Schlagwort-Archive: vegetarisch

Wurzelgemüse aus dem Backofen

Im Gegensatz zu meiner normalen Kartoffelernte ist die der Süßkartoffel eher mau ausgefallen. Es war gerade genug, um ein leckeres Wurzelgemüse aus dem Ofen zu machen.

Neben den 5 kleinen Süßkartoffeln – normalerweise 1 mittelgroße – braucht man 1 mittelgroße Kartoffel, sowie 1 große Möhre. Alle drei Gemüse gründlich waschen. Die Kartoffeln in Ecken und die Möhre in etwa gleich lange und dicke Stücke schneiden. Falls Eure Süßkartoffel größer ist, diese dann auch auf die entsprechende Größe schneiden.

Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl auspinseln. Die geschnittenen Gemüse darin verteilen.

1 geschälte Knoblauchzehe in grobe Stücke schneiden, 1 kleine Schalotte längs in Streife schneiden. Zusammen mit ein paar Zweigen Oregano und Rosmarin ebenfalls zum Gemüse geben, salzen, pfeffern und zum Schluss 1/2 Feta (ca. 70 g) über das Gemüse bröseln.

30 – 40 Minuten im Backofen garen und zum Schluss noch mal mit frischen Kräutern garnieren.

Aus einer Pfanne: Gefüllte Zucchini mit Möhrenreis

Ich hatte noch eine riesige Zucchini im Kühlschrank, die ich mir eigentlich irgendwann unter der Woche als Solomittagessen hatte machen wollen und dann eben doch liegen geblieben war.

Was also tun? Füllen fand der GöGa schon mal nicht übel. Mit Hack oder vegetarisch? Indifferent. Wie wär’s mit einer schönen Champignonfüllung und dazu noch etwas Reis. Zustimmendes Nicken.

Die Champignons und Käse zum Reiben mussten noch gekauft werden, ansonsten war ich gut bevorratet.

Da ich nicht viel Geschirr dreckig machen wollte, habe ich Zucchini sowie den Reis in einer Pfanne zubereitet, was gut funktioniert hat. Hier also das Rezept:

Weiterlesen

Blogevent: Heimisches Superfood aus Friseesalat mit Kartoffelpüree und Ei

Heimisches Superfood bei giftigeblonde.com und theapricotlady.com

 

Superfood ist in den letzten Jahren buchstäblich in aller Munde: Chia aus Mexiko, Açaí aus Südamerika, Aronia aus Nordamerika, Manukahonig aus Neuseeland und Südost-Australien  und wie sie alle heißen.

Kann es aber sein, dass Mutter Erde uns armen Mitteleuropäern Pflanzen mit gesunden Inhaltstoffen so komplett vorenthalten hat, dass wir diese rund um die Welt fliegen oder verschiffen lassen müssen?

Das fragen sich auch Sina (Giftigeblonde) und Christina (The Apricotlady) und wünschen sich noch bis zum 31. Oktober Rezepte mit heimischem Superfood.

Als erstes Gericht möchte ich mal diese eigentlich typische Hausmannskost auf seine Superfoodqualitäten durchleuchten.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Handvoll Friseesalat – meiner war nicht mehr ganz knackfrisch
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Bio-Ei
  • 4 – 5 Walnüsse

Zubereitung:

Kartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden und in wenig gesalzenem Wasser sehr weich kochen.

Inzwischen die Walnüsse in einer trockenen Pfanne rösten und zur Seite stellen.

Kartoffelwasser nicht komplett abgießen, die Butter zugeben und stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Salat putzen, waschen und abtropfen lassen. Im Rapsöl die gehackte Knoblauchzehe und in dünne Scheiben geschnittene Schalotte andünsten. Den Frisee dazu und noch knackig schmoren.

Das Ei neben den Salat gleiten lassen und leicht verrühren. Beides mit Salz und Pfeffer würzen und zum Kartoffelpüree servieren. Mit den grob gehackten Walnüssen bestreuen.

Weiterlesen

Resteküche: Bratreis mit Gemüse und Ei

Da immer noch ein Rest vom sonntäglichen Reis übrig war, machte ich mir dienstags drauf einen schnellen Bratreis mit Gemüse und zwar in recht „kreativer“ Zusammensetzung.

Für eine Portion benötigte ich:

  • ca. 250 g gekochter Reis
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Möhre
  • ein paar vergessene Radieschen
  • 1 Limette
  • 1 EL Kokosnussöl
  • 1 Ei
  • 1 Schuss Sojasauce

Zubereitung:

Das Gemüse putzen; die Möhre in Scheiben, das Radieschen in Streifen und die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden. Von letzterer ein paar grüne Röllchen zur Seite stellen.

Die Limette vierteln. Das Ei mit Sojasauce verschlagen.

Das Kokosöl in einer Pfanne oder einem Topf erhitzen, das Gemüse zusammen mit dem Reis darin unter Rühren anbraten. Die Limettenstücke heraus holen und wegwerfen.

Das Ei über den Reis geben und unterrühren bis es gestockt ist. Nach Bedarf und Geschmack noch mit Salz, Pfeffer und/oder Chili nachwürzen und mit Frühlingszwiebeln bestreut servieren.

Update: World Wide Summerfood

Das Blog-Event bei Zorra, ausgerichtet von Birgit von Backen mit Leidenschaft, ist auch schon wieder vorbei und Birgit war dieses Mal wirklich flott dabei mit der Zusammenfassung.

Ich hoffe, der Sommer besinnt sich noch mal auf seine eigentliche Aufgabe, so dass man noch Grund hat, all die leckeren Rezepte auszuprobieren.

Leider ist es bei mir dieses Mal bei einem Beitrag geblieben und das war der Couscoussalat „rund ums Mittelmeer“.

Update Blog-Event CXXX

Ich habe gerade gesehen, dass ich Euch noch die Zusammenfassung des Blog-Events Genuss des Frühlings schuldig bin.

Hier sind die Rezepte der anderen Teilnehmer; ich war mit

vertreten.

 

Blog-Event CXXXIII – Mit einem Salat rund ums Mittelmeer

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

Birgit von Backen mit Leidenschaft wünscht sich von Zorras geneigter Leserschaft im – bereits! – 133ten Blog-Event sommerliche Gerichte aus aller Welt. Da ich nicht wirklich etwas konkretes aus einem bestimmten Land habe, nehme ich Euch mit diesem Couscous-Salat einmal rund um’s Mittelmeer:

Der Couscous ist in ganz Nordafrika bis hin nach Israel beliebt, und ich habe ihn in einem Tunesienurlaub zwar nicht kennen gelernt, aber vielfältig genossen.

Außerdem sind Zucchini im Salat, die man sicherlich rundherum von Spanien bis nach Marokko kennt, anbaut und verspeist. Ein für mich ganz typisches Sommergericht aus Mallorca ist das Tumbet, ein geschichteter Gemüseauflauf.

Zudem sind Oliven und Tomaten, die man natürlich auch im gesamten Mittelmeerraum findet sowie Feta – so typisch für Griechenland, in diesem Salat.

Eigentlich wollte ich an dem Tag sogar diesen Reissalat nachkochen, aber dann bin ich doch auf andere Pfade geraten und habe ihn komplett umgemodelt und somit ein neues Gericht erschaffen:

Weiterlesen

Kräuterrührei und Tomatensalat

Wohl dem, der sich mit Kräutern aus dem eigenen Garten bedienen kann (von oben):

  • Blattpetersilie, die aber über das obige Kleinblätterstadium nicht hinaus kommt. Schmeckt aber trotzdem.
  • Strauchbasilikum, der schon kräftig geblüht hat und dadurch bitter wurde. Nach dem kräftigen Rückschnitt sind die Blätter jetzt geschmacklich wieder, wie sie sein sollen.
  • Salbei… was mir als Hustentee oder -bonbon zuwider ist, mag ich in mediterranem Essen. Wenn der Salbei angebraten wird, schmeckt er mir am besten.
  • Wilder Majoran – ich mag seinen Geschmack besonders auch zu Fleisch.

Weiterlesen

Champignonpizza mit Lievito Madre

Vor einiger Zeit hatte Susanne von Magentratzerl mir ja ein bisschen von ihrer Lievito Madre abgetreten, die ich dann auch fleißig weiter gefüttert, gehegt und gepflegt habe. Wirklich verarbeitet hatte ich sie danach aber auch nicht, weil mir die Rezepte, die ich gefunden hatte, doch auch umständlich erschienen. Ich bin halt nicht der Typ Bäckerin, die montags schon mit dem Brot fürs Wochenende anfängt. Schande über mich!

Dann wurde bei Zorras und vorletztem Synchronbacken ein Almhefekuchen vorgestellt, in dem u. a. ein Weizensauerteig verbacken wurde. Ich habe ihn zwar erst eine Woche später gebacken, war aber wirklich begeistert von der Konsistenz des Teiges und vom wunderbaren Geschmack des fertigen Kuchens.

Einen Samstag Ende Juli sollte es dann mal wieder Pizza geben, und ich schummelte Lievito Madre in meinen bis dahin bewährten Hefeteig für Brötchen, Pizza, Fladenbrot usw.

Bester selbst gemachter Pizzateig ever. Er ist zwar im Kühlschrank nicht so bombastisch hochgegangen wie der bisher benutzte Hefeteig, aber er fühlte sich trotzdem irgendwie viel geschmeidiger und formbarer an, obwohl er recht klebrig war. Auch der GöGa war sehr angetan.

Und so habe ich den üblichen Teig abgewandelt:

Weiterlesen

Frischkäsedip, zum Beispiel zu Lachs

Für 2 Portionen:

  • 2 gehäufte EL Frischkäse
  • 2 gehäufte EL gehackter Dill
  • 1 kleine Gurke, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Zistronenzesten

Zubereitung:

Alles, evtl. mit etwas zusätzlichem Sprudelwasser, glatt rühren und in einem Schüsselchen anrichten.

Der Dip schmeckt natürlich auch „nur“ als Brotaufstrich.