Archiv für den Monat: Oktober 2016

Rindfleisch in Meerrettichsauce

meerrettichfleisch

Von dem Riesenpott Rinderbrühe für meine Graupensuppe hatte ich die größeren Fleischstücke von den Beinscheiben sowie etwa einen halben Liter Brühe, bevor sie zur Graupensuppe wurde, für das sonntägliche Abendessen zur Seite gestellt.

Von und mit der Brühe habe ich eine sehr leckere Meerrettichsauce (mit Meerrettich aus dem Vorrat) gekocht. Dazu gab es einfach Salzkartoffeln und den Rest meiner eingelegten Senfgurken. Weiterlesen

Einkochen: Graupeneintopf

Am Samstag vor zwei Wochen habe ich etwa 3 Liter Graupensuppe auf Basis von selbst gemachter Rindfleischsuppe gekocht. Als unsere abendlichen Portionen und ein Rest für mich für den folgenden Montag abgezogen waren, blieben ca. 2 Liter zum Einkochen übrig.

Durch die Gelatine aus den Markknochen (Beinscheibe) hatte ich am Folgetag fast so etwas wie Sülze im Topf. Ich habe die Suppe dann noch mal auf 100 °C erhitzt, heiß in acht 250 ml-Weckgläsern eingefüllt und im Dampfgarer bei 100 °C 120 Minuten eingekocht.

Die Gläser und Deckel hatte ich vorher ebenfalls im Dampfgarer bei 100 °C sterilisiert – ohne Timer, einfach bis dass ich sie brauchte. Die Gummiringe legt man bis zum Gebrauch in warmes Essigwasser. Beim Einfüllen ist auf peinlichste Sauberkeit zu achten, vor allem der Rand muss absolut sauber sein. Dieses Mal sind alle Gläser geschlossen geblieben, und ich konnte sie beschriftet ins Vorratsregal im Keller bringen.

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Blogevent – Meine Lieblingssuppe

kochfokus.de Blogevent "Meine Lieblingssuppe"
Über Sina, die Giftige Blonde, bin ich auf dieses Event bei Kochfokus aufmerksam geworden.

Wie Gabi ganz richtig feststellt, hat jeder mindestens eine Lieblingssuppe und wie sie ebenfalls feststellt, kommt das Rezept sicher schon irgendwo in den Blog-Archiven vor, weshalb sie es auch Quatsch findet, die Lieblingssuppe neu zu erfinden. Es kann also aus den Archiven gekocht werden, einzige Bedingung: die Suppe darf noch an keinem anderen Blogevent teilgenommen haben.

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Das hat meine Graupensuppe in der vegetarischen Form allerdings schon, weshalb ich sie noch einmal neu interpretiert und gekocht habe: nämlich auf Grundlage einer Rinderbrühe aus Beinscheiben und in so großen Mengen, dass ich insgesamt 2 Liter einkochen konnte. Weiterlesen

Schwarzer Heilbutt mit Steinpilz-Kartoffelstampf

schwarzerheilbutt_steinpilzpuereeIch hänge mit dem Bloggen wieder mal total hinterher, trotzdem möchte ich Euch eines unserer leckeren Abendessen nicht vorenthalten. Sieht das nicht gut aus? Seit ich den GöGa davon überzeugen konnte, dass wir unseren Fisch frisch im Fischgeschäft kaufen, gibt es fast jedes Wochenende sehr feinen Fisch, wie diesen Schwarzen Heilbutt.

Dazu gab es einen Kartoffelstampf, der mit einer köstlichen Pilzbutter und getrockneten (eingeweichten) Steinpilzen aromatisiert wurde.

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Zwei Mal Sonntagsfrühstück

fruehstueck_lachsAn einem Sonntag hatten wir Bio-Lachs von Rewe, der wirklich in einem Klump aus der Packung kam. Immerhin haben meine selbst gemachten Dips geschmeckt.

In dem Töpfchen mit dem gelben Löffel ist eine Mischung aus Frischkäse, etwas Joghurt und jeder Menge Meerrettich und im Töpfchen mit dem grünen Löffel Frischkäse mit Senf und ganz viel Dill.


ruehrei_forelleEine Woche später gab es Rührei mit sehr leckeren wacholdergeräucherten Forellenfilets und wiederum einer Meerrettichcrème aus Frischkäse mit dem selbstgeraspeltem und eingefrorenen Meerrettich

Dreigangmenü an einem ganz normalen Sonntag

Vorspeise, Hauptgericht und Dessert gibt es bei uns äußerst selten, nicht mal an Feier- oder Geburtstagen, aber da ich noch zwei Portionen von der Westfälischen Götterspeise und Brokkolicrèmesuppe im Tiefkühler hatte UND außerdem an einem sogenannten Spontanduell teilnehmen wollte, habe ich es mal getan.

brokkolicremesuppe

Zur Vorspeise gab es also ein Brokkolicrèmesüppchen mit ein paar kleinen Brokkoliröschen, die ich fast immer in der Tiefkühle habe, drin. Sehr lecker.

 

 

 

 

 

gruenkohlcurry_entenbrustZur Hauptspeise gab es das Grünkohl-Kartoffelcurry mit rosa gebratener Entenbrust.

 

 

 

 

westfaelische_goetterspeise01Und der Nachtisch: die superleckere Westfälische Götterspeise mit Sahne, gerösteten Pumpernickelbröseln und karamelisierten Kirschen.

 

 

Grünkohl-Kartoffelcurry mit Entenbrust

gruenkohlcurry_entenbrust

Das Rezept für das Grünkohl-Kartoffel-Curry habe ich schon vorgestellt. Statt des Räuchertofus habe ich dieses Mal echten durchwachsenen Räucherspeck genommen, da es ja sowieso Fleisch als Beilage gab.

Dafür die Haut der Barbarieentenbrust (ca. 350 g) kreuzweise einritzen. Auf beiden Seiten nur salzen und pfeffern und mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne mit backofengeeignetem Griff legen. Die Temperatur auf höchste Stufe schalten und das Fett ausbraten lassen. Dabei wir die Haut schön knusprig.

Den Backofen auf 150 °C Umluft aufheizen.

Die Entenbrust umdrehen und mit der Pfanne in den Backofen schieben. Während der Zubereitung des Currys ca. 30 Minuten rosa garen.

Die gegarte Entenbrust etwas ruhen lassen, dann in dünne Tranchen schneiden und neben dem Curry anrichten.

Spaghetti Alio Olio e Peperoncini

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Ein schneller Klassiker aus der italienischen Küche – ideal für ein Soloessen.

Zutaten für 1 Portion:

  • Spaghetti – Menge: was locker zwischen Daumen und Zeigefinger 👌🏼 passt
  • 1 TL Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Chili
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Handvoll Rucola
  • 2 Kirschtomaten
  • 2 TL Parmesan, vom Stück gehobelt

Zubereitung:

Spaghetti wie gewohnt in siedendem Salzwasser kochen.

Pinienkerne in einer trockenen Pfanne rösten, herausnehmen und zur Seite stellen.

Knoblauchzehe und Chili fein hacken. In 2 EL Olivenöl kurz andünsten, der Knoblauch sollte nicht dunkel werden. Eventuell mit etwas Nudelwasser ablöschen.

Rucola waschen, trockenschleudern, Kirschtomaten in Scheibchen schneiden.

Zum Anrichten die Spaghetti auf einem Teller anrichten. Würzöl und Pinienkerne darüber geben und gut durchmischen. Rucola, Tomatenscheiben und Parmesan darüber geben und servieren.

World Bread Day 2016

World Bread Day 2016 (October 16) Dieser internationale Tag des internationalen Brotes findet dieses Jahr am 16. Oktober statt.

Einmal mehr fungiert Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf als Gastgeberin dieses Events, das bereits seit 2006 jährlich stattfindet.

Da mir seit einiger Zeit ein Brot im Kopf herum spukte, das ich mal selber backen wollte, habe ich beschlossen mitzumachen.

 

Eins vorweg: als absolut gelungen würde ich mein Ergebnis jetzt nicht bezeichnen, weil es etwas „krüppelig“ und „knochenhart“ geworden ist. Aber der Geschmack ist 1A, und ich werde es bestimmt noch mal versuchen.

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Westfälische Götterspeise

Ihr habt ja gesehen, wie suboptimal mein Pumpernickelbackversuch zum World Bread Day ausgegangen ist. Aber wegwerfen muss ich das Brot deshalb noch lange nicht. Denn mit Pumpernickel lassen sich auch feine Süßspeise herstellen.

westfaelische_goetterspeise01Das Rezept für die Westfälische Götterspeise habe ich aus dem Kochbuch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul und Katharina Seiser (g.), das bei Brandstätter erschienen ist.

Es ist in der Tat original westfälisch und stammt aus einer Zeit, als die Götterspeise aus der Tüte von dem westfälischen Apotheker aus Bielefeld, Herrn Dr. Oetker, noch nicht erfunden war.
Es gibt mehrere unterschiedliche Rezepte für die Westfälische Götterspeise, mit Äpfeln oder Kirschen, Quark oder Sahne, Pumpernickel ist jedoch jedes Mal bei den Zutaten mit dabei und kennzeichnet den westfälischen Charakter dieser Nachspeise.

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