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Nachgekocht: Grüner Spargel mit Sesam und Zitrone auf Tagliatelle

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Julia von German Abendbrot hatte uns einmal mehr zu einen sehr feinen Abendessen verholfen. Als sie vor ein paar Tagen den Link zu diesem Rezept auf Facebook teilte, fand nicht nur ich das Foto mundwässernd, nein, auch mein GöGa setzte ein Like darunter, so dass ich beschloss, das Gericht nachzukochen.

Es war wirklich ein sehr feines Essen, das bestimmt mal wieder auf den Tisch kommt. Ich erstand an einem neu im Kaff aufgetauchten Spargelstand einen Bund feinen grünen Spargel und ein paar weiße Stangen vierter Wahl – also krumm und schief gewachsen – für den Sud.

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich schon direkt vorweg: 500 g frische Nudeln waren viel zu viel für uns zwei; dafür hätte die Menge der Sauce doppelt so viel sein können.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 500 g frische Tagliatelle (250 g hätten absolut gereicht!)
  • 10 – 12 Stangen dünner grüner Spargel (bei uns 1 Bund)
  • 1 EL Rapsöl (ich: Sesamöl)
Für den Sud:
  • 2 Frühlingszwiebeln, grob gehackt
  • Schale von 2 – 3 Stangen weißem Spargel oder 2 komplette Stangen
  • Abschnitte vom grünen Spargel
  • 150 ml Weißwein
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Körner weißer Pfeffer
  • Abrieb einer 1/2 Zitrone
  • Salz
  • Prise Zucker
Für die Sauce:
  • 1 EL Olivenöl
  • ca. 100 ml süße Sahne
  • Saft einer 1/2 Zitrone (fand der GöGa etwas zu viel)
  • 1 TL Tahini (Sesampaste, aus dem türkischen oder asiatischen Supermarkt)
  • Salz
  • weißer Pfeffer, frisch gemahlen
  • optional: eine Messerspitze Chilipulver
  • Zum Servieren: gerösteter weißer Sesam, Sesam-Öl und Piment d’Espelette (ich: Paprika de la Vera)

Zubereitung:

Zunächst den Sud vorbereiten: Dafür zunächst vom grünen Spargel die Enden abschneiden. In einer kleinen Pfanne oder einem Topf das Rapsöl erhitzen, Frühlingszwiebel darin anschwitzen. Die restlichen Zutaten für den Sud zugeben und etwas einköcheln lassen, dann durch ein Sieb abgießen.

Wasser für die Nudeln salzen und einmal aufkochen lassen, damit es später schnell gehen kann.

Spargel in Sesamöl wälzen und in einer Grillpfanne braten, bis sie leichte Röstaromen haben. Im auf 50 °C aufgeheizten Backofen warm stellen.

Für die Sauce Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Sud hinzugeben und leicht simmern lassen. Sahne, Tahini und Zitronensaft zugeben, gut verrühren und alles leicht einreduzieren lassen, damit es etwas eindickt.

Die Sauce mit Salz, Pfeffer und eventuell einer Prise Zucker abschmecken.

Das Nudelwasser noch einmal aufkochen und die frischen Nudeln nach Packungsanweisung garen.

Nudeln mit Sauce mischen, auf Tellern verteilen den Spargel darauf geben.

Zum Schluss mit Sesam (den ich etwas geröstet habe), einen „Stritz“ Sesamöl und etwas Paprika de la Vera garnieren und servieren.

Vielen Dank, liebe Julia, für die tolle Inspiration.

Nachgekocht: Versunkene Eier im Spinatbett

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Ihr mögt gerne Spinat mit Kartoffeln und Eiern? Ja, wir auch und deshalb haben wir mal alles in einen Auflauf gepackt. Eine schöne Idee und total lecker.

Vielleicht ist das auch ein schönes Rezept für den kommenden Gründonnerstag, an dem ja traditionell grüne Gerichte auf den Teller kommen.

Das Rezept habe ich auf der Seite Das Kochrezept entdeckt.

Leider hatte ich etwas zu wenig Spinat im Tiefkühler, aber das tat dem Geschmack keinen Abbruch und satt geworden sind wir auf jeden Fall!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300 g Kartoffeln (gekocht, gepellt)
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 280 g TK-Spinat
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 Eier
  • 50 g Gouda mit Kräutern, gerieben
  • außerdem: 1 große oder 2 kleine Auflaufformen

Zubereitung:

Schalotten und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Im Olivenöl glasig dünsten, Spinat zugeben und mit Deckel so lange dünsten, bis der Spinat aufgetaut ist. 2/3 der Sahne, also ca. 80 ml zugeben, mit den Gewürzen abschmecken.

Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine bzw. zwei gefettete Auflaufform(en) geben. Spinat gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen. Mit einem Löffel Vertiefungen in den Spinat drücken und in jede Mulde den Inhalt eines rohen Eis geben.

Restliche Sahne über den Spinat gießen und den Käse so verteilen, dass die Eier noch zu sehen sind.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft: 155 °C) ca. 20 – 30 Minuten (je nach gewünschter Konsistenz der Eier) überbacken.

Entweder den Auflauf mit je einem Ei auf Tellern verteilen oder die kleinen Förmchen auf Holzbrettern direkt servieren.

Blog-Event CLXXXIII – Crumble & Streusel

Blitzschneller Käsekuchen mit Streuseln im Glas

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Blog-Event CLXXXIII - Crumble & Streusel (Einsendeschluss 15. März 2022)

Bei Zorra im Kochtopf gibt es ein neues Blog-Event: Karin von Wallygusto wünscht sich alles mit Crumble und Streusel.

Ich hätte da einen Käsekuchen im Glas mit Beeren und Streuseln im Angebot. Ich hatte noch etwas Quark übrig und habe mir anhand verschiedener Käsekuchenrezepte im Netz mein Rezept „zusammengebastelt“.

Zutaten für ein Weckglas (290er Sturzglas):

Für die Streusel:

  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Vanillezucker, selbst gemacht
  • 1,5 EL kalte Butter

Zubereitung:

Alle Zutaten mit kalten Händen verkneten, bis sich Streusel bilden. Bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.

Für den Käsekuchen:

  • 100 g (Mager-)Quark
  • 1 Eigelb, Größe M
  • 10 g Speisestärke
  • 1 TL Zucker
  • Limettenschalenabrieb

Zubereitung:

Alle Zutaten mit einem Schneebesen gründlich verrühren.

Außerdem: 1 – 2 EL TK-Beernmischung

Das Weckglas leicht buttern, die Quarkmischung hineingeben, darauf die Beeren (unten links) geben und die Streusel auf der Beerenschicht (unten rechts) verteilen.

Im auf 175 °C Umluft vorgeheizten Backofen 30 – 40 Minuten backen.

Auf einem Rost ca. eine Stunde abkühlen lassen.

Dafür, dass ich kein richtiges Rezept hatte, ist der Käsekuchen im Glas richtig gut geworden!

Tipp: Wenn Ihr keine Weckgläser habt, könnt Ihr natürlich auch eine Souffléeform oder eine flache breite Tasse nehmen.

Shakshuka mit Fladenbrot – Kitchen Impossible Style

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Ebenfalls in der Bäm-Box enthalten war ein Glas Shakshuka-Basis (das Rezept ist im Kochbuch enthalten). Dieses Gericht stammt aus Israel und in der Kitchen Impossible Folge 2/2017 musste Tim Mälzers damaliger Konkurrent Hans Neuner dieses Gericht in der Original-Location beim legendären Doctor Shakshuka in Tel Avivi kochen. Leider gibt es die Webseit nur auf hebräisch, deshalb verzichte ich auf die Verlinkung.

Ich finde, das Gericht ist den Huevos Rancheros aus Mexiko (hier oder hier) auch geschmacklich nicht unähnlich, in Tims Shakshuka ist allerdings Paprikaschote drin.

Das Glas Shakshuka-Basis wird in eine Pfanne geleert, anschließend mit etwa 50 ml Wasser umgespült und dazu gegossen. Das Ganze wird kurz aufgekocht, dann macht man vier Mulden, in die man jeweils 1 Ei schlägt.

Eine Minute garen, dann die Eiweiße vorsichtig mit der Sauce verrühren, ohne dabei die Eigelbe zu verletzten.

Mit geschlossenem Deckel 8 – 10 Minuten garen lassen. Idealerweise sollten die Eigelbe noch leicht cremig sein.

In der Zwischenzeit 1 Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden, die Blätter von glatter Petersilie abzupfen.

Fladenbrot im Backofen aufbacken.

Shakshuka mit jeweils zwei Eiern auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit Lauchzwiebelringen und Petersilie sowie Schwarzkümmelsaat bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Das Fladenbrot zum Dippen nehmen.

Pasta mit Franz Kellers Tomatensugo

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Weiter geht es mit dem Inhalt der Bäm-Box. Für die Pinsa unseres Dinner for Two hatten wir ja schon das Tomatensugo von Franz Keller angebrochen. Mit dem Rest machten wir ein einfaches Pastagericht.

Franz Keller war auch schon ein Mitstreiter bei Kitchen Impossible. Keller wurde 1950 in Freiburg geboren. Seine Mutter bekam als Köchin im Restaurant „Schwarzer Adler“ im Jahr 1969 einen Michelin-Stern. In dieser Tradition machte Franz Keller eine Kochausbildung, die ihn unter andererm auch zu Paul Bocuse führt. Er wird auch mit mehreren Michelin-Sternen ausgezeichnet, hat sich inzwischen auf seinen Öko-Bauernhof zurückgezogen, nachdem der Sohn Franz Keller das Restaurant Adler Wirtschaft übernommen hatte.

Die Tomatensauce besteht „nur“ aus Tomaten, Zwiebeln, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chili und hat eine sehr feine Konsistenz. Sie ist sehr aromatisch, auch wenn sie mir einen Ticken zu scharf war. So ein tolles Produkt braucht nicht viel Schnick und Schnack, weshalb ich sie auch nur mit Pasta, ein paar schwarzen Oliven und Kapern (für mich) und Parmesan (ebenfalls aus der Bäm-Box) serviert habe.

Auch dieses Mal gab es ausnahmsweise einen kleinen Nachtisch, nämlich Knusprige Waffeltürmchen mit Apfelquar und Ahornsirup.

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Blog-Event CLXXXII – Sheet Pan Dinner – Pizzaschnecken

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Blog-Event CLXXXII - Sheet Pan Dinner (Einsendeschluss 15. Februar 2022)

Scheinbar bin ich meiner Zeit weit voraus, denn das Sheet Pan Dinner oder das One-Sheet Pan-Gericht scheint gerade der heißeste Schei* in der Welt des Essens zu sein.

Ich lasse sehr gerne den Backofen die Arbeit mache und „schmeiße“ verschiedene Zutaten in eine Auflaufform oder ein Blech und verlasse die Küche für die nächste Zeit.

Jedenfalls sucht nun Susanne von Magentratzerl bei Zorra im Kochtopf Ideen zu Gerichten vom Backblech.

Meine Pizzaschnecken entsprechen wohl nicht so ganz der Grundidee, aber mit wenig Vorbereitung hat man schnell ein leckeres Essen – vielleicht macht man einen kleinen Salat, während die Hauptkomponente im Backofen schmurgelt – auf dem Tisch.

Einen Schönheitspreis gewinnen die Schnecken nicht, aber geschmacklich waren sie top!

Meine Schnecken sind vegetarisch und bio – bis auf die vegane Mühlensalami. Ich finde da kann man auch mal auf Fertigzutaten wie den Pizzateig auf der Rolle und den Bruschetta-Aufstrich zurückgreifen.

Zutaten für ca. 6 Schnecken – je nachdem wie dick Ihr sie schneidet:

Zubereitung:

Den Pizzateig abrollen, mit dem Antipastiaufstrich bestreichen (oben links). Die Mozzarella gezupft über dem Aufstrich verteilen (oben rechts).

Mit der Salami (unten links) und den Champignonscheiben (unten rechts) belegen.

Von der Schmalseite aufrollen und in sechs Stücke schneiden. Aufrecht auf ein Backblech setzen, jede Schnecke mit etwas Gouda belegen. Bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und der Teig im Innern gar ist.

Wenn Ihr den Teig an der Längsseite aufrollt und dann in schmalere Scheiben schneidet, bekommt Ihr kleine Schnecken, die Ihr bequem mit der Hand snacken könnt.

#wirrettenwaszurettenist: Rustipani mit Champignons

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Im Januar wird wieder gerettet, was uns die Lebensmittelindustrie so vorsetzt. Es geht um überbackene Toasts und Brote.

Ja, auch hier ist der Handel bestens ausgestattet. Ob „Bistro-Baguettes“ aus der Tiefkühltruhe oder überbackene Brotfladen in Bäckereiketten oder ähnlichem, man kann viel Geld für viele Zusatzstoffe ausgeben.

Ein überbackenes Brot, das wir einmal während einer Werbeaktion im Supermarkt probieren durften, ist das sogenannte Rustipani. Schlecht hat es nicht geschmeckt, aber das kann ich doch auch selber machen.

Zutaten für ein überbackenes Champignonbrot

Den Anfang macht das Brot: Dafür habe ich mein leckeres Sauerteigbrot im Gusseisentopf gebacken. Sobald wir uns zur Mitte vorgearbeitet hatten, habe ich zwei ca. 1 cm dicke Scheiben abgeschnitten und für die Rustipani zur Seite gelegt.

Den Belag könnt Ihr ganz nach Gusto wählen. Ich hatte noch Champignons (gemischte Pilze sind natürlich auch toll, aber mein GöGa isst nur Champignons), Lauchzwiebeln, Gouda und etwas Ricotta im Vorrat. Hier könnt Ihr auch Crème Fraîche oder Sauerrahm/Schmand nehmen.

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Die kulinarische Weltreise: Bunte Gemüsetajine mit Falafel (Marokko)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Marokko - die besten Rezepte und Gerichte der marokkanischen Küche

Es ist bereits November, und wir segeln von Europa übers Mittelmeer nach Nordafrika. Die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft führt uns nach Marokko.

Der GöGa und ich waren vor zig Jahren mal in Tunesien, das ja eine ähnliche Küche hat, ein Urlaub in einem gemütlichen Riad in Marokko stünde allerdings auch noch ganz oben auf meiner Wunschreiseliste. Ein Riad ist ein traditionelles marokkanisches Haus, das rund um einen gartenähnlichen Innenhof gebaut ist.

Typisch für die marokkansche Küche ist die Zubereitung in einer Tajine. Das ist ursprünglich ein rundes, aus Lehm gebranntes Schmorgefäß mit gewölbtem oder spitzem Deckel und das darin gekochte Gericht der Berber. Sie findet in der gesamten nordafrikanischen Küche des Maghreb Verwendung.

Auch ich bin stolze Besitzerin eines solchen Gefäßes, das ich allerdings meistens nur zum Servieren benutze.

So habe ich es auch bei meinem Gemüsecouscous mit Falafel gemacht, das ich schon im September gekocht hatte, in der Annahme, dass die Reise nach Marokko bereits im Oktober stattfindet. Deshalb konnte ich noch recht sommerliche Gemüse verwenden.

Zutaten für 6 Portionen:

Für das Gemüse:

  • 3 kleine Zucchini (aus dem Garten)
  • 4 kleine Möhren
  • 400 g Kichererbsen, davon etwas weniger als die Hälfte *)
  • 12 getrocknete Aprikosen
  • 1/2 Blumenkohl
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Ras-al Hanout
  • Kreuzkümmel
  • etwas Kurkuma
  • feines Chilisalz
  • Olivenöl, mit etwas Sesamöl aromatisiert

*) entweder aus der Konserve oder 200 g am Vortag eingeweichte getrocknete und weichgekochte Kicherbsen

Für das Hummus:

  • Kichererbsen, etwas mehr als 200 g (Hälfte von oben)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL Tahini
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • grobes Chilisalz
  • 1 Schluck Olivenöl
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • Stiele der glattblättrigen Petersilie

außerdem:

  • 150 g Instant-Couscous
  • 200 ml kochendes Wasser
  • glattblättrige Petersilie zur Deko (Stiele für das Hummus benutzen)
  • 150 g Joghurt
  • einige Zweige Minze (aus dem Garten)
  • Salz
  • etwas Limettenabrieb
  • 1 doppeltes Rezept Falafel
  • 4 EL gerösteter Sesam

Zubereitung:

Zucchini und Möhren in Scheiben schneiden, Blumenkohl in Röschen teilen. Paprikaschoten schälen, entkernen und in gröbere Stücke schneiden. Zwiebel schälen, grob würfeln, die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden.

Jetzt die Falafelmischung zubereiten.

In einer heiße Pfanne Oliven- und Sesamöl mischen, Zwiebel und Knoblauch mit den Gewürzen anbraten. Blumenkohl zugeben und etwas anbraten. Dann das restliche Gemüse zugeben und mit einem Schuss Wasser ablöschen. Zum Schluss die Aprikosen und knapp die Hälfte der Kichererbsen zugeben.

Olivenöl in einen Wok geben, erhitzen, bis Bläschen an einem Holzstäbchen aufsteigen. Falafelmasse mit feuchten Händen zu Bällchen formen und im Wok frittieren. Herausschöpfen und auf Küchenpapier abtropfen.

Couscous mit Wasser aufgießen, etwas Salz zugeben und ausquellen lassen.

Die restlichen Kichererbsen mit allen Zutaten für Hummus mit dem Stabmixer pürieren.

Minze fein hacken und mit Salz und Limettenabrief zum Joghurt geben.

Zwischendrin die Sesamsamen in einer trockenen Pfanne rösten.

Zum Servieren den Couscous in die Mitte der Tajine geben, das Gemüse rundum schöpfen und die Falafel obenauf setzen. Mit der Petersilie und dem Sesam bestreun.

Joghurt und Hummus separat in Schüssel reichen.

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#wirrettenwaszurettenist: Prinzessbohnen-Kaiserschotensalat mit Haselnüssen und Orange

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Im September wird wieder gerettet und zwar der Salat. Fertige Salate, egal ob mit Kartoffeln oder Nudeln, als Krautsalat oder auch als „Bowl“ mit frischen Zutaten gibt es inzwischen in den Supermärkten wie Sand am Meer zu kaufen.

Gerade die drei erstgenannten Sorten können mich gar nicht überzeugen, weil sie oft eine extrem brennende Essigsäure enthalten. Die frischen Salate mit „hippen“ Zutaten kann man schon eher mal fertig kaufen.

Zurück bleibt nur leider viel (Plastik-)Müll.

Am besten ist deshalb doch so ein toller selbst gemachter Salat, der nicht mal wahnsinnig viele Zutaten braucht. Am Ende des Artikes stelle ich Euch noch ein paar Lieblingssalate zusammen.

Ich habe ein schmackhaft klingendes Salatrezept auf der Seite von Yotam Ottolenghi gefunden:

French Beans with Hazelnuts and Orange

Da ich mal wieder eine Woche ohne meinen GöGa alleine zu Hause war, habe ich das Rezept halbiert und statt sechs drei Portionen gemacht. Bohnen und Kaiserschoten hatte ich noch, genau wie den Schnittlauch im Tiefkühler; Orangen und Haselnüsse habe ich beim Wocheneinkauf noch besorgt.

Zutaten für 3 Portionen:

  • 200 g Prinzessbohnen (Harricot verts)
  • 200 g Kaiserschoten
  • 40 g geschälte Haselnüsse
  • 1 Bio-Orange
  • 1 TL gehackter Schnittlauch (TK)
  • 1 Prise Knoblauchsalz
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Orangensaft
  • grobes Salz und schwarzen Pfeffer
  • zur Deko: 1 Orangenscheiben in Vierteln

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Haselnüsse auf einem Backblech verteilen, 10 Minuten rösten, abkühlen lassen und mit einem sauberen Trockentuch die dunkle Haut abrubbeln.

Falls Ihr frisches Gemüse nehmt, an beiden Seiten die Enden der Bohnen und Kaiserschoten knapp abschneiden. In viel gesalzenem Wasser blanchieren – die Bohnen für 4 Minuten, die Kaiserschoten nur für 1 Minute. Abgießen und unter reichlich kaltem Wasser abbrausen.

Meine TK-Ware habe ich auftauen lassen, mit kochendem Wasser übergossen und dann ebenfalls kalt abgebraust.

Die gerösteten Haselnüsse mit einem langen scharfen Messer grob hacken.

Von der heiß abgewaschenen Orange Zesten herunter schneiden.

Zum Servieren alle Zutaten in einer Schüssel vorsichtig vermischen.

Zwei Portionen dieses tollen Salats habe ich sofort gegessen, den Rest am nächsten Tag mit Linguine, Räuchertofu (Rest von diesem Rezept) und Tomaten zubereitet, was ebenfalls sehr gut war:

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Koch mein Rezept (Spaghettimuffins von Obers trifft Sahne)

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Es geht im August/September 2021 in die achte Runde der von Volker mampft ins Leben gerufene Blog-Wichtel-Aktion.

Mir wurde der Blog Obers trifft Sahne von Petra zugelost. Sie ist mir keine Unbekannte, kreuzen sich doch unsere Wege bei verschiedenen Blog-Events immer mal wieder. In diesem Jahr feiert Petra ihr zehnjähriges Blogjubiläum und ist auch sonst sehr umtriebig, wie Ihr hier nachlesen könnt. Dort findet Ihr unzählige Rezepte in verschiedenen Kategorien, dazu allerlei, was in keine Rezeptschublade passt: Reiseberichte, kulinarische Gedanken, Kochbücher von Petra, Kochkurse und TV-Sendungen, in denen sie zu Gast war. Also eine ebenso umfassende wie interessante Mischung.

Bei so einer Fülle von Rezepten musste ich erst einmal schauen, aber dann fielen mir Petras Spaghettimuffins ins Auge, die ich dann auch – etwas abgewandelt – nachgekocht und -gebacken habe.

Aus meinem Blog darf (oder muss *lach*) sich Ina von Applethree ein Rezept aussuchen. Ich bin gespannt!

Update: Nun ist es raus! Ina hat sich meinen Schnellen Erdbeerkuchen im Glas ausgesucht und in veganer Form nachgemacht. Sehr lecker sieht das Ergebnis aus!

Spaghettimuffin auf einer kalten Tomatensalsa mit Kapern, dazu ein Blattsalat und ein Glas gekühlter Pinot grigio
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