Archiv der Kategorie: schnelle Küche

Kartoffeln mit Joghurtdip

Seit April 2017 gehe ich in das an die Praxis meines Reha-Arztes angeschlossene Fitnessstudio. Mit gezielten Übungen zu Stärkung meiner Bein und oberen Rückenmuskulatur soll es meinen Schmerzen in Knien und der Schulter-Nacken-Partie an den Kragen. Dazu bekomme ich noch begleitend einmal pro Woche Physiotherapie. Dass sich im Laufe des Trainings auch meine allgemeine Fitness erhöht und ich langsam, aber sicher Gewicht abbaue, ist dabei ein durchaus erwünschter Nebeneffekt. Das ganze will ich auch noch mit einer kalorienarmen Ernährung unterstützen und das obige Bild zeigt eines meiner Solo-Mittagessen.

In meiner „Diät“ finden auch Kohhlehydrate statt, aber nicht in „leerer“ Form wie Zucker und ähnlichem, sondern als sättigende und zudem gesunde Kartoffeln, Vollkornbrot, Reis und Pasta – wobei ich mit Vollkornpasta nicht so wirklich anfreunden kann.

Kein „low carb“, aber dafür „high protein“ und „higher fat“ Gedöns.

Zwei Pellkartoffeln mit einem Dip aus aus Joghurt und Gemüse (Gurken, Möhren, Staudensellerie und Kräutern aus dem Garten) machen lange satt und man hat eine ausgewogene Nährstoffbilanz.

Es sind die unverhofften Gesten im Leben…

Diese wunderschöne Schüssel kam mir vor zwei Wochen – ja, ich hänge mit dem Bloggen wieder nach! – grundlos ins Haus geflattert. Grundlos in dem Sinne, dass ich keinen Geburtstag o. ä. hatte.

Meine Freundin Marion hat mich damit überrascht und (m)einen Nerv getroffen. Ich habe mich wahnsinnig gefreut. Danke.

Nach einem Spüldurchgang habe ich dann auch gleich mal einen leckeren gemischten Salat darin angerichtet, der als Beilage zu einer *hüstel* gekauften Kartoffel-Spinat-Tortilla, die aber geschmacklich sehr gut war, diente. Ich kann Tortilla natürlich auch selber (hier oder auch hier), aber es musste mal wieder schnell gehen, diese Tortilla war eingefroren und Zutaten wie Kartoffeln und Eier waren auch nicht im Haus.

Dressings waren wahlweise Sylter Dressing (für den GöGa) und Greek Dressing (für mich).

Da der GöGa weder Feta, noch Oliven mag, gab es für mich eine Extraportion von beidem außerhalb der großen Schüssel.

Wenn Kochs nicht wissen, was sie kochen sollen…

… gibt es im Zweifel Risotto. So auch während des Urlaubs, als wir viel unterwegs waren und keine Lust auf Riesenkochorgien hatten.

Risottoreis ist eigentlich immer im Vorrat, ebenso TK-Erbsen oder -Spinat sowie Black Tiger-Garnelen und Gemüsebrühepulver, Olivenöl, Zwiebel und Knoblauch sowieso. Ein kleines Stück Parmesan liegt auch so gut wie immer im Kühlschrank, aber gerade zu „Fischigem“ geht es zur Not auch mal ohne.

Den Erbsenrisotto nach diesem Rezept zubereiten. Dieses Mal hatte ich zum Schluss noch eine Handvoll frische, gehackte Minze aus dem Garten zugegeben. Perfekt!

Die Black Tiger-Garnelen habe ich in einer Mischung aus Olivenöl, Knoblauch, Ingwer und Chili (alles geputzt und fein gehackt bzw. gerieben) eingelegt und in der Grillpfanne kurz vor Ende der Garzeit des Risotto gebraten.

Blog-Event CXXXI – Superbowls

Blog-Event CXXXI - Superbowls (Einsendeschluss 15. Juni 2017)
Super- oder Buddhabowls heißt das Thema des neuersten Blog-Events in Zorras Kochtopf. Passende Rezepte sucht Verena von Verenas blog Schöne Dinge.

Gehört habe ich natürlich von diesen Gerichten in der Schüssel (engl. Bowl) schon, aber was sich wirklich dahinter verbirgt, was sie auszeichnet und so besonders macht? Keine Ahnung und davon viel.

Googlet man nach Superbowls bekommt man ganz, ganz viele Links zu American Football – ja, nee, das suche ich jetzt auch gerade!

Bei Buddha Bowl wird man dann schon eher fündig. Ja, hübsch sehen sie aus, die ordentlich angerichteten Schüsseln mit süßem oder herzhaftem, suppigem oder eher festem Inhalt.

Ich denke mal, dass dieses leckere Gericht, das ich Ende April in Bonn im vietnamesischen Restaurant District Môt (da die Website momentan nicht funktioniert, verlinke ich erstmal nicht) genießen durfte, ebenfalls das Zeug zur Budda Bowl hat.

Jedenfalls habe ich mal eine Freestyle Buddha Bowl kreiert, die ich unordentlich angerichtet, immer wieder gerne an heißen Sommertagen esse.

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Nachgekocht: Grüner Ofenspargel mit Ei und Sahne

Total „unterspargelt“ fühlte sich Susanne von Magentratzerl Ende Mai und mir erging es nicht viel anders.

Um das zu ändern gab es bei ihr dann Ofenspargel mit Ei und Sahne. Das klang so lecker, dass ich es direkt mal nachkochen musste. Spargel hatte ich ja noch genügend von den Maischollenröllchen übrig, Ei und Sahne waren auch im Haus, nur den von Susanne verwendeten Estragon hatte ich nicht und konnte ihn auch nirgends auftreiben. Da ich aber sowieso nicht so ganz genau weiß, wie er schmeckt habe ich nichts vermisst. Ich habe mir zum Schluss noch ein paar Parmesanspäne übers Gericht gegönnt.

Auch, wenn Ihr über den Link auf Susannes Rezept zugreifen könnt, schreibe ich es hier auch noch mal mit meinen kleinen Änderungen auf:

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Weißer Spargel mit einer „peppigen“ Buttersauce

Eigentlich wollte ich doch mal wieder Hollandaise zum Spargel machen. Ich denke nach zwei Jahren Transplantation kann man sich auch mal wieder an ein ganz frisches rohes Ei heranwagen und eigentlich wird es ja sowieso im Dampf und durch die Butter erhitzt. Da mir eine echte, handaufgeschlagene Hollandaise vor einigen Jahren mal ganz prächtig in die Hose ging, wollte ich es wieder mit der Blitzhollandaise versuchen.

Aber, wie es dann so ist: die Zeit irgendwie verdaddelt und zu allem Überfluss keine Butter im Haus bzw. nicht genug Butter. Also habe ich improvisiert, was ich ja in der Regel ganz gut kann.

Den Spargel habe ich wie hier beschrieben vor- und zubereitet. Die Schalen und den Kochsud sowie eine Spargelstange habe ich mir natürlich für den nächsten Tag aufgehoben. Parallel dazu habe ich mir eine neue Kartoffel als Pellkartoffel gekocht.

Da mir nur ein bisschen Butter über den Spargel zu fad war, habe ich etwas improvisiert und schnell aus dem Garten gepflückten Basilikum, Gundermann, ein Stückchen frische Chilischote sowie ein paar getrocknete Tomaten aus dem Vorrat klein geschnitten und in 2 EL Butter geschwenkt, zum Schluss noch etwas Salz nach Geschmack drüber. Lecker!

Flammkuchen mit grünem Spargel

Ein bisschen Irrungen und Wirrungen stecken in diesem Flammkuchen schon. Ich hatte von dem grünen Spargel mit Salzzitrone noch einen Rest gebratenen Spargel übrig, außerdem war mir der Teig dieses Brotes so phänomenal aufgegangen, dass ich ihn über dem Rand des Gärkörbchens glatt abschnitt und für meine spontane Flammkuchenidee zur Seite legte. Dass ich vergessen hatte, den Teig noch mal ordentlich zu bemehlen und ich nach dem Backen mühsam das Brot viertelweise aus dem Topf schneiden musste, ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls gab ich zu diesem noch mal über Nacht aufgegangenen Teig ein weiteres Mal etwas Roggenmehl dazu, weil er doch sehr klebrig war. Daraus formte ich einen dünnen Fladen, wie man ihn von einem Flammkuchen eben kennt.

 

 

Die Ofentemperatur stellte ich wie beim Pizzateig, nämlich 250 °C Ober-/Unterhitze, ein und war wenigstens noch so schlau, den Fladen vorzubacken, vermutlich viel zu kurz, weil der belegte und weitergebackene Fladen wirklich nicht wirklich knusprig war und in der Mitte eher noch eine rohe Anmutung hatte.

 

Belegt habe ich das ganze mit einer Mischung aus Saurer Sahne (Rest von diesen Keksen) und Feta, darauf kamen die Spargelstangen und dann kam der Fladen für 10 Minuten in den Backofen.

Vor dem Servieren habe ich mit einem Sparschäler noch Parmesan drüber gehobelt.

Im Prinzip war die Idee gut. Das nächste Mal werde ich den Teigfladen auf jeden Fall länger vorbacken.

Kochen in Miniküchen – eine Herausforderung

Am 1. Mai waren wir bei einem ehemaligen Arbeitskollegen zum Grillen eingeladen. Ich hatte gesagt, dass ich einen Salat mitbringe, und zwar Nudelsalat Caprese.

Da ich es hasse, wenn alles im Dressing vor sich hin matscht, hatte ich morgens die Zutaten getrennt von einander vorbereitet und in verschiedene Gefäße zum Transport gegeben. So eignet sich das ganze auch hervorragend für ein Picknick o. ä.

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Eier in Senfsauce

Da sind der GöGa und ich schon seit fast 20 Jahren zusammen (19 davon verheiratet), und ich wusste bis Mitte März nicht, dass er tatsächlich Eier in Senfsauce mag.

Selbst die ansonsten gerne verschmähten Salzkartoffeln waren okay, da man sie ja so schön in der Sauce „matschen“ kann. Ein schnelles Samstagsabendessen nach einem langen Tag unterwegs.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 hartgekochte Eier
  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 100 ml Weißwein
  • 500 ml Milch
  • 1/2 Glas Dijonsenf
  • Salz, Pfeffer – falls nötig
  • Salzkartoffeln in Längsspalten gekocht (Menge nach Wunsch, ich hatte zu viele gemacht, dafür gab es am kommenden Montag für mich Bratkartoffeln)
  • Salat nach Wunsch (ich brauche immer etwas „frisches“ als Beilage)

Zubereitung:

Die Béchamel nach dem Grundrezept herstellen. Ordentlich mit Senf abschmecken, dafür kann man auf weitere Gewürze – vor allem auf Muskat – verzichten.

Die Kartoffeln rundum an den Rand eines tiefen Tellers (Suppentellers) legen, in die Mitte die hartgekochten Eier legen und großzügig Sauce darüber geben. Nach Wunsch mit Petersilie oder Stangensellerieblättchen garnieren.

Der GöGa war begeistert, ich sowieso. Da Béchamelsauce die Tendenz hat, während des Kochens, wenn das Mehl anzieht, immer mehr zu werden, habe ich auch noch drei 200-Gramm-Portionen Senfsauce zum Einfrieren gehabt. Die nächsten Eier sind gerettet oder Fisch…

Überbackenes Gemüse mit Guacamole oder…

… Not macht erfinderisch

Da es mir Samstag vor drei Wochen nicht so gut ging, habe ich den GöGa mit Einkaufsliste ausgestattet alleine los geschickt. Da ich scheinbar nicht wirklich alles haarklein angegeben hatte, kam nicht alles hier an, wie es sollte.

Zum Beispiel wollte ich eine gefüllte, überbackene Süßkartoffel machen, für die man bestenfalls eine relativ dicke Süßkartoffel braucht. Mir wurden vier sehr kleine Dingerchen geliefert, so dass ich sie zwar im Ofen backen konnte, aber eben nicht gefüllt. Statt des Korianders zur  Guacamole bekam ich Salbei… *kicher*

Ich habe dann also die Süßkartoffeln mit Möhren und Mais in einer Auflaufform mit Käse überbacken und eine Guacamole dazu gemacht. War sehr lecker.