Archiv der Kategorie: Grillen

#wir retten, was zu retten ist und futtern uns im Juni an Burgern satt

Natürlich sind alle Burger, wie es sich für eine Rettungstruppe gegen das Convenience- und Fertigfutter gehört, von A bis Z selbst gemacht.

Ich bringe einen leckeren

Lammburger mit Hummus und Tzatziki

auf den Tisch.

Da der GöGa noch Pommes dazu wollte, aber keinen Salat, gab es für mich nur ein paar Fritten, dafür aber noch einen einfachen Bauernsalat.

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Restegrillen im Mai

Yeah, wir haben es tatsächlich schon im Mai geschafft, zu grillen. Das Wetter war schön, aus der Tiefkühle wurden vier Wildschweinbratwürste und drei Ibéricokoteletts gerettet. Dazu gab es einen schönen bunten Salat aus Blatt(pflück)salaten, Tomaten, Gurken, Möhren, Radieschen, Champignons in Scheiben und für mich noch Feta und Oliven. Und weil wir vorher ordentlich im Garten gearbeitet haben, habe ich mich nicht mit Petitessen wie Fladenbrotbacken oder Salatdressingrühren aufgehalten. Es gab Brot vom Türken und veganes Sylter Dressing von Kühne – beides köstlich.

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Produkttest: Pommes in der VitAir Turbo

Wie hier berichtet, nennen wir seit letzter Woche die oben genannte Heißluftfritteuse unser eigen. Am vergangenen Samstag haben wir sie ausprobiert und Pommes frites darin gemacht.

Da ich die Fritten von A bis Z selber machen wollte (nur im Garten angebaut waren die Kartoffeln nicht), musste auch noch ein Pommesschneider her.

Zu den Pommes gab es Currywurst*) mit selbstgemachter Currywurstsauce sowie einen Rucolasalat mit Himbeervinaigrette.

*) 2 Rostbratwürste in der Pfanne gegrillt und in Scheiben geschnitten.

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Dampfgegarter, gegrillter Lachs auf schwarzem Reis mit Butterbrokkoli

Das war mal wieder ein feines Sonntagsessen. Ich hatte vor einiger Zeit beim Einkaufen roten und schwarzen Reis entdeckt, was ich farblich sehr interessant fand bzw. finde.

Als ich mal wieder darüber nachdachte, was es sonntags zu essen geben solle, kam ich auf darauf, dass rosa Lachs sich auf dem schwarzen Reis gut machen könnte. Dazu das Grün des Brokkoli und das Orangegelb der Sauce. Die leckere Orangen-Sauerrahmsauce hatte ich vor einiger Zeit bei den Lachsfrikadellen übrig behalten und eingefroren, weil mir das komplette Saucenrezept zu viel gewesen war.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 125 g schwarzen Reis (oder die Sorte, die Ihr sonst verwendet)
  • 250 ml Wasser
  • Salz
  • 2 Bio-Lachsfilets
  • 2 Zitronenscheiben
  • 2 faustgroße Brokkoliröschen
  • 2 EL Haselnuss- oder Mandelblättchen
  • 2 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 1/2 Rezept Orangen-Sauerrahmsauce

Zubereitung:

Den Reis nach Packungsanweisung zubereiten.
Bei meinem schwarzen Reis sollte dieser 40 Minuten in simmernden Salzwasser garen und dann über einem Sieb abgegossen werden.

Die Brokkoliröschen waschen, putzen und in leicht gesalzenem Wasser blanchieren. Wasser abgießen, den Brokkoli kalt abschrecken und bis zur Weiterverarbeitung zur Seite stelle.

Die mit Zitronenscheiben belegte Lachsfilets auf den gelochten Behälter des Dampfgarers legen, den ungelochten Einsatz darunter stellen und bei ca. 70 Grad 20 Minuten garen.

Die Sauce zubereiten und warm halten. Ich konnte die im Gefrierbeutel aufgetaute Sauce ganz leicht in einem Topf mit Wasser aufwärmen.

Kurz bevor der Reis fertig ist, die Haselnuss- oder Mandelblättchen in einer trockenen Pfanne rösten; zur Seite stellen.

Inzwischen die Butter auf kleiner Temperatur schmelzen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und den Brokkoli von beiden Seiten darin schwenken.

Eine Grillpfanne mit etwas Butterschmalz einstreichen, auf Mittelhitze einstellen und den Lachs (vorher die dünnen äußeren Enden vom Filet abtrennen) kurz von beiden Seiten grillen.

Den abgetropften Reis auf Teller verteilen. Den gegrillten Lachs oben auf legen. Den Brokkoli an der Seite anrichten, mit ein oder zwei Esslöffeln der geschmolzenen Butter übergießen und die gerösteten Haselnuss- oder Mandelblättchen darüber streuen.

Die Orangen-Sauerrahmsauce über den Lachs geben.

lachs_auf_reis

Endlich das erste Grillen 2015

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit: wir haben endlich bei wunderschönem Wetter grillen können.

Dafür habe ich zwei Stücke Lammhüfte eingelegt mit Olivenöl, Zitronenzeste und -saft, Knoblauch, Minze aus dem eigenen Garten sowie Oregano und Rosmarin:

lammhuefte_mariniert

 

Auf den Grill kamen außerdem Rostbratwürstchen, Clubsteak, Grillkäse und etwas Paprikaschote und Zucchinischeiben. Ich brauche immer irgendwas an Salat oder Gemüse zum Fleisch:

grill01

Auf dem Teller:

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Fladenbrot, Rostbratwurst, Grillkäse – dazu ein paar Grillsaucen, Ketchup, Senf, Pfeffer und Salz

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Gegrillte Paprikastücke (besonders lecker mit dem Grillkäse zusammen) und Zucchinischeibe

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Ein Traum von einer gegrilten Lammhüfte – köstlich!

Saté Gai – Thailändische Hähnchenspieße mit Erdnußsauce

Dieses absolut köstliche Rezept habe ich auf Facebook gefunden, wo es von Narinya Kheeram vorgestellt wurde. Es hörte sich so lecker an, das musste ich einfach nachkochen!

Für 4 Personen als Vorspeise oder für 2 als Hauptgericht mit Beilagen:

  • 500 g Hähnchenbrust
  • 1,5 TL gelbe Currypaste
  • 1,5 EL Zucker
  • 1 – 2 TL Kurkuma
  • 1 TL Thai-Currysalz (ich: Currypulver und Salz gemischt)
  • 80 ml Kondensmilch
  • 80 ml Öl
  • 80 ml Kokosmilch
  • 2 – 3 Blätter Kaffirblätter (darauf musste ich verzichten, da sie nirgends zu bekommen sind)
  • 1 Stange Zitronengras, gerieben
  • Holzspieße

Zubereitung:

Hähnchenfleisch trocken tupfen und in lange, ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. (Kaffirblätter in feine Streifen schneiden.) Fleisch mit übrigen Zutaten mischen und mindestens 4 Stunden zugedeckt im Kühlschrank marinieren.

Je einen Streifen Fleisch wellenförmig auf die Holzspieße stecken und auf dem Grill oder in einer großen flachen Pfanne erhitzen.

Dazu gab es folgendes Rezept für die Erdnußsauce:

  • 250 g fein gehackte Erdnüsse
  • 500 ml Kokosmilch
  • 2 TL rote Currypaste
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Fischsauce

Zubereitung:

Kokosmilch in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Currypaste, Fischsauce, Zucker und Erdnüsse zugeben und ca. 10 Minuten kochen.

Da ich die Marinade megalecker und viel zu schade zum Wegschütten fand, habe ich die Ernußsauce folgendermaßen gemacht:

Die restliche Kokosmilch aus einer 400-ml-Dose zum Kochen bringen, mit der restlichen Marinade und den Erdnüssen mischen. Aufkochen und zusammen mit den Saté, Basmatireis und angebratenem Gemüse *) servieren.

sate

 

*) Romanescoröschen, Möhrenscheiben und in ca. 1 – 2 cm Stücke geschnittene Frühlingszwiebeln in etwas Pflanzenöl braten, mit etwas weißem Balsamico, Soja- und Worcestersauce abschmecken.

Gefüllte Calamari

Dieses Rezept habe ich ebenfalls bei Kebo entdeckt und es klingt verdammt nach den leckeren Sepias rellenas a la plancha (gefüllte Sepien von der Grillplatte), die ich auf Mallorca so gerne gegessen habe.

Die werden im Sommer unbedingt mal ausprobiert und gehen erst mal auf die To-Do-Liste.

Grillen!

Das gehört ja zum Sommer wie Sonne, Hitze und große Ferien. Am vergangenen Wochenende gab es Rumpsteaks, Feta im Alupäckchen und gegrillte Zucchini mit Kräutern aus dem Garten.

Zutaten für 2 Personen:

  • 100 – 150 g Feta (je nach Packungsgröße)
  • 1 Tomate
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel in feinen Ringen
  • 2 Rumpsteaks à 150 – 200 g
  • 1 große, dicke Zucchini
  • ein paar Zweige Rosmarin, Thymian und Oregano
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  • Alufolie und/oder Aluschale

Zubereitung:

Den Feta auf die Alufolie legen, dann mit Tomaten- und Zwiebelscheiben sowie dem Knoblauch belegen. Etwas Olivenöl zugeben, salzen und pfeffern und nach Lust und Laune Kräuterzweige auflegen. Die Folie fest verschließen.

Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden, mit etwas Olivenöl sowie den Kräuterzweigen marinieren. Auf die Aluschale (oder in Alufolie) legen.

Alles zusammen mit den Rumpsteaks auf den Grill legen und – ja – grillen.

schafskäse_gegrillt

Während wir darauf gewartet haben, dass der Grill heiß und das Grillgut gar wurde, haben wir einen Salada de Polvo als Vorspeise genossen.