Schlagwort-Archive: Lauchzwiebel

„Graupotto“ mit Möhren

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Dass wir Risotti-Fans sind, habe ich wohl schon mehrfach erwähnt. Dieses leckerer Reisgericht aus der italienischen Küche, das dort als Vorspeise bzw. als erster Hauptgang (primo piatto) serviert wird, kommt bei uns in vielerlei Varianten als Hauptspeise auf den Tisch (unten findet Ihr eine Liste).

Außer mit den typischen Reissorten wie Arborio, Vialone oder Carnaroli kann man ein risotto-ähnliches Gericht auch prima mit anderen Getreidesorten machen.

Bei uns wurde der Reis durch Graupten ersetzt, deshalb die Wortschöpfung „Graupotto“ und mit kleingewürfelten Möhren- und Apfelstückchen serviert.

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Koch mein Rezept (Sucuk-Pfanne mit Ei von Reiseschmaus)

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Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht bereits in die elfte Runde des von Volker mampft initiierten Blog-Wichtelns Koch mein Rezept.

Mir wurde dieses Mal der Blog Reiseschmaus von Felix zugelost.

Aus meinem Blog hat sich Simone von Zimtkringel die Süßsauer eingelegten Radieschen ausgesucht, die bei ihr natürlich ganz schwäbisch Süßsaure Radiesle heißen. Vielen Dank für die sehr lieben Worte.

Felix ist mir – soweit ich mich erinnere – bisher noch nicht begegnet. Um so schöner finde ich, dass ich mit meinem Tauschpartner einen jungen Mann Mitte 20 erwischt habe, der sich nicht nur fürs Kochen, sondern auch fürs Reisen begeistert und diese beiden Leidenschaften in seinem Blog vereint. Felix kommt aus Marburg in Hessen und blogt seit 2020. Sein Hauptaugenmerk liegt beim Kochen auf Gerichten, die schnell auf dem Tisch kommen, aber trotzdem mit frischen Zutaten sind.

Dabei ist von vegan und vegetarisch bis hin zu Rezepten mit Fleisch und Fisch alles dabei. Das finde ich wirklich toll und sagt mir und meinem GöGa sehr zu. Er war es auch, der sich das heutige Gericht, die Sucuk-Pfanne mit Ei ausgesucht hat.

Nachdem das Problem, im Kaff Sucuk zu bekommen, gelöst war, stand das köstliche Essen tatsächlich binnen kürzester Zeit auf dem Tisch.

Für uns war es die erste Begegnung mit Sucuk, bei der es sich um eine aus der Türkei stammenden Rohwurst handelt, die aber auch in anderen Ländern, vornehmlich des Balkans und der arabischen Welt Verwendung findet. Ich finde, dass sie geschmacklich eine gewisse Ähnlichkeit mit der spanischen Chorizo aufweist, aber vielleicht ist das auch nur Einbildung. In der Regel wird Sucuk, wie in diesem Gericht auch, warm gegessen, aber uns hat sie auch kalt aufgeschnitten auf dem Frühstücksbrot geschmeckt.

Sucuk-Pfanne mit Ei, ein paar frischen Tomaten und Fladenbrot
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Vegane Gemüsepfanne Steakhouse-Style

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Im Mai möchte die kleine Truppe von Leckeres für jeden Tag mal zeigen, dass – vielen Unkenrufen zum Trotz – vegan kochen und backen sehr schmackhaft sein kann.

Ich koche sowieso eigentlich fast täglich vegan oder vegetarisch, hin und wieder gönnen wir uns ein Stück Fleisch oder Fisch von guter Qualität, d. h. Bio-Fleisch und Fisch aus nachhaltiger Fischerei, was inzwischen immer schwieriger wird.

Schaut für Angerungen also gerne mal in meine Kategorie Vegetarisch und vegan.

Heute habe ich ein Gericht „auf der Pfanne“, das in unterschiedlichen Qualitäten unter dem Namen Western- oder Steakhousepfanne in jeder Tiefkühltruhe des Einzelhandels zu finden ist. Hin und wieder greifen wir ganz gerne bei der Firma Frosta zu.

Aber selber kochen klappt super und man kann nach eigenem Gusto mit Zutaten und Geschmäckern spielen.

Vegane Gemüsepfanne Steakhouse-Style mit Rotwein
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#wirrettenwaszurettenist: Rustipani mit Champignons

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Im Januar wird wieder gerettet, was uns die Lebensmittelindustrie so vorsetzt. Es geht um überbackene Toasts und Brote.

Ja, auch hier ist der Handel bestens ausgestattet. Ob „Bistro-Baguettes“ aus der Tiefkühltruhe oder überbackene Brotfladen in Bäckereiketten oder ähnlichem, man kann viel Geld für viele Zusatzstoffe ausgeben.

Ein überbackenes Brot, das wir einmal während einer Werbeaktion im Supermarkt probieren durften, ist das sogenannte Rustipani. Schlecht hat es nicht geschmeckt, aber das kann ich doch auch selber machen.

Zutaten für ein überbackenes Champignonbrot

Den Anfang macht das Brot: Dafür habe ich mein leckeres Sauerteigbrot im Gusseisentopf gebacken. Sobald wir uns zur Mitte vorgearbeitet hatten, habe ich zwei ca. 1 cm dicke Scheiben abgeschnitten und für die Rustipani zur Seite gelegt.

Den Belag könnt Ihr ganz nach Gusto wählen. Ich hatte noch Champignons (gemischte Pilze sind natürlich auch toll, aber mein GöGa isst nur Champignons), Lauchzwiebeln, Gouda und etwas Ricotta im Vorrat. Hier könnt Ihr auch Crème Fraîche oder Sauerrahm/Schmand nehmen.

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Koch mein Rezept (Wintersalat mit Rosenkohl von Münchner Küchenexperimente)

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Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Im Juni 2020 rief Volker von Volker mampft das große Blogwichteln ins Leben. Bei Koch mein Rezept wird dem eigenen Blog ein zweiter Blog zugelost, aus dem man sich ein Rezept zum Nachkochen aussuchen darf.

Gleichzeitig bekommt ein dritter Blog den eigenen zugelost und darf sich daraus ein Rezept zum Nachkochen aussuchen.

Die inzwischen neunte Runde führt mich zu Yvonne, genannt Wonnie von den Münchner Küchenexperimenten, die genau vor einem Jahr aus meinem Blog einen Selleriesalat mit Granatapfel und Feta zubereitet hat. Hier geht es zu meinem „Original“.

Wonnie ist Vegetarierin mit gelegentlichen Ausnahmen – genau wie ich. Angefangen hat es bei ihr mit vier vegetarischen Wochen „zur Probe“ im Jahr 2011, aus denen inzwischen zehn Jahre geworden sind.

Ihr Credo ist dabei: individuelle, einfache, alltagstaugliche Rezepte, die auch mal in die internationale Küche führen. Auch das ist eine Gemeinsamkeit. Deshalb ist die Auswahl an tollen Rezepten natürlich groß.

Da ich auch immer gerne auf saisonales Gemüse zurückgreife, habe ich mich für ihren wunderbaren Wintersalat – Warmer Rosenkohlsalat mit Walnüssen, (veganem) Parmesan und Granatapfeldressing entschieden.

Und dies war eine absolut gute Entscheidung!

Aus meinem Blog darf sich Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf ein Rezept aussuchen: Sie hat sich für meine Hasselbackkartoffeln entschieden und hat ihre Fächerkartoffeln im Airfryer zubereitet.

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Bami goreng mit selbst gemachten Mie-Nudeln

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Bei der fast alltäglichen Frage: „Was kochen wir heute?“ antwortete der GöGa „Ich hätte mal gerne wieder Nasi Goreng“. Ein Rezept ist schon im Blog, da wir aber in den Tagen davor schon relativ viel Reis hatten, schlug ich vor, die Variante mit Nudeln, also „Bami goreng“ zu machen. Der Vorschlag wurde abgesegnet und so überlegte ich, ob ich einfach Tagliatelle kaufen oder sie nach meinem Pastarezept ohne Ei selber machen sollte.

In Indonesien, wo Bami goreng herkommt, nimmt man natürlich keine italienische Pasta, sondern Mie-Nudeln. Die sollten sich doch selber machen lassen. Nach kurzer Web-Recherche (Was haben wir eigentlich in der prähistorischen Zeit ohne Internet gemacht?) fand ich dieses Rezept auf Indonesisch kochen. Na, das klang doch machbar, denn Weizenmehl Type 1050 hatte ich zufällig im Haus, denn der GöGa hatte sich beim Mehlkauf „vergriffen“.

Für zwei Portionen habe ich das Rezept halbiert und bin wie folgt vorgeganen:

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Nachgekocht: Pasta mit Lachs

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Dieses tolle Rezept habe ich mal wieder aus dem TV. Ich schaue ganz gerne diverse Kochsendungen auf RTL Living. Das heutige Rezept wurde unter Hensslers schnelle Nummer eingeblendet, das ich vom Bildschirm abfotografiert habe. Das Original ist mit vorgekochtem Reis, der GöGa hatte sich als Alternative Pasta gewünscht.

Fazit: Schnell gemacht und richtig gut.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Lachs
  • 150 g Penne (im Original: 1 Beutel gekochter Reis)
  • 1 Romanasalatherz (im Original: 1/2 Romanasalat)
  • 1 Lauchzwiebel (im Original: 1 rote Zwiebel)
  • 2 Flocken Butter
  • 1/4 rote Chilischote oder mehr nach Geschmack und Schärfe, in feinen Ringen
  • 10 Champignons, geviertelt
  • 200 ml Sahne
  • 1 Schuss Essig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst die Pasta wie gewohnt kochen, abgießen.

In der Zwischenzeit den Lachs in dünne Scheiben schneiden.

Salat und Zwiebel grob schneiden, in einer Pfanne mit einer Butterflocke ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Salat und die Zwiebeln mit der fertigen Pasta mischen. Den rohen Lachs obenauf legen. (Ich habe das ganze in eine große Schüssel – siehe Foto oben – gegeben und diese über das noch heiße Nudelwasser in den Topf gehängt, so dass alles warm bleibt.)

Die zweite Butterflocke in die Pfanne geben, Champginons und Chili ca. 2 Minuten braten. Mit Sahne und Essig ablöschen, kurz einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer (Vorsicht wegen der Chili!) abschmecken und über die Pastamischung geben. Dadurch gart der Lachs jetzt ganz leicht, bleibt aber noch schön glasig.

Asia-Schüsselchen „frei Schnauze“

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Ich hatte von den Peanutbutter Cookies noch Erdnussmus übrig, außerdem fristeten Möhren, Lauchzwiebeln, Champignons und Paprikaschoten in gelb und rot ein Dasein im Kühlschrank. Ein Päckchen Like Chicken von Like Meat war auch noch da. Reis ist sowieso immer im Vorrat, genau wie Knoblauch, Ingwer, Chili und diverse Gewürze und Pasten aus allen Himmelsrichtungen.

So gab es ein sehr gelungenes Asia-Gericht mit Jasminreis als leckere Restemahlzeit.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Paket Like Chicken von Like Meat (oder 1 kleine Hühnerbrust in feine Streifen geschnitten)
  • 2 EL Erdnussöl
  • 1/2 dicke Möhre, in dünnen schrägen Scheiben
  • je 1/4 gelbe und rote Paprikaschote, geschält, in Streifen
  • 4 große braune Champignons, je nach Größe geviertelt oder geachtelt
  • 4 Lauchzwiebeln, in ca. 1 cm langen Stücken, die Spitzen in feine Röllchen schneiden
  • 1 Stückchen Ingwer, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Stückchen Chilischote, fein gehackt (Menge nach Geschmack)
  • 1 TL Tamarindenpaste
  • 1 EL Ketjap Manis
  • 2 – 3 EL Erdnussmus mit Stückchen
  • 1 Romanaherz in Streifen
  • 1 Limette in Vierteln
  • 1 EL geröstete Erdnüsse
  • Spitzen der Lauchzwiebeln in Röllchen, alternativ Schnittlauchröllchen
  • 1 Tasse Jasminreis
  • etwas Kurkuma und Salz

Zubereitung:

Den Reis nach Eurer Lieblingsmethode mit etwas Kurkuma und Salz zubereiten. Bei mir geschah das wie immer im Dampfgarer.

Einen Esslöffel Erdnussöl in einem Wok erhitzen und das Like Chicken (bzw. die Hühnerbruststreifen) knusprig braten, herausnehmen und zur Seite stellen.

Den zweiten Esslöffel Öl in den Wok geben, Ingwer, Knoblauch, Chili bei niedriger Tempertatur glasig schwitzen. Das Gemüse zugeben und knackig dünsten. Erdnussmus unterrühren, mit Tamarindenpaste und Ketjap Manis abschmecken. So viel Wasser zugeben, dass die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Zum Schluss das Like Chicken (bzw. Hühnchenfleisch) zugeben.

Reis in eine Schüssel geben, die Wokmischung daneben geben und nach Wunsch bei Tisch mit Salatstreifen, Limettensaft, Erdnüssen und Frühlingszwiebelröllchen verfeinern.

Resteverwertung: Chinapfanne mit veganer Ente und Wokgemüse

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Von unseren veganen Asia-Pfannkuchen war noch reichlich vegane Ente, aber nicht mehr so reichlich Gemüse übrig. Gut, dass ich noch ein bisschen Gemüse im Vorrat hatte: Möhren, Frühlingszwiebel, Paprikaschote, Pak Choi und TK-Kaiserschoten. Daraus entstand im Handumdrehen ein leckeres Reste-Essen:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1/2 Tasse Basmatireis
  • Rest der veganen Entenbrust-/Gemüsestreifen vom Asia-Pfannkuchen
  • 1 Möhre, in Streifen
  • 2 Frühlingszwiebeln, das Weiße in Streifen, das Hellgrüne in Röllchen geschnitten
  • 1/2 Paprikaschote, geschält in Streifen
  • 1/2 Pak Choi, den Strunk in Streifen geschnitten, die grünen Blätter in grobe Stücke
  • ein paar TK-Kaiserschoten
  • 1 EL Öl
  • Hoisinpaste
  • Szechuanpfeffer
  • (vietnamesichen) Koriander, gehackt

Zubereitung:

Den Reis mit 1,5 Tassen Wasser und einer Prise Salz kochen – bei mir wie immer im Dampfgarer.

In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten, bis auf die Pak Choi-Blätter und dem Rest Enten-Gemüsemischung vom Vortag im heißen Öl im Wok knackig braten. Zum Schluss die Pak Choi-Blätter und die Reste zugeben und aufwärmen. Mit Hoisinpaste und Szechuanpfeffer abschmecken. Den Reis in Schälchen füllen und das Wokgemüse darauf geben. Nach Wunsch mit Koriander und/oder Frühlingszwiebelröllchen bestreuen.

Gebratenes Kartoffelpüree mit kalter Tomatensalsa

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Hier gab es mal wieder eine wunderbare Resteverwertung:

Den Anfang machte ein Chili sin carne – dieses Rezept halbiert und ohne Fleisch! – mit Kartoffelpüree. Mein GöGa hatte ordentlich Kartoffeln geschält und natürlich war dann Püree übrig.

Kartoffelsuppe war nicht so… Der GöGa ist eher nicht so der Suppentyp. Ich habe dann kurzerhand das Kartoffelpüree mit Gemüse aus dem Kühlschrankvorrat vermischt und in der Pfanne gebraten.

Da auch noch ca. eine halbe Portion Dosentomaten vom Chili übrig, aus der ich nebenbei noch eine einfache kalte Tomatensalsa machte. Dazu gab es noch einen Blattsalat mit Vinaigrette.

Es war wirklich superlecker!

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