Schlagwort-Archive: Rotkohl

Weihnachten 2016: 2. Feiertag

Am zweiten Feiertag hatte ich zwei der vier Zutaten schon fertig, so dass alles ganz schnell ging. Den Rotkohl zu unserem Weihnachtsessen hatte ich im November bereits eingekocht, so dass ich ihn abends nur noch kurz erwärmen musste. Dazu gab es putzig kleine Semmelknödelchen, die ich vor Weihnachten nach diesem Rezept gemacht und eingefroren hatte. Man wirft sie nur gefroren für ca. 20 – 30 Minuten in siedendes (nicht kochendes!) Wasser.

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Gulasch mit bunten Fussili und Rotkohl

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Da ich ein bisschen Gulasch einwecken wollte, hatte ich vom Einkaufen gleich mal 2 kg Gulaschfleisch vom Rind mitgebracht. Und das, wo wir normalerweise zusammen höchsten 500 g essen.

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Einkochen: Rotkohl

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Ich liebe Rotkohl im Herbst/Winter, z. B. zu Wild, aber auch zu bodenständiger Bratwurst oder zu Frikadellen. Da die hiesigen Rotkohlköpfe für zwei Esser oft viel zu groß, habe ich Reste bisher immer eingefroren

Gekocht habe ich ihn nach diesem Grundrezept, habe allerdings dieses Mal noch 2 gehäufte Esslöffel Quittengelee zugegeben.

Da meine ganzen Weckgläser gut gefüllt im Kellerregal stehen, habe ich dieses Mal zu Twist-Off-Gläsern gegriffen.

Auch bei diesen ist auf Hygiene zu achten, wie hier beschrieben. Ob die Gläser wirklich festverschlossen sind, sich also ein Vakuum gebildet hat, kann man überprüfen, indem man ein Lineal über den Deckel legt. Wenn das Lineal nicht plan aufliegt, sondern sich der Deckel nach innen wölbt, hat sich ein Vakuum gebildet und der Inhalt vor äußeren Einflüssen geschützt.

Rotes Sauerkraut mit Kasselerlummerkotelett, Mettendchen und Kartoffelpüree

Jetzt, wo das Wetter allmählich kälter und auch ingesamt ungemütlicher wird, haben wir wieder mehr Appetit auf herzhaftes Essen.

Mitte September hatte ich 500 g Rotkohl mit Salz angesetzt, um daraus Sauerkraut herzustellen. Dann musste ich mich 6 Wochen gedulden, während das Sauerkraut bei Zimmertemperatur gären musste. Am 31. Oktober traute ich mich dann, das Glas zu öffnen.

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Selbstgemachtes rotes Sauerkraut – Start des Projektes am 10.09.16

Das Rezept stammt aus den Tiefen des Netzes… Ich habe es von Jasmin Ralbofski, die zusammen mit mir Rettet, was zu retten ist (#wirrettenwaszurettenist), übermittelt bekommen. Sie hat es wiederum von jemandem namens Egbert Lenze. Ich hoffe hiermit ist der Copyright-Nennung genüge getan. Falls nicht, meldet Euch bitte bei mir.

Rot wird das Sauerkraut – hoffentlich – weil ich Rotkohl benutzt habe.

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#wirrettenwaszurettenist – Nämlich den Pfannkuchen

wirrettenwaszurettenistSeit Ende Januar dieses Jahres bin ich Mitglied der Facebook-Gruppe Wir retten, was zu retten ist, die sich dem Kampf gegen die Produkte der Lebensmittelindustrie mit selbst gekochtem oder gebackenem stellt.

Im Februar soll der Pfannkuchen gerettet werden. Ja, in der Tat, scheinbar gibt es auch dieses einfache Gericht als Fertigprodukt. Das war mir nicht bewusst, aber die Bildersuche bei Google zeigt, dass es von Tütenpulver zum Anrühren von Pfannkuchenteig, über Pfannkuchenteig aus der Flasche, bis hin zu fertigen Pfannkuchen, die dann sofort gegessen oder erwärmt werden können, in den Supermärkten nur so wimmelt. Na, Prost Mahlzeit.

Dabei braucht man für einen idiotensicheren Pfannkuchen nur drei Grundprodukte, die man in der Regel immer im Haus hat: Ei(er), Mehl und kohlesäurehaltiges Mineralwasser (alternativ Milch). Dazu kommen dann nur noch Gewürze, je nachdem, ob man einen süßen oder herzhaften Pfannkuchen backen möchte.

Heute habe ich einen herzhaften Pfannkuchen zu Mittag gemacht und konnte für die Füllung gleich einen Rest vom Rotkohlsalat *) aufbrauchen:

Zutaten für 1 dicken Pfannkuchen (ca. 0,5 cm):

  • Füllung nach Wunsch, z. B. Champignons, Salami, Schinken o. ä.
  • 1 Ei
  • ca. 5 – 6 gehäufte EL Mehl (kommt auf die Dicke des Eis an)
  • Mineralwasser mit Kohlensäure
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Kurkuma für die Farbe
  • 1 kleine Möhre in feinen Würfelchen
  • Fett für die Pfanne

Zubereitung:

Das Ei verquirlen und dann so viel Mehl zugeben, dass ein richtig dicker Klumpen entsteht. Dann so viel Mineralswasser zugeben, dass der Teig wieder flüssig wird (siehe unten):

pfannkuchenteig01 pfannkuchenteig02

Den Teig mit Salz, Pfeffer und Kurkuma sowie den Möhrenwürfelchen verrühren und in einer Pfanne mit wenig Fett backen. Wenden, den Pfannkuchen auf einen Teller gleiten lassen, die Füllung hineingeben und eventuell den Pfannkuchen halbieren.

pfannkuchen-m-rotkohl

Guten Appetit!


Weitere Pfannkuchenvariationen, die mit diesem Teig hergestellt wurden, seht Ihr hier:


*) Bitte nicht wundern: den Pfannkuchen habe ich bereits am 3. Februar gemacht. Dieser Artikel wurde im Rahmen der „Rettungsaktion“ aber erst am 17. Februar veröffentlicht. Mit dem Rotkohlsalat war also noch alles in Ordnung!


Hier geht es zu den weiteren tapferen Retterinnen und Retter des Pfannkuchens:

Lauwarmer Rotkohlsalat

Blog-Event CXVI - German Krautköpfe (Einsendeschluss 15. Februar 2016)
Noch bis zum 15. Februar läuft bei Zorra von 1 x umrühren bitte aka Kochtopf das Blog-Event zum Thema Kohl, das Eva von Evchen kocht dieses Mal ausrichtet.

Ich hatte vom Einkaufen einen ca. 1 kg schweren Rotkohlkopf mitgebracht. Die Hälfte wird zu typischem Apfelrotkohl verarbeitet und portionsweise eingefroren. Die zweite Hälfte habe ich heute für ein Rezept, das ich vor einiger Zeit auf der Webseite Essen & Trinken entdeckt hatte, genommen. Wie immer schreibe ich Euch das Originalrezept mit meinen Änderungen in Klammern auf.

Zutaten für 2 Portionen:

  • Salz
  • 100 g Bulgur (ich: Couscous)
  • 250 g Rotkohl, geputzt
  • 1 Zwiebel (ich: 1 Frühlingszwiebel)
  • 1 EL Öl (ich: Olivenöl)
  • 2 EL Essig (ich: Vincotto Feige)
  • 1 Prise Zimtpulver
  • 2 EL Honig
  • 2 TL Harissa (ich: Harissapulver)
  • 4 Stiele glatte Petersilie (ich: TK-Petersilie)
  • (ich: 2 Blätter getrocknete Minze zusätzlich)
  • 100 g fettarmer Joghurt (ich: etwas mehr, der Rest musste weg)
  • 2 EL Milch (ich: ohne)
  • 100 g Feta light (ich: normalen Feta, davon ca. 70 g)

Zubereitung:

1. 250 ml Wasser in einem Topf aufkochen. Salz und 100 g Bulgur (ich: Couscous) zugeben und zugedeckt bei mildester Hitze 25 Min. quellen lassen.

2. Inzwischen Rotkohl putzen, den dicken Strunk keilförmig herausschneiden und den Kohl in feine Streifen schneiden; es sollten ca. 250 g ergeben. 1 Zwiebel in halbe Ringe schneiden (ich: Frühlingszwiebel in sehr dünne Ringe schneiden). Beides in einer Schüssel mit Salz würzen und mit den Händen kräftig durchkneten.

3. 1 EL (Oliven-)Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Kohlmischung darin bei mittlerer Hitze andünsten. Mit 2 EL Essig (ich: Vincotto Feige), 1 Prise Zimtpulver, 1 – 2 EL Honig und Salz (ich: ohne, weil der geknetete Rotkohl genug Salz hat) würzen und 5 Min. weiterdünsten.

4. Bulgur mit 1 – 2 TL Harissa  würzen. Blättchen von 4 Stielen glatter Petersilie hacken. 100 g fettarmen Joghurt mit 2 El Milch verrühren. 100 g Feta light grob zerbröseln. Rotkohl mit Bulgur, Feta und Joghurt anrichten und mit Petersilie bestreut servieren.
(ich: Couscous mit 1 – 2 TL Harissapulver würzen, etwas Olivenöl zugeben und auflockern. Gerebelte getrocknete Minze mit TK-Petersilie und etwas Salz unter den Joghurt rühren. Rotkohl, Couscous und Minzjoghurt anrichten und mit dem zerbröseltem Feta bestreuen.)

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Blog-Event CXIV – Wild & Pilz

Blog-Event CXIV - Wild & Pilz (Einsendeschluss 15.11.2015)

Sofort als ich das Thema, dem sich das Event, das Barbara und Mario von Mario’s Fire Food & Fine Food bei Zorra ausrichten, widmet, gelesen hatte, begannen meine Gehirnzellen an zu rotieren. Was könnte ich denn machen? Leckeres Hirschgulasch oder lieber irgendetwas mit Ente? Ein Stifado mit Wildschwein oder Kaninchen? Schwierig.

Letzten Endes habe ich mich dann für

Hirschschnitzelchen in Mandelpanade mit Champignonrahmsauce,
Apfelrotkohl und Kartoffelpüree

entschieden.

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Hirschfilets à ca. 100 g
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Mehl
  • 1 Ei
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 Grundrezept Champignonrahmsauce
  • Salz, Pfeffer, Wildgewürzmischung
  • 1 Grundrezept Kartoffelpüree
  • 1/2 Grundrezept Apfelrotkohl
  • 2 TL Wildpreiselbeeren

Zubereitung:

Zunächst den Rotkohl zubereiten, da er auf kleiner Flamme einfach vor sich hin simmern kann.

Danach die Kartoffeln für das Püree schälen, würfeln und weich kochen und weiter verarbeiten, wie im Rezept angegeben.

Die Champignonsauce zubereiten.

Zum Schluss die Hirschfilets zu Schnitzeln plattieren (geht am besten zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie). In drei flachen Schälchen Mehl, Ei und Mandeln bereitstellen. 2 EL Butterschmalz in einer Pfanne erwärmen. Die Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen, nach einander durch Mehl, Ei und Mandeln ziehen und im Butterschmalz langsam knusprig ausbraten. Hirschfleisch darf noch einen rosa Kern haben.

Alles zusammen anrichten und servieren.

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