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Die kulinarische Weltreise: Eintöpfe aus aller Welt – Sopas mallorquinas (Spanien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Das Thema des Monats Februar im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft passt hervorragend in den Winter, denn gesucht werden Eintöpfe aus aller Welt. Okay, manche Eintöpfe oder modern ausgedrückt One-Pot-Gerichte kann man auch ganz gut in der wärmeren Jahreszeit essen, aber ich denke bei Eintopf klassisch an herzhafte wärmende Wintergerichte.

Was ist eigentlich ein Eintopf?

Das habe ich die KI von Perplexitiy gefragt und folgende Antwort erhalten:

Ein Eintopf ist ein einfaches Gericht, bei dem alle Zutaten zusammen in einem einzigen Topf gekocht und so auch serviert werden.

Grundidee

• Ein Eintopf ist meist eine kräftige, eher dickflüssige Suppe oder ein Suppengericht, das als Hauptmahlzeit gegessen wird.
• Typisch ist, dass nicht wie beim „klassischem Tellergericht“ Beilage, Gemüse und Fleisch getrennt zubereitet werden, sondern alles gemeinsam im Topf gart.

Typische Zutaten

• Häufig enthalten sind Gemüse (z.B. Kohl, Möhren, Porree), Kartoffeln und Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Linsen.
• Je nach Rezept kommen Fleisch, Wurst oder Speck dazu, aber es gibt genauso rein pflanzliche Eintöpfe.

Herkunft und Nutzung

• Eintöpfe gelten traditionell als bäuerliche, sättigende Gerichte, die aus einfachen Zutaten eine vollwertige Mahlzeit machen.
• Heute laufen ähnliche Gerichte oft auch unter dem modernen Begriff „One-Pot“, das Prinzip „alles in einem Topf“ bleibt aber dasselbe.

Perplexitiy

So weit, so gut. Nun beginnt erst mal die Suche nach internationelen Eintopfgerichten, wovon ich natürlich im Rahmen der kulinarischen Weltreise schon einige gekocht habe.

Besondere Highlights waren dabei u. a.:

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So this was Christmas

… und alles Gute in Neuen Jahr 2026. Ich hoffe, Ihr hattet alle die Feiertage, die Ihr Euch gewünscht habt und habt – ganz im Geiste eines Kochblogs – gut gegessen. Wir waren wie immer zu zweit und haben es ganz ruhig angehen lasssen. Es gab alte Klassiker, teilweise in etwas neuem Gewand und auch ein gänzlich neues Rezept.

Leider hinke ich mit der Feiertagsnachlese etwas hinterher, vielleicht bekommt Ihr aber trotzdem Anregungen für das nächste Weihnachtsfest, denn das kommt ganz bestimmt.

Heiligabend

Wie fast jedes Jahr gab es Reibekuchen mit Lachs sowie Lachsforelle, Guacamole, Dips, Gurkenscheiben und – für mich – Chicorée, weil die Bitterstoffe dieses Gemüses bei der Fettverdauung unterstützt.

Wie immer sind die Reibekuchen nach diesem Rezept entstanden, allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass ich Zwiebelsalz statt -stückchen im Teig hatte und die Reibekuchen morgens vorgebacken wurden und abends nur noch kurz im Backofen aufgewärmt waren. Im Jahr 2024 hatten wir uns nämlich zeitlich mit Teigherstellung und dem anschließendem Ausbacken etwas verkalkuliert.

Erster Weihnachtstag

Wie auch in den Jahren zuvor hatten wir im Lebensgarten verschiedene Bio-Fleischsorten besorgt. Da dies in der Vielfalt nur vor Weihnachten und in etwas geringerem Umfang vor Ostern möglich ist, haben wir neben Gänsekeulen, Hirschgulasch, Ossobuco und Entenbrust besorgt und teilweise eingefroren.

Am ersten Feiertag gab es Kartoffelsterne (Convenience) mit karamellisierten Rosenkohl mit Birnen aus dem Cookit und Gänsekeulen.

Diese salzen und pfeffern, zunächst mit der Hautseite in die kalte Pfanne legen.

Dann die Temperatur hochregeln, das Fett ausbraten lassen, bis die Haut schön knusprig ist. Anschließend mit Majoran auf der Fleischseite 10 Minuten braten und dann in der Pfanne im Backofen bei 180 °C Umluft für ca. 50 Minuten zu Ende garen.

20 – 30 Minuten vor Ende der Garzeit die Kartoffelsterne (je nach Packungsanweisung) dazu geben.

Zweiter Weihnachtstag

Am zweiten Feiertag gab es ein geniales Hirschgulasch, das ich nach diesem Rezept zubereitet hatte und dann stundenlang im Slowcooker schmurgeln durfte, zunächst 2 Stunden auf HIGH, anschließend bis zum Abend auf LOW.

Inspieriert durch die Sauce zum Hirschfilet von Weihnachten 2021 habe ich das Gulasch zum Schluss mit Backkakao (ohne Zuckerzusatz!), zwei starken Espressi sowie einem Hauch Chiliflocken finalisiert. Durch den Kakao ist die Sauce leicht eingedeckt und der Kaffeegeschmack bildete mit dem Chili einen schönen Gegenpart zum süßsäuerlichen Kirschnektar.

Als Beilage gab es Semmelknödelchen, die vorbereitet im Tiefkühlschlaf gewartet hatten und nun 20 Minuten im Dampfgarer zum Leben erwachen durften.

Ein Jahr in meiner Küche 2025

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Zusammenfassung meiner persönlichen Jahresfavoriten.

Ein Jahr in meiner Küche in der Vergangenheit:

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Ein Jahr in meiner Küche 2024

In schöner Tradition zeige ich Euch hier eine Zusammenstellung von monatlichen Rezepten, die mir selber besonders gut gelungen erscheinen oder gut geschmeckt haben.

Ein Jahr in meiner Küche in der Vergangenheit:

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Kleine Weihnachtsrückschau 2024

An Heiligabend gab es, was es eigentlich immer gibt. Nein, nicht Kartoffelsalat mit Würstchen, sondern Reibekuchen mit Lachs und Pfefferforelle.

Die Reibekuchen sind wie immer nach diesem Rezept entstanden, der Fisch war zwar gekauft, aber ich habe in auch schon selbst gebeizt. Dazu gab es Gurkenscheiben und Chicorée, sowie Frischkäsedip mit Wasabi und Dill und Gravlaxsås.

Am ersten Feiertag hatten wir wunderbare Bio-Entenkeulen mit Grünkohl „orientalisch“ und Kartoffelmandelbällchen.

Die Entenkeulen habe ich auf der Hautseite rautenförmig eingeritzt, gesalzen und gepfeffert in die kalte Schmorpfanne gelegt, dann bei hoher Hitze auf der Hautseite das Fett rausgebraten, anschließend auf der Fleischseite ebenfalls angebraten und im Backofen bei 180 °C Umluft 45 Minuten gegart. Etwa 10 Minuten vor Ende kam einfach das Blech mit den Bällchen dazu.

Den Grünkohl habe ich nach diesem Rezept gemacht.

Am zweiten Weihnachtstag gab es Ossobuco alla milanese mit cremigem Kartoffelpüree. Ein echtes Seelenfutter bei dem anhaltenden grauen nasskalten Wetter.

Die kulinarische Weltreise: Karamellpudding – Desserts aus aller Welt (Deutschland u. a.)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft sucht die besten Dessert-Rezepte aus aller Welt

Im Mai gibt es bei der kulinarischen Weltreise von und mit volkermampft wieder ein Sonderthema: Wir tragen leckere Nachtische aus aller Welt zusammen.

Im Rahmen der vorangegangenen Weltreisezielen habe ich ein paar Desserts zubereitet. Ich habe hier auch Kuchenrezepte aufgeführt, weil in vielen Ländern Kuchen und Torten als Dessert gegessen werden und nicht wie bei uns zum Nachmittagskaffee:

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Ein Jahr in meiner Küche 2023

Es ist wieder so weit. Wie in den Jahren zuvor habe ich Euch wieder eine kleine Jahresübersicht zusammengestellt, welche Rezepte mir in den vergangenen zwölf Monaten am besten gefallen haben. Sei es, weil sie besonders gut gelungen sind oder eine neue kulinarische Erfahrung dargestellt haben.

Ein Jahr in meiner Küche in der Vergangenheit:

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10 Jahre Brittas Kochbuch

Heute vor genau 10 Jahren, am 13. September 2013 ging mein Blog mit diesem seeeeehr unspektakulären Beitrag an den Start.

Darauf folgten ein paar weitere ebenfalls eher unspektakuläre Beiträge, bis ich die Welt der Blog-Events oder Foodbloggerpartys entdeckte. Ich glaube, meine erste Teilnahme war im März 2014 beim Blog-Event XCVI – Linsen bei Zorra im Kochtopf, danach kam einiges dazu, einiges schlief wieder ein.

Auf jeden Fall hat sich meine Art des Kochens in den vergangenen 10 Jahren ziemlich verändert, wenn nicht sogar verbessert.

Ende 2014 sind wir in unser Haus gezogen, und ich hatte endlich die große Küche, die ich mir immer gewünscht hatte. Der Platz und einige tolle Geräte wie der Dampfgarer oder meine KitchenAid haben meinem Kochen noch einmal Auftrieb gegeben.

Sogar ans Backen wage ich mich immer öfter – und auch erfolgreicher, seit ich eine Gärbox habe, die gleichmäßige Temperaturen für Hefeteige garantiert.

Besonders herausfordernd finde ich Die kulinarische Weltreise, die Volker von Volkermampft im März 2018 ins Leben gerufen hat und die uns schon in die außergewöhnlichsten Länder geführt hat. Manche Küchen begeist>ern mehr, manche weniger, aber ich habe noch nicht ein Land oder Spezialthema verpasst, bis auf November 2022, als ich ziemlich krank war und nicht frisch gekocht, sondern lediglich eine Zusammenfassung meiner Feiertagsrezepte geschrieben habe.

Weitere interessante Blog-Events, an denen ich mehr oder weniger regelmäßig und gerne teilnehme sind das ebenfalls von Zorra organisierte Synchronbacken, das Rezeptewichteln im Rahmen von Koch mein Rezept, ein weiteres Projekt von Volker, Leckeres für jeden Tag und #wirrettenwaszurettenist. Dieses Blog-Event liegt mir auch sehr am Herzen, weil hier Fertig- und Convenienceprodukte zu Hause selber gekocht und gebacken werden. Oft stellt sich heraus, dass die vermeintliche Zeitersparnis eines Fertiggerichtes nur marginal ist und allenfalls zu Lasten von oft mehr als bedenklichen Zutaten geht, die eigentlich niemand im Essen möchte.

Ja, hier stehe ich also mit über 1.500 Rezepten in 10 Jahren und noch macht mir das Ganze so viel Spaß, dass ich selber noch kein Ende sehe. Das einzige „Problem“ ist, dass sich die Themen der Blog-Events untereinander wiederholen und so die Auswahl an neuen Rezepten immer schwieriger wird. Aber warten wir mal ab, wo Brittas Kochbuch in den nächsten 10 Jahren hingeht. Immerhin wäre ich 2033 fast 70 und ob ich dann noch so viel Kraft und Energie fürs Kochen und Bloggen haben werde, bleibt fraglich und ebenfalls fraglich ist, wohin der Trend „Foodblog“ geht.

Gefüllte Kartoffelpie

Am ersten Sonntag im September gibt es wieder Leckeres für jeden Tag. Diesen Monat kümmern wir uns um günstige – aber dennoch gesunde und gut schmeckende – Gerichte.

Bisher dachte ich immer, es sei eine gute Idee, regional und saisonal einzukaufen, aber im letzten Winter verlor ich den Glauben an dieses Konzept, als ich feststellte, dass importierte Erdbeeren günstiger waren als regionaler Grünkohl. Da geht doch etwas wahnsinnig schief!

Nun haben wir das große Glück, beim Lebensmitteleinkauf den Euro nicht umdrehen zu müssen, wofür ich sehr dankbar bin. So fiel es mir schon ein bisschen schwer, ein passendes Rezept zu finden.

Kartoffeln sind aber auf jeden Fall günstig, genau wie Lauch und Äpfel. Die Bratwürste kann man sich auch – im wahrsten Wortsinn – sparen, aber vielleicht bekommt man sie ebenfalls günstig. Wir haben zu veganen Bratwürsten gegriffen.

Herausgekommen ist ein sättigender Pie, von dem locker 4 Erwachsene satt werden.

Das Rezept ist aus Jamie Olivers Kochbuch 7 Ways, das auf dem deutschen Büchermarkt 7mal anders heißt.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1, 2 kg Kartoffeln *)
  • optional: 6 – vegane – Bratwürste
  • Olivenöl zum Braten
  • 2 große Stangen Porree (Lauch) *)
  • 2 Äpfel *)
  • 1/2 Bund Thymian (alternativ: getrockneter Thymian)
  • 4 EL Mehl
  • 500 ml Milch *)
  • 3 TL Senf
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • außerdem: mittelgroße Bratpfanne, Kochtopf, Auflaufform

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Rost auf die unterste Ebene schieben.

Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden. Knapp mit Salzwasser bedecken, zum Kochen bringen und weich kochen. Abgießen und mit der Hälfte des Mehls stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Optional: In der Zwischenzeit die Würste in etwas Olivenöl rundum braun braten. Etwas abkühlen lassen und in ca. 1 cm breite Stücke schneiden.

Lauchstangen bis zur Wurzel längs halbieren, unter fließendem Wasser gründlich waschen und in 1 cm breite Halbringe schneiden.

Äpfel schälen, entkernen und in 1 cm große Stücke schneiden.

Sobald die Würstchen fertig gebraten sind, diese auf einen Teller legen und in der selben Pfanne Porree und Äpfel andünsten. 2/3 des Thymians und einen Schluck Wasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und unter gelegentlichem Rühren 20 Minuten garen.

Restliches Mehl zum Porreegemüse geben, vorsichtig die Milch und den Senf einrühren und weitere 5 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce cremig eingekocht ist. Das Äquivalent von 4 Würstchen zum Gemüse geben.

Eine Auflaufform von ca. 20 x 28 cm Größe leicht mit Butter ausstreichen. 2/3 der Kartoffelmasse hineindrücken, dabei an den Rändern leicht hochziehen. Das restliche Drittel auf einem Backpapier auf die Größe der Auflaufform drücken.

Das Porree-Apfelgemüse auf dem Kartoffelteig verteilen. Das Backpapier mit dem restlichen Kartoffelteig umgedreht als Deckel auf den Auflauf geben. An den Seiten mit einer Gabel festdrücken.

Die restlichen Bratwurststücke hineinstecken, mit etwas Öl bestreichen und ca. 40 Minuten backen, bis der Deckel goldbraun ist. Kurz vor Ende der Backzeit den restlichen Thymian über den Pie streuen.

Ich muss sagen, die Kombination von gebackenem Kartoffelteig mit der Porree-Apfel-Füllung hat ganz wunderbar geschmeckt. Die Würste haben den herzhaften Kick gegeben, aber hätten nicht sein müssen.

*) Hier noch eine kleine Kostenaufstellung:

  • 1 kg Kartoffeln – ca. 1,20 €
  • 1 Stange Porree/Lauch – ca. 0,89 € (Tipp: 1 dicke Stange nehmen und mit milden Zwiebeln „aufstocken“)
  • 1 kg Äpfel – ca. 2,29 € -> 2 Äpfel – ca. 0,76 €
  • 500 ml Milch – ca. 0,60 €
  • insgesamt: ca. 1,60 € pro Portion ohne Wurst inklusive anteilig Mehl, Öl, Gewürze aus dem Vorrat
Hier geht es zu den günstigen Rezepten der anderen Lecker-für-jeden-Tag-Mitglieder: