Archiv der Kategorie: Blog-Events

Blog-Event CXXXIV: Konservieren – Das Update

Nun ist das Blog-Event, dass ich bei Zorra vom Kochtopf betreuen durfte auch schon wieder vorbei.

Ich möchte mich auch an dieser Stelle noch mal herzlich für die tollen Rezepte bedanken. Das ein oder andere werde ich sicher mal nachkochen.

Hier könnt Ihr die Zusammenfassung nachlesen.

Ich hatte als Gastgeber auch einen kleinen Beitrag geleistet, nichts besonderes:

Eingemachte Bohnen und Sauerkraut

Blogevent: Heimisches Superfood aus Friseesalat mit Kartoffelpüree und Ei

Heimisches Superfood bei giftigeblonde.com und theapricotlady.com

 

Superfood ist in den letzten Jahren buchstäblich in aller Munde: Chia aus Mexiko, Açaí aus Südamerika, Aronia aus Nordamerika, Manukahonig aus Neuseeland und Südost-Australien  und wie sie alle heißen.

Kann es aber sein, dass Mutter Erde uns armen Mitteleuropäern Pflanzen mit gesunden Inhaltstoffen so komplett vorenthalten hat, dass wir diese rund um die Welt fliegen oder verschiffen lassen müssen?

Das fragen sich auch Sina (Giftigeblonde) und Christina (The Apricotlady) und wünschen sich noch bis zum 31. Oktober Rezepte mit heimischem Superfood.

Als erstes Gericht möchte ich mal diese eigentlich typische Hausmannskost auf seine Superfoodqualitäten durchleuchten.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Handvoll Friseesalat – meiner war nicht mehr ganz knackfrisch
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Bio-Ei
  • 4 – 5 Walnüsse

Zubereitung:

Kartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden und in wenig gesalzenem Wasser sehr weich kochen.

Inzwischen die Walnüsse in einer trockenen Pfanne rösten und zur Seite stellen.

Kartoffelwasser nicht komplett abgießen, die Butter zugeben und stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Salat putzen, waschen und abtropfen lassen. Im Rapsöl die gehackte Knoblauchzehe und in dünne Scheiben geschnittene Schalotte andünsten. Den Frisee dazu und noch knackig schmoren.

Das Ei neben den Salat gleiten lassen und leicht verrühren. Beides mit Salz und Pfeffer würzen und zum Kartoffelpüree servieren. Mit den grob gehackten Walnüssen bestreuen.

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#wirrettenwaszurettenist – Sauer eingelegtes Gemüse und Obst

Eigentlich bin ich diesem Thema nicht sehr nah, denn Pickles im weitesten Sinne mag ich eigentlich nicht – mal abgesehen von Gurken und da habe ich schon ein paar Rezepte im Blog (siehe Auflistung am Ende des Beitrags).

Dann stieß ich zufällig auf ein Rezept für süßsauer eingelegte Radieschen und dachte, dass ich mich daran versuchen könnte. Ich muss dazu sagen, dass die Geschmackskomponente „sauer“ hier bei weitem überwiegt. Die Angaben im Originalrezept sind ziemlich ungenau, denn wie definiert sich die Größen-/Mengenangabe „Glas“? Ich hatte etwas mehr als die halbe Radieschenmenge (geputzt und ohne Blätter), die inzwischen mit dem kompletten Sud für 1 kg Radieschen 6 Gläser à 210 ml sowie 2,5 Gläser à 135 ml Inhalt bevölkern.

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Synchronbacken #20: Ein deftig gefülltes Brot ohne Kneten

#synchronbacken September 2017

Das Synchronbacken ist bei Zorra von Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen schon eine gute Tradition. Bisher habe ich leider erst einmal teilgenommen, weil mir entweder die Backprojekte zu schwierig erschienen oder mir der sonntägliche Backtag nicht ins Wochenendkonzept passen wollte.

Das Rezept für den superleckeren Almhefekuchen hatte ich allerdings am Wochenende drauf nachgebacken, da ich da den Backtag auf den Samstag verlegen und der GöGa und ich an beiden Wochenendtagen den leckeren Kuchen zum Kaffee essen konnten.

Nun gut, die genauen Beschreibungen des Ablaufs sowie das Rezept findet ihr hier und hier.

Im folgenden beschreibe ich Euch meine Vorgehensweise anhand Zorras Rezept im Originalwortlaut; meine Abwandlungen sind in Kursivschrift geschrieben.

ZUTATEN

Teig (Mehle dürfen ausgewechselt werden)

  • 360g Weizenmehl 550
  • 165 g Hartweizenmehl
  • 1 TL Trockenhefe oder 5 g Frischhefe
  • 57g Käsepulver , optional (habe ich weg gelassen)
  • 1 1/2 TL Salz
  • 35g Knoblauch- oder anderes Öl (Salbeiöl, da mir das ganze insgesamt doch sehr knoblauchlastig erschien)
  • 340g lauwarmes Wasser

Füllung (Zutaten dürfen ausgewechselt werden)

  • 60g getrocknete Tomaten, in feine Streifen geschnitten
  • 6 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
  • 110g geriebener Cheddar Käse (Gouda, da der Göga keinen Cheddar mag)
  • zusätzlich fein geschnittener Salbei

Topping (Zutaten dürfen ausgewechselt werden)

  • 1 mittelgrosse Tomate oder 1-2 Handvoll Cherrytomaten
  • 3 bis 6 Knoblauchzehen (ich habe statt dessen etwas Salbei dazu gegeben)

ZUBEREITUNG

  1. Alle Zutaten für den Teig in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf Stufe 1,5 mit dem Knethaken verrühren bis sich ein leicht klebriger aber elastischer Teig gebildet hat, dauert ca. 90 Sekunden. Wer den Teig von Hand knetet alle Zutaten in eine Schüssel geben und 3 bis 4 Minuten von Hand kneten.
  2. Den Teig eine leicht geölte Schüssel geben zudecken und bei Raumtemperatur über Nacht oder mindestens für 8 Stunden gehen lassen. Der Teig blubbert und geht gut auf, also eine genügend grosse Schüssel wählen.
  3. Am nächsten Tag den Teig auf einer leicht geölten Arbeitsfläche von Hand in ein Rechteck von 30 x 35 cm ausziehen.
  4. Füllung auf dem Teig gleichmässig verteilen und von der langen Seite her aufrollen. Teig in eine geölte Toastbrotform mit Deckel oder in eine mit Backpapier ausgelegte oder geölte Kastenform legen. (Ich habe meine Silikonbackform genommen.)
  5. Zudecken und 1 1⁄2 bis 2 Stunden gehen lassen.
  6. Ofen auf 230 C vorheizen.
  7. Die Tomate fürs Topping in 5 gleich grosse Stücke schneiden. Wer Cherrytomaten verwendet kann diese ganz lassen.
  8. Knoblauchzehen schälen und falls gewünscht in Scheiben schneiden.
  9. Tomatenstücke oder Cherrytomaten auf dem Teigling verteilen, die Lücken mitdem Knoblauch auffüllen. (Bei mir Salbeiblätter)
  10. Toastbrotform wieder verschliessen und 40 Minuten backen, Deckel entfernen und 15-20 Minuten fertig backen. Wer eine Kastenform verwendet, die Form mit Alufolie abdecken sonst gleich verfahren. Die Kerntemperatur des Brotes soll 90 C erreichen. (Ich habe noch keine Toastbroform, aber mit der Alufolientechnik hat es super geklappt.)
  11. Brot aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Gitter ganz auskühlen lassen.
  12. Resten können in einer Plastiktüte für einige Tage aufbewahrt werden oder besser einfrieren.

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Blog-Event CXXXIV – Konservieren

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Passend zum Blog-Event, das ich bis zum 15. September bei Zorra ausrichten darf, hatte ich letzte Woche die Vorräte wieder etwas aufgestockt. Nachdem ich schon eine Bohnenernte eingefroren hatte, was ja jetzt nicht erlaubt ist, habe ich vergangene Woche etwa 400 g Bohnen eingeweckt.

Rezepte gibt es dafür zuhauf im Netz und in einschlägiger Literatur, ich habe  mich weitestgehend an die Angaben von Steff im Kleinen Kuriositätenladen gehalten.

 

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Update: World Wide Summerfood

Das Blog-Event bei Zorra, ausgerichtet von Birgit von Backen mit Leidenschaft, ist auch schon wieder vorbei und Birgit war dieses Mal wirklich flott dabei mit der Zusammenfassung.

Ich hoffe, der Sommer besinnt sich noch mal auf seine eigentliche Aufgabe, so dass man noch Grund hat, all die leckeren Rezepte auszuprobieren.

Leider ist es bei mir dieses Mal bei einem Beitrag geblieben und das war der Couscoussalat „rund ums Mittelmeer“.

Update Blog-Event CXXX

Ich habe gerade gesehen, dass ich Euch noch die Zusammenfassung des Blog-Events Genuss des Frühlings schuldig bin.

Hier sind die Rezepte der anderen Teilnehmer; ich war mit

vertreten.

 

Blog-Event CXXXIII – Mit einem Salat rund ums Mittelmeer

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

Birgit von Backen mit Leidenschaft wünscht sich von Zorras geneigter Leserschaft im – bereits! – 133ten Blog-Event sommerliche Gerichte aus aller Welt. Da ich nicht wirklich etwas konkretes aus einem bestimmten Land habe, nehme ich Euch mit diesem Couscous-Salat einmal rund um’s Mittelmeer:

Der Couscous ist in ganz Nordafrika bis hin nach Israel beliebt, und ich habe ihn in einem Tunesienurlaub zwar nicht kennen gelernt, aber vielfältig genossen.

Außerdem sind Zucchini im Salat, die man sicherlich rundherum von Spanien bis nach Marokko kennt, anbaut und verspeist. Ein für mich ganz typisches Sommergericht aus Mallorca ist das Tumbet, ein geschichteter Gemüseauflauf.

Zudem sind Oliven und Tomaten, die man natürlich auch im gesamten Mittelmeerraum findet sowie Feta – so typisch für Griechenland, in diesem Salat.

Eigentlich wollte ich an dem Tag sogar diesen Reissalat nachkochen, aber dann bin ich doch auf andere Pfade geraten und habe ihn komplett umgemodelt und somit ein neues Gericht erschaffen:

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#wirrettenwaszurettenist – Leichte Sommerküche

Ja, auch für die heißesten Tage des Jahres hat der eiskalt agierende Einzelhandel schon alles im Angebot, was man so gebrauchen könnte.

Das fängt bei Eis in allen möglichen Variationen an, geht über die verschiedensten Grillsaucen und Dips bis hin zu Salaten, egal ob Nudel-, Kartoffel- oder etwas „hipper“ Couscous- bzw. Bulgursalat.

Getränke wie Eistee sind da auch nicht zu vergessen, meist steht Zucker an Platz eins der Zutatenliste, gefolgt von unzähligen E-Nummern. Hugo, Cocktails und sonstige alkoholische oder nichtalkoholische Mixgetränke – alles gibt es fertig zu kaufen. Das neueste, was ich neulich entdeckt hatte, war fertig gemixter Tinto de Verano. Das ist ein spanischer Sommerdrink bestehend aus Rotwein, Orangenlimonade und Eiswürfeln. Was ist so schwierig, das selber zu mixen und dabei das Verhältnis Wein<->Limo auch noch nach eigenem Geschmack zu wählen?

Was es auch noch im Supermarkt gibt, und für dessen Rettung ich mich entschieden habe, ist der Gazpacho andalúz, die berühmte kalte spanische Suppe.

 

Passend zum geplanten Gericht flatterte mir via Facebook diese Werbung um die Ohren. Kurz hatte ich überlegt, eine Togo-Suppe zum uneigennützigen Selbstversuch zu erwerben, habe dann aber davon Abstand genommen und sie nach einem Rezept aus dem Kochbuch Culinaria España zubereitet.

Es kommen wirklich nicht viele Zutaten rein. Man muss den Herd nicht anschmeißen, ein gutes Messer und ein kraftvolles Mixgerät reichen aus.

 

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