Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Mutiges Backen – Brotrezept abgewandelt

Ja, bei Brot bin ich echt immer etwas vorsichtig mit kreativen Abwandlungen… aber die letzten zwei sind wirklich gelungen.

Grundlage war bei beiden das 3-Minuten-Vielfaltbrot, das Miriam von Unser Meating bei einer #wirrettenwaszurettenist-Aktion im vergangenen Jahr vorgestellt hatte.

Beim ersten Mal habe ich die Haselnüsse durch angeröstetes Paniermehl mit Petersilie (Rest von diesem Mittagessen) ersetzt, Mohn statt Sesam genommen und die übrigen Zutaten nicht geraspelt, sondern nur grob durchgehackt. Das geröstete Paniermehl hat einen besonderen „Knusper“.

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Brotauflauf mit panierten Austernpilzen

Vom Sauerteigbrot war noch ein Eckchen übrig, das seine besten Tage schon gesehen hatte. Aus solchen Brotresten mache ich immer gerne einen Auflauf, wie hier beschrieben (etwas scrollen).

Außerdem waren noch Austernpilze von unserem Lo Mein übrig. Diese habe ich mit einer Mischung aus Semmelbröseln und (TK-)Petersilie gewendet und in Pflanzenöl knusprig gebraten. So schnell und einfach hat man ein leckeres Mittagessen auf dem Tisch.

Blog-Event CXXVIV – Was aufs Brot! Brotaufstriche aller Art

Blog-Event CXXVIV – Was aufs Brot! Brotaufstriche (Einsendeschluss 15. April 2017)

Noch bis zum 15. April läuft das aktuelle Blog-Event bei Zorra. Diana von Kochen mit Diana sucht – wie die Überschrift sagt – Brotaufstriche aller Arlt.

Ich habe mich an den „Nachbau“ eines vegetarischen Bio-Brotaufstrichs, den man kaufen kann, gewagt, was ich vor einiger Zeit schon mal gemacht hatte: Heidelbeer-Kartoffelaufstrich

Bei mir gibt es also einen Scharfen Mais-Paprika-Aufstrich, der nicht nur auf Brot, sondern auch als Dip z. B. zu Nachos eine gute Figur macht.

Wie schon beim Kartoffel-Heidelbeeraufstrich derselben Firma beschrieben, habe ich mich ohne Rezept, nur mit den Zutatenangaben auf dem Etikett an den Brotaufstrich heran getastet.

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Bärlauchpesto

Mitte März gab es den ersten frischen Bärlauch im Bio-Laden, und ich griff beherzt zu und erwarb zwei Bund/Bunde/Bünde – wie auch immer. 😉

Aus einem Teil machte ich Bärlauchpesto frei Schnauze:

Gemahlene Haselnüsse aus der Weihnachtsbäckerei 2016, Olivenöl, geriebener Parmesan, Salz, Pfeffer und eben die gewaschenen Bärlauchblätter (ca. 1,5 Bund) zusammen in einen Standmixer geben und gut durchmixen. Falls die Konsistenz zu flüssig ist, noch etwas Nüsse und/oder Käse zugeben, ist sie zu fest, noch etwas Öl – oder Wasser, wenn es nicht zu fettig werden soll – zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Statt das Pesto in Gläser abzufüllen und mit einer Schicht Olivenöl zu versiegeln, habe ich es portionsweise eingefroren.

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Eier in Senfsauce

Da sind der GöGa und ich schon seit fast 20 Jahren zusammen (19 davon verheiratet), und ich wusste bis Mitte März nicht, dass er tatsächlich Eier in Senfsauce mag.

Selbst die ansonsten gerne verschmähten Salzkartoffeln waren okay, da man sie ja so schön in der Sauce „matschen“ kann. Ein schnelles Samstagsabendessen nach einem langen Tag unterwegs.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 hartgekochte Eier
  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 100 ml Weißwein
  • 500 ml Milch
  • 1/2 Glas Dijonsenf
  • Salz, Pfeffer – falls nötig
  • Salzkartoffeln in Längsspalten gekocht (Menge nach Wunsch, ich hatte zu viele gemacht, dafür gab es am kommenden Montag für mich Bratkartoffeln)
  • Salat nach Wunsch (ich brauche immer etwas „frisches“ als Beilage)

Zubereitung:

Die Béchamel nach dem Grundrezept herstellen. Ordentlich mit Senf abschmecken, dafür kann man auf weitere Gewürze – vor allem auf Muskat – verzichten.

Die Kartoffeln rundum an den Rand eines tiefen Tellers (Suppentellers) legen, in die Mitte die hartgekochten Eier legen und großzügig Sauce darüber geben. Nach Wunsch mit Petersilie oder Stangensellerieblättchen garnieren.

Der GöGa war begeistert, ich sowieso. Da Béchamelsauce die Tendenz hat, während des Kochens, wenn das Mehl anzieht, immer mehr zu werden, habe ich auch noch drei 200-Gramm-Portionen Senfsauce zum Einfrieren gehabt. Die nächsten Eier sind gerettet oder Fisch…

Überbackenes Gemüse mit Guacamole oder…

… Not macht erfinderisch

Da es mir Samstag vor drei Wochen nicht so gut ging, habe ich den GöGa mit Einkaufsliste ausgestattet alleine los geschickt. Da ich scheinbar nicht wirklich alles haarklein angegeben hatte, kam nicht alles hier an, wie es sollte.

Zum Beispiel wollte ich eine gefüllte, überbackene Süßkartoffel machen, für die man bestenfalls eine relativ dicke Süßkartoffel braucht. Mir wurden vier sehr kleine Dingerchen geliefert, so dass ich sie zwar im Ofen backen konnte, aber eben nicht gefüllt. Statt des Korianders zur  Guacamole bekam ich Salbei… *kicher*

Ich habe dann also die Süßkartoffeln mit Möhren und Mais in einer Auflaufform mit Käse überbacken und eine Guacamole dazu gemacht. War sehr lecker.

 

Gebackener Camembert mit Mangochutney und Salat

So einen überbackenen Camembert habe ich in meiner ersten eigenen Wohnung oft abends auf die Schnelle nach der Arbeit gemacht.

Man braucht nur

  • 1 kleinen Camembert, ca. 100 – 150 g
  • 1 verschlagenes Ei
  • genug Paniermehl zum Wenden
  • Pflanzenöl

Den Camembert zieht man durch Ei und Paniermehl und brät ihn bei mittlerer Temperatur von beiden Seiten knusprig aus.

Traditionellerweise wird der Camembert mit Preiselbeeren serviert, ich hatte noch einen Rest Mangochutney von meinen selbst gemachten Burgern übrig, das geschmacklich fast noch besser passte.

Dazu gab es noch einen gemischten Salat und schon hatte ich ein schnelles Solomittagessen fertig.

Smoothie again und ein Dessert

Dieses Mal hatte ich eine Ananas, eine Mango, zwei Kiwis und eine Handvoll gefrorene Himbeeren sowie etwas Wasser zum Verdünnen. Eine weitere lecker Mischung und aus etwas zurück behaltenem Obst gab es, zusammen mit gefrorener Mousse au Chocolat noch ein kleines Dessert.

 

Schnelles Abendessen: Pilzomelett auf Brot

Wenn einem nach etwas gehaltvollerem als „nur“ einer Scheibe Brot ist, ist ein leckeres Omelett auf Brot eine gute und schneller Alternative, wie ich finde.

Hier hatte ich noch ein paar Pilze, genauer gesagt Champignons, im Kühlschrank liegen, die ich einfach mit verarbeitet habe.

Pilze putzen, in Scheiben schneiden und in der heißen Pfanne ohne Fett dunkel anbraten.

In der Zwischenzeit 4 Eierfür 2 Personen – in einer Schüssel verschlagen. Mit Salz, Pfeffer und etwas selbst getrocknetem Pilzpulver – alternativ gemörserten Trockenpilzen, z. B. Steinpilzen – abschmecken.

Etwa 1 EL Fett (Pflanzenöl, Butterschmalz oder Butter) zu den in der Pfanne gut verteilten Pilzen geben und die Eier darüber gießen. Bei kleiner Mittelhitze stocken lassen, bis die Oberfläche nicht mehr flüssig ist, mit Hilfe eines Deckels oder eines Tellers das Omelett wenden. Bei abgeschalteter bzw. kleinster Hitze wenige Minuten zu Ende „trocknen“, dann das Omelett halbieren und auf den Brotscheiben (je nach Größe des Brotes) verteilen.

Nach Wunsch noch ein paar Kirschtomaten, Pickles oder Saure Gurken dazu reichen.

Kochen im März: Geburtstagskuchen im Glas

Der März wird mit dem Ritt des Jägerkens von Soest eingeläutet. Die junge Malerin des Schülerprojekts des Aldegrever-Gymnasiums Alde-Sign.de hat Phantasie walten lassen, aber viele Gebäude stehen auch heute noch genau so.

Der GöGa hatte Anfang des Monats – genau genommen am Zweiten – Geburtstag. Da er ein Süßschnabel ist, hatte ich mir überlegt, ihm kleine eingeweckte Kuchen zum Mitnehmen zu backen.

Eine Anleitung wie das funktioniert, habe ich in meinem WECK-Einkochbuch gefunden, nur keine passende Sorte.

Letztendlich habe ich mir für meinen erprobten Muffinteig entschieden und noch einen feingewürfelten Apfel und gehackte Walnüsse zugefügt. Inzwischen sind zwei Kuchen schon verputzt und wurden für sehr lecker und praktisch befunden.

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