Archiv der Kategorie: Brot, Brötchen und herzhaftes Gebäck

Produkttest: Veganer Pulled Burger

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Wenn man den GöGa alleine einkaufen lässt, bringt er schon mal spontan neue Produkte mit. Dieses mal war es das Pulled Thymian und Knoblauch von Endori.

Die Produkte basieren auf Erbsenprotein und die bisher probierten Sorten haben uns gut geschmeckt. Das Pulled Thymian und Knoblauch hat mich nicht so überzeugt, denn es war ziemlich geschmacksneutral und auch etwas „hart“ im Biss. Das „pulled“ erzeugte bei mir die Assoziation zu Pulled Pork, welches ja deutlich weich und faserig ist.

Nichtsdestotrotz verwendete ich es für einen Veggie Pulled Burger, den ich mit selbst gemachtem Sauerkraut und einer Mischung aus karamellisierten Zwiebeln und Äpfeln belegte.

Das Pulled Thymian und Knoblauch pimpte ich ordentlich mit Barbecue-Sauce, damit es Geschmack bekam.

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Die kulinarische Weltreise: (Vegan) Fish Burgers (Australien)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Australien - die besten Rezepte und Gerichte

Gerichte aus Australien zu finden, wohin es im Mai auf Volkers kulinarischer Weltreise geht, finde ich schon schwierig, weil – wie hier schon geschrieben – die Küche doch sehr von den Einwanderern, allen voran den britischen Strafgefangenen und deren Aufsehern, geprägt ist.

Deshalb könnte man mein heutiges Gericht auch gut an die Nord- oder Ostseeküste verorten. Gefunden habe ich es aber auf Australia’s Best Recipes.

Statt der im Originalrezept verwendeten panierten Fischfilets habe ich die veganen Fischstäbchen eines großen Discounters genommen, die uns sehr gut schmecken.

Im TK-Vorrat hatten wir noch selbst gebackene Baguettebrötchen.

Gerne hätte ich geschrieben, dass wir die schnellen Brötchen nach einem langen Tag im Garten oder unterwegs genossen hätten, aber am langen Pfingstwochenende bleibt das Wetter windig und regnerisch. Geschmeckt haben die Fischbrötchen ja trotzdem.

Zutaten für 2 Brötchen:

  • 2 Baguettebrötchen
  • 6 vegane Vischstäbchen (oder 2 panierte TK-Fischfilets)
  • 1/2 Salatgurke
  • 4 Salatblätter nach Wunsch
  • 1/2 Avocado, in Scheiben geschnitten
  • (vegane) Aioli (ich: 1/2 Rezept Mayo mit Madnelmus mit etwas Knoblauch gemischt)

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Vischstäbchen auf ein mit Backpapier oder Silikonbackmatte ausgelegtes Blech legen.

Die Brötchen auf den Rost darüber legen und zusammen 20 bis 25 Minuten backen.

Dabei die Vischstäbchen nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.

Inzwischen die Gurke mit einem Sparschäler in Streifen schneiden.

Die Salatblätter waschen, trocken schleudern und gründlich trocknen.

Die Baguettebrötchen halbieren, mit Salatblättern und Avocadoscheiben belegen. Darauf die Vischstäbchen, Gurkenstreifen und Aioli geben.

Die zweite Brötchenhälfte aufsetzen und servieren.

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Update: Blog-Event CLXXIII – 28 Frühstücksideen

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Von Mitte März bis Mitte April suchte Ilka bei Was machst Du eigentlich so?! bei Zorra im Kochtopf Frühstücksideen.

Es sind 28 tolle Rezepte zusammengekommen, wie Ihr hier nachlesen könnt.

Bei uns gab es Lachstoast mit pochiertem Ei.

Synchronbacken #56 und Die kulinarische Weltreise: Solothurner Brot (Schweiz)

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An diesem Wochenende ist es wieder soweit: Zorra vom Kochtopf lädt zum 56sten Synchronbacken. Es wird ein Solothurner Brot nach dem Rezept von Marcel Paa auf einfach backen geben.

Wie es der Zufall will passt das Brot damit auch noch sehr gut zu unserem Abstecher in die Schweiz, den wir mit Volker mampft und seiner kulinarischen Weltreise im April machen.

Solothurn ist der Hauptort des gleichnamigen Kantons [weiterlesen bei Wikipedia].

Jetzt aber zum Backen: Am Samstag war gar nicht viel zu tun, außer einen Vorteig aus Weizenmehl 1050, in der Schweiz auch Ruchmehl genannt, Sauerteig (ich: meinen frisch angesetzten Lievito Madre) und Wasser anzurühren und ca. 12 Stunden bei Zimmertemperatur gehen zu lassen. Das ist wunderbar in meiner Gärbox gelungen.

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Nachgebacken: Naan-Brot und Brötchen aus einem Teig

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Zu unserem Linsen-Dal hatte ich Naan-Brot nach dem Rezept auf Gute Küche gebacken. Beim ersten Mal hatte ich den Teig nicht dünn genug ausgezogen und eher flache Brötchen produziert (linkes Foto), als es das Dal am nächsten Tag noch einmal gab, habe ich das Rezept gleich in der doppelten Menge hergestellt und neben zwei nunmehr gelungenen dünnen Naan-Broten (Foto Mitte) fünf Brötchen (Foto rechts) hergestellt.

Zutaten für 2 Naan-Brote und 5 Brötchen à 150 g:

  • 600 g Weizenmehl Type 550
  • 1 Tütchen Trockenhefe
  • 4 EL lauwarmes Wasser
  • 6 EL Joghurt
  • 2 EL Olivenöl (ich: Rapsöl)
  • 2 gestrichene TL Zucker
  • 2 gestrichene TL Salz
  • 200 ml Wasser nach Bedarf

Zubereitung:

In einer kleinen Schüssel das lauwarme Wasser mit Zucker und Hefe verrühren und 5 Minuten stehen lassen.

In der Schüssel der Küchenmaschine Mehl mit Salz vermischen, eine kleine Kuhle machen, das Hefegemisch, den Joghurt und das Öl zugeben. Mit dem Knethaken zunächst auf kleiner Stufe verarbeite, dabei nach und nach das Wasser zugeben, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.

Danach 5 Minuten auf hoher Stufe gründlich durchkneten lassen.

Den Teig eine Stunde gehen lassen. Das geschah bei mir in meiner Gärbox von Brød & Taylor (etwas scrollen) bei 21 °C.

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig noch einmal gut durchkneten. 5 Teigstücke à 150 g für die Brötchen abwiegen, rundwirken und nach Wunsch mit Kernen o. ä. bestreuen. Ich hatte mich für Sesam, Schwarzkümmel, Mohn, Sonnenblumen- und Kürbiskerne entschieden.

Im Backofen 15 Minuten backen, herausnehmen abkühlen lassen und einfrieren oder sofort in 20 – 25 Minuten zu Ende backen.

Den übrig gebliebenen Teig in zwei gleich große Stücke teilen, diese dünn ausziehen, mit Schwarzkümmelsaat bestreuen und von jeder Seite ca. 15 Minuten backen und zum Hauptgericht servieren.

Blog-Event CLXXIII – Frühstücksideen (Lachstoast mit pochiertem Ei)

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Blog-Event CLXXIII - Frühstücksideen (Einsendeschluss 15. April 2021)

Wie gut, dass ich schon gefrühstückt habe! Denn darum geht es beim 173. Blog-Event, das dieses Mal Ilka von Was machst Du eigentlich so?! bei Zorra im Kochtopf ausrichtet.

Ich hatte mir schon lange in den Kopf gesetzt, mal pochierte Eier zu machen. Das bisher erste und einzige Mal ist leider gründlich in die Hose gegangen, so dass ich die Nase erst einmal voll hatte.

Dann erzählte mir meine englische Freundin Anne hin und wieder, dass sie sich pochiertes Ei zum Frühstück mache und als ich sagte, ich sei zu doof dazu, meinte sie, sie habe ein elektrisches Gerät. So weit gingen wir dann doch nicht, sondern schafften uns diese beiden lustigen Teile an.

Sie werden bis zur Markierung in einen Topf mit siedendem Essigwasser gestellt, die Eier werden hineingeschlagen und pochieren dann lustig vor sich hin. An dem perfekten Timing müssen wir allerdings noch arbeiten, weil das Eigelb noch etwas flüssiger sein dürfte.

Für zwei leckere Frühstückstoast mit Lachs und pochiertem Ei braucht Ihr also…

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Produkttest: Vegane Burger mit selbst gebackenen Buns

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Vom Dinkelbuttertoast zweige ich gerne Teig für Burgerbuns ab. Jeder wiegt 100 g, wird mitgebacken, nach dem Abkühlen eingefroren und später aufgetaut und ganz leicht aufgebacken.

Roter Sauerkrautsalat, Burger, Kartoffelwürfel

Für unseren Sonntagsburger wollte ich die Patties eigentlich selber machen, dann war mir aber so schwindelig, dass wir auf den „Back-up Pattie“, den wir vorsichtshalber mitgebracht hatten, falls der selbst gemachte schief gehen sollte, zurückgegriffen haben.

Wir hatten uns für den Sensational Burger von Garden Gourmet entschieden und waren beide von Geschmack und Konistenz bzw. Mundgefühl begeistert.

Zum Burger habe ich etwas rotes Sauerkraut mit Salz, Pfeffer, Agavendicksaft und Öl angemacht und als Salat serviert. Außerdem habe ich die traditionellen Pommes durch knusprige Bratkartoffelwürfel ersetzt.

Zutaten für 2 Burger:

  • 2 Burgerbuns
  • Senf
  • Tomatenketchup, z. B. von den Curtice Brothers
  • Salatblätter
  • 2 Burgerpatties nach Wahl
  • 2 Scheiben Tomaten
  • 2 Scheiben Gurken

Zubereitung:

Die Burgerbuns gegebenenfalls auftauen, waagerecht durchschneiden, mit den Schnittflächen auf das Rost des Backofens legen und die Buns 10 Minuten bei ca. 100 – 120 °C Umluft aufknuspern.

Die Bunhälften mit etwas Senf bestreichen, dann „stapeln“:

  • Salatblätter
  • Pattie
  • Tomatenscheibe
  • Gurkenscheibe
  • Ketchup
  • obere Bunhälfte.

Mit den Beilagen anrichten und genießen.

Buttertoast reloaded

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Das im Rahmen des Blog-Events „Brot aus der Form“ gebackene Buttertoast habe ich jetzt schon zwei Mal nachgebacken. Ich habe allerdings inzwischen am Originalrezept ein wenig geschraubt, indem ich einen Teil des Weizenmehls gegen etwas gröber gemahlenen Dinkel ausgetauscht, den Zuckeranteil reduziert und dafür etwas mehr Salz zugebeben habe.

Dinkelbuttertoast (hinten), Mehrkornbrot (Mitte), Burgerbuns (vorne)

Außerdem backe ich es jetzt komplett in meiner Toastbrotform und zweige jedesmal ca. 200 g fertigen Teig für 2 Burgerbuns ab, da die Brotform sonst etwas zu voll wäre. Die gebackenen Buns werden dann eingefroren und bei Bedarf für selbst gemachte Burger genommen.

Zutaten für ein Sandwichtoast + 2 Burgerbuns à 100 g:

  • 200 g Dinkel, mittelfein gemahlen
  • 300 g Weizenmehl 1050
  • 280 g Wasser (20 °C)
  • 75 g Lievito Madre, am Vortag frisch gefüttert
  • 20 g frische Hefe
  • 15 g Salz
  • 20 g Zucker
  • 40 g weiche Butter + etwas mehr zum Fetten der Formen
  • 20 g Saure Sahne
  • 1 Ei, leicht verquirlt
  • außerdem: 1 Toastbrotform (20,9 x 12 x 11,1 cm)
  • nach Wunsch: etwas Sesam für die Burgerbuns

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Wasser, Lievito Madre, Salz und Zucker in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Mit dem Knethaken 5 Minuten bei niedriger Stufe mischen, dann weitere 6 Minuten bei hoher Stufe kneten lassen. Die Butter und die Saure Sahne zugeben und weitere 4 Minuten kneten lassen, bis der Teig glatt ist.

Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Im Gärautomaten 1 Stunde bei 21 °C gehen lassen, bis sich der Teig sein Volumen deutlich vergrößert hat.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Vom Teig 2 x 100 g abzweigen und zu Buns formen, den Rest in zwei gleich große Stücke teilen und dann rasch zu Kugeln formen. Mit einem feuchten Tuch abdecken und 15 Minuten gehen lassen.

Die Form Butter fetten, die beiden großen Teiglinge hineinsetzen. Die beiden Buns auf eine kleine Silikonbackmatte oder einen flachen Teller geben. Beides mit verquirlten Ei bestreichen und weitere 1 Stunde 30 Minuten im Gärautomaten gehen lassen. Am Ende der Gehzeit sollte sich das Volumen so vergrößert hat, dass die beiden Teigstücke zu einem Laib „zusammengewachsen“ sind.

Ein Backblech auf die unterste Schiene des Backofens schieben, das Gitter eine Etage höher und diesen auf 170 °C Umluft vorheizen.

Das Brot sowie die Buns ein zweites Mal mit Ei bestreichen; letzere mit mit Sesam bestreuen. Direkt bevor die Brote in den Backofen kommen, 50 g Wasser auf das Backblech gießen und die Form sowie die Silikonbackmatte mit den Buns auf das Gitter darüber geben.

30 – 40 Minuten backen. Alles aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Wenn die Buns ganz ausgekühlt sind, kann man sie einfrieren und später für Burger knapp 10 – 15 Minuten aufbacken.

Blog-Event CLXXI – Brot aus der Form (Buttertoast)

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Blog-Event CLXXI - Brot aus der Form (Einsendeschluss 15. Februar 2021)

In ihrem sage und schreibe 171sten Blog-Event geht Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf ganz schön aus der Form, denn das ist ihr Motto des Jahres.

Mein „Motto des Jahres“ oder mein kleiner Vorsatz ist es ja, jeden Monat mindestens ein Rezept aus einem meiner zahlreichen Kochbüchern zu kochen. Das passt dann ganz gut mit Zorras Wunsch nach Brot aus der Form überein.

Im Dezember 2015 hatte ich dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Edel-Verlag bekommen. Nach einem großen Brotdisaster lag es unangetastet im Bücherregal – bis zum verganenen Montag, als ich das Rezept für Buttertoast ausprobierte.

Und – was soll ich sagen? – dank eines meiner Geburtstagsgeschenke, dem Gärautomaten von Brod & Taylor sind die beiden Brote hervorragend geworden.

Rezept für 2 Toastbrote:

  • 500 g Weizenmehl 550 (ich hatte nur noch 450 g und habe mit Type 1050 „aufgestockt“)
  • 280 g Wasser (20 °C)
  • 75 g flüssiger Sauerteig oder 20 g trockener Sauerteig (ich Lievito Madre)
  • 20 g frische Hefe
  • 10 g Salz
  • 10 g Milchzucker
  • 40 g Zucker
  • 40 g weiche Butter + etwas mehr zum Fetten der Formen
  • 20 g Crème fraîche (ich: Saure Sahne)
  • 1 Ei, leicht verquirlt
  • außerdem: 1 Toastbrotform + 1 Kastenform

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Wasser, Sauerteig, Hefe, Salz, Milchpulver und Zucker in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Mit dem Knethaken 5 Minuten bei niedriger Stufe mischen, dann weitere 6 Minuten bei hoher Stufe kneten lassen. Die Butter und die Crème fraîche (Saure Sahne) zugeben und weitere 4 Minuten kneten lassen, bis der Teig glatt ist.

Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Im oben erwähnten Gärautomaten 1 Stunde bei 21 °C gehen lassen, bis sich der Teig sein Volumen deutlich vergrößert hat.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig in 4 gleich große Stücke teilen und dann rasch zu Kugeln formen. Mit einem feuchten Tuch abdecken und 15 Minuten gehen lassen.

Die Formen mit Butter fetten, in jede Form zwei Teiglinge setzen, so dass die Form zu zwei Dritteln ausgefüllt sind. Mit verquirlten Ei bestreichen und weitere 1 Stunde 30 Minuten im Gärautomaten gehen lassen. Am Ende der Gehzeit sollte sich das Volumen so vergrößert hat, dass die beiden Teigstücken zu einem Laib „zusammengewachsen“ sind.

Ein Backblech auf die unterste Schiene des Backofens schieben, das Gitter eine Etage höher und diesen auf 170 °C vorheizen. (Leider habe ich keinen Hinweis gefunden, ob Ober-/Unterhitze oder Umluft genutzt wird. Da aber zwei Backofenebenen genutzt werden, habe ich mich für Umluft entschieden, was definitiv kein Fehler war.)

Die Brote ein zweites Mal mit Ei bestreichen. Direkt bevor die Brote in den Backofen kommen, 50 g Wasser auf das Backblech gießen und die Formen mit den Broten auf das Gitter darüber geben.

30 – 40 Minuten backen. Die Formen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Fazit: Das Brot ist super geworden. So wie man die Weißbrote „von früher“ kennt. Wenn ich das Brot das nächste Mal backe, werde ich aber nur die Toastbrotform nehmen, so dass wir wirklich schöne Sandwichtoastscheiben bekommen.

Nachgebacken: Krustentopfbrot

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Als ich im Rahmen der vierten Runde Koch mein Rezept den Versunkenen Birnenkuchen (meine Variante) vom Backmädchen1967 nachbackte, stieß ich auf das Krustentopfbrot, das bei ihr nicht nur super aussah, sondern auch ganz einfach nachbackbar klang.

Trotzdem brauchte ich ein bisschen Hilfe und Tipps, die Britta mir über den Messenger von Facebook zukommen ließ. Herausgekommen ist ein sehr leckeres Brot, das auch dem GöGa zusagt.

Zunächst musste ich meine Lievito Madre auffrischen, was in meinem Gärautomaten (mittleres Foto unten), den ich zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, wunderbar gelang, wenn auch sehr lange gedauert hat (ca. 12 Stunden).

Lievito Madre (LM) auffrischen:

Zunächst habe ich am Vorabend meine LM aus dem Kühlschrank geholt, damit sie schon mal etwas Temperatur annehmen kann. Am Folgetag habe ich 80 g Weizenmehl (550) mit 50 ml lauwarmem Wasser in einer Schüssel gemischt, dann habe ich 80 g LM zugegeben, alles gut verrührt und in ein sauberes, heiß ausgespültes Schraubglas gefüllt. Der Deckel wird nur lose aufgelegt, das Glas habe ich dann in die Gärautomaten gestellt und bei 28 °C so lange stehen gelassen, bis die LM-Masse sich verdoppelt hat und schon luftig aufgegangen ist.

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