Schlagwort-Archive: vegetarisch

Zucchini-Risotto

So langsam gehen die Gartenzucchini in die letzte Runde. Beide Sorten als auch die Gurken haben ganz schön unter dem plötzlich „angeflogenen“ Mehltau gelitten und dadurch ihre Produktion quasi eingestellt.

Eines schönen Abends durfte eine kleinere Zucchini ein leckeres Risotto krönen. Eine schöne Mischung wie der GöGa und ich fanden.

Der Risotto wurde wie gewohnt hergestellt. Die Zucchini habe ich ohne Kerngehäuse gewürfelt und in Olivenöl zum Braten schön rundherum goldbraun angebraten. Zum Schluss kamen die Würfel zusammen mit Basilikumblättern auf den fertigen Risotto.

Mücver – Türkische Zucchini-Möhrenpuffer mit Cacık und bunter Gemüsepfanne

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Ich zitiere aus Türkei vegetarisch von Orkide & Orhan Tançgil:

Nur noch wenig Gemüse im Schrank? Zwei Zucchini, eine Möhre und ein Ei sind dabei? Dann sind diese knusprigen Puffer ein feines Meze.
Kalt oder warm? Egal!

Zucchini war nicht im Schrank, sondern im Garten, aber ein paar Möhren dümpelten im Kühli sowie zwei vereinsamte Eier.

Also machte ich mich frisch ans Werk für unser Abendessen:

Zutaten für 2 Portionen:

  • ca. 450 g Zucchini
  • 2 kleine Möhren
  • 1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln (ich: 1 Frühlingszwiebel)
  • 1/4 Bund glatte Petersilie (ich: 1 EL TK)
  • 1 Stängel Dill (ich: 1 TL TK)
  • 1 Ei
  • 1 EL Mehl
  • 1/2 TL Pul Biber (Chiliflocken)
  • 1/2 TL getrocknete Nanaminze (ich: Minze aus dem Garten, k. A. welche Sorte)
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Sonnenblumenöl zum Braten

Zubereitung:

Zucchini und Möhren waschen, putzen und fein reiben. 1/2 TL Salz über die Masse streuen und vermengen. 1 Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit das Cacık (etwas scrollen) zubereiten und das Gemüse für die Beilage putzen und schneiden.

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Blog-Event CLVI – Gebäck zum Afternoon Tea (Scones mit Erdbeerkonfitüre)

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Blog-Event CLVI - Gebäck zum Afternoon Tea zum 15. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2019)

Dieses Jahr feiert Zorra mit ihrem Blog 1 x umrühren bitte aka Kochtopf schon ihren 15. (in Worten: fünfzehnten!) Geburtstag. Ich kenne die beiden zwar noch nicht so lange, aber seitdem ist sie ein ewiger Quell der Inspiration und ihre regelmäßigen Blog-Events regen mich immer wieder an, neues auszuprobieren. Ganz wenige habe ich in den letzten Jahren ausgelassen.

Wie jedes Jahr, wird der Geburtstag wieder mit Geschenken gefeiert, aber bei Zorra werden die teilnehmenden BloggerInnen beschenkt und zwar dieses Jahr mit einer tollen Küchenmaschine von Kenwood (Beschreibung siehe in Zorras Blogartikel).

Was gibt es schöneres, als eine „very British Tea Time“ zum Geburtstag und sollen typisches Gebäck von den Britischen Inseln mitgebracht werden.

Wie es der Zufall will, waren mein GöGa und ich im Juli für eine Woche in Lancashire, in einer Ortschaft namens Burnley, im Urlaub. Dort wohnt meine langjährige Freundin Anne, die letztes Jahr für etwas mehr als eine Woche bei uns war – nachdem wir uns zuvor vor sage und schreibe 21 Jahre nicht mehr gesehen hatten. Über Facebook haben wir uns vor einer geraumen Weile wieder gefunden.

Wir haben viel gesehen und überwiegend sehr gut gegessen. Die alte Mär, dass man in England weder gut kochen und in Konsequenz nicht gut essen könne, stimmt einfach nicht. Natürlich kann man dort kulinarisch genauso die A-Karte ziehen wie hier oder jedem anderen Land.

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Enchiladas Suizas mit (veganer) Hack-Champignon-Füllung

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Als es wieder um die Planung des Wochenendessens ging, äußerte der GöGa den Wunsch nach gefüllten, überbackenen Tortillas, also Enchiladas suizas *) mit vegetarischer Füllung.

*) Tortilla, Taco, Enchilada, Burrito, Quesadilla – wo liegen eigentlich die Unterschiede?

  • Die spanische Tortilla ist ein gebackenes Omelette aus Kartoffeln und Eiern – wahlweise mit weiteren Zutaten. Im Gegensatz dazu ist
  • Die mexikanischen Tortilla, um die es heute geht, ein dünner, weicher Fladen aus Mais- oder Weizenmehl plus Wasser oder einer Mischung beider Mehlsorten. Aus dieser werden die folgenden Gerichte hergestellt:
  • Der Taco (spanisch: Pfropfen, Knäuel) ist ein typisches „Auf-die-Hand-Gericht“ in Mexiko. Es ist ein klassisches Straßenfastfood, bei dem eine Mais- oder Weizentortilla mit verschiedensten Zutaten gefüllt zusammengerollt und mit der Hand gegessen wird.
  • Eine Quesadilla (Zusammensetzung von spanisch queso = Käse und tortilla = Törtchen) ist ein Taco, der zusätzlich mit Käse gefüllt und gegrillt oder gebacken wird.
  • Die Enchilada (von spanisch enchilar = mit Chilisauce versehen) wird normalerweise mit einem Chili (con carne) gefüllt, ist sie mit Käse überbacken, was typisch für Mexikos Hauptstadt ist, heißt sie Enchilada suiza (spanisch: schweizerisch).
  • Der Burrito (spanisch: Eselchen) ist eher der US-amerikanischen TexMex-Küche zuzuordnen und ist eine mit Sour Cream, (Hack-)Fleisch, Bohnen, Salatstreifen, Avocadostücken oder Guacamole und geriebenem Käse gefüllte weiche Weizentortilla. Eine Variante hiervon ist
  • Die Fajita (spanisch: Gürtelchen; Diminutiv von la faja, dem Zwerchfell, was sich auf das Fleisch bezieht, mit dem die Fajita ursprünglich gefüllt war, nämlich dem Kronfleisch vom Ochsen) bei der alle Zutaten einzeln serviert werden und der Gast sich die Tortilla selber füllt. Diese Anrichteweise hat nichts mehr mit der ursprünglichen Art zu tun, wie die Cowboys rund um den Rio Grande die Fajita zubereiteten und verzehrten.

De facto ist unser Gericht also eigentlich eine Mischung aus Taco und Enchilada Suiza.

Doch jetzt frei nach Goethes Faust: Der Worte sind genug geschrieben, lasst uns nun endlich das Rezepte seh’n.

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#wirrettenwaszurettenist: Kalte Zucchini-Joghurtsuppe zur Sommerparty

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Das wackere Trüppchen von #wirrettenwaszurettenist und schlagen der Lebensmittelindustrie mit ihren Fertiggerichten lädt ein zur Sommerparty.

Der Handel hält ja alles bereit von fertig mariniertem Fleisch für den Grill, verschiedenen Salaten, Antipasti und sonstigen Häppchen. Neben den teilweise zweifelhaften Inhaltsstoffen schmeckt irgendwann auch alles gleich im Gegensatz zum Sebstgemachten. Da hat man an einem Tag einen Hauch Pfeffer mehr, am anderen gibt man mal ganz spontan ein ungewohntes Gewürz oder ein paar andere Kräuter zum Gericht.

Ich bringe ein absolutes Blitzgericht mit zur Sommerparty, die leider an besagtem Tag in der Küche stattfinden musste, weil das Wetter alles andere als sommerlich war.

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Nachgebacken: Zucchinikuchen mit Zitrone und Joghurt

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Harald von Cahama hat dieses Jahr das gleiche Zucchiniproblem wie ich: Sie wachsen ihm über den Kopf. Als ich das Rezept für den Kastenkuchen mit Zucchini und zitroniger Note sah, habe ich mich fast sofort ans Werk gemacht.

Da der GöGa und ich ja alleine sind, habe ich allerdings die Menge aus dem Originalrezept halbiert und den Kuchen in einer ca. 20 cm langen und entsprechend schmaleren und weniger tiefen Form gebacken:

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Zucchini-Paprikaröllchen mit Frischkäse

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Da ja meine Zucchini im Garten mächtig produktiv sind, müssen sie zusammen mit Paprikaschoten und Frischkäse herhalten und zu Zucchiniröllchen werden:

Zutaten für 3 – 4 Röllchen:

  • 1 große Zucchini
  • je 1 gelbe und rote Paprikaschote
  • 4 EL Frischkäse
  • Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
  • Zahnstocher zum Feststecken

Zubereitung:

Die Zucchini rundherum dünn abschneiden. Den inneren Rest eventuell für Suppe oder ähnliches in den Kühlschrank stellen.

Die Paprikaschoten schälen und in drei oder vier Stücke schneiden.

In einer Grillpfanne das Olivenöl erhitzen, Zucchini- und Paprikaschoten von beiden Seiten weich grillen. Kalt werden lassen.

In der Zwischenzeit den Frischkäse mit wenig kohlesäurehaltigem Wasser cremig rühren. Das Basilikum bis auf ein paar Deko-Blättchen fein hacken. Unter den Frischkäse rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Frischkäse zunächst in einen Paprikaschotenstreifen, dann beides in einen Zucchinistreifen wickeln. Das Ganze mit einem Zahnstocher feststecken.

Mit Basilikum dekoriert auf einer Platte anrichten.

Eine größere Menge dieser Röllchen ist ein schönes Mitbringsel für eine sommerliche Grill- oder Gartenparty.

Gemüsetortilla mit Blattsalat aus dem Garten

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Eine kleine Abwandlung dieser Tortilla, um weiterhin Gartenzucchini zu verwerten:

Zutaten für eine kleine Auflaufform:

  • 200 g Kartoffeln
  • 200 g Zucchini
  • 100 g Paprikaschote (rot oder gelb)
  • 1 große Haushaltszwiebel
  • Olivenöl zum Braten
  • 6 – 8 Eier
  • Basilikum, fein gehackt
  • Salz, Pimentón de la Vera
  • optional: geriebener Käse (ich hatte noch einen Rest im Kühlschrank)

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. In köchelndem Salzwasser ca. 10 Minuten angaren. Sie sollten noch einen gewissen Biss haben. Abgießen und ausdampfen lassen.

Die Zucchiniwürfel im heißen Olivenöl kurz braun anbraten und in eine Auflaufform geben. Die Paprikaschote in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel in Streifen. Beides im Olivenöl ebenfalls kurz dünsten. Zusammen mit den Kartoffelwürfeln zu den Zucchini geben und gleichmäßig verteilen.

Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, mit Salz, Pimentón de la Vera und Basilikum würzen und kurz verquirlen. Den Käse zugeben. Über das Gemüse geben.

Im auf 180 °C Umluft vorgeheizten Backofen 30 – 40 Minuten backen, bis das Ei gestockt ist.

Mit Hilfe eines Schneidbretts aus der Auflaufform holen, in mundgerechte Happen schneiden und auf einer schönen Platte servieren.

Bei uns gab es zum Abendessen noch einen Blattsalat (Rollo rosso, Sauerampfer, Rucola aus dem Garten) mit ein paar bunten Tomaten und Omma Tonis Salatdressing.

Pellkartoffel auf Zucchini-Joghurt mit Tomaten auf Blattsalat

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Wie hier, hier und hier erwähnt, fangen die Gartenzucchini auch dieses Jahr wieder an zu eskalieren.

Klar, dass ein frisch geerntetes Früchtchen auch bei einem meiner Solomittagessen mitmischen musste.

Eine mittelgroße Kartoffel als Pellkartoffel kochen. Ausdampfen und in Scheiben schneiden.

Inzwischen etwas Blattsalat (aus dem Garten) putzen, waschen und trockenschleudern. Verschiedene Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden.

Je nach Größe eine halbe bis eine ganze Zucchini grob raspeln, mit einem Becher Joghurt mischen und mit Salz, Pfeffer, etwas Limettensaft und gehacktem Basilikum mischen.

Einen Teller zur Hälfte mit den Salatblättern auslegen, die Tomatenwürfel darauf anrichten. Den Joghurt – bis auf 1 – 2 Esslöffel – in den Teller geben, die Kartoffelscheiben darauf legen, mit dem restlichen Joghurt übergießen und mit einem Basilikumblatt dekorieren.

Gegrillter Halloumi mit gebratenen Kartoffel- und Erbsenkürbisscheiben *) und Tomaten

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*) Dieser kleine Geselle ist ein sogenannter Erbsenkürbis oder auch Zappho. Er wurde letztens in meinem Lieblinsbiomarkt angeboten und – soweit meine spärlichen Suchergebnisse im Netz es ergeben haben – ist auch insbesondere in der Bio-Landwirtschaft und -Vermarktung bekannt. Er kann mit Schale gegessen werden und schmeckt wie eine Mischung aus Zucchini und Erbsen. Inzwischen sind meine Zucchini erntereif, die den Erbsenkürbis leicht ersetzen können.

Zusammen mit Halloumi, hauchdünnen Kartoffelscheiben, Schalotte, Knoblauch, Rosmarin und Tomate nahm der Erbsenkürbis an einem leckeren Sommersolomittagessen teil.

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