Archiv der Kategorie: Blog-Events

Die kulinarische Weltreise: Diri kole ak pwa – Reis mit Bohnen (Haiti)

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Ein weiteres typisches Gericht auf Haiti, wohin uns die kulinarische Weltreise mit Volker mampft im Januar führt, ist Reis mit Bohnen. Ein ganz ähnliches Gericht, nämlich Arroz congri, gab es bei unserem Aufenthalt in Kuba im Februar 2019 schon. Ich vermute, dass Reis und Bohnen in den karibischen Ländern einfach zu den Grundnahrungsmitteln gehören.

Bei uns war es die Beilage zum Griot, einem haitianischen Schweinefleischgericht.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Kidneybohnen aus dem Tiefkühler – Rest von diesem Chili, bei dem ich nicht alle Bohnen gebraucht hatte
  • 200 g Langkornreis
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Thymian
  • 100 g Speckwürfel (ich: roher Schinken)
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt (ich: TK-Ware)
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • Chilipulver nach Geschmack

Zubereitung:

Den Reis im Dampfgarer zubereiten.

In einem großen Topf oder einer weiten Pfanne das Öl erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Thymian, Petersilie und Speckwürfel darin circa 5 Minuten anbraten. Reis und Bohnen zugeben und mit ein wenig Wasser kurz erhitzen.

Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken.

Hier geht es zu den Beiträgen der Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Griot (Haiti)

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Im Januar machen wir uns mit Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise auf in wärmere, sonnige Gefilde. Es geht kulinarisch nach Haiti.

Nachdem ich schon die Soupe Joumou, die typische Neujahrssuppe zum Gedenken an die Unabhängigkeit von Frankreich am 1. Januar 1804 vorgestellt habe, gibt es nun ein Schweinefleischgericht. Wir verbrauchen gerade nach und nach Vorräte aus der Tiefkühle und den Vorratsschränken weg und ein Stück Schweinenacken befand sich noch im Kälteschlaf.

Griot mit Diri kole ak pwa und schneller Chili-Mango-Sauce

Nach dem Auftauen geht es mit dem Rezept folgendermaßen los:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleine rote Chilischoten
  • 1 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehen
  • 1 Zitronen
  • 1/2 Orange
  • 300 g mageres Schweinefleisch (ich: ca. 350 g durchzogenen Nacken aus dem Vorrat)
  • je 1 TL Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zimtpulver
  • gemahlener Kreuzkümmel
  • gemahlene Gewürznelken
  • Thymian
  • eingelegte Silberzwiebeln, ca. 1 pro Fleischstück
  • Öl
  • Spieße nach Wunsch

Zubereitung:

Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Chilischote, Schalotte und Knoblauchzehe fein hacken. Zusammen mit den ausgepressten Zitrusfrüchten in einem genügend großen Gefäß mischen. Fleisch und die Gewürze bis einschließlich Thymian zugeben. Verschließen, gut durchmischen und mindedestens 4 Stunden im Kühlschrank marinieren.

Fleischstücke mit der Marinade in einen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken. Aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und das Fleisch bei mittlerer Hitze etwa 30 Min. garen.

Fleisch abgießen und abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin rundum 2 – 3 Minuten braten.

Nach Wunsch je 2 Fleischstücke mit 2 Silberzwiebeln auf 1 Spieß stecken. Ich habe einfach die Silberzwiebeln so zum Fleisch gegeben.

Als Beilage gibt es ein weiteres typisches Gericht: Diri kole ak pwa – Reis mit Bohnen.

Damit alles ein bisschen besser „rutscht“, hat der GöGa eine einfache Chili-Mango-Sauce gemixt: Chili-Ketchup der Curtice Brothers wurden mit Mango aus dem Glas mit etwas Saft püriert.

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Die kulinarische Weltreise – Soupe Joumou (Haitianische Neujahrssuppe)

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Neues Jahr, neues kulinarisches Reiseziel: Volker von Volker mampft schickt uns im Rahmen der Kulinarischen Weltreise im Januar in die Karibik, genau gesagt nach Haiti.

Haiti ist nach den USA das zweite Land des amerikanischen Kontinents, das seine Unabhängigkeit – von Frankreich – erklärte. Dies geschah am 1. Januar 1804 und das Ereignis wird unter anderem traditionell mit der Soupe Joumou begangen. Diese Delikatesse war bis dato nur der französischstämmigen Oberschicht vorbehalten und wurde von Sklaven zubereitet. Nach der Unabhängigkeit durfte sie jeder genießen. Klar, dass sie dadurch ein Symbol für die Freiheit wurde.

Haiti teilt sich mit der Dominikanischen Republik die Insel Hispaniola. Durch die Lage Hispaniolas auf der Grenze zwischen Karibischer und Nordamerikanischer Platte kommt es häufig zu schweren Erdbeben – das letzte war erst 2021.

Auch Tropenwirbelstürme beuteln das Land immer wieder. Durch die instabile politische Lage gilt Haiti als ärmstes Land der westlichen Hemisphäre.

Die Küche Haitis ist kreolisch und geprägt durch afrikanische (durch die Sklaven), französische (durch die Kolonisten), ursprünglicher Küche der Taíno genannten Ureinwohner sowie spanischen und arabischen Einflüssen. Damit unterscheidet sie sich kaum von der restlichen karibischen Küche.

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Die kulinarische Weltreise: Hirschfilet sous vide (Deutschland)

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Ich denke mal, in keiner Jahreszeit oder zu keinem Fest gibt es so viele Traditionen wie an Weihnachten und Silvester.

Für die eine Familie ist es die Gans oder die Ente, für die andere Omas Rinderbraten oder Wild.

Bei uns gibt es Weihnachten fast immer an einem Tag Entenbrust oder Gänsekeule und am anderen irgendwas mit Wild – sonst im Jahr gibt es diese Fleischsorten so gut wie nie.

Es gibt also schon folgende Weihnachtsgerichte, die sich immer mal wiederholen:

Unser Essen vom ersten Weihnachtstag passt also perfekt zur Kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft, die im Dezember in heimischen Gefilden, also Deutschland bleibt.

(c) Bea Badet – mit freundlicher Genehmigung

Da mir entfallen war, dass ich schon einmal Hirschfilet sousvide gegart hatte, stieß ich auf der Suche nach passender Garzeit und -temperatur auf dieses Rezept auf Langsam kocht besser.

Gegart habe ich den Hirschen dann zwar im Dampfgarer und die Sauce habe ich auch etwas anders gemacht als Gabi, aber die Sache mit Chili und Schokolade war der Geschmackskick.

Als Beilage gab es Rotkohl (dieses Mal habe ich noch eine halbe Zimtstange mit ins Gewürzei gegeben) und Spätzle. Als Getränk hatten wir einen Crianza von der Finca Enguera.

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Die kulinarische Weltreise: Linsen mit Spätzle und Saitenwürschtle (Deutschland)

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Die letzte Etappe des Jahres mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft bleibt in heimatlichen Gefilden, nämlich Deutschland. Gut, ein paar „ausländische“ Mitreisende haben wir natürlich in der Reisegruppe dabei.

Die lernen bei der Suche nach deutschen Rezepten vielleicht, dass wir hier nicht nur Schweinebraten, Knödeln und Kraut essen – so ist ja ein gängiges Vorurteil, zumindest nach meinem Eindruck. Darüber, dass die deutsche Küche serh vielfältig ist, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und gleich ein paar Rezeptlinks aus meinem Blog eingefügt.

Heute geht es ins (Schwaben-)Ländle, denn es gibt Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen. Dieses Gericht habe ich tatsächlch erst ein einziges Mal vorher gegessen und das ist schon über 30 Jahre her.

Gestern wurde ich zur Wiederholungstäterin und habe das leckere Gericht vegan zubereitet. Mit diesem veganen Speck habe ich schon öfter gekocht, aber diese Tofuwiener waren nicht wirklich lecker. Da habe ich schon schmackhaftere Sorten gehabt. Davon ab war es aber ein sehr feines Essen.

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Die kulinarische Weltreise: DDR-Jägerschnitzel mit Nudeln und Tomatensauce (Deutschland)

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Im Dezember überwintert die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft in Deutschland, was für die meisten Mitreisenden ein Heimspiel bedeutet.

Ist das jetzt gut oder schlecht? Deutsche Küche habe ich natürlich zu Hauf im Blog – hier habe ich Euch mal eine kleine Übersicht zusammengestellt – da wird die Suche nach neuen Inspirationen und Rezepten nicht ganz leicht.

Den Anfang macht das – für Westdeutsche – etwas andere Jägerschnitzel.

Wenn in Rezeptgruppen auf Facebook Fotos wie das obige mit dem Kommentar „Es gab Jägerschnitzel“ auftauchen, gibt es regelmäßig Kommentare wie „Wo sind die Pilze? Wie bekommst Du das Schnitzel so rund? DAS ist doch kein Jägerschnitzel.“

Doch, ich habe mir sagen lassen, dass dieses Jägerschnitzel eines der beliebtesten Gerichte in der ehemaligen DDR war und auch heute immer noch gerne gegessen wird.

Und ich muss sagen: Uns als „Wessis“ hat die panierte Jagdwurstscheibe mit Nudeln und Ketchup ebenfalls sehr gut geschmeckt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 – 6 Scheiben Jagdwurst, je nach Durchmesser, fingerdick geschnitten
  • 1 Ei
  • Paniermehl/Semmelbrösel
  • Pflanzenöl oder Butterschmalz
  • 200 – 250 g Spirellinudeln
  • 1 EL Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Tomatenmark
  • etwas Mehl
  • Wasser
  • 100 ml Tomatenketchup
  • Salz
  • Paprikapulver
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Zwiebel würfeln, in etwas Butter glasig schwitzen, Tomatenmark zubeben und etwas andünsten. MIt Mehl bestäuben, kurz unter anschwitzen. Mit Wasser aufgießen, aufkochen und dabei kräftig mit dem Schneebesen rühren. Ketchup, Salz, Paprika und Zucker dazugeben und auf kleiner Temperatur warm halten.

Die Nudeln wie gewohnt kochen.

Jagdwurstscheiben in verschlagenem Ei und Paniermehl wenden und im heißen Fett von allen Seiten knusprig braten.

Wir mögen es gerne, übri gebliebenes Ei mit Paniermehl zu mischen und ebenfalls in der Pfanne bröselig zu braten.

Nudeln mit Tomatensauce und den Jagdwurstscheiben daneben anrichten.

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Die kulinarische Weltreise: Deutschland

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Das Reiseziel der von Volker mampft initiierten kulinarischen Weltreise im Dezember ist für viele Mitreisende ein Heimspiel: Wir bleiben in Deutschland.

DIE deutsche Küche gibt es ebenso wenig wie die chinesische, italienische oder griechische Küche, um mal ein paar auch hier essenstechnisch beliebte Länder zu nennen.

Ich glaube, wenn man im Ausland nach typisch deutschen Gerichten fragt, bekommt man in den meisten Fällen Schweinebraten, (Sauer-)kraut und Knödel zu hören. Ja, auch das ist Deutschland, aber eben nicht ganz Deutschland.

Schon aus den geographischen Gegebenheiten heraus haben sich von Norden nach Süden, von Osten nach Westen ganz unterschiedliche „typische“ Gerichte entwickelt. Und natürlich wurde die regionale Küche auch durch angrenzende Länder beeinflusst.

In Süddeutschland gab es, bevor Tieflkühl-LKW und dergleichen durch die Lande fuhren, keinen Seefisch und im Norden dafür keinen Almkäse. Im Norden aß man von West nach Ost eher Salzkartoffeln als Beilage, während es in den südlichen Gefilden eher Knödel oder auch Spätzle gab.

Mittlerweile hat sich das alles natürlich durchmischt, aber in jeder Region gibt es die „alten“ überlieferten traditionellen Gerichte.

Und durch die zwischen 1955 und 1968 angeworbenen sogenannten Gastarbeiter aus u. a. Griechenland, Italien, der Türke oder dem ehemaligen Jugoslawien kamen ebenfalls neue kulinarische Anregungen ins Land.

Ich kann mich tatsächlich noch an meine erste Pizza erinnern. Ein in der Retrospektive furchtbares Tiefkühldingens mit Salami, die den Namen nicht verdient hat, aber wir haben sie echt geliebt!

Ja, aber was gehört denn jetzt alles zur „typisch deutschen Küche“?

Ich habe mal Tim Mälzers Buch Heimat auf der Suche nach Rezeptideen durchgeblättert und bin dabei auf Gerichte gestoßen, die ich ebenfalls so (ähnlich) im Blog habe.

Ich stelle sie im folgenden mal vor.

Den Anfang macht in der Kategorie Suppen ein Erbseneintopf (für die Interessierten schreibe ich die Buchseite in Klammern: S. 17), den ich als Berliner Erbseneintopf mit Bockwurst und Speck schon gekocht habe.

Auch den Steckrübeneintopf (S. 19) gibt es bei mir: Steckrübeneintopf mit Kohlwurst und Mettenden.

Auf Seite 24 findet sich die Spargelsuppe, die hier mit dem Spargelsüppchen, dem Spargelcrèmesüppchen mit Harissa (nicht mehr so ganz typisch deutsch) und dem Spargelcrèmesüppchen mit Sauerampfer sogar dreimal vertreten ist.

Eine Hühnerbrühe bzw. -suppe (S. 27) darf natürlich in dieser Aufzählung nicht fehlen. Gerade in der Erkältungszeit soll sie wahre Wunder wirken. So war das auch mit der Heilenden Hühnersuppe. Eine Hühnerbrühe für den Vorrat ist nie zu verachten, welches auch für eine leckere Rinderbrühe gilt.

Auf Seite 31 wird eine saure Linsensuppe mit Lyoner Wurst vorgestellt. Bei mir gibt’s eine Schnelle Linsensuppe mit Mettenden und einen Veganen Linseneintopf. Nicht als Suppe oder Eintopf sondern als Gemüsebeilage gibt es die leckern Hülsenfrüchte auch noch: Feines Linsengemüse mit Skrei nach Alfred Biolek.

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#wirrettenwaszurettenist: Aachener Printen

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In der letzten Rettung des Jahres kümmern wir uns um (Vor-)Weihnachtliches. Zu keiner anderen Jahreszeit hält der Handel wohl so viele fertige Produkte bereit: Ende August kommen die ersten Weihnachtsplätzchen in die Geschäfte, später gibt es ein reichhaltiges Angebot an vorgefertigen Braten von allerlei Getier, die nur noch in den Backofen geschoben werden müssen. Auch Glühwein sowie Punsch gibt es zu kaufen, weihnachtlich verzierte Torten und Nachtische gibt es zu Hauf und das alles in mehrfachen Umverpackungen, auf dass die weihnachtlichen Müllberge wachsen mögen.

© Bea Badet – mit freundlicher Genehmigung

Ich bemühe mich immer, vor den Feiertagen möglichst einfach zu kochen, damit das Fest dann etwas besonderes wird.

Aber selbst gebackene Plätzchen gehören auf jeden Fall auch zum Adventkaffee dazu.

Deshalb habe ich gestern Aachener Printen gebacken, die total toll schmecken, ganz einfach zu backen und zudem auch noch vegan sind:

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Koch mein Rezept (Wintersalat mit Rosenkohl von Münchner Küchenexperimente)

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Im Juni 2020 rief Volker von Volker mampft das große Blogwichteln ins Leben. Bei Koch mein Rezept wird dem eigenen Blog ein zweiter Blog zugelost, aus dem man sich ein Rezept zum Nachkochen aussuchen darf.

Gleichzeitig bekommt ein dritter Blog den eigenen zugelost und darf sich daraus ein Rezept zum Nachkochen aussuchen.

Die inzwischen neunte Runde führt mich zu Yvonne, genannt Wonnie von den Münchner Küchenexperimenten, die genau vor einem Jahr aus meinem Blog einen Selleriesalat mit Granatapfel und Feta zubereitet hat. Hier geht es zu meinem „Original“.

Wonnie ist Vegetarierin mit gelegentlichen Ausnahmen – genau wie ich. Angefangen hat es bei ihr mit vier vegetarischen Wochen „zur Probe“ im Jahr 2011, aus denen inzwischen zehn Jahre geworden sind.

Ihr Credo ist dabei: individuelle, einfache, alltagstaugliche Rezepte, die auch mal in die internationale Küche führen. Auch das ist eine Gemeinsamkeit. Deshalb ist die Auswahl an tollen Rezepten natürlich groß.

Da ich auch immer gerne auf saisonales Gemüse zurückgreife, habe ich mich für ihren wunderbaren Wintersalat – Warmer Rosenkohlsalat mit Walnüssen, (veganem) Parmesan und Granatapfeldressing entschieden.

Und dies war eine absolut gute Entscheidung!

Aus meinem Blog darf sich Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf ein Rezept aussuchen: Sie hat sich für meine Hasselbackkartoffeln entschieden und hat ihre Fächerkartoffeln im Airfryer zubereitet.

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Die kulinarische Weltreise: Bunte Gemüsetajine mit Falafel (Marokko)

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Es ist bereits November, und wir segeln von Europa übers Mittelmeer nach Nordafrika. Die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft führt uns nach Marokko.

Der GöGa und ich waren vor zig Jahren mal in Tunesien, das ja eine ähnliche Küche hat, ein Urlaub in einem gemütlichen Riad in Marokko stünde allerdings auch noch ganz oben auf meiner Wunschreiseliste. Ein Riad ist ein traditionelles marokkanisches Haus, das rund um einen gartenähnlichen Innenhof gebaut ist.

Typisch für die marokkansche Küche ist die Zubereitung in einer Tajine. Das ist ursprünglich ein rundes, aus Lehm gebranntes Schmorgefäß mit gewölbtem oder spitzem Deckel und das darin gekochte Gericht der Berber. Sie findet in der gesamten nordafrikanischen Küche des Maghreb Verwendung.

Auch ich bin stolze Besitzerin eines solchen Gefäßes, das ich allerdings meistens nur zum Servieren benutze.

So habe ich es auch bei meinem Gemüsecouscous mit Falafel gemacht, das ich schon im September gekocht hatte, in der Annahme, dass die Reise nach Marokko bereits im Oktober stattfindet. Deshalb konnte ich noch recht sommerliche Gemüse verwenden.

Zutaten für 6 Portionen:

Für das Gemüse:

  • 3 kleine Zucchini (aus dem Garten)
  • 4 kleine Möhren
  • 400 g Kichererbsen, davon etwas weniger als die Hälfte *)
  • 12 getrocknete Aprikosen
  • 1/2 Blumenkohl
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Ras-al Hanout
  • Kreuzkümmel
  • etwas Kurkuma
  • feines Chilisalz
  • Olivenöl, mit etwas Sesamöl aromatisiert

*) entweder aus der Konserve oder 200 g am Vortag eingeweichte getrocknete und weichgekochte Kicherbsen

Für das Hummus:

  • Kichererbsen, etwas mehr als 200 g (Hälfte von oben)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL Tahini
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • grobes Chilisalz
  • 1 Schluck Olivenöl
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • Stiele der glattblättrigen Petersilie

außerdem:

  • 150 g Instant-Couscous
  • 200 ml kochendes Wasser
  • glattblättrige Petersilie zur Deko (Stiele für das Hummus benutzen)
  • 150 g Joghurt
  • einige Zweige Minze (aus dem Garten)
  • Salz
  • etwas Limettenabrieb
  • 1 doppeltes Rezept Falafel
  • 4 EL gerösteter Sesam

Zubereitung:

Zucchini und Möhren in Scheiben schneiden, Blumenkohl in Röschen teilen. Paprikaschoten schälen, entkernen und in gröbere Stücke schneiden. Zwiebel schälen, grob würfeln, die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden.

Jetzt die Falafelmischung zubereiten.

In einer heiße Pfanne Oliven- und Sesamöl mischen, Zwiebel und Knoblauch mit den Gewürzen anbraten. Blumenkohl zugeben und etwas anbraten. Dann das restliche Gemüse zugeben und mit einem Schuss Wasser ablöschen. Zum Schluss die Aprikosen und knapp die Hälfte der Kichererbsen zugeben.

Olivenöl in einen Wok geben, erhitzen, bis Bläschen an einem Holzstäbchen aufsteigen. Falafelmasse mit feuchten Händen zu Bällchen formen und im Wok frittieren. Herausschöpfen und auf Küchenpapier abtropfen.

Couscous mit Wasser aufgießen, etwas Salz zugeben und ausquellen lassen.

Die restlichen Kichererbsen mit allen Zutaten für Hummus mit dem Stabmixer pürieren.

Minze fein hacken und mit Salz und Limettenabrief zum Joghurt geben.

Zwischendrin die Sesamsamen in einer trockenen Pfanne rösten.

Zum Servieren den Couscous in die Mitte der Tajine geben, das Gemüse rundum schöpfen und die Falafel obenauf setzen. Mit der Petersilie und dem Sesam bestreun.

Joghurt und Hummus separat in Schüssel reichen.

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