Schlagwort-Archive: vegetarisch

Grüner Ofenspargel mit Ei und Sahne

Total „unterspargelt“ fühlte sich Susanne von Magentratzerl Ende Mai und mir erging es nicht viel anders.

Um das zu ändern gab es bei ihr dann Ofenspargel mit Ei und Sahne. Das klang so lecker, dass ich es direkt mal nachkochen musste. Spargel hatte ich ja noch genügend von den Maischollenröllchen übrig, Ei und Sahne waren auch im Haus, nur den von Susanne verwendeten Estragon hatte ich nicht und konnte ihn auch nirgends auftreiben. Da ich aber sowieso nicht so ganz genau weiß, wie er schmeckt habe ich nichts vermisst. Ich habe mir zum Schluss noch ein paar Parmesanspäne übers Gericht gegönnt.

Auch, wenn Ihr über den Link auf Susannes Rezept zugreifen könnt, schreibe ich es hier auch noch mal mit meinen kleinen Änderungen auf:

Weiterlesen

Superschneller Erdbeershake

Wenn man stolze Besitzerin eines kraftvollen Standmixers ist, ist ein schneller Shake oder ein Smoothie quasi im Nullkommnix aus dem Handgelenk geschüttelt.

Vor allem, wenn man wie ich alle möglichen Reste wie Erdbeeren, Milch und Joghurt hat, dann wirft man einfach die geputzten Erdbeeren mit etwas Zucker und gehackter Minze in den Mixer…

… gibt Milch und Joghurt dazu (Vanilleeis wäre auch denkbar oder Frozen Joghurt)…

… Power ab und schon hat man ein leckeres Mixgetränk. Zur Deko habe ich eine schöne Erdbeere zurückbehalten, etwas eingeschnitten und statt ihres eigenen Stiels die Spitze eines Minzestiels hinein gegeben:

Weißer Spargel mit einer „peppigen“ Buttersauce

Eigentlich wollte ich doch mal wieder Hollandaise zum Spargel machen. Ich denke nach zwei Jahren Transplantation kann man sich auch mal wieder an ein ganz frisches rohes Ei heranwagen und eigentlich wird es ja sowieso im Dampf und durch die Butter erhitzt. Da mir eine echte, handaufgeschlagene Hollandaise vor einigen Jahren mal ganz prächtig in die Hose ging, wollte ich es wieder mit der Blitzhollandaise versuchen.

Aber, wie es dann so ist: die Zeit irgendwie verdaddelt und zu allem Überfluss keine Butter im Haus bzw. nicht genug Butter. Also habe ich improvisiert, was ich ja in der Regel ganz gut kann.

Den Spargel habe ich wie hier beschrieben vor- und zubereitet. Die Schalen und den Kochsud sowie eine Spargelstange habe ich mir natürlich für den nächsten Tag aufgehoben. Parallel dazu habe ich mir eine neue Kartoffel als Pellkartoffel gekocht.

Da mir nur ein bisschen Butter über den Spargel zu fad war, habe ich etwas improvisiert und schnell aus dem Garten gepflückten Basilikum, Gundermann, ein Stückchen frische Chilischote sowie ein paar getrocknete Tomaten aus dem Vorrat klein geschnitten und in 2 EL Butter geschwenkt, zum Schluss noch etwas Salz nach Geschmack drüber. Lecker!

Stielmus mit veganem Bratling und neuer Kartoffel

 

Ja, ich habe es mal wieder getan und einen veganen Fertigbratling probiert… Warum eigentlich? Denn ich musste wieder mal feststellen: kennze einen, kennze alle.

Das Stielmus hätte auch ohne Grünkern-Tempeh-Bratling von GranoVita geschmeckt.

 So schlecht war er jetzt auch wieder nicht und quer halbiert sah er nicht übel aus.

Aber ich glaube, die vegetarisch/veganen Fleischalternativen sind nur etwas, wenn man sich tatsächlich komplett veggie ernährt. Zwischendurch – gerne – gegessenes Fleisch verzerrt den Geschmack.

 

Weiterlesen

Flammkuchen mit grünem Spargel

Ein bisschen Irrungen und Wirrungen stecken in diesem Flammkuchen schon. Ich hatte von dem grünen Spargel mit Salzzitrone noch einen Rest gebratenen Spargel übrig, außerdem war mir der Teig dieses Brotes so phänomenal aufgegangen, dass ich ihn über dem Rand des Gärkörbchens glatt abschnitt und für meine spontane Flammkuchenidee zur Seite legte. Dass ich vergessen hatte, den Teig noch mal ordentlich zu bemehlen und ich nach dem Backen mühsam das Brot viertelweise aus dem Topf schneiden musste, ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls gab ich zu diesem noch mal über Nacht aufgegangenen Teig ein weiteres Mal etwas Roggenmehl dazu, weil er doch sehr klebrig war. Daraus formte ich einen dünnen Fladen, wie man ihn von einem Flammkuchen eben kennt.

 

 

Die Ofentemperatur stellte ich wie beim Pizzateig, nämlich 250 °C Ober-/Unterhitze, ein und war wenigstens noch so schlau, den Fladen vorzubacken, vermutlich viel zu kurz, weil der belegte und weitergebackene Fladen wirklich nicht wirklich knusprig war und in der Mitte eher noch eine rohe Anmutung hatte.

 

Belegt habe ich das ganze mit einer Mischung aus Saurer Sahne (Rest von diesen Keksen) und Feta, darauf kamen die Spargelstangen und dann kam der Fladen für 10 Minuten in den Backofen.

Vor dem Servieren habe ich mit einem Sparschäler noch Parmesan drüber gehobelt.

Im Prinzip war die Idee gut. Das nächste Mal werde ich den Teigfladen auf jeden Fall länger vorbacken.

Saure Sahne-Plätzchen als herzhafte Knabberei

Diese Plätzchen habe ich bisher immer sehr gerne zu Weihnachten in der süßen Variante gebacken. Sie werde einfach so schön blättrig (seht Ihr das unten auf dem Foto?) und zergehen fast auf der Zunge.

Eigentlich habe ich sie einzig und allein für ein Blog-Event zum ESC gebacken, da ich aber übersehen hatte, dass man sich bis zum 08.05. in die Teilnahmeliste hätte eintragen müssen, obwohl die Beiträge erst heue früh um acht Uhr hätten online sein sollen, wurde ich nicht mehr zugelassen. Naja, meine Doofheit! und sie schmecken auch einfach so.

Weiterlesen

Blog-Event CXXX: Genuss des Frühlings

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)
Ich habe es tatsächlich geschafft, noch rechtzeitig vor Abgabetermin ein weiteres Frühlingsgericht für das 130. Blogevent, das Jeanette von Cuisine Violette in Zorras Kochtopf ausrichtet, zu kochen.

Was ist der größte, durchs nichts zu übertreffende Genuss des Frühlings? Richtig: Spargel.
Ich liebe ihn, egal ob weiß oder grün, klassisch – mit Hollandaise, neuen Kartoffeln und Schinken, gebraten, als Salat mit Erdbeeren, im Risotto und und und…

Vergangenes Wochenende hatte ich mir einen Bund grünen Spargel à 500 g geholt – für mich ganz alleine, denn der GöGa kann sich nicht so für Spargel begeistern wie – Banause der! – und unter der Woche ist er ja ohnehin nicht zu Hause.

Da ich überraschenderweise im Garten Gundermann (hinten, die grünen Blättchen mit den kleinen lila Blüten) gefunden hatte und mich mit einer FB-Freundin über Salzzitronen unterhalten hatte, kam mir eine Idee…

Weiterlesen

Blog-Event CXXX – Genuss des Frühlings

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

Es gibt das nächste Blog-Event bei Zorra aka Kochtopf.

Die diesmalige Gastgeberin ist Jeanette von Cuisine Violette, die sich, wie der Titel vermuten lässt, frische Frühlingsgerichte wünscht und zwar aus regionalen Zutaten:

Ich denke dabei an den ersten heimischen Spargel, Rhabarber, knackiges grünes Gemüse, Maischolle, Maibowle mit Waldmeister usw.

Weg von den winterlichen Eintöpfen – obwohl man die nach Ostern durchaus noch gebrauchen konnte, hin zu leichtem Gemüse, zu Salaten, leichten cremigen Süppchen, Eis, Sorbets und lecker-fruchtigen Mixgetränken. Ich finde es herrlich, wenn sich die Marktstände mehr und mehr mit heimischen Erzeugnissen schmücken. Wunderbar!

Weiterlesen

Mürbteigkekse zum Osterkaffee

Da sich Kuchen oder gar Torten für zwei Personen nicht wirklich lohnen und man die Kekse auch über Ostern hinaus aufbewahren kann, habe ich Ostersonntag wieder schnell ein paar Mürbteigkekse gebacken.

Dieses Mal habe ich den Teig auf drei Portionen plus einer guten Handvoll für die Streusel zum Ostermontagsnachtisch aufgeteilt.

In die drei Portionen habe ich jeweils gehackte Walnusskerne und Marzipan geknetet, gehackte getrocknete Feigen mit Pinienkernen sowie getrocknete Mangostücke mit Kakao. Sehr lecker.

Bärlauchpesto

Mitte März gab es den ersten frischen Bärlauch im Bio-Laden, und ich griff beherzt zu und erwarb zwei Bund/Bunde/Bünde – wie auch immer. 😉

Aus einem Teil machte ich Bärlauchpesto frei Schnauze:

Gemahlene Haselnüsse aus der Weihnachtsbäckerei 2016, Olivenöl, geriebener Parmesan, Salz, Pfeffer und eben die gewaschenen Bärlauchblätter (ca. 1,5 Bund) zusammen in einen Standmixer geben und gut durchmixen. Falls die Konsistenz zu flüssig ist, noch etwas Nüsse und/oder Käse zugeben, ist sie zu fest, noch etwas Öl – oder Wasser, wenn es nicht zu fettig werden soll – zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Statt das Pesto in Gläser abzufüllen und mit einer Schicht Olivenöl zu versiegeln, habe ich es portionsweise eingefroren.

Weiterlesen