Archiv der Kategorie: Blog-Events

Die kulinarische Weltreise: Kichererbsen-Cevapcici (Serbien)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Serbien - die besten Rezepte und Gerichte

Im Januar geht es kulinarisch mit Volker mampft nach Serbien und immer im Januar läuft die internationale Aktion Veganuary, während der möglichst vegan gekocht und gegessen werden sollte. Immer schaffe ich das nicht, aber heute bringe ich Euch ein Gericht, dass ich in der fleischlichen Form für die Weltreise nach Kroatien gemacht hatte: Cevapcici.

Vegane Cevapcici mit Tomatenreis und Eisberg-Möhren-Salat

Dieses Mal bestehen sie aus einer Mischung aus aus Sojagranulat und Kichererbsen.

Gefunden habe ich das Rezept im Buch Vegan Soulfood von Bianca Zapatka, welches mein lieber Freund Thorsten mir zu Weihnachten geschenkt hat.

Zutaten für ca. 14 – 16 Cevapcici:

  • 76 g Sojagranulat
  • 300 ml heiße Gemüsebrühe
  • 1 EL Olivenöl + mehr zum Braten
  • 1 große Zwiebel, gewürfelt
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Dose Kichererbsen à 240 g, abgespült und abgetropft *)
  • 60 g Kichererbsenmehl
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 TL Senf
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1/2 TL Chilipulver
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL frische Petersilie, gehackt (Alternativ: TK-Ware)
  • 1 EL frischer Koriander, gehackt
  • 1 Spritzer Zitronensaft

*) Ich habe getrocknete Kichererbsen genommen, da reicht die Hälfte. Die Kichererbsen etwa 24 Stunde in kaltem Wasser einweichen. Abgießen, abspülen und in reichlich siedendem Wasser weich kochen. Das dauert so um die 2 – 3 Stunden.

Zubereitung:

Das Sojagranulat in eine Schüssel geben. Die Gemüsebrühe darübergießen und 5 – 10 Minuten einweichen lassen. Anschließend in ein Sieb geben und überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.

In der Zwischenzeit 1 EL Öl in einer Pfanne auf Mittelhitze erhitzen und die Zwiebel ca. 3 Minuten glasig anbraten. Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute braten.

Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch, Sojagranulat und alle weiteren Zutaten inklusive Gewürze und Kräuter in eine Küchenmaschine geben und zu einer Teigmasse pürieren. Aus dem Teig ca. 14 – 16 Cevapcici formen.

In einer Pfanne mit reichlich Olivenöl rundum goldbraun braten oder alternativ mit etwas Öl bepinseln und im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft ca. 25 Minuten backen, dabei nach 15 Minuten wenden.

Tipp: Die rohen Teiglinge kann man einfrieren. Dafür mit Abstand auf eine Schneidmatte legen. Nach dem Einfrieren kann man die Röllchen in einen Gefrierbeutel geben und danach einzeln entnehmen.

Bei uns gab es als Beilage einen Tomatenreis mit Paprikastückchen, gewürfelten Zwiebeln und getrockneten Tomaten und eine Mischung aus in feine Streifen geschnittenen Eisbergsalat und Möhrenschnetzel mit einem (veganen) Joghurtdressing.

Fazit: Die Cevapcici haben sehr gut geschmeckt, erinnerten aber geschmacklich doch eher an Falafel als an die „Verwandtschaft“ aus Fleisch.

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Koch mein Rezept (Versunkener Birnenkuchen von Backmädchen1967)

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Versunkener Birnenkuchen mit leicht angeschlagener Vanillesahne

In den Monaten Dezember 2020/Januar 2021 geht es bereits in die vierte Runde des munteren Rezeptewichtelns, das Volker mampft letztes Jahr ins Leben gerufen hatte. Ziel des Ganzen soll sein, auch mal andere Blogs kennenzulernen und daraus ein Rezept nachzuempfinden. Dabei sind Abwandlungen durchaus erwünscht.

Dem eigenen Blog wird ein anderer Blog zugelost und umgekehrt bekommt ein dritter Blog den eigenen Blog zugelost.

Am Ende dieses Beitrags stelle ich Euch gerne mal die bisherigen Runden zusammen.

Nun hat es mich also „erwischt“, und ich musste mir aus einem fast reinen Backblog etwas aussuchen.

Meine Namensvetterin Britta ist eine leidenschaftliche Bäckerin, die sich auch an die – für mich kompliziertesten – Brot- und Kuchen- bzw. Tortenrezepte heranwagt.

Sie ist übrigens nicht nur meine Namensvetterin, sondern auch meine Nachbarin und somit die bisher einzige Bloggerin, die ich persönlich kenne.

Zudem ist sie auch noch die „Tante“ meiner Katze Gina. Sie ist aus demselben Wurf wie Brittas Gracy und die beiden gleichen sich wirklich wie ein Ei dem anderen, von dem kleinen weißen Fleck auf Gracys Brust abgesehen.

Und noch eine Gemeinsamkeit verbindet uns: Wir sind mehr oder weniger zeitgleich in unserer Häuser eingezogen und konnten auch in dem Bereich schon Erfahrungen austauschen.

Lest hier auch noch, was sie selber über sich zu berichten hat.

Nun zum Rezept, das eigentlich der GöGa sich schon direkt nach der Auslosung ausgesucht hatte und das eigentlich auch der GöGa nachbacken wollte:

Den versunkenen Birnenkuchen.

Letzten Endes hat er das Ganze so weit vor sich hergeschoben, dass ich mich dann gestern ans Werk machte. Und was soll ich sagen? Ein total toller Kuchen, einfach in der Herstellung und großartig im Geschmack.

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Die kulinarische Weltreise: Serbische Bohnensuppe vegan

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Neues Jahr, neues Reiseglück. Vorerst allerdings weiterhin „nur“ virtuell im Rahmen von Volkers kulinarischer Weltreise. Seit März 2018 sind wir kulinarisch kreuz und quer durch die Welt unterwegs. Ist das zu fassen?!

Im Januar geht es nun nach Serbien, dessen Küche nicht unähnlich der kroatischen Küche ist, wo wir tatsächlich im Mai 2018 unterwegs waren. Die Ćevapčići mit Djuvecreis, die ich damals gemacht habe, kennt man auch in Serbien.

Was mir noch einfiel, war einmal die Serbische Bohnensuppe und das Serbische Reisfleisch, wobei ich mir bei letzterem nicht sicher bin, ob das nicht eine deutsche Erfindung ist.

Ich entschied mich also für die Bohnensuppe, deren Rezept ich mir aus verschiedenen Rezepten aus dem Netz zusammengestellt habe, u. a. standen die Serbische Bohnensuppe von Das Mädel vom Lande und die Suppe von Langsam kocht besser Pate.

Letzten Endes ist dann mein eigenes Rezept zustande gekommen. Da im Januar seit 2014 immer die große Aktion Veganuary läuft, ist meine Serbische Bohnensuppe ebenfalls vegan.

Mise en place für die Serbische Bohnensuppe

Zutaten für 4 sättigende Portionen:

  • 1 Glas weiße Bohnen in Tomatensauce (Bio-Qualität), z. B. von Nur puur
  • 100 g getrocknete weiße Bohnen, 12 Stunden eingeweicht und abgekocht
  • 1 Flasche Bio-Passata (passierte Tomaten)
  • 2 Kartoffeln in Würfeln
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote in Streifen
  • 1/2 Gemüsezwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 3 Möhren, in Scheiben
  • 1 kleines Stück Knollensellerie in Würfeln
  • 1 Paket Bauern-Knacker von Wheaty
  • 1 Paket Tofu-Wiener von Taifun
  • Salz, Pfeffer
  • Bohnekraut- und Thymianzweige in einem Gewürzei
  • 1 kleine Chilischote, in hauchdünnen Streifen
  • 1 Prise Zucker
  • Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL Gemüsebrühepulver
  • 1 EL Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Im Olivenöl Zwiebel und Knoblauch bei Mittelhitze glasig dünsten. Die Bohnen in Tomatensauce zugeben, das Glas mit Wasser ausspülen und ebenfalls zugeben. Das Gemüse zugeben, mit der Passata aufgießen, die Flasche ebenfalls mit Wasser ausspülen und zugießen. Würzen, das Gewürzei einhängen, einmal aufkochen und bei kleiner Temperatur ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Die beiden Wurstsorten in Scheiben schneiden und kurz erwärmen. Eventuell noch einmal nachwürzen.

In Teller schöpfen und die separat abgekochten weißen Bohnen obenauf geben. Nach Wunsch mit einem Zweig Thymian oder Bohnenkraut dekorieren.

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Foodblogbilanz 2020

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Auch Ende 2020 laden Sabrina und Steffen von Feed me up before you gogo ein, Bilanz zu ziehen und das fast vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.
Dazu kommen wieder einige Fragen.

Foodblogbilanz 2020 – die Fragen

1. Was war 2020 dein erfolgreichster Blogartikel?

Auch bei meiner fünften Teilnahme weiß ich immer noch nicht, wie und wo und ob ich Statistiken ermitteln kann. Ich hoffe, mein GöGa hilft mir, dieses zum Jahresende 2021 endlich mal herauszufinden.

Anhand der hinterlassenen Kommentare und Pingbacks war die Quiche Lorraine wohl tatsächlich mein am meisten beachteter Blogartikel des Jahres.

Wie auch im letzten Jahr schon festgestellt, ist die Resonanz auf Artikel außerhalb von Blog-Events gering bis nicht vorhanden.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Die Nudeltaschen mit Flusskrebsfüllung sind mir ausnehmend gut gelungen, ebenso wie das erste selbst gemachte Roastbeef und auch die original Fish ’n Chips waren ein Highlight.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Julia von German Abendbrot, weil sie so viele alltagstaugliche Gerichte hat, die leicht nachzukochen bzw. abzuwandeln sind wie ihr/mein Palak Halloumi, der Skrei mit Mönchsbart, die Glasnudeln mit grünem Spargel und Rinderfilet oder die Asia-Pfannkuchen.

Simone von Zimtkringel wegen ihrer launigen, oft selbstironischen Beiträge und Conny von Mein wunderbares Chaos wegen der wunderbaren Food-Fotos und die (Steil-)Vorlage für eine herrliche Mulligatawnysoup.

4. Welches der Rezepte, die du 2020 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Ehrlich gesagt koche ich die meisten Rezepte nur einmal, obwohl ich mir immer wieder vornehme, zur „Wiederholungstäterin“ zu werden. Am häufigsten gibt es bei uns tatsächlich Risotti und Pasta mit Champignonrahmsauce.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2020 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Ich hadere mal wieder mit meinem Roggensauerteig… die meisten Brote sind leider nicht so geworden wie erhofft. Ich habe nun zum Geburtstag eine Gärbox bekommen und hoffe, dass mit einer konstant haltbaren Temperatur über mehrere Stunden, die Backergebnisse demnächst wieder ansehnlicher werden.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ich habe ziemlich viel neu entdeckt. Dank Coroana war der GöGa seit Anfang März im Heimbüro zu Hause (sonst ist er ja unter der Woche in Bonn und nur am Wochenende hier – außer im Urlaub natürlich) und so wurde täglich gekocht und dabei habe ich einige außergewöhnliche neue Rezepte entdeckt.

Besonders begeistert haben uns in diesem Jahr die – neu entdeckten – veganen Fleischalternativen von Like Meat und das vegane Mühlenhack, das sich wie „echtes“ Hackfleisch verarbeiten lässt, z. B. zu Buletten oder als Füllung in der Paprikaschote.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

Ich glaube, das ist in meinem Blog aus Datenschutzgründen (DSVGO) nicht ermittelbar.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2021?

Ich wünsche mir, dass ich weiterhin viele kreative Ideen für die Teilnahme an der kulinarischen Weltreise habe, viele tolle Begegnungen im Rahmen von Koch mein Rezept und dass der Rettungsaktion #wirrettenwaszurettenist so schnell nicht die Ideen ausgehen, welche Fertigprodukte man mit ein bisschen Aufwand viel leckerer, nachhaltiger und ohne Chemiebaukasten zu Hause selber kochen kann.

UND: Dass mir endlich wieder leckere Brote gelingen!!!

Als GUTEN VORSATZ habe ich mir vorgenommen, mindestens einmal im Monat ein Rezept aus meinen zahlreichen Kochbüchern nachzukochen. Warten wir mal den 31.12.2021 ab, was daraus geworden ist.


Hier gibt’s noch eine kleine Rückschau auf die Bilanzen der vergangenen Jahre:

Foodblogbilanz 201920182017 – … – 2015

Außerdem noch mein persönlicher Jahresrückblick in Bildern:

Ein Jahr in meiner Küche 2020

Lest hier, welche Blogs ebenfalls Bilanz gezogen haben:

Die kulinarische Weltreise: Trứng Hấp – Gedämpftes Omelett (Vietnam)

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Hinter diesen blumigen Buchstaben verbirgt sich ein gedämpftes Omelett. Im Dezember geht es im Rahmen der kulinarischen Weltreise nach Vietnam, eine Küche, die ich sehr liebe. Als wir vor ein paar Jahren das erste Mal in Bonn in einem vietnamesischen Restaurant waren, habe ich mir sofort zwei Kochbücher gekauft:

Vietnam von Jean-Philippe Mido und Youssouf Hando sowie
Vietnamesische Straßenküche von Tracey Lister und Andreas Pohl

Gekocht habe ich daraus noch nicht, aber jetzt ist die Gelegenheit natürlich günstig. Der GöGa und haben uns überlegt, dass wir ein kleines Vietnam-Buffet zu Heiligabend machen.

Das Ursprungsrezept ist auch dem Buch Vietnam von Jean-Philippe Mido und Youssouf Hando, das im DK Verlag erschienen ist. Es ist für 6 Personen berechnet, ich habe es gedrittelt:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 5 g getrocknete Mu-Err
  • 20 g Glasnudeln
  • 1/2 EL Fischsauce (nuoc mam)
  • 50 g Schweinehackfleisch
  • 10 g Sojasprossen
  • 2 Eier
  • Pfeffer
  • 1 hitzebeständige Schale zum Dämpfen

Zubereitung:

Mu-Err und Glasnudeln 15 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen. Auf einem Sieb abtropfen lassen, Glasnudeln mit einer Schere in Stücke schneiden, Pilze hacken.

Sojasprossen abspülen und abtropfen lassen.

Nudeln, Pilze, Sojasprossen, Hackfleisch und Fischsauce verkneten. Eier verquirlen und zugeben. Alles gut mischen und in eine passende hitzebeständige Schale füllen.

In einem großen Topf 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und die Eiermasse 20 Minuten über dem Wasserbad garen, bis sie fest ist. Ob die Masse gar ist, kann man prüfen, indem man eine Messerklinge hineinsticht: Sie muss sauber wieder herauskommen.

Ich habe das ganze im Dampfgarer zubreitet, indem ich die Schüssel auf den gelochten Einsatz gestellt und die Masse 20 Minuten bei 100 °C Wasserdampf gegart habe.

Zum Servieren habe ich das gestockte Omelett in Würfel geschnitten, so dass man es gut mit Stäbchen greifen kann, und auf Salatblättern angerichtet.

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Die kulinarische Weltreise: Nước chấm truyên thông – Traditionelle Dipsauce (Vietnam)

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DER vietnamesiche Allrounddip namens Klassische oder Traditionelle Dipsauce findet gleich bei zwei Gerichten, die ich im Rahmen von Volker kulinarischer Weltreise nach Vietnam zubereitet habe, Verwendung: Bei den Schweinefleischspießen als Dip und dem Grünen Papayasalat als Dressing.

Zutaten für 6 Portionen:

  • 3 EL Fischsauce
  • 100 ml Limettensaft
  • 1 TL Reisessig
  • 100 g Zucker
  • 2 fein gehackte Knoblauchzehen
  • 1 milde rote Chilischote in Ringen

Zubereitung:

Fischsauce mit Limettensaft, Reisessig und Zucker so lange verrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

Knoblauch und Chiliringe zugeben und in Dipschalen zu den Schweinefleischspießen servieren bzw. als Dressing über den Grünen Papayasalat geben.

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Die kulinarische Weltreise: Nộm đu đủ xanh – Grüner Papayasalat (Vietnam)

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Last but not least gab es für unser Heiligabendbuffet, das uns in Rahmen von Volkers kulinarischer Weltreise nach Vietnam führte, einen Grünen Papayasalat in etwas abgewandelter Form. Da wir in den anderen Speisen schon Fleisch hatten, habe ich auf das getrocknete Rindfleisch verzichtet, ebenso wie auf die rohen Schalotten, da ich sie nicht vertrage.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Stück grüne Papaya, ergab netto 65 g
  • 30 g Mungbohnensprossen
  • Koriandergrün nach Geschmack
  • 1/2 EL gehackte, geröstete Erdnüsse
  • 1 kleine in Streifen frittierte Schalotte
  • Dressing

Zubereitung:

Papaya schälen und in lange feine Streifen schneiden, mit Mungbohnen, Koriander, Erdnüssen in einer Schüssel mischen.

Das Dressing behutsam untermengen und den Salat mit den frittieren Schalotten servieren.

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Die kulinarische Weltreise: Thịt lợn xiên – Schweinefleischspießchen (Vietnam)

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Eine weitere Auswahl für Volkers kulinarische Weltreise nach Vietnam sind diese leckeren Schweinefleischspieße, die normalerweise mit Reisnudeln, Dips, Pickles und anderen kleinen Leckereien serviert werden. Darauf haben wir im Rahmen des doch recht reichhaltigen Heiligabend-Buffets verzichtet und nur die Spieße, den Dip, ein paar Erdnüsse und ein paar Salatblätter gemacht.

Zutaten für 2 Portionen = 4 Spieße:

  • 200 g Schweinehackfleisch (ich: Ibériconacken, selbst gewolft)
  • etwas Mehl aus geröstetem Reis (ich: Kokosmehl, weil das noch im Vorrat war)
  • 1 kleine gehackte Knoblauchzehe
  • 1/2 halbe gehackte Schalotte
  • 1 Spritzer Fischsauce
  • Annatto-Öl (ich: etwas Kurkuma, weil ich u. a. bei Steph im Kleinen Kuriositätenladen gelesen hatte, das dieses Öl bzw. die Annattosamen lediglich dem Gelb-Orangefärben dient, was Kurkuma bekanntlich auch kann)
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 4 gewässerte Bambusspieße
  • Öl zum Braten
  • klassische Dipsauce

Zubereitung:

Schweinehack mit den Zutaten verkneten und zugedeck 30 Minuten ziehen lassen.

Das Hackfleisch gleichmäßig wurstförmig um die Bambusspieße wickeln und in der heißen Grillpfanne 2 – 3 Minuten von allen Seiten braten.

Auf einer Platte mit Salatblättern, gehackten Erdnüssen und dem Dip anrichten.

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Die kulinarische Weltreise: Phở gà – Hühnerbrühe (Vietnam)

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Im Dezember geht es mit der kulinarischen Weltreise von Volker mampft nach Vietnam. Selber war ich dort leider noch nie und Gelgenheit, vietnamesisch zu essen, hat man im Kaff nicht. Kennengelernt habe ich die vietnamesiche Küche in Bonn und war nach dem ersten Mal so nachhaltig begeistert, dass ich mir gleich zwei Kochbücher zulegte.

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Der GöGa und ich hatten uns überlegt, an Heiligabend ein kleines vietnamesisches Buffet zu machen und für mich musste unbedingt eine Phở auf den Tisch. Das ist DIE traditionelle Suppe in Vietnam, die mit verschiedensten Zutaten serviert werden kann. Der Zusatz weist auf die Zutat Hühnerbrühe und -fleisch hin.

Das ursprüngliche Rezept ist für 6 – 8 Portionen. Es enthält neben Huhn auch Markknochen und Rinderwade, ich habe mich aber rein auf das Huhn beschränkt.

Die übrigen Zutatenmenge habe ich ungefähr auf zwei Portionen runtergerechntet. Okay! Der GöGa war’s. Der hat es mehr mit Zahlen als ich.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Hühnerbrust (TK-Vorrat)
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1/4 Zwiebel
  • 1/2 Sternanis
  • 1/2 Zimtstange
  • Salz, Pfeffer
  • 1,5 EL Fischsauce (nuoc mam)
  • 70 g Reisnudeln (banh pho *)
  • 3 Stängel Thaibasilikum (gab es leider nicht zu kaufen)
  • 1/2 kleine Frühlingszwiebel
  • 1/4 Bd. Minze
  • 1/4 Bd. Schnittlauch
  • 1/4 Bd. (vietnamesischer) Korinader
  • 75 g Sojasprossen
  • 2 Champignons in Scheiben
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 Zitrone oder Limette in Spalten

*) banh pho sind eigentlich flache dünne Reisnudeln, von der Form an Fettuccini erinnernd. Ich habe allerdings die noch dünnern Reisvermicelli genommen.

Zubereitung:

Für die Brühe die Hühnerbrust in einen Topf mit 1000 ml kaltem, gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Ingwer und Zwiebel über einer offenen Flamme anrösten (ich in einer unbeschichteten Pfanne ohne Fett), abspülen und in die Brühe geben.
Bei mittlerer Hitze 1 Stunde köcheln lassen, dabei immer wieder den Schaum abschöpfen.
Sternanis, Zimt, Fischsauce und Pfeffer zugeben und bei schwacher Hitze eine weitere Stunde garziehen lassen.
Fleisch aus der Brühe nehmen, abkühlen lassen und klein schneiden.

Die Nudeln in kochendem Wasser nach Packungsanleitung bissfest garen. Unter kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Für die Kräuter die Minze bis auf zwei Blättchen zur Deko grob hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Frühlingszwiebel in Stücke schneiden und mischen. Die Korianderblätter von den Stängeln zupfen.

Zum Anrichten Nudeln und Sojasprossen auf Suppenschalen verteilen. Die Kräutermischung und eine Prise Pfeffer zugeben und mit der kochenden Brühe übergießen, so dass alles bedeckt ist. Mit Korianderblättern bestreuen.
Auf sechs kleinen Tellern Hähnchenfleisch, Chilischoten, Zitronenspalten, Champignonscheiben und die restliche Minze anrichten und dazu reichen, so dass sich jeder die Zutate für die Suppe selber zusammenstellen kann.

Der Einfachheit halber habe ich alle Zutaten gleichmäßig auf zwei Suppenschalen verteilt und die Brühe darüber gegossen.

Die Phở hat gigantisch gut geschmeckt – wie ich sie aus dem Restaurant District Mot in Bonn in Erinnerung habe. Leider hat dort inzwischen der Inhaber gewechselt und letzten Mai hat es uns dort nicht mehr so gut geschmeckt.

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Blog-Event CLXX mit Schweizer Käse – Kreative Raclette Pfännchen

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Blog-Event CLXX mit Schweizer Käse - Kreative Raclette Pfännchen (Einsendeschluss 15. Dezember 2020)

Beim aktuellen Blog-Event, das noch bis zum 15. Dezember bei Zorra im Blog läuft, dreht sich alles um das Thema Raclette und die kreativsten Pfännchen in Kooperation mit Schweizer Käse, wo man sogar ein Racelttepaket gewinnen oder bis 22. November bestellen konnte. Gewonnen habe ich nicht, bestellen habe ich verpennt, aber ein paar heiße Pfännchen habe ich trotzdem noch im Angebot.

Dazu kauften wir nicht nur ein neues, schnuckeliges Ein-bis-Zwei-Personen-Raclette *), nein wir besorgten im Lebensgarten, unserem Bio-Markt vor Ort, original Bio-Schweizer Emmentaler und Bio-Raclette Suisse. Ich konnte dann allerdings auch einem Scamorza Affumicata nicht widerstehen, auch wenn dieser Käse nicht aus der Schweiz kommt.

Die Pfännchen, die ich hier vorstelle, sind aber nur mit den schweizer Sorten.

Wir machen meistens nicht noch viel Fleisch oder ähnliches auf der Grillplatte und so gab es als Zutaten neben dem Käse:

  • Pellkartoffel
  • Räuchertofu
  • Champignons
  • Zucchini – jeweils in Scheiben
  • Paprikaschote in Streifen
  • Cocktailtomaten halbiert
  • Kasseler- und Putenbrustaufschnitt
  • Toastbrot, entrindet, in dünne Scheiben ausgerollt und in Viertel geschnitten
  • Bio-Tomatenketchup von den Curtice Brothers
  • Oliven und
  • Chips aus Kartoffelschalen zum Snacken während des Wartens auf das Pfännchen
Mini-Raclette und Zutatenplaten (hinten links: Rächertofu, Kasseler, Chorizo, Putenbrust; vorne links: Emmentaler, Raclettekäse, Toastscheiben; rechts v. h.: Champignons, Kirschtomaten, Paprikastreifen, Kartoffel- und Zucchinischeiben)
Toast- und Kartoffelscheiben auf der kleinen Grillplatte

Meine Lieblingspfännchen von gestern:

Toastscheibe, etwas Ketchup, Champignon, Paprikastreifen, Raclettekäse

Kartoffelscheibe, Räuchertofu, Champignon, Emmentaler – im Hintergrund der vorbereitete Inhalt des nächsten Pfännchens

Chicoréeblatt, gefüllt mit Putenbrust, gefüllt mit Paprikastreifen, darüber Raclettekäse – im Hintergrund der Inhalt des nächstens Pfännchens

Das Pizzapfännchen – ohne Pfännchen:
Toastscheibe, Ketchup, Champignon, Zucchini, Raclettekäse, Oliven, Tomaten

Das ultimative Restepfännchen:
Kartoffelscheibe, Putenbrust, Chicoréeblatt, Emmentaler

Eigentlich isst man sich ja an Raclette ein wenig hungrig, denkt man immer. Auch ich hätte gestern noch mehr essen können. Naja, zwei weitere Pfännchen hatte mit gleichem Inhalt hatte ich auch noch, aber als wir dann „Feierabend“ gemacht und alles weggeräumt hatten, war ich doch angenehm satt. Zum Abschluss gab es dann noch einen Espresso und ein Stück Orangenbrot, das in unserem Bio-Laden selbst gebacken und in Pfandgläsern angeboten wird.

*) Wir haben eigentlich ein Raclette, aber es ist groß und sperrig, für bis zu 8 Personen bestimmt und so fristet es eher ein einsames Dasein. Es ist auch immerhin schon über 30 Jahre alt, ein Weihnachtsgeschenk meines Vaters. Wollen wir mal wieder in größerer Runde „racletten“ wird es bestimmt wieder vorgeholt.