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Entstaubte Klassiker: Dicke Bohnen, Birnen und S… uperleckerer Räuchertofu

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Auch von Juli bis August werden bei Julia von German Abendbrot wieder Klassiker entstaubt.

Beim letzten Einkauf habe ich im Bio-Laden meines Vertrauens Dicke Bohnen erstanden, die ich heute für die Entstaubungsaktion verwendete:

Das Gericht ist eine Mischung aus unseren Westfälischen Dicke Bohnen mit Speck und den norddeutschen Birnen, Bohnen und Speck. Durch die Verwendung von Räuchertofu habe ich den eigentlich eher herbstlichen oder winterlichen Eintopf in den Sommer transportiert. Obwohl… Sommer? Ich trage heute eine leichte Baumwollstrickjacke, da der Sommer seit einer Woche Pause macht. Also passt dieses etwas deftigere Essen gerade wunderbar.

In meiner Kindheit gab es oft Dicke Bohnen (aus der Konserve) mit Speck, aber ich mochte sie wegen der harten „Pelle“ – wie wir sagen – nicht. Welches Kind möchte schon so eine fast unzerkaubare Masse im Mund haben, die oft auch noch am Gaumen klebte. Erst sehr spät habe ich entdeckt, dass in dieser Pelle noch ein sehr weicher aromatischer Kern steckt. Und so machte ich mir die Mühe, zunächst die Bohnen aus den Schoten zu pulen und diese anschließend in Wasser weich zu kochen, um anschließend den weichen Kern heraus zu holen.

Mit der Birne und dem Räuchertofu hatte ich heute jedenfalls ein wunderbares Solo-Mittagessen, dass auch ohne Kartoffeln sättigend genug war.

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Schnelle Frühstücksidee: Brötchen mit fruchtig-herzhaftem Belag

Vom Pizzateig bleibt immer genug für Sonntagsbrötchen übrig. Dieses Mal hat sich sogar die eingeschnittene Kruste gehalten.

Ich konnte 2 Brötchen à 170 g formen, habe sie mit Sesam bestreut und 30 Minuten bei 220 °C Ober-/Unterhitze gebacken.

Belegt habe ich sie mit Frischkäse (untere Hälfte), 1 – 2 Salatblättern, Birnenscheiben und selbst gemachtem Mangochutney (etwas scrollen). Der „Deckel“ ist mit einem cremigen Weichkäse belegt.

Zusammenklappen und genießen.

Radicchiosalat mit Birne und Blauschimmelkäse

Mitte November habe ich beschlossen „Der Speck muss weg“ und angefangen, mittels einer App, meine tägliche Kalorienbilanz zusammen zu stellen. Diesen Salat gab es als Abendessen und war – vor allem mit der kleinen Brotbeilage – lecker und sättigend.

radicchiosalat_birne-blauschimmelkaese

Zutaten für eine Portion als Hauptgericht (Abendessen)
oder zwei Portionen als Beilage oder Vorspeise:

  • 150 g Radicchio, geputzt gewogen
  • 60 g Birne
  • 40 g Blue Castello
  • 50 g Joghurt
  • 25 cl frisch gepresster Orangesaft
  • Salz
  • Orangenpfeffer
  • je 1/2 TL Rosmarinnadeln und Lavendblüten
  • 1 kleines Stückchen Lauchzwiebel
  • 1 Scheibe Dinkelvollkornbrot
  • 1 TL Pilzbutter

Zubereitung:

Den Radicchio in feine Streifen schneiden, auf einem Teller anrichten. Birne in dünne Scheiben darüber geben und den Blauschimmelkäse darüber bröseln. Den Joghurt mit dem Orangensaft verrühren, mit Salz und Orangenpfeffer abschmecken. Frühlingszwiebel in feine Röllchen schneiden, ebenfalls unter den Joghurt mischen.

Über den Salat geben, Kräuter darüber streuen. Dazu das mit Butter bestrichene Brot reichen.

Ofenkartoffel und Burger

fischhaus_ofenkartoffel-garnelen k5_ladylikeburger

An den vergangenen beiden Freitagen waren wir nachmittags so lange unterwegs, dass der Hunger uns in die Restaurants der Stadt trieb.

Auf dem linken Bild seht Ihr eine Ofenkartoffel mit Sour Cream und panierten Garnelen und ordentlich Salat. Gegessen haben wir im Soester Fischhaus, das Preisleistungsverhältnis war angemessen und das Gericht sehr gut und sättigend.

Auf dem rechten Bild ist ein Ladylike Burger zu sehen, mit gegrillter Hähnchenbrust, Camembert,  Birnenscheiben und Preiselbeerchutney, dazu ein Getränk aus meiner Kindheit: Bluna Zitrone.
Gegessen haben wir im Fränkys K5 – Cocktails und Diner, der Burger kostete mit Pommes 14,90 €; leider gab es keinen Preisnachlass dafür, dass ich die Pommes abbestellt hatte. Der Geschmack hat mich allerdings so überzeugt, dass ich diesen Burger mal nachbauen möchte.

Der etwas andere Waldorfsalat

Der originale Waldorfsalat besteht aus in Juliennes geschnittenem Knollensellerie und Äpfeln sowie gehackten Walnusskernen und wird mit Mayonnaise angemacht. Ich habe keinen frischen, sondern Selleriesalat aus dem Glas genommen, weil ich den Geschmack einfach liebe und selber nicht hinbekomme. Dann habe ich den Apfel durch eine Birne ersetzt und die Mayonnaise durch Joghurt.

Zutaten für 1 Portion als Beilage oder Vorspeise:

  • 1/2 Glas Selleriesalat (ca. 160 g)
  • 1 Birne
  • 2 EL Joghurt
  • Kerne von 6 Walnüssen
  • Salz, Pfeffer, etwas Currypulver

Zubereitung:

Die Hälfte der Birne fein Würfeln und mit Sellerie sowie Joghurt vermischen. Mit den Gewürzen pikant abschmecken und auf einem Teller anrichten.

Die andere Birnenhälfte in dünne Spalten schneiden und den Salat damit und den gehackten Walnusskernen ausgarnieren.

waldorfsalat_anders

Backen für lieben Besuch

Während unseres Urlaubs hatten wir Besuch von Mamas Lieblingscousin und seiner Frau. Sie wollten sich unser Haus, so wie wir es haben umbauen lassen, anschauen und außerdem zu Mamas Grab, weil sie zur Beerdigung nicht kommen konnten.

Zur Kaffeezeit habe ich Apfelkuchen und Birnenmuffins mit Schokotropfen gebacken.

Die Birnenmuffins, die gut angekommen sind, habe ich nach diesem Grundrezept gebacken.

birnenmuffin

 

Auch der Apfelkuchen – mit den ersten Äpfeln aus dem eigenen Garten – ist sehr lecker geworden.

Zutaten für eine kleine Springform (ø 16,5 cm):

  • 80 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 170 g Weizenmehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 4 bis 5 EL Milch (oder eine andere Flüssigkeit, z. B. Apfelsaft oder kohlensäurehaltiges Mineralwasser)
  • Äpfel (Anzahl nach Größe)
  • Rosinen oder Cranberries (nach Geschmack)
  • Walnüsse (nach Geschmack)
  • Zimtzucker

Zubereitung:

Butter, Zucker und Ei verquirlen, bis die Masse dick und cremig ist. Mehl und Backpulver sieben und nach und nach zugeben. So viel Flüssigkeit zufügen, daß ein dicker Teig entsteht – er sollte schwer vom Löffel fallen.

In eine kleine Springform geben (die entweder eingefettet oder mit Backpapier ausgelegt wurde). Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Auf den Teig legen, dann mit Rosinen, Walnüssen und Zimtzucker bestreuen.

1 Stunde bei 180 °C Umluft backen – kommt auf Euren Backofen an. Um zu überprüfen, ob der Kuchen gar ist, mit einem Holzspieß hineinstechen. Wenn kein Teig mehr daran haftet, ist der Kuchen fertig.

apfelkuchen

 

Resteverwertung

Ich hatte noch einen ordentlichen Batzen Kartoffel-Sellerie-Stampf von Freitag übrig und überlegte, was ich wohl damit noch anfangen könnte.

Bis zum Einkaufen war ein Plan in mir gereift, und ich holte Staudensellerie, Möhren, Frühlingszwiebel, glatte Petersilie, Eier, außerdem noch Feldsalat, den ich zur Beilage bestimmt hatte.

Heraus kamen super leckere Puffer mit Feldsalat als Beilage.

puffer

 

Für 2 Portionen (ca. 8 Puffer):

  • ca. 300 g Kartoffel-Sellerie-Stampf vom Vortag (geht natürlich auch mit „nur“ Kartoffelpüree)
  • 1 Möhre
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Stange Staudensellerie
  • Petersilie
  • 3 EL geriebener Bergkäse
  • 1 Ei
  • Mehl zur Bindung (so ca. 6 EL)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butterschmalz
  • 2 Hände Feldsalat
  • Pflanzenöl, Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Essig
  • 1 kleine Birne
  • Walnusskerne gehackt

Zubereitung:

Die Möhre und den Staudensellerie in feine Würfel, die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Petersilie hacken. Diese Mischung in 1 EL Butterschmalz andünsten, wobei Möhren- und Selleriewürfel noch Biss haben sollten. Zum Abkühlen beiseite stellen.

Den Feldsalat waschen und putzen. In einem Schraubglas Essig, Gewürze und Öl mischen und kräftig durchschütteln. Die Birne in Würfel schneiden.

Den Kartoffel-Sellerie-Stampf mit dem abgekühlten gedünsteten Gemüse mischen, das Ei und den Bergkäse zugeben und gut durchmischen. So viel Mehl zugeben, dass eine lockere, homogene Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken. Butterschmalz in einer Pfanne (man kann die nehmen, in der das Gemüse gedünstet wurde) erhitzen und am besten einen kleinen Probepuffer braten. So kann man feststellen, ob die Konsistenz passt (evtl. noch etwas Mehl zugeben) und ob man noch etwas nachwürzen muss.
Wenn alles passt, mit Hilfe eines Esslöffels den „Teig“ in das heiße Fett setzen und von beiden Seiten knusprig braten. Warm stellen.

Zum Servieren den Feldsalat auf Tellern anrichten, die Birnenwürfel darüber geben. Das Dressing noch mal durchschütteln und über dem Salat verteilen. Mit den gehackten Walnüssen bestreuen. Zwei bis drei Puffer daneben setzen, eventuell mit Petersilie garnieren.

Guten Appetit!