Archiv für den Monat: Februar 2015

Schnelles Gemüsecurry

Ich hatte vom Roten Thai-Curry noch einen Pak Choi und Kaiserschoten übrig; Möhren, Zwiebeln und Knoblauch habe ich sowieso immer im Haus – und schwupps! habe ich einen Beitrag für Susanne Magentratzerls Schatzsuche im Vorratsschrank.

Für eine Portion 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe würfeln. In etwas Butterschmalz oder Pflanzenöl anschwitzen. 1 Möhre würfeln und zugeben. Danach 100 g Kaiserschoten und das in Streifen geschnittene Weiße von 1 Pak Choi zufügen. Mit ca. 100 ml Sahne (oder Kokosmilch) aufgießen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken und leicht köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber noch knackig ist. Zum Schluss das Grüne vom Pak Choi unterheben.

Dazu schmecken Basmatireis oder Glasnudeln.

schnelles_gemuesecurry

Knackiges Gemüse in leckerer Currysauce

 

 

 

 

Ich hinke ja sowas von hinterher…

Vor zwei Wochen waren die Sorgen und die Trauer um Jossy einfach größer als der Hunger und die Lust am Bloggen und vergangene Woche war das Internet so lahm, dass ich kaum einen einzelnen Satz gespeichert bekam.

Der GöGa hat am Wochenende alles gerichtet und so will ich wirklich mal endlich aufholen und all das leckere Essen, das ich in den letzten Tagen gekocht hatte, vorstellen.

Ich habe in letzter Zeit mal wieder sehr viel vegetarisch gekocht, sogar beim belegten Brot habe ich fast nur vegetarische Beläge, Aufstriche und Käse gegessen (außer an den Dialysetagen, an denen es ein Brötchen mit Käse und eines mit Putenbrust gibt),

Moussaka

Die Herstellung dieses Gerichtes ist relativ aufwändig, weil es mehrere Arbeitsschritte hintereinander erfordert, aber das Ergebnis ist super lecker. Ich habe die vegetarische Version aus dem Kochbuch Seelenfutter vegetarisch nachgekocht, man kann aber dieses Rezept auch für die Variante mit Hackfleisch nehmen.
Wie auch beim Rezept des Thai-Currys ergab das Rezept ebenfalls wieder locker drei reichliche Portionen.

Für 2 Portionen:

Zum Einschichten:

  • 300 g mehligkochende Kartoffeln (ich: festkochend)
  • 50 ml Olivenöl
  • Piment d’Espelette (ich: Paprika de la Vera)
  • Salz
  • 1 Aubergine (ich: 1 dicke Zucchini, da Auberginen scheinbar aus waren)

Für die Tomatensauce:

  • 200 ml Gemüsebrühe, instant oder selbstgekocht (ich: instant)
  • 50 g feine Sojaschnetzel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 4 kleine Strauchtomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • je 1 EL gehackte Petersilie und frische Thymianblättchen (oder 1/2 TL getrocknete)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Schuss Weißwein nach Belieben (ich: MUSS unbedingt rein)
  • 200 g passierte Tomaten (Tetrapak)
  • Zimtpulver
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Für die Béchamelsauce und zu Überbacken:

  • 25 g Butter
  • 25 g Mehl
  • 600 ml Milch (ich: 400 ml Sahne, 200 ml Wasser)
  • schwarzer Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 Msp. Bourbonvanillemark nach Belieben (ich nicht)
  • 50 g Kefalotyri oder Emmentaler am Stück (ich letzteren)
  • 1 Eiweiß, Größe M (ich nicht)

Außerdem:

  • Backpapier
  • Küchenpinsel
  • Olivenöl für Backpapier und Form
  • Auflaufform, am besten rechteckig ca. 15 x 25 cm)

Zubereitung:

Den Backofen auf 225° (Umluft: 200°) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen und dieses dünn mit Olivenöl bepinseln. Die Kartoffeln schälen und längs in 3 – 5 mm dicke Scheiben schneiden, diese nebeneinander auf das Papier legen. 50 ml Olivenöl mit einer kräftigen Prise Piment d’Espelette (ich: Paprika de la Vera) und Salz verrühren. Die Kartoffelscheiben mit der Hälfte des Würzöls bepinseln und im heißen Ofen (Mitte) in ca . 15 Minuten goldbraun backen. Inzwischen die Aubergine (ich: Zucchini) waschen und längs in fingerdicke Scheiben schneiden (ich: quer).

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Die Kartoffelscheiben vor dem Backen

Die Form mit Öl auspinseln. Die Kartoffelscheiben aus dem Backofen nehmen und in der Form verteilen. Das Backpapier erneut mit Öl bepinseln. Die Auberginen-(Zucchini-)Scheiben auflegen und mit dem übrigen Würzöl bestreichen. Im heißen Ofen (Mitte) in 8 – 9 Minuten leicht braun backen. Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und auf die Kartoffelscheiben legen.

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Für die Soja-Tomatensauce die Brühe erhitzen und die Schnetzel darin einweichen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Selleriestange waschen und ebenfalls sehr klein schneiden. Die Tomaten kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser übergießen, etwas stehen lassen, dann häuten und ohne die Stielansätze würfeln. (Oder man nimmt wie ich gleich den tollen Tomatenschäler von WMF.) Die Sojaschnetzel in einem Sieb abtropfen lassen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel sowie den Staudensellerie darin ca. 3 Minuten anbraten. Die Kräuter darüber streuen. Das Tomatenmark untermischen und kurz mitbraten. Die Schnetzel ca. 3 Minuten unter Rühren mitbraten. Mit Weißwein, falls verwendet, ablöschen. Tomatenwürfel und passierte Tomaten dazugeben und die Sauce mit je einer kräftigen Prise Zimt, Salz und Pfeffer würzen. Bei kleinster Hitze ca. 15 Minuten offen köcheln lassen, danach nochmals abschmecken.

Für die Béchamelsauce in einem kleinen Topf die Butter zerlassen. Das Mehl  mit dem Schneebesen einrühren. Milch (ich: Sahne-Wasser-Gemisch) dazugießen und unter Rühren aufkochen. Sobald die Sauce dick wird, die Hitze reduzieren. Sauce mit Salz, Pfeffer, Muskat und eventuell Vanillemark würzen und bei kleinster Hitze ca. 3 Minuten unter Rühren köcheln, dann neben der Kochstelle etwas ziehen lassen. Den Käse reiben. (Das Eiweiß steif schlagen und zusammen mit) 2 EL Käse unter die Béchamelsauce rühren.

Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Die geschmorte Soja-Tomatensauce auf die gebackenen Auberginen-(Zucchini-)Scheiben in der Auflaufform streichen und etwas Käse darüber streuen.

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Die Soja-Tomatensauce wurde über dem Gemüse verteilt und mit etwas Käse bestreut.

Die Béchamelsauce darauf verteilen und den übrigen Käse darüber streuen. Die Moussaka im heiße Backofen (Mitte) ca. 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden ca. 10 Minuten ruhen lassen.

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Die fertige Moussaka.

Leider war die Béchamelsauce sehr flüssig geblieben. Ich kenne es eigentlich so, dass sie „stichfest“ wird. Eventuell hätte ich doch das steifgeschlagene Eiweiß drunter geben sollen… Naja, geschmeckt hat sie auf jeden Fall.

Rotes Thai-Curry mit Tofu

Das erste Rezept, das ich aus meinem neuen Kochbuch Seelenfutter vegetarisch nachgekocht habe. Es hat sehr lecker geschmeckt, auch wenn ich nicht alle Zutaten eins zu eins bekommen habe.

thai-curry

 

Alle Gerichte in dem Buch sind für 2 Portionen bemessen, aber das Curry hat locker eine dritte Portion ergeben.

Zutaten:

  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 kleines Stück frische rote Chilischote (habe ich weg gelassen)
  • 1 Stängel Zitronengras (bei mir aus dem Glas, weil ich kein frisches bekommen habe)
  • 1 große Limette
  • 1 TL brauner Zucker
  • 3 – 4 EL Sojasauce
  • 2 EL Öl
  • 200 g Natur-Tofu
  • 1 Möhre
  • 100 g Zuckerschoten oder TK-grüne Bohnen
  • 1 – 2 Stauden Mini-Pak Choi (ca. 100 g)
  • 100 g Minimaiskolben (hatte ich nur eingelegt im Glas bekommen u. gewässert, damit sie möglichst „naturbelassen“ schmecken)
  • 2 EL Cashewkerne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 – 2 EL rote Currypaste
  • außerdem: einige Stängel Thai-Basilikum (hatte ich natürlich nicht bekommen)

Zubereitung:

Den Ingwer schälen und fein reiben oder hacken. (Das Chilischotenstück waschen, je nach gewünschter Schärfe entkernen und sehr fein würfeln. Das Zitronengras waschen und eventuell von äußeren Blättern befreien, den dicken unteren Teil fein schneiden. Die Limette halbieren und auspressen.
In einer kleinen Schüssel Ingwer, Chili und Zitronengras mit 3 EL Limettensaft, knapp 1/2 TL braunem Zucker und 3 EL Sojasauce verrühren. 1 EL Öl unterrühren. Den Tofu in 1 – 2 cm große Würfel schneiden, in der Marinade wenden und darin ziehen lassen.

Inzwischen die Möhre schälen, putzen und in Scheiben hobeln oder schneiden. Zuckerschoten waschen und putzen, eventuell vorhandene Fädchen abziehen. Die Schoten schräg halbieren (diesen Schritt hatte ich wohl überlesen). Alternativ die grünen Bohnen antauen lassen und halbieren. Den Pak Choi putzen und waschen. Weiße Teile und grüne Blätter getrennt in schmale Streifen schneiden. Die Maiskölbchen waschen und kleiner schneiden (ich habe sie längs halbiert).

Den Wok oder eine Pfanne erhitzen. Die Cashewkerne etwas kleiner hacken und im heißen Wok ohne Fett goldbraun rösten, bis sie duften. Dann herausnehmen und beiseite stellen.

Das restliche Öl im Wok erhitzen. Die Tofuwürfel aus der Marinade nehmen und gut trocken tupfen. Tofu im heißen Öl bei mittlerer bis starker Hitze unter häufigem Wenden in 3 – 5 Minuten rundherum goldbraun anbraten. Herausnehmen, leicht salzen und pfeffern, dann beiseite stellen.

Von der Kokosmilch den festen Teil ablöffeln und im heißen Wok aufkochen. Je nach gewünschter Schärfe 2 – 4 EL Currypaste einrühren und ca. 1 Minute mitkochen. Dann die Möhrenscheibchen, die Zuckerschoten oder Bohnen sowie die Maiskölbchen und weißen Pak Choi-Streifen einrühren. Die restliche Kokosmilch und die Tofumarinade dazugießen, alles aufkochen, dann bei kleinster Hitze 5 – 7 Minuten ziehen lassen. Wenn die Sauce zu dick wird, mit etwas Wasser verdünnen.

(Inzwischen das Thai-Basilikum kalt abbrausen und trocken schütteln. Die Blätter abzupfen und kleiner zupfen.) Die grünen Pak Choi-Streifen und den Tofu zum Curry geben und erhitzen. Das Curry mit übrigem Limettensaft sowie restlichem Zucker und Sojasauce abschmecken und mit Cashewkernen (und Thai-Basilikum) bestreut servieren.
Dazu passt Reis (wie bei uns Basmatireis) oder ein Schälchen Nudeln, zum Beispiel Reisnudeln.

 

Ein neues Kochbuch ist im Hause Koch eingezogen

Es handelt sich um das hier abgebildete Buch „Seelenfutter vegetarisch“ von Susanne Bodensteiner und Sabine Schlimm.

seelenfutter_vegetarisch

Ich habe in den letzten zwei Wochen schon einiges nachgekocht und fand bisher alles sehr lecker.

Zum Beispiel:

Rahmporree

Ein Gericht, das ich schon in meiner Kindheit super gerne mochte. Damals wurde allerdings immer der TK-Block von der berühmten Firma mit I am Anfang gekauft. Dabei kann man das ganze super einfach selber machen und etwas günstiger ist es auch  noch.

Ich habe mal versucht, eine Vergleichsrechnung anzustellen:
1 Paket TK-Rahmspinat koste ca. 2,50 €.

500 g frischer Porree ca. 0,50 €
1 Becher Bio-Sahne ca. 0,75 €
1 EL Butterschmalz ca. 0,20 €
Salz, Pfeffer, Muskat ca. 0,05 €
Gesamt: ca. 1,50 €

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 dicke Stange Porree
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1 EL Butterschmalz
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • evtl. 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Den Porree putzen, längs halbieren und gründlich zwischen den einzelnen Schichten waschen, dann in Halbringe schneiden.

In einem Topf das Butterschmalz zerlassen, den Porree darin unter Rühren andünsten, dann die Sahne zugießen. Bei geringer Hitze dünsten bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat. Ich persönlich mag ihn schön weich.

Mit den Gewürzen abschmecken, eventuell einen Spritzer Zitronensaft zugeben. Das macht das Ganze etwas frischer.

rahmporreeBei mir gab es als Beilage Bratwurstkringel und Salzkartoffel.

 

Schlemmerfilet selbstgemacht

In einer Sendung der WDR-Servicezeit hatte Martina Kömpel ein ganz ähnliches Gericht gekocht, allerdings mit Parmesankruste. Als Beilage gab es Kartoffelstampf mit angedünstetem Porree und gebratenen Fenchel. Da Fenchel nicht unbedingt des GöGas Lieblingsgemüse ist, musste ich an dieser Stelle etwas umdisponieren, und habe Rahmspinat dazu gemacht, aber besonders der Porree im Kartoffelstampf hatte es mir angetan.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Kabeljaufilets
  • 2 EL Butter
  • 2 EL gehackter Dill (ich habe TK genommen)
  • 2 EL Paniermehl
  • Salz, Pfeffer
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 kleine, dünne Stange Porree, in dünne Ringe geschnitten *)
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 300 g TK-Spinat, aufgetaut und gut ausgedrückt
  • 1 kleine Schalotte, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 100 ml Sahne
  • 1 EL Olivenöl
  • zusätzlich Butter zum Andünsten

*) Eigentlich hatte ich das Grüne vom Porree genommen, damit man ihn auch schön im Kartoffelstampf sieht. Leider ist er mir ein wenig verkokelt, so dass ich das ganze mit einem Stückchen vom helleren Ende des Porrees wiederholen musste. Deshalb fällt er auf dem Foto im Stampf leider nicht so auf. 🙁

Zubereitung:

Zunächst für die Schlemmerkruste Butter, Dill und Paniermehl und eine Prise Salz gut miteinander verkneten. Die Masse zwischen zwei Lagen Back- oder Pergamentpapier dünn ausrollen und anschließend ins Gefrierfach legen.

Für den Stampf die Kartoffeln schälen, klein Würfeln und gerade mit Salzwasser bedeckt zum Kochen bringen. Sehr weich kochen, abgießen und mit der Sahne und einem kleinen Stich Butter dünsten.

Inzwischen die Porreeringe in etwas Butter glasig dünsten und zum Kartoffelstampf geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Schalotte und Knoblauch in dem Olivenöl glasig dünsten. Den Spinat zugeben, mit der Sahne auffüllen und einmal aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

In der Zwischenzeit die Kabeljaufilets in Butter so lange dünsten, bis die Unterseite beginnt weiß zu werden. Dann in eine Auflaufform legen. Die gefrorene Kruste kann man nun mit einer Schere samt dem Papier gut in auf den Fisch passende Stücke schneiden. Eine Schicht Papier entfernen, die Kruste auf den Fisch legen und die untere Papierschicht abziehen.

Unter dem Grill ca. 5 Minuten backen bis die Kruste eine schöne knusprig-braune Farbe hat.

Den Kartoffelstampf in die Mitte des Tellers setzen (Ich hatte das eigentlich mit einem Ring versucht, aber sobald ich den abgezogen hatte, sackte alles nach unten zusammen. 🙂 ), den Fisch halb auf den Stampf setzen und den Spinat auf der anderen Seite des Tellers um den Stampf drapieren.

schlemmerfilet

 

Rosenkohlauflauf Meraner Art

Das Rezept habe ich in der aktuellen Ausgabe von Slowly Veggie gefunden. Ich  habe die Zutaten halbiert und konnte so zwei Tage hinter einander davon essen. In der Zeitschrift werden Spätzle als Beilage vorgeschlagen, aber ich bin auch ganz ohne Begleiter gut satt geworden.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 800 g frischer Rosenkohl
  • Salz
  • 5 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g vorgekochte und geschälte Maronen
  • 100 g Walnüsse
  • 50 g Butter
  • Pfeffer
  • geriebene Muskatnuss
  • 200 g Crème fraîche
  • 150 g gereifter Camembert

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Rosenkohl waschen, äußere Blätter entfernen, die Röschen halbieren und in kochendem Salzwasser ca. 8 Minuten kochen. Kohl abgießen, in kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Schalotten und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Maronen und Walnüsse grob schneiden.

Butter in einer großen Pfanne zerlassen, Schalotten und Knoblauch darin farblos andünste. Maronen und Walnüsse zugeben und für 3 – 4 Minuten unter Rühren andünsten. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss würzen. Die Crème fraîche einrühren.

Rosenkohl in eine Auflaufform geben, Maronen-Walnussmischung darüber verteilen. Camembert in Würfel schneiden und auf dem Rosenkohl verteilen.

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Für 15 – 20 Minuten auf der mittleren Schiene überbacken.

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Reis-Zucchini-Salat

Dieses Rezept habe ich vor Jahren mal von einer Freundin bekommen. Es schmeckt sowohl direkt nach dem Zubereite warm, als auch nach einer Ruhezeit kalt sehr gut.

Zutaten für 6 Portionen als Beilage/3 Portionen als Hauptgericht:

  • 250 g Vollkornreis
  • 600 g Zucchini
  • 1 – 2 TL Instant-Gemüsebrühe
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Essig
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Tomaten
  • 200 g Schafskäse
  • 50 g schwarze Oliven
  • frisch gemahlener Pfeffer

 Zubereitung:

Zucchini in Würfel schneiden.

3/4 Liter Wasser zum Kochen bringen, Brühe darin auflösen und die Zucchinistücke ca. 2 Minuten blanchieren. Mit der Schaumkelle herausnehmen und in einer Schüssel mit Öl und Essig durchziehen lassen.

Knoblauch und Zwiebel in Würfel schneiden und zusammen mit den Reis in die kochende Gemüsebrühe geben. In 30 Minuten bei kleiner Hitze quellen lassen.

Tomaten waschen und würfeln, Schafskäse ebenfalls grob würfeln.

Die Oliven entsteinen und klein schneiden. Alle Zutaten zu den Zucchini geben und mit Pfeffer würzen. Gut durchmischen und noch ein wenig ziehen lassen.

zucchini-reis-salat

Dieser Salat schmeckt warm und kalt.