Nachgekocht: Selleriesalat „Bircher Art“

Gut, bei Susanne von Magentratzerl, deren Rezept ich mal wieder als Inspirationsquelle genommen habe, heißt dieser Salat Bircher-Wurzelgemüse. Da mir der Sellerieanteil dort zu gering war, und ich die Menge verdoppelt habe, habe ich den Namen entsprechend angepasst. Wie immer habe ich auch ein bisschen mit den Zutaten gespielt.

Zutaten für 2 – 3 Portionen *)

  • 100 g Knollensellerie (ich: die doppelte Menge, also 200 g)
  • 1 Apfel
  • 100 g Haferflocken **)
  • 50 g Rosinen
  • 50 g Mandeln, ganz und ungeschält (ich: etwas weniger und als Mandelblättchen)
  • 50 g gemischte Samen, zb. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, oder einfach nur eine Sorte **)
  • 3 EL kalt gepresstes Rapsöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 200 ml Apfelsaft, naturtrüb (ich hatte keinen Apfelsaft und habe Apfelessig mit etwas Agavendicksaft genommen)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

**) Ich hatte genau noch 100 g (ungesüßte!) Müeslimischung, die ich verwendet habe.

Zubereitung:

Sellerie schälen, das Innere in eine Schüssel reiben. Diese Aufgabe musste bei mir die KitchenAid erledigen, nachdem ich mir mit einer normalen Reibe einen abgebrochen habe und mehr Sellerie auf der Arbeitsfläche herumflog, als in meiner Schüssel zu landen. Den Apfel zum Sellerie in die Schüssel reiben, schälen ist nicht nötig, man kann einfach von allen Seiten bis zum Kerngehäuse herunter reiben. Apfel und Sellerie vermischen. Die restlichen Zutaten zufügen, alles mit Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen.

Der Salat muss jetzt mindestens eine Stunde durchziehen, länger schadet aber überhaupt nicht. Er ist also geradezu prädestiniert dazu, ihn am Vorabend zusammenzuwerfen und ihn dann am nächsten Tag zur Arbeit mitzunehmen.

Ich habe mir überlegt, diesen leckeren Salat, den ich übrigens über zwei Portionen verteilt, ganz alleine verdrückt habe *), einzuwecken. Ob und wie das wird, werde ich dann zu gegebenem Anlass berichten,

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