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Saftige Kürbismuffins

Am ersten Sonntag im Oktober stellen wir von und bei Leckeres für jeden Tag tolle Gerichte mit Kürbis vor. Für mich gehören die Gewächse der Pflanzengattung Curcubita seit mehreren Jahren zu den typischen Zutaten der Herbstküche. Alleine die Farbe erinnert an die bunten Blätter und bringen Farbe in die länger werdenden dunklein Tage.

Mein Lieblingskürbis ist der Hokkaido, weil er relativ klein und recht leicht zu verarbeiten ist.

Nach vielen überwiegend herzhaften Gerichten (siehe unten) hier im Blog folgt heute ein Rezept für saftige Kürbismuffins.

Das Rezept ist aus der Datenbank des Cookit, kann aber mit herkömmlichen Küchengeräten zubereitet werden.

Zutaten für 12 Muffins:

  • 250 g Hokkaidokürbis *)
  • 40 ml Wasser
  • 250 g Weizenmehl Typ 550
  • 150 g weiche Butter in Stücken
  • 140 g brauner Zucker
  • 20 ml Milch
  • 2 Eier
  • 1 1/2 EL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 prise gemahlene Muskatnuss
  • 1 Msp Pimentpulver
  • optional: je 1 Prise Gewürznelken- und Kardamompulver
  • zum Bestreuen: Puderzucker

*) Ich hatte einen 500 g Kürbis und bekam 320 g Kürbispüree raus.

Zubereitung:

Den Kürbis heiß abwaschen, halbieren, die Kerne herauskratzen und in Stücke schneiden. Bei 180 °C Umluft im Backofen weich garen. Alternativ kann man die Kürbisstücke in 40 ml Wasser weich dünsten. Im Backofen bekommen sie allerdings ein schönes nussiges Aroma.

Weichen Kürbis mit einem Pürierstab gut pürieren – beim Backofenkürbis die 40 ml Wasser zugeben. Ihr könnt auch eine Küchenmaschine oder einen Kartoffelstampfer benutzen.

Kürbispüree etwa 30 Minuten abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren.

In der Zwischenzeit Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze einstellen.

Alle Zutaten inklusive abgekühltem Kürbispüree in die Rührschüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.

Anschließend in vorbereitete Muffinförmchen (entweder Muffinblech mit Papierförmche oder – wie ich – Silikonförmchen nehmen) füllen und ca. 25 – 30 Minuten backen.

Die fertigen Muffins auf einem Kuchenrost auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker durch ein Teesieb bestreuen.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinem Mann bedanken, der mir wie immer eine riesengroße Hilfe war und bei Britta von Backmädchen1967, die mit einem Tütchen Backpulver ausgeholfen hat.

Ich hatte noch ca. 70 g Kürbispüree übrig, das ich mt Orangenmarmelade und Zimtzucker zu einem leckeren Aufstrich verrührt habe.

Weitere tolle Gerichte mit Kürbis bei mir im Blog sind:
… und tolle Rezepte mit Kürbis von den anderen Foodbloggern von Leckeres für jeden Tag:

Blätterteigtarte für die Apfelzeit

Der Sommer geht zu Ende, dem hoffentlich noch der sprichwörtliche goldene Herbst folgt. Am ersten Sonntag im September dreht sich bei Leckeres für jeden Tag alles um den Apfel. Unser Baum im Garten hängt zwar wieder zuverlässig voll, aber so richtig gut schmecken sie noch nicht, weshalb wir bei unserer Tarte auf gekaufte Äpfel zurückgegriffen haben.

Inspiriert wurde ich durch ein Rezept aus Jamie Olivers Buch 5 Zutaten mediterran, allerdings geht es zutatentechnisch (m)einen eigenen Weg.

Zutaten für 4 Stücke:

  • 1 Rolle Bio-Blätterteig aus der Kühltheke
  • 4 EL Orangenmarmelade
  • 2 – 3 Äpfel, je nach Größe (ich hatte noch eine liegengebliebene Nektarine dazu geschnippelt)
  • 2 EL gehackte gesalzene Pistazienkerne
  • 1 TL Zimtzucker
  • 1 längliche Tarteform

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Blätterteig vorsichtig abrollen und in die Tarteform legen. Überstehenden Teig abschneiden und zunächst zu Seite legen.

Marmelade mit etwas Wasser erwärmen und glattrühren.

Äpfel schälen, entkerne und in Stücke schneiden. (Nektarine vom Stein schneiden und mit den Apfelstücken mischen.)

Marmelade auf den Blätterteig streichen, Apfelstücke darauf geben und zunächst auf der untersten Schiene des Backofens 25 Minuten backen. Pistazien und Zimtzucker über die Äpfel streuen und 5 Minuten weiterbacken.

Fertige Tarte auf einem Kuchenrost auskühlen lassen, auf einer Platte servieren und mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis anrichten.

Aus den Teigabschnitten hat der GöGa mit Zimtzucker bestreute Schneckchen gebacken (25 Minuten neben der Tarte).

Jetzt bin ich ganz gespannt auf weitere kreative Rezepte mit Äpfeln:

Pizza bianca con salmone affumicato – Weiße Pizza mit Räucherlachs

Am ersten Sonntag im August dreht sich bei Leckeres für jeden Tag alles um „Pikantes Backen“.

Ich denke bei dem Motto natürlich als allererstes an Pizza, die wir gerne essen und selber zubereiten. Als ich gesundheitlich noch auf dem Damm war, habe ich den Teig selber gemacht, mittlerweile nehmen wir einen guten Bio-Pizzateig aus der Kühltheke.

Damit es nicht immer Pizza mit Tomatensauce gibt, haben wir uns für eine weiße Pizza entschieden, die nach dem Backen noch ein paar Scheiben Räucherlachs spendiert bekam.

Zutaten für 1 große Pizza:

  • 1 Rezept für Pizzateig oder 1 Rolle Bio-Pizzateig
  • 1/2 Paket Frischkäse (ca. 80 – 90 g), mit Sprudelwasser glattgerührt
  • 1 Espressolöffel Wasabipaste
  • 1 Mozzarella
  • 200 g TK-Spinat, aufgetaut und gut ausgedrückt
  • 1 Prise Knoblauchsalz
  • 80 – 100 g Bio-Räucherlachs (alternativ: Lachsschinken)

Zubereitung:

Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze oder höher vorheizen. Falls Ihr einen Pizzastein habt, diesen auf der unteren Schiene mit aufheizen.

Wir haben eine große Metallschaufel, auf der wir den Pizzateig auf Backpapier belegen und so leicht auf den Stein befördern können. Ansonsten kann man auch ein Backblech nutzen.

Frischkäse mit Sprudelwasser und Wasabipaste glatt rühren und auf den ausgerollten Pizzateig streichen.

Aufgetauten und gut ausgedrückten Spinat mit Knoblauchsalz gründlich mischen. In kleinen Tupfen auf dem Frischkäse verteilen.

Mozzarella in dünne Scheiben schneiden oder auseinanderzupfen. Zwischen den Spinat geben.

Pizza ca. 10 – 15 Minuten backen. Das hängt von Eurem Backofen ab und auch, ob Ihr auf Stein oder Blech backt.

Vor dem Servieren die Räucherlachsscheiben auf die Pizza legen.

Das war eine sehr leckere, abwechslungsreiche Pizzavariante, die schnell gemacht ist, wenn man fertigen Pizzateig nimmt oder diesen am Abend vorher zubereitet und im Kühlschrank gehen lässt.

Jetzt bin ich gespannt auf weitere leckere pikante Backideen:

Panna cotta mit Blaubeer-Vanillearoma

Am ersten Sonntag im Juni wird bei Leckeres für jeden Tag „Gutes im Glas“ serviert. Das ist ja ein breit gefächertes Thema: in (Weck-)Gläsern wird eingemacht oder gepickelt, man kann Suppen oder auch Salate in Gläsern servieren, natürlich Getränke oder auch schöne Desserts.

Ein ganz ähnliches Thema hatten wir schon am ersten Maisonntag im Jahr 2023, als ich auch schon ein Dessert im Glas, eine Exotische Eton Mess präsentiert habe.

Jetzt also Panna cotta. Die Idee dazu bekam ich, als mein Mann von einer Dienstreise einen Rooibos-Tee mit Blaubeer-Vanille-Aroma mitbrachte. Dieser Duft! Passt doch super in ein Dessert.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 gehäufter TL Rooisbostee „Blaubeer-Vanille“
  • 3 TL Zucker oder mehr nach Geschmack
  • 3 Espressolöffel Agartine (pflanzliches Geliermittel)
  • Blaubeeren zur Deko
  • optional: Kekskrümel (ich: Schweinsöhrchen) und Minzeblatt zur Deko
  • außerdem: 2 Weckgläser à 250 ml zum Anrichten

Zubereitung:

Sahne mit dem Tee in einem Topf zum Kochen bringen und auf kleiner Stufe 5 – 6 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb in ein Litermaß abgießen, mit Zucker und Agartine in den Topf zurückgeben, gut verrühren, erneut zum Kochen bringen und 5 Minuten auf kleiner Stufe simmern lassen.

Gleichmäßig verteilt in kalt ausgespülte (Weck-)Gläser gießen und mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Panna cotta fest wird.

Zum Anrichten frische Blaubeeren auf die Panna cotta geben, jeweils einen zerbröselten Keks (ich: Schweinsöhrchen) darüber streuen und mit einem Minzblatt dekorieren.

Hier geht es zu den Speisen im Glas der anderen Teilnehmenden:

Spaghetti mit Kürbis „Carbonara Art“

Am ersten Sonntag im März widmen wir von Leckeres für jeden Tag uns den neu interpretierten Klassikern.

Bei uns gab es schon vor ein paar Tagen dieses leckere Pastarezept, das der GöGa im Internet entdeckt hatte.

Die klassische Carbonara mit Guanciale, Pecorino romano und Ei wurde mit Kürbis und Sahne aufgewertet, weshalb ich den Zusatz „Carbonara Art“ verwende.

Die Sauce hat der Cookit für uns gemixt, man kann aber auch einen handelsüblichen Mixstab verwenden. Ich habe auch sonst ein paar Änderungen im Rezept vorgenommen, z. B. habe ich den Kürbis im Ofen gebacken, statt ihn in der Pfanne bzw. dem Topf gebraten.

Zutaten für 4 sehr reichliche Portionen:

  • 400 g Spaghetti
  • Salz
  • 1 Hokkaidokürbis (600 g)
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 80 g Bacon-Würfel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 3 Eier
  • 250 ml Sahne
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Servieren

Zubereitung:

Kürbis in Spalten schneiden und bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten im Backofen vorgaren. Kerne herauskratzen und Kürbis in Würfel schneiden. 300 g für die Sauce abwiegen, die restlichen Würfel zur Seite stellen.

In einer beschichteten Pfanne den Speck auslassen und zusammen mit den Zwiebelwürfeln braten.

Kürbis für die Sauce mit Gemüsebrühe pürieren, unter Rühren Eier und Sahne zugeben und in einem Topf ebenfalls unter Rühren auf mindestens 60 °C erhitzen. Ein weiteres Mal zu einer sämigen Sauce pürieren.

Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser al dente garen. Abgießen, dabei etwas Kochwasser zurückbehalten.

Speck-Zwiebel-Mischung zur Kürbissauce geben, mit der Pasta mischen, gegebenfalls noch etwas Kochwasser unterrühren. Je nachdem, wie stark der Bacon gesalzen ist, die Sauce mit Salz abschmecken.

Anrichten und mit den zurückbehaltenen Kürbiswürfeln und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Diese Pastavariante hat uns sehr gut geschmeckt, der Kürbis brachte eine schöne nussige Note mit und die Sauce war schön cremig. Nur war das Ganze durch Eier (ich habe schon eines weniger als im Originalrezept genommen) und Sahne (auch hier habe ich nicht die vollen 300 ml genommen) sehr mächtig geworden.

Beim nächsten Mal würde ich von allem, auch von der Pasta, deutlich weniger nehmen.

Jetzt bin ich gespannt auf die neu interpretierten Klassiker der Bloggerkolleg:innen:

Lasagne mit Rote-Linsen-Sugo

Im Februar geht es bei Leckeres für jeden Tag um „Seelenwärmer/Comfort Food“, was man bei kaltem Winterwetter immer gut gebrauchen kann. Suppen, Eintöpfe oder Gerichte aus dem Ofen sind da hochwillkommen.

Frei nach dem Motto „Pasta geht immer“ präsentiere ich Euch eine leckere Lasagne, bei der ich die Bolognese mit Hackfleisch allerdings durch ein Sugo mit roten Linsen ersetzt habe.

Die Béchamelsauce habe ich mit Olivenöl und Brühe angesetzt, so dass alles etwas weniger gehaltvoll wird und der Käse ist vegan.

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Sugo:
  • 150 – 200 g Rote Linsen
  • 1 kleine Stange Porree (ich: ersatzweise Lauchzwiebeln)
  • 1 Möhre
  • 2 Stangen Sellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 400 ml passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1 EL italienische Kräuter
  • Olivenöl zum Braten
Für die Béchamelsauce:
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe, eventuell mehr
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  • Lasabneblätter
  • (veganer) Käse zum Überbacken

Zubereitung:

Linsen auf einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen.

Gemüse in feine Würfel schneiden und im Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark einrühren und ebenfalls kurz anschwitzen. Linsen zugeben und mit den passierten Tomaten aufgießen, köcheln, bis die Linsen gar, aber noch bissfest sind.

Mit den Gewürzen abschmecken.

In der Zwischenzeit die Béchamelsauce herstellen:

Olivenöl in einem Topf mit dem Mehl verrühren, anschwitzen und unter kräftigem Rühren mit einem Schneebesen die Brühe aufgießen. Zum Kochen bringen und köcheln lassen, bis der Mehlgeschmack verschwindet. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Jetzt schon mal den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

In einer Auflaufform die Lasagne schichten. Dafür mit einer dünnen Schicht Béchamelsauce beginnen, darauf eine Nudelplatte legen, darauf Linsensugo und dann immer weiter schichten, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Möglichst mit Béchamelsauce abschließen.

Lasagne mit (veganem) Käse bestreuen und 35 – 40 Minuten im Ofen backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Gerichte aus dem Ofen bzw. aus der Auflaufform sind immer schwer zu fotografieren, aber ich hoffe mal, Ihr erkennt trotzdem, wie lecker diese vegane Lasagne war.

Und was gibt es sonst noch an leckerem Seelenwärmeressen?

Karamellisierter Rosenkohl mit Birnen

Auch im Jahr 2026 geht es mit Leckeres für jeden Tag weiter. Und sofort am ersten Sonntag des Monats Januar geht es um die vegane Küche, denn es ist ja auch Veganuary wie schon seit 2014.

Ich stelle Euch eine leckere Gemüsebeilage vor, die aber auch als veganes Hauptgericht oder sogar kalt als Salat punktet.

Wir haben das leckere Gemüse am ersten Weihnachtstag mit Kartoffelsternen und *flüster* Gänsekeule gegessen.

Zutaten für 2 – 4 Portionen:

  • 35 g Mandeln, gehobelt
  • 1 Zwiebel (à ca. 80 g), fein gewürfelt
  • 3 EL Olivenöl, zum Braten geeignet
  • 500 g tiefgekühlte Rosenkohlrösschen, aufgetaut und halbiert
  • 5 EL Ahornsirup
  • 1 Birne, entkernt, geviertelt, gewürfelt (ca. 1 cm) *)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer

*) Ich habe Birnen aus dem Glas genommen, weil man sich bei frischen Birnen oft nicht sicher sein kann, ob sie nicht entweder total hart oder fast schon matschig sind.

Im Olivenöl die Zwiebeln andünsten, Rosenkohl mit Ahornsirup zugeben und leicht karamellisieren lassen. Birnenstücke ebenfalls zufügen und alles unter Rühren ca. 5 – 10 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer separaten Pfanne die Mandelblättchen ohne Fett anrösten und zur Deko über den Rosenkohl streuen.

Diese Rosenkohlvariante mit süßlichem Touch hat uns sehr gut geschmeckt. Es war sogar noch ein Rest übrig, den ich zu einem leckeren Salat weiterverarbeitet habe.

Hier geht es zu den veganen Rezept meiner MitstreiterInnen:

Szegediner Kartoffelgulasch

Am ersten Sonntag im November gibt es bei den Köchinnen und Köchen von Leckeres für jeden Tag „Kreative Winterküche“.

Es wird langsam, aber sicher kälter und grauer in Deutschland und da steigt – zumindest bei mir – der Appetit auf herzhafte Küche. Deshalb gibt es das Szegediner Gulasch, das ich bereits im Blog habe und das eigentlich Székelygulyás heißt, in einer vegetarischen Version mit Kartoffeln und Champignons.

Das Rezept kam vor ein paar Tagen mit dem täglichen Newsletter von Essen & Trinken in meine Mailbox geflattert.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 80 g weiße Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehen
  • 125 g braune Champignons
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Tomatenmark
  • 2 Stiele Thymian (ich: 2 TL gerebelter Thymian)
  • 1 Messerspitze Kümmelsaat (ich: gemahlener Kümmel – ich hasse es, auf Kümmel zu beißen!)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Sauerkraut
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Stiele glatte Petersilie (ich: 2 TL TK-Petersilie)
  • 100 g Schmand
  • 1 EL Limettensaft
  • etwas Paprikapulver

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, waschen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Champignons putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln.

Olivenöl in einem Bräter erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Champignons darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten braten. Kartoffeln, Tomatenmark, Thymian, Kümmel und Lorbeer zugeben und weitere 2 – 3 Minuten dünsten. Gemüsebrühe zugießen, einmal aufkochen und bei milder bis mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 20 Minuten köcheln lassen.

Sauerkraut auf einem Sieb abtropfen lassen, zum Gulasch geben und alles weitere 5 Minuten kochen lassen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Petersilienblätter von den Stielen abzupfen und grob schneiden. Schmand und Limettensaft glatt rühren, Petersilie unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Kartoffelgulasch auf Tellern anrichten, etwas Schmand zugeben, mit Paprikapulver bestreuen und servieren.

Ein paar der Kartoffeln waren etwas zerfallen, was dem Gulasch eine schöne Bindung gab. Geschmacklich war es sehr gut, die Champignons brachten Biss und Umami.

Jetzt bin ich gespannt auf weitere kreative Wintergerichte:

Orecchiette alla Crudaiola – Pasta mit kalter Tomatensauce

Der Sommer ist da (dachte ich eigentlich!) und die Lust auf schnelle Gerichte und Erfrischungen an und für heiße Tage steigt. Darum sammeln die Foodblogger:innen von Leckeres für jeden Tag am ersten Sonntag im August „Erfrischendes für heiße Tage“. Egal ob kühle Getränke, Eis oder leichte Gerichte, da sollte für jeden etwas dabei sein.

Wer nicht lange am Herd stehen, sich aber trotzdem nicht nur von Eis und Obst ernähren möchte, bereitet Pasta mit einer kalten, fix gemachten Tomatensauce zu.

Der Name Crudaiola beinhaltet den Wortstamm „crudo“, was nichts anderes als roh bedeutet.

Zutaten für zwei Portionen:

  • 500 g frische, aromatische Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 15 – 25 Blätter Basilikum + Stängel
  • 30 ml Olivenöl exra vergine (+ weiteres Öl zum Verfeinern)
  • Salz
  • 250 g Orecchiette
  • 15 ml Olivenöl
  • Optional: ca. 125 g Burrata (oder Mozzarella in Stückchen gezupft), Basilikumblätter und geröstete Zedernnüsse zur Deko

Zubereitung:

Tomaten vom Strunk entfernen und kleinschneiden. Die Knoblauchzehe kleinhacken.

Basilikum waschen und kleinzupfen. Alle Zutaten mit dem Olivenöl in einem Mixer oder mit einem Stab pürieren.

Ich habe alles in meinen Zauberkessel namens Cookit geworfen und schnell mit dem Messer durchpüriert.

Mit Salz abschmecken und nach Wunsch in einer kleinen Schale abgedeckt mindestens zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Orichiette nach Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser kochen. Mit einer Schöpfkelle in eine große Schüssel geben und mit 15 ml Olivenöl vermengen.

Die kalte Tomatensauce zur Pasta geben, alles gut verrühren, mit frisch gezupfter Burrata oder Mozzarella, Basilikum und gerösteten Zedernnüssen garnieren und servieren.

Die kalte Tomatensauce verbindet sich mit der heißen Pasta zu einem lauwarmen Gericht voller Geschmack. Ich könnte mir vorstellen, dass man das ganze auch gut kalt als italienischen Pastasalat anbieten kann, vielleicht zu gegrilltem Fisch o. ä.

Jetzt bin ich gespannt auf die Sommerrezepte der weiteren Blogger:innen:

Saté gai mit Erdnussdip

Anfang Juli heißt es bei Leckeres für jeden Tag „Alles fürs Grillen“. Bei diesem Thema sind den Ideen ja keine Grenzen gesetzt.

Bei #wirrettenwaszurettenist war im Juni ebenfalls „Alles rund ums Grillen“ das Thema. Mein Beitrag war ein tolles mediterranes Brot mit getrockneten Tomaten und schwarzen Oliven.

Heute bringe ich ein leckeres Gericht aus Thailand mit, das dort als Streetfood beliebt ist: Saté oder Satay gai, Hähnchenspieße in einer schmackhaften Marinade, die warm und kalt wunderbar schmecken. Man kann sie mit einem kalten Erdnussdip genießen.

Bei uns gab es Jasminreis (aus dem Dampfgarer) und Smacked (auch Smashed) Cucumber Salad dazu. Der Salat passt auch prima auf ein Grillbuffet, den Reis würde ich einfach durch ein Stück Brot ersetzen.

Zutaten für ca. 30 kleine Spießchen:

Für die Spieße:
  • 1 kg Hähnchenbrust
  • 150 ml Kokosmilch (von einer 200-ml-Dose 50 ml für den Erdnussdip nehmen)
  • 2 EL Palm- oder Kokosblütenzucker
  • je 2 TL Kurkuma, Currypulver, Kreuzkümmel, gemahlener Koriander
  • Salz
  • Bambusspieße
Für den Erdnussdip:
  • 4 EL Erdnussmus bzw. -butter mit Stückchen
  • 50 ml Kokosmilch (der Rest der 200-ml-Dose für die Marinade)
  • Limettensaft nach Geschmack
  • Tamarindenpaste nach Geschmack
  • Salz, Chilipulver

Zubereitung:

Hähnchenbrust in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

Alle Zutaten für die Marinade gut verrühren, die Fleischwürfel hineingeben und gut durchmischen.

Fleisch auf Spieße stecken, in ein Behältnis mit Deckel legen, mit der übriggebliebenen Marinade bedecken und mehrere Stunden (oder über Nacht) marinieren.

Alle Zutaten für den Erdnussdip gut verrühren und nach Geschmack abschmecken.

Die Hähnchenspieße grillen, mit dem Dip und Beilagen servieren.

Hier geht es zu den Rezepten der anderen Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger:innen: