Archiv der Kategorie: Kochbücher, Rezept-Apps, Webseiten und Zeitschriften

Die kulinarische Weltreise: Ndizi na nyama – Eintopf mit Rindfleisch und grünen Bananen (Tansania)

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Und weiter geht es mit Volker von volkermampft auf der kulinarischen Weltreise. Von Laos, unserem virtuellen Ziel im April geht es rund 7.800 Kilometer von Vientiane, der Hauptstadt von Laos nach Westen in die Hauptstadt von Tansania, Dodoma.

Das Land, das offiziell auf Swahili Jamhuri ya Muungano wa Tanzania, deutsch Vereinigte Republik Tansania liegt in Ostafrika am Indischen Ozean und grenzt an Kenia und Uganda im Norden, Ruanda, Burundi und die DR Kongo im Westen und Sambia, Malawi und Mosambik im Süden.

Bei Tansania denke ich als allererstes tatsächlich an die Serengeti und an das Kilimandscharo-Massiv mit Afrikas höchstem Berg, dem 5.895 Meter hohen Kibo.

Ich bin halt in einem Alter, in dem mir Filme wie Serengeti darf nicht sterben und Schnee am Kilimandscharo noch etwas sagen. 😉

Mehr zu Land und Leuten gibt es wie immer auf Wikipedia zu lesen.

Essen in Tansania ist neben der Swahili-Küche stark beeinflusst von der indischen, arabischen und auch der britischen Küche.

Mein heutiges Rezept habe ich auf der Seite Tansania.de gefunden. Dort findet Ihr viele interessante Informationen zu Urlaub in Tansania. (Werbung ohne Gegenleistung)

Der Titel Ndizi na nyama ist Swahili und heißt wörtlich übersetzt „Bananen mit Fleisch“, wobei ndizi für (Koch-)Bananen und nyama für Fleisch steht.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 – 350 g grüne (unreife) Bananen, geschält, in grobe Stücke geschnitten
  • 500 g Rindergulasch
  • 100 – 300 ml Hühnerbrühe (ich: Gemüsebrühe) – je nachdem, wie sehr die Flüssigkeit verkocht
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 2 gehackte Knoblauchzehe
  • 2 gehackte Tomaten (ich: Ochsenherz)
  • 2 EL Öl (ich: Erdnussöl)
  • TL Kumin
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Tomatenmark
  • 200 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer
  • optional: 2 TL gehackter frischer Koriander oder Erdnüsse

Zubereitung:

Öl in eine hohe Pfanne bzw. eine Cocotte geben, Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten.

Fleisch zugeben und ca. 3 Minuten anbraten.

Tomaten zugeben, Flüssigkeit etwas einkochen lassen. Zwei Drittel der Brühe, Kokosmilch, Tomatenmark und Gewürze zugeben.

Bananenstücke zugeben und sicher stellen, dass sie möglichst mit Flüssigkeit bedeckt sind.

Alles zum Kochen bringen und mit Deckel bei mitterer Hitze 30 Minuten köcheln lassen, bis Bananen und Fleisch durch sind. Eine Gabel sollte sich leicht in die Banane stechen lassen, ohne diese zum Auseinanderfallen zu bringen.

Während des Kochvorgang überprüfen, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist, sonst die restliche Brühe auffüllen.

Zum Servieren den Eintopf mit Koriander bestreuen. Dazu wird traditionell Ugali, ein fester Maisbrei gereicht. Es passen aber auch Chapati oder Reis als Beilage.

Da wir genug Eintopf für zwei Tage hatten, gab es ihn am ersten Tag mit Reis, am zweiten mit – leider nicht selbst gebackenen – Chapati.

Der Rindfleischeintopf mit grünen Bananen hat uns sehr gut gechmeckt, war er doch gewürztechnisch sehr fein abgestimmt. Die grünen Bananen waren auch überhaupt nicht süße, sondern dienten eher als Sättigungseinlage.

Grüne Bananen enthalten mehr resistente Stärke und Ballaststoffe als reife gelbe, was den Blutzuckerspiegel stabilisiert und die Darmgesundheit fördert.

Sie haben einen höheren Gehalt an Ballaststoffen und Kalium sowie weniger Zucker, was sie ideal für Diabetiker oder Abnehmwillige macht. Sie reifen zu Hause nach und schmecken fester sowie weniger süß und passen so hervorragend in ein herzhaftes Gericht.

Hier sammle ich Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Tom Kha Gai – Hühnersuppe mit Galgant und Kokosmilch (Laos)

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Ich habe länger überlegt, ob ich dieses Rezept für den Abstecher nach Laos, wohin es im April im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft geht, posten soll.

Denn eigentlich haben wir eine Kochbox von Konkrua (aus Thailand) verwendet. Bei der Suche nach Rezepten aus Laos habe ich herausgefunden, dass auch dort, speziell im Süden des Landes an der Grenze zu Thailand Tom Kha gegessen wird.

Da uns die Suppe richtig gut geschmeckt hat, nehme ich sie noch mit nach Laos.

Bei Konkrua sind alles Gewürze und Kräuter abgestimmt, es sind aber keine Fertiggerichte im herkömmlichen Sinne, denn gekocht wird ja immer noch mit frischen Zutaten. Enthalten sind Kokosmilch, Tom Kha-Currypaste, Fischsauce, getrocknete Kräutermischung und Palmzucker. So hat man alles, was man braucht, ohne sich zig Gewürze „auf Halde“ legen zu müssen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400 g Hühnerfleisch 
  • 200 g Champignons oder andere Pilze
  • 150 g Cherrytomaten
  • 400 ml Kokosmilch *)
  • 50 g Tom Kha-Currypaste *)
  • 30 ml Fischsauce *)
  • 40 g Palmzucker *)
  • 15 g getrocknete Kräutermischung *)
  • frischer Koriander, Chilischote, Limette, Frühlingszwiebelringe zur Deko
  • außerdem: 300 g Jasminreis, 240 ml Wasser

*) aus der Kochbox

Zubereitung:

Jasminreis nach Lieblingsmethode garen.

In der Zwischenzeit für die Suppe Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, Cherrytomaten halbieren, Champignons je nach Größe ebenfalls halbieren oder vierteln.

Hälfte der Kokosmilch zum Kochen bringen, Currypaste und Kräutermischung zugeben. Hühnerfleisch und das Wasser zugeben, auf kleiner Flamme garen.

Restliche Kokosmilch mit Cherrytomaten und Pilzen mit Palmzucker und Fischsauce zugeben und ein paar Minuten köcheln lassen.

Reis in Schalen geben, mit der Suppe auffüllen und mit Koriander, Chili und Limette dekorieren.

Hier geht es zu den Rezepten meiner Mitreisenden:

Piri Piri Chicken Wings

Das vorerst dritte und letzte Rezept, das wir aus Steffen Hensslers Kochbuch „Hensslers Schnelle Nummer – Morgens|Mittags|Abends“ nachgekocht haben, sind diese knusprigen Hähnchenflügel in einer pikanten Marinade.

Weil wir aus den Erfahrungen mit dem Kartoffelstampf und der One-Pot-Pasta gelernt haben, haben wir die Anzahl der Hähnchenflügel von 12 auf 5 Stück reduziert, weil wir nicht nur Fleisch essen wollten.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/4 Bund glatte Petersilie
  • 1 EL Chiliflocken
  • 12 Hähnchenflügel (ich: 5)
  • 1/2 unbehandelte Zitrone
  • 3 EL Olivenöl zum Braten
  • 1/2 EL brauner Zucker
  • Salz

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.

Knoblauch schälen und grob hacken. Petersilie von den Stielen zupfen fein hacken und zunächst zur Seite stellen. Petersilienstiele in grobe Stücke schneiden.

Hähnchenflügel in eine Auflaufform geben, Zitrone darüber auspressen und die ausgepressten Stücke dazu geben. Alle übrigen Zutaten bis auf die gehackte Petersilie zugeben und alles gut durchmischen. Dabei die Hähnchenflügel so wenden, dass beide Seiten Marinade abbekommen und zum Schluss die Hautseite oben liegt.

Die Hähnchenflügel ca. 40 Minuten im Backofen garen.

Mit gehackter Petersilie bestreut servieren.

Laut Buch schnecken Zitronenreins und Joghurt gut zu den Flügeln, bei uns gab es jedoch Pommes aus der Heißluftfritteuse und einen Salat mit leichter Vinnaigrette.

Die Piri Piri Chicken Wings waren köstlich. Nicht zu scharf, schön frisch durch die Zitrone und die Petersilie.

One-Pot-Pasta mit Tomate & Speck

Es folgt das zweite Rezept, das wir aus Steffen Hensslers Kochbuch „Hensslers Schnelle Nummer – Morgens|Mittags|Abends“ nachgekocht haben.

Wie schon beim Kartoffelstampf hat auch hier die angegebene Portionsmenge 2 Portionen locker für zwei Mahlzeiten à 2 Portionen gereicht.

Leider waren die Nudeln nach dem Aufwärmen am zweiten Tag etwas sehr matschig, so dass ich auch hier das Rezept halbieren würde. Ansonsten war auch dieses Pastagericht in seiner Einfachheit sehr aromatisch und – wie der Buchtitel verspricht – schnell gemacht.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 Scheiben Bacon
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 Muschelnudeln
  • 1 Dose Tomaten à 400 g
  • 4 Stiele Basilikum
  • 40 g Parmesan am Stück
  • 4 EL Olivenöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und hacken.
Olivenöl in einem (Schmor-)Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten.

Bacon in feine Streifen schneiden, mit Tomatenmark in den Topf geben und ca. 2 Minuten rösten.
Nudeln zugeben, salzen, dann Tomaten und 300 ml Wasser angießen. Tomaten, wenn nötig, etwas mit einem Löffel zerkleinern, gut umrühren, aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 12 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch einmal umrühren.

In der Zwischenzeit Basilikumblätter von den Stielen zupfen und grob schneiden.

Deckel vom Topf nehmen, Pasta mit der Sauce gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf Teller geben, Basilikum darüber streuen und Parmesan darüber reiben.

Kartoffelstampf mit Käse und Röstzwiebeln

Dieses Gericht aus Steffen Henssler Kochbuch Morgens|Mittags|Abends aus der Reihe „Hensslers Schnelle Nummer“ ist der beste Kartoffelstampf, den ich je gegessen habe und der – in reduzierter Zutatenmenge – bestimmt öfter auf den Tisch kommt.

Im Buch ist die Zutatenmenge für 2 Personen berechnet und wird zudem noch als Beilage zu Steak empfohlen. Wir sind zweimal richtig satt geworden und zwar ohne weitere Beilagen.

Zutaten für (2 –) 4 Portionen:

  • 750 g mehligkochende Kartoffeln
  • 2 Süßkartoffeln, ca. 700 g
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 rote Peperoni (ich: Chiliflocken)
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 100 g Cheddar am Stück
  • 150 g Doppelrahmfrischkäse
  • 4 EL Röstzwiebeln
  • 4 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • ich zusätzlich: 2 Tomaten in Achteln

Zubereitung:

Kartoffeln, Süßkartoffeln und Zwiebel schälen. Beide Kartoffelsorten würfeln, Zwiebel in Spalten schneiden. Zusammen in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten garen.

In der Zwischenzeit Schnittlauch nach Wunsch in Ringe oder längere Streifen schneiden, Cheddar grob raspeln.

Kartoffeln abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Mit Butter und Frischkäse grob stampfen und bei Bedarf mit Kochwasser cremig rühren. Gleichzeitig sollte der Stampf aber noch stückig sein. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Cheddar vorsichtig unter den Stampf heben und diesen mit Schnittlauch und Röstzwiebeln bestreut servieren. Nach Wunsch Tomatenachtel aufsetzen.

Ich war erst skeptisch wegen der mitgekochten Zwiebel, aber sie war ganz weich und zart und hat ein schönes Aroma abgegeben.

Den Rest vom Stampf haben wir am nächsten mit Baconscheiben belegt als Auflauf serviert.

Das war ebenfalls sehr lecker, aber – wie gesagt – das halbe Rezept hätte absolut gereicht, damit man auch noch eine Beilage wie einen frischen Salat dazu hätte essen können.

Neue Kochbücher

Zwei Kochbücher, die ich mir selber wahrscheinlich nie gekauft hätte, sind letztens in Kochbuchregal eingezogen.

Hensslers Schnelle Nummer – Morgens|Mittags|Abends und 100 neue Rezepte zum Erfolgsformat, erschienen im Verlag Gräfe und Unzer fanden über das Einlösen von DB-Bonusmeilenpunkte des GöGas zu uns. Wir sind ja immer auf der Suche nach schnell gemachten Rezepten, die der GöGa auch mal alleine hinbekommt, falls es mir mal wieder nicht so gut geht.

Ich muss sagen, dass mir die Rezepte tatsächlich sehr gut gefallen. Bisher haben wir drei Gerichte aus dem orangenen Band nachgekocht, nämlich einen megatollen Stampf aus Kartoffeln und Süßkartoffeln, One-Pot-Pasta und Piri Piri Chicken Wings.

Auf der Nachkochliste stehen bereits weitere Rezepte.

Steffen Henssler kennt man schon seit Jahren aus dem TV. Mir fiel er als erstes 2007 mit dem Format Ganz & Gar Henssler als Nachfolger auf Tim Mälzers Sendeplatz von Schmeckt nicht, gibt’s nicht bei VOX.

Danach trat er in verschiedenen Kochsendungen auf: Die Küchenschlacht, Lanz kocht!, Topfgeldjäger oder seit 2013 Grill den Henssler, die nach wie vor erfolgreicht läuft.

2025 ist er als Coach bei The Taste eingestiegen.

Hier geht es zur Webseite von Steffen Henssler.

Die kulinarische Weltreise: Kua Mee – Gebratene Nudeln aus Laos

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Im April geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal nach Südostasien und zwar in den einzigen Binnenstaat dort: Laos, offiziell – transkribiert – Sathalanalat Paxathipatai Paxaxon Lao, Demokratische Volksrepublik Laos auf Deutsch. Das Land grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar, hat etwa 7,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km²; Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane.

Wie so oft bei Ländern, die den Zusatz „demokratisch“ im Namen tragen, geht es auch in Laos leider alles andere als demokratisch zu. Immer wieder kommt es zu Menschenrechtsverletzungen. Mehr über Laos kann man auf Wikipedia nachlesen.

Kommen wir nun aber zur laotischen Küche, die von frischen Kräutern, scharfen Aromen und einfachen, regionalen Zutaten geprägt, dabei stark beeinflusst von thailändischer, vietnamesischer und französischer Küche (Laos gehörte neben Kambodscha und Vietnam zum ehemaligen französischen Protektorat Indochina.) ist.

Klebreis (Khao Niao) ist das immer präsente Nationalgericht, das gedämpft in Bambuskörben serviert wird.

Hauptzutaten der laotischen Küche sind Reis, Fisch aus dem Mekong, Gemüse, Chili, Limette, Koriander, Minze und Fischsauce. Mahlzeiten umfassen Reis, Suppe, Fleisch/Fisch und Dipsaucen, die von regionalen Varianten beeinflusst sind. Hauptsächlich in der Hauptstadt Vientiane gibt es noch Erinnerungen an die französiche Esskultur, wie z. B. Baguettes.

Auf Märkten findet man bunte Streetfood-Stände mit Grillfleisch und Salaten, die das Herz der laotischen Esskultur bilden.

Beliebte Gerichte sind u. a.

  • Laap (Larb): Hackfleischsalat (Huhn, Rind, Fisch) mit Kräutern, geröstetem Reis und Limette – pikant und erfrischend.
  • Tam Mak Hung: Grüner Papayasalat mit Chili und Fischsauce, ähnlich thailändischem Som Tam.
  • Sai Oua: Würzige Kräuterwurst aus Schweinefleisch, gegrillt.
  • Mok Pa: Gedämpfter Fisch in Bananenblatt.
  • Khao Piak Sen: Klebrige Reisnudelsuppe mit Schweinebrühe.
  • Khao Jee Pâté: Französisch inspiriertes Baguette-Sandwich mit Paté und Gemüse.

Süßspeisen mit Kokosmilch (z. B. Khao Tom Mat), Dips wie Jeow Bong und Bier wie Beerlao ergänzen das Angebot. Vegetarische Optionen sind machbar, Streetfood ist günstig und vielfältig.

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Schnelle Bratnudeln mit Spinat

Seit einigen Jahren habe ich schon den täglichen Newsletter von Essen & Trinken abonniert. Oft wird die Mail einfach weggeklickt, aber manchmal sind richtig lecker klingende Rezepte dabei, die wir dann auch durchaus mal nachkochen.

So wie diese schnell gemachten veganen Bratnudeln mit Tahin, Tofu und Spinat. Eine ganz ungewöhnliche Geschmackskomposition.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 3 EL Tahin (Sesampaste)
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Limettensaft
  • 300 g Blattspinat
  • 1 Stück Ingwer, ca. 2 cm
  • 1 rote Pfefferschote (ich: Chiliflocken – Pul Biber zum individuellen Würzen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Tofu (natur)
  • 125 g breite Reisnudeln (ich: Spaghetti)
  • 3 EL Erdnussöl
  • 40 g Cashewkerne (ich: Erdnüsse)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 Stiele Thai-Basilikum (ich: „normales“)
  • 3 Stiele Minze
  • Salz

Zubereitung:

Tahin, Ahornsirup, Sojasauce und Limettensaft verrühren. Spinat verlesen, waschen und trocken schütteln. Ingwer schälen, Pfefferschote putzen, beides mit dem Knoblauch fein würfeln und mischen. Tofu 1 cm groß würfeln. Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten, kalt abspülen und mit 1 TL Öl mischen (ich: Spaghetti wie gewohnt kochen).

Cashewkerne hacken, in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten (ich: Erdnüsse rösten). Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden. Blätter vom Thai-Basilikum und von der Minze abzupfen.

Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Tofu salzen, im Öl braun braten. Ingwermischung unterrühren, Spinat tropfnass zufügen, weitere 2 Minuten braten. Tahin-Sauce und Nudeln nach und nach unterrühren. Bratnudeln mit Cashewkernen (Erdnüssen), Frühlingszwiebeln und Kräutern bestreut servieren. Nach Wunsch individuell mit Chiliflocken schärfen.

Die kulinarische Weltreise: Pescado al Mojo de Ajo – Fisch in Knoblauchmarinade (Costa Rica)

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Im März geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal auf den amerikanischen Kontinent, genau gesagt nach Costa Rica (deutsch: Reiche Küste) in Mittelamerika.

Costa Rica liegt auf der Landenge, die Süd- und Nordamerika verbindet, und besteht aus einem schmalen, durchschnittlich 200 km breiten Landstreifen, der das Karibische Meer im Ost-Nordosten vom Pazifischen Ozean im Südwesten trennt. Das Land grenzt im Norden auf einer Länge von 309 km an Nicaragua und im Südosten auf einer Länge von 330 km an Panama. Die Hauptstadt, San José, liegt im Zentrum des Landes.

Was ich bemerkenswert finde, ist, dass die Armee 1948 zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft wurde und das Land fast seinen gesamten Strombedarf aus regenerativen Quellen gewinnt. Ökotourismus wird stark gefördert, rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz.

Die costaricanische Küche ist – wie viele andere Küchen Mittel- und Südamerikas – von verschiedenen Einflüssen geprägt. Die Küche der Ureinwohner mischt sich mit Zutaten und Gerichten, die die Spanier bei der Eroberung des Kontinents mitbrachten genauso wie durch die der schwarzen Sklaven, die aus Afrika nach ganz Amerika verschleppt wurden.

Bei meiner Suche nach auch bei uns in Deutschland halbwegs nachkochbaren Rezepten stieß ich z. B. auf das Arroz con Pollo (Reis mit Huhn), das ich eigentlich nachkochen wollte, bis ich feststellte, dass ich ein zwar veganes, aber im Prinzip identisches Gericht schon für unseren Abstecher nach Ecuador (Juli 2021) gekocht hatte.

Mehr zur costaricanischen Küche kann man auf der entsprechenden Wikipedia-Seite nachlesen.

Heute bringe ich Euch als erstes ein leckeres schnell gemachtes Fischgericht namens Pescado al Mojo de Ajo, also Fisch in Knoblauchsauce oder -marinade, dessen Rezept ich einmal mehr auf der Seite Nationalgerichte gefunden habe.

Die Marinade enthält Limettensaft, so dass der Fisch quasi – ähnlich wie bei Ceviche – vorgart. Er muss nur noch schnell durch die heiße Pfanne gezogen werden.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 frische Fischfilets (ich: Skrei, also Winterkabeljau) *)
  • 4 – 6 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Saft von 1 Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Frischer Koriander zum Garnieren

*) Im Originalrezept werden Schnapper oder Tilapia vorgeschlagen.

Zubereitung:

Knoblauchzehen in einer Schüssel **) mit Olivenöl, Limettensaft, Paprikapulver und Kreuzkümmel mischen.

Fischfilets in die Marinade legen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Falls Ihr Filets mit Haut habt, diese nach oben legen.

**) Ich nehme immer gerne eine verschließbare Vorratsdose, da man den Fisch darin gut mit der Marinade durchschütteln kann. Ich habe ihn nachmittags eingelegt und bis abends im Kühlschrank gelassen. So ist die Marinade schön eingezogen.

Pfanne erhitzen, die marinierten Fischfilets bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten je Seite braten oder die Filets auf der Hautseite scharf anbraten, die Hitze runtergegeln, Deckel auflegen und gar ziehen lassen.

Fisch mit Salz und Pfeffer würzen und mit gehacktem Koriander servieren (Habe ich leider vergessen.).

Hier sieht man schön, dass der Fisch perfekt gegart ist.

Als Beilage passen Reis und ein Salat, z. B. eine Ensalada de Palmitos.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Koch mein Rezept (Gelbes Thai Curry mit Like Chicken und Süßkartoffel von Der Reiskoch)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht in die 25. Runde von Koch mein Rezept, dem großen Foodblogwichteln, das Volker von volkermampft im Jahr 2020 ins Leben gerufen hat.

Dieses Mal wurde mir Jens‘ Blog Der Reiskoch zugelost, und ich muss sagen, ich war erst einmal erschlagen von der Vielfalt der Rezepte.

Aus meinem Fundus darf sich dieses Mal Sylvia von Brotwein bedienen.

Doch nun erst einmal zu meinem „Gastgeber“: Jens ist irgendwann Ende der 70er Jahre in der Kurpfalz geboren und aufgewachsen, hat dann in Karlsruhe gelebt und ist seit August 2021 in Freiburg zu Hause.

Die Liebe zum Kochen hat er schon früh entdeckt, die Liebe zur asiatischen und hier insbesondere zur thailändischen Küche entstand auf einer dreimonatigen Reise durch Südostasien Ende 2002.

Jens Blog besteht seit 2011 und beinhaltet neben vielfältigen Rezepten aus aller Herren Ländern, wobei der Schwerpunkt trotz allem auf Asien liegt, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen und viel Wissenswertes rund ums Kochen.

Da der GöGa und ich der asiatischen Küche nicht abgeneigt sind, habe ich mich über dieses Los doch sehr gefreut. Gemeinsam haben wir uns für Gaeng Gari Fak Thong Sai Gai (แกงกะหรี่ฟักทองใส่ไก่) entschieden.

Wie immer musste ich mangels Möglichkeiten zum Zutateneinkauf improvisieren, so habe ich die „milde Thaichili“ durch Chilisauce, das Thai-Basilikum durch herkömmliches Basilikum und den Palmzucker durch Kokosblütenzucker ersetzt.

Außerdem habe ich statt Hähnchenfleisch Like Chicken von Like Meat genommen und leider gab es keinen Hokkaido, also haben ich Süßkartoffel genommen. Aber sonst habe ich mich haarklein ans Originalrezept gehalten 😉 und hoffe, dass Jens mir diese allzu freie Auslegung seines Rezeptes verzeiht!

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