Schlagwort-Archive: Radieschen

#wirrettenwaszurettenist: Paniertes (Champignons in Kräuterpanierung, Aioli und Salat)

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Im Juli geht es wieder dem Convenience- und Fertiggericht an den Kragen. Dieses Mal hat sich die Mehrheit der Retter*innen darauf geeinigt, Paniertes zu retten.

Ich muss ja sagen, dass ich solche Speisen eher in der kalten Jahreszeit essen würde, deshalb war ich erst nicht so begeistert. Nichtsdestotrotz ist der Bedarf natürlich da, gibt es doch unzählige fertig panierte Speisen, die zu Hause nur noch aufgewärmt werden müssen. Dabei stellt sich mir die Frage, was so schwierig daran ist, ein Schnitzel zu panieren und auszubraten?! Dass der Bedarf da ist, zeigen ungezählte, hauptsächlich im Tiefkühlsegment anzufindende Pakete mit Schnitzeln, Nuggets, Fischfilet oder -stäbchen oder verschiedene Gemüse.

Ich hatte zunächst überlegt, diese Runde auszusetzen, aber dann kam mir die Idee mit den Champignons… paniert in einer Mischung aus Semmelbröseln und fein gehackten Kräutern aus dem Garten, in tiefem Fett ausgebacken und mit einer feinen Aioli und einem großen bunten Salat haben sie auch an einem Sommerabend wunderbar geschmeckt.

v. l. n. rechts: Salatplatte, Sylter Dressing, Aioli, oben und unten die panierten Champignons
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Die kulinarische Weltreise: Coctél de Aguacates y Camarones – Avocado-Garnelen-Cocktail (Ecuador)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Ecuador - die besten Rezepte und Gerichte

Im Juli reisen wir mit der kulinarische Weltreise rund um Volker mampft nach Ecuador. In meinem ersten Beitrag habe ich schon ein paar einführende Worte über das vielseitige und vielfältige Land am Äquator verloren.

Mein zweites Gericht habe ich auf der Seite Recetas de Ecuador gefunden. Es handelt sich um eine Vorspeise namens Aguacates rellenos con camerones, gefüllte Avocados mit Garnelen. Leider hatte ich etwas Pech mit den Avocados: eine war noch ziemlich hart und die zweite sehr weich, so dass ich einfach das Fruchtfleisch mit den übrigen Zutaten vermischte und als ecuadorianischen „Krabbencocktail“ zur Vorspeise servierte.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Avocados
  • 8 – 10 Garnelen
  • 1 TL Annato-Öl
  • 1 kleine rote Zwiebel (ich: Zwiebelpulver)
  • 2 Radieschen
  • 1/2 rote Paprikaschote
  • 1 kleine Stange Staudensellerie
  • 1/2 hartgekochtes Ei
  • Saft und Abrieb von 1 Zitrone oder Limette (ich)
  • 1 EL selbst gemachte Mayonnaise (hier, hier oder hier)
  • Cocktailtomaten als Deko

Zubereitung:

Eigentlich werden die Avocados längs halbiert, die Kerne heraus geholt, vorsichtig geschält und das Fruchtfleisch mit Zitronen oder Limettensaft beträufelt, damit es nicht braun wird.

Aus oben genannten Gründen habe ich das Fruchtfleisch der sehr weichen Avocado zerdrückt, der harten Avocado fein gewürfelt.

Die restlichen Zutaten (Radieschen, Staudensellerie, Ei und geschäte Paprikaschote) habe ich fein gehackt und zur Avocado gegeben.

Die Garnelen habe ich in etwas Annatto-Öl sehr kurz gegart, zur Seite gestellt und nach dem Abkühlen bis auf 2 schöne Exemplare zur Deko ebenfalls klein geschnitten.

Die Mayonnaise habe ich mit Limettensaft und -abrieb gemischt und zum Schluss unter die Avocadomischung gehoben.

Den „Cocktail“ auf zwei Schälchen oder kleine Teller verteilen, mit jeweils einer Garnele und einer aufgeschnittenen Cocktailtomate dekorieren. Ich hatte vom Vortag noch etwas Fladenbrot, wovon ich kleine, dünne Scheiben abgeschnitten und in etwas Annattoöl knusprig gebraten habe.

Das war wirklich eine sehr leckere Vorspeise, die uns beiden gut geschmeckt hat. Das Hauptgericht, Bistec de res ecuatoriano, hat uns dann allerdings nicht so begeistert.

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Blog-Event CLIV: Salat satt – Große Salatplatte mit vegetarischen Filetstreifen Hähnchen Art als Sattmacher

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Blog-Event CLIV - Salat satt (Einsendeschluss 15. Juli 2019)

Beim aktuellen Blog-Event bei Zorra dreht sich alles um den Salat. Susanne von Magentratzerl wünscht sich Salat satt zum Sattwerden. Dieses Event kommt natürlich zur wieder angekündigten Sommerhitze genau richtig. Bei fast 40 °C im Schatten mag keiner am Herd stehen und warmes, schweres Essen nehmen auch nur die ganz Hartgesottenen zu sich.

Als erstes gab es bei uns eine große Platte mit allem, was Garten und Bio-Laden hergaben:

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Lauwarmer Frühlingssalat mit Sellerieschnitzel und Champignonrahm

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Mein Newsletter von Essen & Trinken präsentierte mir dieses lecker klingende Rezept. Wie es der Zufall wollte, hatte ich alle Zutaten bis auf die Kräuter im Vorrat. Als Beilage gab es Sellerieschnitzel mit Champignonrahm, ebenfalls aus dem Vorrat.

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#wirrettenwaszurettenist – Sauer eingelegtes Gemüse und Obst

Eigentlich bin ich diesem Thema nicht sehr nah, denn Pickles im weitesten Sinne mag ich eigentlich nicht – mal abgesehen von Gurken und da habe ich schon ein paar Rezepte im Blog (siehe Auflistung am Ende des Beitrags).

Dann stieß ich zufällig auf ein Rezept für süßsauer eingelegte Radieschen und dachte, dass ich mich daran versuchen könnte. Ich muss dazu sagen, dass die Geschmackskomponente „sauer“ hier bei weitem überwiegt. Die Angaben im Originalrezept sind ziemlich ungenau, denn wie definiert sich die Größen-/Mengenangabe „Glas“? Ich hatte etwas mehr als die halbe Radieschenmenge (geputzt und ohne Blätter), die inzwischen mit dem kompletten Sud für 1 kg Radieschen 6 Gläser à 210 ml sowie 2,5 Gläser à 135 ml Inhalt bevölkern.

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Resteküche: Bratreis mit Gemüse und Ei

Da immer noch ein Rest vom sonntäglichen Reis übrig war, machte ich mir dienstags drauf einen schnellen Bratreis mit Gemüse und zwar in recht „kreativer“ Zusammensetzung.

Für eine Portion benötigte ich:

  • ca. 250 g gekochter Reis
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Möhre
  • ein paar vergessene Radieschen
  • 1 Limette
  • 1 EL Kokosnussöl
  • 1 Ei
  • 1 Schuss Sojasauce

Zubereitung:

Das Gemüse putzen; die Möhre in Scheiben, das Radieschen in Streifen und die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden. Von letzterer ein paar grüne Röllchen zur Seite stellen.

Die Limette vierteln. Das Ei mit Sojasauce verschlagen.

Das Kokosöl in einer Pfanne oder einem Topf erhitzen, das Gemüse zusammen mit dem Reis darin unter Rühren anbraten. Die Limettenstücke heraus holen und wegwerfen.

Das Ei über den Reis geben und unterrühren bis es gestockt ist. Nach Bedarf und Geschmack noch mit Salz, Pfeffer und/oder Chili nachwürzen und mit Frühlingszwiebeln bestreut servieren.

Bunter Kartoffel-Frühlingssalat

Ist es nicht herrlich, wenn der Frühling immer mehr heimisches Obst und Gemüse auf die Märkte wirft?

Hier gab es nach der mittäglichen Spargelmahlzeit zum Abendessen einen leckeren bunten Salat, bestehen aus einer übrig gebliebenen Kartoffel, Friseesalat, Gurke, Radieschen und einer grüne Spargelstange in Stückchen. Übergossen mit veganem Dressing Sylter Art (leider nicht selbstgemacht *).

Schnell zusammen geschnippelt und je nach Menge Hauptmahlzeit für eine Person oder Vorspeise bzw. Salagbeilage, z. B. zum Grillen.

*) Ich nehme genau das von der Tofutante empfohlene vegane Dressing. Weiter unten im Beitrag findet Ihe ein Rezept zum Selbermachen.

Salat mit Steakstreifen

Unser Sonntagsabendbrot bestand aus Pflücksalat, Gurken und Kräuter/Chili aus dem Garten, sowie Tomate, restliche Spinatblätter vom Samstagabend und Radieschen. Obenauf kamen in dünne Streifen geschnittene Steaks und als Begleitung ein Brötchen für jeden vom morgendlichen Brötchenteig.

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Ente à l’Orange im Sommerkleid

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-DauereventIm TK-Schrank trieb sich seit letztem Weihnachten eine Entenkeule rum, weil meine zum Essen eingeladene Schwiegermutter krankheitsbedingt nicht kommen konnte. Da lag also das olle Entenbein und geriet fast in Vergessenheit. Eigentlich sollte es heute zusammen mit einem Kartoffel-Grünkohl-Curry (der Grünkohl war zu Ende der Saison auch im Tiefkühler liegen geblieben und sollte ebenso weg!) dran glauben und war natürlich aufgetaut.

Angesichts des heutigen Prachtwetters wurde das Curry vom Menü gestrichen und durch eine kunterbunte Salatplatte mit Entenfleischstreifen ersetzt.

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Frühstück mit herzhaftem Müesli

Ich mag Müesli, aber nicht morgens als allererstes. Da muss es was herzhaftes sein: Käse, Aufschnitt oder Aufstriche sind da meine Favoriten.

Da ich aber noch so viele Gemüsereste hatte und auch der selbstgemachte Joghurt, der sage und schreibe schon seit Ende April im Kühlschrank steht, langsam mal weg sollte, habe ich mir mal eine herzhafte Variante gemacht.

Zutaten für eine Person:

  • 4 EL Naturjoghurt
  • 1 EL Smoothie oder Direktsaft mit roter Bete (ich hatte den „fair to go Direktsaft mit Apfel, Roter Bete, Mango von Voelkel)
  • 1 – 1,5 EL Gurkenwürfel
  • ein paar Ringe einer Snackpaprika
  • 2 Radieschen in dünnen Scheiben
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Müesligrundmischung ohne süße Früchte, Schoki o. ä.

Zubereitung:

Den Johgurt in eine passende Schüssel geben, den Saft einrühren, darauf die Gemüse verteilen, mit Salz und Pfeffer pikant würzen und mit der Müeslimischung bestreuen.

Das war mal eine Alternative zum süßen Frühstücksmüesli!

muesli_herzhaft