Schlagwort-Archive: Knollensellerie

Rote-Bete-Salat mit Apfel und Sellerie

 

Neben den Zucchini konnten wir auch schon Kartoffeln, Pastinaken, Möhren und Rote Bete ernten.

Aus letzteren bereitete ich mir für mein Solomittagessen (der GöGa mag leider keine Rote Bete) einen sommerlich lecker leichten Salat zu, obwohl mir die drei in der Überschrift genannten Zutaten fast schon herbstlich anmuten.

Zunächst wird die Rote Bete ca. 30 – 40 Minuten in der Schale in köchelndem Wasser gegart, danach abschrecken und auskühlen lassen. Danach kann man sie leicht schälen und weiterverwenden. Es ist ratsam, bei der Verarbeitung der Roten Bete Einmalhandschuhe und am besten alte Klamotten bzw. eine Schürze zu tragen, da der Saft sehr farbintensiv ist und sich schlecht auswaschen lässt.

Unsere Rote Bete schmeckt übrigens gar nicht so extrem erdig, wie man es gewohnt ist. Sie schmeckt eher süßlich-nussig, was ich sehr angenehm fand, auch wenn ich den erdigen Geschmack auch sehr mag.

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Nachgekocht: Selleriesalat „Bircher Art“

Gut, bei Susanne von Magentratzerl, deren Rezept ich mal wieder als Inspirationsquelle genommen habe, heißt dieser Salat Bircher-Wurzelgemüse. Da mir der Sellerieanteil dort zu gering war, und ich die Menge verdoppelt habe, habe ich den Namen entsprechend angepasst. Wie immer habe ich auch ein bisschen mit den Zutaten gespielt.

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#wirrettenwaszurettenist: Den Kohl vor der Konserve

Im Januar wird wieder gerettet und zwar jedwede Art von Kohl – vor der Konserve und vor den traditionell mächtigen Rezepturen mit Wurst, Eisbein, Speck und so weiter. Ich rette mit der eigenen Ernte von Grün– und Rotkohl, wobei letzterer leider keine Köpfe angesetzt hat. Dennoch schmecken die inneren zarten Blätter, die mal ein großer Kopf hätten werden sollen,  kurz gedünstet sehr gut. Nur nichts umkommen lassen, denn #wirrettenwaszurettenist.

Selbstverständlich gibt es auch bei mir in der kalten und grauen Jahreszeit den Grünkohl traditionell westfälisch (bitte scrollen) und den Rotkohl als Apfelrotkohl zu deftigen Fleischgerichten, aber dass beide auch leicht können, habe ich auch schon im Blog bewiesen (siehe weiter unten).

Davon ab gibt es unzählige Kohlsorten in der Konserve, egal ob Sauerkraut, Rot- oder Grünkohl, ferner gibt es ganze „Menüs“ in der Aluschale, die neben den Kohlsorten Kasseler und Kartoffelpüree, Roulade und Klöße oder Mettwurst und Kartoffeln enthalten.

Das lasse ich in Krankenhäusern, Seniorenheimen oder bei Essen-auf-Rädern durchgehen, aber nicht in meiner Küche. Das einzige Zugeständnis, das ich bisher gemacht hatte, war Grünkohl aus der Tiefkühltruhe, weil es ihn wirklich erst seit ein oder zwei Jahren wieder frisch zu kaufen gibt. Aber das hat ja nun mit dem Garten ein Ende.

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Grundrezept: Dunkle Sauce auf Gemüsebasis (vegan)

Ja, Ihr habt recht: Die hätte man etwas feiner machen können, z. B. durchpassieren und eventuell mit etwas Stärke abbinden, aber so war die Sauce wirklich schon sehr köstlich.

Für ca. 500 ml braucht man:

  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Haushaltszwiebel
  • 2 Möhren
  • 1/2 Porreestange
  • 1/2 Knollensellerie
  • 1/2 Pastinake
  • 1 Tomate oder etwas Tomatenmark
  • Rotwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Wacholderbeeren
  • Lorbeerblatt
  • Piment
  • Nelken

Zubereitung:

Die Gemüse waschen, putzen und in relativ kleine Stücke schneiden.

Das Öl in einem Topf erhitzen und zunächst die Zwiebeln gut anbraten. Die restlichen Gemüse dazu und mit dem Wein ablöschen. Wacholderbeeren, Piment und Nelke leicht andrücken, zusammen mit dem zerteilten Lorbeerblatt in ein Gewürzei geben und in den Topf hängen. Immer wieder Wasser zugeben und einkochen lassen, bis das Gemüse weich ist.

Mit einem Pürierstab oder im Standmixer gut zerkleinern, eventuell noch durch ein Sieb, eine flotte Lotte geben, aber mit den kleinen Stückchen wie oben, schmeckt es auch sehr gut.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken zu Nudeln oder Knödeln servieren.

Die Sauce schmeckt auch zu Fleisch, wenn man keine Möglichkeit hat, daraus eine Sauce zu ziehen, wie hier zu sehen.

Heilbutt als Backfisch mit Kartoffelselleriestampf und zartem Spitzkohlgemüse

heilbutt_backfisch

Das war unser sehr leckeres Abendessen am letzten Samstag im September.
Den Heilbutt habe ich in der von den Frikadellen übrig gebliebenen Mischung aus groben Bröseln und Kürbiskernen paniert, was eine ganz hervorragende Idee war.

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Waldorfsalat mit frisch gebackenem Brot

Da der GöGa donnerstagabends immer „irgendwann“ nach Hause kommt, gibt es meistens einfach belegte Brote, mal mit Gurken oder Salaten o. ä.

So wie vor zwei Wochen, als ich wieder mal Miriams 3-Minuten-Vielfaltbrot (dieses Mal mit Sesam und Mohn zu gleichen Teilen) gebacken und spontan einen Waldorfsalat gemacht habe.

waldorfsalat

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Gemüseeintopf „quer durch den Wintergarten“

Gestern war das Wetter so richtig zum Abgewöhnen: schmuddelig und nasskalt. Darum musste abends eine richtig schöne Suppe mit allerlei winterlichen Gemüsen her. Dazu kamen noch Graupen und pro Person ein veganes Wiener Würstchen von Wheaty.

wintergemueseeintopf_zutaten

Zutaten für meinen winterlichen Eintopf: vorne von links Zwiebel, Grünkohl – hinten von links Kartoffel, Porree (Lauch), Möhren, Sellerie, Pastinake, Steckrübe – dahinter Gerstengraupen

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 1 große Haushaltszwiebel
  • ca. 100 g Grünkohl
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1/2 Stange Porree (Lauch)
  • 2 Möhren
  • 1/4 Knollensellerie
  • 1/4 Steckrübe
  • 1 Pastinake
  • 3 gute Handvoll Gerstengraupen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 – 4 Wacholderbeeren
  • 3 – 4 Nelken
  • 1/4 TL Senfkörner
  • Salz, Pfeffer,
  • etwas Zucker
  • 1 EL Pflanzenöl, z. B. Distelöl
  • nach Wunsch: Würstchen (Wiener, Mettwürstchen, vegan oder aus Fleisch – ganz nach Gusto)

Zubereitung:

Alle Gemüse putzen, wenn nötig schälen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Den Grünkohl grob zupfen.

In einem großen Topf das Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebel mit etwas Zucker glasig schmoren. Restliche Gemüse sowie die Graupen dazu geben, gut umrühren und so viel Wasser angießen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelken und Senfkörner in ein Tee-Ei oder ein Gewürzbeutelchen geben und gut in der Flüssigkeit „versenken“. Salzen und Pfeffern und ca. 20 Minuten ganz leicht köcheln lassen, bis die Gemüse weich sind. Ich orientiere mich immer an den Kartoffeln, weil ich alle anderen Gemüsesorten auch noch gerne „mit Biss“ mag.

Wenn man „fleischliche“ Würstchen nimmt, diese von vorne herein mit in die Suppe geben, dabei gerade bei Mettwürstchen mit dem Salzen aufpassen, weil diese oft schon sehr salzig sind.

Bei den veganen Würstchen reicht es, diese in Scheiben zu schneiden, in die Suppenteller zu legen und den heißen Eintopf darauf zu schöpfen.

Nach Wunsch mit etwas gehacktem (rohem) Grünkohl bestreuen.

wintergemueseeintopf_serviert

Update: Mit dieser Suppe habe ich gestern, am 5. März 2016 an Ingrids Blogparty #Samstagssuppe teilgenommen.

Sellerieschnitzel mit Möhren-Weißkohl-Apfelsalat

Es geht weiter mit der Resteverwertung: vom Sellerie-Kartoffelpüree war noch ca. eine halbe Knolle übrig, außerdem schlummerte vom vegetarischen Borschtsch ein Viertel Weißkohl im Kühlschrank, dazu noch ein paar Möhren.

Vom Knollensellerie habe ich eine ca. fingerdicke Scheibe abgeschnitten, geschält und zunächst in etwas Salzwasser für 5 – 10 Minuten weich gekocht.

Zutaten für den Salat:

  • 380 g Weißkohl und Möhren gemischt
  • 1 Apfel
  • 1 – 2 EL Apfelessig
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Ahornsirup (oder mehr nach Geschmack)
  • eine Handvoll Kernemix

Zubereitung:

Geputzten Weißkohl, Möhren und Apfel mit Schale grob raspeln (hier kam mir wieder meine gute Brunhild zugute) und in einer Schüssel mit Apfelessig durchmischen. Öl und Gewürze zugeben und mindestens eine Stunde gut durchziehen lassen.

Vor dem Servieren den Kernemix trocken in einer Pfanne anrösten und zur Seite stellen.

In der selben Pfanne 2 EL Pflanzenöl erhitzen. Die Selleriescheibe von beiden Seiten salzen und pfeffern und in Panko-Paniermehl wälzen und von beiden Seiten im Öl knusprig ausbraten.

Zusammen mit dem Salat auf einem Teller anrichten. Den Salat mit dem Kernemix bestreuen.

sellerieschnitzel_moehrensalat

Sellerie-Kartoffelsuppe

Resteverwertung in meiner Küche: vom Sonntag war noch eine kleine Portion Sellerie-Kartoffelpüree übrig, aus dem ich eine leckere Suppe machte.

Dafür einfach etwas Brühe zugeben und kurz aufkochen. Nach Wunsch pürieren. Eventuell noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Topping habe ich ein paar Kürbiskerne angeröstet, dann in der selben Pfanne gewürfelten Räuchertofu knusprig gebraten und außerdem noch Frühlingszwiebel in Röllchen geschnitten.

selleriekartoffelsuppe

Zanderfilet auf Sellerie-Kartoffelpüree, dazu Gurkensalat

Dieses lecker-leichte Gericht gab es am Sonntag, weil der GöGa nachmittags wieder aufbrechen musste und dann natürlich nicht so einen vollen Bauch haben wollte.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Zanderfilets mit Haut
  • 150 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 150 g Knollensellerie
  • 1 kleine Schlangengurke
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 EL Butter
  • 1/2 Becher Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Dill, frisch gehackt oder TK
  • Pflanzenöl
  • Essig
  • etwas Zucker
  • etwas Mehl
  • Zitrone
  • etwas Schnittlauch oder ein dünner Stengel Frühlingszwiebel

Zubereitung:

Zunächst Sellerie und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, in leicht gesalzenem Wasser in 15 bis 20 Minuten weich kochen.

In der Zwischenzeit die Gurke heiß abwaschen, längs halbieren und  mit einem kleinen (Espresso-)Löffel die Kerne heraus schaben. Die Hälften in nicht zu dünne Scheiben schneiden.

Für das Dressing Pflanzenöl, Essig, Dill, Salz, Pfeffer und Zucker in ein Schraubglas füllen. Gut durchschütteln und vor dem Servieren über die Gurken geben.

Wenn die Sellerie- und Kartoffelwürfel gar sind, das Wasser abgießen. Butter und Sahne zugeben, stampfen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Auf kleiner Temperatur warm halten.

Die Haut vom Zander mit einem scharfen Messer leicht einritzen, den Fisch leicht mit Zitronensaft beträufeln, von beiden Seiten salzen und pfeffern und kurz durch Mehl ziehen.

Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Zander auf der Haut knusprig braten. Umdrehen und in der ausgeschalteten Pfanne zu Ende gar ziehen lassen.

Schnittlauch oder Frühlingszwiebelstengel in feine Röllchen schneiden.

Das Püree auf einen Teller geben, die Schnittlauch-/Zwiebelröllchen darüber geben. Die Zanderfilets mit der Haut nach oben auf dem Püree anrichten und den Gurkensalat daneben geben.

zander_auf_selleriekapueDa doch etwas Püree übrig blieb, gab es am Folgetag eine schnelle Sellerie-Kartoffelsuppe.