Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Update: Blog-Event CXLIX – Typisch Schweden

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So schnell ist ein Blog-Event schon wieder Geschichte: Tina von Küchenmomente wollte uns kulinarisch nach Schweden entführen und das ist ihr gelungen, wie Ihr in der Zusammenfassung lesen könnt.

Bei mir gab es die vegetarische Version der typischen Köttbullar mit Namen Grönsakbullar.

Die kulinarische Weltreise: Moros y Cristianos oder Arroz congri (Cuba)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampftAls Hauptgericht bringe ich das Rindfleischschmorgericht Ropa Vieja mit von der kulinarischen Weltreise nach Cuba, wie gewohnt unter der Federführung von Volker mampft.

Als Beilage gibt es Reis mit schwarzen Bohnen. Von den gegensätzlichen Farben hat dieses Gericht auch den Namen Moros y Cristianos, wörtlich Mauren und Christen. Hier habe ich das Rezept, das ich im wahrsten Sinne etwas abgespeckt habe, gefunden und dazu gibt es eine Erklärung, wie der Arroz congri zu seinem zweiten Namen kam.

 

Zutaten für 3 – 4 Portionen als Beilage:

  • 100 g schwarze Bohnen aus dem Glas
  • 100 g Langkornreis
  • 1/2 Zwiebel
  • je 1/2 gelbgrüne und rote Paprikaschote
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Öl

Zubereitung:

Die Bohnen auf einem Sieb abgießen und mit klarem Wasser abspülen.

Den Reis mit 150 ml Wasser im Dampfgarer (oder wie im zitierten Rezept) 15 – 20 Minuten kochen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Paprikaschote waschen, schälen und in Streifen schneiden, in etwas Öl weich dünsten, Reis und schwarze Bohnen dazu und abschmecken.

Blog-Event CXLIX – Typisch Schweden (Grönsakbullar mit Rahmsauce und Kartoffel-Steckrübenstampf)

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Blog-Event CXLIX - Typisch Schweden (Einsendeschluss 15. Februar 2019)

Tina von Küchenmomente hätte gerne schwedische Gerichte im Februar-Blogevent in Zorras Kochtopf.

Ich habe so gar keinen Bezug zu Schweden und denke spontan erst mal an ABBA, Pippi Langstrumpf, ein paar Tennisspieler aus den Achtzigern des letzten Jahrhunderts (Björn Borg, Mats Wilander, Stefan Edberg) und Henning Mankell, einen meiner Lieblingsautoren.

Und natürlich an IKEA… und bei Ikea gibt es u. a. Köttbullar, die Fleischklöpschen in Rahmsauce und den unausprechlich süßen Mandelkuchen; beim reinen Gedanken schüttelt es mich da.

Köttbullar wollte ich aber immer schon mal selber machen. Wären da nicht die Unkenrufe bei der Ankündigung des Events gewesen: „Oh, da bin ich ja mal gespannt, wieviele Köttbullarrezepte zusammenkommen.“

Na dann mache ich eben Grönsakbullar, die gibt’s inzwischen auch bei IKEA und die sind vegetarisch.

Das Rezept habe ich hier gefunden und ein bisschen abgeändert. Als Beilage gab es einen Kartoffel-Steckrübenstampf sowie eine leckere Rahmsauce. Die Steckrübe dümplete im Vorrat und tatsächlich ist die laut Wikipedia-Recherche auch in Schwedens Küche unter dem Namen Kålrot bekannt. Glück gehabt!

Man kann übrigens alle Komponenten super vorbereiten. Während die Grönsakbullar im Backofen sind, werden Sauce und Stampf vorsichtig erwärmt und das Cranberrykompott zubereitet.

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Grundrezept: Teriyakisauce

Für mein Rezept zur aktuellen Rettung (Link folgt am 7. Feb. 19) brauchte ich eine Teriyakisauce. Aus verschiedenen Rezepten habe ich mir das folgende zusammengerührt. Im Foto ist bereits das Hähnchengeschnetzelte in die Sauce eingetaucht.

  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Worcestershiresauce (vegan)
  • 3 EL Essig (Reisessig od. Apfelessig)
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 1,5 EL Tomatenmark
  • 1 EL Senf (Dijon)
  • 1 fingernagelgroßes Stück Ingwer, fein gehackt
  • 1 kleinen Knoblauchzehe, fein gehackt

in einem Topf zusammenrühren und erhitzen. Dicklich einkochen lassen und dann weiterverwenden. Hier z. B. für Hühnchen Teriyaki.

Schnelle Baguettebrötchen

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Ich wollte immer schon mal Baguette backen. Wir mögen es gerne zum Grillen, aber auch morgens zum Frühstück. Für mein Teilnehmerrezept zur aktuellen Rettung (Essen zum Mitnehmen; Veröffentlichung am 7. Februar 2019) brauchte ich ebenfalls Baguette, am besten natürlich selbst gebacken.

Nach einiger Recherche im Netz, bei der ich auf Rezepte stieß, in denen der Teig teilweise über mehrere Tage geführt wurde, entdeckte ich ein relativ einfaches und schnelles Baguetterezept bei Aurélie Bastian.

Ich habe mich an keinerlei Änderungen gewagt und bin den Angaben buchstabengetreu gefolgt und siehe: Es waren zwei wunderschön anzuschauende Baguettebrötche aus dem Ofen geschlüpft.

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Nachgekocht: Scharfe Kartoffeln mit Spinat

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Dieses Buch von Nigel Slater hat mir der GöGa vor sehr langer Zeit von einer Dienstreise mitgebracht. Damals habe ich regelmäßig seine Sendungen Dish of the Day und Farm Kitchen auf einem Spartenkanal geschaut und war begeistert von seiner Art zu kochen.

Leider blieb das Buch bis vor ein paar Tagen weitestgehend unangetastet. Ich hatte es mir auf den Nachttisch zum Schmökern gelegt und das war’s dann.

Auf der Suche nach Inspiration blätterte ich am Wochenende mal wieder durch und fand tatsächlich ein sehr leckeres Solomittagessen für mich. Ich habe Nigels Rezept ein bisschen abgewandelt.

Für ein reichhaltiges Solomittagessen 4 mittelgroße Kartoffeln schälen, in große Würfel schneiden und in reichlich Salzwasser ca. 15 Minuten kochen.

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Auflaufform mit ca. 2 EL Olivenöl ausstreichen. Die Kartoffeln abgießen und in die Auflaufform geben.

1 rote Zwiebel in schmale Streifen schneiden und zu den Kartoffeln geben. Mit einer Mischung aus Chilisalz, Cumin- und Kurkumapulver sowie Meersalz verrühren und etwa 30 Minuten im Backofen fertig backen.

Eine Handvoll Spinat tropfnass in einem Topf (ich habe einfach den Kartoffeltopf genommen) zusammenfallen lassen.

2 – 3 EL Naturjoghurt mit Limettensaft, etwas Salz und Granatapfelkernen mischen. Von 2 Zweigen Koriander die Blätter abzupfen.

Kartoffeln und Spinat auf einem Teller anrichten, den Joghurt darüber löffeln und mit dem Koriander bestreuen.

 

 

Nachgekocht: Kartoffelsuppe mit getrockneten und frischen Champignons

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Vorgestern postete die liebe Giftigeblonde Sina auf FB ein Rezept für eine Erdäpfelsuppe mit getrockneten Steinpilzen mit Majoran. Das sah so lecker aus, dass ich es als Inspiration für mein Solomittagsessen nahm.

Ich habe Sinas Rezept abgewandelt und habe selbst getrocknete und frische Champignons verwendet, Salbei statt Majoran, dazu noch Möhren und die Bindung kommt nicht vom Mehl sondern von ein paar pürierten und wieder zur Suppe gegebenen Kartoffelstücken.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 3 kleine Möhren
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • getrocknete Salbeiblätter aus dem Garten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • ca. 1 EL getrocknete Champignons
  • 6 kleine frische Champignons
  • 1 TL Salbeiöl
  • 400 ml Gemüsebrühe (Rest vom sonntäglichen Risotto)

Zubereitung:

Die Trockenpilze in etwa lauwarmen Wasser einweichen.

Kartoffeln in Würfel, Möhren in gleichgroße Stücke schneiden; Zwiebel und Knoblauch hacken.

Die frischen Champignons in sehr dünne Scheiben schneiden. Salbeiöl mit ein paar Salbeiblättern erhitzen und die Champignonscheiben unter gelegentlichem Rühren rösten.

Zwiebel und Knoblauch im Sonnenblumenöl in einem Topf glasig anschwitzen. Salbeiblätter, Kartoffeln und Möhren zugeben. Mit der Brühe aufgießen und so lange köcheln lassen, bis die Kartoffelwürfel weich sind. Ein paar Würfel mit etwas Brühe aus dem Topf schöpfen und mit einem Pürierstab pürieren. Als Bindemittel zurück zur Suppe geben. Die eingeweichten Champignons zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in eine Schale oder einen tiefen Teller schöpfen und mit den gebratenen Champignons bestreuen.

Schnell! Einfach! Lecker!

Schnelle Frühstücksidee: Brötchen mit fruchtig-herzhaftem Belag

Vom Pizzateig bleibt immer genug für Sonntagsbrötchen übrig. Dieses Mal hat sich sogar die eingeschnittene Kruste gehalten.

Ich konnte 2 Brötchen à 170 g formen, habe sie mit Sesam bestreut und 30 Minuten bei 220 °C Ober-/Unterhitze gebacken.

Belegt habe ich sie mit Frischkäse (untere Hälfte), 1 – 2 Salatblättern, Birnenscheiben und selbst gemachtem Mangochutney (etwas scrollen). Der „Deckel“ ist mit einem cremigen Weichkäse belegt.

Zusammenklappen und genießen.

Grünkohl „orientalisch“

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Als Kind war Grünkohl mein liebstes Wintergericht. Er wurde in viel Schmalz mit vielen karamelisierten Zwiebeln und ordentlich Fleisch- und Wursteinlage zubereitet. Mettenden, dicke Schweinerippe und Kohlwurst gehörten zwingend hinein. So war es bei meinen Großeltern und später auch bei meiner Mutter und mir Tradition, als ich noch zu Hause wohnte.

Als ich über zehn Jahre Vegetarierin war, musste ich mir eine Alternative für die Fleischmengen überlegen und kochte ihn mit Räuchertofu, ansonsten aber ganz traditionell.

Inzwischen esse ich schon lange wieder Fleisch, wenn auch qualtativ so hochwerti, wie‘s geht und bei weitem nicht jeden Tag. In den traditionellen Grünkohl, den ich natürlich auch weiterhin koche, kommt aber nur noch Kohlwurst.

Seit der Saison 2017/18 habe ich Grünkohl im eigenen Garten und experimentiere gerne mit neuen, weniger deftigen Zubereitungsarten.

Am vergangenen Sonntag sollte es eigentlich Grünkohl-Kartoffelcurry geben. Die Kohlblätter hatte ich in einer kurzen Regenpause schnell geerntet, aber abends hatte ich so gar keinen Elan zu kochen, dass wir bei Burger.me bestellten. Für mich gab es den Veggieburger und zwei Portionen Süßkartoffelpommes. Nicht, weil ich so unglaublich verfressen bin, sondern weil ich irgendwann mal Pommes übrig und am nächsten Tag im Backofen aufgebacken hatte.

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Auflauf mit saisonalem Gemüse

Zwischen oder nach den meist opulenten Feiertagen habe ich immer das Bedürfnis nach etwas Leichtem, gern mit viel Gemüse und wenig bis gar keinem Fleisch. Es gab Auflauf.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 kleine Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 1 kleine Stange Porree
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 200 g Rosenkohl
  • 2 TK-Brokkoliröschen
  • 4 große Grünkohlblätter (aus dem Garten)
  • ca. 300 g geriebener Käse (hier: Cheddar und Comté)
  • ca. 250 ml Gemüsebrühe (aus Pulver oder eingekocht)
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Das Gemüse waschen und putzen. Kartoffeln würfeln, Möhre in dickere Scheiben, Zwiebel halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Den Porree halbieren, gründlich von innen waschen und dann in Stücke schneiden. Den Rosenkohl unten abschneiden und die äußeren welken Blätter abziehen.

Den TK-Brokkoli auftauen, wenn nötig in kleinere Stücke schneiden. Die Grünkohlblätter grob vom Strunk rupfen.

Die Brühe zum Simmern bringen, zunächst die Kartoffeln fünf Minuten blanchieren, in eine Auflaufform umfüllen. Das restliche Gemüse, bis auf Brokkoli und Grünkohl, nach und nach ebenfalls blanchieren und zum Auflauf geben. Brokkoli und Grünkohl roh dazu geben. Die restliche Brühe darüber geben, mit den Gewürzen abschmecken und das Gemüse gut verrühren.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Den Käse reiben und über das Gemüse geben. Den Auflauf 40 Minuten im Backofen backen, bis der Käse goldbraun ist.