Archiv der Kategorie: schnelle Küche

Die kulinarische Weltreise: Ensalada de Palmitos – Salat mit Palmherzen (Costa Rica)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Wir sind mit Volker von volkermampft auf der Kulinarischen Weltreise in Mittelamerika, genau gesagt in Costa Rica angekommen. Am vergangenen Sonntag gab es bei uns ein sehr feinen Fisch in Knoblauchmarinade (Hier erfahrt Ihr auch noch ein bisschen mehr zu unserem Reiseziel im März.), den ich mit Reis und einem gemischten Salat mit Palmherzen serviert habe.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Dose Palmitos (Palmherzen) *)
  • 2 – 3 Hände Blattsalat oder gemischter Salat, gewaschen und gut getrocknet
  • 1 kleine Salatgurke, in Scheiben oder Halbmonde geschnitten
  • 1 Tasse Kirschtomaten oder 2 Tomaten, gewürfelt
  • 1/4 rote oder gelbe Paprikaschote, gewürfelt
  • 1 Avocado in Spalten
  • 1 Limette, davon der Saft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL frischer Koriander, gehackt (ersatzweise Petersilie)
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Palmherzen abgießen, kalt abspülen und in Scheiben oder Stücke schneiden.

Salatblätter waschen, trockenschleudern und auf einer Platte oder in einer Schüssel auslegen.

Gurke und Tomaten vorbereiten, Paprika/Tomate würfeln, alles auf den Salat geben und die Palmherzen darauf verteilen.

Für das Dressing Limettensaft, Olivenöl, gehackten Koriander, Salz und Pfeffer verrühren; nach Wunsch etwas Zucker zugeben.

Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben und alles locker mischen.

In Costa Rica serviert man statt des Limettendressings auch gerne einfach Mayonnaise (oder vegan mit Mandelmus oder mit Milch) zum Ensalada de Palmitos. Für die Variante hat mein GöGa sich entschieden; ich mochte den Salat mit dem Limettendressing sehr.

*) Palmitos/Palmherzen: Dabei handelt es sich um das Bildungsgewebe von Stamm und Blättern am oberen Ende einer Palme. [weiterlesen auf Wikipedia]

Ich habe die Palmitos als Konserve der Firma Feinkost Dittmann kaufen können und war ganz gespannt auf den Geschmack.

Ich sage mal so: Falls Ihr keine Palmherzen findet, nehmt einfach Schwarzwurzeln oder Spargel aus der Konserve, die Geschmäcker sind wirklich sehr ähnlich.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Pescado al Mojo de Ajo – Fisch in Knoblauchmarinade (Costa Rica)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im März geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal auf den amerikanischen Kontinent, genau gesagt nach Costa Rica (deutsch: Reiche Küste) in Mittelamerika.

Costa Rica liegt auf der Landenge, die Süd- und Nordamerika verbindet, und besteht aus einem schmalen, durchschnittlich 200 km breiten Landstreifen, der das Karibische Meer im Ost-Nordosten vom Pazifischen Ozean im Südwesten trennt. Das Land grenzt im Norden auf einer Länge von 309 km an Nicaragua und im Südosten auf einer Länge von 330 km an Panama. Die Hauptstadt, San José, liegt im Zentrum des Landes.

Was ich bemerkenswert finde, ist, dass die Armee 1948 zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft wurde und das Land fast seinen gesamten Strombedarf aus regenerativen Quellen gewinnt. Ökotourismus wird stark gefördert, rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz.

Die costaricanische Küche ist – wie viele andere Küchen Mittel- und Südamerikas – von verschiedenen Einflüssen geprägt. Die Küche der Ureinwohner mischt sich mit Zutaten und Gerichten, die die Spanier bei der Eroberung des Kontinents mitbrachten genauso wie durch die der schwarzen Sklaven, die aus Afrika nach ganz Amerika verschleppt wurden.

Bei meiner Suche nach auch bei uns in Deutschland halbwegs nachkochbaren Rezepten stieß ich z. B. auf das Arroz con Pollo (Reis mit Huhn), das ich eigentlich nachkochen wollte, bis ich feststellte, dass ich ein zwar veganes, aber im Prinzip identisches Gericht schon für unseren Abstecher nach Ecuador (Juli 2021) gekocht hatte.

Mehr zur costaricanischen Küche kann man auf der entsprechenden Wikipedia-Seite nachlesen.

Heute bringe ich Euch als erstes ein leckeres schnell gemachtes Fischgericht namens Pescado al Mojo de Ajo, also Fisch in Knoblauchsauce oder -marinade, dessen Rezept ich einmal mehr auf der Seite Nationalgerichte gefunden habe.

Die Marinade enthält Limettensaft, so dass der Fisch quasi – ähnlich wie bei Ceviche – vorgart. Er muss nur noch schnell durch die heiße Pfanne gezogen werden.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 frische Fischfilets (ich: Skrei, also Winterkabeljau) *)
  • 4 – 6 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Saft von 1 Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Frischer Koriander zum Garnieren

*) Im Originalrezept werden Schnapper oder Tilapia vorgeschlagen.

Zubereitung:

Knoblauchzehen in einer Schüssel **) mit Olivenöl, Limettensaft, Paprikapulver und Kreuzkümmel mischen.

Fischfilets in die Marinade legen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Falls Ihr Filets mit Haut habt, diese nach oben legen.

**) Ich nehme immer gerne eine verschließbare Vorratsdose, da man den Fisch darin gut mit der Marinade durchschütteln kann. Ich habe ihn nachmittags eingelegt und bis abends im Kühlschrank gelassen. So ist die Marinade schön eingezogen.

Pfanne erhitzen, die marinierten Fischfilets bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten je Seite braten oder die Filets auf der Hautseite scharf anbraten, die Hitze runtergegeln, Deckel auflegen und gar ziehen lassen.

Fisch mit Salz und Pfeffer würzen und mit gehacktem Koriander servieren (Habe ich leider vergessen.).

Hier sieht man schön, dass der Fisch perfekt gegart ist.

Als Beilage passen Reis und ein Salat, z. B. eine Ensalada de Palmitos.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Spaghetti mit Kürbis „Carbonara Art“

Am ersten Sonntag im März widmen wir von Leckeres für jeden Tag uns den neu interpretierten Klassikern.

Bei uns gab es schon vor ein paar Tagen dieses leckere Pastarezept, das der GöGa im Internet entdeckt hatte.

Die klassische Carbonara mit Guanciale, Pecorino romano und Ei wurde mit Kürbis und Sahne aufgewertet, weshalb ich den Zusatz „Carbonara Art“ verwende.

Die Sauce hat der Cookit für uns gemixt, man kann aber auch einen handelsüblichen Mixstab verwenden. Ich habe auch sonst ein paar Änderungen im Rezept vorgenommen, z. B. habe ich den Kürbis im Ofen gebacken, statt ihn in der Pfanne bzw. dem Topf gebraten.

Zutaten für 4 sehr reichliche Portionen:

  • 400 g Spaghetti
  • Salz
  • 1 Hokkaidokürbis (600 g)
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 80 g Bacon-Würfel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 3 Eier
  • 250 ml Sahne
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Servieren

Zubereitung:

Kürbis in Spalten schneiden und bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten im Backofen vorgaren. Kerne herauskratzen und Kürbis in Würfel schneiden. 300 g für die Sauce abwiegen, die restlichen Würfel zur Seite stellen.

In einer beschichteten Pfanne den Speck auslassen und zusammen mit den Zwiebelwürfeln braten.

Kürbis für die Sauce mit Gemüsebrühe pürieren, unter Rühren Eier und Sahne zugeben und in einem Topf ebenfalls unter Rühren auf mindestens 60 °C erhitzen. Ein weiteres Mal zu einer sämigen Sauce pürieren.

Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser al dente garen. Abgießen, dabei etwas Kochwasser zurückbehalten.

Speck-Zwiebel-Mischung zur Kürbissauce geben, mit der Pasta mischen, gegebenfalls noch etwas Kochwasser unterrühren. Je nachdem, wie stark der Bacon gesalzen ist, die Sauce mit Salz abschmecken.

Anrichten und mit den zurückbehaltenen Kürbiswürfeln und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Diese Pastavariante hat uns sehr gut geschmeckt, der Kürbis brachte eine schöne nussige Note mit und die Sauce war schön cremig. Nur war das Ganze durch Eier (ich habe schon eines weniger als im Originalrezept genommen) und Sahne (auch hier habe ich nicht die vollen 300 ml genommen) sehr mächtig geworden.

Beim nächsten Mal würde ich von allem, auch von der Pasta, deutlich weniger nehmen.

Jetzt bin ich gespannt auf die neu interpretierten Klassiker der Bloggerkolleg:innen:

Koch mein Rezept (Gelbes Thai Curry mit Like Chicken und Süßkartoffel von Der Reiskoch)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht in die 25. Runde von Koch mein Rezept, dem großen Foodblogwichteln, das Volker von volkermampft im Jahr 2020 ins Leben gerufen hat.

Dieses Mal wurde mir Jens‘ Blog Der Reiskoch zugelost, und ich muss sagen, ich war erst einmal erschlagen von der Vielfalt der Rezepte.

Aus meinem Fundus darf sich dieses Mal Sylvia von Brotwein bedienen.

Doch nun erst einmal zu meinem „Gastgeber“: Jens ist irgendwann Ende der 70er Jahre in der Kurpfalz geboren und aufgewachsen, hat dann in Karlsruhe gelebt und ist seit August 2021 in Freiburg zu Hause.

Die Liebe zum Kochen hat er schon früh entdeckt, die Liebe zur asiatischen und hier insbesondere zur thailändischen Küche entstand auf einer dreimonatigen Reise durch Südostasien Ende 2002.

Jens Blog besteht seit 2011 und beinhaltet neben vielfältigen Rezepten aus aller Herren Ländern, wobei der Schwerpunkt trotz allem auf Asien liegt, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen und viel Wissenswertes rund ums Kochen.

Da der GöGa und ich der asiatischen Küche nicht abgeneigt sind, habe ich mich über dieses Los doch sehr gefreut. Gemeinsam haben wir uns für Gaeng Gari Fak Thong Sai Gai (แกงกะหรี่ฟักทองใส่ไก่) entschieden.

Wie immer musste ich mangels Möglichkeiten zum Zutateneinkauf improvisieren, so habe ich die „milde Thaichili“ durch Chilisauce, das Thai-Basilikum durch herkömmliches Basilikum und den Palmzucker durch Kokosblütenzucker ersetzt.

Außerdem habe ich statt Hähnchenfleisch Like Chicken von Like Meat genommen und leider gab es keinen Hokkaido, also haben ich Süßkartoffel genommen. Aber sonst habe ich mich haarklein ans Originalrezept gehalten 😉 und hoffe, dass Jens mir diese allzu freie Auslegung seines Rezeptes verzeiht!

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#wirrettenwaszurettenist: Leckereien vom Weihnachtsmarkt – Champignons mit Knoblauchdip

Eigentlich müssen die Leckereien vom Weihnachtsmarkt (oder von der Kirmes) gar nicht gerettet werden, denn bei einem Bummel gehören sie einfach dazu. Aber wenn man aus irgendwelchen Gründen nicht dazu kommt oder vielleicht einen kleinen Weihnachtsmarkt im Verein, in der Nachbarschaft oder der Schule organisiert, kann man einiges prima zu Hause selber machen.

Bei uns im Kaff ist Anfang November die traditionelle Allerheiligenkirmes, dieses Jahr fand tatsächlich schon die 687. Ausgabe statt. Als der GöGa und ich noch loszogen, waren die Champignons mit Knoblauchdip immer eine Lieblingsleckerei, die natürlich auch auf Weihnachtsmärkten abgeboten werden, oft von denselben Schaustellerfamilien.

Nun gab es sie zu Hause:

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Pilzpfanne:
  • 500 g möglichst kleine Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß oder geräuchert für ein extrapikantes Aroma
Für die Knoblauchsauce:
  • 200 g Crème fraîche
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL griechischer Joghurt
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Salz
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Pilzpfanne:

Kleine Champignons putzen. Große Champignons putzen und gegebenenfalls halbieren oder vierteln. Zwiebel in dünne Streifen schneiden.

Pilze in der heißen Pfanne oder dem Wok braten, bis sie goldbraun sind und die austretende Flüssigkeit verkocht ist.

Öl mit den Zwiebeln zugeben und bei mittlerer Hitze weiterbraten, bis die Zwiebeln goldgelb und schön weich sind.

Petersilie unterheben und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecke.

Knoblauchsauce:

Knoblauch klein hacken bzw. reiben und mit den restlichen Zutaten verrühren.

Ganz authentisch wird es, wenn die Champignons mit Sauce in einem Pommesschälchen angerichtet werden und eine zum Dreieck geschnittene Toastscheibe dazu serviert wird.

Weitere Kirmes-/Weihnachtsmarkspezialitäten im Blog – unvollständige Auswahl:

Und noch die Rezepte der anderen RetterInnen:

Die kulinarische Weltreise: Polbo á feira o Pulpo a la gallega – Tintenfisch auf galicische Art (Spanien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft geht es einmal mehr nach Spanien, wohin es uns im März 2020 bereits verschlagen hatte.

Damals gab es von mir Pollo con naranja y menta, Conejo al ajillo, Frit mallorquí und Magdalenas, sowie einen Pastel de Almendras als Gastbeitrag; es gibt aber noch zahlreiche weitere spanische Gerichte im Blog (siehe Liste am Ende).

Heute reise ich mit Euch in den hohen spanischen Nordwesten, nach Galicien, dessen Hauptstadt Santiago de Compostela das angestrebte Ziel des Jakobsweges markiert.

Galicien grenzt im Norden an das kantabrische Meer, im Westen an den Atlantik, im Süden an Portugal und im Osten an Kastilien und Léon und Asturien.

Das Klima ist mild und in den Wintermonaten regenreich, die Küche dementstprechend:

In den Küstenregionen spiegelt sich die Nähe zum Atlantischen Ozean wider. Zu den Spezialitäten der galicischen Küche gehören hier diverse Krusten- und Schalenweichtiere, zu denen u. a. die Entenmuschel Pollicipes pollicipes (galicisch percebes), Austern (ostras), Langusten (lagostas) und Jakobsmuscheln (vieiras) gehören. Auch diverse Fischsorten stehen hier regelmäßig auf dem Speiseplan. Dazu gehören etwa der Seehecht (merluza) oder der gesalzene Stockfisch (bacallau). Typisch für Galicien sind zudem deftige Eintöpfe (z. B. caldo galego), der von mir hier vorgestellte Polbo á feira (Krake nach galicischer Art) oder die Empanada. Dieses überwiegend aus Teig und einer würzigen Füllung bestehende Gericht ist eine der beliebtesten Speisen der traditionellen galicischen Küche und wurde bereits im Jahr 1188 im Glorienportal der Kathedrale zu Santiago de Compostela dargestellt [Quelle: Wikipedia].

Der Tintenfisch auf galicische Art ist eine typische Tapa, wird aber auch auf großen Holzbrettern während Volksfesten oder Jahrmärkten serviert. Daher auch der galicische Name Polbo á feira.

Zutaten für 2 Portionen als Hauptspeise:

  • 400 g Pulpoarme, z. B. von Deutsche See
  • 2 faustgroße Kartoffeln, festkochend
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver
  • gehackte Petersilie nach Wunsch

Zubereitung:

Kartoffeln in dickere Scheiben schneiden und entweder in Salzwasser 15 – 20 Minuten kochen oder – so habe ich es gemacht – mit etwas Salz bestreut auf dem gelochten Blech 20 Minuten im Dampfgarer garen. Auf einem Küchentuch ausbreiten und gut trockentupfen.

Die Pulpoarme in ca. 1 cm lange Stücke schneiden, mit Salz und geräuchertem Paprikapulver vermischen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Kartoffelscheiben von beiden Seiten mit Salz und geräuchertem Paprikapulver würzen und kurz anbraten. In einer Auflaufform im auf 150 °C vorgeheizten Backofen warm stellen.

In derselbe Pfanne den Pulpo mit einer zerdrückten Knoblauchzehe braten.

Auf einem Holzbrett zunächst die Kartoffelscheiben, darauf den Pulpo anrichten. Nach Wunsch mit der gehackten Petersilie bestreuen und zu Tisch bringen, wenn der Polbo á feira in einer größeren Runde serviert werden soll.

Wir haben daraus ein normales Abendessen gemacht und hatten noch einen frischen Salat aus Romanaherz und einem Dressing aus Olivenöl, Weißweinessig, Ahornsirup, Senf, Salz und Pfeffer.

Ein leckere Essen, das Dank der vorgekochten Pulpoarme im Handumdrehen auf dem Tisch stand.

Weitere spanische Gerichte unabhängig von der kulinarischen Weltreise:
Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Koch mein Rezept (Chinesische Hackpfanne mit gebratener Gurke von Chili und Ciabatta)

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Koch mein Rezept, das große von Volker von volkermampft initiierte Foodblogwichteln geht in die 24. Runde.

Ich freue mich, dass mir der Blog Chili und Ciabatta von Petra aka Cascabel zugelost wurde.

Aus meinem Rezeptfundus dürfen sich Kerstin und Klaus vom Blog Kakao und Karotte etwas aussuchen. Ich bin schon sehr gespannt!

Die beiden haben Aachener Printen gebacken und ihre Version klingt megaint!eressant!

Petra ist eine gute Bloggerkollegin, die – wie ich – bei der Kulinarischen Weltreise eifrig dabei ist. Sie begann im Jahr 2004 den ersten deutschsprachigen Foodblog und benannte ihn nach ihren Vorlieben für scharfes Essen und gutes Brot Chili und Ciabatta.

Sie kommt gebürtig aus Schwaben, lebt nach Zwischenstationen in Würzburg und Kiel schon seit über 30 Jahren im Bayrischen Wald, wo sie gerne in der Natur unterwegs ist und dieses mit Geocaching und im Herbst Pilzesammeln verbindet. Sie bewirtschaftet einen großen Gemüsegarten, dessen Erträge sie in ihren Blogrezepte verwertet. Darüber berichtet sie ausführlich in einem Fototagebuch namens Rausgelinst. Guckt gerne mal rein.

Ihre Rezepte sind vielfältig, so dass es mir zunächst gar nicht so leicht fiel eines zum Nachkochen zu finden. Wie immer hatte ich meinem GöGa den Link zu Petras Blog geschickt, da er ja schließlich mitessen „muss“. Ganz zielsicher fand er das Chicken Tetrazzini, aber ich musste ihn enttäuschen, hatte ich genau dieses Rezept schon einmal in einer veganen Version nachgekocht.

Die gemeinsame Wahl fiel dann auf ein asiatisches Gericht, in dem Petra ihre diesjährige Gartengurkenschwemme unterbrachte: in der Chinesischen Hackpfanne mit gebratener Gurke.

Ein schnell gemachtes Gerichtes, das uns super geschmeckt hat. Bei den Zutaten für die Sauce musste ich wieder etwas improvisieren, aber ich denke, das ist jetzt nicht so das Drama. Ich schreibe Euch meine Alternativen in Kursivschrift dahinter.

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Blog-Event CCXXIII – Delikatessen mit Hut – Pilze in allen Variationen

Blätterteigtaschen mit Champignons aus der Heißluftfritteuse

Blog-Event CCXXIII – Delikatessen mit Hut (Einsendeschluss 15. Oktober 2025)

Der Herbst ist da und mit ihm schießen sie wie Pilze aus dem Boden: Die Delikatessen mit Hut.

Obwohl 2025 wohl als nicht besonders gutes Pilzjahr gilt, sammelt Felix von FEL!X KITCHEN bei Zorra im Kochtopf noch bis Mitte Oktober Rezepte mit diesen Feld-, Wald- und Wiesenköstlichkeiten.

Ich kenne mich mit Wildpilzen überhaupt nicht aus, und mein GöGa isst sowieso nur Champignons.

In meiner Kindheit sind meine Mutter und ich allerdings mit einer Nachbarin und deren Kindern oft in den Arnsberger Wald gefahren. Christa war quasi spezialisiert auf Halimasch, Ziegenbart, Maronenpilze und natürlich Steinpilze und damals kannte ich mich unter ihrer Anleitung einigermaßen mit diesen Sorten aus.

Dieses „Wissen unter Anleitung“ ist inzwischen verschwunden und von irgendwelchen Pilzbestimmungs-Apps sollte man tunlichst die Finger lassen. Dann gehe ich lieber auf den Markt oder in unseren Bio-Laden Lebensgarten.

Da wir seit ein paar Wochen stolze Besitzer einer weiteren Heißluftfritteuse (neben der VitAir Turbo von Klarstein) sind, bringe ich heute schnell gemachte Blätterteigtaschen mit einer leckeren Füllung aus Champignons, gekochtem Schinken und Erbsen mit, die warm zu einem Salat, aber auch kalt als Snack für Zwischendurch schmecken.

Zutaten für 6 Blätterteigtaschen:

  • 1 Rolle Blätterteig aus der Kühltheke in Bio-Qualität
  • 1 Paket gekochter Bio-Schinken bzw. so viele Scheiben, dass der Blätterteig später bedeckt ist
  • 200 – 250 g Pilze nach Wahl – Champignons, Kräutersaitlinge, Shiitake oder Mischpilze
  • 1 Becher (200 g) Saure Sahne oder Schmand
  • 2 – 3 EL geriebener Käse (wir hatten noch Reste von Gouda und Parmesan)
  • 1 Handvoll TK-Erbsen
  • Salz, Pfeffer
  • weitere Gewürze nach Wunsch

Zubereitung:

Mit der Füllung anfangen, da diese kalt stehen muss:

Champignons fein durchhacken und in der fettfreien Pfanne braun braten. Saure Sahne und Erbsen zugeben und einkochen lassen. Würzen.

So lange in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fest geworden ist. Wenn man es eilig hat, kann man sie auch ausnahmsweise (!) kurz ins Gefrierfach stellen.

Blätterteig ausrollen, die Kochschinkenscheiben nebeneinander darauf legen und darauf die Füllung verteilen (links unten). Den Käse darüber streuen und von der Längsseite möglichst eng aufrollen (Mitte unten). Die Naht etwas andrücken und die Rolle zunächst halbieren und die Hälften dritteln, so dass man sechs Stücke bekommt (rechts unten).

Auf einem Backpapier in die Schubladen der Heißluftfritteuse geben und bei 170 °C ca. 25 – 30 Minuten – je nach Modell – garen, bis sie goldbraun sind.

So ist ein schnelles Abendessen – wenn man von der Kühlzeit der Füllung absieht – gemacht, das auch noch gut schmeckt!

Update: 24 tolle Rezepte mit Pilzen sind zusammengekommen.

Die kulinarische Weltreise: Frühstücksideen rund um die Welt – Strammer Max (Deutschland)

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Im September nehmen wir uns bei der kulinarischen Weltreise wieder eines Sonderthemas an: Es geht um internationale Frühstücksgerichte.

Ich bleibe zunächst in heimischen Gefilden und präsentiere einen Strammen Max. Das ist ein Brot, das mit (gekochtem) Schinken und Spiegelei belegt und sehr sättigend ist.

Wenn man der Düsseldorfer Punkband „Die Toten Hosen“ Glauben schenken darf, müsste man dieses Gericht mit „Eisgekühltem Bommerlunder“ servieren, aber das dürfte zum Frühstück suboptimal sein.

Zumindest ist man nach „einem Brot mit Schinken und einem Brot mit Ei“ oder beidem erst einmal für den Rest des Tages satt.

Zutaten für 2 „Stramme Mäxe“:

  • 2 Scheiben Brot nach Wunsch
  • 2 Scheiben (gekochter) Schinken
  • 2 Spiegeleier
  • Salz, Pfeffer
  • Gürkchen nach Wunsch
  • Butter nach Wunsch

Zubereitung:

Brot nach Wunsch leicht toasten oder in der Pfanne rösten, buttern, mit dem Schinken belegen.

In der Zwischenzeit zwei Spiegeleier zubereiten und auf die Schinkenstullen gleiten lassen. Salzen und pfeffern und nach Geschmack mit Gewürzgürkchen belegen.

Ein paar Frühstücksgerichte habe ich schon im Blog versammelt, auch wenn wir die meisten von ihnen zugegebnermaßen eher als Hauptmahlzeit oder zum Nachmittagskaffee gegessen haben:

Dazu kommen noch verschiedene Brot- und Brötchensorten in der Kategorie Brot, Brötchen und herzhaftes Gebäck.

Im Laufe des Monats sammele ich hier die Frühstücke der Mitreisenden:

#wirrettenwaszurettenist: Leichte schnelle Sommerküche – Marokkanischer Möhrensalat mit Falafel

Wenn die Temperaturen steigen, sinkt oft auch die Lust auf Kochen. Wer mag schon bei über 30 Grad lange vor dem heißen Herd stehen?

Da bieten sich Salate und leichte, schnelle Kost an. Dieses Dilemma hat auch der Einzelhandel erkannt und bietet allerhand Fertigspeisen an.

Möhrensalate gibt es zuhauf im Kühlregal, aber auch im Glas wird er angeboten. Meistens lässt der Geschmack sehr zu wünschen übrig, weshalb ich Euch heute einen schnellen marokkanischen Möhrensaat präsentiere.

Vorgestellt wurde er in der Vormittagssendung „Volle Kanne“ von Halima Pflipsen von Taste Maroco.

Zutaten für 2 – 4 Portionen: *)

  • 300 g Möhren
  • 1/2 Bund Radieschen
  • 75 g Sultaninen
  • 2 Bio-Orangen, geschält und in Filets oder Scheiben geschnitten
  • 50 g Mandelstifte (ich: Zedernkerne)
  • Saft von 1 Bio-Orange (oder aufgefangener Saft vom Filetieren)
  • 1,5 Stängel Pfefferminze, Blätter abgezupft und fein gehackt
  • 2 EL natives Olivenöl extra
  • 0,5 TL Zimt, gemahlen
  • 1 TL Senf (Dijon oder mild)
  • 1 TL Honig oder Agavendicksaft
  • 1 EL Apfelessig
  • 0,5 EL Orangenblütenwasser (optional)
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (ich: Orangenpfeffer)

Zubereitung:

Möhren schälen und grob raspeln, Radieschen in feine Scheiben schneiden.

Mandelstifte bzw. Zedernkerne in einer fettfreien Pfanne goldbraun rösten. Anschließend abkühlen lassen.

Für das Dressing in einer Schüssel Orangenblütenwasser, Orangensaft, Apfelessig, Senf, Honig, Zimt, Salz und Pfeffer verrühren. Nach und nach das Olivenöl unterschlagen, bis ein cremiges Dressing entsteht. Pfefferminze fein hacken und unterrühren. Möhren, Radieschen, Orangenfilets und Sultaninen in eine große Schüssel geben. Das Dressing darüber gießen und alles gründlich vermengen. Abgedeckt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. So verbinden sich die Aromen und die Sultaninen werden schön saftig.

Vor dem Servieren mit den gerösteten Mandelstiften/Zedernkernen bestreuen und optional mit frischer Minze garnieren.

Dazu habe ich Falafel (doppelte Menge) sowie etwas Tzatziki und einen frischen Minztee serviert.

*) Ich weiß ja nicht, was andere Menschen so essen, aber ich habe den für vier Portionen berechneten Salat schon halbiert und trotzdem sind wir zweimal davon gut satt geworden, haben also vier reichliche Portionen Salat aus den o. a. Mengen bekommen. Jedenfalls war der Salat sehr erfrischend.

Was ich sonst gerne an heißen Tagen esse, ist folgendes:
Und was empfehlen die Mitretter:innen so bei sommerlichen Temperaturen?