Archiv der Kategorie: Brot, Brötchen und herzhaftes Gebäck

Nachgebacken: Herzhaftes Kürbisbrot

Das Foto in Stephs Kleinem Kuriositätenladen vom herzhaften Kürbisbrot hat mir extremst den Mund wässrig gemacht, so dass ich ihn unbedingt nachbacken musste.

Und was soll ich sagen? Das Brot war gelungen – wo ich doch in den letzten Wochen beim Brotbacken nicht nur mit Erfolgserlebnissen gesegnet war – und absolut köstlich. Die Kruste war schön knusprig – und ich mag es ja, wenn sie so schön aufspringt.

Und die Farbe durch das Hokkaidopüree war sowieso klasse:

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Nachgebacken: Kartoffelbrot mit Autolyse

Bei Zorra vom Kochtopf gab es im Sommer ein Kartoffelbrot aus dem Topf mit Autolyse. Das Wort hat vordergründig eine nicht so appetitliche Bedeutung, aber was es in der Bäckerei bedeutet, könnt Ihr hier nachlesen.

Ein Kartoffelbrot hatte ich auch schon mal gebacken und so machte ich mich wortgetreu nach Zorras Rezept an die Arbeit.

Zutaten:

 

  • 1 gekochte Kartoffel, ca. 190 g
  • 200 g mittelfester aktiver Sauerteig
  • 280 g Wasser
  • 3 g Frischhefe
  • 100 g Hartweizengriess
  • 100 g Weizenmehl Type 1050
  • 300 g Weizenmehl Type 550
  • 13 g Salz
 

Zubereitung:

Kartoffel schälen und direkt durch die Bircherraffel (Da ich nicht die geringste Ahnung habe, was das ist und ob es sich in meinem Besitz befindet, habe ich die Kartoffel mit einer Gabel klein gedrückt.) in die Schüssel der Küchenmaschine reiben.

Den Sauerteig (Lievito madre) mit 100 g Wasser etwas auflösen und zusammen mit der Hefe zur Kartoffel geben.

Restliche Zutaten ausser Salz dazugeben und 4 Minuten auf kleinster Stufe zusammenrühren.

Teig 20 Minuten in der Schüssel ruhen lassen (Autolyse) dann Salz zugeben und 6 Minuten auf Stufe 1,5 auskneten.

Teig zugedeckt bei 90 Minuten ruhen lassen, dabei insgesamt 2x nach je 30 Minuten falten.

 

 

 

 

Teig länglich formen (Da ich keinen runden Topf habe, habe ich den Teig in ein rundes Gärkörbchen gegeben.) und mit Schluss nach unten in einem Gärkörbchen zugedeckt je nach Raumtemperatur 45-75 Minuten gehen lassen.

Ofen inkl. Topf und Deckel auf 250 C aufheizen.

 

Sobald der Ofen die Hitze erreicht hat, dauert ca. 20 Minuten, den Topf aus dem Ofen nehmen, Deckel entfernen. Ofenhandschuhe nicht vergessen! Den Teigling in den Topf plumpsen lassen. Topf mit dem Deckel verschliessen.

20 Minuten bei 250 C backen, dann Hitze auf 230 C reduzieren und nochmals 20 Minuten backen, schliesslich den Deckel entfernen und 5 Minuten offen fertig backen.

Das Brot aus dem Topf auf ein Gitter kippen und auskühlen lassen.

Das Ergebnis sah super toll aus…

… aber die Krume war total kompakt und pappig, wenn der Geschmack auch sehr gut war.

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Synchronbacken #20: Ein deftig gefülltes Brot ohne Kneten

#synchronbacken September 2017

Das Synchronbacken ist bei Zorra von Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen schon eine gute Tradition. Bisher habe ich leider erst einmal teilgenommen, weil mir entweder die Backprojekte zu schwierig erschienen oder mir der sonntägliche Backtag nicht ins Wochenendkonzept passen wollte.

Das Rezept für den superleckeren Almhefekuchen hatte ich allerdings am Wochenende drauf nachgebacken, da ich da den Backtag auf den Samstag verlegen und der GöGa und ich an beiden Wochenendtagen den leckeren Kuchen zum Kaffee essen konnten.

Nun gut, die genauen Beschreibungen des Ablaufs sowie das Rezept findet ihr hier und hier.

Im folgenden beschreibe ich Euch meine Vorgehensweise anhand Zorras Rezept im Originalwortlaut; meine Abwandlungen sind in Kursivschrift geschrieben.

ZUTATEN

Teig (Mehle dürfen ausgewechselt werden)

  • 360g Weizenmehl 550
  • 165 g Hartweizenmehl
  • 1 TL Trockenhefe oder 5 g Frischhefe
  • 57g Käsepulver , optional (habe ich weg gelassen)
  • 1 1/2 TL Salz
  • 35g Knoblauch- oder anderes Öl (Salbeiöl, da mir das ganze insgesamt doch sehr knoblauchlastig erschien)
  • 340g lauwarmes Wasser

Füllung (Zutaten dürfen ausgewechselt werden)

  • 60g getrocknete Tomaten, in feine Streifen geschnitten
  • 6 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
  • 110g geriebener Cheddar Käse (Gouda, da der Göga keinen Cheddar mag)
  • zusätzlich fein geschnittener Salbei

Topping (Zutaten dürfen ausgewechselt werden)

  • 1 mittelgrosse Tomate oder 1-2 Handvoll Cherrytomaten
  • 3 bis 6 Knoblauchzehen (ich habe statt dessen etwas Salbei dazu gegeben)

ZUBEREITUNG

  1. Alle Zutaten für den Teig in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf Stufe 1,5 mit dem Knethaken verrühren bis sich ein leicht klebriger aber elastischer Teig gebildet hat, dauert ca. 90 Sekunden. Wer den Teig von Hand knetet alle Zutaten in eine Schüssel geben und 3 bis 4 Minuten von Hand kneten.
  2. Den Teig eine leicht geölte Schüssel geben zudecken und bei Raumtemperatur über Nacht oder mindestens für 8 Stunden gehen lassen. Der Teig blubbert und geht gut auf, also eine genügend grosse Schüssel wählen.
  3. Am nächsten Tag den Teig auf einer leicht geölten Arbeitsfläche von Hand in ein Rechteck von 30 x 35 cm ausziehen.
  4. Füllung auf dem Teig gleichmässig verteilen und von der langen Seite her aufrollen. Teig in eine geölte Toastbrotform mit Deckel oder in eine mit Backpapier ausgelegte oder geölte Kastenform legen. (Ich habe meine Silikonbackform genommen.)
  5. Zudecken und 1 1⁄2 bis 2 Stunden gehen lassen.
  6. Ofen auf 230 C vorheizen.
  7. Die Tomate fürs Topping in 5 gleich grosse Stücke schneiden. Wer Cherrytomaten verwendet kann diese ganz lassen.
  8. Knoblauchzehen schälen und falls gewünscht in Scheiben schneiden.
  9. Tomatenstücke oder Cherrytomaten auf dem Teigling verteilen, die Lücken mitdem Knoblauch auffüllen. (Bei mir Salbeiblätter)
  10. Toastbrotform wieder verschliessen und 40 Minuten backen, Deckel entfernen und 15-20 Minuten fertig backen. Wer eine Kastenform verwendet, die Form mit Alufolie abdecken sonst gleich verfahren. Die Kerntemperatur des Brotes soll 90 C erreichen. (Ich habe noch keine Toastbroform, aber mit der Alufolientechnik hat es super geklappt.)
  11. Brot aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Gitter ganz auskühlen lassen.
  12. Resten können in einer Plastiktüte für einige Tage aufbewahrt werden oder besser einfrieren.

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3-Minuten-Vielfaltbrot – Die Varianten

Zu mir ist dieses, inzwischen zum Standardrepertoire gehörende Brot über eine Rettungsaktion (Brot und Brötchen) in meine Küche gekommen.

Inzwischen habe ich das Originalrezept von Unser Meating immer mal abgeändert, weshalb ich Euch die Zutatenliste mit den Alternativen noch einmal aufführe. Die Verarbeitung läuft wie gewohnt nach diesem Rezept ab.

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Irrungen und Wirrungen: Brotpuzzle zum Wochenendfrühstück

So war das natürlich nicht geplant, als ich Donnerstagabend das Anstellgut für das Sauerteigbrot ansetzte, wie ich es schon x-mal getan hatte. Wie im Rezept angegeben vermischte ich 175 g Roggen(?)mehl mit 175 ml Wasser und 50 g Sauerteig. Diesen fütterte ich dann mit 50 g Roggen(?)mehl und 50 ml Wasser und stellte ihn bis zum nächsten Brot wieder in den Kühlschrank.

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Brötchen und Aloo Gobhi

Am „Nachpizzasonntag“ gab es aus dem restlichen Teig selbst gebackene Brötchen (Teiglinge à 130 g; Backzeit: 30 Minuten bei 220 °C Umluft).

Sie sehen ja ein bisschen aus wie die Packmans aus dem alten Computerspiel oder wie Piranhas oder mehr oder weniger gut verheilte Narben…
Wie auch immer: irgendwie bekomme ich die Brötchenfalte nicht so hin, dass sie beim Backen auch bestehen bleibt.

Dem Geschmack hat das aber keinen Abbruch getan. Lievito Madre rockt!

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Champignonpizza mit Lievito Madre

Vor einiger Zeit hatte Susanne von Magentratzerl mir ja ein bisschen von ihrer Lievito Madre abgetreten, die ich dann auch fleißig weiter gefüttert, gehegt und gepflegt habe. Wirklich verarbeitet hatte ich sie danach aber auch nicht, weil mir die Rezepte, die ich gefunden hatte, doch auch umständlich erschienen. Ich bin halt nicht der Typ Bäckerin, die montags schon mit dem Brot fürs Wochenende anfängt. Schande über mich!

Dann wurde bei Zorras und vorletztem Synchronbacken ein Almhefekuchen vorgestellt, in dem u. a. ein Weizensauerteig verbacken wurde. Ich habe ihn zwar erst eine Woche später gebacken, war aber wirklich begeistert von der Konsistenz des Teiges und vom wunderbaren Geschmack des fertigen Kuchens.

Einen Samstag Ende Juli sollte es dann mal wieder Pizza geben, und ich schummelte Lievito Madre in meinen bis dahin bewährten Hefeteig für Brötchen, Pizza, Fladenbrot usw.

Bester selbst gemachter Pizzateig ever. Er ist zwar im Kühlschrank nicht so bombastisch hochgegangen wie der bisher benutzte Hefeteig, aber er fühlte sich trotzdem irgendwie viel geschmeidiger und formbarer an, obwohl er recht klebrig war. Auch der GöGa war sehr angetan.

Und so habe ich den üblichen Teig abgewandelt:

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Lachsfrühstück

Nachdem wir am Freitagabend schon ein sonntagswürdiges Essen hatten, ging es am nächsten Morgen gleich mit einem – eigentlich – Sonntagsfrühstück weiter. Ich hatte aus dem Fischhaus auch noch norwegischen Sockeye Wildlachs mitgebracht.

Dazu hatte ich noch einen schnellen Frischkäsedip und eine Gravlaxsås gemacht.

Statt Brötchen gab es das leckere 3-Minuten-Vielfaltbrot dazu – und natürlich Kaffee. Sehr lecker!

Nachgebacken: Cider Loaf von Nigel Slater

Wenn Kochsendungen mit Nigel Slater auf Bon Gusto.TV laufen, bleibe ich unweigerlich hängen. Der Mann hat einfach so eine unprätentiöse Art, kocht „down to earth“, wie man so schön auf Englisch sagt und hat einfach super kreative, leicht nachzumachenden Gerichte am Start.

Wie zum Beispiel diesen prachtvollen Cider Loaf, der wie der Name so schön sagt, mit herbem Apfelcidre gebacken wird. Der Teig verhält sich zwar insgesamt etwas merkwürdig, aber das Brot ist super aufgegangen und luftig-fluffig von innen. Nur die Kruste ist nicht ganz so knusprig wie „unser“ deutsches Brot. Aber ich finde, es hat das Zeug zum Toastbrot und so steht jetzt eine Toastbrotform auf meiner Wunschliste.

Ich glaubte, mich zu erinnern, dass Nigel das Cider Loaf in einer seiner Sendungen gebacken hatte und ging auf Internetrecherche.

Das Rezept habe ich dann nicht auf einer von seinen Seiten gefunden sondern bei Homecooking with Sonya. Und genau das Brot habe ich nachgebacken und dokumentiere es hier natürlich auf Deutsch.

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#wirrettenwaszurettenist und futtern uns im Juni an Burgern satt

Natürlich sind alle Burger, wie es sich für eine Rettungstruppe gegen das Convenience- und Fertigfutter gehört, von A bis Z selbst gemacht.

Ich bringe einen leckeren

Lammburger mit Hummus und Tzatziki

auf den Tisch.

Da der GöGa noch Pommes dazu wollte, aber keinen Salat, gab es für mich nur ein paar Fritten, dafür aber noch einen einfachen Bauernsalat.

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