Archiv der Kategorie: Aufläufe, Gratins, Überbackenes

Gemüsetortilla mit Blattsalat aus dem Garten

Kann Werbung enthalten

Eine kleine Abwandlung dieser Tortilla, um weiterhin Gartenzucchini zu verwerten:

Zutaten für eine kleine Auflaufform:

  • 200 g Kartoffeln
  • 200 g Zucchini
  • 100 g Paprikaschote (rot oder gelb)
  • 1 große Haushaltszwiebel
  • Olivenöl zum Braten
  • 6 – 8 Eier
  • Basilikum, fein gehackt
  • Salz, Pimentón de la Vera
  • optional: geriebener Käse (ich hatte noch einen Rest im Kühlschrank)

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. In köchelndem Salzwasser ca. 10 Minuten angaren. Sie sollten noch einen gewissen Biss haben. Abgießen und ausdampfen lassen.

Die Zucchiniwürfel im heißen Olivenöl kurz braun anbraten und in eine Auflaufform geben. Die Paprikaschote in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel in Streifen. Beides im Olivenöl ebenfalls kurz dünsten. Zusammen mit den Kartoffelwürfeln zu den Zucchini geben und gleichmäßig verteilen.

Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, mit Salz, Pimentón de la Vera und Basilikum würzen und kurz verquirlen. Den Käse zugeben. Über das Gemüse geben.

Im auf 180 °C Umluft vorgeheizten Backofen 30 – 40 Minuten backen, bis das Ei gestockt ist.

Mit Hilfe eines Schneidbretts aus der Auflaufform holen, in mundgerechte Happen schneiden und auf einer schönen Platte servieren.

Bei uns gab es zum Abendessen noch einen Blattsalat (Rollo rosso, Sauerampfer, Rucola aus dem Garten) mit ein paar bunten Tomaten und Omma Tonis Salatdressing.

Entstaubte Klassiker: Toast Hawaii

Enthält Werbung

Es ist wieder so weit. Julia von German Abendbrot ruft einmal mehr dazu auf, auch im Juni Klassiker zu entstauben.

Ich entstaube heute ein Gericht, das der erste deutsche Fernsehkoch Clemens Wilmenrod kreiert hat. Eigentlich hieß er Carl Clemens Hahn und war gelernter Schauspieler. Ab Februar 1953 „spielte“ er also eigentlich nur den Fernsehkoch in einer Sendung namens Clemens Wilmenrod bittet zu Tisch (kleines Bild- und Tondokument auf YouTube) und präsentierte im Nachkriegswirtschaftswunderdeutschland so exotische Gerichte wie arabisches Reiterfleisch, venezianischen Weihnachtsschmaus, die gefüllte Erdbeere und unter anderem auch das von mir entstaubte Toast Hawaii. Es besteht eigentlich nur aus Toastbrot, ich nehme an eine wie auch immer getoastete Weißbrotscheibe, Ananas aus der Dose, gekochtem Schinken, einem gut schmelzenden Käse sowie Beleg- bzw. Cocktaiskirsche.

Ich habe jetzt natürlich auch meinen Käse nicht selber gemacht und gekauftes Bio-Dinkelvollkorntoastbrot (hier oder hier selber machen) und -kochschinken (selber machen) genommen, aber die Ananas ist frisch, die Kirsche ebenfalls – vom Baum meiner lieben Nachbarin und Freundin Doris.

Weiterlesen

Resteküche: Cannelloni al Forno – ganz schnell

Kann Werbung durch weiterführende Links enthalten

Da ich mit Vorbedacht am Samstag drei Portionen Canneloni gemacht und die dritte Portion in eine separate kleine Auflaufform umgefüllt hatte, hatte ich in der folgenden Woche ein kleines schnelles Solo-Mittagessen:

Die Canneloni waren zwar nach zwei Tagen etwas durchgeweicht, aber das tat dem späteren guten Geschmack keinen Abbruch.

Ich hatte noch eingelegte Paprika im Kühlschrank, die ich als erstes auf die Canneloni legte.

 

Darüber kamen zwei Tomaten in Scheiben, mit einer Mischung aus aus Meersalz und mediterranen Kräutern bestreuen.

Ich hatte ein paar Snack-Scamorza affumicata, die ich in Stückchen ebenfalls noch über den Tomaten gab.

 

So kam das Gericht aus dem Ofen und war total lecker.

 

 

 

 

Entstaubte Klassiker: Cannelloni al Forno

Kann Werbung durch weiterführende Links enthalten

Im März/April konnte ich leider krankheitsbedingt nicht bei den Entstaubten Klassikern von Julias German Abendbrot teilnehmen.

Aber im April/Mai bin ich wieder dabei und es gibt Canneloni mit Spinat-Ricotta-Füllung in Tomatensauce und mit Käse überbacken.

Dieses Gericht ist wohl aus keinem italienischen Restaurant in Deutschland wegzudenken. Auch ich habe sie mal in meiner Vor-Blog-Zeit gemacht. Damals hatte ich fertige getrocknete Canneloni verwendet und für das Befüllen fast so lange gebraucht wie dieses Mal für die komplette Zubereitung.

Schön sieht das Ergebnis nicht aus, wie so oft, wenn man versucht, etwas im Ofen überbackenes elegant und ansprechend anzurichten:

Weiterlesen

Auflauf mit saisonalem Gemüse

Zwischen oder nach den meist opulenten Feiertagen habe ich immer das Bedürfnis nach etwas Leichtem, gern mit viel Gemüse und wenig bis gar keinem Fleisch. Es gab Auflauf.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 kleine Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 1 kleine Stange Porree
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 200 g Rosenkohl
  • 2 TK-Brokkoliröschen
  • 4 große Grünkohlblätter (aus dem Garten)
  • ca. 300 g geriebener Käse (hier: Cheddar und Comté)
  • ca. 250 ml Gemüsebrühe (aus Pulver oder eingekocht)
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Das Gemüse waschen und putzen. Kartoffeln würfeln, Möhre in dickere Scheiben, Zwiebel halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Den Porree halbieren, gründlich von innen waschen und dann in Stücke schneiden. Den Rosenkohl unten abschneiden und die äußeren welken Blätter abziehen.

Den TK-Brokkoli auftauen, wenn nötig in kleinere Stücke schneiden. Die Grünkohlblätter grob vom Strunk rupfen.

Die Brühe zum Simmern bringen, zunächst die Kartoffeln fünf Minuten blanchieren, in eine Auflaufform umfüllen. Das restliche Gemüse, bis auf Brokkoli und Grünkohl, nach und nach ebenfalls blanchieren und zum Auflauf geben. Brokkoli und Grünkohl roh dazu geben. Die restliche Brühe darüber geben, mit den Gewürzen abschmecken und das Gemüse gut verrühren.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Den Käse reiben und über das Gemüse geben. Den Auflauf 40 Minuten im Backofen backen, bis der Käse goldbraun ist.

 

Die kulinarische Weltreise: Oostends Vispannetje – Ostender Fischpfännchen (Belgien)

Kann Werbung durch weiterführende Links enthalten.

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Mit unserem Reiseleiter Volker von Volker mampft sind wir bereits ab März auf einer kulinarischen Weltreise. Im November verschlägt es uns nach Belgien.

Woran denkt man, wenn man Belgien mit Essen in Verbindung bringt? Natürlich Schokolade, Waffeln, dicke Fritten und Bier… Aber Belgien hat viel mehr zu bieten, wie wir in verschiedenen Urlauben oder verlängerte Wochenenden, vor allem in Flandern, feststellen konnten.

Erst im Mai dieses Jahres hatte es uns für eine Woche nach De Haan an der Nordseeküste verschlagen.

Während des Urlaubs habe ich nicht nur ein belgisches Kochbuch von Jeroen Mues erworben, sondern auch das heutige Gericht kennenlernen dürfen.

In seinem Buch habe ich es leider nicht gefunden, weil Jeroen Mues, ähnlich wie Jamie Oliver oder Tim Mälzer natürlich auch viel international kocht. Seine Gerichte stellt er in der Fernsehsendung Dagelijkse Kost (Tägliches Essen) vor und auf der dortigen Webseite habe ich die Anleitung dann gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Fischgratin (linkes Foto), denn etwas anderes ist das Oostends Vispannetje nicht, habe ich in Ostende selbst gegessen.

Der Göga hatte am letzten Abend die etwas feinere Version (rechtes Foto) in einem Restaurant in De Haan.

Und so sah schließlich mein Ergebnis aus:

Weiterlesen

Blog-Event CXLVI: Mac & Cheese – aber anders

Kann Werbung enthalten

Blog-Event CXLVI - Mac & Cheese, aber anders (Einsendeschluss 15. Oktober 2018)

Bei Zorra gibt es ein neues Blog-Event, das 146ste um genau zu sein, zu dem sich Susanne von Magentratzerl abgewandelte Versionen des amerikanischen (Fast Food-)Klassikers Mac & Cheese wünscht. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, nur Pasta und Käse sollen im Gericht vorkommen.

Ich komme dann mal mit einer kleinen Luxusvariante um die Ecke und gebe zu den klassischen Mac & Cheese TK-Blattspinat (leider hatte ich wider Erwarten keinen frischen Spinat bekommen, obwohl der jetzt eigentlich Saison hat, bekommen) und Shrimps. Etwas abgespeckt habe ich das ganze, indem ich die Béchamel statt mit Milch mit Gemüsebrühe gemacht habe, aber ich glaube die Menge von über 200 g Käse relativiert das ganze dann doch wieder. *grins*

Weiterlesen

Ein Essen aus dem Garten

 

Eine meiner vielen wunderbaren Ernten im vergangenen Sommer. Letzten August hatte ich Rote Bete, Mangold, Möhren und Tomaten.

Daraus ergab sich ein herrliches Solomittagessen aus dem Backofen.

Ihr könnt die Zutaten natürlich nach Angebot im eigenen Garten oder auf dem Markt austauschen.

 

Zutaten für ein reichliches Solomittagessen:

  • 1 Rote Bete
  • Rote-Bete-Blätter
  • 1 Süßkartoffel (nicht aus dem Garten)
  • 1 Frühlingszwiebel (nicht aus dem Garten)
  • einige Blätter Mangold
  • 3 Möhren, wenn möglich verschiedenfarbig (ich hatte rote, gelbe und orangene gesät)
  • Mini-Romatomaten aus dem Garten
  • 2 EL Joghurt
  • 2 EL Ziegen- oder einen anderen Frischkäse
  • 1 Portion Himbeervinnaigrette
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Die Rote Bete ca. 40 Minuten kochen, etwas abkühlen lassen und schälen. Mit einem Melonenkugelausstecher oder einem Espressolöffel aushöhlen. Die Kugeln für den Salat beiseite legen.

Die Bete in eine Auflaufform setzen, mit dem Frischkäse füllen.

Möhren, Süßkartoffel und Frühlingszwiebel putzen, gegebenenfalls in gleichgroße Stücke schneiden. Diese Mischung salzen und pfeffern und mit Olivenöl beträufeln.
Bei 180 °C Umluft im vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen.

Das Gemüse vor und nach dem Backofen.

 

 

Den Mangold fein schneiden. In etwas Olivenöl andünsten, mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Zum Schluss den Joghurt unterrühren und nicht mehr kochen lassen.

Für den Salat die Rote-Bete-Blätter, die ausgehöhlten Betestücke, sowie die Romatomätchen – falls nötig halbiert – in eine Schüssel geben und mit der Himbeervinaigrette beträufeln.

Alles zusammen anrichten.

Gefüllte Riesenzucchini mit Tomatenragout und kleinem Tomatensalat

 

 

 

 

 

 

 

Zwei weitere Riesenzucchini sprangen mich vorletztes Wochenende aus den Hochbeeten an. Die beiden Gurken sind Beiwerk, die mal zwischendurch in einem Salat oder auf einem Frischkäsebrot verschwinden. Außerdem bekommen die Romakirschtomaten langsam Farbe und schmecken auch orange schon herrlich sonnengereift und süß.

Die große rechte Zucchini (1,2 kg) legte ich zur weiteren Verwertung in den Kühlschrank, während die kleinere zu einem leckeren Abendessen für zwei verarbeitet wurde:

Weiterlesen

Selbstgemachtes Schlemmerfilet mit Kartoffel-Gurkensalat

Seit Mitte Juli hat uns die Hitzewelle voll im Griff. Am liebsten ist mir da kalte Küche oder aber ich lasse den Backofen alleine vor sich hin wurschteln und halte mich derweil aus der Küche raus.

So gab es unter anderem meinen Lieblingskartoffelsalat (halbes Rezept) mit einem leckeren Schlemmerfilet.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 400 g Seelachsfilet
  • 100 g Butter
  • 100 g Paniermehl
  • Meersalz
  • weißer Pfeffer aus der Mühle
  • Zitronenschale und etwas -saft
  • Kräuter nach Wunsch; ich konnte mich im Garten mit Dill, Petersilie, Estragon und Schnittlauch bedienen

Zubereitung:

Den Seelachs in zwei gleich große Teile schneiden und in eine leicht gebutterte Auflaufform legen.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Gartenkräuter möglichst fein hacken, mit weicher Butter und Paniermehl gründlich vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken und auf dem Fisch verteilen.

Circa 30 Minuten im Ofen garen, zum Schluss – wenn vorhanden – kurz unter den Backofengrill schieben.

Mit dem Kartoffelsalat anrichten, diesen mit Dill- und Schnittlauchblüte verziehen.

Sieht das nicht lecker aus. Glaubt mir, das schmeckt besser als jedes Schlemmerfilet vom Käpt’n oder anderen Anbietern und Ihr bestimmt, was drin ist und Ihr Eurem Körper zumutet zuführt.