Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Kleines nützliches Küchengadget

Bei Ikea in der Büroabteilung gibt es diesen netten Tablet-Halter namens Rimforsa, der mir auch in der Küche hervorragende Dienste leistet.

Da ich meistens Rezepte aus dem Internet nachkoche – ja auch meine eigenen, bei denen es auf genaue Grammzahlen und Zutaten ankommt, oder die spontan am Herd entstanden sind und die ich gerne nachvollziehen möchte – ist das Teil aus meiner Küche nicht mehr weg zu denken.

Nachgekocht: Spinatpolpette mit Zitrone

Wieder einmal hatte Susanne auf ihrem Blog Magentratzerl so ein herrlich appetitanregendes Essen präsentiert und da ich außer Spaghetti (da ich eh noch unterwegs war, konnte ich noch welche besorgen) alles zu Hause hatte, habe ich die Spinatbällchen vergangenen Donnerstag für den heimkehrenden GöGa und mich zubereitet. So guuuut!

Wie gut übrigens, dass ich das Rezept nicht, wie ich erst vorhatte, halbiert habe. So war es von der Menge her genau richtig!

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Krimiquizdinner – Das etwas andere Menü

Da wir uns gegenseitig zu Weihnachten nichts schenken, hatten wir Karten für ein besonderes Event am 6. Januar 2017 bestellt. Am vergangenen Freitag war es soweit, und was soll ich sagen: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. So viel, dass das Essen fast in den Hintergrund geraten ist.

Viele haben bestimmt schon vom Krimidinner gehört, wo meist ein „Mord“ geschieht und die Gäste bei der Suche nach dem Mörder helfen. Bei dem KrimiQUIZdinner steht tatsächlich das Rätseln im Vordergrund – und zwar im Team; bestenfalls mit völlig unbekannten Mitstreitern.

Erfunden haben das ganze Markus von Hagen und Christoph Gilsbach und zwar im Zusammenhang mit der Biennale Mord am Hellweg, Europas größtem internationalen Krimi-Festival. Das Krimiquizdinner gibt es inzwischen in sechs verschiedenen Varianten, z. B. Mord und Totschlag in der Bibel, … im Märchen, Gangsterfilme der 50er.

Doch seht selbst…

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Auf in ein neues Jahr

Hallo im neuen Jahr. Inzwischen besteht mein Blog schon im vierten Jahr, und ich möchte Euch im Jahr 2017 begrüßen. Das Bild ist aus dem wunderschön gestalteten Soest-Kalender des Schülerprojekts des Aldegrever-Gymnasiums Alde-Sign.de

Der Januar ist fast immer der Monat der Rück- und Vorblicke, der Vorsätze, der geistigen und realen Entrümpelung. Werde ich an meinem Blog etwas ändern? Vermutlich nicht, aber mal schauen, was die Zeit so bringt. Die Resonanz ist nach wie vor überschaubar. Eigentlich bekomme ich nur Kommentare, wenn ich mit einem Beitrag an einem Blog-Event teilnehme. Das ist einerseits schade, denn ich hätte gerne ein paar mehr tägliche Besucher, andererseits dient dieser Blog auch in erster Linie dazu, dass ich mir ein Rezept, das ich irgendwann mal nachgekocht oder mir selber ausgedacht habe, leichter wieder reproduzieren kann.

Statt zu überlegen, wo in meinen tausend Kochbüchern und -zeitschriften oder auch auf welcher Webseite ich das Rezept gefunden hatte, gebe ich entweder den Titel, so er mir noch präsent ist oder die Hauptzutat hier in der Suche ein und finde es.

Ansonsten lasse ich alles ruhig angehen. Vielleicht poste ich in der Kategorie Selbst machen, mal etwas, was nur mittelbar mit Kochen zu tun hat, wie z. B. diese kleinen Serviettentechnik-Keksdosen, oder ich stelle ein paar andere Hobbys vor… ich weiß es noch nicht. Der Hauptaugenmerk dieses Blogs bleibt aber sicher das Bloggen rund ums Thema Essen, Trinken und Genießen.

In diesem Sinne… Alles Gute für 2017.

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#wirrettenwaszurettenist: Braten

wirrettenwaszurettenistLeider habe ich selber dieses Mal nicht teilgenommen, weil ich finde, dass sich ein Braten für zwei Personen nicht lohnt bzw. sich nur dann lohnt, wenn man z. B. zwei Tage hintereinander einen Braten essen kann. So habe ich z. B. am ersten Oktoberwochenende (der 3.10. fiel 2016 auf einen Montag, so dass der GöGa einen Tag länger zu Hause war) einen Schweinekrustenbraten gemacht versucht.

Hätte ich gewusst, dass das Novemberthema Braten sein würde, hätte ich mit dem Veröffentlichen gewartet. Naja, egal. Es gibt ja noch genug andere Retterinnen und die haben köstliche Braten im Rohr gehabt:

Pane-Bistecca – Schulter Steak Braten mit Kruste
Kochen mit Herzchen – Wildsauerbraten
Prostmahlzeit – Gebratener Schweinebauch
Giftigeblonde – Bio-Rindsbraten mit Rotweinsauce
Summsis Hobbyküche – Sauerbraten
Leberkassemmel und mehr – Krustenbraten mit Speckknödel
magentratzerl – Rinderschmorbraten mit Balsamicosauce und Kartoffelknödeln
kebo homing – Truthahnbraten “all in one”
lieberlecker – Rindsbraten mit Biersauce
Friederike Fliederbaum – Husarenbraten
Brotwein – Schweinebauch aus dem Ofen
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten: eine Art Brasato al Barolo (Rehkeule in Rotwein)
Genial lecker: Entenbraten
Auchwas – Schinkenbraten in Apfelmost-Sauce
Unser Meating – Rinderbraten mit Bratapfelkruste

Ich denke mal, ich werde in Zukunft doch mal Braten machen und den Rest dann einfach einwecken für „schlechte Zeiten“.

Outdoor-Blogging am 24. Juli 2016

bloggendraussenUm kurz nach 14 Uhr ging es gerade noch, aber die Sonne ist inzwischen um die Hausecke gekommen und ich sitze jetzt auf der Terrasse unterm Sonnenschirm und blicke in die andere Richtung.

Es ist einfach nur herrlich! Nach einem eher bedeckten Morgenhimmel scheint jetzt die Sonne, aber es weht ein angenehm kühlender Wind und ringsherum ist alles so herrlich grün. So könnte es bleiben bis nächstes Jahr Juli!

Wenn wir auch nur annähernd geahnt hätten, dass das Wetter heute so stabil bleibt, wäre heute Abend ganz sicher der Grill zum Einsatz gekommen. Jetzt muss ich gleich leider doch in die Küche und das geplante Grünkohl-Kartoffel-Curry zubereiten. Die einzige Art, wie ich im Sommer geschickt Grünkohlreste aus dem Winter weg bekomme!

 

Mitbringsel aus dem Mallorca-Urlaub

Kein Urlaub ohne Mitbringsel und bei mir handelt es sich hauptsächliche um Gegenstände, die mit Kochen im weiteren Sinn zu tun haben.

mallorca_oelflascheDieses wunderbare mundgeblasene Glaskännchen habe ich im Laden der Glasbläserei La Fiore erstanden, das wir am ersten Tag mit dem Auto eher zufällig entdeckte. Ein Besuch dort war sowieso geplant.

Die Herstellung der Glasstücke orientiert sich an der berühmten venezianischen Glasbläserei. Wie ihr auf der Webseite seht, gibt es unzählige Varianten an Gegenständen, fast eines schöner als das andere.

Dieses Kännchen ist für Olivenöl, das man zum Essen reicht, gedacht.

 

 


mallorca_flordesal

Was natürlich auch ganz oben auf meiner Einkaufswunschliste stand, war das handgeschöpfte Meersalz aus den Salinen zwischen Es Trenc und Ses Salines.

Dorthin führte unser Weg am zweiten Tag mit Auto. Neben dem Flor de Sal d’Es Trenc erstand ich ein Set mit verschieden aromatisierten Olivenölen sowie einen kleinen Olivenholzlöffel zur Dosierung des Salzes.

flordesaldeckel

Merkwürdiges Detail auf dem Deckel auf dem Decker der Flor de Sal-Dose. Ein Aufkleber der Stiftung Warentest, die das Salz im Oktober 2013 mit GUT zum Testsieger gewählt hat.

Muss Deutschland eigentlich irgendwie überall sein?

Ich hätte das Salz auch ohne jegliches Gütesiegel gekauft.

 

 

 


mallorca_orangenAm dritten Tag waren wir ja in Sóller und Port de Sóller und was soll man aus dem größten Anbaugebiet für Orangen und Zitronen schon anderes mitbringen als die leckeren Orangen von dort…

Eigentlich wollten wir sie ja längst abends im Hotelzimmer „geschlachtet“ haben, aber sie fanden dann doch den Weg mit uns nach Deutschland.


mallorca_kochbuch

Ich halte es schon lange so, dass ich mir aus „fremden“ Ländern Kochbücher mitbringen und dieser schönen Tradition blieb ich natürlich auch dieses Mal treu.

Auf einem unserer abendlichen Spaziergänge die „Flaniermeile“ von Peguera hinauf, trafen wir auf einen hübschen kleinen Laden, namens Sa Botiga de Peguera.

Der kleine Delikatessenladen gehört einem älteren Ehepaar; er Mallorquiner, sie, einst in Berlin geboren und sage und schreibe 56 Jahre auf Mallorca.

Neben kulinarischen Highlights der Insel gibt es auch kunsthandwerkliche Stücke, u. a. die Stoffe, die Telas de Lenguas genannt werden und die ebenfalls auf meiner Einkaufsliste standen. Für 20 € erstand ich einen riesigen „Lappen“ dieses Stoffes (unter dem Kochbuch). Als ich die alte Dame dann nach einem Tipp fragte, wo ich ein mallorquinisches Kochbuch bekäme, zeigte sie auf einen Korb mit Büchern. Sie hatte uns vorher schon erzählt, dass sie immer wieder eigene Bücher auf Flohmärkten anböte. Auch dieses Buch stammt aus ihren eigenen Beständen und hat mich gerade mal 5 € gekostet.

Ein sehr erfolgreicher Einkaufsabend!


webstuhlEigentlich hatten wir auch vorgehabt, die seit 1949 bestehende Weberei Bujosa in Santa María del Camí besuchen. Dort werden die Telas de Lenguas noch auf alten Webstühlen hergestellt. Leider befand sich in der Nähe kein Parkplatz, auf der Webseite ist kein Hinweis auf Öffnungszeiten, Parkmöglichkeiten o. ä. zu finden. Schade. So fuhren wir unverrichteter Dinge weiter.

Zum Glück werden auf La Granja ein alter Webstuhl (oben rechts) und auch die Färberei des Flachses (oben links) für die Stoffe gezeigt, so dass wir zumindest eine passive Vorstellung der Arbeit hatten.


mallorca_keramik

Last, but not least musste  ein Stück der typischen Mallorcakeramik her – oder auch zwei. Ich hatte mich bei unserer netten Rezeptionistin im Hotel gefragt, wo man am besten Keramik kauft. Sie gab uns zwei Adressen in Campos und in Marratxí.

Der Betrieb in Marratxí sah montags genau so  geschlossen aus wie am Sonntag zuvor. In dem Geschäft in Campos, das eher einem hiesigen Fliesenmarkt glich und Kleinkeramik scheinbar als Zusatzgeschäft anbot, war leider auch nicht so ergiebig. Immerhin erstand ich die schöne Zitronenpresse, die Ihr links im Bild seht.

Den Oliventeller kaufte ich dann an unserem letzten, autofreien Tag vor unserem Heimflug in Peguera.

 Der Urlaubsbericht von Anfang an.