Weihnachtsrückblick 2020

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© Bea Badet – mit freundlicher Genehmigung

So, wäre Weihnachten 2020 auch wieder geschafft. Dank Corona war es noch ruhiger als in den Jahren zuvor. Hier kommt mein kleiner kulinarischer Rückblick.

An Heiligabend gab es ein vietnamesischer Buffet im Rahmen von unserer Reise nach Vietnam mit der Truppe der kulinarischen Weltreise unter Federführung von Volker mampft.

Am ersten Weihnachtstag wollte mein GöGa unbedingt mal Surf ’n Turf probieren. Dazu wurde vorab im Soester Fischhaus ein Hummer bestellt, der an Heiligabend abgeholt werden konnte. Bekommen haben wir „zwei kleine statt eines großen“ Hummers.

Im Glauben, ein Hummer sei mehr als genug, wanderte ein Exemplar sofort in die Tiefkühltruhe. Als der GöGa abends das linke Exemplar auseinander friemelte, war tatsächlich nicht so viel Hummerfleisch übrig, wie die beiden Teile vermuten ließen. Satt geworde sind wir aber trotzdem, weil es zur Vorspeise eine leckerer Champignoncrèmesuppe gab.

Für das Surf ’n Turf den Hummer zunächst 2 Minuten in kochendem Salzwasser angaren, dann weitere 20 Minuten in siedendem Wasser zu Ende kochen. Das Auseinandernehmen hat der GöGa übernommen, so dass ich dazu nicht viel sagen kann.

Ein Rumpsteak habe ich halbiert und medium gebraten. Den Bratensatz habe ich mit etwas kalter Butter aufmontiert und über das angerichtete Steak mit dem Hummer gegeben.

Als Beilage gab es Baguettebrötchen, die ich schon vor zwei Wochen nach diesem Rezept gemacht, 15 Minuten angebacken (unten links) und eingefroren habe. Am Weihnachtstag habe ich sie gefroren bei 220 °C Umluft 20 Minuten mit einer Tasse Wasser im Backraum aufgebacken (unten rechts).

Außerdem habe ich noch einen knackigen Feldsalat mit Granatapfelkernen und honigkaramellisierten Walnüssen gemacht. Als Dressing gab es eine Mischung aus abgetropftem Granatapfelsaft, Oliven- und etwas Kürbiskernöl vermischt und mit Himbeeressig, Salz, Pfeffer und etwas Honig verfeinert.


Am zweiten Weihnachtstag wurde es nach genug Fisch und Fleisch an den vergangenen Tagen eine vegane Entenbrust à l’Orange, dazu Spätzle und Wirsinggemüse mit getrockneten Pfifferlingen.

Die vegane Ente kam wieder von Vantastic Foods – wie vor einiger Zeit die „Ente“ für die Asia-Pfannkuchen.

Auch die vegane Ente wurde wie im Originalrezept in einer Mischung aus dem Saft von 2 Orangen, 8 EL Sojasauce, 2 EL Honig (vegane Alternative: Agavendicksaft) und Oregano (getrocknet aus dem Garten) über Nacht mariniert.

Die veganen Entenstücke in wenig Rapsöl kross anbraten, im Backofen bei 150 °C Umluft warm stellen. Die Marinade in die Pfanne geben, den Bratensatz loskochen und mit 1 TL in kaltem Wasser angerührter Stärke etwas abbinden. Eine Bio-Orange in dünne Scheiben schneiden und in der Sauce erwärmen.

Die Spätzle waren dieses Mal gekauft und ohne Ei, also ebenfalls vegan. Nach Packungsanweisung kochen.

1 kleinen Wirsing in feine Streifen schneiden und in kaltem Wasser waschen, 1 kleine Schalotte fein gewürfelt. 1 EL Rapsöl erhitzen, die Schalottenwürfel kurz glasig anschwitzen, den tropfnassen Wirsing und 1 TL getrocknete Pfifferlinge zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und im geschlossenen Topf knackig garen.

Zum Servieren die Spätzle auf Teller geben, die Entenbrust obenauf legen, mit einer Orangenscheibe dekorieren und mit der Sauce napieren. Das Wirsinggemüse neben den Spätzle anrichten.

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