Archiv der Kategorie: Aufläufe, Gratins, Überbackenes

Die kulinarische Weltreise: Oostends Vispannetje – Ostender Fischpfännchen (Belgien)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Mit unserem Reiseleiter Volker von Volker mampft sind wir bereits ab März auf einer kulinarischen Weltreise. Im November verschlägt es uns nach Belgien.

Woran denkt man, wenn man Belgien mit Essen in Verbindung bringt? Natürlich Schokolade, Waffeln, dicke Fritten und Bier… Aber Belgien hat viel mehr zu bieten, wie wir in verschiedenen Urlauben oder verlängerte Wochenenden, vor allem in Flandern, feststellen konnten.

Erst im Mai dieses Jahres hatte es uns für eine Woche nach De Haan an der Nordseeküste verschlagen.

Während des Urlaubs habe ich nicht nur ein belgisches Kochbuch von Jeroen Mues erworben, sondern auch das heutige Gericht kennenlernen dürfen.

In seinem Buch habe ich es leider nicht gefunden, weil Jeroen Mues, ähnlich wie Jamie Oliver oder Tim Mälzer natürlich auch viel international kocht. Seine Gerichte stellt er in der Fernsehsendung Dagelijkse Kost (Tägliches Essen) vor und auf der dortigen Webseite habe ich die Anleitung dann gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Fischgratin (linkes Foto), denn etwas anderes ist das Oostends Vispannetje nicht, habe ich in Ostende selbst gegessen.

Der Göga hatte am letzten Abend die etwas feinere Version (rechtes Foto) in einem Restaurant in De Haan.

Und so sah schließlich mein Ergebnis aus:

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Blog-Event CXLVI: Mac & Cheese – aber anders

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Blog-Event CXLVI - Mac & Cheese, aber anders (Einsendeschluss 15. Oktober 2018)

Bei Zorra gibt es ein neues Blog-Event, das 146ste um genau zu sein, zu dem sich Susanne von Magentratzerl abgewandelte Versionen des amerikanischen (Fast Food-)Klassikers Mac & Cheese wünscht. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, nur Pasta und Käse sollen im Gericht vorkommen.

Ich komme dann mal mit einer kleinen Luxusvariante um die Ecke und gebe zu den klassischen Mac & Cheese TK-Blattspinat (leider hatte ich wider Erwarten keinen frischen Spinat bekommen, obwohl der jetzt eigentlich Saison hat, bekommen) und Shrimps. Etwas abgespeckt habe ich das ganze, indem ich die Béchamel statt mit Milch mit Gemüsebrühe gemacht habe, aber ich glaube die Menge von über 200 g Käse relativiert das ganze dann doch wieder. *grins*

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Ein Essen aus dem Garten

 

Eine meiner vielen wunderbaren Ernten im vergangenen Sommer. Letzten August hatte ich Rote Bete, Mangold, Möhren und Tomaten.

Daraus ergab sich ein herrliches Solomittagessen aus dem Backofen.

Ihr könnt die Zutaten natürlich nach Angebot im eigenen Garten oder auf dem Markt austauschen.

 

Zutaten für ein reichliches Solomittagessen:

  • 1 Rote Bete
  • Rote-Bete-Blätter
  • 1 Süßkartoffel (nicht aus dem Garten)
  • 1 Frühlingszwiebel (nicht aus dem Garten)
  • einige Blätter Mangold
  • 3 Möhren, wenn möglich verschiedenfarbig (ich hatte rote, gelbe und orangene gesät)
  • Mini-Romatomaten aus dem Garten
  • 2 EL Joghurt
  • 2 EL Ziegen- oder einen anderen Frischkäse
  • 1 Portion Himbeervinnaigrette
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Die Rote Bete ca. 40 Minuten kochen, etwas abkühlen lassen und schälen. Mit einem Melonenkugelausstecher oder einem Espressolöffel aushöhlen. Die Kugeln für den Salat beiseite legen.

Die Bete in eine Auflaufform setzen, mit dem Frischkäse füllen.

Möhren, Süßkartoffel und Frühlingszwiebel putzen, gegebenenfalls in gleichgroße Stücke schneiden. Diese Mischung salzen und pfeffern und mit Olivenöl beträufeln.
Bei 180 °C Umluft im vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen.

Das Gemüse vor und nach dem Backofen.

 

 

Den Mangold fein schneiden. In etwas Olivenöl andünsten, mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Zum Schluss den Joghurt unterrühren und nicht mehr kochen lassen.

Für den Salat die Rote-Bete-Blätter, die ausgehöhlten Betestücke, sowie die Romatomätchen – falls nötig halbiert – in eine Schüssel geben und mit der Himbeervinaigrette beträufeln.

Alles zusammen anrichten.

Gefüllte Riesenzucchini mit Tomatenragout und kleinem Tomatensalat

 

 

 

 

 

 

 

Zwei weitere Riesenzucchini sprangen mich vorletztes Wochenende aus den Hochbeeten an. Die beiden Gurken sind Beiwerk, die mal zwischendurch in einem Salat oder auf einem Frischkäsebrot verschwinden. Außerdem bekommen die Romakirschtomaten langsam Farbe und schmecken auch orange schon herrlich sonnengereift und süß.

Die große rechte Zucchini (1,2 kg) legte ich zur weiteren Verwertung in den Kühlschrank, während die kleinere zu einem leckeren Abendessen für zwei verarbeitet wurde:

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Selbstgemachtes Schlemmerfilet mit Kartoffel-Gurkensalat

Seit Mitte Juli hat uns die Hitzewelle voll im Griff. Am liebsten ist mir da kalte Küche oder aber ich lasse den Backofen alleine vor sich hin wurschteln und halte mich derweil aus der Küche raus.

So gab es unter anderem meinen Lieblingskartoffelsalat (halbes Rezept) mit einem leckeren Schlemmerfilet.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 400 g Seelachsfilet
  • 100 g Butter
  • 100 g Paniermehl
  • Meersalz
  • weißer Pfeffer aus der Mühle
  • Zitronenschale und etwas -saft
  • Kräuter nach Wunsch; ich konnte mich im Garten mit Dill, Petersilie, Estragon und Schnittlauch bedienen

Zubereitung:

Den Seelachs in zwei gleich große Teile schneiden und in eine leicht gebutterte Auflaufform legen.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Gartenkräuter möglichst fein hacken, mit weicher Butter und Paniermehl gründlich vermischen. Mit den Gewürzen abschmecken und auf dem Fisch verteilen.

Circa 30 Minuten im Ofen garen, zum Schluss – wenn vorhanden – kurz unter den Backofengrill schieben.

Mit dem Kartoffelsalat anrichten, diesen mit Dill- und Schnittlauchblüte verziehen.

Sieht das nicht lecker aus. Glaubt mir, das schmeckt besser als jedes Schlemmerfilet vom Käpt’n oder anderen Anbietern und Ihr bestimmt, was drin ist und Ihr Eurem Körper zumutet zuführt.

Hähnchenschenkel mit Pimentón de la Vera auf Gemüsebett

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Am zweiten Maiwochenende ging es in den Urlaub und Vorräte wollten wegverarbeitet werden.

Ich checkte die Tiefkühle und fand zwei ordentliche Kikok-Hähnchenschenkel. Außerdem mussten Kartoffeln, Tomaten, Möhren, Gemüsezwiebel und Paprikaschote verarbeitet werden. Ebenfalls fanden sich noch eingefrorene Gartenbohnen aus dem letzten Jahr. Das Essen für den Feiertag (Christi Himmelfahrt) war gerettet.

Inspiriert von diesem Rezept von Sina, der Giftigenblonde, habe ich dieses Ofengericht kreiert.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Hähnchenschenkel
  • Pimentón de la Vera
  • Salz
  • Olivenöl
  • Gemüsereste nach Wunsch (siehe oben)
  • Meersalzmischung mit mediterranen Kräutern

Zubereitung:

Die Hähnchenkeulen mit Pimentón und Salz marinieren.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. in einer leicht geölten Auflaufform verteilen. Mit dem Meersalz bestreuen.

Die Hähnchenschenkel obenauf legen und ca. 40 Minuten garen.

Die Haut ist wunderbar knusprig geworden. Das Gemüse war durch den ausgetretenen Fleischsaft auch sehr aromatisch geworden.

Vom Gemüse war noch so viel übrig, dass wir am nächsten Tag mit drei Eiern – die natürlich auch am besten noch verbraucht werden sollten – noch eine leckere Tortilla (in etwa nach diesem Rezept) machen konnten.

Nachdem wir unsere Katze Gina in die Katzenpension gebrach hatten, machten wir uns Freitag noch auf den Weg, zunächst nach Bonn.

Da wir auch dort nich ohne Essen blieben, werde ich nach und nach vom Urlaub berichten.

Gemüse unter der Püreehaube

Möhren, Porree, Brokkoli und Blumenkohl (TK-Fund) unter einer goldgelben cremigen Kartoffel-Pastinakenpüreehaube gab es Sonntag vor zwei Wochen bei uns. Der GöGa hatte sich mal wieder Gemüseauflauf gewünscht, rümpfte aber die Nase, als ich sagte, ich hätte gerne Kartoffeln statt Nudeln mit im Auflauf. Ob denn Kartoffelpüree als Haube okay sei… wurde abgenickt. In der Annahme ich hätte noch genügend Kartoffeln, hatte ich vom Einkaufen keine mitgebracht. So musste ich sie mit Pastinake mischen, was besonders köstlich wurde.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 1 Brokkoli
  • 2 Möhren
  • ca. 1/2 Blumenkohl (ich hatte noch ein paar Röschen im TK)
  • 2 dünne Stangen Lauch
  • 2 faustgroße Kartoffeln
  • 1 dicke Pastinake
  • 100 g geriebener Gouda
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 50 g Butter + etwas zum Fetten der Auflaufform

Zubereitung:

Zunächst für das Püree Kartoffeln und Pastinake waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Knapp mit gesalzenem Wasser bedecken, aufkochen und sehr weich kochen.

Das restliche Gemüse waschen, putzen, schälen und wie folgt vorbereiten:

Die Möhren quer halbieren und längs vierteln. Den Brokkoli vom Strunk befreien, in Röschen schneiden. Falls Ihr frischen Blumenkohl nehmt, ebenso verfahren. Vom Lauch die dunkelgrünen Enden abschneiden und die hellen Stücke längs halbieren, unter fließendem Wasser waschen und in 1 cm breite Halbringe schneiden.

Etwa 10 g Butter in einer Pfanne zerlassen, Lauch und Möhren kurz darin anbraten. Das restliche Gemüse kann roh in den Auflauf.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Eine Auflaufform mit wenig Butter ausfetten und das Gemüse hineinfüllen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Sobald Kartoffeln und Pastinaken weich sind, Wasser abgießen, 40 g Butter zugeben und stampfen. Den geriebenen Käse zugeben und jetzt mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Das Püree über dem Gemüse verteilen und im Backofen ca. 30 – 40 Minuten goldgelb überbacken.

Das war ein sehr feines vegetarisches Abendessen. Ihr könnt das Gemüse natürlich ganz nach persönlichen Vorlieben austauschen.

Spinat-Lachs-Lasagne mit frischen Nudelplatten

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Diese Lasagne gab es ja schon öfter bei uns (hier oder auch hier), aber noch nie mit selbst gemachten Nudelplatten. Gekaufte Nudelplatten werden nunmehr nur noch eine Notlösung sein, so gut haben die selbst gemachten geschmeckt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1/2 Rezept Nudelteig mit Hartweizengrieß
  • 500 g Blattspinat
  • ca. 160 g Lachfilet (Rest von dem Paket, das ich für die Mango-Caprese brauchte)
  • 1 Becher Saure Sahne
  • 1 Schalotte
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Weizenmehl
  • 100 ml Wasser oder Weißwein
  • 200 g geriebener Käse, hier: Gouda
  • 1 Auflaufform pro Person

Zubereitung:

Zunächst den Nudelteig vorbereiten und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Sauce den Spinat von welken Blättern befreien, gründlich waschen und etwas trocken schleudern.

Schalotte und Knoblauchzehe fein hacken. Lachs würfeln.

Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerer Temperatur erhitzen, Knoblauch und Schalotten mit Mehl andünsten. Mit der Flüssigkeit ablöschen, Spinat zugeben und unter Rühren zusammenfallen lassen. Saure Sahne zugeben und die Sauce pikant abschmecken. Zur Seite stellen.

Mit Hilfe des Nudelaufsatzes der Küchenmaschine nach und nach dünne Nudelplatten in der Größe der Auflaufform herstellen. Bei uns ergab der Teig genau 6 Platten.

Zunächst eine dünne Schicht Sauce in die Auflaufformen geben, dann eine Nudelplatte hineingeben. Lachswürfel unter die Spinatsauce rühren und über der unteren Nudelplatte verteilen.

So fortfahren, bis man mit einer dünnen Saucenschicht endet.
Wir hatten dann drei Schichten pro Auflaufform.

Zum Schluss mit dem Käse bestreuen und 30 – 40 Minuten im auf 180 °C vorgeheizten Backofen überbacken.

Nachgekocht: Lothringer Auflauf

Gefunden hatte ich das Rezept über den Umweg einer Facebook-Kochgruppe hier. Geschmeckt hat der Auflauf nicht schlecht, aber mir war er deutlich zu fleischlastig, so dass auf jeden Fall noch einen frischen grünen Salat als Beilage brauchte.

Und was an dem Auflauf lothringisch ist, hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen. Trotzdem kommt hier das Rezept für 2 Personen:

  • 250 g gemischtes Bio-Hackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Butterschmalz
  • 4 EL Tomatenmark
  • 1 Knoblauch
  • 250 ml trockener Rotwein
  • Salz
  • Chilisauce (Tabasco)
  • 2 Zweige Thymian
  • 120 g Bandnudeln
  • 4 EL Petersilie
  • 1/2 Becher Sahne
  • Butterflöckchen
  • 100 g Parmesan

Zubereitung:

Zunächst die Nudeln in siedendem Salzwasser kurz ankochen und dann im warmen Wasser gar ziehen lassen.

Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe fein hacken, Thymian von den Zweigen zupfen, Petersilie hacken, Parmesan fein reiben.

In einer heißen Pfanne Zwiebeln und Hackfleisch im Butterschmalz anrösten. Tomatenmark und Knoblauch zugeben und unter Rühren weiter rösten. Mit Rotwein ablöschen, Salz, Chilisauce und Thymian zugeben und ca. 20 Minuten einkochen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Petersilie und einen Schuss Sahne in die Hackmischung rühren, die abgegossenen Nudeln zugeben und vermischen. In eine leicht gefettete Auflaufform füllen. Die Sahne angießen, mit Parmesan bestreuen und ein paar Butterflöckchen obenauf verteilen. In 20 – 30 Minuten goldbraun backen.

Wie gesagt, das Rezept versprach irgendwie mehr, als das fertige Gericht hergab.

 

Update: Bog-Event CXXXVII – Zurück zu den Wurzeln

Das Event von Eva (Evchen kocht) bei Zorra ist auch schon wieder Geschichte. Hier kommt die Zusammenfassung.

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