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Ein drittes Rezept habe ich noch von meiner virtuellen Rundreise durch die USA mitgebracht. Nach dem Succotash, einem nachempfundenen Rezept der Ureinwohner und einem New York Cheesecake nach Cynthia Barcomi, bringe ich noch ein Rezept der Ureinwohner mit:
Es gibt sozusagen indianische Müesliriegel, die ich zum besseren Aufbewahren in Kraftkugeln verwandelte. Doch dazu später mehr.
Das Rezept für Pemmican habe ich wiederum auf der Seite USA kulinarisch gefunden. Hier heißt es, dass die Pemmican gerne zur Jagd mitgenommen wurde und ursprünglich auch noch Schmalz und Trockenfleisch enthielt. Diese zwei Zutaten kommen im Rezept nicht vor, welches ich noch mal etwas abgewandelt habe:
Zutaten für ca. 16 Riegel bzw. Kugeln:
- 1 Tasse Rosinen
- 1 Tasse Cranberrys (statt Datteln, die es m. E. in Nordamerika nicht gab)
- 1 Tasse gemischte Nusskerne
- Honig
Zubereitung:
Alle Zutaten außer dem Honig in der Küchenmaschine durchhacken (Bild 1).
Dann so viel Honig dazugeben, dass die Masse buchstäblich formbar zusammen klebt. (Bild 2).
Statt der im Originalrezept erwähnte geölte Fettpfanne habe ich Silikonformen für Müesliriegel genommen, die es vor einiger Zeit mal beim namhaften Kaffeeröster gab.
Diese habe ich mit Backpapier abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank gelassen.
Leider lösten sich die Riegel nicht so einwandfrei und ganz aus aus der Form wie gewünscht. Mehr Honig hätten die Riegel aber nicht vertragen.
Sie waren schon so sehr süß. Eventuell versuche ich es noch mal mit Ahornsirup, der ja sicher noch besser zu den Zutaten, die den Ureinwohnern zur Verfügung stand, passt als Honig.
Da ich ja auch nicht ganz auf den Kopf gefallen bin, habe ich die Riegel zu Kugeln geformt und in Getreideflocken gewendet. So halten sie gut zusammen und man kann sie gut mitnehmen.
Die Kugeln habe ich auf Pralinée- oder Muffinpapierchen gelegt, um sie in einer Blechdose gut aufbewahren zu können.
Unsere kulinarische Weltreise startete im März in Italien, führte uns im Folgemonat auf die Philippinen, um dann über Kroatien (2. Abschnitt) in die USA zu reisen.
Im Juli geht die Reise weiter nach Thailand.
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Ja, das mit dem Schmalz und dem Trockenfleisch braucht man nicht wirklich, wenn man nicht auf die Jagd geht 😉
Wohl wahr. Stelle ich mir auch nicht unbedingt so schmackhaft vor mit Trockenfrüchten. 😉
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Dieser indianische Müsliriegel kling interessant! Lieben Gruß Sylvia
Ja, sehr lecker, aber eine Kalorienbombe, also nur in kleinen Dosen zu empfehlen. Als Powersnack zwischendurch.
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