckere Lasagne, bei der ich die Bolognese mit Hackfleisch allerdings durch ein Sugo mit roten Linsen ersetzt habe.

Die Béchamelsauce habe ich mit Olivenöl und Brühe angesetzt, so dass alles etwas weniger gehaltvoll wird und der Käse ist vegan.

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Sugo:
  • 150 – 200 g Rote Linsen
  • 1 kleine Stange Porree (ich: ersatzweise Lauchzwiebeln)
  • 1 Möhre
  • 2 Stangen Sellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 400 ml passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1 EL italienische Kräuter
  • Olivenöl zum Braten
Für die Béchamelsauce:
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe, eventuell mehr
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  • Lasabneblätter
  • (veganer) Käse zum Überbacken

Zubereitung:

Linsen auf einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen.

Gemüse in feine Würfel schneiden und im Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark einrühren und ebenfalls kurz anschwitzen. Linsen zugeben und mit den passierten Tomaten aufgießen, köcheln, bis die Linsen gar, aber noch bissfest sind.

Mit den Gewürzen abschmecken.

In der Zwischenzeit die Béchamelsauce herstellen:

Olivenöl in einem Topf mit dem Mehl verrühren, anschwitzen und unter kräftigem Rühren mit einem Schneebesen die Brühe aufgießen. Zum Kochen bringen und köcheln lassen, bis der Mehlgeschmack verschwindet. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Jetzt schon mal den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

In einer Auflaufform die Lasagne schichten. Dafür mit einer dünnen Schicht Béchamelsauce beginnen, darauf eine Nudelplatte legen, darauf Linsensugo und dann immer weiter schichten, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Möglichst mit Béchamelsauce abschließen.

Lasagne mit (veganem) Käse bestreuen und 35 – 40 Minuten im Ofen backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Gerichte aus dem Ofen bzw. aus der Auflaufform sind immer schwer zu fotografieren, aber ich hoffe mal, Ihr erkennt trotzdem, wie lecker diese vegane Lasagne war.

Und was gibt es sonst noch an leckerem Seelenwärmeressen?

Die kulinarische Weltreise: Byrek me domate dhe qepë – Byrek mit Tomaten und Zwiebeln (Albanien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im Januar 2026 ist die Reisetruppe rund um Volker von volkermampft auf der kulinarischen Weltreise in Albanien unterwegs. Nach dem Huhn mit Walnüssen (Pulë me Arra) gibt es mit dem mit Tomaten und Zwiebeln gefülltem Byrek einen typischen Snack, den man warm oder auch kalt genießen kann.

Die Ähnlichkeit des Wortes Byrek mit dem türkischen Börek oder dem in Balkanstaaten Ex-Jugoslawiens gebräuchlichen Burek lässt sich nicht verleugnen und bei allen Versionen handelt es sich um gefüllte Teigtaschen aus Yufka- bzw. Filoteig.

Auch dieses Gericht mussten übrigens Tim Mälzer und Materia in der vierten Folge der zehnten Staffel von Kitchen Impossible nachkochen. Auf der Suche nach einem Rezept stieß ich auf den Blog Food & Co. von Tina, die es sich – neben anderen interessanten Themen – zur Aufgabe gemacht hat, Rezepte aus „Kitchen Impossible“ nachzukochen und zwar nur durch notfalls mehrmaliges Anschauen der jeweiligen Arbeitsschritte der Köche. Das finde ich überaus bemerkenswert!

Von Tinas Rezept, in dem auch der Teig selbst gemacht ist, habe ich nur die Füllung übernommen. Aus den bekannten gesundheitlichen Gründen habe ich auf fertigen veganen Bio-Blätterteig zurück gegriffen, auch wenn Yufka- oder Filoteig noch ein bisschen authentischer gewesen wäre.
Statt frischer Tomaten, die jetzt einfach keine Saison haben und entsprechend fad schmecken, habe ich Tomatenwürfel (Cubetti) aus dem Glas genommen, das „nur“ 340 g beinhaltet, so dass ich auch etwas weniger Zwiebeln genommen habe.

Zutaten für 4 – 8 Stücke:

  • 1 Rolle veganer Bio-Blätterteig à 240 g
  • 1 Glas Cubetti à 340 g
  • 250 g Zwiebeln
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 gestr. TL schwarzer Pfeffer
  • 2 TL Oregano (ich: Pizzakräuter)
  • 1 TL Salz
  • 20 g Reis (z.B. Basmati), falls zum Aufnehmen überschüssiger Flüssigkeit nötig

Zubereitung:

Mit etwas Vorlauf die Füllung zubereiten, damit diese etwas abkühlen kann.

Dafür die Zwiebeln würfeln und in 2 EL Olivenöl ca. 5 Minuten glasig dünsten. Cubetti mit den Gewürzen zugeben, dann unter gelegentlichem Rühren 15 – 20 Minuten bei offenem Deckel garen, bis sämtliche Flüssigkeit verdampft ist.

Vom Herd ziehen und abkühlen lassen.

Dann den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen und den Blätterteig auf einem Backblech abrollen.

Auf eine Hälfte des Teiges die Füllung geben, die zweite Teighälfte darüber klappen und an den Rändern rundum „zusammenzwirbeln“ und nach Wunsch mit einer Gabel zusammendrücken. In den Teigdeckel mit der Gabel ein paar Luftlöcher pieksen und den Byrek ca. 30 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Wir haben den Byrek mit einem grünen Salat als Hauptmahlzeit gegessen, in kleinere Stücke aufgeschnitten schmeckt er aber auch kalt als Snack zwischendurch.

Einen Rest haben wir sogar am Folgetag mit einem Spiegelei zum Frühstück gegessen.

Hier geht es zu den Rezepten der Mitreisenden:

Blog-Event CCXXV – Aus dem Ofen!

Kartoffel-Möhren-Gratin

Blog-Event CCXXV - Aus dem Ofen! (Einsendeschluss 15. Januar 2026)

Noch bis zum 15. Januar läuft das Blog-Event Aus dem Ofen!, das Nadja von Little Kitchen and more bei Zorra im Kochtopf veranstaltet. Erlaubt ist alles, was im Ofen zubereitet wird, egal ob Brot, Brötchen, Kuchen oder auch Aufläufe und Überbackenes.

Bei uns arbeitet der Ofen relativ häufig, um Reste zu verarbeiten. Aus Pasta mit Sauce wird mit etwas Käse bestreut ein leckerer Auflauf, ähnlich können Gemüsereste verwertet werden.

Mein Beitrag zu Nadjas Event ist ein leckeres Kartoffel-Möhren-Gratin, zwei Zutaten, die meines Erachtens gut harmonieren. Wir essen z. B. sehr gerne Kartoffel-Möhren-Durcheinander (Stampf).

Zutaten für 4 Portionen:

  • 6 festkochende Kartoffeln, ca. 800 g
  • 3 dicke Möhren, ca. 400 g
  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • außerdem: Mandoline oder Küchenmaschine mit Hobelaufsatz

Zubereitung:

Kartoffeln und Möhren getrennt dünn hobeln.

Schalotte und Knoblauch fein würfeln, in der Butter glasig anschwitzen. Sahne zugeben und einmal aufkochen. Mit den Gewürzen pikant abschmecken.

Kartoffeln und Möhren in abwechselnd in eine Auflaufform (mit einer dünne Schicht Sahne auspinseln) schichten. Die aufgekochte Sahne darüber geben und im Backofen bei 200 °C Umluft ca. 30 Minuten backen, bis das Gratin oben leicht goldbraun und das Gemüse gar ist.

Bei uns gab es einen Dip aus Joghurt und Mepfel *) von Zwergenwiese, was sehr gut gepasst hat.

*) Hierbei handelt es sich um einen sehr pikanten Meerrettich-Apfel-Aufstrich.

Update: sagenhafte 34 Rezepte sind zusammengekommen.

Karamellisierter Rosenkohl mit Birnen

Auch im Jahr 2026 geht es mit Leckeres für jeden Tag weiter. Und sofort am ersten Sonntag des Monats Januar geht es um die vegane Küche, denn es ist ja auch Veganuary wie schon seit 2014.

Ich stelle Euch eine leckere Gemüsebeilage vor, die aber auch als veganes Hauptgericht oder sogar kalt als Salat punktet.

Wir haben das leckere Gemüse am ersten Weihnachtstag mit Kartoffelsternen und *flüster* Gänsekeule gegessen.

Zutaten für 2 – 4 Portionen:

  • 35 g Mandeln, gehobelt
  • 1 Zwiebel (à ca. 80 g), fein gewürfelt
  • 3 EL Olivenöl, zum Braten geeignet
  • 500 g tiefgekühlte Rosenkohlrösschen, aufgetaut und halbiert
  • 5 EL Ahornsirup
  • 1 Birne, entkernt, geviertelt, gewürfelt (ca. 1 cm) *)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer

*) Ich habe Birnen aus dem Glas genommen, weil man sich bei frischen Birnen oft nicht sicher sein kann, ob sie nicht entweder total hart oder fast schon matschig sind.

Im Olivenöl die Zwiebeln andünsten, Rosenkohl mit Ahornsirup zugeben und leicht karamellisieren lassen. Birnenstücke ebenfalls zufügen und alles unter Rühren ca. 5 – 10 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer separaten Pfanne die Mandelblättchen ohne Fett anrösten und zur Deko über den Rosenkohl streuen.

Diese Rosenkohlvariante mit süßlichem Touch hat uns sehr gut geschmeckt. Es war sogar noch ein Rest übrig, den ich zu einem leckeren Salat weiterverarbeitet habe.

Hier geht es zu den veganen Rezept meiner MitstreiterInnen:

#wirrettenwaszurettenist: Leckereien vom Weihnachtsmarkt – Champignons mit Knoblauchdip

Eigentlich müssen die Leckereien vom Weihnachtsmarkt (oder von der Kirmes) gar nicht gerettet werden, denn bei einem Bummel gehören sie einfach dazu. Aber wenn man aus irgendwelchen Gründen nicht dazu kommt oder vielleicht einen kleinen Weihnachtsmarkt im Verein, in der Nachbarschaft oder der Schule organisiert, kann man einiges prima zu Hause selber machen.

Bei uns im Kaff ist Anfang November die traditionelle Allerheiligenkirmes, dieses Jahr fand tatsächlich schon die 687. Ausgabe statt. Als der GöGa und ich noch loszogen, waren die Champignons mit Knoblauchdip immer eine Lieblingsleckerei, die natürlich auch auf Weihnachtsmärkten abgeboten werden, oft von denselben Schaustellerfamilien.

Nun gab es sie zu Hause:

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Pilzpfanne:
  • 500 g möglichst kleine Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß oder geräuchert für ein extrapikantes Aroma
Für die Knoblauchsauce:
  • 200 g Crème fraîche
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL griechischer Joghurt
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Pilzpfanne:

Kleine Champignons putzen. Große Champignons putzen und gegebenenfalls halbieren oder vierteln. Zwiebel in dünne Streifen schneiden.

Pilze in der heißen Pfanne oder dem Wok braten, bis sie goldbraun sind und die austretende Flüssigkeit verkocht ist.

Öl mit den Zwiebeln zugeben und bei mittlerer Hitze weiterbraten, bis die Zwiebeln goldgelb und schön weich sind.

Petersilie unterheben und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecke.

Knoblauchsauce:

Knoblauch klein hacken bzw. reiben und mit den restlichen Zutaten verrühren.

Ganz authentisch wird es, wenn die Champignons mit Sauce in einem Pommesschälchen angerichtet werden und eine zum Dreieck geschnittene Toastscheibe dazu serviert wird.

Weitere Kirmes-/Weihnachtsmarkspezialitäten im Blog – unvollständige Auswahl:

Und noch die Rezepte der anderen RetterInnen: