Archiv der Kategorie: schnelle Küche

Pannekoken met Pillewörmer

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Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Dieses einfache Gericht aus dem Münsterland habe ich im Rahmen von Sylvias Foodblogger-Aktion Deutsche Küche gemacht, denn die dritte Station geht nach Bayern und Berlin in mein Heimatbundesland Nordrhein-Westfalen. Ehrensache, dass ich mich da besonders ins Zeug lege!

Die „Pfannkuchen mit Regenwürmern“, wie das heutige Gericht übersetzt heißt, kannte ich selber noch nicht.

Der Legende nach wurde es im Münsteraner Lokal Pinkus Müller erfunden, als ein Spaßvogel namens Baron von Renesse bei der Wirtin „Pannekoken mit Pillewörmer“ bestellte. Darauf hin soll diese in Streifen geschnittenen gekochten Schinken in den Pfannkuchenteig eingebacken haben. Das Gericht steht immer noch auf der Speisekarte des Pinkus Müller.

Mit etwas Fantasie könnte man tatsächlich Regenwürmer im Pfannkuchenteig erkennen.

Bei uns gab es noch einen kleinen Salat mit einem, so meine ich, ebenfalls für Westfalen typischen Dressing dazu.

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Blog-Event CLXVI – Eis geht immer (Griechisches Aprikosen-Joghurteis ohne Eismaschine)

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Blog-Event CLXVI - Eis geht immer! (Einsendeschluss 15. August 2020)

Es ist immer noch sehr warm und inzwischen leider auch wieder sehr schwül, so dass ein kühlendes, erfrischendes Eis noch immer hochwillkommen ist.

Das dachte sich auch Christian von SavoryLens, der das Event Eis geht immer bei Zorra im Kochtopf noch bis zum 15. August hostet.

Von mir gibt es noch ein blitzschnelles Joghurteis, für das Ihr nicht einmal eine Eismaschine braucht.

Eigentlich müsst Ihr nur ein paar tiefgefrorene Beeren mit etwas Naturjoghurt und eventuell etwas Zucker im Standmixer pürieren.

Da ich noch Aprikosen, die eigentlich für ein anderes Rezept vorgesehen waren, im Kühlschrank hatte, habe ich mich für eine Art griechisches Joghurteis entschieden.

Zutaten für ca. 500 ml Eis:

  • 250 g Aprikosen
  • 250 g Joghurt, vorzugsweise griechischen Joghurt mit 10 % Fettanteil
  • Honig nach Geschmack
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • optional: ein paar Lavendelblüten

Zubereitung:

Die Aprikosen entkernen, mit etwas Wasser weich kochen, durch die Flotte Lotte streichen und das entstandende Püree – am besten in Eiswürfelbehältern – einfrieren.

Den Mixbecher in den Kühlschrank stellen, so dass er schön kalt ist.

Das gefrorene Aprikosenpüree mit dem Joghurt und etwas Honig schnell durchmixen und am besten sofort servieren.

Vorher Walnüsse mit etwas Honig karamellisieren. Zum Anrichten mit Lavendelblüten, falls gewünscht, über das Eis streuen.

#wirrettenwaszurettenist: Pesto, Kräuterbutter & Co.

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Im Juli wird mal wieder gerettet und dieses Mal geht es um Pesto, Kräuterbutter & Co. Hinter dem Co. verbergen sich Dips und kalte Saucen. Auch hier gibt es in den Geschäften alles Mögliche und Unmögliche zu kaufen. Dass man das meiste ohne viel Aufwand – und damit mit dem eigenen Geschmack und ohne Zusatzstoffe – zu Hause ganz einfach selber machen kann, soll wieder einmal bewiesen werden.

Da der Aufwand tatsächlich sehr gering ist, dürfen dieses Mal mehr als ein Rezept eingereicht werden.

Den Anfang macht bei mir das klassische Pesto rosso aus getrockneten Tomaten, Nüssen, Parmesan:

Die Herstellung ist wirklich denkbar einfach, die Mengen könnt Ihr leicht anpassen.

75 g getrocknete Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und weich werden lassen, abgießen, dabei das Wasser auffangen und in einen hohen Mixbecher geben.

15 g Cashewnüsse in einer trockenen Pfanne anrösten, abkühlen lassen und mit einem großen Messer grob durchhacken. Zu den Tomaten geben.

1 kleine Knoblauchzehe mit 2 EL Olivenöl und ggfs. etwas vom Einweichwasser ebenfalls in den Mixbecher geben. Mit dem Zauberstab (Mixstab, Pürierstab oder wie Ihr das Gerät nennt) gründlich durchmixen.

25 g Parmesan fein reiben, zusammen mit einigen Tropfen Tabasco und Salz zu der Mischung geben und noch einmal kurz durchmixen.

Fertig ist das Pesto rosso. In ein sauberes Schraubglas füllen und z. B. zu Pasta oder auch gegrilltem Fleisch reichen. Ich mag es auch als Brotaufstrich.

Pesto war übrigens im Mai 2016 schon einmal Thema einer Rettung. Damals gab es von mir ein Zucchini-Minze-Pesto, am Ende des Artikels findet Ihr Links zu den Rezepten der damaligen RetterInnen.

Weitere Rezepte für Pesto, „gewürzte“ Butter und Co. gibt es auch noch im Blog:


Hier geht es zu den Beiträgen der anderen RetterInnen:

Die kulinarische Weltreise: Schwedische Haferkekse

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Schweden

Wer kennt sie nicht, die Haferflockenkekse aus dem bekannten schwedischen Möbelhaus. Mir sind sie viel zu süß und so habe ich beschlossen, sie mal selber zu backen, dabeo den Zucker etwas zu reduzieren und für den „Säureausgleich“ ein paar getrocknete Cranberrys als Ersatz für die schwedischen Lingon, bei uns als Preiselbeeren bekannt.

Die Kekse habe ich natürlich noch fix für den Ausflug nach Schweden im Rahmen der von Volker von Volker mampft angeführten kulinarischen Weltreise gebacken.

Als Anregung diente dieses Rezept bei Fräulein Fröhlich, aber dann habe ich natürlich mein Rezept mit meinen Zutaten entwickelt.

Die Kekse habe ich in meinen Silikon-Cookiesformen gebacken, allerdings etwas zu viel Teig genommen. So musste ich die Backzeit verdoppeln, aber das Endergebnis ist super lecker geworden.

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Die kulinarische Weltreise (Svensk Sommarsoppa * – Schweden)

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*) Ich hoffe der Google-Translator hat mich nicht belogen und der Rezepttitel heißt wirklich schwedische Sommersuppe.

Im Juli geht es mit Volker mampft auf kulinarischer Weltreise in den hohen Norden Europas, genau gesagt nach Schweden. Außer den typischen Köttbullar vom schwedischen Möbelhaus und der ebenfalls dort käuflich zu erwerbenden Mandeltorte und der Haferkekse habe ich noch nicht viel kulinarische Schwedenerfahrung. Und selber dort war ich auch noch nicht.

Wie es der Zufall will, gab es im Februar 2019 ein Blog-Event zum Thema Schweden, das Tina von Küchenmomente bei Zorra vom Kochtopf organisiert hatte. Ich hatte damals die vegetarische Variante der Köttbullar, Grönsakbullar genannt, beigetragen. Selbstverständlich hatte ich mich nun im Zuge der Weltreisenetappe bei den damaligen Mitstreiter*innen umgeschaut, aber mir war das alles im Prinzip zu winterlich und zu viel Backwerk.

Also das Internet bemüht und siehe da: Ich fand die oben genannte schwedische Sommersuppe, hinter der sich eine leichte Kartoffelsuppe mit viel Dill und Lachseinlage verbirgt. Ich habe das ganze natürlich noch ein bisschen gepimpt, wie Ihr im nachfolgenden Rezept lesen könnt. Wir sind zu zweit mit der für 4 Portionen berechneten Suppe gut satt geworden.

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Nachgekocht: (vegetarischer) Hähnchensalat mit Avocado

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Diesen leckeren Salat habe ich in einer Werbeanzeige eines Supermarktes gesehen und für uns etwas abgewandelt. Für die Präsentation habe ich keinerlei Gegenleistung bekommen!

Sättigender Salat mit Käsetortillaecken
Zutaten für 2 Portionen zum Sattessen:
  • 1 Paket = 180 g Like Chicken von Like Meat (oder 200 g Hähnchenbrust)
  • 1 Limetten
  • 1 EL Olivenöl
  • 0,5 TL Chiliflocken
  • 0,5 TL Kreuzkümmel
  • 1/4 Kopfsalat (aus dem Garten)
  • etwas Rucola
  • 100 g Cherry Tomaten
  • 3 EL TK-Mais
  • 3 EL TK-Erbsen
  • 3 EL Kidneybohnen
  • 1 Avocado
  • 2 EL Joghurt
  • Pfeffer
  • Chilisalz
  • etwas frische Minze
  • etwas Zitronenmelisse
  • 75 g Feta
  • außerdem: 4 Tortillas und ca. 8 EL geriebener Käse
Zubereitung:

Das Like Chicken mit dem Saft und der Schale einer halben Limette, Olivenöl, Chiliflocken und Kreuzkümmel mischen und 30 Minuten marinieren (Hähnchenbrust im Ganzen dito).

Salat und Rucola waschen und in Streifen schneiden bzw. halbieren oder dritteln. Tomaten waschen und halbieren. Mais und Erbsen auftauen, Bohnen über einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen.

Avocado auslösen, in Stücke schneiden und mit dem restlichen Limettensaft beträufeln.

Für das Dressing eine halbe Avocado mit etwas Wasser und Joghurt pürieren. Mit Chilisalz und Pfeffer pikant abschmecken.

Like Chicken in der heißen Pfanne rundherum goldbraun braten (Hähnchenbrust dito, dann in Scheiben schneiden).

Alle Salatzutaten auf einer Platte oder in einer weiten, flachen Schüssel anrichten. Die Like Chicken-Streifen und die restlichen Avocadostücke darüber geben.

Mit in Streifen geschnittener Minze und Zitronenmelisse bestreuen, den Feta darüber krümeln und zum Schluss das Avocadodressing vorsichtig darüber napieren.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Umluft aufheizen. Zwei Tortillas auf das Backblech (mit Backpapier oder Dauerbackfolie aus Silikon) legen, den Käse darüber streuen, mit den zwei weiteren Tortillas abdecken und backen, bis der Käse geschmolzen ist. Mit einem großen Messer oder einem Pizzarad in Viertel schneiden und zum Salat servieren.

Spaghetti mit veganen Polpette mit Tomaten, schwarzen Oliven und frittierten Kapern

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Das ist ein schönes sommerliches Essen, leicht und schnell gemacht. Dazu gab es einen Spätburgunder aus der Pfalz.

Was sind eigentlich Polpette? Das ist schlicht und ergreifend die italienische Übersetzung des Wortes Fleischbällchen. Bei uns kamen sie in der veganen Form von Like Meat ins Essen, Ihr könnt aber natürlich auch euer Lieblingsfrikadellenrezept nehmen.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 200 – 250 g Spaghetti (ich nehme pro Portion, was in den „Ring“ von Daumen und Zeigefinger passt)
  • 250 g Tomaten (schön sind verschiedene Größen und Farben)
  • 1 gute Handvoll Rucola (ein paar Blätter zurück behalten)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer oder „Rainbowpfeffer“
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 6 TL Kapern, gut abgtropft
  • Olivenöl zum Braten (so viel, dass die Kapern leicht schwimmen)
  • 2 – 4 EL schwarze Oliven
  • 50 g grob geriebener Parmesan
Zubereitung:

Die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Die Tomaten nicht zu ordentlich würfeln. Die schwarzen Oliven nach Wunsch in Scheiben schneiden, halbieren oder ganz lassen. Rucola, wenn nötig, halbieren oder dritteln.

In einem kleinen Topf (z. B. dem Saucenpfännchen von d. die Pfanne) zwei Finger hoch hitzebeständiges Olivenöl zum Sprudeln bringen. Die gut abgetropften Kapern sowie ein paar Rucolablätter darin frittieren. Über einem Teesieb abgießen, dabei das Öl auffangen, und auf Küchenpapier entfetten.

Etwa 1 EL von dem Öl in einer großen Pfanne, die Fleischbällchen bei guter Mittelhitze darin anbraten, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und glasig dünsten. Tomaten zugeben und nicht zu weich dünsten. Herd ausstellen, Oliven und Rucola unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spaghetti auf zwei Teller geben, die Polpette mit den Tomaten darüber verteilen. Mit frittierten Kapern und Rucola sowie dem Parmesan garnieren.

Nachgekocht: Bratkartoffelsalat mit Kabeljau

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Dieses leckere Rezept flatterte mir mit dem Newsletter von Essen & Trinken ins Haus. Der GöGa und ich waren uns sofort einig, dass wir das Rezept einmal nachkochen wollten.

Gesagt – getan! Die Zutaten waren teilweise im Vorrat bzw. wurden rasch besorgt. Unter anderem der supertolle Kabeljau aus unserem Fischhaus. Immer die Topanlaufstelle in Sachen Fisch und Meeresfrüchte im Kaff.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 400 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 4 EL Öl
  • 1/2 Salatgurke
  • 4 Stiele Dill
  • einige Bätter Lollo rosso (aus dem Garten)
  • 2 TL Rotisseursenf (der mit den ganzen Körnern)
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • 2 EL Weißweinessig
  • 4 EL Schlagsahne
  • 300 g Kabeljaufilets
Zubereitung:

Kartoffeln waschen, klein würfeln und in einer heißen beschichteten Pfanne mit 3 EL Öl anbraten. Bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Wenden 15 – 20 Minuten weich braten.

Inzwischen die Salatgurke streifig schälen, längs halbieren und mit einem Teelöffel entkernen. Längs in Streifen schneiden, dann würfeln. Dillspitzen fein hacken. Salat putzen, waschen und trocken schleudern. Blätter in mundgerechte Stücke zupfen.

Dill, Senf, Zucker, etwas Salz, 3 EL Wasser, Essig und Sahne in einer Salatschüssel kräftig verrühren. Gurken und Salatblätter daraufgeben, aber noch nicht mischen.

Kabeljau in breite Streifen schneiden und salzen. Kartoffeln auf einen Teller geben. 1 EL Öl in der Pfanne erhitzen. Kabeljaustücke von jeder Seite ca. 1 Min. hellbraun braten.

Salat und Dressing mischen, mit Kartoffelwürfeln und Kabeljau anrichten. Sofort servieren.

Die Salatmischung auf dem Teller – sehr, sehr lecker!

Das Ergebnis war wirklich ungewöhnlich lecker und genau richtig bei sommerlich-heißen Temperaturen.

Koch mein Rezept (Herzhafter Kaiserschmarren von evchenkocht)

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Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Volker von Volker mampft hat sich ein neues Blog-Dauerevent ausgedacht: Er lost unter dem Motto Koch mein Rezept – Der große Rezeptetausch teilnehmende Foodblogs gegeneinander und jeder muss ein Rezept aus dem zugelosten Blog nachkochen.

Über mein erstes Los habe ich mich sehr gefreut. Ich durfte etwas bei Eva von evchenkocht heraussuchen.

Umgekehrt darf Susanne von Magentratzerl bei mir stöbern. Ich bin schon gespannt, was sie sich ausgesucht hat.

Update: Inzwischen weiß ich, dass Susanne sich mein Tschanachi vorgenommen hat. Vielen Dank dafür und auch die netten Worte „rundum“.

Eva bloggt seit Sommer 2015, gibt Kochkurse und war sogar schon in der ZDF-Küchenschlacht zu sehen.

Sie kocht und bloggt mit viel Kreativität und Herz, dabei aber nicht total überspannt. Ihre Rezepte sind durchaus auch für Anfänger nachvollzieh- und -kochbar.

Hier stellt sie sich selber vor.

Gestern Abend gab es ihren herzhaften Kaiserschmarren in etwas abgewandelter Form. Spargel gab es bei uns leider fast eine Woche vor Johanni nicht mehr. Als Ersatz hatte sich der GöGa Champignons gewünscht und so gingen wir gestern Abend frisch ans Werk.

Champignonschmarren mit kleinem Beilagensalat

Für die Kräuter musste ich erst mal auf die „Ländereien“, dort habe ich in meinem mediterranen Kräuterhexenbeet reichlich Salbei, Thymian, Majoran, Bohnenkraut, Oregano und Rosmarin geerntet. Außerdem kamen für einen kleinen Beilagensalat Kopfsalatblätter und Rucola mit.

Oregano, Majoran, Thymian und Salbei
Für Rosmarin und Bohnenkraut bin ich später noch mal gegangen, sie haben es nicht aufs Foto geschafft.
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Blog-Event CLXIV – Einfach gut! (Pasta Chili-Art)

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Verena von Verenas Blog Schöne Dinge sucht im aktuellen Blog-Event bei Zorra im Kochtopf bis Mitte Juni schnelle Rezepte für jeden Tag.

Die einzige Bedingung ist, dass die Zubereitung nicht länger als 30 Minuten dauern darf.

Nach dem schnellen Reisgericht im Indien-Stil kommt jetzte noch ein schnelles Nudelgericht – ebenfalls mit allem, was die Vorräte gerade hergeben.

Ich muss da mal ein bisschen ausholen, wie es zu diesem Gericht kam. Der GöGa hatte in einer seiner „Anwandlungen“ veganen Kochschinken bestellt, der so najaaaa schmeckte. Mit ganz viel Phantasie war da eine minimale Ähnlichkeit mit Kochschinken zu finden, aber geschmeckt hat er nicht wirklich, jedenfalls nicht aufs Brot.

Deshalb wurde er in einer Sauce zu Pasta verarbeitet, in der man ihn dann aber auch gut essen konnte.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 1 fingerdicke Scheibe (veganen) Kochschinken
  • 1 kleine Zwiebel
  • 100 g TK-Mais
  • 1/2 rote Paprikaschote
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Pflanzenöl zum Braten
  • 100 ml Schlagsahne
  • 200 g Pasta nach Wahl (hier: Penne rigate)
  • Chilisalz bzw. Salz und Chilpulver
  • Pfefferetwas Parmesan und Basilikum zur Deko
Zubereitung:

Nudelwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Mais aus der Tiefkühle holen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken, den Schinken in Würfel schneiden. Die Paprikaschote nach Wunsch schälen und ebenfalls würfeln.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Schinken rundum knusprig braten. Das Gemüse zugeben, Tomatenmark unterrühren, mit der Sahne ablöschen und gar dünsten.

Mit Chilisalz pikant abschmecken.

Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Auf Tellern verteilen und die Sauce darüber geben.