Archiv der Kategorie: Blog-Events

Die kulinarische Weltreise: Ndizi na nyama – Eintopf mit Rindfleisch und grünen Bananen (Tansania)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Und weiter geht es mit Volker von volkermampft auf der kulinarischen Weltreise. Von Laos, unserem virtuellen Ziel im April geht es rund 7.800 Kilometer von Vientiane, der Hauptstadt von Laos nach Westen in die Hauptstadt von Tansania, Dodoma.

Das Land, das offiziell auf Swahili Jamhuri ya Muungano wa Tanzania, deutsch Vereinigte Republik Tansania heißt, liegt in Ostafrika am Indischen Ozean und grenzt an Kenia und Uganda im Norden, Ruanda, Burundi und die DR Kongo im Westen und Sambia, Malawi und Mosambik im Süden.

Bei Tansania denke ich als allererstes tatsächlich an die Serengeti und an das Kilimandscharo-Massiv mit Afrikas höchstem Berg, dem 5.895 Meter hohen Kibo.

Ich bin halt in einem Alter, in dem mir Filme wie Serengeti darf nicht sterben und Schnee am Kilimandscharo noch etwas sagen. 😉

Mehr zu Land und Leuten gibt es wie immer auf Wikipedia zu lesen.

Essen in Tansania ist neben der Swahili-Küche stark beeinflusst von der indischen, arabischen und auch der britischen Küche.

Mein heutiges Rezept habe ich auf der Seite Tansania.de gefunden. Dort findet Ihr viele interessante Informationen zu Urlaub in Tansania. (Werbung ohne Gegenleistung)

Der Titel Ndizi na nyama ist Swahili und heißt wörtlich übersetzt „Bananen mit Fleisch“, wobei ndizi für (Koch-)Bananen und nyama für Fleisch steht.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 – 350 g grüne (unreife) Bananen, geschält, in grobe Stücke geschnitten
  • 500 g Rindergulasch
  • 100 – 300 ml Hühnerbrühe (ich: Gemüsebrühe) – je nachdem, wie sehr die Flüssigkeit verkocht
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 2 gehackte Knoblauchzehe
  • 2 gehackte Tomaten (ich: Ochsenherz)
  • 2 EL Öl (ich: Erdnussöl)
  • TL Kumin
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Tomatenmark
  • 200 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer
  • optional: 2 TL gehackter frischer Koriander oder Erdnüsse

Zubereitung:

Öl in eine hohe Pfanne bzw. eine Cocotte geben, Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten.

Fleisch zugeben und ca. 3 Minuten anbraten.

Tomaten zugeben, Flüssigkeit etwas einkochen lassen. Zwei Drittel der Brühe, Kokosmilch, Tomatenmark und Gewürze zugeben.

Bananenstücke zugeben und sicher stellen, dass sie möglichst mit Flüssigkeit bedeckt sind.

Alles zum Kochen bringen und mit Deckel bei mitterer Hitze 30 Minuten köcheln lassen, bis Bananen und Fleisch durch sind. Eine Gabel sollte sich leicht in die Banane stechen lassen, ohne diese zum Auseinanderfallen zu bringen.

Während des Kochvorgang überprüfen, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist, sonst die restliche Brühe auffüllen.

Zum Servieren den Eintopf mit Koriander bestreuen. Dazu wird traditionell Ugali, ein fester Maisbrei gereicht. Es passen aber auch Chapati oder Reis als Beilage.

Da wir genug Eintopf für zwei Tage hatten, gab es ihn am ersten Tag mit Reis, am zweiten mit – leider nicht selbst gebackenen – Chapati.

Der Rindfleischeintopf mit grünen Bananen hat uns sehr gut gechmeckt, war er doch gewürztechnisch sehr fein abgestimmt. Die grünen Bananen waren auch überhaupt nicht süße, sondern dienten eher als Sättigungseinlage.

Grüne Bananen enthalten mehr resistente Stärke und Ballaststoffe als reife gelbe, was den Blutzuckerspiegel stabilisiert und die Darmgesundheit fördert.

Sie haben einen höheren Gehalt an Ballaststoffen und Kalium sowie weniger Zucker, was sie ideal für Diabetiker oder Abnehmwillige macht. Sie reifen zu Hause nach und schmecken fester sowie weniger süß und passen so hervorragend in ein herzhaftes Gericht.

Hier sammle ich Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Tom Kha Gai – Hühnersuppe mit Galgant und Kokosmilch (Laos)

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Ich habe länger überlegt, ob ich dieses Rezept für den Abstecher nach Laos, wohin es im April im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft geht, posten soll.

Denn eigentlich haben wir eine Kochbox von Konkrua (aus Thailand) verwendet. Bei der Suche nach Rezepten aus Laos habe ich herausgefunden, dass auch dort, speziell im Süden des Landes an der Grenze zu Thailand Tom Kha gegessen wird.

Da uns die Suppe richtig gut geschmeckt hat, nehme ich sie noch mit nach Laos.

Bei Konkrua sind alles Gewürze und Kräuter abgestimmt, es sind aber keine Fertiggerichte im herkömmlichen Sinne, denn gekocht wird ja immer noch mit frischen Zutaten. Enthalten sind Kokosmilch, Tom Kha-Currypaste, Fischsauce, getrocknete Kräutermischung und Palmzucker. So hat man alles, was man braucht, ohne sich zig Gewürze „auf Halde“ legen zu müssen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400 g Hühnerfleisch 
  • 200 g Champignons oder andere Pilze
  • 150 g Cherrytomaten
  • 400 ml Kokosmilch *)
  • 50 g Tom Kha-Currypaste *)
  • 30 ml Fischsauce *)
  • 40 g Palmzucker *)
  • 15 g getrocknete Kräutermischung *)
  • frischer Koriander, Chilischote, Limette, Frühlingszwiebelringe zur Deko
  • außerdem: 300 g Jasminreis, 240 ml Wasser

*) aus der Kochbox

Zubereitung:

Jasminreis nach Lieblingsmethode garen.

In der Zwischenzeit für die Suppe Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, Cherrytomaten halbieren, Champignons je nach Größe ebenfalls halbieren oder vierteln.

Hälfte der Kokosmilch zum Kochen bringen, Currypaste und Kräutermischung zugeben. Hühnerfleisch und das Wasser zugeben, auf kleiner Flamme garen.

Restliche Kokosmilch mit Cherrytomaten und Pilzen mit Palmzucker und Fischsauce zugeben und ein paar Minuten köcheln lassen.

Reis in Schalen geben, mit der Suppe auffüllen und mit Koriander, Chili und Limette dekorieren.

Hier geht es zu den Rezepten meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Kua Mee – Gebratene Nudeln aus Laos

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Im April geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal nach Südostasien und zwar in den einzigen Binnenstaat dort: Laos, offiziell – transkribiert – Sathalanalat Paxathipatai Paxaxon Lao, Demokratische Volksrepublik Laos auf Deutsch. Das Land grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar, hat etwa 7,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km²; Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane.

Wie so oft bei Ländern, die den Zusatz „demokratisch“ im Namen tragen, geht es auch in Laos leider alles andere als demokratisch zu. Immer wieder kommt es zu Menschenrechtsverletzungen. Mehr über Laos kann man auf Wikipedia nachlesen.

Kommen wir nun aber zur laotischen Küche, die von frischen Kräutern, scharfen Aromen und einfachen, regionalen Zutaten geprägt, dabei stark beeinflusst von thailändischer, vietnamesischer und französischer Küche (Laos gehörte neben Kambodscha und Vietnam zum ehemaligen französischen Protektorat Indochina.) ist.

Klebreis (Khao Niao) ist das immer präsente Nationalgericht, das gedämpft in Bambuskörben serviert wird.

Hauptzutaten der laotischen Küche sind Reis, Fisch aus dem Mekong, Gemüse, Chili, Limette, Koriander, Minze und Fischsauce. Mahlzeiten umfassen Reis, Suppe, Fleisch/Fisch und Dipsaucen, die von regionalen Varianten beeinflusst sind. Hauptsächlich in der Hauptstadt Vientiane gibt es noch Erinnerungen an die französiche Esskultur, wie z. B. Baguettes.

Auf Märkten findet man bunte Streetfood-Stände mit Grillfleisch und Salaten, die das Herz der laotischen Esskultur bilden.

Beliebte Gerichte sind u. a.

  • Laap (Larb): Hackfleischsalat (Huhn, Rind, Fisch) mit Kräutern, geröstetem Reis und Limette – pikant und erfrischend.
  • Tam Mak Hung: Grüner Papayasalat mit Chili und Fischsauce, ähnlich thailändischem Som Tam.
  • Sai Oua: Würzige Kräuterwurst aus Schweinefleisch, gegrillt.
  • Mok Pa: Gedämpfter Fisch in Bananenblatt.
  • Khao Piak Sen: Klebrige Reisnudelsuppe mit Schweinebrühe.
  • Khao Jee Pâté: Französisch inspiriertes Baguette-Sandwich mit Paté und Gemüse.

Süßspeisen mit Kokosmilch (z. B. Khao Tom Mat), Dips wie Jeow Bong und Bier wie Beerlao ergänzen das Angebot. Vegetarische Optionen sind machbar, Streetfood ist günstig und vielfältig.

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Blog-Event CCXXVIII – Köstliches China

Chǎo Miàn – Wokgemüse mit Nudeln

Blog-Event CCXXVIII - Köstliches China (Einsendeschluss 15. April 2026)

Es gibt ein neues Blog-Event bei Zorra im Kochtopf:

Dorotée von bushcooks kitchen sucht unter dem Motto Köstliches China nach tollen Rezepten aus dem Land der Mitte.

Meine Erfahrung mit der chinesischen Küche beschränkt sich zugegebenermaßen auf Gerichte der in Deutschland ansässigen Chinarestaurants. Als Kind habe ich die Besuche im einzigen ortsansässigen Chinarestaurant geliebt. Ich bin sicher, dass die angebotenen Speisen ziemlich eingedeutscht waren und so ist es vermutlich auch heute noch. Ich denke, die wenigsten Deutschen können sich mit Hühnerfüßen oder frittiertem Schweinedarm anfreunden.

Ich hatte zugegebenermaßen zuerst das Rezept und habe dann geforscht, ob das tatsächlich irgendwie chinesisch ist. Ja, ist es.

Gewoktes Gemüse mit Nudeln ist ein beliebtes Alltags- oder Streetfoodgericht und kommt – so meine Recherche – aus der Provinz Guangdong. Diese Angabe ist allerdings ohne Gewähr.

Uns hat es wunderbar geschmeckt und war superschnell gemacht, wenn man mal vom Schnippeln der Zutaten absieht.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Möhre/Karotte
  • 2 Stangen Sellerie
  • 1 dünne Stange Porree/Lauch
  • 1/4 (rote) Paprikaschote
  • 1 – 2 Champignon(s) oder andere Pilze nach Geschmack
  • 1 Bund grünen Spargel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 weiße Zwiebel
  • 2 – 4 EL Erdnussöl oder ein anderes hoch erhitzbares Pflanzenöl
  • 4 EL Reisessig
  • 3 EL Sojasauce
  • 250 g Mie-Nudeln
  • Koriander (ich hatte „nur“ vietnamesischen)
  • Erdnüsse
  • Srirachasauce oder ein anderer „Scharfmacher“ nach Wunsch

Zubereitung:

Zunächst das Gemüse in streichholzartige Streifen schneiden. Beim Spargel habe ich die Spitzen abgeschnitten und die Stangen quer und längs halbiert.

Zwiebel in Streifen schneiden, Knoblauch hacken.

Mie-Nudeln nach Packungsanweisung vorbereiten.

Erdnussöl im Wok erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln unter Rühren dünsten. Möhren-, Porree- und Selleriestreifen zugeben, anbraten. Dann Paprika, Champignons und Spargelstangen zugeben und so lange im Wok braten, bis das Gemüse gar, aber noch knackig ist.

Nudeln und Spargelköpfe zugeben und alles mit Essig und Sojasauce verrühren.

In Schüsseln oder auf tiefen Tellern anrichten, ein paar Spritzer Sesamöl darüber geben und nach Wunsch mit Erdnüssen, Koriander und „Scharfmacher“ servieren.

Ein paar – hoffentlich – authentische chinesische Rezepte habe ich im Rahmen der kulinarischen Weltreise schon gekocht und im Blog gesammelt:

Update: 20 wunderbare Rezepte sind zusammengekommen.

Die kulinarische Weltreise: Ensalada de Palmitos – Salat mit Palmherzen (Costa Rica)

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Wir sind mit Volker von volkermampft auf der Kulinarischen Weltreise in Mittelamerika, genau gesagt in Costa Rica angekommen. Am vergangenen Sonntag gab es bei uns ein sehr feinen Fisch in Knoblauchmarinade (Hier erfahrt Ihr auch noch ein bisschen mehr zu unserem Reiseziel im März.), den ich mit Reis und einem gemischten Salat mit Palmherzen serviert habe.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Dose Palmitos (Palmherzen) *)
  • 2 – 3 Hände Blattsalat oder gemischter Salat, gewaschen und gut getrocknet
  • 1 kleine Salatgurke, in Scheiben oder Halbmonde geschnitten
  • 1 Tasse Kirschtomaten oder 2 Tomaten, gewürfelt
  • 1/4 rote oder gelbe Paprikaschote, gewürfelt
  • 1 Avocado in Spalten
  • 1 Limette, davon der Saft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL frischer Koriander, gehackt (ersatzweise Petersilie)
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Palmherzen abgießen, kalt abspülen und in Scheiben oder Stücke schneiden.

Salatblätter waschen, trockenschleudern und auf einer Platte oder in einer Schüssel auslegen.

Gurke und Tomaten vorbereiten, Paprika/Tomate würfeln, alles auf den Salat geben und die Palmherzen darauf verteilen.

Für das Dressing Limettensaft, Olivenöl, gehackten Koriander, Salz und Pfeffer verrühren; nach Wunsch etwas Zucker zugeben.

Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben und alles locker mischen.

In Costa Rica serviert man statt des Limettendressings auch gerne einfach Mayonnaise (oder vegan mit Mandelmus oder mit Milch) zum Ensalada de Palmitos. Für die Variante hat mein GöGa sich entschieden; ich mochte den Salat mit dem Limettendressing sehr.

*) Palmitos/Palmherzen: Dabei handelt es sich um das Bildungsgewebe von Stamm und Blättern am oberen Ende einer Palme. [weiterlesen auf Wikipedia]

Ich habe die Palmitos als Konserve der Firma Feinkost Dittmann kaufen können und war ganz gespannt auf den Geschmack.

Ich sage mal so: Falls Ihr keine Palmherzen findet, nehmt einfach Schwarzwurzeln oder Spargel aus der Konserve, die Geschmäcker sind wirklich sehr ähnlich.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Pescado al Mojo de Ajo – Fisch in Knoblauchmarinade (Costa Rica)

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Im März geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal auf den amerikanischen Kontinent, genau gesagt nach Costa Rica (deutsch: Reiche Küste) in Mittelamerika.

Costa Rica liegt auf der Landenge, die Süd- und Nordamerika verbindet, und besteht aus einem schmalen, durchschnittlich 200 km breiten Landstreifen, der das Karibische Meer im Ost-Nordosten vom Pazifischen Ozean im Südwesten trennt. Das Land grenzt im Norden auf einer Länge von 309 km an Nicaragua und im Südosten auf einer Länge von 330 km an Panama. Die Hauptstadt, San José, liegt im Zentrum des Landes.

Was ich bemerkenswert finde, ist, dass die Armee 1948 zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft wurde und das Land fast seinen gesamten Strombedarf aus regenerativen Quellen gewinnt. Ökotourismus wird stark gefördert, rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz.

Die costaricanische Küche ist – wie viele andere Küchen Mittel- und Südamerikas – von verschiedenen Einflüssen geprägt. Die Küche der Ureinwohner mischt sich mit Zutaten und Gerichten, die die Spanier bei der Eroberung des Kontinents mitbrachten genauso wie durch die der schwarzen Sklaven, die aus Afrika nach ganz Amerika verschleppt wurden.

Bei meiner Suche nach auch bei uns in Deutschland halbwegs nachkochbaren Rezepten stieß ich z. B. auf das Arroz con Pollo (Reis mit Huhn), das ich eigentlich nachkochen wollte, bis ich feststellte, dass ich ein zwar veganes, aber im Prinzip identisches Gericht schon für unseren Abstecher nach Ecuador (Juli 2021) gekocht hatte.

Mehr zur costaricanischen Küche kann man auf der entsprechenden Wikipedia-Seite nachlesen.

Heute bringe ich Euch als erstes ein leckeres schnell gemachtes Fischgericht namens Pescado al Mojo de Ajo, also Fisch in Knoblauchsauce oder -marinade, dessen Rezept ich einmal mehr auf der Seite Nationalgerichte gefunden habe.

Die Marinade enthält Limettensaft, so dass der Fisch quasi – ähnlich wie bei Ceviche – vorgart. Er muss nur noch schnell durch die heiße Pfanne gezogen werden.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 frische Fischfilets (ich: Skrei, also Winterkabeljau) *)
  • 4 – 6 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Saft von 1 Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Frischer Koriander zum Garnieren

*) Im Originalrezept werden Schnapper oder Tilapia vorgeschlagen.

Zubereitung:

Knoblauchzehen in einer Schüssel **) mit Olivenöl, Limettensaft, Paprikapulver und Kreuzkümmel mischen.

Fischfilets in die Marinade legen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Falls Ihr Filets mit Haut habt, diese nach oben legen.

**) Ich nehme immer gerne eine verschließbare Vorratsdose, da man den Fisch darin gut mit der Marinade durchschütteln kann. Ich habe ihn nachmittags eingelegt und bis abends im Kühlschrank gelassen. So ist die Marinade schön eingezogen.

Pfanne erhitzen, die marinierten Fischfilets bei mittlerer Hitze für 3 – 4 Minuten je Seite braten oder die Filets auf der Hautseite scharf anbraten, die Hitze runtergegeln, Deckel auflegen und gar ziehen lassen.

Fisch mit Salz und Pfeffer würzen und mit gehacktem Koriander servieren (Habe ich leider vergessen.).

Hier sieht man schön, dass der Fisch perfekt gegart ist.

Als Beilage passen Reis und ein Salat, z. B. eine Ensalada de Palmitos.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Spaghetti mit Kürbis „Carbonara Art“

Am ersten Sonntag im März widmen wir von Leckeres für jeden Tag uns den neu interpretierten Klassikern.

Bei uns gab es schon vor ein paar Tagen dieses leckere Pastarezept, das der GöGa im Internet entdeckt hatte.

Die klassische Carbonara mit Guanciale, Pecorino romano und Ei wurde mit Kürbis und Sahne aufgewertet, weshalb ich den Zusatz „Carbonara Art“ verwende.

Die Sauce hat der Cookit für uns gemixt, man kann aber auch einen handelsüblichen Mixstab verwenden. Ich habe auch sonst ein paar Änderungen im Rezept vorgenommen, z. B. habe ich den Kürbis im Ofen gebacken, statt ihn in der Pfanne bzw. dem Topf gebraten.

Zutaten für 4 sehr reichliche Portionen:

  • 400 g Spaghetti
  • Salz
  • 1 Hokkaidokürbis (600 g)
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 80 g Bacon-Würfel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 3 Eier
  • 250 ml Sahne
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Servieren

Zubereitung:

Kürbis in Spalten schneiden und bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten im Backofen vorgaren. Kerne herauskratzen und Kürbis in Würfel schneiden. 300 g für die Sauce abwiegen, die restlichen Würfel zur Seite stellen.

In einer beschichteten Pfanne den Speck auslassen und zusammen mit den Zwiebelwürfeln braten.

Kürbis für die Sauce mit Gemüsebrühe pürieren, unter Rühren Eier und Sahne zugeben und in einem Topf ebenfalls unter Rühren auf mindestens 60 °C erhitzen. Ein weiteres Mal zu einer sämigen Sauce pürieren.

Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser al dente garen. Abgießen, dabei etwas Kochwasser zurückbehalten.

Speck-Zwiebel-Mischung zur Kürbissauce geben, mit der Pasta mischen, gegebenfalls noch etwas Kochwasser unterrühren. Je nachdem, wie stark der Bacon gesalzen ist, die Sauce mit Salz abschmecken.

Anrichten und mit den zurückbehaltenen Kürbiswürfeln und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Diese Pastavariante hat uns sehr gut geschmeckt, der Kürbis brachte eine schöne nussige Note mit und die Sauce war schön cremig. Nur war das Ganze durch Eier (ich habe schon eines weniger als im Originalrezept genommen) und Sahne (auch hier habe ich nicht die vollen 300 ml genommen) sehr mächtig geworden.

Beim nächsten Mal würde ich von allem, auch von der Pasta, deutlich weniger nehmen.

Jetzt bin ich gespannt auf die neu interpretierten Klassiker der Bloggerkolleg:innen:

Koch mein Rezept (Gelbes Thai Curry mit Like Chicken und Süßkartoffel von Der Reiskoch)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht in die 25. Runde von Koch mein Rezept, dem großen Foodblogwichteln, das Volker von volkermampft im Jahr 2020 ins Leben gerufen hat.

Dieses Mal wurde mir Jens‘ Blog Der Reiskoch zugelost, und ich muss sagen, ich war erst einmal erschlagen von der Vielfalt der Rezepte.

Aus meinem Fundus darf sich dieses Mal Sylvia von Brotwein bedienen.

Update: Offenbar war es wohl zu schwierig, innerhalb von drei Monaten eines von ca. 1.500 Rezepten in meinem Blog auszuwählen, nachzukochen und zu bloggen. Es kam auch keinerlei Nachricht, warum und wieso. Wenn ich an so einem Event teilnehme, dann nehme ich teil und wenn etwas dazwischenkommt – was immer passieren kann – dann gibt man dem Tauschpartner wenigstens Bescheid. 🙁

Doch nun erst einmal zu meinem „Gastgeber“: Jens ist irgendwann Ende der 70er Jahre in der Kurpfalz geboren und aufgewachsen, hat dann in Karlsruhe gelebt und ist seit August 2021 in Freiburg zu Hause.

Die Liebe zum Kochen hat er schon früh entdeckt, die Liebe zur asiatischen und hier insbesondere zur thailändischen Küche entstand auf einer dreimonatigen Reise durch Südostasien Ende 2002.

Jens Blog besteht seit 2011 und beinhaltet neben vielfältigen Rezepten aus aller Herren Ländern, wobei der Schwerpunkt trotz allem auf Asien liegt, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen und viel Wissenswertes rund ums Kochen.

Da der GöGa und ich der asiatischen Küche nicht abgeneigt sind, habe ich mich über dieses Los doch sehr gefreut. Gemeinsam haben wir uns für Gaeng Gari Fak Thong Sai Gai (แกงกะหรี่ฟักทองใส่ไก่) entschieden.

Wie immer musste ich mangels Möglichkeiten zum Zutateneinkauf improvisieren, so habe ich die „milde Thaichili“ durch Chilisauce, das Thai-Basilikum durch herkömmliches Basilikum und den Palmzucker durch Kokosblütenzucker ersetzt.

Außerdem habe ich statt Hähnchenfleisch Like Chicken von Like Meat genommen und leider gab es keinen Hokkaido, also haben ich Süßkartoffel genommen. Aber sonst habe ich mich haarklein ans Originalrezept gehalten 😉 und hoffe, dass Jens mir diese allzu freie Auslegung seines Rezeptes verzeiht!

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Die kulinarische Weltreise: Eintöpfe aus aller Welt -Lobio (ლობიო) – Rote-Bohnen-Eintopf mit Walnüssen (Georgien)

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Für das Sonderthema „Eintöpfe aus aller Welt“ im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft habe ich nach der Sopas mallorquinas noch einen leckeren, schnell gemachten (zufällig) veganen Eintopf aus Georgien. Dort waren wir im April 2020 schon einmal, und ich habe zwei Eintopfgerichte, allerdings jeweils mit Fleisch zubereitet: Tschanachi und Odschakhuri.

Nun also rote Bohnen und Walnüsse, die in Georgien in fast keinem Gericht fehlen dürfen.

Normalerweise bereitet man Lobio mit getrockneten Kidneybohnen zu, die über Nacht in Wasser eingeweicht und dann gekocht werden. Aus Bequemlichkeitsgründen habe ich auf vorgegarte Bohnen aus dem Glas zurückgegriffen, schreibe Euch aber das Originalrezept auf und füge meine Änderungen in Kursivschrift dazu.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 250 g getrocknete Kidneybohnen (ich: ca. 500 g vorgegarte Bohnen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80 g Gramm getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 2 EL Olivenöl
  • 0,5 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 0,5 TL Koriander (gemahlen)
  • 0,5 TL Chilipulver
  • 300 g stückige Tomaten (Dose)
  • 4 Stiele Koriander
  • 2 Stiele glatte Petersilie
  • 80 g Walnüsse
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Limettensaft
  • außerdem: Kartoffelstampfer

Zubereitung:

Bohnen in einem Sieb kalt abspülen. In einer Schüssel mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen.

Bohnen in ein Sieb abgießen. In einem Topf mit reichlich Wasser bedecken, langsam bei mittlerer Hitze mit halb geöffnetem Deckel aufkochen und ca. 1 Stunde bei kleiner Hitze sanft gar kochen. Die Bohnen in einem Sieb abgießen und dabei 500 ml vom Bohnenwasser auffangen.

Ich habe vorgegarte Bohnen auf einem Sieb abgespült und die 500 ml Bohnenwasser durch Gemüsebrühe ersetzt. Mir ist klar, dass das u. U. den Geschmack etwas verändert.

Die Bohnen mit einem Kartoffelstampfer ganz leicht andrücken.

Knoblauch fein würfeln. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden.

In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Kreuzkümmel, Koriander und Chilipulver zugeben und kurz anrösten. Knoblauch, getrocknete Tomaten und Bohnen zugeben und 2 – 3 Minuten mit andünsten. Mit dem Bohnenwasser (ich: Gemüsebrühe) auffüllen und die stückigen Tomaten zugeben. Den Eintopf mit halb geöffnetem Deckel ca. 30 Minuten sanft kochen lassen.

Koriander und Petersilie abspülen und trocken schütteln. Koriander mit den zarten Stielen grob schneiden. Petersilie von den Stielen zupfen und grob hacken. Walnusskerne in einer heißen Pfanne ohne Öl rösten, abkühlen lassen und grob hacken. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. In Schalen oder tiefen Tellern anrichten, mit frischen Kräutern und Walnüssen bestreut servieren.

Zum Lobio schmeckt Reis oder – wie bei uns – Fladenbrot. Geschmacklich erinnert dieser Eintopf sehr an ein veganes Chili, nur dass ich dahinein noch Mais und Paprikaschote gebe. Auch die gerösteten gehackten Walnüsse machen einen Unterschied.

Wie immer sammele ich hier im Laufe des Monats die Eintopfgerichte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Eintöpfe aus aller Welt – Sopas mallorquinas (Spanien)

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Das Thema des Monats Februar im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft passt hervorragend in den Winter, denn gesucht werden Eintöpfe aus aller Welt. Okay, manche Eintöpfe oder modern ausgedrückt One-Pot-Gerichte kann man auch ganz gut in der wärmeren Jahreszeit essen, aber ich denke bei Eintopf klassisch an herzhafte wärmende Wintergerichte.

Was ist eigentlich ein Eintopf?

Das habe ich die KI von Perplexitiy gefragt und folgende Antwort erhalten:

Ein Eintopf ist ein einfaches Gericht, bei dem alle Zutaten zusammen in einem einzigen Topf gekocht und so auch serviert werden.

Grundidee

• Ein Eintopf ist meist eine kräftige, eher dickflüssige Suppe oder ein Suppengericht, das als Hauptmahlzeit gegessen wird.
• Typisch ist, dass nicht wie beim „klassischem Tellergericht“ Beilage, Gemüse und Fleisch getrennt zubereitet werden, sondern alles gemeinsam im Topf gart.

Typische Zutaten

• Häufig enthalten sind Gemüse (z.B. Kohl, Möhren, Porree), Kartoffeln und Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Linsen.
• Je nach Rezept kommen Fleisch, Wurst oder Speck dazu, aber es gibt genauso rein pflanzliche Eintöpfe.

Herkunft und Nutzung

• Eintöpfe gelten traditionell als bäuerliche, sättigende Gerichte, die aus einfachen Zutaten eine vollwertige Mahlzeit machen.
• Heute laufen ähnliche Gerichte oft auch unter dem modernen Begriff „One-Pot“, das Prinzip „alles in einem Topf“ bleibt aber dasselbe.

Perplexitiy

So weit, so gut. Nun beginnt erst mal die Suche nach internationelen Eintopfgerichten, wovon ich natürlich im Rahmen der kulinarischen Weltreise schon einige gekocht habe.

Besondere Highlights waren dabei u. a.:

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