Archiv der Kategorie: Brot, Brötchen und herzhaftes Gebäck

Schnelle Frühstücksidee: Brötchen mit fruchtig-herzhaftem Belag

Vom Pizzateig bleibt immer genug für Sonntagsbrötchen übrig. Dieses Mal hat sich sogar die eingeschnittene Kruste gehalten.

Ich konnte 2 Brötchen à 170 g formen, habe sie mit Sesam bestreut und 30 Minuten bei 220 °C Ober-/Unterhitze gebacken.

Belegt habe ich sie mit Frischkäse (untere Hälfte), 1 – 2 Salatblättern, Birnenscheiben und selbst gemachtem Mangochutney (etwas scrollen). Der „Deckel“ ist mit einem cremigen Weichkäse belegt.

Zusammenklappen und genießen.

Pizza mit Grünkohl und Chorizo

Da ich – wie schon öfters erwähnt – Grünkohl im Garten habe, experimentiere ich gerade ein bisschen damit herum. So gab es diesen Winter neben dem „klassischen“ Grünkohl schon einen leckeren Auflauf u. a. mit Grünkohl und auch eine orientalisch angehauchte Variante. Von dieser waren noch einige Grünkohlblätter übrig, die ich nicht schnell genug verbrauchen konnte und deshalb kurzerhand eingefroren hatte.

Samstags sollte es mal wieder Pizza geben, darüber waren der GöGa uns einig. Aber was sollen wir denn draufmachen. Ich schlug die Kombi aus Grünkohl und Chorizo vor, der GöGa reagierte begeistert.

Den Teig habe ich freitagabends vorbereitet.

Für den Belag hatte ich:

  • 1 Dose stückige Tomaten, auf einem Sieb über einem Behälter abgetropft
  • 1 Mozzarella, in Stücke geschnitten oder gerissen
  • 100 g Gouda, gerieben
  • 6 Grünkohlblätter, vom Strunk gerupft (ich brauchte meinen gefrorenen Kohl nur in der Tüte durchzukneten, schon war er gehackt) und einige Sekunden blanchiert
  • 6  – 12 Scheiben Chorizo, je nach größe
  • 1 kleine rote Zwiebel in Streifen
  • Salz, Pfeffer, gemischte italienische Kräuter
  • etwas Hartweizengrieß

Zubereitung:

Den Backofen auf 280 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig dünn ausziehen, nicht rollen. Entweder auf einem Backblech oder einem runden gelochten Pizzablech. Mit etwas Hartweizengrieß bestreuen. Dadurch wird die Flüssigkeit vom Sugo noch etwas aufgesogen.

Die abgetropften Tomaten auf dem Boden verteilen, mit Salz und gemischten Kräutern bestreuen. Darauf kommen die Mozzarellastücke, der Grünkohl, die Zwiebelstreifen und Chorizoscheiben. Zum Schluß den Gouda darüber geben und die Pizza ca. 10 Minuten backen.

 

Blog-Event CXLVIII – Toast (New York Club Sandwich)

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Blog-Event CXLVIII - Toast (Einsendeschluss 15. Januar 2019)

Im Januar dreht sich das Blog-Event, das Ingrid Auchwas bei Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf ausrichtet, alles um das (oder den?) Toast. Nachdem ich zu Heiligabend ein Dinkeltoast gebacken hatte, komme ich nun zu einer der bekanntesten Verwendungen von Toast, dem Sandwich.

Wusstet Ihr, dass das Sandwich seinen Namen angeblich von John Montagu, dem 4. Earl of Sandwich hat. Er spielte gerade ein Spiel namens Cribbage und wollte für sein Essen keine Pause machen. Daraufhin ließ er sich sein Essen einfach zwischen zwei Scheiben Brot servieren. Einer seiner Mitspieler soll angeblich dann um „ein Brot wie Sandwichs“ gebeten haben. [Quelle: Wikipedia]

Das Sandwich des Earls war verhältnismäßig unspektakulär, britisches Understatement eben. Unser Sandwich kommt aus New York, ist dreistöckig und so reichhaltig belegt, dass es einer „richtigen“ Mahlzeit in nichts nachsteht. Typisch amerikanisch, immer mehr als nötig. 😉

Wir beiden sind jedenfalls pappsatt geworden.

In der Tradition des Earls haben wir zum Sandwich auch gespielt, nämlich UNO. Der Whisky ist übrigens reine Tarnung, um dem Spielhöllengedanken Rechnung zu tragen. Selbst bis obenhin mit Cola aufgegossen, fand ich ihn schrecklich.

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Blog-Event CXLVIII – Toast (Dinkeltoast)

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Blog-Event CXLVIII - Toast (Einsendeschluss 15. Januar 2019)

Das aktuelle Blog-Event, das Ingrid Auchwas bei Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf ausrichtet, dreht sich alles um das Toast und was man aus ihm machen kann.

Da ich ja immer schon mal das Toast als solches selber backen wollte, packte ich die Gelegenheit beim Schopf und suchte und fand das folgende Rezept beim Brotdoc.

Ich muss sagen, dass ich fast zufrieden bin. Fast deshalb, weil der Teig meine Toastbrotform nicht komplett ausgefüllt hat und so die typische eckige Form fehlt. Geschmeckt hat es natürlich trotzdem.

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Roundup: World Bread Day 2018

Der diesjährige World Bread Day hat wieder zahlreiche Rezepte aus aller Bäcker Länder zusammengebracht. Genauer gesagt 130 Brote aus 14 Ländern!

Bei Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf findet Ihr die Zusammenfassung in drei Beiträgen aufgeteilt:

  • Round Up – Part 1 (von A bis G)
  • Round Up – Part 2 (von I bis P)
  • Round Up – Part 3 (von S bis V)

Ich war mit einem Rosinenstuten dabei.

Update: Die kulinarische Weltreise war in Indien

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Hier könnt Ihr die Zusammenfassung bei Volker mampft nachlesen, wo Ihr auch die Links zu sämtlichen Mitreisenden findet..

Ich war mit Tandoori-Paratha, Masala-Gemüse und Gajer Gosht dabei.

Im November kehren wir nach Europa zurück und reisen nach Belgien.

 

Update: Blog-Event CXLV – Brötchen zum 14. Blog-Geburtstag

Ich bin schon wieder etwas spät dran, denn dieses Event war bereits im September. Zorra hatte sich Brötchen gewünscht und hat natürlich auch jede Menge bekommen, wie Ihr hier nachlesen könnt.

Ich war mit Laugenecken dabei, auf die ich ein bisschen stolz war, weil ich eben auch nicht so eine gelingsichere Bäckerin bin.

Die kulinarische Weltreise: Tandoori Paratha (Indien)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Die Reise mit Volker von Volker mampft als Organisator geht weiter… und zwar nach Indien.

Wer denkt da nicht sofort an die Gegensätze von Pracht der Maharadschas und unglaublicher Armut der Kaste der Unberührbaren, an die Düfte der Gewürze und Speisen und den sicherlich vorhandenen Gerüchen nach Abfall, Müll, Verwesung. Ich selber war noch nie in Indien, aber eine Freundin war vor drei Jahren dort und fand diese Gegensätze schwer zu fassen.

Mit Menschen aus Indien hatte ich schon früh Kontakt, arbeiteten doch zur Zeit meiner Mutter drei indische Krankenschwestern im selben Krankenhaus. Eine wohnte später tatsächlich mit Mann und Kindern bei uns zur Miete. Und genau wie von Frau Morales von den Philippinen profitierten wir auch von Amini aus Indien. Oft brachte sie uns kleine Kostproben dieser uns in den frühen 80ern in einer Kleinstadt wie Soest gänzlich unbekannten Küche.

Mein besonderer Favorit war dabei ihr Rotkohl, der natürlich so ganz anders schmeckte als unser traditioneller Apfelrotkohl. Jahre nach ihrem Auszug konnte ich ihr das Rezept in Stichworten entlocken und koche es seitdem immer gerne, auch mit Weiß- oder Spitzkohl statt der roten Verwandtschaft.

Meine allererste Bekanntschaft mit der indischen Küche machte ich allerdings 1984 in unserer Partnerstadt Bangor in Wales, wo wir im Rahmen unserer Abi-Abschlussfahrt 10 Tage verbrachten. Hier habe ich im Rahmen einer anderen kulinarischen Weltreise schon einmal davon berichtet.

Mein erstes Gericht, dass ich nun zu unserem Abstecher nach Indien mitbringe, ist ein Beilagenbrot im weiteren Sinne, namens Paratha. Jamie Oliver hatte es in einem seiner Kochsendungen mal zubereitet: Es sah köstlich aus!

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Irrungen und Wirrungen: Kno-knead Dinkelvollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

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Das niederschmetternde Ergebnis des nachgebackenen Brotes von Madam Rote Rübe sah so aus.Brot

Es klebte im Topf und ließ sich nur auf relativ brutale Art und Weise herausbefördern.

Da ich sofort wusste, wo der Fehler lag – Ich hatte vergessen, den Topf zu mehlen! – und das Brot supergut geschmeckt hat, habe ich eine Woche später noch einmal ein Brot gebacken, den Topf gemehlt und ein superschönes Ergebnis bekommen.

Zunächst mal zum Rezept…

 

 

 

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Blog-Event CXLV – Brötchen…

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… zum 14. Bloggeburtstag

Blog-Event CXLV - Brötchen zum 14. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2018)

Seit vierzehn Jahren blogt Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf schon. Und die Ideen scheinen ihr nie auszugehen. Sie organisiert und betreut regelmäßig Blog-Events und Synchronbacken (zusammen mit Sandra von From Snugs Kitchen), bastelt jedes Jahr einen tollen Kulinarischen Adventskalender und hat interessante Berichte über neue Küchengerätschaften oder bestimmte ess- und trinkbare Produkte – oft im Zusammenhang mit einem kleinen Gewinnspiel.

Dieses Jahr möchte sie, dass wir zu ihrem Geburtstag kleine Brote aka Brötchen backen. Sie seien ihr Angstgegner schreibt sie, die die tollsten kompliziertesten Brote backt und mich damit immer wieder davon abhält, am Synchronbacken teilzunehmen. *zwinker*

Brötchen gelingen bei mir auch nicht immer so, wie ich es gerne haben wollte. Ich habe sogar schon mal narbige Pacmans gebacken, aber geschmeckt haben sie bisher immer.

Extra für Zorra habe ich mich nun an ein Gebäck gewagt, das momentan bei uns wie Pilze aus den Backstuben schießt: Laugenecken. Aufgeplusterte, blätterteigähnliche Schichtbrötchen, die zwischen 1,10 und 1,90 € feilgeboten werden.

Wäre doch toll, wenn ich die irgendwie selber hinbekomme. Nach einer kurzen Netzsuche stieß ich auf dieses Rezept bei Foodwithlove. Kurzes Augenverdrehen meinerseits: Ein Rezept für den Thermo***, aber dankenswerterweise gab es auch ein Rezept für die thermolose Hausfrau und das backte ich nach. Am Samstag habe ich den Teig vorbereitet und am Sonntag dann die Ecken zusammengeklöppelt. Das hat inklusive Backen etwa eine bis eineinhalb Stunden gedauert und so kamen wir zu einem recht späten Sonntagsfrühstück. Aber soooo gut sind die Ecken geworden, dass ich diese Woche noch Nachschub produzieren werde. Nach dem Laugenbad kann mann sie einfrieren und dann ganz frisch nach Bedarf aufbacken. Acht Brötchen waren und definitiv zu viel und am Montag waren sie trotz kurzen Aufbackens nicht mehr ganz so gut wie am Sonntag.

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