Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Koch mein Rezept (Pasta alla Ligure von (no) plain Vanilla Kitchen)

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Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

In der sechsten Runde des großen Foodblog-Wichtelns, das Volker mampft ins Leben gerufen hat, im April/Mai 2021 wurde mir Sarahs Blog (no) plain Vanilla Kitchen zugelost. Gemeinsam mit meinem GöGa stöberte ich ein bisschen und gemeinsam haben wir uns auf die Pasta alla Ligure als Nachkochrezept geeinigt.

Sarah blogt seit Januar 2011, seit 2014 ernährt sie sich komplett vegetarisch, was sich entsprechend im Blog spiegelt. Im Jahr 2015 kaufte sie ein Haus im Schwarzwald, in dem sie 2017 die Black Forrest Lodge eröffnete. Wenn ich die Bilder sehe, möchte ich am liebsten sofort die Koffer packen und losfahren.

Doch zurück zum Kochen: Dass die Nahrungsaufnahme ein menschliches Grundbedürfnis ist, ist eigentlich eine Binsenweisheit, wenn sie dabei Kreativität mit gesunder Küche und dem Einklang mit der Natur verbindet, rennt Sarah bei mir offene Türen ein.

Unter der Rubrik „Pastasaucenklassiker“ hatte es sich Sarah zur Aufgabe gemacht, sämtliche italienischen Pastasaucen einmal nachzukochen. Und hier fanden wir auch die Nudeln mit Kartoffeln und grünen Bohnen.

Und schon wieder: Pasta und Kartoffeln, eine für Deutsche eher merkwürdige anmutende Mischung, weil bei uns beides eher unter „Sättigungsbeilage“ läuft.

Es hat super geschmeckt und war schnell gemacht:

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Ein Jahr in meiner Küche 2020

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Dieses Jahr war ja ein Ausnahmejahr: Seit Ende Februar/Anfang März hat uns ein fieses kleines Virus namens Sars-Cov2, umgangssprachlich auch Corona genannt, ziemlich fest im Griff. Der GöGa ist seit der Zeit im Home Office, das heißt, es wird fast jeden Tag gekocht. Ich habe das Gefühl, ich habe in 2020 so viele neue Rezepte ausprobiert, wie schon lange nicht mehr – auch durch die Teilnahme an verschiedenen Dauerevents wie Die kulinarische Weltreise von Volker mampft, Deutsche Küche von Sylvia von Brotwein, dem von Volker neu ins Leben gerufene Event Koch mein Rezept und nicht zuletzt den zweimonatigen Rettungen (#wirrettenwaszurettenist), bei der ein wackeres Trüppchen zeigen will, dass man Fertiggerichte und Convenience-Mahlzeiten auch zu Hause kochen kann.

Deshalb kann ich mich bei der selbst auferlegten Aufgabe für jeden Monat mein bestes, gelungenstes, schönstes Rezept herauszusuchen, fast nicht entscheiden.

Wie Ihr seht, habe ich dann doch eine bzw. zwölf Entscheidung(en) getroffen.

Synchronbacken #48: Ciabatta meets Focaccia = Ciacaccia

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Auch im Juni veranstalten Zorra von 1 x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen wieder ein Synchronbacken. Es soll Ciabatta gebacken werden. Das Rezept von King Arthur, das Zorra für uns übersetzt hat, klang jetzt wieder nicht so schwierig, so dass ich mich mutig fürs Mitbacken entschied.

Ich sage mal so: Eine richtig gute Ciabatta habe ich nicht fabriziert, eher eine Mischung aus Ciabatta und Focaccia – eine Ciacaccia sozusagen. Aber das Gebilde war gut durchgebacken und geschmacklich lecker, hätte ich ein wenig mehr Salz (ich hatte ohnehin schon mehr als angegeben) genommen.

Oben rechts habe ich ein Eckchen abgebrochen, um zu schauen, ob die Ciacacce durch sind 😉

Ich habe mich allerdings auch sehr weit aus dem Fenster gelehnt und frisch gemahlenes Vollkornweizenmehl und Frischhefe/Lievito Madre statt Trockenhefe genommen.

Ich hatte im Internet gelesen, dass bezogen auf die Mehlmenge etwa 2,5 % Hefe, 5 % Weizensauerteig und 4 % Olivenöl zugegeben werden. [Quelle: Wikipedia]

Deshalb bin ich folgendermaßen vorgegange – was vielleicht ein Fehler war…

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Ein Jahr in meiner Küche – 2019

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Am Ende des Jahres 2015 hatte ich mal damit angefangen, einen kleinen bebilderten Rückblick in meine besten Rezepte der vegangenen zwölf Monate zu erstellen und bin dann irgendwie komplett davon abgekommen. Dieses Jahr habe ich wieder einmal daran gedacht und das – für – mich jeweils gelungenste Gericht herauszusuchen.

Zu diesem Rückblick passt auch die Foodblogbilanz 2019.

Foodblogbilanz 2019

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Es ist mal wieder so weit: Es geht zur jährlichen Foodblogbilanz, die dieses Jahr von Steffen von Feed me up before you go-go gesammelt wird.

Nach 2018, 2017 und 2015 (Wo war ich denn 2016?) bin ich auch dieses Jahr wieder gerne dabei.

1. Was war 2019 dein erfolgreichster Blogartikel?

Die meisten Reaktionen gab es tatsächlich auf Pizza Pasta, einem Artikel im Rahmen der Aktion #wirrettenwaszurettenist, in der wir zeigen, wie einfach mal Fertig- und Convenienceprodukte in der heimischen Küche herstellen kann.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Diese Frage ist wirklich schwer zu beantworten. Ich würde ja keine Rezepte o. ä. posten, hätten sie nicht eine gewissen Bedeutung.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich glaube, im Jahr 2019 wurde ich am meisten von Sigrid von Madam Rote Rübe und – wie in den Jahren zuvor auch – von Susanne von Magentratzerl zum Nachkochen angeregt.

4. Welches der Rezepte, die du 2019 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Am häufigsten gab es dieses Jahr wohl selbstgemachte Pasta mit Champignon-Sahne-Sauce – in etwa nach diesem Rezept.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2019 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Ich stehe nach wie vor auf Kriegsfuß mit Brotrezepten. Vor allem die Rezepte im Rahmen des Synchronbackens sind oft „Angstgegner“. Trotzdem stürze ich mich immer wieder ins Abendteuer und manchmal kommt auch etwas genießbares heraus.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Allgemein finde ich die kulinarische Weltreise, die Volker von Volker mampft seit März 2018 organisiert, eine dauerhafte Neuentdeckung. Für mich waren viele der 2019 bereisten Länder kulinarisches Neuland, und ich finde es immer spannend, entsprechende Rezepte zu recherchieren. Eine echte Offenbarung war für mich die Bulgogi-Marinade von unserer Reise nach Korea im Oktober 2019.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

Ich habe immer noch keine Ahnung, wie ich das herausfinden kann.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2020?

Eigentlich kann es so weitergehen. Ich freue mich auf weitere spannende Länder, die wir im Rahmen der kulinarischen Weltreise besuchen, freue mich auf die Blog-Events, die Zorra organisiert, bin gespannt, ob ich irgendwann man ein perfektes Synchrongebäck schaffe. Dann ist da ja auch noch die Rettung von Gerichten vor der Fertigindustrie (#wirrettenwaszurettenist), deren Organisation ich Anfang dieses Jahres mit Tamara und Barbara übernommen habe. Ich hoffe, dass wir auch 2020 noch genügend Fertiggerichte finden, die wir in unseren heimischen Küchen ohne Zusatzstoffe zubereiten werden.

Dann wünsche ich mir natürlich so viel Gesundheit, dass ich viele neue Rezepte ausprobieren kann und außerdem habe ich mir vorgenommen, im kommenden Jahr noch mehr auf Nachhaltigkeit sowie saisonale Produkte zu achten.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und alles Gute für 2020!

Schnelle Küche: Paprikaschoten mit Fischfarce

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Schnelle Küche – schnelles Rezept in Stichworten: Es mussten mal wieder ein paar Vorräte weg.

Im TK-Schrank schlummerten Skrei, Rotbarsch und Miesmuscheln. Die habe ich nach dem Auftauen zusammen mit einem Ei beherzt in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab geschreddert, mit Salz, Pfeffer, gehackter Petersilie und etwas Zitronensaft abgeschmeckt und mit so viel Paniermehl verknetet, dass eine formbare Konsistenz entstand.

 

Im Kühlschrank befanden sich außerdem noch Paprikaschoten in gelb und rot.

Diese habe ich geschält, längs halbiert, entkernt und in eine leicht geölte Auflaufform gegeben.

 

 

Dahinein habe ich die Farce gedrückt und bei 180 °C Umluft für 30 – 40 Minuten im Backofen gegart.

Die restliche Farce habe ich zu Fischfrikadellen geformt und eingefroren.

 

 

Dazu gab es einen Salat aus Chinakohl und Möhrenstreifen in einem Joghurt-Dressing.

Update: Die kulinarische Weltreise – Cuba

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Wir sind zurück aus der Karibik und haben jede Menge tolle Rezepte mitgebracht, wie Ihr in Volkers Zusammenfassung lesen könnt.

magentratzerl
Fricasé de Pollo Cubano

Küchenlatein
Picadillo a la habanera de Rolando

Küchenmomente
Pastel de Tres Leches (Milchkuchen)

Chili und Ciabatta
Vaca frita mit Salat von Moros y Cristianos und Mango-Salsa

Chili und Ciabatta
Creme Café con Leche

Brittas Kochbuch
Moros y Cristianos oder Arroz congri
Ropa vieja

Pollo a la Barbacoa (Gastbeitrag von Sebastian Reichelt)

zimtkringel
Tostones – Kubanische Kochbananen

Herbs & Chocolate
Arroz Congris – Cubanischer Reis mit schwarzen Bohnen

Papas Rellenas

Küchenmomente
Mojito – Kubanischer Cocktail

Savorylens
Picadillo con arroz amarillo cubano

Volkermampft
Arroz con pescado al ron – Kubanischer Reis mit Fisch und Rum
Pan Cubano

Mein wunderbares Chaos
Frühstück auf Kubanisch: Huevos Habaneros

 

Urlaub im September 2018 mit Besuch aus England

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Im September hatte ich nach 20 Jahren wieder Besuch von meiner ehemaligen Brieffreundin Anne aus England. Inzwischen hatten wir uns auf Facebook wieder gefunden und endlich einen Termin für einen Besuch gefunden. Sie blieb etwas mehr als eine Woche und natürlich haben wir ein paar Unternehmungen gemacht und dabei auch aus- und inhäusig gegessen. Hier ein paar Impressionen.

Freitags waren wir erst spät zu Hause, so dass der Abend nach ein paar Tassen Tee und ein bisschen Quatschen schnell beendet war.

Am Samstag, 08.09. stand erst einmal Lebensmitteleinkauf auf dem Programm, was relativ schnell beendet war. Da Anne vom Flug sehr erschöpft war und sich außerdem eine fette Erkältung eingefangen hatten, war der Tag dann leider erst mal vorbei.

Abends gab es selbst gemachte Pizza, für die ich am Vortag schon meinen bewährten Teig mit Lievito Madre angesetzt hatte.

Ich hatte ein großes Blech gemacht, jeder durfte sich ein Drittel nach Lust und Laune belegen.

In der Mitte ist mein Stück mit Paprikastreifen, Champignons und Oliven und einem freien Stück, dass ich nach dem Backen mit…

… mit Serranoschinken und Rucola aus dem Garten belegte.

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Urlaub im Mai 2018 – Woche 2 in Belgien

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Jetzt ist schon Mitte Juli, also lasst mich noch schnell vom Maiurlaub weiter berichten!

Nachdem wir die erste Urlaubswoche in Bonn verbracht hatten, ging es noch eine Woche ans Meer, nach dem ich immer eine Riesensehnsucht verspüre.

Wir hatten zum allerersten Mal ein Ferienappartment gebucht, weil ich immer wieder meine schwachen Tage habe und dann nicht in einem Mini-Hotelzimmer hocken möchte. Ich fand diese Art der Unterbringung sehr gut und auch der GöGa war gegenüber einer Wiederholung nicht abgeneigt.

Am Samstag, 19.05.2018 machten wir nach dem Frühstück auf den Weg nach De Haan, da wir um 16 Uhr mit unseren Vermietern an der Ferienwohnung verabredet waren. Laut Navi beträgt die Strecke 358 Kilometer und man braucht um die 4 Stunden. Natürlich hatten wir auch noch ein oder zwei Pausen eingeplant, so dass wir schon gut hinkamen.

Da wir trotzdem etwas zu früh waren, machten wir einen ersten Ausflug an den etwa 750 – 800 Meter entfernten Strand. Nach dem Überqueren einer Schnellstraße kamen wir zunächst durch die Dünen, in denen ein riesiger Golfplatz angelegt ist. Kann man gut finden, muss man aber nicht. Auf der anderen Seite des Weges ist die Dünenlandschaft dann aber noch unberührt.

Dann, nach dem Überqueren der Dünen war es endlich da. Das Meer! Ja, ganz da hinten. Scheinbar war gerade Ebbe, aber was soll’s denn? Ich war erstmal eine Runde glücklich!

Unsere Vermieter waren pünktlich zum verabredeten Zeitpunkt da und die Formalitäten zur Wohnungsübernahme waren rasch erledigt. Jetzt hieß es, für eine Woche die Ferienwohnung zu unserem Domizil zu machen.

Sie war ganz zweckmäßig eingerichtet mit gut ausgestatteter Küchenzeile mit Essplatz und Wohnbereich mit Fernseher, Sofa und einem Schlafsofa (Foto oben rechts, links neben der Tür). Dahinter befanden sich zwei Schlafzimmer mit Doppelbett und dazwischen ein Duschbad. Wir wählten das Schlafzimmer nach hinten für uns, in dem zur Straße schmissen wir einfach unseren Koffer aufs Bett und bedienten uns daraus. Von dem Schlafzimmer und dem Wohnbereich hatte man diesen „herrlichen“ Ausblick auf einen großen Parkplatz, aber so wussten wir immer, wo wir unseren Wagen abstellen konnten.

Abends gab es nur noch Brote, da wir unsere restlichen Vorräte aus der Bonner Woche in einer großen Kühlbox mitgebracht hatten. Wir waren allerdings vorher noch in einem fürchterlichen Lidl gewesen, um uns dort mit „frischen“ Lebensmitteln einzudecken. Das war der einzige Laden, den wir finden konnten, nachdem ich jemanden nach einem Geschäft gefragt hatten. Und dafür waren wir noch extra bis Blankenberge

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Urlaub im Mai 2018 – Woche 1 in Bonn

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Nun ist schon fast Juli, und ich habe noch nicht einmal angefangen, über unseren zweiwöchigen Urlaub Mitte Mai zu erzählen. Da ich am 14. Mai meinen jährlichen Termin in der Nierenambulanz in Köln hatte, habe ich die folgende Woche beim GöGa in seiner Pendlerwohnung in Bonn verbracht. Am Samstag vor Pfingsten fuhren wir von dort nach De Haan an der flämischen Nordseeküste, wo wir für eine Woche – das erste Mal überhaupt – eine Ferienwohnung gebucht hatten.

Freitag, 11.05.18

Los ging es am Freitagabend, nachdem wir Gina in die Katzenpension gebracht hatten. Ursprünglich wollten wir erst samstags fahren, aber warum warten?

Wir kamen sehr gut durch, nur waren wir total ausgehungert und fuhren erstmal los zum „Essenfanssen“.

Nach einigen Fehlversuchen in Bonn-Beuel landeten wir in einem kleinen Asia-Imbiss in der Friedrich-Breuer-Straße, namens „Hong Kong Wok“, wo wir gut und günstig gegessen haben:

Peking-Suppe

Ich liebe diese Suppe, könnte mich bei unserem Chinesen in Soest reinlegen. Auch diese Version war sehr gut und schmackhaft!

 

 

 

 

Knusprige Thai-Ente auf Curry-Gemüse mit Jasminreis

Sehr gut abgeschmeckt, vor allem die Entenhaut war wirklich knusprig und hatte auch keinen fettigen Schwabbel mehr unter der Haut.

 

 

Von des GöGas Mietshaus hat man einen Blick auf den Post-Tower. Nachdem ich fast 25 Jahren in Bonn und Umgebung gewohnt habe, kam doch sowas wie ein Heimatgefühl auf.

Nun packten wir noch halbherzig aus und gammelten den Rest des Abends vor dem TV herum. 😉

 

 

 

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